ABS Grundstücks- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Raphael Bruns seit 15.4.2026 | Prokura |
Niklas Bolle seit 28.7.2016 | Geschäftsführer |
Hermann Dipl.-Ing. Bolle seit 25.10.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bolle Mobile Raumsysteme GmbHTelgteJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Bolle Mobile Raumsysteme GmbH (kurz auch BMR) ist Spezialist für die Vermietung und den Verkauf von temporären Baulösungen auf der Basis von Raumcontainern. Deutschlandweit tätig sind die Kunden der BMR Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen sowie Privatpersonen. Die BMR ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Bolle Holding GmbH und hat ihren Sitz in Telgte. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Aussage des Statistischen Bundesamts behauptet sich die deutsche Wirtschaft im anhaltend schwierigen Umfeld, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erreicht im 3. Quartal 2022 erstmals das Vorkrisenniveau des 4. Quartals 2019. Im Jahresdurchschnitt lag das preisbereinigte (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,6 % höher als im Vorjahr. Trotz des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise hat sich die deutsche Wirtschaft weiter erholt. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Der für die für die BMR relevante Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) Baubranche prognostizierte für 2022 ein reales Wachstum im Umsatz des Bauhauptgewerbes bei +1,5 %. Die Wiederingangsetzung der Lieferketten wurde jedoch jäh durch den Ukraine-Krieg und die daraufhin erfolgten Sanktionen gegen Russland unterbrochen. Schließlich setzte eine exorbitante Preissteigerung für Energiekosten ein, die die Lebenshaltungskosten, aber auch Baukosten antreibt. Parallel dazu haben sich die Zinsen für Immobilienkredite seit Jahresbeginn vervierfacht. Zudem waren die Logistikkapazitäten im weltweiten Handel immer noch nicht auf Vor-Corona-Niveau verfügbar. Der Gesamtumsatz der Branche lag bei knapp 158 Mrd. €, was einem nominalem Zuwachs von 9 % und bei der veranschlagten Preisentwicklung einem realem Rückgang um 5,5 % entspricht. b) Geschäftsverlauf In diesem konjunkturellen Umfeld blicken wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Nachfrage nach temporären Raumlösungen hat sich stabil entwickelt und wird von allen Bereichen der Wirtschaft und der öffentlichen Einrichtungen getragen. Der Auftragsbestand zum 31.12.2022 für das Geschäftsjahr 2023 ist gut und liegt auf Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 53 Mitarbeiter beschäftigt. Ertragslage Die Betriebsleistung ist leicht um rund 5 % gesunken. Der Jahresabschluss schließt mit einem Jahresüberschuss von ca. 4,1 Mio. € ab. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von ca. 19 %. Finanzlage Die BMR hat im Geschäftsjahr 2022 einen positiven Cash-Flow von ca. 8,8 Mio. € (Vorjahr: 8,5 Mio. €) erwirtschaftet. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Zum Abschlussstichtag bestehen liquide Mittel von ca. 1,1 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €). Unseren Zahlungsverpflichtungen sind wir zu jeder Zeit pünktlich nachgekommen. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist mit 17,06 Mio. € um 0,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr (16,75 Mio. €) gestiegen. Damit entspricht der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen 86,5 % (Vorjahr: 78,9 %). Finanzielle Leistungsindikatoren Die Debitorenlaufzeit im Jahresdurchschnitt betrug 26 Tage. Dieser Durchschnittswert ergibt sich unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Forderungsbestandes bezogen auf 360 Tage im Verhältnis zum Umsatz des Geschäftsjahres. Die Rentabilität bezogen auf die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr von 16,2 % im Vorjahr auf 20,5 % im Berichtsjahr angestiegen. In der Gesamtbetrachtung ist die Lage der Gesellschaft gut. Für die BMR hat das Geschäftsjahr 2023 gut begonnen. Für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) leicht über dem Vorjahr gerechnet. Die finanzielle Stabilität des Unternehmens ist weiterhin gegeben. Risikobericht Der größte Engpass in Deutschland ist der Fachkräftemangel. Diesem Risiko tritt die Gesellschaft durch frühzeitige Einstellung von qualifiziertem Personal entgegen. Bei den originären Finanzinstrumenten handelt es sich insbesondere um Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das mit den Finanzinstrumenten dieser Art verbundene Risiko ist gering. Derivative Finanzinstrumente werden derzeit nicht eingesetzt. Aus diesem Grund halten wir insbesondere Strategien zur Erfassung und Bewältigung bestehender Risiken zurzeit für nicht erforderlich. Chancenbericht Durch die weiterhin bestehende Problematik der Engpässe im Bereich von Kindertagesstätten und Schulraum werden zukünftig auch temporäre Lösungen erforderlich sein. Hier entwickeln sich wie bei Großbaustellen und Industrieprojekten zusätzliche Absatzmöglichkeiten. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, welche die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen oder gar den Fortbestand in irgendeiner Weise gefährden könnten.
Telgte, den 30. März 2023 gez. Hermann Bolle, Geschäftsführer gez. Niklas Bolle, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungesetzes (BilRUG) und des GmbH - Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 erfolgte wie im Vorjahr entsprechend der Vorschriften der §§ 265 ff. HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 ff. HGB vorgenommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten. Im Einzelnen wurden folgende Methoden beibehalten: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr nicht enthalten. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 24.197,50 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 4.118.524,68 EUR ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Angabe zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten EUR 0,00, die gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 264c Abs. 1 HGB sind. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.237.491,30 (Vorjahr: EUR 5.434.221,45). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Sonstige Angaben Als Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB sind zu vermerken: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 326.919,76 EUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
sonstige Berichtsbestandteile
Telgte, 30. März 2023 gez. Hermann Bolle, Geschäftsführer gez. Niklas Bolle, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der Bolle Mobile Raumsysteme GmbH: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bolle Mobile Raumsysteme GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bolle Mobile Raumsysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bolle Mobile Raumsysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nienburg, 20. Dezember 2023 Rubel•
Beck• Borcherding audit GmbH
gez. Dipl.-Bw. (FH) Simone Borcherding, Wirtschaftsprüferin gez. Dipl.-Kfm. Jörn Rubel, Wirtschaftsprüfer |
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