TÜV SÜD Battery Testing GmbH
Daimlerstraße 15, 85748 Garching bei München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Eschler seit 13.1.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TÜV SÜD Battery Testing GmbHGarching b. MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell der Gesellschaft und Grundlagen des SteuerungssystemsDie TÜV SÜD Battery Testing GmbH ist ein 70%iges Tochterunternehmen der TÜV SÜD AG, München. Die LION Smart GmbH, Garching, hält 30% der Gesellschafteranteile. Der Sitz der Gesellschaft ist Garching bei München. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 durch einen Geschäftsführer vertreten. Das Unternehmen erbringt Test und Zertifizierungs-Dienstleistungen im Bereich von Batterieprüfungen, insbesondere für die Branchen Automobilbau, Industriekomponenten, Medizintechnik, Luft- und Schifffahrt sowie Bahntechnik. Die Dienstleistungen werden an zwei TÜV SÜD Battery Testing Standorten erbracht: Während am Standort Oberpfaffenhofen hauptsächlich Crash-Tests durchgeführt werden, werden am Hauptstandort Garching bei München die übrigen Leistungen erbracht. Für erweiterte Prüfumfänge werden Partnerlabore genutzt. Die Gesellschaft ist innerhalb der TÜV SÜD Gruppe der Division Product Service zugeordnet. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Tempo der wirtschaftlichen Erholung hat sich im Jahr 2023 abgeschwächt. Dazu trugen mehrere Faktoren bei. Insbesondere der Krieg in der Ukraine und die Zunahme geopolitischer Spannungen wirkten dämpfend auf die wirtschaftliche Entwicklung. Hinzu kamen die Auswirkungen einer restriktiven Geldpolitik, die in vielen Ländern zur Bekämpfung der Inflation umgesetzt wurde. Vor diesem Hintergrund nahmen die Wachstumsdifferenzen zwischen den Regionen zu. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wuchs die Wirtschaftsleistung in moderatem Tempo, dabei waren die Unterschiede in der konjunkturellen Dynamik beachtlich. In den Schwellenländern waren ebenfalls große Unterschiede im Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. 2.1.1 Schwaches Wachstum in Europa Die konjunkturelle Entwicklung im europäischen Wirtschaftsraum verlief im Jahr 2023 schwach, nicht zuletzt beeinträchtigt durch den Krieg in der Ukraine und die Nachwirkungen des Energiepreisschocks des Vorjahrs. Zeitgleich verteuerten die unterjährigen Zinssteigerungen der Europäischen Zentralbank die Finanzierungskosten für gewerbliche und staatliche Investitionen. Die private Konsumnachfrage nahm aufgrund des Kaufkraftverlusts der verfügbaren Einkommen ab. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich positiv, nachdem sich das Arbeitskräfteangebot aufgrund des demografischen Wandels weiter verknappte. Insgesamt erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum um 0,5 %, nachdem im Vorjahr ein Zuwachs von 3,4 % zu verzeichnen war. Die Inflationsrate lag zu Jahresbeginn noch bei 9,2 %, verringerte sich jedoch bis zum Jahresende kontinuierlich bis auf 2,9 %. Deutschland verharrte weiterhin in einer konjunkturellen Schwächephase. Der Kaufkraftverlust infolge der hohen Inflation und die Verschärfung der Finanzierungsbedingungen belasteten den privaten Konsum und die Investitionen. Zwar stieg das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte an, die positiven Effekte wurden jedoch durch die noch höheren Teuerungsraten für Konsumgüter neutralisiert. Die Baubranche ist weiterhin durch die hohen Kreditzinsen belastet. Außerdem entwickelte sich die Auslandsnachfrage nicht zufriedenstellend. Insbesondere die deutschen Exporte nach China fielen deutlich und auch der Warenhandel mit dem für Deutschland wichtigen Euroraum entwickelte sich schwach. Die Arbeitslosenquote blieb weitgehend stabil, dabei sind mehr als 80 % der Erwerbstätigen auf dem Arbeitsmarkt aktiv. In Summe ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % zurück, nachdem