Themis Tech Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus-Peter Bachmann seit 29.6.2017 | Geschäftsführer |
Jürgen Eberhardt seit 29.6.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bachmann Holding GmbHStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31.12.2023Bachmann Holding GmbHStuttgartAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023Bachmann Holding GmbHStuttgart
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022Bachmann Holding GmbH, Stuttgart
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023Bachmann Holding GmbH, Stuttgart
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023Bachmann Holding GmbH, Stuttgart
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Bachmann Holding GmbH, StuttgartA. Allgemeine Angaben Die Bachmann Holding GmbH mit Sitz in Stuttgart ist im Handelsregister des Registergerichtes Stuttgart unter der Nummer HRB 761407 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist aufgrund § 290 HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der Eigenkapitalspiegel ist nach DRS 22 gegliedert. Die Gliederung der Kapitalflussrechnung erfolgt gemäß DRS 21. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Konsolidierungskreis Mit Wirkung zum 07.11.2023 wurden zusätzliche 78% der Anteile an lottum B.V., s-Hertogenbosch, Niederlande und lotspot B.V., `s-Hertogenbosch, Niederlande von der Bachmann Holding International GmbH erworben. Der Anteil beträgt bei beiden Gesellschaften demnach 98%, so dass die Gesellschaften erstmals im Jahr 2023 im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Darüber hinaus wurde zum 07.03.2023 mittelbar eine Gesellschaft in Schweiz als neue Tochtergesellschaft gegründet. Mit Wirkung zum 01.10.2023 hat die Bachmann GmbH, als übertragender Rechtsträger, durch einen Spaltungsvertrag (Ausgliederung zur Aufnahme) die funktionale Einheit des Geschäftsbereichs Vertrieb, einschließlich aller Aktiva und Passiva, auf die neu gegründete Bachmann Sales GmbH & Co. KG, als übernehmender Rechtsträger, übertragen. Dadurch entstand eine neue Tochtergesellschaft. Zudem hat die Bachmann GmbH die Bachmann Treuhand GmbH als neue Tochtergesellschaft gegründet. Der Konsolidierungskreis der Bachmann Holding GmbH, Stuttgart, umfasst neben dem Mutterunternehmen noch die folgenden 21 Tochterunternehmen des In- und Auslandes, die im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:
C. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss ist unter Beachtung von § 299 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt, der zugleich auch der Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist. Die einheitliche Bewertung gemäß § 308 HGB wird erforderlichenfalls auf Ebene des Konzerns mittels Anpassungsbuchungen sichergestellt. Grundsätzlich wird diese überwiegend bereits auf Ebene der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sichergestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Erstkonsolidierungen werden grds. auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Latente Steuern aus stillen Reserven und Lasten werden berücksichtigt. Da erstmals ab dem Geschäftsjahr 2017 eine Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung bestand, wurden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung die Wertansätze bei erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss (überwiegend 1.1.2017) zugrunde gelegt; § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gemäß § 303 HGB im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sowie Aufwendungen und Erträge nach § 305 HGB im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung eliminiert. Anteile anderer Gesellschafter wurden gemäß § 307 Abs. 1 HGB im Eigenkapital berücksichtigt. Zwischenergebnisse werden nach § 304 HGB herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge verteilt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sofern die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Geschäfts- oder Firmenwerts nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird der Geschäfts- oder Firmenwert nach § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB planmäßig über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Grundstücke und Bauten werden in Höhe der Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Bei Gebäuden wurden Abschreibungen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 25 Jahren verrechnet. Die Neubewertung der Grundstücke zum beizulegenden Zeitwert im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erfolgte durch entsprechende unabhängige Gutachter. Die Abschreibung erfolgt über die Restnutzungsdauer der Gebäude. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden bei den deutschen Gesellschaften entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Anteile an assoziierten Unternehmen werden gem. § 311 ff. HGB nach der Equity- Methode (Buchwert) bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit kein maßgeblicher Einfluss gem. § 311 Abs. 1 HGB besteht, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Niedrigere beizulegende Werte wurden aus der Gängigkeit abgeleitet und für Artikel, die für einen bestimmten Zeitraum vor dem Bilanzstichtag keine Abgänge aufweisen, vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die geleisteten/erhaltenen Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie diese nicht übersteigen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Soweit erforderlich werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gekürzt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand erst für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern nach § 274 HGB und § 306 HGB werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen gebildet. Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden unverrechnet angesetzt. Die Aktivierung latenter Steuern in den jeweiligen Einzelabschlüssen erfolgt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst . Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Währungsumrechnung von auf fremde Währung lautenden Jahresabschlüssen erfolgt gem. § 308a HGB. E. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Geschäfts- oder Firmenwert Aus dem Erwerb der Anteile an lottum B.V., s'Hertogenbosch, Niederlande und lotspot B.V., `s-Hertogenbosch, Niederlande und der erstmaligen Vollkonsolidierung als Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2023 resultiert ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 5.706. