Timberland Capital Trust GmbH
Feldstraße 8, 47198 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Krämer seit 18.4.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Timberland Holding II Ltd. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Timberland Capital Trust GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Timberland Capital Trust GmbHAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Timberland Capital Trust GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Gesellschaft mit Sitz in Hamburg und Geschäftsanschrift in Monheim am Rhein, ist unter der Firma Timberland Capital Trust GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 127196 eingetragen. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft wendet die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB an. Sie nimmt allerdings die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266 268-274, 276-278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gesellschaft unterliegt den Regelungen des Vermögensanlagengesetz. C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Die Ansatzwahlrechte und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. ANLAGEVERMÖGEN Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. UMLAUFVERMÖGEN Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.1 Forderungen gegen Unternehmen mit den ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von EUR 210.488,49 (Vorjahr EUR 95.971,04) gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 1.2 Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 2. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00 und wurde vollständig eingezahlt. 3. Rückstellungen In den Rückstellungen sind sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 3.500,00 (Vorjahr EUR 3.000,00) enthalten. Diese beinhalten in voller Höhe Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 neben den beiden Geschäftsführern der Komplementärin keine weiteren eigenen Mitarbeiter. 2. Gesellschaftsorgane 2.1 Geschäftsführung Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer Herr Thomas Krämer, Kaufmann, vertreten. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. 4. Treuhandverhältnisse Die Gesellschaft ist auf die Kommanditeinlage beschränkt haftender Gesellschafter (Kommanditist) der folgenden Gesellschaften:
5. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag laut Gewinn- und Verlustrechnung einen Jahresfehlbetrag von EUR - 6.406,82 aus, der mit den Anderen Gewinnrücklagen verrechnet wird. F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB
Duisburg, den 29.03.2024 Timberland Capital Trust GmbH Herr Thomas Krämer, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens Tätigkeitsbereich der Timberland Capital Trust GmbH (im Folgenden "Gesellschaft") ist die Funktion als Treuhandkommanditistin für die Timberland Fonds-OptiMix A GmbH & Co.KG, Timberland Fonds-OptiMix B GmbH & Co.KG, Timberland Fonds-OptiMix C GmbH & Co.KG, Timberland Fonds-OptiMix Currency GmbH & Co.KG, Timberland Fonds-OptiMix Golddepot Active GmbH & Co.KG. 2. Wirtschaftsbericht Entwicklung Gesamtwirtschaft weltweit Die Weltwirtschaft expandierte im vergangenen Jahr verhalten. Die hohe Inflation war einer der Gründe dafür, denn sie dämpfte die privaten Konsumausgaben. Zudem bremste die in vielen Regionen straffere Geldpolitik das Wirtschaftswachstum. Eine Rezession blieb allerdings aus, nicht zuletzt wegen der als robust einzustufenden Arbeitsmärkte. Auch die Finanzwirtschaft wurde nicht anhaltend beeinträchtigt, partielle Turbulenzen im Frühjahr zogen keine spürbaren Folgen für die Weltkonjunktur nach sich. 1 Das Jahr 2023 war insgesamt geprägt von ungewöhnlich hoher Inflation. Die globale Teuerungswelle ebbte jedoch im Jahresverlauf spürbar ab. Diese war zuvor durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die wirtschaftspolitischen Reaktionen in Gang gesetzt worden und verstärkte sich sodann durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Daraus resultierten vielerorts die stärksten Preisanstiege seit Jahrzehnten. In Reaktion auf die hohen Inflationsraten verstärkte sich auch das Lohnwachstum erheblich und trug selbst zu weiteren Preissteigerungen insbesondere im Bereich der Dienstleistungen bei. Manche Unternehmen weiteten im Umfeld hoher Inflation zudem ihre Gewinnmargen aus. 1 Die Verbraucherinflation betrug in den Industrienationen im Jahresdurchschnitt 2022 7,8 % und im Jahr 2023 noch immer 4,9 %. Für das Nachlassen der Inflation war der Rückgang der zuvor drastisch gestiegenen Energiepreise im Wesentlichen verantwortlich. Auch die Kerninflation, bei der die Energie- und Nahrungsmittelpreise nicht eingerechnet werden, ließ 2023 nach. Diese betrug in der Berichtsperiode noch 4,8 % nach 5,2 % im Jahr 2022. 1 Laut Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürfte die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr insgesamt um 3,1 % gewachsen sein, nach 3,5 % im Jahr 2022. 1 Vor dem Hintergrund etwaiger Risiken aus einer weiteren möglichen Fortsetzung der Wachstumsabschwächung in China, einer etwaigen Eskalation der kriegerischen Handlungen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die etwaige Zunahme bzw. Ausweitung geopolitischer Spannungen in anderen Weltregionen wurde im Dezember 2023 beschlossen die Finanzmittel des Internationalen Währungsfonds dauerhaft zu erhöhen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die globale Finanzstabilität auch für die Zukunft zu sichern. Konkret hat der Gouverneursrat des IWF im Dezember 2023 beschlossen, die IWF-Quotenmittel um 50 % zu erhöhen. Die Quoten werden für alle Mitgliedsländer proportional erhöht, die Quotenanteile bleiben daher für alle unverändert. Gleichzeitig wurde beschlossen, die NKV (Neue-Kreditvereinbarungen) zeitgleich zur Erhöhung der Quoten zu reduzieren. 1 Besonders robust zeigte sich im Jahr 2023 die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, wo sich die Produktion trotz des scharfen Zinsanstiegs - gestützt durch eine expansive Finanzpolitik - weiter deutlich erhöhte. Für das Gesamtjahr 2023 wurde ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,5 Prozent verzeichnet. Haupttriebkraft hierfür war der private Konsum, dies u.a. gestützt auf spürbar gestiegene Realeinkommen und einem robusten Arbeitsmarkt. Die Verbraucherpreisinflation ist im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber dem Vorjahr mit 8 auf 4,1 Prozent stark zurückgegangen. 2
1 Quelle: Deutsche Bundesbank
Geschäftsbericht 2023
Die chinesische Wirtschaft legte im vergangenen Jahr angesichts der Abkehr von der Null-Covid-Politik nur mäßig zu. Für das Jahr 2023 konnte ausweislich des statistischen Amtes Chinas zwar ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 5,2 Prozent verzeichnet werden, diese Rate liegt jedoch unter dem Trendwachstum vor der Pandemie. Bremsend wirkte sich die Krise im Immobiliensektor aus, welche wiederum die privaten Haushalte verunsicherte und zu einer Dämpfung des privaten Konsums führte. Hinzu kam, dass die Nachfrage aus dem Ausland schwächelte. 2 Entwicklung Gesamtwirtschaft Eurozone Die Wirtschaft im Euroraum verlor im vergangenen Jahr ebenfalls an Schwung. Die hohe Inflation belastete den privaten Konsum. Die schwache Auslandsnachfrage setzte der Industrie zu. Ferner liefen viele im Zuge der Pandemie und der Energiekrise beschlossenen Stützungsmaßnahmen aus. Hinzu kamen die gestiegenen Finanzierungskosten, welche ebenfalls das Wachstumstempo drosselten. Insgesamt verlangsamte sich das Wachstum des realen BIP von kalenderbereinigt 3,4 % gegenüber dem Vorjahr im Mittel von 2022 auf 0,5 % in der Berichtsperiode. 