Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 13482
Eingetragen
29.6.2018
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPaket- und Expressdienste
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der internen und externen Logistik einschließlich Konfektionierung sowie Kontraktlogistik, die Lagerung und der Handel von Waren, insbesondere solchen, die überwiegend aus Papier und Pappe bestehen, und die Erbringung von Transportdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dietrich Wilmes
seit 12.9.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ortwin Boll
seit 29.6.2018
Prokura
Jens Dr. Neumann
seit 29.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TITUS Verpackungen GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TITUS Verpackungen GmbH

Warburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

TITUS Verpackungen GmbH, Warburg

1. Grundlage des Unternehmens

Der TITUS Verpackungen GmbH Konzern (TITUS) hat sich als Holding der Pappenverarbeitungs-Gesellschaft m.b.H., Diemelstadt, (PVG), der Kosbahn Karton GmbH, Warburg, (Kosbahn) und der Prima Logistik GmbH, Warburg in hervorragender Weise bewährt.

Die Klammerfunktion der TITUS für die Unternehmen sorgt für eine marktgerechtere Bearbeitung des Kundenportfolios durch den Vertrieb, sorgt für eine klare Abgrenzung der Zentralfunktionen gegenüber den Einzelfunktionen und vereinfacht damit Verwaltungsvorgänge und Planungsprozesse.

Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt weiterhin im Halten von Beteiligungen an Verpackungsunternehmen.

Im Durchschnitt waren im Konzern in 2021 insgesamt 296 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) tätig.

Die Unternehmen im Konzern stehen für erstklassige marktgerechte Leistungen und genießen das Vertrauen aller Geschäftspartner.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und unternehmensrelevante Entwicklungen

2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Verschärfungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie sowie das Auslaufen der Absenkung der Umsatzsteuer zum Ende des Jahres 2021 ließ das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2021 real, saison- und kalenderbereinigt um 1,8% sinken. Der private Konsum brach preisbereinigt um 9,1% gegenüber dem Vorjahresquartal ein. Bei guter Auftragslage wurde die deutsche Industrieproduktion durch eine eklatante Rohstoffknappheit ausgebremst. Im Zuge der Lockerungen der Coronamaßnahmen wuchsen im zweiten Quartal zwar der private und der staatliche Konsum, allerdings sank die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe um 1,3%. Noch bis Juli erhöhten sich hier zumindest die Auftragseingänge, gaben im August allerdings um 7,7% nach. Grund waren die hohen Preise für Rohstoffe und Vorprodukte, die auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft eintrübten. So sank der ifo-Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge auf 98,8 Punkte. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt BIP erholte sich im dritten Quartal 2021 zunächst weiter und stieg gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt aber um 1,7%. Im vierten Quartal sank es dann wieder um 0,7% ab.

Die wirtschaftliche Entwicklung im dritten Quartal wurde vom privaten Konsum getragen, der aber im vierten Quartal 2021 wieder sank. Das verarbeitende Gewerbe litt außerdem weiter unter starkem Rohstoffmangel, so dass die Produktion sank. Die wiederaufflammende Pandemie im Herbst/Winter führte zu einem leichten Rückgang der saison- und kalenderbereinigten Auftragseingänge im vierten Quartal 2021.

Der Frachtmarkt 2021 war ebenfalls geprägt durch Engpässe. Grund hierfür waren weiterhin längere Lieferzeiten für LKW und Auflieger sowie ein sich verstärkender Mangel an verfügbaren Kraftfahrern auf dem Arbeitsmarkt.

2.2 Entwicklungen der deutschen Wellpappenindustrie

Die deutsche Wellpappenindustrie konnte in 2021 Ihren Absatz mit einem Plus von 6,9 Prozent kräftig steigern. Grund dafür war eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Wellpappenverpackungen. Die im Verband der deutschen Wellpappenindustrie organisierten Unternehmen verzeichneten einen Wellpappenabsatz von 8.656 Millionen Quadratmetern in 2021. Dies sind 557 Million Quadratmeter mehr als im Jahr 2020.

Damit hat die Wellpappenindustrie ihr im Dezember 2020 prognostiziertes Wachstumsziel von 1% deutlich übertroffen. Ausschlaggebend war hier eine gestiegene Nachfrage nach Gebrauchsgütern wie Haushalts- oder optischen Geräten gewesen. Auch Vorleistungsgüter für die Weiterverarbeitung in der Produktion wie etwa Batterien, Akkumulatoren oder elektronische Bauelemente wurden gegenüber anderen Jahren stärker nachgefragt. Zudem hat die Wellpappenindustrie 2021 erneut von der Fortsetzung des E-Commerce-Booms profitieren können.

