Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 92542
Eingetragen
5.1.2005
Gegenstand
das Speditions- und Logistik-Geschäft ohne eigenes Transportfahrzeug.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

B und D Beteiligungs-gesellschaft mbH
Germany
90.000 €
90.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Team Trans Hamburg GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Team Trans Hamburg GmbH ist als Seefrachtdienstleister weltweit aktiv. Hierzu gehören Stückgut, Vollcontainer oder individuelle Projektverladung, inkl. Zoll- und Versicherungsservice, Verpackung und Kommissionierung. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Logistik ist die Team Trans Hamburg GmbH ein One-Stop-Seefrachtpartner. Die Gesellschaft ist Teil der ZUFALL logistics group.

Um Synergien zu nutzen, Ressourcen effizient zu bündeln und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, wurde im Jahr 2023 die Team Trans Logistics GmbH auf die Team Trans Hamburg GmbH verschmolzen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Gemäß dem Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank verlangsamte sich zum Jahreswechsel das Weltwirtschaftswachstum, da restriktivere geldpolitische Maßnahmen die globale Wirtschaft beeinträchtigten. Ein langsamerer Anstieg der Konsumausgaben ist unter anderem auf nachlassende Wachstumsimpulse in führenden Industrieländern zurückzuführen. Die Lage am Arbeitsmarkt zeigt sich zwar noch angespannt, aber allmählich abkühlend und hinzukommend wurden die überschüssigen Ersparnisse, die während der Corona-Pandemie gebildet wurden, größtenteils abgebaut.1

Die Störungen im Schiffsverkehr im Roten Meer könnten die Erholung des internationalen Warenhandels beeinträchtigen. Das Transitvolumen im Roten Meer ist deutlich gesunken, da Reedereien die Region meiden und stattdessen ihre Schiffe über das Kap der Guten Hoffnung umleiten. Bisher haben sich die globalen Lieferketten jedoch als robust erwiesen. Die Lieferzeiten auf internationaler Ebene haben sich im Jahr 2023 nur geringfügig verlängert und liegen immer noch im Einklang mit dem historischen Durchschnitt. Sie sind deutlich kürzer als während der schweren Belastungen der globalen Lieferketten in den Jahren 2021-2022.1

Mehrere Faktoren begrenzen den Einfluss der Störungen auf die Lieferzeiten. Zum einen gibt es reichlich ungenutzte Seefrachtkapazitäten aufgrund einer gedämpften weltweiten Nachfrage nach Waren und einer Zunahme der Frachtschiffe weltweit. Zum anderen gibt es ausreichend Kapazitäten in den Welthäfen die umgeleiteten Frachtschiffe abzufertigen. Darüber hinaus helfen hohe Lagerbestände der Hersteller, die Auswirkungen längerer Lieferzeiten auf die Produktion abzufedern. Trotzdem bleiben Risiken für den Welthandel bestehen, insbesondere falls sich die Störungen im Roten Meer verschärfen und als langfristig erweisen.1

Die Gesamtinflation im Euroraum erhöhte sich aufgrund energiepreisbedingter Basiseffekte auf 2,9 % im Dezember 2023. Allerdings fiel der Anstieg geringer aus als erwartet.2

Branche

Die Logistik gehört neben der Automobilbranche und dem Handel weiterhin zu den umsatzstärksten Wirtschaftsbereichen in Deutschland. Im Jahr 2023 wurde branchenübergreifend ein Umsatz von etwa 327 Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht einem Wachstum von rund 2,5 % im Vergleich zu 2022, das auch durch steigende Kosten entlang der Lieferketten angetrieben wurde. 3

Mehr als 70.000 Unternehmen sind im Bereich der logistischen Dienstleistungen tätig, wobei diese größtenteils mittelständisch geprägt sind und über 3 Millionen Menschen beschäftigen. Deutschland hat mit einem Anteil von rund 25 % einen bedeutenden Marktanteil am europäischen Logistikmarkt. Aufgrund seiner geografischen Lage im Herzen Europas behält Deutschland weiterhin eine internationale Spitzenposition in Bezug auf Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie bei.3