2 Der Preisdruck ließ im Euroraum im abgelaufenen Jahr deutlich nach. Wie auch in Deutschland war der primäre Anlass ein deutlicher Rückgang der Energiepreise. Im Jahresmittel 2023 stieg der Gesamt-HVPI ("Harmonisierten Verbraucherpreisindex") im Euroraum um 5,4 %. Im Jahr zuvor hatte die Inflationsrate noch 8,4 % betragen. Bei der Kerninflation war hingegen eine Zunahme von 3,9 % in 2022 auf 4,9 % im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Die Rückkehr der Inflation zur Zielrate von 2 % benötigt noch Zeit. Laut dem jüngsten Preisausblick des Eurosystems wird der HVPI im laufenden Jahr noch um 2,7 % ansteigen. Erst im nächsten Jahr wird mit einer Inflationsrate von 2,1 % gerechnet - nahe beim Inflationsziel. 2 2023 war ein schwieriges Jahr für die deutsche Wirtschaft. Neben den Nachwirkungen der stark gestiegenen Energiekosten belastete die schwache Auslandsnachfrage die industrielle Erzeugung. Darüber hinaus drückte die hohe Inflation den privaten Verbrauch. Die hohen Lohnsteigerungen führten daher noch nicht dazu, dass sich die Konsumausgaben deutlich belebten. Ferner wirkte sich die straffere Geldpolitik des Eurosystems belastend auf die Konjunktur aus. Die gestiegenen Finanzierungskosten dämpften die Investitionen, dies vor allem im Wohnungsbau. Durch den Wegfall der pandemiebedingten Ausgaben, wie etwa für Impfungen und Tests, konnte ein kräftiger Rückgang des Staatskonsums verzeichnet werden. Stützend wirkten hingegen die Normalisierung der Lieferketten, die hohen Auftragsbestände in Industrie und Bau sowie der nach wie vor stabile Arbeitsmarkt. Insgesamt ging die deutsche Wirtschaftsleistung, gemessen am preis- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP), im vergangenen Jahr nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) überschritt die Inflation in Deutschland im Oktober 2022 ihren Höhepunkt. 2 Fiskaldaten Deutschland Die Lage der öffentlichen Finanzen in Deutschland verbesserte sich im vergangenen Jahr u.a. bedingt durch das Auslaufen der temporären Corona-Stützungsmaßnahmen und trotz zunehmender Belastungen etwa für Energiekrisen-Hilfen, Verteidigung sowie gestiegener Zinsausgaben oder durch die ungünstige konjunkturelle Entwicklung.
1 Quelle: Deutsche Bundesbank
Geschäftsbericht 2023
Die staatliche Defizitquote sank von 2,5 % im Jahr 2022 auf 2 % in der Berichtsperiode. 1
1 Quelle: Deutsche Bundesbank
Geschäftsbericht 2023
Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023 standen die Finanzmärkte erneut im Spannungsfeld zwischen geopolitischen Ereignissen -wie der Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt- sowie der Inflation und Zinspolitik nebst Konjunkturentwicklung. Insbesondere die hohen Inflationsraten als Folge von Preisanstiegen und Lieferengpässen bei Rohstoffen sowie die fortgesetzten Leitzinsanhebungen der Notenbanken prägten das Jahr 2023. Hinzu kamen die Bankenturbulenzen in den USA und der Schweiz, welche in ihrem Ausmaß und Umfang bedeutende Stressereignisse darstellten. Die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve hat bei ihrer letzten Erhöhung im Juli 2023 - der elften innerhalb von sechzehn Monaten - die Bandbreite für den effektiven Leizinssatz auf 5,25 - 5,50 Prozent festgesetzt. Die EZB erhöhte den Einlagenzins in mehreren Schritten, zuletzt im September auf 4,50 Prozent. Einhergehend mit dem Ende des Zinserhöhungszyklus der Notenbanken infolge leicht rückläufiger Inflationsraten und der Erwartung baldiger Zinssenkungen konnten die internationalen Börsen das Jahr 2023 mit deutlichen Kurszuwächsen beenden. In den USA beendete der Dow Jones Industrial Average Index, der mit der Jahresendrally einen neuen historischen Höchststand erreichte, den Beobachtungszeitraum mit 37.689,54 Punkten, ein Plus von 13,7 % seit Jahresbeginn. Der marktbreitere Standard & Poor's 500 Index stieg 2023 um 24,2 % auf 4.769,83 Punkte. In Europa verzeichnete der Euro Stoxx 600 Index einen Anstieg von 12,7 % im Vergleich zum Ultimo des Vorjahres und beendete das Jahr bei 479,02 Punkten. Der deutsche Aktienindex DAX verzeichnete ebenfalls zum Jahresende seinen historischen Höchststand und stieg um 20,3 % auf 16.751,64 Punkte. 