Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 2150
Eingetragen
21.4.1994
Branche
Einzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie TankstellenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Der Betrieb einer Tankstelle mit Waschanlage und einer Kraftfahrzeugreparaturwerkstatt sowie aller damit zusammenhängender Tätigkeiten, insbesondere der Handel mit Öl- und Schmierstoffen, Reifen und Ersatzteilen und tankstellenüblichen Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Wunsiedler Str. 26, 95158 Kirchenlamitz
10.500 €
33.33%
Reicholdsgrüner Str. 1, 95158 Kirchenlamitz
10.500 €
33.33%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karl Benker GmbH

Kirchenlamitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen 46.136,00 59.779,00
I. Sachanlagen 46.136,00 59.779,00
B. Umlaufvermögen 200.988,25 212.016,05
I. Vorräte 13.482,24 24.067,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 20.408,19 16.605,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 167.097,82 171.343,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86,00 86,00
D. Aktive latente Steuern 17.539,20 18.017,40
Summe Aktiva 264.749,45 289.898,45

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital 28.407,49 43.535,63
I. gezeichnetes Kapital 31.500,00 31.500,00
II. Gewinnvortrag 12.035,63 14.258,85
III. Jahresfehlbetrag 15.128,14 2.223,22
B. Rückstellungen 231.939,00 228.806,00
C. Verbindlichkeiten 4.402,96 17.556,82
Summe Passiva 264.749,45 289.898,45

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.10.2022.

Gliederung:

1. Aussagen zur Form des Jahresabschlusses

a) Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Darstellung

b) Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Bewertung

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

a) Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen in Euro

b) Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Aktive latente Steuern

b) Passive latente Steuern

c) Pensionsrückstellungen

d) Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

e) Bewertungseinheiten

f) Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

4. Ergebnisverwendung

a) Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen

b) Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

c) Ausschüttungssperre

5. Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Angaben zur Geschäftsführung

b) Angaben zur unbeschränkten Haftung an Unternehmen

c) Angaben betreffend die Gesellschafter

d) Angaben zu der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmern

6. Unterzeichnung gemäß § 245 HGB

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Karl Benker GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Kirchenlamitz

Registergericht: Hof

Registernummer: 2150

Vorliegender Jahresabschluss der Karl Benker GmbH zum 31.12.2021 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu den handelsrechtlichen Bestimmungen wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Sofern hierfür ein Wahlrecht besteht, werden Angaben im Anhang und nicht der Bilanz oder Gewinn- oder Verlustrechnung gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267 HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft.

1. Aussagen zur Form des Jahresabschlusses

a) Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert:

b) Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Bewertung

Keine

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 999,00 netto wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

sofortige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den Regelungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz durchgeführt und mit der aktivierten Rückdeckungsversicherung verrechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

a) Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautenden Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

b) Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Die Herstellungskosten beinhalten keine Zinsen für Fremdkapital.

3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Aktive latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höheren Gewinn. Es wurde deshalb ein Aktivposten für passive Steuern wie folgt gebildet:

EK laut StB € 69..332,29
EK laut HB - 10.868,29
IAB 0,00
€ 58.464,03 x 0,3 = € 17.539,20

b) Passive latente Steuern

Keine.

c) Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den Rechnungsgrundlagen RT 2018G. Die Bewertung erfolgte nach der PUC-Methode mit einem Rechnungszins von 1,87% p.a.

Pensionsrückstellung per 31.12.2021 für Karl Benker € 79.415,00
Pensionsrückstellung per 31.12.2021 für Margot Gärtner € 80.438,00
Pensionsrückstellung per 31.12.2021 für Lieselotte Plechschmidt € 80.438,00
Gesamt € 240.291,00

In der Pensionsverpflichtung ist ein Zinsanteil von € 6.115,00 enthalten. Der durch die Umstellung auf das BilMog entstandene Unterschiedsbetrag zwischen dem Handelsbilanzwert auf der Basis der Vorjahresannahmen und dem Handelbilanzwert nach dem BilMog in Höhe von € 60.788,00 wurde gemäß folgender Berechnung nach Art. 67 (1) EGHGB auf 15 Jahre verteilt (€ 60.788,00 : 15 = € 4.053,00).