In Deutschland hat sich im Wirtschaftsbereich Logistik das Geschäftsklima verschlechtert. Handel und Industrie haben ihre Lageeinschätzungen nach unten korrigiert. Der Lagerbestand ist auf einem niedrigen Niveau, es wird dadurch weniger bewegt und weniger Personal gebraucht. Es gibt hohe Unsicherheit bei Unternehmen und Haushalten, die Wirtschaftsleistung ist im 4. Quartal 2023 um 0,3 Prozentpunkte zurückgegangen. Logistikdienstleister spüren zurückgehende Warenströme, Auftragsbestände sinken, Geschäftserwartungen sind eingetrübt. Durch sinkende Kreditzinsen und europäische Börsenpreise für Erdgas und Strom wird im weiteren Verlauf des Jahres 2024 aber eine gesamtwirtschaftliche Erholung erwartet, gestützt durch die Dynamik der Weltwirtschaft.4

Die Logistikbranche passt sich an die dynamischen Marktbedingungen an und wird weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der globalen und lokalen Wirtschaft bleiben, mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Effizienz und digitale Innovationen, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.

Auch die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und Standards, insbesondere im Bereich der Zollabwicklung, des Datenschutzes und der EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

2. Geschäftsverlauf

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei der operativen finanziellen Leistungsmessung stellen das EBIT, der operative Cashflow sowie die Eigenkapitalquote bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren dar. Die im Berichtsjahr erfolgte Verschmelzung der Team Trans Logistics GmbH auf die Team Trans Hamburg GmbH beeinflusst die Vergleichbarkeit der Zahlen nicht wesentlich.

Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023 2022
Eigenkapitalquote (%) 46,2 29,8
EBIT (TEUR) 373 1.627
Operativer Cashflow (TEUR) 375 1.150

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse verminderten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 44,5 %.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein Jahresergebnis von TEUR 355 erzielt, das somit um TEUR 779 unter dem Vorjahresergebnis liegt.

Die Prognose aus dem Vorjahr ging bereits von einem EBIT- und Ergebnisrückgang aus, der allerdings mit rund 12 % deutlich geringer prognostiziert wurde als die tatsächlich eingetretene Verminderung von 77,0 % bzw. 68,7 %. Die Gründe hierfür sind massive Rückgänge der Seefrachtraten, durch die sich der Umsatz und damit auch der Rohertrag stark rückläufig entwickelt haben. Sendungsmengen der Bestandskunden sind zurückgegangen und Neukundengewinne sind schwer zu realisieren.

Investitionen

Die Investitionen des Berichtsjahres betreffen mit TEUR 44 Sachanlagen. Sie entfielen im Wesentlichen auf Betriebsausstattung sowie EDV-Hardware.

Den Investitionen stehen Abschreibungen von TEUR 20 gegenüber.

Finanzierung

Die Finanzierung der vorgenannten Investitionen konnte wie in den Vorjahren aus eigenen Mitteln getätigt werden.

Personal- und Sozialbereich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich die Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt nach Personen, ohne Geschäftsführer) auf 42 Arbeitnehmer.

Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 18,1 % (TEUR 406) auf TEUR 2.644.

Betriebsinterne Trainingsveranstaltungen und Seminare wurden auch im Berichtsjahr 2023, trotz des Endes der Corona-Pandemie, häufig virtuell abgehalten. Daneben wurde die Ausrichtung der Gesellschaft auf ein modernes, agiles und zukunftsgerichtetes Unternehmen forciert.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.060 auf TEUR 6.537 vermindert.

Der Anteil des mittel-/langfristigen Vermögens betrug 1,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 0,8 %) und betrifft das Anlagevermögen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.685 bzw. TEUR 1.039 und Zahlungsmittel in Höhe von TEUR 2.539 haben zum Ende des Geschäftsjahres zusammen einen Anteil von 80,5 % (Vorjahr: 94,7 %) der Bilanzsumme. Insbesondere die rückläufige Gesamtleistung wirkte sich mindernd auf die Forderungen zum Bilanzstichtag aus.

Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme in Höhe von 46,2 % (Vorjahr: 29,8 %) sowie den Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (49,4 %, Vorjahr: 59,2 %) an der Bilanzsumme geprägt. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3.021 (Vorjahr: TEUR 2.856). Das Eigenkapital übersteigt das Anlagevermögen deutlich. Ausschüttungen wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 550 getätigt. Im Rahmen der Verschmelzung der Team Trans Logistics GmbH auf die Gesellschaft wurden TEUR 349 der Kapitalrücklage zugeführt.

Finanzlage

Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet.

Ertragslage

Durch den starken Rückgang der Hafenraten haben sich die Umsätze rückläufig entwickelt. Die Sendungsmengen sind um ca. 6 % zum Vorjahr gesunken. Der Sendungsrückgang war bereits in 2022 bemerkbar, jedoch konnten die hohen Hafenraten diesen Effekt kompensieren. Beide Effekte, Hafenraten und Sendungsrückgang, führten zu einem erhöhten Rückgang im Rohertrag, der sich auch stark auf das EBIT auswirkt. Die Umsätze haben sich vermindert bei einem absolut und relativ ebenfalls gesunkenen Speditionsaufwand. Daraus resultiert ein Rohertragsrückgang um TEUR 188 auf TEUR 4.543. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhten sich die Aufwendungen, insbesondere im Personalbereich und bei den unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Mieten, insgesamt um 32,3 %. Das EBIT verminderte sich um TEUR 1.253. Die EBIT-Marge liegt deutlich unter Vorjahresniveau (2,6 %, Vorjahr: 6,2 %).

Unter Berücksichtigung der Steuern wurde insgesamt ein Jahresergebnis von TEUR 355 erzielt, das um TEUR 779 unter dem des Vorjahres liegt.

III. Prognosebericht

Das Jahr 2023 war weiterhin von schwer vorhersehbaren geopolitischen Veränderungen geprägt. Die Auswirkungen des Russland-Krieges in der Ukraine sowie des Konflikts im Nahen Osten hatten an vielen Stellen einen negativen Einfluss auf die erwartete wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie. Schlüsselthemen wie gestörte Lieferketten, Engpässe in der Energieversorgung, Anforderungen im Bereich des Klimaschutzes und Strukturwandel bringen eine hohe Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Verlaufs des Jahres 2024 mit sich.

Es ist nicht davon auszugehen, dass sich der Geschäftsverlauf aufgrund der schwer kalkulierbaren Unsicherheiten auf dem Niveau des vergangenen Jahres fortsetzen wird. Es wird ein weiterer Rückgang des Rohertrages um TEUR 290 erwartet. Die ersten beiden Monate des Jahres 2024 zeigen bereits eine spürbare Abschwächung des EBIT gegenüber 2023, welche sich voraussichtlich auch ganzjährig fortsetzen wird. Beim EBIT sowie beim operativen Cashflow wird ein Rückgang von 60 - 70 % erwartet. Hinsichtlich der Eigenkapitalquote gehen wir von dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres aus.

Trotz der Einflüsse aus den aktuellen Krisen und marktwirtschaftlichen Verwerfungen wird von einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft ausgegangen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Das Unternehmen Team Trans Hamburg GmbH ist den üblichen Risiken der Branche ausgesetzt. Es wurden und werden angemessene Vorkehrungen getroffen, um diesen Risiken zu begegnen. Das Risikomanagement wird direkt auf Geschäftsführungsebene durch kontinuierliche Überwachung aller relevanten Risikoparameter sowie durch den Zentralbereich Qualität und Sicherheit durchgeführt, dem der Managementprozess Risikomanagement zugeordnet ist. Zusätzlich unterstützt die Einrichtung eines Arbeitskreises innerhalb des Zufall-Konzerns die fortlaufende Weiterentwicklung des Risikomanagements.

In monatlichen Leitungssitzungen der einzelnen Niederlassungen und Produktbereiche erfolgt ein Plan-/Ist-Abgleich zu den einmal jährlich aufgestellten Budgets mit dem Ziel, zeitnah auf Veränderungen entsprechend reagieren zu können. Die permanente Analyse und Weiterentwicklung von Kennzahlen gehört dabei zu den regelmäßigen Aufgaben. Daneben findet einmal im Quartal ein Termin mit den operativ Verantwortlichen zur Analyse der wirtschaftlichen Lage mit dem Fokus auf besondere Entwicklungen und strategische Themen statt.

