Equestrian Development GmbH
Selbe AdresseHaltung von Pferden und Eseln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Nordlohne seit 16.12.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PS Beteiligungs GmbHSteinfeld-MühlenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die PS Beteiligungs GmbH ist ein mittelständisch geführter Konzern. Die oberste Konzerngesellschaft befasst sich als nicht operativ tätige Holding ausschließlich mit der Verwaltung des eigenen Vermögens sowie der Beteiligung an und Verwaltung von Unternehmen. Der Tätigkeitsbereich des Konzerns liegt im Bereich der landwirtschaftlichen Veredelungswirtschaft und der Pferdehaltung. Der Konzern ist im Wesentlichen in Deutschland tätig. Durch den Erwerb von knapp 50% der Anteile an der Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, Mühlen, im Geschäftsjahr 2013 wurde der Tätigkeitsbereich auf das Speditions- und Logistikgewerbe erweitert. 2. Ziele und Strategien Unsere primären Ziele und Strategien sind es, unsere vorhandenen Produkte und Prozesse stetig zu optimieren und innovativ weiterzuentwickeln. Zudem wollen wir unsere Vertriebs- und Kundenstruktur bzw. -bindungen ausbauen, weiterentwickeln und festigen. Ferner ist es unser Ziel unsere Stellung im Markt durch organisches Wachstum beständig auszuweiten sowie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens stetig und nachhaltig zu optimieren. Für die Mitarbeiter und deren Familien gilt es, sichere Arbeitsplätze zu bieten, ein attraktives Personalentwicklungsprogramm zu betreiben und eine langfristige Perspektive aufzuzeigen. 3. Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes hat die Gesellschaft das bestehende Steuerungssystem im Geschäftsjahr 2021 ausgebaut. Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen zur Bewertung der Beschaffungssituation (Bezugspreise, Einsatzfaktoren), der Ertragslage (Umsatz, Betriebsergebnis) sowie der Finanz- und Vermögenslage (Investitionen, Working Capital, Verschuldung) benutzt. Zentrale Steuerungskennzahlen (KPIs) sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der Pandemiesituation und zunehmenden Liefer- und Materialengpässen konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr 2020 erholen, wenngleich insgesamt die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019 war der BIP noch um 2 % niedriger. Im Vergleich zum vorausgegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merklich Zuwächse. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhaltener aus. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4 % zurück. Trotz der Zuwächse 2021 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die preisbereinigte privaten Konsumausgaben stabilisierte sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres und sind damit noch weit von ihrem Vorkrisenniveau entfernt. Die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen trotz des bereits hohen Vorjahresniveaus im zweiten Jahr der Corona-Pandemie preisbereinigt um weitere 3,4 %. Der Staat gab vor allem mehr Geld aus, um die Im Frühjahr 2021 flächendeckend eingeführten kostenlosen Antigen-Schnelltests und die Corona-Impfstoffe zu beschaffen sowie Test- und Impfzentren zu betreiben. Der Außenhandel erholte sich 2021 von den starken Rückgängen im Vorjahr. Deutschland exportierte preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 8,6 % zu. Damit lag der Außenhandel Deutschlands nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019. Der Arbeitsmarkt ist 2021 in einem schwierigen Umfeld weiterhin robust. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwas genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen als zuvor. Beschäftigungsgewinne gab es im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+ 2,2 %), im Bereich Information und Kommunikation (+ 2,4 %) sowie im Baugewerbe (+ 1,2 %). Dagegen kam es im Handel, Verkehr und Gastgewerbe wie schon im Jahr zuvor zu Beschäftigungsverlusten (- 1,8%). Die Zahl geringfügig Beschäftigter und Selbstständiger nahm 2021 weiter ab, während mehr Erwerbstätige sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Die Corona-Pandemie führt 2021 erneut zu einem hohen Finanzierungsdefizit des Staates. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2021 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 153,9 Milliarden Euro. Das war noch etwas mehr als im Jahr 2020 mit 145,2 Milliarden Euro und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung. 2. Geschäftsverlauf des Konzerns Entwicklung der landwirtschaftlichen Veredlungswirtschaft Im Geschäftsbereich der landwirtschaftlichen Veredlungswirtschaft wird ein landwirtschaftlicher Betrieb auf eigenen und gepachteten Flächen in der Größenordnung von 3.633 ha betrieben. Davon werden 338 ha durch die Gut Lewitz GmbH selbst bewirtschaftet. Diese werden zum Anbau von Getreide genutzt. Die verbleibenden Flächen sind überwiegend im Unternehmensverbund verpachtet. Sowohl der eigene landwirtschaftliche Betrieb als auch die Verpachtung der landwirtschaftlichen Flächen dienen ausschließlich der Pferdezucht. Die landwirtschaftliche Veredlungswirtschaft ist der Hauptdienstleister der Pferdezucht. Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Veredlungswirtschaft orientiert sich damit an der Entwicklung der Pferdezucht und hat stets die bestmögliche Versorgung der Pferdezucht zum Ziel. Dies beinhaltet landwirtschaftliche Leistungen wie die Bestellung und Aberntung der bewirtschafteten Ackerflächen als auch die Pflege und Bearbeitung des Grünlands. Entwicklung der Pferdezucht und Pferdevermarktung Der Geschäftsbereich der Pferdezucht ist durch eine strategische Neuausrichtung geprägt. Sowohl weltweit als auch in Deutschland gibt es Veränderungen im Pferdemarkt, auf die sich der Geschäftsbereich der Pferdezucht einzustellen hat. Die Globalisierung im Veranstaltungssegment, die Ausrichtung von Reitsportveranstaltungen im internationalen Bereich, hat sich enorm weiterentwickelt. Besonders in der arabischen Welt als auch in Asien und Nordamerika steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Sportpferden, die neben einer soliden Grundausbildung bereits über nationale und internationale Turniererfahrung verfügen. Die finanzstarken Kunden sind anspruchsvoll. Die Nachfrage nach jungen, eher unerfahrenen Pferden ist weiterhin rückläufig. Die Vermarktung von gut ausgebildeten älteren und sofort im Reitsport einsetzbaren Sportpferden, setzt für die Vermarktung anfänglich hohe Investitionen in den vorhandenen Pferdebestand voraus. Ab 2017 zeigten sich erste Erfolge der verbesserten Ausbildung der Sportpferde. In 2018 bis 2020 setzte sich diese positive Entwicklung fort. 2021 ist ein erfolgreiches Jahr und auf die strategischen Neuausrichtungen zurückzuführen. Im Jahr 2021 konnte trotz der pandemischen Lage der Umsatz gesteigert werden. Der Markt stabilisierte sich Ende 2021. Während der Corona-Zeit konnten die Pferde weiter ausgebildet und trainiert werden. Diese Pferde standen Ende 2021 dem Markt zur Verfügung. Dadurch konnte das Umsatzvolumen besonders im zweiten Halbjahr 2021 gesteigert werden. Der Ausbildungsstand der Pferde soll zukünftig weiter ausgebaut werden, um die anspruchsvolle Kundschaft mit gut ausgebildeten Sportpferden versorgen zu können. An dem stetigen Wachstum dieser Kundenzielgruppe wird weiterhin erfolgreich gearbeitet. Insgesamt basiert das positive Geschäftsfeld Pferdehandel seit vielen Jahren auf eine erfolgreiche Pferdezucht. Ebenso erfolgreich ist die Hengsthaltung und damit das einhergehende Geschäft der Pferdebedeckung. Sowohl im Inland als auch im Ausland arbeiten Pferdezüchter mit der Deckstation zusammen. Durch die im Februar 2022 in der Ukraine ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland entstehen weitere nationale und globale Marktrisiken. Inwieweit sich die Folgen des Krieges auf dem Beschaffungsmarkt bzw. auf den Absatzmarkt auswirken, ist noch nicht bezifferbar. Die landwirtschaftliche Veredlungswirtschaft