Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 2211
Eingetragen
28.1.1981
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Großhandel, Handel und der Vertrieb neuer und gebrauchter Kraftfahrzeuge aller Art mit deren Zubehör, mit Ersatzteilen und allen sonstigen dem Kraftverkehr dienenden Gegenständen, ferner die Pflege, Übernahme und Instandsetzung von Kraftfahrzeugen aller Art sowie Vermietungen und Finanzdienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
635.600 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Südwest - Auto GmbH

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2017

A K T I V A

31.12.2017 
EUR
31.12.2016 
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 414.527,73 370
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,02 0
II. Sachanlagen 365.175,68 321
III. Finanzanlagen 49.351,03 49
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.815.653,85 3.548
I. Vorräte 1.689.622,81 1.672
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.974.163,78 1.769
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 151.867,26 107
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 952,56 1
4.231.134,14 3.919

P A S S I V A

31.12.2017 
EUR
31.12.2016 
TEUR
A. EIGENKAPITAL 1.302.649,51 1.186
I. Gezeichnetes Kapital 635.600,00 636
II. Kapitalrücklage 588.721,07 589
III. Gewinnrücklagen 4.467,00 4
IV. Verlustvortrag -42.387,23 -100
V. Jahresüberschuss 116.248,67 57
B. RÜCKSTELLUNGEN 82.160,00 77
C. VERBINDLICHKEITEN 2.846.324,63 2.656
- davon aus Steuern: EUR 27.996,75 (Vorjahr: TEUR 21)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.954,65 (Vorjahr: TEUR 0)
4.231.134,14 3.919

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017

2017 
EUR
2016 
TEUR
1. Rohergebnis 5.263.006,15 5.004
2. Personalaufwand 2.353.066,75 2.227
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 61.797,86 58
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.619.036,56 2.568
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 211,55 4
- davon Erträge aus der Veränderung
der Abzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 2)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 98.881,19 84
7. Ergebnis nach Steuern 130.435,34 71
8. Sonstige Steuern 14.186,67 14
9. Jahresüberschuss 116.248,67 57

Anhang für das Geschäftsjahr 2017


I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.


B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten.

Vorräte

Die Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.


C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Anteilsbesitz

Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
% EUR EUR
Südwest-Auto Vertriebs GmbH, Freiburg im Breisgau 100 25.600,00 3.340,89

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht.

Rückstellungen

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu mehr als davon mehr
31.12.2017 einem Jahr einem Jahr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.395 2.193 202 0
(2.191) (1.916) (275) (8)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
(77) (77) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 278 278 0 0
(248) (248) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 82 82 0 0
(89) (89) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 91 91 0 0
(51) (51) (0) (0)
Summe 2.846 2.644 202 0
(Vorjahr) (2.656) (2.381) (275) (8)

Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 2.395 (Vorjahr: TEUR 2.191) durch Globalzessionen und Sicherungsübereignungen gesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 20) enthalten.

II. Sonstige Angaben

A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.

TEUR
Jährlicher Aufwand Grundstückspacht (Festpacht): 206
Jährlicher Aufwand Miete Mobilien: 1
207

B. Organe

Geschäftsführer: Michael Neuberger, Bad Krozingen,

Reimer Carstens, Bad Krozingen.

C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Kaufm./techn. Angestellte 27
Gewerbliche Arbeitnehmer 24
51


D. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Im März 2018 haben sowohl die Volkswagen AG für beide Marken als auch die AUDI AG von ihrem Recht Gebrauch gemacht, die aktuell jeweils mit der Gesellschaft bestehenden Servicepartnerverträge mit Wirkung zum 31. März 2020 ordentlich zu kündigen. In jeweils einem Letter of Intent aus dem März 2018 haben sowohl die Volkswagen AG als auch die AUDI AG ihre Absicht bekundet, auch nach Ablauf der bestehenden Verträge weiterhin mit der Gesellschaft am Standort Freiburg im Breisgau zusammenzuarbeiten und entsprechend modifizierte Vertragsangebote zu unterbreiten.