Des Weiteren wird mehrmals im Jahr innerhalb des Zufall-Konzerns eine Management-Tagung abgehalten, an der Führungskräfte aller Standorte, Produktbereiche sowie zentralen Abteilungen wie IT, Controlling und Organisation teilnehmen. Dabei wird die Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens ausführlich diskutiert und beraten.

Es wurden zusätzliche Maßnahmen implementiert, um eine effektive Risikoerkennung, -analyse und -kommunikation zu gewährleisten. Verschiedene Instrumente zur Erfassung und Steuerung von Risiken werden kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu gehören die Vereinheitlichung und Standardisierung von Prozessen, die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen, Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht sowie Maßnahmen zur Funktionstrennung. Diese Maßnahmen unterstützen die Geschäftsführung dabei, potenzielle Geschäftsrisiken frühzeitig zu identifizieren und effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Um dem Risiko von Forderungsausfällen entgegenzuwirken, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören der Abschluss von Kreditversicherungen, die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie insbesondere ein effizientes Forderungsmanagement.

Im Bereich des Schadensmanagements wurden die selbst auferlegten Qualitätssicherungsstandards weiterentwickelt. Transportrisiken werden durch optionale Einzelversicherungen abgedeckt.

Die zunehmenden Cyber-Risiken im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung werden durch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im IT-Bereich adressiert. Zusätzlich werden diese Risiken durch eine spezielle Versicherung abgedeckt.

Der Fachkräftemangel bleibt auch im Jahr 2024 eine der größten Herausforderungen für die Logistikbranche. Der Wettbewerb um Talente wird zunehmend von Arbeitsbedingungen, persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und der Nachhaltigkeit der Unternehmen bestimmt. Der Rückgang verfügbarer Arbeitskräfte aufgrund demografischer Veränderungen verstärkt diese Herausforderung weiter.

Veränderungen in der globalen Wirtschaft, wie Konjunkturschwankungen, Handelskonflikte oder politische Instabilität, können die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen beeinflussen und die Umsatz- und Gewinnaussichten der Unternehmen beeinträchtigen. Die Entwicklungen werden eng verfolgt und im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird mit der Ausarbeitung von Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken reagiert.

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sind nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Die im Rahmen des Risikomanagements eingesetzten und im Risikobericht dargestellten Instrumente können genutzt werden, um positive Entwicklungen bestimmter Bezugsgrößen sofort wahrzunehmen und deren Ursachen auszuwerten.

Die Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen nicht nur im langfristig prognostizierten Marktwachstum, sondern auch in einer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden bei gleichzeitigem Fokus auf Qualität. Die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Kundenbeziehungen hat höchste Priorität. Auf Konzernebene werden fortlaufend organisatorische und strategische Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt die darauf abzielen, eine überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit zu gewährleisten und sich stärker auf die Bedürfnisse der Kunden zu konzentrieren. Ein Beispiel ist die intensive Entwicklung eines modernen Kundenportals, welches unseren Kunden die Möglichkeit bietet, ihre Logistikprozesse effizienter zu gestalten, Sendungsverfolgung durchzuführen und direkten Zugang zu wichtigen Informationen zu erhalten, um die Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen zu optimieren.

Die Krisen der vergangenen Jahre, der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und die Spannungen im Nahen Osten zeigen uns, dass wir uns als Organisation bereits anpassungsfähig aufgestellt haben. Wir sehen aber auch, dass wir das noch verstärken müssen und wir haben durch die Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen auch in der Dimension sozialer Nachhaltigkeit den Blick noch weiter in die Zukunft geworfen. Wir haben Ziele definiert, die auf allen Ebenen ermöglichen sollen, dass wir den Herausforderungen des schrumpfenden Arbeitsmarktes und der beginnenden ökologischen Transformation erfolgreich begegnen zu können. Grundlage dafür ist es, alle HR-Prozesse entlang des Employee Lifecycles auf ihre Employee und Candidate Experience zu überprüfen und neu auszurichten. Dies wurde in 2023 mit der Einführung der neuen HRM-Software umgesetzt. Um die Talente und Kompetenzen im Unternehmen zu halten, wurde Ende 2023 zum ersten Mal die Gallup-Engagement-Mitarbeitendenbefragung durchgeführt. In den Folgejahren werden die Ergebnisse weiter verarbeitet und Folgemaßnahmen umgesetzt. Neben der Bindung lag in 2023 der Fokus auf der Neugestaltung des Recruitings und der Erarbeitung der neuen Arbeitgebermarke. Die Stärkung der Anpassungsfähigkeit durch Förderung von Lernkompetenz und Vernetzung blieb ein weiterer Schwerpunkt. So hat sich das interne Barcamp-Format als etabliertes Vernetzungsformat erwiesen. Zusätzlich wurde im selbstorganisierten Sommer-Lern-Camp sowohl Wissen geteilt als auch vernetzt.

