Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 7855
Vorher
Unifine Food & Bake Ingredients GmbH
Eingetragen
6.3.2006
Branche
Herstellung von DauerbackwarenHerstellung von Würzmitteln und SoßenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Die Herstellung und/oder der Vertrieb von Fruchtzubereitungen, Compounds, Pasten, Aromen, Speiseeisgrundstoffen und zubereitungen, Backmitteln im weitesten Sinne für die Bäckerei-, Konditorei- und Speiseeis-Branche sowie von Halb- und Fertigprodukten aller Art für die Nahrungsmittelindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bärbel Heck
seit 20.4.2023
Geschäftsführer
Andre von Steiger
seit 4.8.2022
Prokura
Riccardo Fascetti
seit 5.3.2020
Geschäftsführer
Steven Ernest Verweij
seit 21.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dawn Foods B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dawn Foods B.V.
Netherlands
4.525.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dawn Foods Germany GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dawn Foods Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dawn Foods Germany GmbH, Darmstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dawn Foods Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. M anipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 3. April 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hällmeyer, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 18.867 30.306
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 604.506 393.233
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 770.187 429.060
1.374.693 822.293
1.393.560 852.599
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.884.289 2.998.858
2. Unfertige Erzeugnisse 7.164 5.757
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.696.540 3.323.131
5.587.993 6.327.746
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.948.015 3.068.644
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.635.315 9.167.872
3. Sonstige Vermögensgegenstände 498.878 730.654
14.082.208 12.967.170
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0 379
19.670.201 19.295.295
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.277 26.508
D. Aktive latente Steuern 685.019 675.302
21.799.057 20.849.704

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.525.000 4.525.000
II. Kapitalrücklage 25.000 25.000
III. Andere Gewinnrücklagen 112.199 112.199
IV. Gewinnvortrag 2.218.320 4.702.878
V. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 3.548.586 -2.484.558
10.429.105 6.880.519
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.120.574 3.004.916
2. Steuerrückstellungen 1.323.415 1.865.917
3. Sonstige Rückstellungen 2.314.140 3.456.448
6.758.129 8.327.281
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.596.038 3.529.675
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.499.029 1.647.567
3. Sonstige Verbindlichkeiten 516.756 464.662
davon aus Steuern EUR 87.618 (Vj. TEUR 80)
4.611.823 5.641.904
21.799.057 20.849.704

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 58.896.811 56.933.439
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 857.004 -65.898
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.801.697 143.328
64.555.512 57.010.869
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -41.625.084 -37.349.619
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -318.323 -364.909
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.012.307 -9.489.686
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.365.669 -1.714.496
davon für Altersversorgung Ertrag EUR 19.571 (Vj. TEUR -70)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -178.973 -158.682
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.889.839 -8.800.770
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 6.280 (Vj. TEUR 15)
-59.390.196 -57.878.162
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 136.471 107.047
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 95.505 (Vj. TEUR 95)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -142.352 -65.910
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 142.352 (Vj. TEUR 66)
-5.881 41.137
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.577.544 - 1.634.053
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 9.716 (Vj. TEUR 124)
11. Ergebnis nach Steuern 3.581.891 -2.460.209
12. Sonstige Steuern -33.305 -24.349
13. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 3.548.586 -2.484.558

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Dawn Foods Germany GmbH, Darmstadt, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Dawn Foods Germany GmbH mit Sitz in Darmstadt im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer HRB 7855 eingetragen.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, ggf. zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, erfasst und werden grundsätzlich entsprechend ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagevermögen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- inkl. Anschaffungsnebenkosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden planmäßig in Anlehnung der steuerlich zulässigen Sätze linear vorgenommen. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert von EUR 250 bis einschließlich EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagengüter im Einzelwert bis EUR 250 werden sofort als Aufwand erfasst.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei dauernder Wertminderung vorgenommen.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Werts. Die Anschaffungskosten werden mit dem Durchschnittspreis ermittelt. Bestandsrisiken werden durch Abschreibungen in Form von Abschlägen auf beschränkt verwendbare Produkte berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten aktiviert, wobei neben Einzelkosten nur die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten berücksichtigt wurden. Bestandsrisiken werden durch Abschreibungen, im Wesentlichen in Form von Gängigkeitsabschlägen, berücksichtigt.