Die Erlöse der VDW-Mitglieder stiegen 2021 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Cent pro Quadratmeter auf durchschnittlich 57,7 Cent pro Quadratmeter, was einem Plus von 8,5 Prozent entspricht. Beim Umsatz konnte die Wellpappenindustrie ein Plus von 16 Prozent verbuchen.

2021 gab es weiterhin massive Preissteigerungen für den Rohstoff Wellpappenrohpapier sowie für den Energieträger Gas. Das vom VDW gewichtete Preisniveau für Wellpappenrohpapier hat sich im Zeitraum von September 2020 bis Dezember 2021 um rund 66 Prozent erhöht. Je nach Gewichtung der einzelnen Papiersorten im Sortenmix eines Wellpappenwerks (z.B. bei einem höheren Anteil der Papiersorten Testliner und Wellenstoff) konnten auch Steigerungen der Rohstoffkosten über 100% auftreten. Die Gaspreise kletterten den Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge noch stärker in die Höhe und stiegen von August 2020 bis Dezember 2021 um rund 330 Prozent.

2.3 Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf 2021

Auch im Jahr 2021 stellte die Coronapandemie die Gesellschaften des TITUS-Konzerns vor besondere Herausforderungen. Die bereits im Jahr 2020 eingeführten Corona Schutzmaßnahmen zeigten auch in 2021 Wirkung und boten den Mitarbeitern verlässlichen Schutz.

Mit Freigabe der Coronaimpfstoffe für die Bevölkerung war es möglich, im Sommer 2021 allen Mitarbeitern im TITUS Konzern ein Angebot für eine Betriebsimpfung zu geben. Sechs Wochen später wurde die zweite Coronaimpfung angeboten. Diese Angebote wurden von einem Großteil der Mitarbeiter genutzt, sodass eine hohe betriebliche Impfquote erreicht werden konnte. Durchgeführt wurde die Betriebsimpfung durch drei Ärzte die auch medizinisches Personal stellten.

Am Jahresende 2021 wurde dann noch einmal eine betriebliche Booster-Impfung gegen Corona angeboten die ebenfalls eine große Resonanz hatte. Dadurch hat ein Großteil der Belegschaft der TITUS-Gruppe eine dreifache Impfung gegen Corona erhalten.

Die sehr hohe Nachfrage nach Wellpappenverpackungen schränkte die Verfügbarkeit des wichtigen Rohstoffs Wellpappenrohpapier im Jahresverlauf immer mehr ein. Wichtige Sorten waren nur schwer oder gar nicht zu beschaffen. Eine Folge waren monatlich signifikante Preissteigerungen für Wellpappenrohpapier.

Vor allem im ersten und zweiten Quartal 2021 waren die Auftragseingänge so hoch das keine Neukunden angenommen werden konnten. Die Werke mussten bestehende Kunden kontingentieren um der Masse der Aufträge Herr zu werden.

Die hohe Nachfrage nach Wellpappenrohpapier ermöglichte der Pappenverarbeitungs-Gesellschaft und der Kosbahn Karton ein konsequentes Preismanagement einzusetzen, die gestiegenen Kosten an den Absatzmarkt weiterzugeben und so die Margen stabil zu halten.

Bei der Pappenverarbeitungs-Gesellschaft wurde eine neue Kanalballenpresse in Betrieb genommen um Störungen des Betriebsablaufs durch mangelnden Abtransport des Verschnitts zu minimieren. Zur Steigerung der Produktivität wurde die Werkzeugverwaltung restrukturiert und werksintern an einen anderen Standort gesetzt. Um die innerbetriebliche Logistik zu verbessern, wurden auch vier Faltschachtelklebemaschinen an einen anderen Standort versetzt. Diese Maßnahme führte zu einer erheblichen Steigerung des Outputs an diesen Maschinen.

Zur Erhöhung der Anzahl der LKW-Verladungen wurde eine Rangierlogistik eingeführt die künftig in 3 Schichten beladene Auflieger von den Rampen abzieht und leere Auflieger an den Rampen anstellt.

