Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 14961 KI
Eingetragen
5.7.2013
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
- der Handel mit/ der Im- und Export von Mobiltelefonen, Telefonapparaten, Bildtelefonen, Freisprecheinrichtungen und sonstigen Waren im Zusammenhang mit Telekommunikation/ Telekommunikationseinrichtungen sowie anderen elektronischen Gerätschaften und Zubehör, - die Vermittlung von Mobilfunkverträgen für Dritte, Vermittlung von Verträgen für Dritte über Anund Verkauf von Waren/ Erbringung von Dienstleistungen, insb. Telefondienste, - die Erbringung von Mobiltelefondiensten und Kommunikationsdiensten mittels Telefon sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kevin Kikow
seit 16.1.2025
Prokura
Geschäftsführer
Christoph Struck
seit 5.7.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

49.95% identifiziert50.05% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
49.95%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Struck Holding GmbH
50.05%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Struck Holding GmbH
Germany
50.05%
Florian Klotzbücher
Kaltenkirchen
49.95%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LogiTel GmbH

Neumünster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

A. Gesamtwirtschaftliche Lage und Entwicklung

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die LogiTel GmbH hat sich nicht nur als führendes Unternehmen im E-Commerce im Telekommunikationssektor etabliert, sondern bietet auch eine breite Palette von Dienstleistungen sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetzbereich an. Durch ihr etabliertes Portal LogiTel.de ist das Unternehmen bekannt für den Vertrieb von Mobilfunkdienstleistungen der bedeutenden Netzbetreiber, darunter die Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefonica Germany GmbH & Co. OHG.

Im Mobilfunkbereich reicht das Angebot von Vertragsabschlüssen bis hin zum Verkauf von Mobilfunkgeräten mit Vertrag aller namhaften Hersteller direkt an Endkunden. Dabei werden nicht nur Dienstleistungen der großen Netzbetreiber, sondern auch Mobilfunkangebote von renommierten Service-Providern wie mobilcom-debitel GmbH und klarmobil GmbH angeboten.

Darüber hinaus hat die LogiTel GmbH ihre Expertise im Bereich Hardwarehandel erweitert, indem sie nicht nur Mobilfunkgeräte, sondern auch eine Vielzahl von Hardwareprodukten an andere Großhändler vertreibt. Dieser Geschäftsbereich trägt zur Diversifizierung der Aktivitäten bei und festigt die Position von LogiTel als umfassender Anbieter im Telekommunikationsmarkt.

Nicht zuletzt ist das Unternehmen auch im Festnetzbereich aktiv. LogiTel bietet seinen Kunden im privaten Festnetzdienstleistungen an, um den Kunden eine ganzheitliche und zuverlässige Kommunikationslösung zu bieten. Diese Erweiterung des Leistungsangebots unterstreicht die Vielseitigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der LogiTel GmbH auf dem dynamischen Telekommunikationsmarkt.

2. MARKTENTWICKLUNG 2022

2.1 Gesamtmarkt

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 bildete einen entscheidenden Einflussfaktor für die Geschäftstätigkeit der LogiTel GmbH. Eine gründliche Analyse der wichtigsten wirtschaftlichen Indikatoren und Trends des vergangenen Jahres ist von hoher Relevanz, um daraus ableitend die zukünftige Unternehmensstrategie zu gestalten.

Wirtschaftswachstum und Konjunktur

Trotz fortwährender Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 eine erneute Erholung verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs um ca. 2,5 %, im Vergleich zu einem Rückgang von 3,8 % im Vorjahr. Diese Erholung resultierte aus staatlichen Konjunkturmaßnahmen, einer stabilen Exporttätigkeit und einer zunehmenden Normalisierung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

Inflation und Geldpolitik

Die Inflationsrate in Deutschland stieg im Jahr 2022 auf etwa 2,8 % an, leicht über dem angestrebten Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp unter 2 %. Ursächlich hierfür waren Engpässe bei Rohstoffen, moderaten Energiepreissteigerungen und Nachholeffekte nach vorangegangenen Lockdowns. Die EZB setzte ihre expansive Geldpolitik fort, hielt die Leitzinsen stabil und passte das Anleihekaufprogramm an, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen.

Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigte im Jahr 2022 eine positive Entwicklung. Die Arbeitslosenquote sank von 5,5 % im Vorjahr auf etwa 5,2 %, bedingt durch eine gesteigerte Beschäftigungsdynamik und die fortgesetzte Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit. Dennoch blieb ein Fachkräftemangel in einigen Branchen, insbesondere im IT- und Gesundheitssektor, eine Herausforderung.

Außenwirtschaft

Die Exporte der deutschen Wirtschaft verzeichneten im Jahr 2022 erneut eine Zunahme und trugen maßgeblich zur wirtschaftlichen Erholung bei. Die Exporte stiegen um etwa 12 % im Vergleich zum Vorjahr, während die Importe um ca. 15,5 % zunahmen. Deutsche Unternehmen konnten ihre Marktanteile in den Vereinigten Staaten und China aufgrund des Handelsdefizits weiter ausbauen.

2.2 Telekommunikationsmarkt im Geschäftsjahr 2022

Gemäß aktuellen Daten der Bundesnetzagentur stieg die Anzahl der Breitband-Anschlüsse in Deutschland bis zum Geschäftsjahr 2022 um 2,2 % auf insgesamt 37,3 Millionen. Es wird weiterhin eine positive Entwicklung prognostiziert. Insbesondere im Kabel- und VDSL-/Vectoring-Netz wurden vermehrt Anschlüsse mit hohen Bandbreiten angeboten, unterstützt durch Glasfaser-Anschlüsse und innovative hybride Technologien. Die Verfügbarkeit von schnellen Internetzugängen in Kombination mit HD-Inhalten und Video-on-Demand-Diensten begünstigt das Kundenwachstum im IPTV-Segment.

Im Breitband- und Triple-Play-Geschäft, das Telefonie, Internetzugang und TV-Empfang umfasst, verzeichneten Anbieter im Geschäftsjahr 2022 steigende Kundenzahlen und höhere Umsätze pro Kunde. Der anhaltende Trend zur Nutzung konvergenter Angebote aus Festnetz und Mobilfunk (FMC) setzte sich fort.

Im deutschen Mobilfunkmarkt verzeichneten die Service-Umsätze im Geschäftsjahr 2022 einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 2021. Insbesondere fiel der Zuwachs aufgrund der weiteren Zunahme der Datennutzung deutlich höher aus als im Vorjahreszeitraum. Trotz einer anhaltenden Herausforderung durch Umsatzrückgänge aufgrund reduzierter internationaler Reisen sowie Regulierungseffekte und anhaltendem Preis- und Wettbewerbsdruck konnte dieser Rückgang durch die gesteigerte Nachfrage nach hochwertigen Tarifen und Endgeräten kompensiert werden.

Mobile Videoanwendungen und der fortschreitende Ausbau der 5G-Technologie trugen im Jahr 2022 besonders stark zum Wachstum bei, und dieser Trend war im Vergleich zu 2021 noch deutlicher spürbar. Gleichzeitig ersetzten kostenlose IP-Messaging-Dienste wie WhatsApp sowie soziale Netzwerke wie Facebook weiterhin klassische Sprach- und SMS-Dienste. Diese Verschiebung in der Nutzungspräferenz spiegelt eine fortlaufende Veränderung im Kommunikationsverhalten der Verbraucher wider.

Die im Mobilfunksektor beobachteten Entwicklungen im Jahr 2022 verdeutlichen nicht nur die robuste Anpassungsfähigkeit der Branche an die Herausforderungen, sondern auch die kontinuierliche Evolution in Bezug auf Technologien und Kundenerwartungen im Vergleich zum Vorjahr 2021.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr 2022

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2022 erzielte die LogiTel GmbH eine Gesamtleistung (Umsatz) von 66,9 Mio. EURO. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Gesamtumsatz einen Anstieg um 22,8 %. Die Vermittlungserlöse stiegen im Jahr 2022 um 37,4 %. Im Handelsbereich konnte ebenfalls ein Umsatzzuwachs von 20,2 % verzeichnet werden. Zuzahlungen und sonstige Erlöse verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 20,7 %

Die Anzahl der vermittelten ertragsrelevanten Verträge wurde im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich ausgebaut.