Handelswaren werden mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Anschaffungskosten werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis ermittelt. Bestandsrisiken werden im Wesentlichen durch Abschreibungen in Form von Gängigkeitsabschlägen berücksichtigt.

Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Latente Steuern

Zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen, die sich aus unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben, werden mit einem Steuersatz von 31,7 % bewertet und nicht abgezinst. Es handelt sich bei den unterschiedlichen Wertansätzen um die Positionen Kundenstamm Export sowie die Rückstellungen für Pensionen, Jubiläum, Drohverluste und Resturlaub. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,00 % (Vj. 2,00 %) berücksichtigt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird zusätzlich das Anschaffungskosten- bzw. das Niederstwert- und Imparitätsprinzip beachtet.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung dieser Posten ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 1.678 (Vj. TEUR 3.991) aus Lieferungen und Leistungen - hiervon sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 5) enthalten. Es bestehen Darlehensforderungen gegen die Gesellschafterin Dawn Foods B.V., Amstelveen, Niederlande, in Höhe von TEUR 5.153 (Vj. TEUR 5.153). Daneben bestehen sonstige Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 24 (Vj. TEUR 24). Ferner bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 4.780 (Vj. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 309) gegen die Gesellschafterin aus dem Intercompany Cash Pool.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Entwicklung der latenten Steuern

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
31.12.2022 675 0 675
31.12.2023 685 0 685
Veränderung 10 0 10

Die Erhöhung der aktiven latenten Steuern ist im Wesentlichen auf die Veränderung der Pensionsrückstellungen zurückzuführen.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von TEUR 4.525 ist zum Vorjahr unverändert geblieben. Zum 1. Januar 2010 wurden Beträge in Höhe von TEUR 112 aus dem erstmaligen Ansatz von aktiven latenten Steuern in die Gewinnrücklagen eingestellt. Im Rahmen der Verschmelzung mit der Dawn Foods International GmbH wurde in 2012 eine Kapitalrücklage von TEUR 25 übernommen.

Gem. § 268 Abs. 8 S. 2 HGB sind TEUR 685 (Vj. TEUR 675) aus der Aktivierung von latenten Steuern ausschüttungsgesperrt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 49 und unterliegt ebenfalls einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet worden für Abfindungsverpflichtungen, Kundenrückvergütungen, Prämien und Boni an Mitarbeiter, Jubiläumsverpflichtungen sowie für ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es wurden, außer den handelsüblichen, keine weiteren Sicherheiten gewährt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 0 (Vj. TEUR 16) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.499 (Vj. TEUR 1.632).

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR TEUR
Inland 26.069 25.663
Ausland 32.828 31.270
58.897 56.933

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 126) sowie periodenfremde Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 92. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 4.599 enthalten. Diese betreffen den Verkauf des polnischen Kundenstamms der Dawn Foods Germany GmbH an die polnische Schwestergesellschaft Jabex sp. z o.o., Bielsko-Biala/Polen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.587 (Vj. TEUR 1.758) aus laufenden Steuern und Erträge in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 124) aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Steueraufwendungen/-erträge enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.548.586 auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.362 (Vorjahr TEUR 3.722). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

TEUR
Finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen 1.616
Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen 186
Finanzielle Verpflichtungen Lagerhalter und Frachtführer 560
2.362

Die Verpflichtungen aus Pachtverträgen bestehen bis Juni 2028, das Risiko hieraus besteht darin, dass die Flächen zukünftig nicht in vollem Umfang benötigt werden.