Die wachsende Belegschaft der Pappenverarbeitungs-Gesellschaft machte es erforderlich, neue Büroräume zu schaffen. Hierzu wurde der Umbau eines Teils des älteren Betriebsgebäudes am Laubacher Weg 9 zu Büroräumen geplant. Ende 2021 wurde mit den Umbauarbeiten begonnen. Der neue Bürotrakt soll 30 Arbeitsplätze, Besprechungsräume, eine Mitarbeiterküche, Sitzlounges und einen kleinen Garten haben. Durch die moderne Bürogestaltung ist auch beabsichtigt die Arbeitgeberattraktivität auf einem immer herausfordernder werdenden Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Um das Forderungsmanagement für Paletten zu verbessern, wurde eine eigene Planstelle "Palettenmanagement" gebildet und im August 2021 besetzt. Diese Stelle hat die Aufgabe Palettenforderungen gegenüber Kunden professionell zu dokumentieren und mit diesen die Rückführungen von gelieferten Paletten zu besprechen. Bereits im 4. Quartal konnten die Ausgaben für Paletten durch eine professionelle Rückführung von diesen signifikant gesenkt werden.

Die Bildung einer Abteilung "Einkauf" soll künftig den Vertrieb entlasten und Kosteneinsparungspotentiale realisieren. Zuvor wurden Einkaufstätigkeiten durch den Vertrieb durchgeführt. Ebenso wurde 2021 eine Verkaufsleiterstelle für den Formatverkauf unter dem Markennamen "Prima Welle" geschaffen und besetzt. Der neue Verkaufsleiter Prima Welle wird seine Tätigkeit Anfang 2022 aufnehmen und ist somit der erste reine Formatverkäufer. Er berichtet an die Gesamtverkaufsleitung der Pappenverarbeitungs-Gesellschaft.

Eine wesentliche Investition bei der Firma Kosbahn war der Erwerb eines über 9.200 m 2 großen Grundstücks als Erweiterungsfläche.

Am Jahresende 2021 begann der Bau einer neuen Produktions- und Lagerhalle. Die neue Halle hat eine Fläche von rd. 1.500 m 2. Durch die Errichtung sollen Wareneingangs- und Warenausgangslager künftig voneinander getrennt werden. Der Materialfluss kann dadurch in eine Richtung erfolgen. Dies steigert die Effizienz des Materialflusses und den Output der Firma Kosbahn.

Bei der Firma Kosbahn wurde im Januar 2021 die Implementierung eines neuen Warenwirtschaftssystems erfolgreich abgeschlossen. Die Bearbeitungsdauer pro Auftrag wurde signifikant gekürzt, Prozesse unternehmensweit vereinheitlicht und vereinfacht.

Die Prima Logistik erweiterte Ihren Fuhrpark um 3 LKW und 10 neue Auflieger. Ende 2021 hatte die Prima Logistik 15 LKW und 34 Auflieger.

Eine neu eingeführte Telematik-Software optimiert bei der Prima Logistik zukünftig die Verwaltung des eigenen Fuhrparks. Als Grundlage für Analyse und Kontrollen unterstützen die gewonnenen Daten dabei, die Planung und Steuerung des Fuhrparks hinsichtlich Flottenauslastung, Fahrermanagement und Kraftstoffverbrauch gezielt zu verbessern.

Die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal ist auch in 2021 nicht vollständig gegeben, die Unternehmen verzeichnen deshalb überdurchschnittliche hohe Lohn- und Gehaltssteigerungen.

Dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt begegnet der Konzern mit einem intensiven Ausbildungsprogramm. So werden im laufenden Geschäftsjahr durchschnittlich 44 Auszubildende in unterschiedlichen Ausbildungsberufen, wie Industriekaufleute, Packmitteltechnologen, Maschinen- und Anlagenführer, Industrieelektroniker und Fachkräfte für Lagerlogistik, ausgebildet.

Investitionen in die Schulung des Fachpersonals, insbesondere in der Produktion, aber auch im Vertrieb werden die Stärken aller Gesellschaften auch weiter positiv beeinflussen: Das betrifft sowohl das Produktions- als auch das Vertriebspersonal, aber auch in der Prima Logistik werden Spezialisten für den Güterfern- und Nahverkehr ausgebildet.

Die Arbeiten im Konzern mit der Gesamtinvestition von EUR 45 Mio. in seine Standorte wurden durch den Ausbruch der Coronapandemie im ersten Halbjahr 2020 vorsorglich gestoppt, im Jahr 2021 aber weitergeführt. Diese werden auch im kommenden Jahr fortgeführt.