4. Leistungsangebot

Die LogiTel GmbH ist in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig, darunter:

Vermittlung von Mobilfunkverträgen

Vermittlung von Breitband-Anschlüssen Vertrieb von Telekommunikationsgeräten Handel mit Mobilfunkgeräten

5. Beschaffung

Die Materialaufwandsquote ist im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und beträgt nun ca. 88,4 %. Dies entspricht einer Reduzierung um 0,4 %.

6. Investitionen

Im Jahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von 15 TEUR getätigt, verglichen mit 84 TEUR in 2021. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem laufenden Cashflow.

7. Finanzierungsmaßnahmen/-vorhaben

Der weitere Ausbau bestehender und neuer Geschäftsfelder sowie die geplanten Investitionen im IT-Bereich im Geschäftsjahr 2022 konnten ebenfalls über den Cashflow finanziert werden. Es sind keine zusätzlichen Finanzierungsmaßnahmen für das Jahr 2022 geplant.

8. Umweltschutz

Die Geschäftsabläufe der LogiTel GmbH entsprechen weiterhin den umweltschutzpolitischen Bedingungen. Es sind derzeit keine weiteren spezifischen Umweltschutzmaßnahmen geplant.

9. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 354.369,18 EUR auf insgesamt 2.550.926,59 EUR. Zum 31.12.2022 waren 62 Mitarbeitende bei der LogiTel GmbH beschäftigt.

B. Erläuterungen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

1. Ertragslage:

Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Gesellschaft einen Gewinn von 3.074 TEUR erzielen, im Vergleich zum Vorjahr (1.892 TEUR) bedeutet dies eine beeindruckende Steigerung. Das EBIT stieg ebenfalls von 2.685 TEUR auf 4.406 TEUR, was einer Steigerung von 64,1 % entspricht. Die Umsatzrentabilität I betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 4,6 % (Vorjahr: 3,5 %), während die Gesamtkapitalrentabilität bei etwa 16,9 % lag, im Vergleich zu 14,6 % im Vorjahr.

2. Vermögenslage:

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft belief sich im Jahr 2022 auf 18,2 Mio. EUR, im Vergleich zu 12,9 Mio. EUR im Vorjahr. Das Eigenkapital zum Stichtag betrug etwa 8,9 Mio. EUR (Vorjahr: 6,8 Mio. EUR), was einer Eigenkapitalquote von 48,8 % entspricht, im Vergleich zu 52,1 % im Vorjahr. Die Vermögensverhältnisse der Gesellschaft sind weiterhin als geordnet anzusehen.

3. Finanzlage:

Die Liquiditätssicherung hat höchste Priorität im Finanzmanagement der Gesellschaft. Die Finanzlage zeigt saisonale Schwankungen, insbesondere im umsatzstarken 4. Quartal (Weihnachtsgeschäft) und bei der Vorfinanzierung von Quartals- und Jahresprovisionen. Sonstige liquide Mittel standen in Höhe von 5.682 TEUR zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt ca. 3.511 TEUR. Die Gesellschaft geht davon aus, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

C. Nachtragsbericht für das Geschäftsjahr 2022

Nach dem Abschluss des Bilanzstichtags sind keine weiteren Vorgänge von herausragender Bedeutung eingetreten, die zu einer veränderten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten. Die bereits dargestellten Entwicklungen bleiben somit weiterhin maßgeblich.

D. Forschungsbericht

Die LogiTel GmbH hat im Geschäftsjahr 2022 keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt.

E. Zweigniederlassungen

Neben dem Unternehmenssitz in Neumünster besteht seit 2022 eine weitere Betriebsstätte in Kiel.