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen der Gruppenfinanzierung wurden der Bank of Montreal auf Gruppenebene in Form eines Beitritts Sicherheiten zum Kreditvertrag, einer Garantie, einer Raumsicherungsübereignung sowie einer Globalzession gestellt. Aufgrund der liquiditätsmäßigen Ausstattung der Gruppenunternehmen ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Mitarbeiter

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Praktikanten) betrug:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 14 17
Angestellte 86 98
Auszubildende 4 6
104 120

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Herr Steven Ernest Verweij, President Europe and AMEAP der Dawn Foods International B.V., HH Hilversum/Niederlande

Herr Riccardo Fascetti, Vice President Finance Europe and AMEAP der Dawn Foods International B.V., Amstelveen/Niederlande

Frau Bärbel Heck, Managing Director DACH; Darmstadt, ab 01.04.2023

Zwei Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Bezüglich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung bestehen zum Bilanzstichtag Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 34.

Konzernverhältnisse

Das Stammkapital der Gesellschaft wird weiterhin zu 100 % von der Dawn Foods B.V., Breda/Niederlande, gehalten. Die Dawn Foods Germany GmbH ist damit verbundenes Unternehmen der Dawn Foods, Inc. mit ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die DFI C.V. mit Sitz in Jackson/Michigan in den USA. Die Offenlegung dieses Konzernabschlusses erfolgt bei der Kamer van Koophandel (www.KvK.nl).

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Dawn Foods, Inc. mit Sitz in Jackson/Michigan in den USA.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 60 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Darmstadt, den 2. April 2025

Die Geschäftsführung

Steven Ernest Verweij

Riccardo Fascetti

Bärbel Heck

Entwicklung des Anlagevermögens per 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.664.651 0 0 0 3.664.651
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.035.314 233.306 110.239 63.444 4.221.825
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.962.816 490.240 355.742 -63.444 2.033.870
5.998.130 723.546 465.981 0 6.255.695
9.662.781 723.546 465.981 0 9.920.346
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte -3.634.345 -11.439 -3.645.784
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen -3.642.082 -85.477 110.239 -3.617.320
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1.533.756 -82.057 352.130 -1.263.683
-5.175.838 -167.534 462.369 -4.881.003
-8.810.182 -178.973 462.369 -8.526.786
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 18.867 30.306
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 604.506 393.233
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 770.187 429.060
1.374.693 822.293
1.393.560 852.599

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Darstellung der Gesellschaft

Die Dawn Foods Gruppe ist ein Zulieferer für das Bäckereihandwerk sowie die industrielle Fertigung von süßen Backwaren.

Die Unternehmensgruppe verfügt über eine europaweite Präsenz mit eigenen Vertriebsorganisationen, ausgewählten Marktpartnern und Produktionsstätten in u.a. Belgien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Portugal sowie den Niederlanden.

Das Produktsortiment beinhaltet Produkte wie Backmixe, Sahnefonds und Mousses, Fruchtfüllungen, Tortenspiegel, Schokolade, Aromen, Fondants, Eiscreme-Rohstoffe, Toppings, Icings und Dekorationsartikel.

Die Dawn Foods Germany GmbH mit Sitz in Darmstadt ist innerhalb von Dawn Foods Europe / AMEAP (Africa, Middle East and Asia-Pacific) für die Vertriebstätigkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verantwortlich. Darüber hinaus betreut die Dawn Foods Germany GmbH die Vertriebstätigkeiten der Ländergruppen Nordics (Skandinavien) und produziert Pulvermischungen am Standort in Darmstadt. Wirtschaftlich zum 1. April 2023 wurde der polnische Kundenstamm aus der Dawn Foods Germany GmbH an die polnische Schwestergesellschaft verkauft. Der Verkauf erfolgt aus strategischen Gründen, um den Vertrieb für Polen weiter auszubauen.

2. Gesamtwirtschaft (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch hohe Inflation und weltweite Lieferengpässe, hohe Energiekosten und die anhaltenden Auswirkungen des Ukraine Krieges geprägt. Insbesondere aufgrund dieser anhaltenden schwierigen Bedingungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 leicht abgenommen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Wirtschaftsabschwung 0,1 %. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland lassen sich nur bedingt auf die Branchen- und Geschäftsentwicklung der Dawn Foods Germany GmbH übertragen. Die Umsätze sind insgesamt stärker als die Wirtschaftsbereiche Handel und Gastgewerbe gestiegen. Ein Großteil der Umsatzsteigerung ist auf Preiserhöhungen zurückzuführen.