E. Sonstige Pflichtangaben

Mutterunternehmen ist die SWA Neuberger GmbH & Co. KG, Autohandel, Freiburg im Breisgau. Ein Konzernabschluss ist nicht aufzustellen.

 

Freiburg im Breisgau, 4. Mai 2018

gez. Michael Neuberger
Geschäftsführer

gez. Reimer Carstens
Geschäftsführer

Bruttowerte
1.1.2017 Zugang Angleichung Differenzen Abgang 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 43.048,80 0,00 0,00 34.803,80 8.245,00
II. Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 188.402,33 21.727,50 0,00 0,00 210.129,83
Technische Anlagen und Maschinen 248.639,30 0,00 0,00 0,00 248.639,30
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.350.397,25 84.037,48 14,72 390.655,15 1.043.794,30
1.787.438,88 105.764,98 14,72 390.655,15 1.502.563,43
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 48.300,00 0,00 0,00 0,00 48.300,00
Beteiligungen 1.051,03 0,00 0,00 0,00 1.051,03
49.351,03 0,00 0,00 0,00 49.351,03
1.879.838,71 105.764,98 14,72 425.458,95 1.560.159,46
Abschreibungen
1.1.2017 Zugang Angleichung Differenzen Abgang 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 43.042,68 0,00 0,00 34.798,70 8.243,98
II. Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 32.585,74 13.741,25 0,00 0,00 46.326,99
Technische Anlagen und Maschinen 245.403,24 1.058,79 0,00 0,00 246.462,03
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.188.176,70 46.997,82 0,31 390.576,10 844.598,73
1.466.165,68 61.797,86 0,31 390.576,10 1.137.387,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.509.208,36 61.797,86 0,31 425.374,80 1.145.631,73
Buchwerte
31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1,02 6,12
II. Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 163.802,84 155.816,59
Technische Anlagen und Maschinen 2.177,27 3.236,06
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.195,57 162.220,55
365.175,68 321.273,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 48.300,00 48.300,00
Beteiligungen 1.051,03 1.051,03
49.351,03 49.351,03
414.527,73 370.630,35


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Inhaltsangabe

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaft

1.2 Entwicklung der Kfz-Branche

2. Geschäftslage

2.1 Ertragslage

2.2 Finanzlage

2.3 Vermögenslage

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

2. Chancen- und Risikobericht


I. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen aller Art, dabei überwiegend mit Fahrzeugen der Marke Volkswagen, der regionale und überregionale Handel mit Ersatzteilen und Zubehör, die Pflege und Instandsetzung von Fahrzeugen sowie die Vermittlung von Finanzdienstleistungen.

Das Unternehmen ist ein mittelständischer Handels- und Servicebetrieb, der sich durch moderne Kunden-, Mitarbeiter- und Serviceorientierung auszeichnet.


II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaft

Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2017 ein Wachstum von 3,2 %. Auf Westeuropa entfällt dabei ein Anteil von 2,3 %, das im Jahr 2017 stärker wachsen konnte wie im Vorjahr (Vj: +1,8 %).

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum von 2,5 %. Die deutsche Wirtschaft ist damit das achte Jahr in Folge gewachsen. Wachstumsimpulse kamen dabei überwiegend aus dem Inland. So stiegen die privaten Konsumausgaben um rd. +2,0 % gegenüber dem Vorjahr. Die staatlichen Konsumausgaben haben sich mit einem Plus von 1,4 % dagegen nur unterdurchschnittlich entwickelt. Positiv begleitet wurde die Entwicklung durch einen geringeren Anstieg der Verbraucherpreise.

Im Jahr 2018 könnte sich die wirtschaftliche Entwicklung leicht eintrüben. Maßgebliches Risiko für die konjunkturelle Entwicklung in Europa sind die Austrittsverhandlungen von Großbritannien mit aktuell noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen. Eine sich verschärfende Situation im Nahen Osten könnte ebenfalls für Verunsicherung auf den Weltmärkten sorgen und das Wachstum in Deutschland negativ beeinflussen.