Auch in 2021 schneiden die Konzerngesellschaften im Branchenvergleich weiterhin gewohnt überdurchschnittlich gut ab.

2.4 Unternehmensanalyse

Die Unternehmensphilosophie des nachhaltigen und auf den langfristigen Erfolg ausgerichteten kontinuierlichen Wachstums wurde auch 2021 durch Investitionen in die personelle und technische Verfügbarkeit, Digitalisierung und Bereitstellung von Homeoffice-Arbeitsplätzen, Zertifizierungen von Geschäftsprozessen aber auch mit einer erheblichen Investitionen in die Fertigungskapazität wesentlich verbessert. Das volkswirtschaftliche Umfeld während der Coronapandemie führte zu erheblichen Zuwächsen im Internethandel und in FMCG-Branchen einerseits, einer Fokussierung auf natürliche Rohstoffe im Zuge der Mikroplastik- und Einwegplastik-Diskussion stützen den Wellpappenmarkt andererseits. Klare, verlässliche Strukturen, gute Kundenbindung, offene Kommunikation, Konzentration auf die Wachstumsmärkte im durchaus wettbewerbsintensiven Umfeld, eine hochproduktive und effektive Produktion mit modernstem Maschinenpark und rationellem Materialfluss sowie die strategische Lage in der Mitte Deutschlands stützen diesen Kurs. Die abwasser-, abgas- und abfallfreie Produktion, verlässliches Handeln und eine gute Marktposition sind eine gute Basis für dieses Wachstum. Durch die Struktur der klar definierten Geschäftsfelder haben sich die Ergebnisse der TITUS in den zurückliegenden Jahren stets positiv entwickelt und werden dies auch zukünftig tun.

Die Arbeitsabläufe und Informationsflüsse werden bei der Arbeit im kontinuierlichen Wachstumsprozess so strukturiert, dass der Konzern organisch, aber auch straff und mit kleinstem Strukturaufwand weiter wachsen wird, auch und gerade mit zunehmender Digitalisierung in allen Bereichen der Unternehmensgruppe.

Unsere sehr gut qualifizierten und motivierten Mitarbeiter garantieren durch ihre individuelle Leistungsbereitschaft die hohe Leistungsfähigkeit der TITUS-Gruppe. Die langjährige positive Entwicklung wäre ohne die hohe Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter nicht möglich gewesen. Hierfür gebührt ihnen unser großer Dank für die geleistete erfolgreiche Arbeit, auch im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Das Ziel unseres Personalmanagements besteht neben der Rekrutierung und Fortbildung von Mitarbeitern vor allem in einer auf Nachhaltigkeit ausgelegten Personalentwicklung mit dem Ziel, von der Ausbildung bis hin zur Entwicklung einer Führungskraft unsere Mitarbeiter entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten zu fördern. Besonderen Schwerpunkt legt der Konzern dabei auf die begleitende Entwicklung von Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz.

3. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns (inkl. 70% des Sonderpostens für Investitionszuschüsse) beträgt zum 31.12.2021 rd. TEUR 16.211,4 (im Vorjahr TEUR 14.812,6) und hat sich mit 44,9% der Bilanzsumme gegenüber 43,1% im Vorjahr trotz einer um rd. 1,8 Mio. EUR gestiegenen Bilanzsumme nochmals verbessert. Die Veränderung des absoluten Anteils ist im Wesentlichen auf den Konzern-Jahresüberschuss von TEUR 1.415,9 (vor Ergebnisanteilen stiller Gesellschafter) zurückzuführen.

Auch im Geschäftsjahr 2021 wurden weitere TEUR 2.724 in das Anlagevermögen investiert. Die Tilgungen der Finanzverbindlichkeiten belaufen sich in 2021 auf insgesamt TEUR 3.105,2 Darin ist auch die vorzeitige Tilgung eines Darlehens in Höhe von TEUR 2.066,7 enthalten, dessen Zinsbindung ausgelaufen war.

Die Anlagendeckung zeigt, dass das Anlagevermögen im Konzern zu 96,8% (im Vorjahr 86,0%) nahezu vollständig durch Eigenkapital finanziert ist. Unter Berücksichtigung des mittel- und langfristigen Fremdkapitals ergibt sich eine Deckung in Höhe von 163,2% (im Vorjahr 164,8%).