3. Weitere Integrationsschritte innerhalb der Dawn Gruppe

Die zukünftige Exportstruktur innerhalb der Dawn Gruppe wird sich weiterhin verändern. Es ist vorgesehen, die Umsatzverantwortung in die verschiedenen Regionen / Cluster an bereits bestehende oder neu zu gründende Gesellschaften zu verteilen, damit diese eigenverantwortlich tätig sind.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der polnische Kundenstamm der Dawn Foods Germany GmbH an die polnische Schwestergesellschaft verkauft, um die Vertriebsstrukturen in Polen weiter auszubauen.

4. Branchenentwicklung

Der fortlaufende Konzentrationsprozess, dem der Markt seit Jahren auf allen Ebenen unterliegt, wird auch 2023 fortgeführt werden. Sowohl in der Backzutaten-Branche, als auch beim Fachhandel und den Kunden ist diese Entwicklung weiterhin festzustellen und führt zu einem immer stärkeren Wettbewerb. Dies führte zu einem entsprechenden Margendruck, da die fortschreitende Konsolidierung des Marktes in einzelnen Segmenten ein neues Preisbild erfordert. Insbesondere kleinere Betriebe können den gestiegenen Marktanforderungen oft nicht mehr standhalten, sodass sich der Rückgang fortsetzt.

5. Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz um 3,5% von TEUR 56.933 auf TEUR 58.896 gestiegen. Die Entwicklung resultiert insbesondere aus den am Markt umgesetzten Preissteigerungen. Sowohl im Ausland als auch im Inland konnten die Umsätze leicht gesteigert werden. Die im Lagebericht 2022 avisierte leichte Umsatzsteigerung ist somit eingetreten. Der Umsatzrückgang durch die Veräußerung des polnischen Kundenstamms wurde wie geplant durch Umsatzsteigerungen in den anderen Märkten aufgefangen.

6. Produktion

Das Produktionsvolumen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 8.883 Tonnen auf 8.961 Tonnen und betraf alle Produktkategorien. Die Kennzahl der First Pass Quality konnte im Vergleich zum Vorjahr erneut auf hohem Niveau gehalten werden. Der Standort Darmstadt erfüllt die Anforderungen des BRC Global Standard for Food Safety (Issue 9, August 2022) und wurde diesbezüglich in 2022 mit Grade AA zertifiziert.

7. Einkauf

Im Jahr 2023 waren die Preise an allen Rohstoffmärkten stabiler als im Vorjahr. Insbesondere an den Rohstoffmärkten für Pflanzenöle, Getreide und Milchprodukte ist nach den deutlichen Preissteigerungen im Vorjahr eine Preisstabilität zu verzeichnen.

Im Rohstoffmarkt Zucker waren jedoch auch noch im Jahr 2023 deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen. Grund dafür sind weiterhin gestiegene Kosten für Treibstoffe und Düngemittel infolge des Russland-Ukraine-Krieges. Zum anderen fiel die Ernte in Frankreich, dem wichtigsten Zuckerrübenerzeuger in der EU, aufgrund von Dürre unterschiedlich aus.

8. Investitionen

Die Dawn Foods Germany GmbH hat im Jahre 2023 Investitionen in Höhe von TEUR 724 getätigt. In der Produktion wurden Investitionen in Produktionsprozesse getätigt. Darüber hinaus wurde auch in dem Bereich der IT Hardware wie z.B. der Server Infrastruktur investiert, um mobiles Arbeiten auszubauen und den Digitalisierungsgrad zu steigern.

9. Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl für das Jahr 2023 betrug 104 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Praktikanten) gegenüber 121 Mitarbeitern im Vorjahr. Darin einbezogen sind 4 Auszubildende in 2 verschiedenen Ausbildungsberufen.