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Der Schätzung der Nutzungsdauer liegen die Erwartungen über Art und Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens und die Stabilität der Branche des Unternehmens zugrunde. Der Restbuchwert zum 31.12.2023 beträgt TEUR 5.610. 3. Finanzanlagevermögen Im Geschäftsjahr 2023 war keine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen TEUR 7.555 (Vorjahr: TEUR 4.600). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 3.000 (Vorjahr: TEUR 11.429) enthalten in Höhe von TEUR 1.442 (Vorjahr: TEUR 6.296) Forderungen gegenüber einer Factoring-Bank. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 22). 5. Latente Steuern Temporäre Differenzen Die aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen. Die latenten Steuern resultieren aus der Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB sowie aus Konsolidierungsvorgängen. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus bestehenden steuerlichen Verlustvorträgen , die nach § 274 Abs. 1 HGB in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich verrechnet werden können und aus der Zwischengewinneliminierung im Vorratsvermögen. Die Bewertung dieser latenten Steuern erfolgt hinsichtlich der steuerlichen Verlustvorträge mit dem Steuersatz der jeweiligen Konzerngesellschaft und hinsichtlich der Zwischengewinneliminierung mit dem Steuersatz des Unternehmens, das die Lieferung empfängt. Im Wesentlichen kommt daher ein kombinierter Steuersatz für Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer von 30% zum Ansatz, da die Lieferungen überwiegend von Gesellschaften im Inland empfangen werden. Die passiven latenten Steuern resultieren aus stillen Reserven in Grundstücken im Sachanlagevermögen, die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufzudecken waren. Die Bewertung dieser passiven latenten Steuern erfolgt für inländische Grundstücke inländischer Konzerngesellschaften mit einem kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer von 30%. Für das Grundstück der rumänischen Tochter in Rumänien mit einem Steuersatz 16%. Die latenten Steuersalden haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 1.000. Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel. Der zum 31. Dezember 2023 verbliebene Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 394 ist der verbliebene "technische" passivische Unterschiedsbetrag aus dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in Höhe von ursprünglich TEUR 534. Dieser resultierte aus stillen Reserven abzgl. der hierauf anfallenden passiven latenten Steuern, die zwischen dem Erwerbszeitpunkt und dem Erstkonsolidierungszeitpunkt von Tochterunternehmen entstanden sind. Analog mit der Fortschreibung der aufgedeckten stillen Reserven zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung und der latenten Steuern hierzu, wird der Unterschiedsbetrag seither gem. DRS 23.147b) i.V.m. DRS 23.149a) pro Jahr um TEUR 20 erfolgswirksam aufgelöst. Der in der Bilanz ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 29.739 (Vorjahr: TEUR 30.931). 8. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten sind in nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die Verbindlichkeiten sind jeweils zu ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von T€ 2.033 (T€ 2.567) gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die marktüblichen Eigentumsvorbehalte. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 2.074). 9. Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Leasing Der Konzern hat als Leasingnehmer und Mieter Verträge über die Nutzung von Gebäuden und Kraftfahrzeugen abgeschlossen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus:
Die finanziellen Verpflichtungen werden ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Das Risiko aus diesen Geschäften resultiert aus der in der Regel festen Laufzeit der Verträge (Kfz Leasing in der Regel 3-4 Jahre Laufzeit). Eine kurzfristige Beendigung von Miet- oder Leasingverträgen ist nicht ohne weiteres möglich. Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Das Bestellobligo im Anlagevermögen beläuft sich auf T€ 61. Factoring Der Konzern hat zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.442 (i. Vj. T€ 6.296) an eine Factoringgesellschaft verkauft. Zweck des Factorings ist die Verbesserung der Liquiditätslage und die Begrenzung des Delkredererisikos. F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich in die folgenden Tätigkeitsbereiche:
2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 314 Abs. 3 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung. 3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für Leistungen des Abschlussprüfers iSv § 319 Abs. 1 HGB wurden im Berichtsjahr folgende Honorare als Aufwand erfasst:
G. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer von in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen Im Geschäftsjahr 2023 waren neben der Geschäftsführung und 17 Auszubildenden durchschnittlich 683 Mitarbeiter in folgenden Gruppen beschäftigt:
2. Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung Die Bachmann Holding GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 durch den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Klaus-Peter Bachmann, Diplom-Ingenieur/MBA Geschäftsführer der Bachmann GmbH, Stuttgart, vertreten. 3. Vorschlag für die ErgebnisverwendungGem. § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB ist der Vorschlag über die Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens anzugeben. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde bereits eine Vorabausschüttung in Höhe von € 222.000,00 beschlossen. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor den verbliebenen Bilanzgewinn in Höhe von € 17.724,57 (Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 220.613,48 zzgl. des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von € 19.111,09 und abzgl. der Vorabausschüttung in Höhe von € 222.000,00) auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Konzernabschluss Die Bachmann Holding GmbH, Stuttgart, stellt zum 31.12.2023 als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und offengelegt.