Der bilanzielle Verschuldungsgrad (Verhältnis Fremdkapital zu wirtschaftlichem Eigenkapital) beträgt im Geschäftsjahr 122,9% gegenüber 131,9% im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die höheren Warenschulden (Aufbau des Vorratsvermögens) bei Abbau der Bankverbindlichkeiten und dem Anstieg des Eigenkapitals zurückzuführen.

3.2 Finanzlage

Die Liquiditätsdeckung (Verhältnis Umlaufvermögen zu kurzfristigen Fremdmitteln) beträgt im Geschäftsjahr 220,0%. Sie ist gegenüber dem Vorjahr (286,7%) aufgrund der vorzeitig getilgten Darlehen gesunken. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch das kurzfristige Umlaufvermögen mehr als ausreichend gedeckt.

3.3 Ertragslage

Die Betriebsleistung hat sich wegen der extremen Preisentwicklungen, die am Absatzmarkt weitergegeben werden mussten, gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15.283 deutlich erhöht. Allerdings hat sich der Rohstoffanteil aufgrund der ebenfalls deutlich gestiegenen Rohstoffeinstandspreise, bei vergleichbarer Zusammensetzung der Produktgruppen, auf rd. 54,6% erhöht (i.V. rd. 48,6%).

Die Vertriebs- und Versandaufwendungen sind um TEUR 564,7 gestiegen. Auch aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahlen sind die Personalaufwendungen um TEUR 1.012,2 gestiegen. Leiharbeiter wurden in 2021 dagegen kaum noch eingesetzt. Die Energieaufwendungen haben sich aufgrund der noch in 2019 abgeschlossenen Verträge in 2021 lediglich mengenbedingt um TEUR 66,3 erhöht. Die Instandhaltungsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 715,8 vor allem durch die Sanierung des Verwaltungsgebäudes der PVG und einer Dachsanierung bei der Kosbahn gestiegen. Das Finanzergebnis ist durch die Darlehenstilgungen positiv beeinflusst.

Der Konzern-Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.415,9 nach einem Konzern-Jahresüberschuss von TEUR 578 im Vorjahr (jeweils vor Gewinnanteil der stillen Gesellschafter).

Die Eigenkapitalrentabilität hat sich im Geschäftsjahr im Anschluss an die vielen durchgeführten Investitionsprojekte und trotz gestiegener Abschreibungen auf rd. 8,7% (i.V. rd. 3,9%) verbessert. Auch hier spiegelt sich die solide Vermögens- und Ertragslage wieder.

Die Vermögens,- Finanz- und Ertragslage ist geordnet.

4. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022

4.1 Allgemeine Rahmenbedingungen

Die deutsche Konjunktur wurde im Winterhalbjahr 2021/22 durch zwei weitere Corona-Wellen belastet. Gemäß dem ifo Institut waren die wirtschaftlichen Folgen deutlich geringer als noch in den vorangegangenen Wellen. Die Umsätze konnten sich jedoch bereits im Januar 2022 und damit deutlich früher als noch ein Jahr zuvor erholen. Daher standen die Chancen zunächst gut, dass die deutsche Wirtschaft mit einem kräftigen Auftakt in das Jahr 2022 startet. Dazu trug auch die deutsche Industrie bei, die den Wachstumskurs, den sie im vierten Quartal 2021 nach einer längeren Durststrecke eingeschlagen hatte, bis in den Februar fortsetzen konnte.

Die Eskalation des russisch-ukrainischen Konflikts und der Ausbruch des Krieges am 24. Februar 2022 ändert die wirtschaftliche Lage auch in Deutschland. Die Weltmarktpreise vieler Rohstoffe sind drastisch gestiegen. Anders als erwartet, ist die Inflationsrate seit Jahresbeginn nicht zurückgegangen. Vielmehr haben die Verbraucherpreise und insbesondere die Preise für Energie und Nahrungsmittel weiter mit kräftigen Raten zugelegt. Dies reduziert die Kaufkraft vieler Haushalte und dämpft die Erholung der Konsumkonjunktur. Eine Reihe von Sanktionen gegen Russland werden in 2022 beschlossen. Diese dürften u.a. den Warenhandel und damit die Produktion und das Exportgeschäft deutscher Unternehmen beeinträchtigen. Aufgrund des Krieges kommt es zu Produktionsausfällen in der Ukraine. Damit dürften sich die Lieferengpässe bei der Beschaffung von Vorprodukten verschärfen und die Erholung der industriellen Wertschöpfung in Deutschland weiter schleppend verlaufen. Die Unsicherheit hat deutlich zugenommen, da die Dauer und der Ausgang des Krieges sowie die weitere Entwicklung der Sanktionen gegen Russland schwer abzuschätzen sind. Dies schlägt sich nicht zuletzt in der hohen Volatilität der aktuellen und erwarteten Börsenpreise für Energieträger nieder, was die Ausgabebereitschaft von Unternehmen und Haushalten für Investitionen und langlebige Konsumgüter zusätzlich belasten dürfte. Insgesamt müsste die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2022 steigen. Erst im März wird es einen konjunkturellen Dämpfer geben, der die positive Gesamtbilanz des Winterquartals trüben dürfte. So wird die Industrieproduktion einen kräftigen Rückschlag erhalten, weil eine Reihe gewichtiger Unternehmen ihre Produktion gedrosselt und die Kurzarbeit hochgefahren haben. Auch die Einzelhandelsumsätze dürften unter den stark gestiegenen Energiepreisen leiden. Insgesamt gehen durch den Anstieg der Verbraucherpreise allein im 1. Quartal Kaufkraft im Umfang von schätzungsweise etwa 6 Mrd. Euro verloren.