10. Forschung und Entwicklung

Innerhalb Dawn Foods Europe / AMEAP gliedert sich der Bereich Forschung und Entwicklung in die Produktkategorien Dry und Wet. Die einzelnen sog. Center of Excellence (CoE) sind dabei sehr eng mit den jeweiligen Produktionsstandorten verbunden. Das CoE Dry umfasst die Standorte Darmstadt (Hauptsitz), Groningen (Niederlande), Palmela (Portugal) und Evesham (UK). Die Aufgabe besteht im Wesentlichen in der Entwicklung neuer Pulvervormischungen zur Herstellung von Feinen Backwaren, Nutzung von Synergien, länderübergreifendem Know-How Austausch und der Unterstützung unserer Kunden bei der Umsetzung von Produktideen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung wurde das Innovationsmanagement weiter verbessert, um Markt- und Kundenbedürfnisse bei der Produktentwicklung noch besser zu berücksichtigen. Wichtige Trends wie "plant based" und "better for you" Produkte (zuckerreduzierte Backwaren und vegane Produkte) werden stetig weiterentwickelt.

11. Umweltschutz

Umweltschutzbelange sind im Bereich Produktion angesiedelt. Die in der Firma anfallenden Abfälle werden nach verschiedenen Kategorien getrennt. Die Entsorgung wird seit Mitte 2011 in einer Biogasanlage durchgeführt. Wir arbeiten daran, unseren Ansatz zur sozialen Verantwortung weiterentwickeln, indem wird die Partnerschaften mit Lieferanten und Kunden intensivieren, die nachhaltige Entwicklungen und Innovationen in ihren Lieferketten, Produkten und Verpackungen vorantreiben.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Jahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.963, und das Unternehmen erzielte einen Jahresüberschuss von TEUR 3.549, während im Vorjahr ein Jahresfehlbetrag (TEUR -2.485) verzeichnet wurde. Diese Ergebnissteigerung resultiert insbesondere aus dem in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des polnischen Kundenstamms (TEUR 4.599). Zudem konnte die Personalaufwandsquote (Personalaufwand in Relation zu den Umsatzerlösen) aufgrund von Anpassungen der Personalstruktur im Vergleich zum Vorjahr von 20% um 7%-Punkte auf 13% deutlich reduziert werden. Das Eigenkapital hat sich im Wesentlichen aufgrund des Jahresüberschusses auf TEUR 10.429 erhöht (Vorjahr TEUR 6.881). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 48% (Vorjahr 33%).

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist eine Bilanzsumme von TEUR 21.799 aus (Vorjahr TEUR 20.850).

Wesentliche Positionen der Aktivseite stellen die Vorräte mit TEUR 5.588 (Vorjahr TEUR 6.328) und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 14.082 (Vorjahr TEUR 12.967) dar. Der gesunkene Vorratsbestand ist auf niedrigere Lagerbestände zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 1.115 gestiegen. Dies resultiert vor allem aus höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Darlehensforderung gegen die Dawn Foods B.V. beträgt unverändert TEUR 5.153. Ferner bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 4.780 (Vj. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 309) gegen die Gesellschafterin aus dem Intercompany Cash Pool. Der Verkauf des polnischen Kundenstamms wirkte sich in 2023 deutlich positiv auf unsere Cash-Pool Position aus. Forderungen und Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen in Euro notiert. Wesentliche Fremdwährungsverbindlichkeiten und hiermit verbundene Risiken bestehen nicht.

Auf der Passivseite reduzierten sich die sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.142 und die Steuerrückstellungen um TEUR 543. Die Rückstellungen für Pensionen sind hingegen leicht um TEUR 116 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist insbesondere auf den Verbrauch von Rückstellungen für Abfindungs- und Bonuszahlungen im Jahr 2023 zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen betreffen die Rückstellungen für die Jahre 2023 und 2022. Die um TEUR 934 niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stehen im Zusammenhang mit dem Rückgang der Vorräte.