als Grundlage der Pferdezucht und damit des Pferdehandels bieten auch in Krisenzeiten eine robuste Basis. Der Umbau der Landwirtschaft zu einem nachhaltigen energieeffizienten Konzernbereich wird angestrebt. Durch Gründung der Schockemöhle Bioenergie GmbH & Co. KG in 2021 sind erste Schritte in diesem Bereich getan. Die Errichtung eines Bioenergieparks ist in Planung. Entwicklung Speditions- und Logistikgewerbe Die Aktivitäten im Speditions- und Logistikgewerbe sind neben den klassischen Speditionsleistungen im Güternah- und Fernverkehr die Kontraktlogistik z.B. im Automotiv- und Lebensmittelsektor, wie auch die Übernahme sämtlicher Dienstleistungen im Bereich der Lagerhaltung und Kommissionierung. Generell ist die gesamte Branche gekennzeichnet durch stark schwankenden Marktbewegungen innerhalb eines Jahres als auch stetig steigende bürokratische Anforderungen. Seitens der Kunden wird eine zunehmende Flexibilität im Tagesgeschäft gefordert, die einhergeht mit einer sich deutlich veränderten Sendungsstruktur. Diese Entwicklung hat Auswirkungen sowohl auf die Personalstruktur als auch auf die Konfiguration des eigenen Fuhrparks. Um diesen höheren Anforderungen bei gleichzeitig sinkenden Frachtraten gerecht zu werden, wurde die Strategie der sukzessiven Einbindung von verlässlichen Subunternehmern weiter konsequent ausgebaut. Neben der Tatsache, dass die Gewinnung von Fachpersonal, besonders im Bereich der Berufskraftfahrer, sich zunehmend schwieriger gestaltet, erlaubt diese Strategie die eigene Fahrzeugflotte vermehrt als strategische Größe im Rahmen der Neukundengewinnung einzusetzen. Letztere lassen sich entweder nur über den Preis oder mittels eines eigenen Fuhrparks akquirieren. Im Rahmen der Neukundengewinnung waren, auch dank des eigenen Fuhrparks, signifikante Erfolge zu verzeichnen. Um auch hier in der Zukunft weiter erfolgreich agieren zu können, wurden die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen der Ausbildung von Berufskraftfahrern abermals verstärkt. Im Geschäftsjahr 2021 konnte der Speditions- und Logistikbereich auf ein insgesamt wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die seit Anfang 2020 bereits andauernde Corona-Pandemie konnte 2021 sowohl im Umsatz- als auch im Ertragsbereich erfolgreich abgewehrt werden, sodass im Speditions- und Logistikgewerbesowohl ein Umsatz- als auch ein Ertragsplus erwirtschaftet werden konnte. Die Logistikgruppe betreibt als national und internation tätiges Unternehmen nachhaltig Ausbildungs- und Personalpolitik. Zum Jahresende 2021 befanden sich 25 Auszubildende in der Unternehmensgruppe. Investitionen in Ausbildung, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sicher zudem den Qualitätsanspruch unserer Firmengruppe. Zudem werden zur Optimierung der Kundenzufriedenheit weitere Maßnahmen im Qualitätsmanagement wie z.B. Zertifizierungsmaßnahmen (IFS-Logistik-Standard/International Featured Standard, SQAS - System/Safety and Quality Assessment System) umgesetzt. Im Speditiosbereich werden im Geschäftsjahr durchschnittlich 218 eigene Fahrzeuge (Vorjahr: 243 Fahrzeuge) eingesetzt. Der Anteil verlässlicher Subunternehmer wird grundsätzlich fortlaufend ausgebaut. Gemessen am Umsatz im Transportbereich beträgt der Anteil an Subunternehmern 50% (Vorjahr: 50 %). 3. Lage des Konzerns a. Ertragslage Die folgende Übersicht zeigt die finanziellen Leistungsindikatoren im Vorjahresvergleich:
Der Umsatz der PS Beteiligungs GmbH Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich auf 83.290 TEuro und ist damit um 24.750 TEuro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Davon entfallen 92 % (Vorjahr 87 %) auf den Bereich der Pferdehaltung. Folglich sind auch der Rohertrag und das Betriebsergebnis von - 1.703 TEuro auf 9.955 gestiegen. Im Finanzergebnis in Höhe von 3.403 TEuro sind Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen in Höhe von 3.368 TEuro enthalten. Das Jahr 2021 kann somit mit einem Konzerngewinn in Höhe von von 11.149 TEuro abgeschlossen werden. b. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.552 TEuro erhöht. Der wesentliche Grund hierfür sind Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 16.215 TEuro und in Finanzanlagen von 3.549 TEuro, denen Abschreibungen inklusive Abschreibungen auf Finanzanlagen von 12.052 TEuro gegenüberstehen. Das Umlaufvermögen setzt sich überwiegend aus einem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (16.903 TEuro), aus sonstigen Vermögensgegenständen (32.161 TEuro) sowie aus liquiden Mitteln (14.800 TEuro) zusammen. Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert vor allem aus der Zunahme von sonstigen Vermögensgegenständen von 3.445 TEuro und von den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 7.620 TEuro. Die Bilanzsumme des Jahres 2021 beträgt 176.907 TEuro und hat sich damit um 14.701 TEuro erhöht. Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt 2021 72,8 %; sie ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Der statische Verschuldungsgrad, das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital, beläuft sich 2021 auf 37,45 %. Die Rückstellungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Personalkosten (3.201 TEuro). Das Fremdkapital beinhaltet vor allem Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (12.827 TEuro) und sonstige Verbindlichkeiten (21.627 TEuro). Die Liquiditätslage stellt sich über die Kapitalflussrechnung wie folgt dar:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von 696 TEuro auf 10.481 TEuro erhöht. Im Geschäftsjahr 2021 wurden vor allem Investitionen in das Sachanlagevermögen getätigt, so dass sich nun ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit von - 1.917 TEuro ergibt. Wie schon in der Vergangenheit sind damit auch in 2021 die notwendigen Investitionen umgesetzt worden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war im Vorjahr aufgrund höherer Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen deutlich höher (5.828 Teuro) als in 2021 (- 944 TEuro). Im Ergebnis führt dies zu einem Finanzmittelfond am Ende der Periode von 14.800 TEuro (Vorjahr 7.180 TEuro) sowie einem Cash Flow von 7.620 TEuro (Vorjahr 3.544 TEuro). Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie Guthaben und Verbindlichkeiten der bei den Kreditinstituten geführten Kontokorrentkonten. Das Finanzmanagement des Konzerns wird eigenständig in den einzelnen Konzerngesellschaften geleitet. Dem Finanzmanagement der Konzernmutter kommt eine Kontrollfunktion zu. Die Finanzlage des Konzerns war in 2021 gut. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. c. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung Aufgrund des Umsatzzuwaches von 24.750 TEuro stieg der Rohertrag von 37.008 TEuro auf 56.672 TEuro an. d. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wir sind bestrebt, unseren Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze zu bieten. Wir bilden junge Menschen in zukunftsorientierten Berufen aus. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter bei der Erhaltung ihrer Gesundheit u.a. durch eine Bezuschussung ihrer sportlichen Aktivitäten. Wir sind bestrebt, die PS Beteiligungs GmbH Gruppe als Arbeitgeber für potenzielle Mitarbeiter interessant zu gestalten. III. Risiko- und Chancenbericht Der Konzern ist im Rahmen seiner geschäftlichen Tätigkeiten unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit seinem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Der Umgang mit Chancen und Risiken zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechend vertretbare Wertsteigerung entgegensteht. Unter effektivem Risikomanagement wird dabei der Führungsprozess zur Minimierung und Beseitigung von Risiken, die aus unserer Geschäftstätigkeit entstehen, verstanden. Insgesamt ist das Risikomanagement des Konzerns integraler Bestandteil der Unternehmensführungen in den einzelnen Gesellschaften. Die strategischen Risiken für den Konzern resultieren im Wesentlichen aus der gesamtwirtschaftlichen