3 Demgegenüber stand der starke Anstieg der Renditen für Staatsanleihen in den USA und Europa. 3 Mit einer Inflationsrate von über 5 % im Dezember 2023 wurden Preissteigerungen wie seit 30 Jahren nicht mehr erreicht. Teilweise waren dafür die Entwicklungen an den Rohstoffmärkten verantwortlich. In den Anlageklassen Aktien und Rohstoffe konnten bis zu zweistelligen Kursgewinnen realisiert werden. Die Wertentwicklung reichte 2023 von -3,5 % bis +32,7 %. Schlusslicht im Jahr 2023 sind Anleihen der Schwellenländer (-3,5 %), gefolgt von globalen Staatsanleihen (-3,1 %) und Unternehmensanleihen (-2,1 %). Diese verzeichneten im 4. Quartal nochmal leichte Verluste, aufgrund der Inflationsentwicklung und des Trends zum Rückgang gelpolitischer Hilfsmaßnahmen. Die Wertentwicklung des Geldmarkts verlief in der Jahresbetrachtung ebenfalls negativ mit -0,6 %. Gewinner im Jahr 2023 waren Hochzinsanleihen die als einzige Anleiheklasse um +3,0 % zulegen konnten. Die Wertentwicklung der Aktien aus den Schwellenländern lag bei +4,2 %. Insbesondere die schwächelnde wirtschaftliche Entwicklung Chinas in der zweiten Jahreshälfte verhinderte hier ein besseres Ergebnis. Trotz vielfältiger Belastungsfaktoren im 4. Quartal 2023 (Inflation, Lieferkettenprobleme, schwache Wachstumsdaten) erholten sich Aktien aus den Industrieländern und Rohstoffe von zwischenzeitlichen Kursrückgängen und konnten weiter zulegen. Im gesamten Jahr legten Rohstoffe (+20,7 %) und Aktien aus den Industrieländern (+32,7 %) im zweistelligen Bereich zu. 3
3 Quelle: Erste Group - Geschäftsbericht
2023
Der Euro verbilligte gegenüber dem US-Dollar um 7,95%, gegenüber dem britischen Pfund Sterling um 5,94% und gegenüber dem Schweizer Franken um 4,04%. Lediglich gegenüber dem japanischen Yen verteuerte sich der Euro um 3,87%. 2.2 Vermögensanlage Die Timberland Capital Trust GmbH ist als Treuhandkommanditistin tätig und erbringt in diesem Zusammenhang administrative Tätigkeiten und Serviceleistungen. Das gezeichnete und vollständig eingezahlte Kapital der Gesellschaft beträgt € 25.000,00. 2.3. Angaben gemäß § 24 Abs. 1 VermAnlG Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Vergütungen gezahlt. 2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.4.1 Vermögenslage Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 10.04.2013 gegründet. Für ihre Tätigkeiten im Rahmen des Treuhandvertrages als Kommanditistin von fünf Gesellschaften erhält die Timberland Capital Trust GmbH eine Vergütung in Höhe von 0,35 Prozent der Summe der Pflichteinlagen zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Im Jahr 2023 wurden aus den fünf Gesellschaften Erträge in Höhe von € 78.850,20 (Vorjahr: € 78.850,20) erzielt. Die Gesellschaft weist nach einem Jahresfehlbetrag in Höhe von € 6.406,82 einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 117.198,35 aus. Im Vorjahr wies die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 11.300,37 aus. Der Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr 2022 erhöhte den Bilanzgewinn auf € 123.605,17. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von € 11.300,37 erhöhte im Vorjahr den Bilanzgewinn auf € 112.148,20. Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt nunmehr € 665.204,58. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum Stichtag auf € 519.506,23 (Vorjahr: € 416.352,65). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag € 665.204,58 gegenüber € 553.720,85 im Vorjahr. 2.4.2 Finanzlage Zum Abschlussstichtag wird ein Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von € 6.184,23 (Vorjahr: € 6.427,57) ausgewiesen; der Zahlungsverkehr konnte zeitgerecht abgewickelt werden. 2.4.3 Ertragslage Der Jahresfehlbetrag in Höhe von € - 6.406,82 (Vorjahr Jahresüberschuss € 11.300,37) resultiert im Wesentlichen aus den Vergütungen, die die Gesellschaft für Ihre Funktion als Treuhandkommanditistin von den Kommanditgesellschaften erhält (T€ 79). Die Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Kosten für Verwaltungskosten und Abschluss und Prüfung (T€ 75). 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Das EBIT dient als interne Steuerungsgröße der Gesellschaft. Neben den allgemeinen Kosten des laufenden Betriebs beeinflussen den Indikator vorwiegend erhaltenen Treuhandvergütungen. Das EBIT hat sich im Geschäftsjahr blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 mit T € 79 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. 2.6 Satzung und Firma Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer Thomas Krämer, geschäftsansässig Feldstr. 8, 47198 Duisburg, vertreten. 2.7 Personal Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Mitarbeiter. 3. Prognose-Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Unter Berücksichtigung der aktuellen eingeschätzten Lage unter Berücksichtigung des weltpolitischen Geschehens (Urkaine-Krieg und Krieg im Nahen Osten), erwarten wir ein Ergebnis auf Vorjahres Niveau. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren bestehen in unserem fachlichen Knowhow, durch gezielte Schutzmaßnahmen versuchen wir das Infektionsrisiko unserer Mitarbeiter unverändert weiterhin so gering wie möglich zu halten. Eine verbindliche Prognose ist unter Berücksichtigung der aktuellen weltpolitischen Ereignisse nicht vollständig möglich. Die Wirkung negativer Schocks flaut zwar ab und die Inflation ist aufgrund der getroffenen Gegenmaßnahmen rückläufig, doch ein nachhaltiger Aufschwung der Weltwirtschaft lässt noch auf sich warten und die Unsicherheiten bleiben bestehen. Wir stehen gerade inmitten der Krisen, daher nehmen wir Abstand weitere Prognosen an dieser Stelle zu veröffentlichen. 3.2. Risikobericht Es sind keine Risiken bekannt, die entweder bestandsgefährdend sind oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben. Die Gesellschaft verfügt über ein Risiko- und Liquiditätsmanagementsystem, dass nach den allgemein geltenden Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung angewendet wird. Deren Grundlage ist eine systemische Erfassung und aktive Steuerung zur Erfassung der Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken und zur Minimierung nicht vermeidbarer Schäden. Durch ein aktives Liquiditätsmanagement ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken anhand verschiedener Parameter quantifiziert. Die vor- und nachstehenden Risiken sind nicht die einzigen Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist bzw. die mit dem Geschäft der Gesellschaft verbunden sind. Es bestehen weitere Risiken, die die Gesellschaft gegenwärtig nicht bekannt sind oder die derzeit für nicht wesentlich erachtet werden. Die Reihenfolge der Darstellung der einzelnen Risiken stellt keine Aussage über die Realisierungswahrscheinlichkeit sowie der wirtschaftlichen Auswirkungen eines Eintritts dar. Unsere Bestrebungen weiteres Wachstum aus einer Ausweitung der Geschäftstätigkeit zu generieren erfolgt vor dem Hintergrund derzeit weiterhin sehr anspruchsvoller Marktbedingungen. Weiterhin bleibt es ein Ziel der Unternehmenspolitik, eine positive Entwicklung zu erreichen. Risiken durch Ukraine- und