Die Umsatzerlöse aus dem operativen Geschäft (d.h. ohne Umsatzerlöse aus Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.019; Vj. TEUR 2.215) sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,2% gestiegen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Relation zu Umsatzerlösen aus dem operativen Geschäft (ohne Dienstleistungen) zzgl. Bestandsveränderungen) stieg im Vergleich zum Vorjahr von 69% auf 71%, da gestiegene Rohstoffpreise nicht unmittelbar weitergegeben werden konnten. Ohne Berücksichtigung des einmaligen Effektes aus dem Erlös des Verkaufs des polnischen Kundenstamms würde sich für das Jahr 2023 ein Jahresfehlbetrag ergeben.

Die betrieblichen Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen) sind im Geschäftsjahr um insgesamt TEUR 2.717 gesunken. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf gesunkene Personalkosten im Rahmen der Anpassung der Personalstruktur zurückzuführen.

Insgesamt liegt das Ergebnis nach Steuern aufgrund vorgenannter Aspekte um TEUR 6.042 über dem Niveau des Vorjahres (2023: TEUR 3.582; 2022: TEUR -2.460). Das im Lagebericht 2022 prognostizierte, aufgrund des Verkaufs des polnischen Kundenstamms deutlich positive Ergebnis nach Steuern konnte somit erfüllt werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde damit ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.549 (Vorjahr Jahresfehlbetrag TEUR -2.485) erzielt.

Insgesamt kann die Vermögens-, und Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 als stabil bezeichnet werden. Die Ertragslage ist jedoch von Sondereffekten durch die Veräußerung des polnischen Kundenstamms und der damit verbundenen Veräußerungserträge geprägt. Ohne die Berücksichtigung des Sondereffektes würde sich ein Jahresfehlbetrag für das Jahr 2023 ergeben. Die Ertragslage im Jahr 2023 war daher nicht zufriedenstellend.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der Fokus liegt auf dem deutschsprachigen Markt (DACH).

Unser Kerngeschäft beinhaltet sowohl das Bäckerhandwerk als auch das semi-industrielle und industrielle Großkundengeschäft sowie den Foodservice Bereich.

Wir erwarten im süßen Backzutatenbereich einen Ausbau des Marktanteils in der DACH Region. Die kontinuierliche Optimierung unseres Produktportfolios und intensive Anpassung an Kundenanforderungen auch hinsichtlich Kostensenkung und Effizienzsteigerung soll unsere Position im DACH Markt stärken. Weiterhin investieren wir in innovative Produktentwicklung mit dem Ziel insbesondere im Großkundengeschäft vorteilhaft aufgestellt zu sein. Bezüglich der weiteren Konsolidierung des Bäckerhandwerkes haben wir unsere Vertriebsstruktur angepasst und fokussiert ausgerichtet. Eine intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Handelspartner werden wir weiter ausbauen.

Der Verbraucherwunsch nach American Pastry steigt kontinuierlich in Europa und hier sehen wir auch in der DACH Region eine Chance weiter zu wachsen.

Unsere internen Prozesse und einhergehende Kostenstrukturen werden wir weiter versuchen zu optimieren, um eine Effizienzsteigerung durch die Weiterentwicklung des ERP- Systems und die fortschreitende Nutzung digitaler Techniken erreichen.

Wir sehen unser Unternehmen hierzu gut aufgestellt durch Innovationen, Produktlösungen und Service, auch zukünftig weiter zu wachsen.

Die Risiken der Gesellschaft werden durch die Geschäftsführung regelmäßig überwacht. Daraus folgt, dass nur Risiken eingegangen werden, die überschaubar und kontrollierbar erscheinen.

In erster Linie gilt es zu beobachten, ob die gesamtwirtschaftliche Lage sich trotz des Russland-Ukraine Konflikts weiterhin erholt und Material- und Lieferengpässe die Backwarenbranche miteinbezieht. Es ist weiterhin wichtig, intensiv am Erhalt und Ausbau unserer Wettbewerbsposition zu arbeiten.

Der gestiegene Preisdruck aufgrund der immensen Rohwarenentwicklungen, die Wettbewerbsintensität sowie die fortlaufende Konsolidierung erhöht das Risiko von Insolvenzen in unserem Kundenkreis. Bei der regelmäßigen Beurteilung der Werthaltigkeit und des Ausfallrisikos von Forderungen wurden jedoch derzeit keine wesentlichen Risiken festgestellt.