1.2 Entwicklung der Kfz-Branche

Im Geschäftsjahr 2017 stiegen die weltweiten Pkw-Neuzulassungen um 2,9 % auf 83,5 Mio. Fahrzeuge an. In Westeuropa wurden 14,3 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,5 %. Der Anteil an Dieselfahrzeugen ist dabei in Europa um 9 % auf einen Anteil von 44,4 % zurückgefallen.

In Deutschland gab es im Jahr 2017 3,44 Mio. Pkw-Neuzulassungen. Dies stellt das höchste Volumen des deutschen Pkw-Marktes seit acht Jahren dar und entspricht einem Plus von 2,7 % gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum beruht auf überdurchschnittlichen Steigerungen von privaten Pkw-Zulassungen wobei insbesondere im zweiten Halbjahr die Diesel-Eintauschprogramme von fast allen Herstellern die Steigerung befördert haben.

Bei den Marken des Volkswagen Konzerns zeichnet sich aufgrund der Medienberichte über den Konzern im Zusammenhang mit den Dieselmotoren ein vom allgemeinen Markttrend abweichendes ambivalentes Bild. In Deutschland sank der Marktanteil von VW um 6,1 % auf 18,4 %, der von Audi um 4,7 % auf 8,2 %. Die Marke Seat konnte dagegen ihren Marktanteil um 3,3 % steigern.

Die Besitzumschreibungen bei Gebrauchtfahrzeugen sanken leicht um 1,4 % auf 7,3 Mio. Einheiten (Vj. 7,4 Mio. Einheiten).

Der Kfz-Aftersales-Markt hat sich in Deutschland im Jahr 2017 positiv entwickelt. Ursachen hierfür sind die gestiegenen Pkw-Neuzulassungen, verschiedene Impulse aus dem Gebrauchtwagenmarkt sowie eine verbesserte wirtschaftliche Situation vieler Fahrzeughalter dank einer Zunahme der verfügbaren Einkommen.

Im Kfz-Teilehandelsgeschäft herrscht ein intensiver Verdrängungswettbewerb. Nach Angaben des Gesamtverbandes Autoteile-Handel e.V. haben aktuell 500 Kfz-Teile-Großhändler sowie rd. 2.000 Kfz-Teile-Einzelhändler Marktbedeutung. Sie bieten den Kunden ein markenübergreifendes Sortiment an Produkten und Dienstleistungen an. In dieser Branche werden sich künftig nur Unternehmen weiter behaupten können, die als professioneller Dienstleister kundenindividuelle Problemlösungen und eine zuverlässige Versorgung anbieten können.

2. Geschäftslage

2.1 Ertragslage

Umsatzentwicklung

  2017 2016
  TEUR TEUR
Kraftfahrzeugerlöse 9.571 8.873
Werkstatterlöse 2.275 2.245
Ersatzteil- und Zubehörerlöse 9.424 8.281
Schmierstofferlöse 279 272
Gesamt 21.549 19.671

Absatzentwicklung

2017 2016
Stückzahlen Stück Stück
- Neuwagen 80 84
- Vorführwagen 19 24
- Gebrauchtwagen 705 628
804 736
Veränderung z. Vj.
Stückzahlen % Stück
- -4,8 -4
- -20,8 -5
- 12,3 77
9,2 68

Bilanz- und Ergebnisdaten

  2017 2016
Umsatzerlöse TEUR 21.549 19.671
Rohertrag TEUR 5.246 4.976
Jahresüberschuss TEUR 116 57
Arbeitnehmer im Durchschnitt Anzahl 51 57
Verkaufte Neuwagen Stück 80 84
Verkaufte Vorführwagen Stück 19 24
Verkaufte Gebrauchtwagen Stück 705 628
Eigenkapitalquote % 30,8 30,2
Kennzahlen: 2017 2016
% %
Rohertragsrentabilität: 2,2 1,1
(Jahresüberschuss : Rohertrag)
Eigenkapitalrentabilität: 8,9 4,8
(Jahresüberschuss : Eigenkapital)
Gesamtkapitalrentabilität: 5,1 3,6
((Jahresüberschuss + Fremdkap.-Zins) :
Gesamtkapital)

Im Geschäftsjahr 2017 konnte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr trotz schwieriger Marktgegebenheiten aufgrund einer positiven Absatz- und Umsatzentwicklung in allen Geschäftsbereichen deutlich gesteigert werden. Die Finanz- und Vermögenlage des Unternehmens wurde damit weiter gestärkt.