Stuttgart, 28.02.2025 Bachmann Holding GmbH Klaus-Peter Bachmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Konzerns Bachmann Gruppe Die Bachmann Gruppe (Konzern) mit der Bachmann Holding GmbH, Stuttgart als Mutterunternehmen ist eine in Deutschland ansässige, international operierende Unternehmensgruppe, die 21 Tochtergesellschaften, drei Produktionswerke und Vertriebsaktivitäten in zahlreichen Ländern abbildet. Gruppenweit sind im Jahr 2023 global durchschnittlich 683 (Vorjahr: 716) Mitarbeiter beschäftigt. Unser Geschäftszweck ist es, mit intelligenten und emotionalen Produkten und Services der Elektrotechnik sowie mit verwandten Digitalwelten das Leben einfacher, wertvoller und nachhaltiger zu machen. Ausgehend von den thematischen Schwerpunkten Connectivity und Energiemanagement liefern wir klare Mehrwerte für unsere Kunden. Organisationsstruktur Die Bachmann Gruppe folgt organisatorisch den Anforderungen seiner Märkte und Kunden. Dies bedingt eine hohe Dezentralität im regionalen Vertrieb und allen marktnahen Funktionen. Die Supply-Chain optimiert die Bedarfe nach hoher Kosteneffizienz einerseits und steigenden Ansprüchen in Bezug auf Flexibilität und Varianz andererseits. Im Berichtszeitraum wurden weitere Anteile an der lottum B.V., 's-Hertogenbosch, Niederlande und der lotspot B.V., 's-Hertogenbosch, Niederlande von der Bachmann Holding International GmbH erworben, so dass zum Bilanzstichtag eine Beteiligung an beiden Gesellschaften von 98% besteht. Darüber hinaus wurde zum 07.03.2023 mittelbar eine Gesellschaft in Schweiz als neue Tochtergesellschaft gegründet. Mit Wirkung zum 01.10.2023 hat die Bachmann GmbH, als übertragender Rechtsträger, durch einen Spaltungsvertrag (Ausgliederung zur Aufnahme) die funktionale Einheit des Geschäftsbereichs Vertrieb, einschließlich aller Aktiva und Passiva, auf die neu gegründete Bachmann Sales GmbH & Co. KG, als übernehmender Rechtsträger, übertragen. Dadurch entstand mittelbar eine neue Tochtergesellschaft. Produkte, Märkte und Standorte Die Bachmann Gruppe bedient eine große Bandbreite an Kunden und Branchen über verschiedene Kanäle und mit deutlich differenziertem Bedarfsprofil. Zu der historischen Notwendigkeit für gelagerte Standardprodukte und Handelsware, kommt damit eine stark wachsende Erwartungshaltung in Richtung auftragsspezifischer Individualisierung sowie der Wunsch zur Fertigung von kundenspezifischen Exklusivportfolien. Erfolgsgarant ist dabei der modulare Aufbau des qualitativ hochwertigen Hauptproduktes, das elektrotechnische Anschlussfeld, die konsequente Umsetzung von Baukastensystemen auf Komponentenebene und eine permanente Optimierung und Steuerung der Supply-Chain. Dabei werden neben den eigenen Fertigungsstätten in Deutschland, Rumänien und China auch regelhaft verlängerte Werkbänke einbezogen, um die Absatzregionen Europa und Asien-Pacific zuverlässig zu versorgen. Unsere Marktbedeutung in den unterschiedlichen Kundengruppen reicht von "gering" bis "dominierend". Das Wettbewerbsumfeld ist in Teilen mittelständisch geprägt, in Teilen aber auch von großen Konzernen dominiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Erholung der Weltwirtschaft von der Corona-Pandemie und der Folgen des Kriegs in der Ukraine zeigt sich im Jahr 2023 widerstandsfähig mit einem Wachstum von 3,2%. Einen Schub gab es vor allem aus den größten Volkswirtschaften, so legte die US-Wirtschaft in 2023 um 2,5% und die chinesische Wirtschaft um 5,2% zu. Die europäische Wirtschaft hingegen trat im Jahr 2023 auf der Stelle, gebremst von de Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trägt mit einem Plus von 0,5% nur wenig zum Weltwirtschaftswachstum bei. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3% 1 gesunken, wobei sich der Rückgang vorwiegend im letzten Quartal 2023 zeigte. Eine schwache Nachfrage im In- und Ausland lasten weiterhin schwer. Im Jahr 2023 zeigte sich in Deutschland eine spürbare Abnahme der Inflation, die sich in einem Rückgang des Verbraucherpreisindex (VPI) widerspiegelte. Anfang des Jahres 2023 lag die Inflationsrate noch bei 8,7 % im Januar (im Vergleich zum Vormonat), was vor allem auf die Auswirkungen der Energiekrise und die gestiegenen Preise durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen war. Im Laufe des Jahres 2023 sank die Inflationsrate jedoch kontinuierlich, was zu einem Wert von 4,5 % im September führte. Für das Jahr 2023 zeigt sich eine durchschnittliche Inflationsrate von 6, 1 % und für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat eine Inflationsrate von 2,6 %. 2 Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im Geschäftsjahr 2023 trotz nachlassender Dynamik im zweiten Halbjahr ein Umsatzwachstum von 6,0% auf 237,9 Milliarden Euro erzielt. Mit einem Wert von 18, 1 Milliarden Euro lagen die Exporte im Dezember 2023 um 9,3 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Insgesamt lieferte die deutsche Elektro- und Digitalindustrie 2023 damit Waren im Wert von 253,8 Milliarden Euro ins Ausland. 3 Im Gesamtzeitraum von Januar bis Dezember gab es aber auch bei den Elektroimporten einen Zuwachs, und zwar von 2,1 Prozent gegenüber Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf und Lage In den Konzernabschluss werden neben der Bachmann Holding GmbH (Mutterunternehmen) alle Tochtergesellschaften des In- und Auslandes miteinbezogen. Trotz der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage konnte die Bachmann-Gruppe einen Zuwachs der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 von 92.568 TEuro auf 93.780 TEuro (+1,3 %) verzeichnen. Der Materialaufwand ist um 3,9 % gestiegen, während die anderen betrieblichen Aufwendungen sich insgesamt von 20.141 Teuro auf TEuro 19.892 verringert haben. Die Personalaufwendungen erhöhten sich überproportional um 10,7% auf 32.654 TEuro. Das EBIT verringerte sich von -894 TEuro in 2022 auf -4.006 TEuro im Berichtsjahr.