Der Bereich Human Relation unterstützt den Wandel der Arbeitswelt maßgeblich, indem die Rahmenbedingungen für wertschöpfendes Arbeiten und Potenzialentfaltung konsequent verbessert werden.

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen eröffnet neue Chancen durch erhöhte Transparenz, gesteigerte Effizienz und verbesserte Sicherheit. Die wachsende Bedeutung der IT wird insbesondere durch die fortschreitende Digitalisierung verstärkt. Durch die organisatorische Zusammenführung von digitalem Know-how, operativ-digitalen Anforderungen und Innovationskraft innerhalb der Zufall-Gruppe sowie einer hohen Investitionsbereitschaft werden die Voraussetzungen geschaffen, um den zukünftigen Anforderungen im digitalen Zeitalter gerecht zu werden und die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Die Digitalisierung bleibt weiterhin eines der Top-Themen bei Zufall, was sich sowohl in der Initiierung zahlreicher Projekte als auch in der organisatorischen Etablierung eines separaten Bereichs widerspiegelt.

Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie wichtig robuste Lieferketten und eine funktionierende Logistik sind. Inspiration und Innovation sind für den Erfolg in der Zukunft unabdingbar.

Zusätzlich zur wachsenden Relevanz von Big Data, Vernetzung und Transparenz wird sich die Automatisierung weiter verbreiten und der ZUFALL logistics group sowie der Team Trans Hamburg GmbH Chancen bieten.

Daneben werden moderne und effiziente Arbeitsweisen vorangetrieben, um die Organisation erfolgreich auf veränderte Anforderungen in der Zukunft vorzubereiten. In diesem Zusammenhang stellt die Gesellschaft außerdem Ressourcen zur Verfügung, um Innovationstätigkeit zu gewährleisten und zu fördern, mit der man sich von anderen Marktteilnehmern abgrenzen kann. Auch die Entwicklung neuer Produkte bzw. die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten wird hierdurch unterstützt. Zufall hat bereits im Jahr 2020 seine Innovationskraft durch den Ausbau seines "Zukunft-Labors" (zufall.lab) und durch die Gründung eines neuen Unternehmensbereichs zum gezielten Eingehen von Partnerschaften mit nachhaltigem und digital-innovativem Hintergrund gestärkt und in den letzten Jahren weiter konzentriert ausgebaut.

Nachhaltigkeit ist im Leitbild der ZUFALL logistics group, und damit auch bei der Team Trans Hamburg GmbH, seit vielen Jahren fest verankert und steht für langfristigen Unternehmenserfolg durch generationsübergreifendes Denken und Handeln. Das Management und die Steuerung der unternehmerischen Nachhaltigkeit orientieren sich an den Leitlinien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Entsprechend verfolgt ZUFALL nicht nur Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Nachhaltigkeit, sondern entwickelt auch das Managementsystem des Unternehmens weiter, z.B. werden im Innovationsprozess nicht nur die Wirtschaftlichkeit eines Investitionsvorhabens, sondern auch soziale und ökologische Effekte bewertet. Entsprechend des Leitbilds richtet sich das Unternehmen an den drei Nachhaltigkeitszielen "People, Planet und Profit" aus.