sowie der branchenbezogenen Entwicklung der landwirtschaftlichen Veredelungswirtschaft, insbesondere der Pferdehaltung, aber auch dem Bau- sowie dem Speditions- und Logistikgewerbe. Um diesen entgegenzuwirken, beobachtet die Geschäftsführung das externe Umfeld unter strategischen Gesichtspunkten, analysiert laufend die volkswirtschaftliche Entwicklung und überprüft die Wettbewerbsfähigkeit. Die konjunkturellen Risiken, insbesondere das Konsumverhalten der bisherigen Kunden und potenzieller Neukunden, prägen alle Geschäftsfelder. Das Währungs-, Zins- und Liquiditätsrisiko ist aufgrund der Fakturierung in Euro, der geringen Zinsbelastung und der insgesamt im Konzernbereich bestehenden guten Eigenkapitalausstattung als gering anzusehen. Besondere Absicherungen sind nicht notwendig. Forderungsausfallrisiken sind nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. Die Entwicklung der wesentlichen Beteiligungen bzw. assoziierten Unternehmen des Konzerns wird durch die Konzernleitung über regelmäßige Statusberichte überwacht und gesteuert. Im Baubereich werden die laufenden Projekte intern und durch die Kunden über Anzahlungen gemäß Baufortschritt finanziert. Wesentliche Risiken, die die Existenz der im Konzern der PS Beteiligungs GmbH eingebundenen Unternehmen gefährden könnten oder sich nachhaltig auf den Geschäftsverlauf auswirken und somit die künftige Entwicklung der Gesellschaften beeinträchtigen könnten, sind aus der im Februar 2022 ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland nicht gegeben. Gleichwohl unterliegen die Gesellschaften dadurch einem gewissen Risiko. Auf die Ausführungen zum Prognosebericht wird verweisen. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir leichte Umsatzsteigerungen. Trotz der zu erwartenden Kostensteigerungen in allen Geschäftsbereichen wird sich das Ergebnis weiterhin positiv entwickeln und voraussichtlich über 3 Mio. Euro betragen. Im Bereich der Pferdezucht und Pferdevermarktung liegen Wachstumspotentiale in der internationalen Vermarktung von gut ausgebildeten Sportpferden. Hier gilt es die, neben der konsequenten Betreuung der bereits bestehenden Auslandsmärkte wie Nord- und Südamerika, das europäische Ausland, die sich entwickelnden Regionen in Asien, Osteuropa und den arabischen Ländern schwerpunktmäßig nachhaltig zu bearbeiten. Chancen der zukünftigen Entwicklung betreffend der Speditions- und Logistikaktivitäten liegen vornehmlich in dem stetigen Ausbau der vorhandenen Kundenbeziehungen, durch die zielgerichtete Integration weiterer Systemdienstleistungen. Einen Tätigkeitschwerpunkt bildet dabei die Kontraktlogistik. Voraussetzung dafür ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der IT Prozesse. IV. Prognosebericht Ziel des Konzerns PS Beteiligungs GmbH ist es, die bislang erreichte gute Marktposition weiter auszubauen und schwerpunktmäßig die Kerngeschäfte des Konzerns konzentriert weiter voranzubringen. Für das kommende Jahr gehen wir, aufgrund des gegebenen Berichts und der derzeitigen Konjunkturaussichten trotz der militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland von leichten Umsatzsteigerungen in den wesentlichen Konzernbereichen aus. Die Höhe und Dauer der gesamtwirtschaftlichen und unternehmensbezogenen Belastungen können zurzeit noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Die Geschäftsleitung der einzelnen Konzernunternehmen überwachen die weitere Entwicklung und trifft gezielt Maßnahmen, damit die Auswirkungen für die jeweiligen Unternehmen möglichst gering ausfallen. Aufgrund der zur Zeit schwer einzuschätzenden Beziehungen zwischen Osteuropa und China, die unter starkem Einfluss des Krieges und dessen Laufzeit stehen, sind qualifizierte Aussagen zur Entwicklung des Konzerns zu diesem Zeitpunkt nur eingeschränkt möglich. Globale Veränderungen in den internationalen Beziehungen erschweren konkrete Prognosen. Wir erwarten, dass das Jahr 2022 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden kann.