Der Personalaufwand setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:

  2017 2016
  TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 2.004 1.902
Soziale Abgaben 349 325
Leihpersonal 1.269 1.277
Gesamt 3.622 3.504

Im Jahr 2017 wurden durchschnittlich 51 Mitarbeiter (Vj. 57 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die Mitarbeiter werden bezüglich Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt. Im Bereich der Werkstatt werden Schulungsmaßnahmen vom Hersteller vorgegeben und durchgeführt, um die Qualität einer Vertragswerkstatt zu gewährleisten.

Im Rahmen eines Arbeitnehmerüberlassungsvertrages waren für das Unternehmen im Jahr 2017 durchschnittlich weitere 27 Mitarbeiter (Vj. 29 Mitarbeiter) tätig. Der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag wurde zum 31. Dezember 2017 beendet.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen die für den Geschäftsablauf notwendigen Anschaffungen innerhalb der Betriebs- und Geschäftsausstattungen getätigt.

2.2 Finanzlage

Kennziffern: 2017 2016
  % %
Fristenkongruenz:    
(langfristiges Vermögen : langfristiges Kapital) 31,8 31,2
(kurzfristiges Vermögen : kurzfristiges Kapital) 130,4 129,8
Liquiditätsgrade:
Liquidität I 5,3 4,0
(Flüssige Mittel : kurzfristiges Fremdkapital)
Liquidität II 72,6 68,7
(Flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen:
kurzfristiges Fremdkapital)
Liquidität IIII 130,4 129,9
(Umlaufvermögen : kurzfristiges Fremdkapital)
  2017 2016
  TEUR TEUR
Cash-flow:    
1. Jahresüberschuss 116 57
2. Abschreibungen 62 58
178 115

Die Liquiditätslage war im gesamten Jahresverlauf 2017 wie auch in den vergangenen Jahren immer geordnet.

Neben den Eigenmitteln stehen dem Unternehmen über die aktuellen Finanzierungs-partner ausreichend Kreditlinien zur Finanzierung des Geschäftsmodells zur Verfügung.

2.3 Vermögenslage

Kennziffern: 2017 2016
% %
Eigenkapitalquote: 30,8 30,2
(Eigenkapital : Gesamtkapital)
Anlagendeckung: 314,7 320,5
(Langfristiges Kapital : Anlagevermögen)
Investitionsdeckungsgrad: 58,7 27,5
(Abschreibungen : Investitionen*)

* Saldo aus Zugängen und Restbuchwert der Abgänge

Das Unternehmen verfügt über eine sehr gute Vermögenslage. Die Eigenkapitalquote konnte im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 %-Punkte auf 30,8 % verbessert werden.

Die Bilanzsumme hat sich im Wesentlichen aufgrund eines höheren Umlaufvermögens um TEUR 312 auf TEUR 4.231 erhöht. Die Refinanzierung des höheren Umlaufvermögens erfolgte über den erwirtschafteten Cash-flow sowie höheren Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und Lieferanten.


III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die allgemeinen volkswirtschaftlichen Prognosen für die deutsche Automobilhandelsbranche im Jahr 2018 sind grundsätzlich positiv.

Für Deutschland wird erwartet, dass sich die Pkw-Neuzulassungen auf Vorjahresniveau bewegen werden. Das Geschäft mit Gebrauchtwagen hingegen wird erwartungsgemäß weiterhin durch die Dieselproblematik negativ beeinflusst sein. Der massive Einbruch bei den Absätzen von Dieselfahrzeugen wird sich fortsetzen. Der Diesel steht seit dem Skandal um Manipulationen bei Abgaswerten und wegen der starken Luftverschmutzung in einigen Städten weiter in der Kritik.

Zum 1. Januar 2018 wurde der Fahrzeughandel in die Südwest-Auto Vertriebs GmbH, eine 100 %-ige Tochter der Südwest-Auto GmbH, übertragen. Das Service- und Teilehandelsgeschäft wird in der Südwest-Auto GmbH fortgeführt. Es ist vorgesehen, einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Südwest-Auto Vertriebs GmbH zu schließen.