F. Chancen und Risiken

1. Unternehmensrisiko

Aktuell sind keine Risiken erkennbar, die die langfristige Existenz des Unternehmens gefährden könnten. Die Geschäftsführung sieht derzeit keine gravierenden Risiken, die einen negativen Einfluss auf die Stabilität des Unternehmens haben könnten.

2. Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken im Geschäftsjahr

Die konjunkturellen Entwicklungen haben nach wie vor das Potenzial, unser Geschäft durch Veränderungen im Konsumentenverhalten der Endverbraucher sowohl positiv als auch negativ zu beeinflussen. Die Umsatz- und Unternehmensergebnisse können direkt von diesen Entwicklungen abhängen. Ein kontinuierlicher Auftragseingang, die Stabilität der Provisionszahlungen für Vermittlungen und die anhaltende Nachfrage nach Mobilfunkgeräten in Deutschland, Europa und international sind entscheidende Faktoren für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens.

3. Unternehmensspezifische und Betriebsrisiken

Durch die erfolgte Diversifizierung der Angebote als Vollsortimentsanbieter sind beim Absatz der Verträge keine besonderen Risiken erkennbar. Im Vergleich zum Vorjahr konnte eine Steigerung der Vermittlungszahlen der relevanten Mobilfunkverträge um 37 % verzeichnet werden. Zur Vermeidung von Abhängigkeiten von einzelnen Netzbetreibern oder Providern wurde die Partnerbasis im Jahr 2022 über alle Anbieter ausgebaut um den Anbieter Allmobil. Im Handelsbereich werden mögliche Ausfallrisiken durch Vorauskasse und die Absicherung über Kreditversicherungen weitestgehend ausgeschlossen.

4. Liquiditätsrisiko

Ein Liquiditätsrisiko könnte auftreten, wenn die vorhandenen Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um unsere finanziellen Verpflichtungen zeitgerecht zu erfüllen. Solche Engpässe könnten insbesondere durch Forderungsausfälle oder erhebliche Zahlungsverzögerungen entstehen. Aktuell stehen jedoch ausreichend flüssige Mittel sowie eingeräumte Kreditlinien zur Verfügung, um den Kapitalbedarf zu decken. Die Liquiditätsrisiken sind derzeit als gering einzustufen.

5. Finanzinstrumente

Es werden keine Kreditlinien in Anspruch genommen.

6. Rechtliche Risiken

Im Geschäftsjahr 2022 waren nur sehr wenige außergerichtliche Verfahren anhängig. Diese werden jedoch als normale, routinemäßige und im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft stehende Rechtsstreitigkeiten betrachtet. Es wird erwartet, dass diese keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Gesellschaft haben werden.

7. Chancen

Durch den Ausbau der Netzbetreiber könnten weitere Absatzmärkte erschlossen werden.

G. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die LogiTel GmbH setzt auch im neuen Geschäftsjahr ihre Tätigkeiten als Wiederverkäufer von Mobilfunkgeräten und Tarifen fort und wird sich weiterhin auf die Vermittlung von Telekommunikationsverträgen für alle großen Mobilfunkanbieter konzentrieren. Für 2023 ist eine Steigerung der Marketingaktivitäten geplant, um das Wachstum weiter voranzutreiben. Diese Initiativen sollen vollständig durch den Cashflow finanziert werden. Aufgrund der Diversifikationspolitik bei den Geschäftspartnern sind auch für 2023 keine Abhängigkeiten von einzelnen Netzbetreibern oder Providern zu erwarten.