Steinfeld-Mühlen, den 26. Juni 2023 PS Beteiligungs GmbH, 49439 Steinfeld-Mühlen gez. Florian Meyer zu Hartum, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH ist nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die PS Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Steinfeld-Mühlen und ist eingetragen beim Amtsgericht Oldenburg unter der Nummer HRB 200 370. II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsstichtag In den Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH sind neben dem Mutterunternehmen sechs inländische Tochterunternehmen einbezogen worden, bei denen der PS Beteiligungs GmbH unmittelbar bzw. mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Von der Konsolidierung der sechs weiteren in Mehrheitsbesitz stehenden Unternehmen PS Immobilien GmbH, PS Flyinge & Partners AB, Performance Horses GmbH, MGL Stables GmbH, Rustica Landwirtschaftsgesellschaft mbH & Co. KG und Rustica Landwirtschaftsgesellschaft mbH wurde abgesehen, da sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. (§ 296 Abs. 2 HGB). Es handelt sich hierbei um z.T. inaktive Gesellschaften, die kein bzw. nur ein unwesentliches operatives Geschäft ausüben und deshalb von untergeordneter Bedeutung sind. Neun weitere Beteiligungsunternehmen, die PS Solar GmbH & Co. KG, die PS Solar Beteiligungs GmbH, die SVS Sportvision Stables GmbH i.L., die SVS Sportvision Stables GmbH & Co. KG i.L., die SK PV Anlagen GmbH, die Tierärztliche Praxis Gestüt Lewitz GmbH, die Bioenergie Schockemöhle GmbH & Co. KG, die Bioenergie Schockemöhle Verwaltungs GmbH und die Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, wurden gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung aufgrund von Bilanzsumme, Umsatz und Jahresergebnis als sonstige Beteiligungen mit den Anschaffungskosten bilanziert. Zur Darstellung des Konsolidierungskreises und des Beteiligungskreises insgesamt verweisen wir auf die Anlage I zum Anhang (Liste des Anteilsbesitzes). III. Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der einzelnen Konzernunternehmen wurden in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die ursprüngliche Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte der Beteiligungen mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Tochterunternehmen vorgenommen. Für Neuzugänge zum Konsolidierungskreis ab dem 1. Januar 2010 wurde die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB i. d. Fassung des BilMoG) angewendet. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der PS Immobilien GmbH & Co. KG, Mühlen, auf den 01. Januar 2016 wurden stille Reserven im Anlagevermögen in Höhe von 3.717.908,26 Euro aufgedeckt. Unter Berücksichtigung der darauf gebildeten latenten Steuerverbindlichkeiten ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.739.168,91 Euro. Da die Anteile im Wege einer Einlage erworben wurden und stille Reserven auf die Anschaffungskosten der Anteile übertragen wurden, wurde der "technische" passive Unterschiedsbetrag erfolgsneutral in die Kapitalrücklage eingestellt. Im Jahr 2017 ist die AOS-Ankumer Open Sales GmbH, Mühlen, als vollkonsolidiertes Unternehmen hinzugekommen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung auf den 29. März 2017 ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.745,00 Euro. Dabei handelt es sich um einen Geschäfts- oder Firmenwert, der in voller Höhe abgeschrieben wurde. Im Jahr 2020 ist die Equestrian Development GmbH, Neustadt-Glewe, als vollkonsolidiertes Unternehmen neu einbezogen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung auf den 27. Februar 2020 ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 7.375,47 Euro, der erfolgsneutral in den Gewinnvortrag eingestellt wurde. Die Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen erfolgt nach der Equity-Methode zum Buchwert. Der Konzernanteil am Jahresergebnis dieser Unternehmen wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Erträgen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bzw. unter den Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2013 ist die Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Mühlen, als assoziiertes Unternehmen hinzugekommen. Der Erwerb des 49,67%-Anteils erfolgte im Wege der Kapitalerhöhung mit Sacheinlage bei dem Tochterunternehmen PS Beteiligungs GmbH. Der Stichtag der erstmaligen Einbeziehung