Der Geschäftsbereich Fahrzeughandel soll im Jahr 2018 vertriebsseitig weiter ausgebaut werden. Für das Jahr 2018 gehen wir vom gleichen Absatzvolumen wie im Vorjahr aus.

Im Servicegeschäft rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2018 mit einer Entwicklung auf Vorjahresniveau. Die Prozesse werden ständig weiterentwickelt, um den Kunden mit Servicekompetenz weiter zu überzeugen und dem zunehmenden Preisdruck durch freie Werkstätten und After-Sales-Regulierer entgegenwirken zu können.

Im Ersatzteilehandelsgeschäft sieht sich die Geschäftsführung am Markt weiter gut positioniert. Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Kundenbeziehungen sollen gefestigt und die Prozesse und Abläufe optimiert werden. Für das Jahr 2018 rechnet die Geschäftsführung mit leichten Ergebnisverbesserungen in diesem Geschäftsfeld.

2. Chancen- und Risikobericht

Wie jedes Unternehmen in der Kfz-Branche ist auch die Südwest-Auto GmbH und deren Tochter, die Südwest-Auto Vertriebs GmbH, verschiedenen Risiken ausgesetzt.

Risiken und Risikoszenarien, die das Unternehmen betreffen, können wir mit einem konsequenten Risikomanagement begegnen. In diesem Zusammenhang sind Planungs-, Steuerungs-, und Berichterstattungsprozesse installiert. Intern wird aktiv mit Monatsergebnissen, Quartalszahlen, Jahresplanungen und Abweichungsanalysen gearbeitet.

Im März 2018 wurde von den Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi deutschlandweit allen Vertragspartnern die Handels- und Serviceverträge zum 31. März 2020 ordentlich gekündigt. Entsprechende letter of intents der oben genannten Marken über das Angebot neuer Serviceverträge liegen uns vor. Die neuen Serviceverträge sollen der Handels- und Serviceorganisation bis zum 31. August 2018 zugehen. Die Auswirkungen der neuen Serviceverträge lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen. Handelsverträge hält unser Unternehmen nicht.

Haftungsrisiken aus der Lieferung fehlerhafter Produkte sowie Gewährleistungsrisiken sind weitgehend über den Hersteller abgedeckt, zu dem bestehen Versicherungen.

Bestandsgefährdende Risiken im Fahrzeugbereich bestehen aus heutiger Sicht nicht. Insbesondere gibt es keine Risiken hinsichtlich der Rücknahmeverpflichtungen aus Leasing- und Finanzierungsgeschäften, da solche Rücknahmeverpflichtungen nicht vorliegen.

Es besteht das Risiko, dass die Dieselaffäre das Image der von uns hauptsächlich vertriebenen Marken soweit schädigt, dass auch die bisher gute Nachfrage nach Fahrzeugen dieser Marken mit Benzinmotor zurückgeht.

Weiterhin besteht das Risiko, dass sich aufgrund des aktuellen Fachkräftemangels gegebenenfalls erforderliche Kapazitätsausweitungen verzögern bzw. ausgeschiedenes Personal nicht zeitnah ersetzt werden kann.

Ausfall- und Liquiditätsrisiken von Kunden wird durch ein systematisches OP-Management entgegengewirkt.

Personalbedingte, informationstechnische, leistungswirtschaftliche und beschaffungsbedingte Risiken sind Themen, die im Steuerungssystem der Geschäftsführung abgearbeitet werden.

Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen mit dem angebotenen Leistungsspektrum im aktuell schwierigen Branchen- und Marktumfeld weiter gut positioniert und erwartet für das Jahr 2018, die Ertragslage des Unternehmens weiter verbessern zu können.

 

Freiburg im Breisgau, 28. Mai 2018

gez. Michael Neuberger
Geschäftsführer

gez. Reimer Carstens
Geschäftsführer

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Südwest-Auto GmbH, Freiburg im Breisgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Koblenz, 11. Juni 2018

DORNBACH GMBH
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