Im Geschäftsjahr 2024 werden weitere Preissteigerungen für Rohstoffe wie Früchte, Butter und Kakao, die ein wesentlicher Bestandteil der Dawn Food Rezepturen sind, erwartet. Die durch den Klimawandel auftretenden Missernten stellen sind ein schwer einschätzbares Risiko und können verschiedenste Rohstoffe und Produkte betreffen. Zudem stellen weltweite Konflikte ein globalwirtschaftliches Risiko dar, dessen Dauer und Auswirkungen nicht eingeschätzt werden können.

Dennoch schätzen wir unsere Finanzlage mangels externer Finanzierung und dem Erlös aus dem Verkauf des polnischen Kundestammes in 2024 als stabil ein. Der in 2023 erzielte Jahresüberschuss hat die Finanzlage verbessert.

Unser Krisenstab beobachtet weiterhin die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts, und die Missernten insbesondere im Bereich Rohstoffbeschaffung.

Ziel des Risikomanagementsystems der Gesellschaft ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, transparent darzustellen, zu analysieren und bei wesentlichen Fehlentwicklungen den Handlungsbedarf mit geeigneten Gegenmaßnahmen aufzuzeigen. Als Hauptinstrument dienen hierbei ein Management Reporting mit Soll-Ist Vergleichen basierend auf Budget- und Vorjahresvergleichen.

Darüber hinaus kann die wirtschaftliche Entwicklung in den der Dawn Foods Germany GmbH angeschlossen Ländergruppen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben.

D. Ausblick und voraussichtliche Entwicklung

Auch in 2024 und 2025 erwarten wir weitere Strukturveränderungen in unseren Kernmärkten. Die Konsolidierung des Bäckerhandwerks und auch teilweise des Handels ist ungebrochen und findet Berücksichtigung in unseren strategischen Entscheidungen. Wir verfolgen eine Entwicklung kundenspezifischer Produkte und weitere Anpassung an die sich verändernde Kunden- und Händlerstruktur. Unsere Ziele, qualitativ hochwertige Produktlösungen und stets einen ausgezeichneten Service zu bieten sowie schnell und flexibel auf Kundenanforderungen einzugehen sind essentiell und Grundvoraussetzung, um erfolgreich am Markt zu bestehen.

Im Bereich backende Industrie werden wir uns weiter auf die Gewinnung neuer Kunden konzentrieren. Hier versuchen wir mit tailor-made Lösungen mit unseren Kunden zu wachsen und das Thema Nachhaltigkeit und Effizienzsteigerung zu bedienen. Um das Geschäft unserer Kunden zu steigern, sehen wir es auch als wichtig an, stets Ideengeber für sie zu sein, Trends aufzuzeigen und innovative Produkte anzubieten. Das Ziel ist es, das Ingredients-Geschäft und die Marke, die nach der Abspaltung der Frozen Sparte im Geschäftsjahr 2022 bestehen bleibt, zu stärken.

Hohe Zinsen verzögern Investitionen. Das Unternehmen hat die Kostenstruktur in 2024 an die neue Geschäftsgröße angepasst und sucht nach Synergien in der gesamten Region. Im 3. Quartal 2024 erlebten wir in Deutschland eine nur sehr leicht wachsende Wirtschaft, die auch weiterhin die Verunsicherung der Verbraucher schürt.

Für das Geschäftsjahr 2024 zeigen die vorläufigen Ergebnisse einen leichten Umsatzrückgang im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 sowie ein negatives Ergebnis nach Steuern in Höhe von ca. 1 Mio. EUR, da - anders als im Jahr 2023 - kein positiver Sondereffekt aus dem Verkauf eines Kundestamms angefallen ist.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse sowie ein leicht positives Ergebnis nach Steuern.

 

Darmstadt, den 2. April 2025

Die Geschäftsführung

Steven Ernest Verweij

Riccardo Fascetti

Bärbel Heck

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