Wert Pensionsrückstellung 01.01.2010 nicht nach BilMog bewertet: € 109.093,00
Wert Pensionsrückstellung 01.01.2010 nach BilMog bewertet: € 169.881,00
Wert Pensionsrückstellung 01.01.2010 nicht nach BilMog bewertet: € 109.093,00
Wert Pensionsrückstellung 01.01.2010 nach BilMog bewertet: 169.881,00
Unterschiedsbetrag € 60.788,00
Pensionsverpflichtung zum 31.12.2020 nach BilMog € 240.291,00
Noch nicht erfasster Unterschiedsbetrag zu Beginn des Wirtschaftsjahres: 36.470,00 aufgeteilt auf 15 Jahre 16.205,00
Im Geschäftsjahr erfasster Unterschiedsbetrag: -4.053,00
12.152,00
Noch nicht erfasster Unterschiedsbetrag zum Ende des Wirtschaftsjahres: - 12.152,00
Handelsbilanzrückstellung zum Stichtag: € 228.139,00

Der Unterschiedsbetrag ist über 15 Jahre in Höhe von € 4.053,00 jährlich gewinnerhöhend aufzulösen (€ 60.788,00 : 15 Jahre).

Nach § 253 (6) HGB muss ein sogenannter Unterschiedsbetrag in Form der Differenz

zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und

dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz

ermittelt werden.

Erfüllungsbetrag 10-Jahresdruchschnittszinssatz Erfüllungsbetrag 7-Jahresdruchschnittszinssatz Unterschiedsbetrag in € § 253 (6) HGB
in€ in €
Aktive Anwärter
Ausgeschiedene Anwärter 240.291,00 252.958,00 12.667,00
Rentner
Insgesamt 240.291,00 252.958,00 12.667,00
Rechnungszinssatz 1,87% p.a. 1,35% p.a.

d) Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0 (Vorjahr: € 0)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr betrugen € 4.462,96 (Vorjahr € 17.556,82)

e) Bewertungseinheiten

Keine

f) Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. Der enthaltene Gewinnvortrag beträgt aus dem Vorjahr € -15.128,14.

a) Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen

Von der Möglichkeit, die Eigenkapitalanteile von Wertaufholungen in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, wurde nicht Gebrauch gemacht. Der eingestellte Eigenkapitalanteil beträgt € 0,00.

b) Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

In der Gesellschafterversammlung vom 02.092021 wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen und der Jahresabschluss festgestellt und von den Gesellschaftern gebilligt.

c) Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 0,00.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00 €
Aktivierung latenter Steuern 0,00 €
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00 €
Unterschiedsbetrag nach Art. 67 (1) EGHGB aus Differenz Pensionsrückstellungen berechnet nach Handelsbilanzwert BilMog und Handelsbilanzwert auf Basis der Vorjahreseinnahmen zum Beginn des Wirtschaftsjahres 12.667,00
Gesamtbetrag 12.667,00 €

5. Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten.

a) Angaben zur Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name, Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Plechschmidt Friedrich Geschäftsführer alleinvertretungsberechtigt

Von den Beschränkungen des § 181 BGB befeit.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer: Keine

Der Stand der Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer entwickelte sich zum 31.12.2021 wie folgt:

Kreditentwicklung (Verrechnungskonto)

Stand der Kredite am 01.01.2021 9.755,62 €
Rückzahlungen -188,87 €
Neuvergaben 520,04 €
Stand am 31.12.2021 10.086,79 €

b) Angaben zur unbeschränkten Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft ist kein unbeschränkt haftender Gesellschafter an anderen Unternehmen.

c) Angaben betreffend die Gesellschafter

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/§ 264c Abs. 1 HGB):

Sachverhalte Betrag
Ausleihungen: 0,00 €
Forderungen: 0,00 €
Verrechnungskonto OHG 10.086,79 €
Verbindlichkeiten: 0,00 €

Die Angaben beinhalten keine Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind.

d) Angaben zu der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Kalenderjahr 2021 war ein Arbeitnehmer aktiv beschäftigt.

3 Gesellschafter erhielten Zahlungen aus Pensionszusagen.

Eine tägliche Rückgabe der Anteile ist (nicht) möglich.

Sofern eine Wertminderung am Bilanzstichtag vorlag, war diese nicht von Dauer.

6. Unterzeichnung gemäß § 245 HGB

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, wie er sich aus diesem Bericht ergibt, wird hiermit versichert.

 

Kirchenlamitz, 28.10.2022

Benker GmbH Kirchenlamitz

Geschäftsführung

Friedrich Plechschmidt

Versicherung

Wir sind die alleinigen Geschäftsführer der Firma Karl Benker GmbH Kirchenlamitz. In dieser Eigenschaft haben wir den Steuerberater Stephan Wabel mit der Erstellung einer Handels- und einer Steuerbilanz 2021 beauftragt.

Wir versichern, dass alle zur Erstellung der Handels- und der Steuerbilanz 2021 benötigten Nachweise und Auskünfte wirklichkeitsgetreu zur Verfügung gestellt bzw. erteilt wurden. Nach unserem Kenntnisstand sind nach Ablauf des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Einfluss auf die Bilanzerstellung per 31.12.2021 haben.

 

Kirchenlamitz, 28.10.2022

Benker GmbH
Kirchenlamitz

Geschäftsführung

Friedrich Plechschmidt

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
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