Die Inflationsrate in Deutschland wird lt. Statistischem Bundesamt im April 2022 voraussichtlich +7,4% betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Im März 2022 wird die Inflationsrate bei +7,3% liegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise im April 2022 gegenüber März 2022 voraussichtlich um 0,8%.

4.2 Unternehmensplanung inkl. Darstellung der Chancen und Risiken

Risiken

In 2022 wird der Konzern mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert sein. Gleichzeitig sinkt die Nachfrage nach Verpackungen aus Wellpappe. Grund dafür sind Lockerungen der Coronaregeln die sich auf die Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel und im E-Commmerce auswirkt.

Die Kostensteigerungen betreffen nahezu jeden Beschaffungsbereich des Konzerns. Da der Rohstoff Wellpappenrohpapier mit hohem Energieeinsatz produziert wird, wirkt sich der Krieg in der Ukraine besonders dramatisch auf die Kostenstruktur der Papierlieferanten aus. Nach Kriegsausbruch am 24. Februar 2022 steigen die Preise für Gas dramatisch an. Infolge dessen kündigen die Papierfabriken zunächst einen Preisanstieg von 250 Euro die Tonne an, können aber nur 100 Euro die Tonne durchsetzen. Einige Papierfabriken stellen im März/April 2022 auch Ihre Maschinen ab, da sie nicht mehr wirtschaftlich produzieren können. Somit befinden sich die Papierpreise im 2. Quartal 2022 auf einem historischen Höchststand. Ein Import z.B. aus Asien kommt durch die mangelnde Verfügbarkeit an Schiffsraum und den gestiegenen Containerpreisen (von bis zu 14.000 Dollar pro Container) nicht in Frage.

Die Verfügbarkeit von Personal ist auch im Jahr 2022 eine große Herausforderung. Die Arbeitslosenquote in Deutschland beträgt 5,4%. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg 3,3%. Ähnliche Arbeitslosenquoten gibt es in den benachbarten Landkreisen. Im Arbeitsmarkt der Titus Verpackungen herrscht somit praktisch Vollbeschäftigung.

Durch die Vollbeschäftigung und die gestiegene Inflationsrate ist in 2022 von einem sehr starken Lohndruck auszugehen. Verschärft wird dieser durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von EUR 9,82 im Januar 2022 auf EUR 10,45 ab Juli 2022 und EUR 12,00 ab Oktober 2022. Es droht eine Lohn-Preis-Spirale.

Die Ukrainekrieg wirkt sich auch auf den deutschen Frachtmarkt aus. Durch die gestiegenen Dieselpreise erhöhen die deutschen Spediteure im März 2022 gemäß VR Index ihre Frachtpreise um ca.10%. Durch den Krieg verlassen ca. 100.000 ukrainische Fahrer den europäischen Arbeitsmarkt um für Ihr Land zu kämpfen. Dies verringert das ohnehin schon zu niedrige Angebot an verfügbaren Frachten dramatisch und führt zu einer Mangelversorgung am deutschen Frachtmarkt. Frachten sind nur schwer zu bekommen. Am Spotmarkt gibt es teilweise Preissprünge von 50%-70%.

Für den Konzern haben sich die Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Zudem ist unklar, ob die Gasversorgung im Falle eines Gasembargos sichergestellt ist.