1 Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Zur Steuerung der Geschäftsaktivitäten verwendet die Bachmann Gruppe die folgenden Kennzahlen als finanzielle Leistungsindikatoren:
Darüber hinaus ist die Entwicklung der Mitarbeiterzahl als ein nicht finanzieller Leistungsindikator für die BACH- MANN Gruppe von wesentlicher Bedeutung. Investitionen Die Bachmann Gruppe hat im Jahr 2023 insgesamt 3.360 TEuro (Vorjahr: 5.285 TEuro) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Investitionen betrafen im Berichtsjahr neben den regelmäßigen Investitionen in maschinengebundene Werkzeuge für Neuprodukte auch Investitionen in die IT, u.a. mit dem Ziel weiterer Digitalisierung, um das Geschäft für den Kunden mit der Bachmann Gruppe noch einfacher zu machen, sowie in einen Showroom in Frankreich. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich um 1,3% auf 93.780 TEuro erhöht und auch die Gesamtleistung ist auf 93.668 TEuro (Vorjahr: 92.483 TEuro) gestiegen. Die Materialaufwandsquote beträgt 47,1% (Vorjahr: 45,9%). Die anderen betrieblichen Erträge betrugen 1.502 TEuro (Vorjahr: 800 TEuro). Die Materialaufwendungen beliefen sich auf 44.137 TEuro (Vorjahr: 42.489 TEuro). Der Personalaufwand betrug 32.654 TEuro (Vorjahr: 29.510 TEuro). Die Personalaufwandsquote belief sich auf 34,9% (Vorjahr: 31,9%). Die anderen betrieblichen Aufwendungen betrugen 19.892 TEuro (Vorjahr: 20.141 TEuro). Das Finanzergebnis enthält Zinserträge in Höhe von 25 TEuro (Vorjahr: 53 TEuro), denen Zinsaufwendungen von 138 TEuro (Vorjahr: 110 TEuro) gegenüberstanden. Das Konzern-Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Konzern-EBIT) beträgt -4.006 TEuro (Vorjahr: -894 TEuro). Der Konzernjahresfehlbetrag beläuft sich auf -4.445 TEuro (Vorjahr: -970 TEuro). Das konsolidierte Jahresergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2023 ist insbesondere aufgrund der Folgekosten eines Cyberangriffs sowie der Einführung eines neuen ERP-System im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Finanz- und Vermögenslage Das Finanzmanagement hat zum Ziel jederzeit liquide zu sein, dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass die Forderungen teilweise an eine Factoring-Gesellschaft abgetreten werden. Damit wird die Finanzierung auch über das Factoring gesichert. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen gegenüber der Factoring Bank von 1.442 TEuro (Vorjahr: 6.296 TEuro) und die liquiden Mittel 7.375 TEuro (Vorjahr: 10.397 TEuro) stellten ausreichend Mittel zur Finanzierung des operativen Geschäfts dar und machen insgesamt 13,2 % (Vorjahr: 22,2 %) der Bilanzsumme aus. Gleichzeitig wurde damit aus Sicht der Geschäftsführung auch ein effizientes Forderungsmanagement erreicht. Zum Bilanzstichtag beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 2.418 TEuro (Vorjahr: 2.636 TEuro) und betreffen überwiegend die Finanzierung eines Grundstücks, sowie einen ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit. Die Bilanzsumme betrug im Geschäftsjahr 2023 67.316 TEuro (Vorjahr: 75.091 TEuro). Auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entfielen 28.647 TEuro (Vorjahr: 21.207 TEuro); den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen insgesamt von 3.360 TEuro (Vorjahr: 5.285 TEuro) stehen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 2.493 TEuro (Vorjahr: 2.036 TEuro) gegenüber. Für Zugänge zum Konsolidierungskreis wurden im Geschäftsjahr 3.309 TEuro (Vorjahr: 2.227 TEuro) investiert. Die Finanzanlagen betrugen 157 TEuro (Vorjahr: 2.395 TEuro). Der im Geschäftsjahr entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus der Erstkonsolidierung in Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an lottum B.V., `s-Hertogenbosch, Niederlande und lotspot B.V., `s- Hertogenbosch, Niederlande. Die voraussichtliche Nutzungsdauer wurde mit 10 Jahren festgelegt. Eigenkapital Das Eigenkapital ohne den Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung belief sich auf 48.099 TEuro (Vorjahr: 53.475 TEuro), davon entfielen -28 TEuro auf Minderheiten (Vorjahr 0 TEuro). Im Berichtsjahr entsprach die Eigenkapitalquote 71,6 % (Vorjahr: 71,2 %). Fremdkapital Die Verbindlichkeiten betrugen insgesamt 13.451 TEuro (Vorjahr: 16.205 TEuro). Die Rückstellungen beliefen sich insgesamt auf 4.933 (Vorjahr: 4.776 TEuro). Die sonstigen Rückstellungen verzeichneten einen Wert von 4.876 TEuro (Vorjahr: 4.657 TEuro). Liquidität sowie Mittelherkunft und Mittelverwendung Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr 2023 +4.329 TEuro (Vorjahr: -4.820 TEuro) und wurde maßgeblich durch das Periodenergebnis und die Abnahme der Vorräte und Forderungen beeinflusst. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -6.79 1 TEuro (Vorjahr: -8.202 TEuro) setzt sich überwiegend zusammen aus Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen einschließlich dem Erwerb von Anteilen an weiteren Tochtergesellschaften (Zugänge zum Konsolidierungskreis). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrifft überwiegend Zahlungsströme aus Darlehen (Saldo aus Einzahlungen und Auszahlungen) über -533 TEuro (Vorjahr: -533 TEuro) sowie gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens über -222 TEuro (Vorjahr: -222 TEuro) sowie gezahlte Zinsen in Höhe von -139 TEuro (Vorjahr: -110 TEuro). Der Finanzmittelfonds (Saldo aus Liquiden Mitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten) beläuft sich auf 7.020 TEuro (Vorjahr: 10.372 TEuro). Gesamtaussage Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 nicht zufrieden, jedoch sehen wir uns weiterhin gut aufgestellt für die kommenden Jahre, um zukünftige Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können. Die Bachmann Gruppe ist aufgrund der stabilen Liquiditätslage (einschließlich Factoring) und der hohen Eigenkapitalausstattung jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Lieferantenrechnungen werden möglichst immer innerhalb der Skontofrist bezahlt. Der für das Jahr 2023 ursprünglich geplante Umsatzzuwachs in Höhe von +17,8% wurde insbesondere aufgrund des Cyberangriffs im September 2022 sowie der zurückhaltenden Investitionsneigung der Unternehmen besonders im Immobilienbereich nicht erreicht. Die revidierte Prognose des Vorjahres ging von einem etwa konstanten Umsatz für das Jahr 2023 aus, dies wurde dann auch erreicht. Der Rohertrag (Verminderung um -0,9%) liegt wie prognostiziert in etwa auf Vorjahreswert 2022. Aufgrund von gestiegenen Kosten befindet sich das EBIT im deutlich negativen Bereich, was die Prognose für das EBIT 2023 aus dem Vorjahr bestätigt. Die Mitarbeiterzahl sinkt auf durchschnittlich 683 Mitarbeiter. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögenswerte insgesamt beliefen sich auf 3.360 TEuro und lag damit deutlich unter den geplanten 5.502 TEuro. Ein Grund hierfür sind die ergriffenen Maßnahmen zur Kostenreduktion. 4. Forschung und Entwicklung Auch im vergangenen Geschäftsjahr investierte die Bachmann Gruppe intensiv in den Ausbau ihres Technologie- und Produktportfolios mit dem Ziel, das Unternehmen als einen der weltweit führenden Anbieter von intelligenten und emotional ansprechenden Produkten und Services rund um Konnektivität und Energiemanagement zu positionieren. Die Entwicklungsaktivitäten sind fokussiert auf Entwicklungskooperationen mit Bachmann-Gesellschaften und die eigenständige Entwicklung von kundenspezifischen Variantenkonstruktionen der einzelnen Gesellschaften. Im Rahmen der kontinuierlichen Entwicklung des Produkt- und Leistungsportfolios wurden auch im vergangenen Geschäftsjahr erhebliche Investitionen dafür getätigt. Das Ziel ist es, das Unternehmen als einen der weltweit führenden Anbieter von intelligenten Produkten und Services rund um das Thema Konnektivität und Energiemanagement zu positionieren. Die Bachmann GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 rund 855 TEuro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Im Berichtsjahr arbeiteten im Bereich der Forschung und Entwicklung durchschnittlich 15 Mitarbeiter in den Bereichen Software, Elektronikhardware, Mechanik und Validierung. Ein wichtiger Neuanlauf im Berichtsjahr war "Cycle", die erste Produktserie, in welcher zur Untermauerung des strategischen Ziels Nachhaltigkeit ein nicht-erdölbasierter Kunststoff verwendet wird. Der Stückzahlträger der kommenden Jahre wir die Loop-In Charge mit leistungsstarkem USB-A- und -C-Charger sein. Die Nachfolgeserie Casia 2 wird Wachstum im Bereich des Anwendungsfelds Küche generieren. Bachmann hat im Bereich Rechenzentrum die Nische der kundenspezifisch konfigurierbaren Stromverteilung besetzt und baut diese stetig aus. Die Entwicklung der Nachfolgeserie für die Rechenzentrums-PDU BlueNet läuft im Jahr 2023 auf Hochtouren. Mit der BlueNet Gen2 Serie erhalten Anwender neue Features wie Gigabit Ethernet sowie eine zusätzliche, unabhängig nutzbare Netzwerkschnittstelle. Als Alleinstellungsmerkmal können gegenüber dem Wettbewerb sowohl die Controllereinheit als auch das Netzteil im laufenden Betrieb getauscht werden. Erste Pilotprojekte waren erfolgreich. 5. Umwelt und Qualität Bei der Bachmann Gruppe nehmen Nachhaltigkeit, insbesondere Umwelt und Qualität, eine besondere Rolle ein. Diese Werte stehen gleichberechtigt neben der herausragenden Produktqualität sowie dem Arbeits- und Gesundheitsschutz und sind wichtige Grundpfeiler der CSR-Politik der Bachmann Gruppe. Wir vertreiben innovative und kundenorientierte Produkte, deren Komponenten überwiegend aus Europa und Südostasien bezogen werden. Mit einer Vielzahl von Lieferanten bestehen langjährige und faire Geschäftsbeziehungen. So wurde auch beispielsweise der interne Compliance Guide und der Code of Conduct für Geschäftspartner im Jahr 2023 nochmals an die steigenden Anforderungen des Konzerns und des Marktes angepasst. Unsere internen Standards übertreffen in der Regel die gesetzlichen Anforderungen. Nachhaltiges Ziel des Konzerns