Die konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes Bestandskundenvermarktung sowie neuer Produktbereiche sichert die anhaltend positive Umsatz- und Ertragsentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein leichtes Umsatzwachstum erwartet. Durch eine steigende Kostenstruktur prognostiziert die LogiTel GmbH ein ähnliches Betriebsergebnis. Nach dem Stichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Neumünster, 15. Januar 2024

gez. Christoph Struck, Geschäftsführer

gez. Florian Klotzbücher, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 169.689,45 215.058,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.230,45 67.627,45
II. Sachanlagen 110.459,00 127.431,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.537,00 25.612,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.922,00 101.819,00
III. Finanzanlagen 20.000,00 20.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.000,00 20.000,00
B. Umlaufvermögen 18.037.440,93 12.757.678,04
I. Vorräte 2.233.413,34 2.445.531,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.121.578,91 7.741.410,82
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 142.282,37
2. sonstige Vermögensgegenstände 9.979.296,54 7.741.410,82
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.758,84 5.817,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.682.448,68 2.570.735,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.613,41 13.007,93
Aktiva 18.215.743,79 12.985.744,42

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.881.698,92 6.758.860,74
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 8.781.698,92 6.658.860,74
davon Gewinnvortrag 6.658.860,74 5.038.248,18
B. Rückstellungen 1.585.928,14 864.351,56
C. Verbindlichkeiten 7.748.116,73 5.362.532,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.827,38 157.659,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 38.827,38 157.659,78
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 887.059,38 301.455,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 887.059,38 301.455,99
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.822.229,97 4.903.416,35
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.822.229,97 4.903.416,35
Passiva 18.215.743,79 12.985.744,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 8.661.507,52 6.312.529,86
2. Personalaufwand 2.550.926,59 2.196.557,41
a) Löhne und Gehälter 2.116.698,34 1.885.619,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 434.228,25 310.937,73
davon für Altersversorgung 19.377,04 18.576,20
3. Abschreibungen 60.646,42 178.899,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 60.646,42 178.899,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.643.955,88 1.252.462,07
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,02 607,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.387,94 3.686,49
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.329.030,08 789.239,07
8. Ergebnis nach Steuern 3.073.660,63 1.892.292,65
9. sonstige Steuern 58,45 33,24
10. Jahresüberschuss 3.073.602,18 1.892.259,41
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.658.860,74 5.038.248,18
12. Ausschüttung 950.764,00 271.646,85
13. Bilanzgewinn 8.781.698,92 6.658.860,74

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31.12.2022

Allgemeine Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: LogiTel GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neumünster
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kiel
Register-Nr.: HRB 14961 KI

Der Jahresabschluss der LogiTel GmbH wurde auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden nur bei der Erstellung des Anhangs in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die dem Vorjahresabschluss zum 31.12.2021 zugrundeliegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden im Wesentlichen unverändert fortgeführt.

Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen für Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von Euro 250,00 bis Euro 800,00 werden im Jahr ihres Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettobetrages vorgenommen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch die Einzelwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind im Berichtsjahr gezahlte Beträge ausgewiesen, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Forderungsspiegel in T€

31.12.2022 31.12.2021
Art der Forderungen Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr
T€ über 1 Jahr
T€
gesamt
T€
T€ gesamt
T€
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.501
0 9.501 0 7.058
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 142
0 142 0 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 478
0 478 6 683
10.121
0 10.121 6 7.741

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres 2021 und 2022.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen (T€ 44), für Tantiemen (T€ 80), für noch ausstehenden Urlaub (T€ 69), für Archivierung (T€ 48) sowie für Abschluss und Prüfung (T€ 48) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten wurden nicht gestellt.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im wesentlichen periodenfremde Erträge (T€ 748).

Angaben zu Anteilen an verbundenen Unternehmen:

Name Sitz Eigenkapital Anteil
in %
Letztes Ergebnis Bilanzstichtag
Conbato GmbH 24537 Neumünster 372.489,85 80,0 347.489,85 31.12.2021

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 60 Arbeitnehmer beschäftigt.

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Christoph Struck

Herr Florian Klotzbücher

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbH-Gesetz:

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen zum 31.12.2022 Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 887.059,38.

Ergebnisverwendung:

Entsprechend dem Beschluss vom 01.02.2023 erfolgte eine Vorabausschüttung. Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Neumünster, 31. Januar 2024

gez. Christoph Struck

 

Neumünster, 31. Januar 2024

gez. Florian Klotzbücher

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LogiTel GmbH, Neumünster

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LogiTel GmbH, Neumünster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LogiTel GmbH, Neumünster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waren (Müritz), 2. Februar 2024

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