es im Vorjahr 1,8 % zugelegt hatte. Im Jahresverlauf sank die Inflation deutlich und lag zum Jahresende 2023 bei 3,8 % (Vj. 9,6 %). In den meisten anderen europäischen Ländern wurde die wirtschaftliche Aktivität weniger stark gebremst als in Deutschland. So verzeichnete Italien einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %, in Spanien betrug das Wachstum 2,4 %. In Großbritannien dämpfte die anhaltend hohe Teuerungsrate die Investitionsneigung der Unternehmen. Die positive Wirkung der gestiegenen Löhne auf die Kaufkraft der privaten Haushalte wurde durch eine geringe Beschäftigungsdynamik gemindert. Insgesamt wuchs die Wirtschaftsleistung in Großbritannien um 0,5 %. 2.1.2 USA: Stabile Konjunktur/Gute Konjunkturentwicklung Die Wirtschaft in den USA wuchs im Jahr 2023 um 2,5 % (Vj. 1,9 %). Steigende Realeinkommen, Ersparnisse aus der Pandemiezeit und der dynamische Arbeitsmarkt stützten den privaten Konsum. Die restriktive Geldpolitik belastete bislang insbesondere den Wohnungsbau, während umfangreiche staatliche Förderprogramme die Bauinvestitionen der Unternehmen anschoben. Zudem fördern die Vereinigten Staaten mit umfangreichen Subventionen im Rahmen des Inflation Reduction Act die ökologische Transformation ihrer Wirtschaft. 2.1.3 Robustes Wachstum in den Schwellenländern In China belasteten verschlechterte Beschäftigungsaussichten und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit das Konsumklima. Zudem flossen während der Covid-Pandemie im Vergleich zu Europa und den USA weniger staatliche Transferleistungen an die privaten Haushalte. Der Bausektor litt weiter unter Verzögerungen bei der Fertigstellung von Infrastruktur- und Wohnungsbauprojekten, unter anderem infolge geringerer Einnahmen und steigender Verschuldung. Allerdings stiegen auch die Verbraucherpreise und insbesondere die Energiepreise nur wenig an. Die chinesische Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 mit 5,2 % (Vj. 3,0 %). Die weiterhin niedrigen Wachstumsraten in China und sinkende Rohstoffpreise verlangsamten die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern weltweit, meist wurde die Konjunktur dabei durch die Binnennachfrage getragen. Die asiatischen Schwellenländer expandierten jedoch kräftig, besonders dynamisch wuchs dabei die indische Wirtschaft (6,7 %; Vj. 7,2 %). 2.1.4 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Zukunft der Mobilität ist nachhaltig, digital und hochautomatisiert. Fahrzeuge werden zukünftig durch elektrische Batterien oder wasserstoffbasierte Brennstoffzellen angetrieben. Dies geht einher mit höheren Anforderungen an die physikalische und digitale Sicherheit und den nachhaltigen Fahrzeugbetrieb. Damit ergeben sich neue Herausforderungen für die Prüfung von Fahrzeugen und Fahrassistenzsystemen sowie für die gesamte elektrische Antriebseinheit incl. Ladeinfrastruktur. Für die Gesellschaft ist insbesondere die Branche für Elektrofahrzeuge relevant. Im Jahr 2023 sind die Neuzulassungen in Deutschland von Plug-in-Hybride um -51,5 % auf 175.724 (Vj. 362.093) zurückgegangen und von Elektro-Pkw (BEV) um +11,4 % auf 524.219 (Vj. 470.559) angestiegen. Der Anteil am Gesamtmarkt ist im vergangenen Jahr von 31,2 % auf 29,5 % leicht zurückgegangen (01/2024; Quelle KBA). 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.2.1 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der TÜV SÜD Battery Testing GmbH erfolgt die Unternehmenssteuerung nach den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBIT, gemessen nach den Rechnungslegungsvorschriften der IFRS. Wesentlichster nichtfinanzieller Leistungsindikator sind Mitarbeiterkapazitäten. Die Werte nach IFRS weichen von denen nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter anderem in der Definition der Umsatzerlöse und in der Bewertung der Pensionsverpflichtungen ab. Danach werden