ist es, Produkte zu entwickeln und zu vertreiben, die auch künftig Kunden- und Umweltanforderungen gerecht werden. Unsere Prozesse sollen so gestaltet werden, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden. All dies dient einer zukunftsweisenden Positionierung des Konzerns im Wettbewerb. Im Jahr 2021 wurde die Initiative "BlueResponsibility" ins Leben gerufen - ein Meilenstein für die unternehmerische CSR-Politik der Bachmann Gruppe. Zusätzlich wurde das Team von BlueResponsibility im Jahr 2023, um eine Nachhaltigkeitsmanagerin und einen Nachhaltigkeitsmanager erweitert, um noch effizienter die Umweltmaßnahmen der Bachmann Gruppe umzusetzen. Denn unser Engagement trägt entscheidend zur langfristigen Sicherung unserer Gruppe und der Arbeitsplätze bei. BlueResponsibility orientiert sich hierbei primär am drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit. Ökologie, Soziales und Ökonomie stehen stets im Einklang und bilden ein Fundament, das den Aufbau weiterer Umwelt- und Qualitätsmaßnahmen ermöglicht. BlueResponsibility hat im Jahr 2023 zudem weitere Umweltprojekte unterstützt und sinnvolle Umweltmaßnahmen umgesetzt, die der Erreichung der Sustainable Development Goals ("SDGs") 8,9,12,13 dienen sollen. Diese SDGs wurden im Rahmen unserer Wesentlichkeitsanalyse als die wichtigsten SGDs für die BACHMANN Community festgelegt und sollen vor allem den Fokus auf die Nachhaltigkeit verstärken. Ein paar unserer diversen Maßnahmen und Projekte sind beispielsweise die CO 2 - Verpackungsoptimierung, der emissionsfreie europaweite Produktversand, die Teilnahme an regionalen und internationalen Hilfsprojekten wie die "Aktion Schneeflocke", sowie das Projekt "Zurück zur grünen Insel Madagaskar". Ausführliche Informationen zu unseren ESG-Maßnahmen findet man auch auf unserer Homepage, sowie unserem Nachhaltigkeitsreport 2022/2023, der ebenfalls auf der Bachmann Nachhaltigkeitshomepage zu finden ist. 6. Mitarbeiter Seit mehreren Jahrzehnten behauptet sich die Bachmann Gruppe als einer der Marktführer in der Elektrotechnik- Branche. Was macht den kontinuierlichen Erfolg unseres Traditions- und Familienunternehmens bis heute aus? Unsere Vision, die uns tagtäglich antreibt: Wir die Bachmann Gruppe, fördern die Life Quality der Menschen jeden Tag weltweit. Dabei stehen an erster Stelle: die Macher, die Menschen, das BACHMANN Team. Vom Auszubildenden bis zur Geschäftsführung ist jeder Einzelne ein außerordentlich wichtiger Teil unseres gemeinsamen Erfolgs. Unsere Werte tragen das Miteinander in der täglichen Zusammenarbeit. Werte, die für uns unschätzbar wertvoll sind und die BACHMANN Community auszeichnen. Mit der Einführung von ,Hybrid Work' zum 1. August 2020 beschritt und beschreitet BACHMANN auch weiterhin einen neuen kulturellen Meilenstein im Sinne der Mitarbeiter, um die Vereinbarkeit von Familie/Freunden und Beruf mit der Integration von Work in Life noch weiter zu verbessern. Gegenseitiges Vertrauen als auch das Vertrauen in jeden Einzelnen spielt hierbei eine zentrale Rolle. Im Jahr 2023 hatte die Bachmann Gruppe neben 7 Personen in Elternzeit und 24 Auszubildenden/DHBW durchschnittlich 652 Mitarbeiter beschäftigt. II. Chancen- und Risikobericht Um die Unternehmensziele zu erreichen und den Fortbestand des Konzerns zu gewährleisten, ist es wichtig die Risiken zu erkennen und ggf. zu begrenzen. Um der zunehmenden internen und externen Risiken zu begegnen, wird bei der Bachmann Gruppe das gruppenweite Risikomanagement kontinuierlich weiterentwickelt. Die Berichterstattung über die identifizierten Risiken und der eingeleiteten Maßnahmen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Planungs- und Controlling- Prozesses. Risiken Im Folgenden sind wesentliche Risikokategorien dargestellt: Finanzen/Liquidität Bei der Auftragsvergabe wird die Bonität der Kunden systematisch und bereichsübergreifend beurteilt, ggf. werden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, wie z. B. Vorauszahlungen. Der wesentliche Teil der Forderungen wird über eine Factoring-Gesellschaft abgewickelt, wodurch es deshalb kaum zu Forderungsausfällen kommt. Dieses Instrument trägt zur Liquiditätssicherung bei und gewährleistet jederzeit die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit. Steigende Rohstoffpreise können sich negativ auf die geplante Rentabilitätsverbesserung auswirken, wobei dieses Risiko als gering eingestuft wird. Um Währungsrisiken zu begrenzen, werden während des Jahres Kurssicherungsgeschäfte durchgeführt. Durch die Devisentermingeschäfte sollen die Materialeinkäufe gesichert werden. Durch die hohe Eigenkapitalquote ist die Bachmann Gruppe weitestgehend unabhängig von Fremdkapitalgebern. Die Anlagestrategie ist ausgerichtet auf die Substanzerhaltung und auf die kurz- und mittelfristige Verfügbarkeit der vorhandenen liquiden Mittel. Technologie Die technologischen Risiken entstehen ggf. bei der Entwicklung neuer Produkte. Durch eine frühzeitige Identifikation