Ausgehend von der Analyse der wesentlichen Themen hat die ZUFALL logistics group, und damit auch die Team Trans Hamburg GmbH, folgende Handlungsfelder identifiziert, innerhalb derer Projekte und Initiativen zur Verbesserung der unternehmerischen Nachhaltigkeit entwickelt und verfolgt werden:

• Dekarbonisierung der Transportlogistik

• Ökosystem-Neutralität für die Lagerlogistik (neben der Reduzierung von Treibhausgasen werden auch negative Auswirkungen auf die Biodiversität und der Flächenverbrauch reduziert)

• Entwicklung nachhaltiger Logistikdienstleistungen ("Produktentwicklung")

• Zukunftsthemen treiben (z.B. durch Engagement in Netzwerken, die die Marktreife von Wasserstoffantrieben vorantreiben)

• Organisationsentwicklung (z.B. Trainings, Ernennung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten, Anpassung von Einkaufsrichtlinien etc.)

• Einführung eines Entgeltsystems, das die veränderten Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt noch besser abbildet

• Weitere Erhöhung der Mitarbeiterbindung

• Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Durch Festlegung dieser Handlungsfelder konnte die Fokussierung auf Aktivitäten mit großer Hebelwirkung erreicht werden. Da das Engagement von ZUFALL auf veränderte Kundenansprüche stößt, ergeben sich für ZUFALL Chancen, neue Geschäftsfelder und neue Kundengruppen zu erschließen, in denen nachhaltige Logistikdienstleistungen nachgefragt werden. ZUFALL hat Anfang 2024 in emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge investiert und wird durch Sonnenenergie produzierten Strom CO 2 -neutrale Services für einzelne Kunden anbieten. Im Bereich der Lagerlogistik führt ZUFALL umfangreiche Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Bestandsimmobilien durch und setzt bei Bauvorhaben neueste energetische Standards um, so dass auch in diesem Geschäftsfeld Kundenprojekte mit hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit realisiert werden.

Im 2. Halbjahr 2023 haben wir mit den Vorbereitungen auf die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) begonnen. Durch die Einführung der Emissionsmanagement Software shipzero in 2023 erreichen wir für CO 2 eine Messbarkeit, eine Vergleichbarkeit und eine Reporting-Möglichkeit, welches uns bei der Vorbereitung auf die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) unterstützt.

 

Göttingen, im März 2024

Die Geschäftsführung

1 EZB Wirtschaftsbericht 02/2024

2 EZB Wirtschaftsbericht 01/2024

3 BVL Logistik-Indikator 4. Quartal 2023

4 BVL Logistik Indikator 1. Quartal 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 96.571,04 72.935,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 6,00
II. Sachanlagen 92.983,00 69.349,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.326,00 2.536,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90.657,00 66.813,00
III. Finanzanlagen 3.580,04 3.580,04
1. Beteiligungen 3.580,04 3.580,04
B. Umlaufvermögen 6.433.196,01 9.520.863,29
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.894.635,51 4.538.591,62
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.038.636,33 1.332.777,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.855.999,18 3.205.814,32
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.538.560,50 4.982.271,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.138,50 3.125,10
Summe Aktiva 6.536.905,55 9.596.923,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.021.338,57 2.856.489,21
I. Gezeichnetes Kapital 110.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 349.453,77
III. Gewinnrücklagen 100.000,00 100.000,00
IV. Gewinnvortrag 2.106.489,21 1.521.670,69
V. Jahresüberschuss 355.395,59 1.134.818,52
B. Rückstellungen 248.129,73 608.919,59
C. Verbindlichkeiten 3.267.437,25 6.131.514,63
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.572,48 131.483,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.572,48 131.483,29
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.254.864,77 6.000.031,34
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.254.864,77 6.000.031,34
Summe Passiva 6.536.905,55 9.596.923,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.793.511,12 4.973.865,25
2. Personalaufwand 2.644.478,83 2.238.335,72
a) Löhne und Gehälter 2.182.962,51 1.870.645,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 461.516,32 367.690,51
davon für Altersversorgung 19.533,58 32.460,55
3. Abschreibungen 20.069,92 15.442,95
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.069,92 15.442,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.635.267,06 1.051.241,07
5. Erträge aus Beteiligungen 709,78 4.931,64
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.427,11 10.522,59
davon aus verbundenen Unternehmen 20.000,00 10.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.380,28 7.340,22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 172.459,33 541.205,00
9. Ergebnis nach Steuern 355.992,59 1.135.754,52
10. sonstige Steuern 597,00 936,00
11. Jahresüberschuss 355.395,59 1.134.818,52

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Team Trans Hamburg GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Registernummer HRB 92542 eingetragen.

Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger gemäß Verschmelzungsvertrag vom 21. Juni 2023 mit der Team Trans Logistics GmbH, Hamburg, verschmolzen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des (HGB) aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Gliederungsvorschriften der §§ 265 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass von der Regelung des § 265 Abs. 5 und 6 HGB Gebrauch gemacht wurde und die Postenbezeichnung Materialaufwand in Speditionsaufwand umbenannt wurde.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit absetzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt und soweit absetzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen sind unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Zugänge des unbeweglichen und beweglichen Anlagevermögens wurden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis Euro 800,00 wurden im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben.

Die den Abschreibungen zu Grunde liegenden Nutzungsdauern betragen:

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5
Technische Anlagen und Maschinen 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Konkrete und pauschale Ausfallrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung beinhaltet innerbetriebliche Zinsverluste sowie das allgemeine Ausfallrisiko. Die Umsatzsteuer ist in die Wertberichtigungen nicht einbezogen.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Bei Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz

1. Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in dem folgenden Anlagespiegel dargestellt. Die Anschaffungskosten zum 1.1.2023 und die Buchwerte zum 31.12.2022 enthalten die aufgrund der Verschmelzung der Team Trans Logistics GmbH zugegangenen Werte. Die betragen bei der Position I.1. Euro 2,00 und bei der Position II.2. Euro 25.759,00.

Anschaffungskosten
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.645,88 0,00 0,00 0,00
15.645,88 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.148,43 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.483,35 17.945,92 4.538,20 0,00
254.631,78 17.945,92 4.538,20 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 3.580,04 0,00 0,00 0,00
3.580,04 0,00 0,00 0,00
273.857,70 17.945,92 4.538,20 0,00
Abschreibungen
01.01.2023
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
des Geschäftsjahres
Euro
auf Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.637,88 0,00 0,00 0,00 15.637,88
15.637,88 0,00 0,00 0,00 15.637,88
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 612,43 0,00 210,00 0,00 822,43
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.911,35 0,00 19.859,92 4.537,20 174.234,07
159.523,78 0,00 20.069,92 4.537,20 175.056,50
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
175.161,66 0,00 20.069,92 4.537,20 190.694,38
Buchwerte
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 8,00
8,00 8,00
II. Sachanlagen
2. technische Anlagen und Maschinen 2.326,00 2.536,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90.657,00 92.572,00
92.983,00 95.108,00
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 3.580,04 3.580,04
3.580,04 3.580,04
96.571,04 98.696,04

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit Euro 1.032.976 (Vorjahr: Euro 1.232.291) die Friedrich Zufall GmbH & Co. KG Internationale Spedition (Gesellschafterin). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Transland Spedition GmbH.

c) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Axthelm + Zufall GmbH & Co. KG.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Avale

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 931.635 Avalkonten.

Miet- und Leasingverträge

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen mit einem Gesamtwert über die gesamte Laufzeit in Höhe von Euro 1.906.971, davon mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von Euro 1.343.661. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von Euro 722.267 gegenüber verbundenen Unternehmen.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr war unverändert Herr Peter Müller-Kronberg, Kaufmann, Göttingen. Herr Müller-Kronberg ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung

Die Angabe über Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

4. Angaben zum Personalbestand

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug insgesamt 42 Personen.

5. Konzernverhältnis

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Friedrich Zufall GmbH & Co. KG Internationale Spedition, Göttingen, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt und im Unternehmensregister veröffentlicht.

 

Hamburg, 28. März 2024

Team Trans Hamburg GmbH

Geschäftsführung

Peter Müller-Kronberg

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

"An die Team Trans Hamburg GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Team Trans Hamburg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Team Trans Hamburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Göttingen, 2. Mai 2024

BECKMANN und PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Axel Sebode, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Carsten Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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