Umsatzerlöse bei einer zeitraumbezogenen Leistungserbringung nach dem Leistungsfortschritt, sowie die anteiligen Gewinne, realisiert. Der nach IFRS bemessene Umsatz lag im Geschäftsjahr mit 15.773T€ über dem Vorjahreswert (11.764T€) und die Erwartung hinsichtlich eines leichten Anstiegs wurden deutlich übertroffen. Das EBIT (IFRS-Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug 2.884T€ und liegt über dem Vorjahreswert von 22T€. Die Erwartungen hinsichtlich eines leichten Anstiegs wurden damit übertroffen. Die Abweichungen im Umsatz sowie im EBIT sind insbesondere auf die hohe Laborauslastung bedingt durch die hohe Marktnachfrage zurückzuführen. Die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr wird in der nachfolgenden Berichterstattung zum Geschäftsverlauf und zur Ertragslage erläutert. Diese Berichterstattung zur Lage der Gesellschaft erfolgt auf der Basis der Daten des nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellten Jahresabschlusses. Die Entwicklung der Mitarbeiterkapazität wird unter 2.3. erläutert. 2.2.2 Geschäftsverlauf Der Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres zeigt signifikante Umsatzzuwächse nach HGB. Nach Meinung der Geschäftsführung konnte die Gesellschaft insbesondere durch eine hohe Nachfrage bei gleichzeitig hoher Anlagen- und Personalverfügbarkeit eine entsprechend hohe Produktivität erreichen, was zu einem höheren Umsatz gegenüber dem Vorjahr führte. Zudem beeinflusste die zwischenzeitliche Entspannung am Energiemarkt den Geschäftsverlauf positiv. 2.2.3 Ertragslage (Darstellung nach HGB) Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von 2.199T€ (Vj. 143T€) erzielt. Die Umsatzerlöse sind um 4.671T€ auf 16.100T€ gestiegen. Die Umsatzerlöse entfallen insbesondere auf die Business Lines Battery (8.770T€; Vj. 5.885T€) und E-Mobility (6.647T€; Vj. 5.321T€). Die übrigen Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen auf die Business Line Transportation. Das Umsatzwachstum ist hauptsächlich durch einen Anstieg an Prüfungen von Gesamtbatteriesystemen getrieben. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen war eine Reduzierung um 514T€ auf 97T€ zu verzeichnen, da in 2022 einmalige Versicherungserstattungen in Höhe von 480T€ vereinnahmt wurden. Die Aufwandspositionen veränderten sich wie folgt: Der Materialaufwand senkte sich um 187T€ auf 833T€. Diese Senkung resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Zunahme der Personalaufwendungen um 1.020T€ auf 5.817T€ steht überwiegend im Zusammenhang mit der Erhöhung des Personalstammes sowie mit einem Anstieg der Löhne und Gehälter. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt 3.283T€ (Vj. 399T€). Das Finanzergebnis in Höhe von -235T€ (Vj. -175T€) setzt sich zusammen aus Zinsaufwendungen aus Darlehen in Höhe von -381T€ sowie Zinserträgen in Höhe von 146T€. Insgesamt wird ein Jahresüberschuss von 2.199T€ (Vj. 143T€) ausgewiesen. 2.2.4 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme verringerte sich um 23T€ auf 22.377T€. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen 453T€. Sie betreffen im Wesentlichen BGA und andere Anlagen sowie Konzessionen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 67T€ auf 2.726T€ gestiegen. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1.507T€ auf 4.165T€ resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung von Cash-Pool-Forderungen. Das Eigenkapital hat sich auf Grund des Jahresüberschusses um 2.199T€ auf 15.679T€ erhöht (Vj. 13.480T€). Die sonstigen Rückstellungen sind um 367T€ auf 1.491T€ angestiegen. Im Wesentlichen ist der Anstieg durch die Rückstellung für ausstehende Rechnungen sowie durch die Rückstellung für Sonderzahlungen begründet. Die Verbindlichkeiten haben sich um 2.917T€ auf 4.718T€ verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, welche aus Darlehen stammen, veränderten sich zum Vorjahr auf 4.000T€ (Vj. 6.800T€). Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft aus Cash-Pool Forderungen beträgt 4.091T€ (Vj. 2.496T€). 2.2.5 Investitionen Der Schwerpunkt der Investitionen in 2023, die in Summe 453T€ betrugen, lag im Wesentlichen im Bereich der Betriebsausstattung. 2.3. Unsere Mitarbeiter Im Unternehmen waren im Jahr 2023 66 (Vj. 60) fest angestellte Mitarbeiter:innen beschäftigt (teilzeitbereinigt), davon 9 weibliche (Vj. 6) Mitarbeiterinnen und 57 männliche (Vj. 54). Die Planung hinsichtlich eines leichten Mitarbeiteranstiegs wurden damit erfüllt. 2.4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens Der operative Geschäftsverlauf ist bedingt durch eine hohe Nachfrage sowie eine verbesserte Personal- und Anlagenverfügbarkeit als positiv zu bewerten. Diese Ereignisse führten zu einer Erhöhung des EBIT gegenüber dem Vorjahr. 3. Chancen und Risikobericht3.1 Risiken Operative Risiken: Verzögerungen im Onboarding und Einlernen von neuem Personal sowie ein möglicher Abgang von qualifiziertem Personal stellen ein Risiko für die Durchführbarkeit von Kundenaufträgen dar. Dies hätte unmittelbaren Einfluss auf den Umsatz der Gesellschaft und würde das Vertrauen unserer Kunden negativ beeinflussen. Diesem Faktor wird nach Meinung der Geschäftsführung durch eine optimierte Personalplanung Rechnung getragen. Aufgrund des Fachkräftemangels für Batterie-Testexperten wird dieses Risiko durch die Geschäftsführung als mittleres Risiko bewertet. Die Verfügbarkeit von Partnerlaboren kann eingeschränkt werden. Sofern kein anderer Partner oder eigene Kapazitäten zur Verfügung stehen, kann eine negative Auswirkung auf Umsatz und Gewinn eintreten. Die Geschäftsführung bewertet dieses Risiko als mittleres Risiko. Steigende Energiekosten in Verbindung mit deutlich höherem geplantem Stromverbrauch können zu erhöhten Stromkosten führen. Die Geschäftsführung bewertet dieses Risiko als mittleres Risiko. Aufgrund von Engpässen in den Lieferketten von Zulieferern im Bereich technischer Anlage- und Gebäudeausstattung kann es zu verzögerter Lieferung und Inbetriebnahme von Anlagen kommen. Dies könnte zu Umsatzausfällen führen. Die Geschäftsführung bewertet dieses Risiko als geringes Risiko. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Durch eine mögliche, konjunkturell bedingte Abschwächung in Deutschland und Europa kann sich der Kraftfahrzeugbestand vermindern bzw. das Wachstum im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge verlangsamen oder sogar negativ werden. Hieraus resultiert eine Verminderung der Absatzzahlen bei Test- und Zertifizierdienstleistungen. Dies hätte unmittelbaren Einfluss auf Absatz und Umsatz der Gesellschaft. Die Geschäftsführung bewertet dieses Risiko als mittleres Risiko. Technische Probleme bzw. unvorhergesehene Ereignisse können Schäden an Anlagen und Gebäuden verursachen, was die Durchführung von Kundenaufträgen ganz oder teilweise unmöglich macht. Dies hätte einen unmittelbaren Einfluss auf den Umsatz der Gesellschaft. Die Geschäftsführung bewertet dieses Risiko als geringes Risiko. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des TÜV SÜD Konzerns eingebunden. Im Rahmen dieses Risikomanagementsystems werden alle wesentlichen und für die Gesellschaft materiellen Risiken erfasst und an den Risk Management-Verantwortlichen im Konzern gemeldet. Quartalsweise findet ein Update der erfassten Risiken sowie eine Meldung von Veränderungen im Konzern statt. Aus dem letzten Update haben sich keine wesentlichen Veränderungen in der Risikostruktur der Gesellschaft ergeben. Der Geschäftsführung sind keine Tatsachen bekannt geworden, welche die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen könnten. 