Nahost-Konflikt sowie andere Risiken Risiken werden gesehen in den geopolitischen Spannungen und Konflikten wie dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und dem Nahostkonflikt, deren Auswirkungen durch besondere politische Entscheidungen - hier insbesondere auch die Fiskalpolitik betreffend - jederzeit zu einer weiteren Verunsicherung der Marktteilnehmer führen kann. Auch ist eine Ausweitung der vorgenannten Konflikte auf andere Länder derzeit nicht auszuschließen; dieses Szenario stellt eine zusätzliche Belastung in der Risikobetrachtung dar. Auch bergen die wirtschaftlichen Probleme in China wie die Immobilienkrise und die hohe private und öffentliche Verschuldung nicht unerhebliche Risiken. Letzteres gilt gleichwohl auch für die USA wenngleich der Markt dieses Risiko nur als untergeordnet bewertet. Eine weitere wirtschaftliche Abschwächung bis hin zu einer Wirtschaftskrise in China kann nicht ausgeschlossen werden. Als ein zusätzliches Eskalationsrisiko muss auch auf die bestehenden Konflikte mit Taiwan hingewiesen werden. Sowohl China als auch Taiwan unterhalten enge wirtschaftliche Beziehungen zu vielen Industrienationen. Ferner sind Klima- und Umweltrisiken als wesentliche Risikoarten zu nennen und können langfristig gesehen bedeutsame Treiber darstellen. Die Auswüchse und Auswirkungen hieraus sind mittel- und langfristig derzeit nicht absehbar. Die Erfahrungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass Pandemien zu Verwerfungen am globalen Geld- und Kapitalmarkt führen und damit einen bedeutsamen Einfluss auf das Liquiditätsrisiko haben können. Die geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken als Reaktion auf die teilweise unvorhersehbaren ökonomischen Folgen der geopolitischen Spannungen wie aus dem vorab geschilderten Kriegsgeschehen, aus weiteren weltweiten Krisenherden sowie aus den Folgen des Klimawandels bleiben schwer kalkulierbar. Der bereits einsetzende Anstieg der Inflation im Jahre 2022 setzte sich im Berichtsjahr 2023 rasant fort, die Notenbanken waren mehrfach gefordert entsprechend gegenzusteuern. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung in diesem Zusammenhang sind die wirtschaftlichen Folgen insgesamt und damit auch für die Gesellschaft derzeit schwer abschätzbar. Auf Grund der Bilanzstruktur und des Geschäftsmodells geht die Gesellschaft davon aus, die negativen Folgen bewältigen zu können. Im Übrigen wurden Risiken im veröffentlichten Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt im Einzelnen näher beschrieben; auf eine nur auszugsweise Darstellung der nach der Vermögensanlagen-Verkaufsprospektverordnung gebotenen Risikodarstellung wurde an dieser Stelle bewusst verzichtet. 3.3. Chancenbericht Die Gesellschaft hat ein Vermögensanlagekonzept in Form von Kommanditanteilen erstellt und diese zum Vertrieb in Deutschland genehmigen lassen. Das Vermögensanlagekonzept der Gesellschaft bietet Anlegern die Möglichkeit, als Direkt- oder Treuhandkommanditisten an den Erträgen, aus den Vermögensanlagen zu partizipieren. Die Strukturierung der Vermögensanlage als geschlossener Fonds mit Zielinvestments in den zuvor genannten Portfolien stellt zudem eine aus Sicht der Gesellschaft besondere Investitionsmöglichkeit dar. 4. Sonstiges Es wird auf die derzeitige anhaltenden Ukraine- und Nahost-Krieg hingewiesen, deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sich sowohl kurz-, mittel- als auch langfristig noch nicht abschätzen lassen. Es ist dabei nicht ausgeschlossen, dass die sich hieraus ergebenden Risiken und die damit einhergehenden Auswirkungen Vorgänge von besonderer Bedeutung darstellen könnten.
Duisburg, den 29.03.2024 Timberland Capital Trust GmbH Thomas Krämer, Geschäftsführer |
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