Nach einer weiterhin starken Nachfrage in ersten Quartal 2022 wird sich die Nachfrage im zweiten Quartal 2022 deutlich verringern. Die chinesische Wirtschaftsmetropole Shanghai verlängert den Corona-Lockdown für Ihre 25 Millionen Einwohner auf unbestimmte Zeit. Die Folgen auf die Lieferketten sind stark, da Shanghai weltweit den umschlagsstärksten Hafen hat. Die hier blockierten Frachtschiffe sorgen für eine weltweite Störung der Lieferkette und Lieferengpässe bei vielen Kunden des TITUS-Konzerns, die in der Folge ihre Produktion drosseln müssen und weniger Wellpappe bestellen.

Die Lockerungen der Coronamaßnahmen führen zu einem Nachfragerückgang im Einzelhandel und im E-Commerce, da die Bevölkerung wieder reisen darf und im Vergleich zu den Coronajahren 2020/21 mehr im stationären Handel einkauft.

Bewältigung der Risiken und Chancen

Auch im Jahr 2022 werden (wie schon den vergangen zwei Jahren) die Preise durch ein konsequentes Preismanagement an den Markt weitergegeben. Die Bereitschaft der Kunden höhere Preise zu akzeptieren und dafür die eigene Versorgungssicherheit zu erhöhen, ist nach wie vor sehr hoch, da in vielen Bereichen die Wertschöpfungsketten weiterhin gestört sind.

Der sich eintrübenden Nachfrage wird mit einer Erhöhung der Vertriebskapazitäten begegnet. Hier zeigen sich weiterhin viele Chancen bei Neuprojekten, die der Substitution von Plastikverpackungen zu umweltfreundlichen Verpackungen aus Wellpappe dienen. Es wird auch davon ausgegangen, dass der Online Handel seinen starken Wachstumskurs zukünftig fortsetzen wird. Dies bedeutet weiterhin eine stark steigende Nachfrage nach leichtgewichtigen Wellpappenverpackungen und Faltkisten, die zu den Spezialitäten des Konzerns gehören.

Nach der ersten Coronawelle 2020 gab es eine starke Nachholbewegung, die in Deutschland die Nachfrage stark erhöhte. Bei Wiedereinsetzen einer funktionsfähigen globalen Wertschöpfungskette ist ebenfalls von einer Nachfragesteigerung für Wellpappe und Verpackungen aus Wellpappe auszugehen, da TITUS-Kunden nach wie vor sehr hohe Auftragsbestände haben, die sie aber aufgrund von Lieferengpässen bei Vorprodukten nicht abarbeiten können.

Weitere Nachfrageimpulse ergeben sich aus der Steigerung der Rüstungsaktivitäten in Deutschland und Europa, die sich als Folge des Ukrainekriegs ergibt.

Dem gestiegenen Lohndruck wird mit Investitionen in die Automatisierung begegnet. Hier ist es Ziel, die Abhängigkeit von verfügbarem Personal zu reduzieren und den Anteil der Personalkosten an der gesamten Kostenstruktur nachhaltig zu senken und die Werke der TITUS-Gruppe personalkostenunabhängiger zu machen.

Die Gründung der Prima Logistik wirkt dem immer enger werdenden Frachtmarkt signifikant entgegen. Auf der einen Seite sind die TITUS-Werke unabhängiger vom Frachtmarkt. Auf der anderen Seite können auch längere Rücktouren von der Prima Logistik zu sehr guten Frachtpreisen akquiriert werden, da es eine hohe Nachfrage nach Touren bei geringerem Angebot gibt.

Die Folgen eines Gasembargos entgegnet der TITUS-Konzern kurzfristig mit einer Umstellung auf die Energieressource Öl. Hierzu wurden in den Werken bereits die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Langfristig werden Alternativen zu fossilen Brennstoffen gesucht wie z.B. die Umwandlung von Windkraft zu Dampf über einen elektrisch betriebenen Dampfkessel.

5. Geschäftsverlauf nach Bilanzstichtag

Die Coronamaßnahmen werden in 2022 in den Werken der TITUS-Gruppe der Gefährdungssituation angepasst. Unter der Belegschaft gibt es zwar vereinzelte Infektionen, die mild verlaufen, aber keine großen Ausbrüche. Grund dafür können die mittlerweile milderen Coronavarianten oder die hohe Impfquote in der TITUS-Gruppe sein.