3.2 Chancen Die mittel- und langfristige Nachfrage im Bereich nachhaltiger Antriebe im Transportwesen stellt die Hauptchance für das Geschäft der TÜV SÜD Battery Testing GmbH dar. Investitionen in bestehendes sowie künftiges Personal sowie die Inbetriebnahme neuer Anlagen und Technik können erweiterte Kapazitäten sowie eine effizientere Versuchs- und Prozess- durchführung bedeuten. 4. PrognoseberichtWir gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2024 verhalten wächst. Dabei wird die Entwicklung der einzelnen Regionen uneinheitlich verlaufen. Das Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird voraussichtlich hinter dem der Schwellen- und Entwicklungsländer zurückbleiben. Geopolitische Konflikte prägen auch weiterhin das Bild und erschweren, verbunden mit einem weltweit zunehmenden Protektionismus, den Welthandel. Belastend wirken nach wie vor hohe Energiepreise in Europa sowie die Effekte einer strafferen Geldpolitik zur Bekämpfung der Inflation. Nicht zuletzt beeinträchtigen weltweit auch Extremwetterereignisse als Folge des Klimawandels das Wachstum der Wirtschaft, selbst wenn diese nur regional und punktuell auftreten. Vor diesem Hintergrund wird die Unsicherheit für Unternehmen und Konsumenten im Prognosejahr 2024 weiterhin hoch bleiben. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel prognostiziert für den Prognosezeitraum ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,9 %, nachdem im Jahr 2023 noch ein Anstieg von 3,1 % erreicht wurde. Für das Jahr 2025 wird mit einer Zuwachsrate von 3,2 % gerechnet. Die deutsche Wirtschaft wird sich im Jahr 2024 voraussichtlich leicht erholen. Die nachlassende Inflation wird sich positiv auf das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte auswirken. Sowohl der private Konsum als auch die Investitionen der Unternehmen sollten ansteigen. Zudem sollte die exportorientierte deutsche Industrie von einer höheren weltweiten Nachfrage profitieren. Die anhaltend hohen Energiekosten verhindern allerdings einen dynamischeren Aufschwung insbesondere in den energieintensiven Branchen, wie etwa der Chemie- und Stahlindustrie sowie dem Anlagenbau. Auch die Wirtschaftstätigkeit im Euro-Raum sollte sich im Prognosejahr etwas erholen. Der stabile Arbeitsmarkt, ein Anstieg der Reallöhne und die Normalisierung der Teuerungsrate beleben den privaten Konsum, der so zur Stütze der wirtschaftlichen Erholung wird. Auch bei insgesamt nachlassender Inflation dämpfen die hohen Zinsen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Unsicherheit bleibt die Entwicklung der Energiepreise ein Risikofaktor für die wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum. Gleichzeitig hängen die Steigerung der Produktivität und der erfolgreiche Verlauf der grünen Transformation von Europas Fähigkeit ab, Innovationen voranzutreiben und entsprechende Investitionen zu tätigen. In Summe dürfte sich die Wettbewerbsfähigkeit Europas gegenüber anderen Regionen der Welt weiter abschwächen. Aufgrund der politischen Rahmenbedingungen ("Verbrenner-Aus") ist mittel- und langfristig von einer steigenden Nachfrage nach den für das Geschäft der Gesellschaft sehr wichtigen batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und somit auch nach den entsprechenden Test- und Zertifizierungsdienstleistungen auszugehen. Kurzfristig kann die Tatsache, dass bei einigen Automobilherstellern die Absätze von batterieelektrischen Fahrzeugen hinter den Erwartungen bleiben, zu einem zurückhaltenderen Einkaufsverhalten führen. In anderen Märkten wie Industrieapplikationen, Luftfahrt und Schwertransport (LKW, Bahn) wird verstärkt der Einsatz von Batterietechnik geprüft, was zu weiterer Nachfrage der angebotenen Dienstleistungen führen könnte. Sowohl die Europäische Union als auch die Bundesregierung setzen verstärkt auf nachhaltige Mobilität. In Abwägung der möglichen positiven und negativen Effekte auf die voraussichtliche Nachfrage, insbesondere im Batterieprüfsegment, geht die Geschäftsführung von einem leicht steigenden Umsatz (nach IFRS) aus. Der geringe prognostizierte Umsatzanstieg in 2024 ist auf die bereits sehr hohe Auslastung in 2023 zurückzuführen. Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft erwarten beim EBIT (nach IFRS) in 2024 einen leichten Rückgang im Vergleich zu 2023. Zudem wird aufgrund des geplanten Umsatzes eine leicht steigende Anzahl an Mitarbeitern erwartet. Die Herausforderungen durch Personalfluktuation sowie durch die Inbetriebnahmen von neuen Anlagen und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Finanzlage werden von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern gesteuert. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.
Garching bei München, den 18. März 2024 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie TÜV SÜD Battery Testing GmbH ist im Handelsregister unter HRB 189335 beim Amtsgericht München eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Garching bei München. Die TÜV SÜD Battery Testing GmbH erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Die Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung werden gemäß § 265 Abs. 7 HGB zusammengefasst dargestellt und gesondert im Anhang erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear pro rata temporis über längstens drei Jahren abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Es wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden längstens über 18 Jahre abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von technischen Anlagen und Maschinen beträgt längstens 14 Jahre, die für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung längstens 20 Jahre. Für geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 250,00 € aber nicht mehr als 1.000,00 € betragen, wurde ein Sammelposten gebildet, welcher über eine Laufzeit von fünf Jahren linear abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 € werden sofort aufwandswirksam erfasst. Auf Gegenstände des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sollten die Gründe für die Wertminderung nicht mehr bestehen, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Die fertigen und unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr kommt entsprechend § 256a HGB das Realisations- und das Imparitätsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip nicht zur Anwendung. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Zahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Vorräte Die Vorräte betreffen unfertige Leistungen in Höhe von 519 T€ (VJ. 685 T€). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben fast ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen insbesondere auf Zuwendungsbescheide für Projektförderungen durch die Europäische Union. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 50 T€. Das Kapital ist vollständig eingezahlt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Vorsorgen für Personalverpflichtungen (insbesondere Urlaub- und Gleitzeitguthaben sowie Sonderzahlungen) in Höhe von 662 T€ (VJ. 371 T€), Rückbauverpflichtung in Höhe von 283 T€ (VJ. 252 T€) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 466 T€ (VJ. 408 T€). 6. Verbindlichkeiten
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung7. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 0 T€ (VJ. 13T€), Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von17 T€ (VJ. 43 T€), Erträge aus aufwandsbezogenen Förderungen in Höhe von 19 T€ (VJ. 73 T€), sowie Versicherungserstattungen in Höhe von 57 T€ (VJ. 480 T€). 8. Personalaufwand Der Personalaufwand beträgt 5.817 T€ (VJ. 4.797 T€), darin enthalten sind wie im Vorjahr keine Aufwendungen für Altersversorgung. 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf 84 T€ (VJ. 167 T€). Davon entfallen 84 T€ (VJ. 4 T€) auf Aufwand aus Vorjahresrechnungen sowie 0 T€ (VJ. 88 T€) auf Förderprojekte. 