werden durch eine gezielte Steuerung und Einleitung entsprechender Maßnahmen die Risiken relativ gering gehalten bzw. nahezu vollständig beseitigt. Die Mitarbeiter der Entwicklung und des Vertriebs wirken während des kompletten Produktentstehungsprozesses unterstützend mit. IT-Risiken / Cyberangriff Cyberangriff: die Bachmann Gruppe ist am 29. September 2022 Opfer eines Cyberangriffs geworden, über den wir auf unserer Internetseite öffentlich informiert haben. Der Cyberangriff führte zu einem Ausfall der IT-Systeme. Trotz zwischenzeitlicher zügiger Wiederherstellung der IT-Infrastruktur und der damit verbundenen operativen Kundendienste hat der Cyberangriff zu Umsatzausfällen, Ineffizienzen und Kostenerhöhungen geführt. Alle Funktionsbereiche unterstützt von externen Forensikern, analysierten den Cyberangriff und kooperierten mit allen relevanten Behörden. Als Reaktion auf den Cyberangriff wurden diverse Maßnahmen ergriffen, um die IT-Sicherheit und das Bewusstsein für Sicherheitsrisiken zu erhöhen. Durch die Maßnahmen sollen die Risiken für einen erneuten Cyberangriff reduziert werden. Ukrainekonflikt Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der im Februar 2022 begann, dauerte auch im Jahr 2023 an. Die geopolitische Bedeutung dieses Konflikts ist enorm, da er Auswirkungen auf die internationale Sicherheit, die europäische Stabilität und die Weltwirtschaft hatte. Konflikt in Israel und Palästina Obwohl Israel und Palästina nicht direkt zu den Hauptlieferanten von Energie oder Rohstoffen für Deutschland gehören, führt ein eskalierender Konflikt im Nahen Osten zu einer allgemeinen Erhöhung der geopolitischen Unsicherheit. Gesamteinschätzung Im betreffenden Berichtsjahr wurden keine Risiken identifiziert, die den Bestand der Bachmann Gruppe gefährden könnten. Chancen Nachfolgende Chancen können eine positive Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben: Hohes Marktwachstum Durchgängige Konnektivität und effizientes Energiemanagement sind ungebrochene Trendthemen, die sowohl neue relevante Anwendungsfelder schaffen, als auch das Wachstum bestehender Anwendungsfelder beschleunigen. Von diesem Umfeld kann die Bachmann Gruppe durch seine hohe Kundennähe und Flexibilität in besonderem Maße profitieren. Unseren Wettbewerbern begegnen wir weiterhin mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und sehr hohen Qualitätsansprüchen. Individualisierte Lösungen Die Bachmann Gruppe ist durch den modularen Aufbau seiner Kernprodukte und die Struktur der Lieferkette prädestiniert für die flexible Lieferung von kundenindividuellen Lösungen in kleinen Stückzahlen. In dieser Fähigkeit sehen wir perspektivisch eine große Chance für unser zukünftiges Wachstum. Liquidität Wir verfügen dank der erfolgreichen Geschäftstätigkeit der vergangenen Jahre über eine solide Liquidität und hohe Eigenkapitalausstattung. Die finanzielle Stärke und die Unabhängigkeit bieten der Bachmann Gruppe wichtige Chancen. Auch begegnen wir unseren großen Kunden mit einem hohen Maß an Verlässlichkeit, was für die Sicherheit in der Lieferbeziehung von entscheidender Bedeutung ist und ein deutlicher Vorteil gegenüber dem Wettbewerb darstellt. Wir sind davon überzeugt, dass sich die Bachmann Gruppe in einer guten Ausgangslage befindet, um die derzeitige Marktposition zu halten und weiter auszubauen. III. Prognosebericht Das Wachstum der Weltwirtschaft wird im Jahr 2024 nur knapp unter seinem langjährigen Durchschnitt bei ca. 2,6 % liegen. Dabei ist auch davon auszugehen, dass die die USA und China als größte Volkswirtschaften mit einem Wachstum von 2,7 % (USA) und 4,6 % (China) das Wachstum maßgebend mittragen. Die wirtschaftliche Aktivität des Euro-Raums wird mit einem erwarteten Wachstum von ca. 0,7 % deutlich hinter der weltwirtschaftlichen Entwicklung zurückbleiben. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. Die privaten Haushalte und der Staat haben ihre Konsumausgaben eingeschränkt. Hinzu kommen Engpässe aufgrund des Arbeitskräftemangels. Der Sachverständigenrat erwartet, dass sich die deutsche Volkswirtschaft im Laufe des Jahres 2024 nicht merklich erholen wird. Der Sachverständigenrat der deutschen Wirtschaft geht im Jahresgutachten 2024/2025 von einem Rückgang des BIP im Jahr 2024 in Höhe von -0, 1 % 4. aus. Für das Jahr 2024 erwartet er ein Wachstum des Euro-Raum BIP von 0,7 % 5. Die Inflation in Deutschland und im Euroraum befindet sich hingegen auf dem Weg der Normalisierung. Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie ist für das Jahr 2024 deutlich pessimistischer als in Vorjahren und rechnet mit einem Produktionsrückgang von 2 %. Eine insgesamt schwache Industriekonjunktur, nachlassende eigene Produktionstätigkeit und rückläufige Auftragseingänge trüben die Aussichten für das Jahr 2024. Entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend geht die Branche aber davon aus, dass es sich um eine konjunkturelle und keine strukturelle Wachstumsdelle handelt.