ist der 31. Dezember 2013. Gemäß § 312 Abs. 6 Satz 2 HGB ist vom Konzernabschluss 2013 dieser Gesellschaft ausgegangen worden. Die Anschaffungskosten betragen 10.844.434,88 Euro. Davon entfallen 4.530.302,36 Euro auf das im Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH anteilig neubewertete Reinvermögen der Paul Schockemöhle Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. KG, das als Kapitalrücklage ausgewiesen worden ist (passiver Unterschiedsbetrag). Ein weiterer passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.519.898,02 Euro aus Bewertungsunterschieden der Beteiligung ist ebenfalls in die Kapitalrücklage eingestellt worden. Im Geschäftsjahr 2020 ist die Otte Beton GmbH, Westerstede, als assoziiertes Unternehmen hinzugekommen. Ein durch die Konsolidierung entstehender negativer Unterschiedsbetrag ist in den Gewinnvortrag eingestellt worden. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Die auf andere Gesellschafter entfallenden Eigenkapitalanteile von einbezogenen Tochterunternehmen (einschließlich Kapital- und Gewinnrücklagen) sowie der auf diese Gesellschafter entfallende Anteil am Jahresergebnis der jeweiligen Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals als nicht beherrschende Anteile ausgewiesen. Zur Darstellung des Konsolidierungskreises und des Beteiligungskreises insgesamt verweisen wir auf die Anlage I (Liste des Anteilsbesitzes). IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen werden in den Konzernabschluss einheitlich nach den bei der PS Beteiligungs GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der degressiven - soweit zulässig - und linearen Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 250,00 Euro wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 250,00 Euro und 1.000,00 Euro wurden in einem Sammelposten eingestellt und über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, soweit dies handelsrechtlich zulässig war. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden in Höhe des anteiligen Eigenkapitals ausgewiesen. Die Zugänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten neben erworbenen Anteilen auch Einlagen und anteilige Jahresüberschüsse. Unter den Abgängen sind anteilige Jahresfehlbeträge sowie Dividendenausschüttungen und veräußerte Anteile erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. B. Erläuterungen zur Konzernbilanz I. Aktiva 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Konzernanlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
II. Passiva 1. Eigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel dargestellt. 2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere den Personalbereich (3.201 TEuro), ausstehende Rechnungen (1.363 TEuro), Abschluss- sowie Rechts- und Beratungskosten (184 TEuro) sowie Umsatzsteuer Vorjahre (1.514 TEuro). 3. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 45.672,01 Euro sind gesichert durch: - Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlagen in Mühlen - Raumsicherungsübertragung der Photovoltaikanlagen in Neustadt - Glewe, Lewitz 1 - Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit in Abteilung II Grundbuch von Steinfeld Blatt 1950, 1951 und 1952 - Sicherungsvertrag zur Photovoltaikanlage in Neustadt - Glewe, Lewitz 1 (u. a. zur Eintragung von beschränkt persönlichen Dienstbarkeiten) - Globalabtretung der Einspeisevergütung - Abtretung der Forderungen gegen das Energieversorgungsunternehmen aus der Einspeis von Strom Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 150.953,68 Euro sind gesichert durch: - durch Raumsicherungsübertragungen von Inventar - durch Sicherungsverträge Photovoltaikanlagen - durch Abtretung von Ansprüchen der Stromerzeuger aus Stromlieferungen In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten
4. Passive latente Steuern Bei den in der Konzernbilanz ausgewiesenen passiven latenten Steuern handelt es sich um passive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen dem Einzel- und dem Konzernabschluss (3.718 TEuro). Die Differenzen bestehen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Grundstücken im Anlagevermögen. Mangels Grundstücksverkäufen im Berichtsjahr hat sich der Wert der latenten Steuern im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Latente Steuern wurden unter Verwendung des Steuersatzes in Höhe von 26,33 % gebildet.
III. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Die Paul Schockemöhle Pferdehaltung GmbH besitzt Pferde. Diese sollen dem Betrieb grundsätzlich dauerhaft dienen und werden deshalb als Anlagevermögen (Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) bilanziert. Die Erlöse aus dem Verkauf von Pferden werden als Umsatzerlöse ausgewiesen, da sie der originären Geschäftstätigkeit zuzuordnen sind. Die Anlagenabgänge werden in Abhängigkeit zu den als Umsatzerlösen gezeigten Veräußerungserlösen nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern als Materialaufwendungen dargestellt. Die Zuschreibungen werden als aktivierte Eigenleistungen gezeigt. Nach geographisch bestimmten Märkten teilen sich die Umsätze wie folgt auf
2. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen sind enthalten
C. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Über die in der Bilanz hinaus ausgewiesenen Schuldposten bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen. Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen in der Zukunft jährliche Verpflichtungen in Höhe von 1.194 TEuro. Davon bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von 540 TEuro. II. Organe der Gesellschaft Im Jahr 2021 wurde die Geschäftsführung bis zum 15.10.2021 von - Herrn Dipl.-Bw. (FH) Markus Pille, Mühlen und - Herrn Dipl-Kfm. (FH) Frank Pille, Mühlen wahrgenommen. Ab dem 15.10.2021 wird die Geschäftsführung von - Herrn Florian Meyer zu Hartum, Steinfeld wahrgenommen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. III. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2021 waren im Konzern im Durchschnitt 493 Mitarbeiter beschäftigt.
IV. Bezüge der Geschäftsführungsorgane Auf die Angabe von Organbezügen wurde analog § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. V. Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses Folgende Kapitalgesellschaften sind gem. § 264 Abs. 3 HGB von der Aufstellungspflicht nach § 264 ff. HGB sowie von der Prüfungs- und Offenlegungsverpflichtung befreit: - Gut Lewitz GmbH, Neustadt-Glewe - Baugesellschaft "Gut Lewitz" GmbH, Neustadt-Glewe - Paul Schockemöhle Pferdehaltung GmbH, Mühlen - AOS-Ankumer Open Sales GmbH, Mühlen - Equestrian Development GmbH, Neustadt-Glewe Folgende Personengesellschaften sind gem. § 264b HGB von der Aufstellungspflicht nach § 264 ff. HGB sowie von der Prüfungs- und Offenlegungsverpflichtung befreit: - PS Immobilien GmbH & Co. KG, Mühlen VI. Gesamthonorar der Abschlussprüfer
VII. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es sind keine zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgt. VIII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Durch die im Februar 2022 in der Ukraine ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland herrschen Marktrisiken. Diese existieren sowohl auf dem Beschaffungsmarkt (Rohstoffe, Futtermittel, etc.) sowie auf dem Absatzmarkt für Pferde. Die Auswirkungen sind der Höhe nach nicht bezifferbar. IX. Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2021 auf neue Rechnung vorzutragen.
Steinfeld-Mühlen, den 26. Juni 2023 PS Beteiligungs GmbH, 49439 Steinfeld-Mühlen gez. Florian Meyer zu Hartum, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileListe des Anteilsbesitzes Aufstellung der in den Konzern einbezogenen Unternehmen und des sonstigen Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2021
Bei den Unternehmen unter III. wird auf die Angabe der Höhe des Eigenkapitals sowie des Ergebnisses des letzten Geschäftsjahres verzichtet, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.
Die Paul Schockemöhle Pferdehaltung GmbH und die Paul Schockemöhle Hengsthaltung GmbH besitzen Pferde. Diese sollen dem Betrieb grundsätzlich dauerhaft dienen und werden deshalb als Anlagevermögen (Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) bilanziert. Die Erlöse aus dem Verkauf von Pferden werden als Umsatzerlöse ausgewiesen, da sie der originären Geschäftstätigkeit zuzuordnen sind. Die Anlagenabgänge werden in Abhängigkeit zu den als Umsatzerlösen gezeigten Veräußerungserlösen nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern als Materialaufwendungen dargestellt. Die Zuschreibungen werden als aktivierte Eigenleistungen gezeigt. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2023 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PS Beteiligungs GmbH, Steinfeld-Mühlen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PS Beteiligungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PS Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Schlussbemerkung Den vorliegenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (PS 450 n.F. des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Vechta, den 26. Juni 2023 Freese
Feldhaus GmbH
gez. Ludwig Voss, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Hübner, Wirtschaftsprüfer |
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