10. Finanzergebnis Das Finanzergebnis in Höhe von -235 T€ (VJ. -175 T€) besteht aus Zinsaufwendungen in Höhe von 381 T€ (VJ. 192 T€), davon 265 T€ (VJ. 134 T€) an verbundene Unternehmen. Es konnten Zinserträge in Höhe von 146 T€ (VJ. 16 T€) erzielt werden, davon 146 T€ (VJ. 7 T€) aus verbundenen Unternehmen. 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten im Wesentlichen Körperschaftssteuer in Höhe von 483 T€ (VJ. 43 T€) sowie Gewerbeertragssteuer in Höhe von 367 T€ (VJ. 41 T€). Im Dezember 2021 veröffentlichte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Modellregelungen des Pillar 2 (Global Anti-Base Erosion Rules oder GloBE) zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung. In Deutschland wurde die Pillar 2-Gesetzgebung im Dezember 2023 beschlossen und tritt ab dem 1. Januar 2024 in Kraft. TÜV SÜD fällt in den Anwendungsbereich der OECD- Pillar 2-Modellregelungen. Gemäß der Gesetzgebung muss TÜV SÜD je Land, in dem der Konzern tätig ist, eine Zusatzsteuer in Höhe der Differenz zwischen dem GloBE-Effektivsteuersatz und dem Mindeststeuersatz von 15% zahlen. Auf die TÜV SÜD Battery Testing GmbH wird zukünftig grundsätzlich keine Steuermehrbelastung aus der nationalen Ergänzungssteuer entfallen, da sie weder oberste Muttergesellschaft noch Gruppenträgerin der Mindeststeuergruppe im Sinne des § 3 MinSTG ist. Allerdings ist sie der Gruppenträgerin, die künftig entstehende Steuermehrbelastungen für alle in Deutschland belegenen Geschäftseinheiten zu tragen hat, zum Ausgleich für etwaige durch die TÜV SÜD Battery Testing GmbH verursachte nationale Ergänzungssteuerbeträge verpflichtet. Für Deutschland erwartet TÜV SÜD keine nationalen Ergänzungssteuerbeträge. V. Sonstige AngabenMitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt wurden 66 (VJ. 60) Mitarbeiter:innen beschäftigt, davon 9 (VJ. 6) weibliche und 57 (VJ. 54) männliche Mitarbeiter:innen. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Zahlungsverpflichtungen aus den langfristigen Mietverträgen betragen 10.084 T€ (VJ. 3.655 T€), davon sind 5.585 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen (VJ. 22 T€). Zusätzlich bestehen finanzielle Verpflichtungen aus schwebenden Beschaffungsgeschäften in Höhe von 360 T€ (VJ 0 T€). Geschäftsführung Als Geschäftsführer der TÜV SÜD Battery Testing GmbH ist bestellt:
Der ausgeübte Beruf ist mit der Organstellung identisch. Auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Die Angaben über das Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Anhang des Konzernabschlusses der TÜV SÜD Aktiengesellschaft, München. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Die TÜV SÜD Battery Testing GmbH, Garching bei München, ist ein Tochterunternehmen der TÜV SÜD Aktiengesellschaft, München. Die TÜV SÜD Aktiengesellschaft erstellt den Konzernabschluss gemäß § 290 HGB für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der TÜV SÜD Aktiengesellschaft einbezogen, der im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht wird. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Garching bei München, den 18. März 2024 TÜV SÜD Battery Testing GmbH Die Geschäftsführung Martin Eschler Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TÜV SÜD Battery Testing GmbH, Garching bei München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TÜV SÜD Battery Testing GmbH, Garching bei München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TÜV SÜD Battery Testing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 18. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Schumann, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Sulzer, Wirtschaftsprüfer Feststellung JahresabschlussAuszug aus dem Gesellschafterbeschluss der TÜV SÜD Battery Testing GmbH vom 03. Mai 2024
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 03.05.2024 festgestellt. |
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