4 Quelle:
https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202425/JG202425_Kapitel_1.pdf
Auch für 2024 zeichnet sich ein weiterhin schwieriges geopolitisches und wirtschaftliches Umfeld für den Konzern ab. Um diesem zu begegnen, sollen im Rahmen der Umsetzung der "Strategie Bachmann 2028" vor allem eine Intensivierung der Marktbearbeitung generell, der Aufbau eines Service-Teams (Ziel: Serviceführerschaft), diverse Produktneuanläufe in den Bereichen Office und Küche sowie die Integration des übernommenen Start-ups lotspot B.V. (Arbeitsplatzbuchungssysteme) in den Niederlanden beitragen. Im Bereich Rechenzentren werden vielversprechende Gespräche mit potenziellen Großkunden geführt. Das konsolidierte Investitionsvolumen der Bachmann Gruppe ist für das Geschäftsjahr 2024 mit 2.200 TEuro geplant. Darüber hinaus werden weitere signifikante Ausgaben für die Optimierung des in 2023 neu eingeführten ERP-Systems und dessen weiteren Rollout getätigt. Für 2024 ist ein moderater Anstieg der Mitarbeiterzahl um rund 2 % geplant. Beide Investitionen in zukünftiges Wachstum werden auch 2024 zu einer Ergebnisbelastung des Konzerns führen. Der Ausbau des strategischen Einkaufs im Berichtsjahr wird weiterhin zu einer Teilkompensation beitragen. Die Produktionsverlagerungen vom deutschen Standort nach Rumänien werden fortgesetzt. Die Einführung eines neuen, modernen ERP-Systems zum 1. Oktober 2023 im Stammhaus wird 2024 zu vielfältigen Prozessverbesserungen führen sowie 2025 auf das Hauptwerk in Rumänien und 2026 auf China ausgeweitet. Diese durchgängige Digitalisierung ermöglicht weitere Optimierungen auf der Kostenseite. Das bereits im Jahr 2023 gestartete Kostensenkungsprogramm mit einer Laufzeit von 18 Monaten ist vielversprechend angelaufen, und es wurden auf breiter Basis Einsparvorschläge umgesetzt. Das Ziel des Programms ist ein geplantes Einsparvolumen von 4 Mio. €, das nach den aktuellen Hochrechnungen sogar übertroffen werden kann. Der Fokus liegt insbesondere auf den Materialkosten und der Optimierung der globalen Produktionsstandorte. Die Übernahme des Start-ups lotspot B.V. in den Niederlanden bietet eine hervorragende Ergänzung zum bestehenden Portfolio. Allerdings wird das Konzernergebnis 2024 durch die Goodwill-Abschreibung des Erwerbs belastet. Die hohen initialen Aufwendungen für die Umstellung des ERP-Systems in Deutschland bzw. den europäischen Vertriebsgesellschaften wurden 2022/2023 getätigt. 2024 beschränken sich die Maßnahmen auf die Umsetzung weiterer Optimierungen mit einem deutlich niedrigeren Kostenumfang. Durch diese Maßnahmen wird erwartet, dass das Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen im Jahr 2024 leicht positiver ausfällt als 2023, jedoch weiterhin negativ bleibt. Auch die Umsatzerlöse werden voraussichtlich im Jahr 2024 leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Gesamtbeurteilung Insgesamt wird die Zielsetzung der Bachmann Gruppe, sich auch im nächsten Jahr positiv und erfolgreich vom Wettbewerb abzugrenzen, durch die Geschäftsleitung der Bachmann Holding GmbH als sehr wahrscheinlich umsetzbar bewertet. Dadurch wird ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Konzerns geleistet. Zukünftige Aussagen Dieser Lagebericht enthält Prognosen, die auf aktuellen Annahmen der Geschäftsführung basieren. Aufgrund bestehender Risiken und Unsicherheiten kann die tatsächliche Entwicklung der Bachmann Gruppe von diesen Einschätzungen abweichen.
Stuttgart, 28. Februar 2025 Bachmann Holding GmbH Klaus-Peter Bachmann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bachmann Holding GmbH, Stuttgart PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der Bachmann Holding GmbH, Stuttgart, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern- Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Bachmann Holding GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 28.02.2025 BW
PARTNER
Patrick Pfeifle, Wirtschaftsprüfer i.V. Hagen Keifert, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Gesellschafterversammlung der Bachmann Holding GmbH, Stuttgart, vom 25. Oktober 2024 hat beschlossen, den Bilanzgewinn 2023 i.H.v. € 17.724,57 nach erfolgter Vorabgewinnausschüttung in Höhe von EUR 222.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen. Billigung Konzernabschluss 2023 Der Konzernabschluss, bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und Verlustrechnung, Konzerneigenkapitalspiegel, Konzernkapitalflussrechnung und Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023 sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden von der Gesellschafterversammlung am 6. März 2025 gebilligt. |
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