Durch die hohe Nachfrage nach Wellpappenverpackungen und die gestiegenen Preisen wird im ersten Quartal 2022 in beiden Werken ein Rekordumsatz erzielt werden. Die Nachfrage und die Verfügbarkeit an Frachten könnten allerdings im zweiten Quartal zu einem Umsatzrückgang gegenüber dem ersten Quartal führen.

Die Verfügbarkeit an Wellpappenrohpapier hat sich im Vergleich zu 2021 erheblich verbessert. Grund dafür ist das hohe Preisniveau bei Wellpappenrohpapier, das Papierexporte nach Übersee stark verringert hat.

Bei der Prima Verpackung wird die Automatisierung des Materialflusses im zweiten Quartal weiter vorangetrieben. Geplant war die Erweiterung bereits im Jahr 2021. Durch fehlende Bauteile konnte der Lieferant die Anlagen erst im April 2022 anliefern. Die Investition in weitere Materialflusstechnik, insbesondere einen Transferwagen zur Automatisierung der Outbound-Logistik hinter Verarbeitungsmaschinen erhöht den Anteil vollautomatisch geförderter Waren in unserem Betrieb signifikant.

Die Wasserqualität bei der Wasserzuführung zum Dampfkessel wird durch eine Umkehrosmoseanlage verbessert. Dies dient einer geringeren Korrosion und somit längeren Nutzbarkeit der Dampfanlage.

Der Umbau des neuen Bürobereichs der Pappenverarbeitungs-Gesellschaft schreitet in 2022 voran und wird voraussichtlich im dritten Quartal 2022 fertiggestellt sein.

Auch der Anbau der neuen Produktions- und Lagerhalle bei der Kosbahn Karton wird voraussichtlich in 2022 fertiggestellt werden. Zusätzlich zu der 1.500 m 2 großen Halle werden großzügige Rangier- und Hofflächen angelegt, die eine optimale LKW-Verladung ermöglichen. Die Halle wird durch eine Zufahrt über das Grundstück mit der Straße Obere Hilgenstock verbunden.

Im Zuge der Expansionsplanung von Kosbahn Karton werden in 2022 zwei weitere Nachbargrundstücke mit einer Gesamtfläche von rd. 17.700 m 2 erworben. Auf einem der Grundstücke steht eine Lagerhalle mit rd. 2.000 m 2 Fläche. Die gesamte Grundstücksfläche der Firma Kosbahn wird somit Ende 2022 insgesamt rd. 56.000 m 2 betragen. Zusätzlich konnte sich die Kosbahn Karton eine Kaufoption für ein weiteres Nachbargrundstück mit rd. 10.000 m 2 sichern.

Die Prima Logistik wird den Fuhrpark in 2022 um 5 LKW auf insgesamt 20 LKW erweitern. Weiterhin ist geplant, 10 neue und 4 gebrauchte Auflieger zu erwerben.

Ein Tourenmanagementsystem für digitales Auftragsmanagement, Angebotskalkulation, Transportplanung, Frachtabrechnung und Erstellung von Statistiken wird in 2022 mit zwei Anbietern verhandelt. Die Einführung ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

Um dem sich immer weiter verstärkenden Fahrermangel entgegenzuwirken, startet die Prima Logistik eine breit angelegte Social Media Kampagne mit Werbevideos, die zu einer Erhöhung der Bewerberanzahl führen soll. Diese Kampagne soll europaweit durchgeführt werden.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die vorgesehenen Investitionen werden trotz der Corona-Krise und dem Ausbruch des Ukrainekriegs in 2022 planmäßig realisiert werden.

 

Warburg, den 09. Juni 2022

TITUS Verpackungen GmbH

- Geschäftsführung -

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

TITUS VERPACKUNGEN GMBH, WARBURG

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 16.748.602,69 17.217.581,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.208,00 64.742,00
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 1.208,00 64.742,00
II. Sachanlagen 16.745.894,69 17.151.339,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.555.680,00 8.628.154,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.366.621,00 5.466.359,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.531.859,00 2.397.952,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.291.734,69 658.874,67
III. Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
1. Beteiligungen 1.500,00 1.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 19.391.574,40 17.133.677,17
I. Vorräte 8.695.000,00 3.844.900,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.086.800,00 1.994.200,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 255.900,00 51.500,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.352.300,00 1.799.200,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.549.411,59 2.827.861,01
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.122.034,21 2.265.893,27
2. Sonstige Vermögensgegenstände 427.377,38 561.967,74
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.147.162,81 10.460.916,16
  36.140.177,09 34.351.258,84

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL 15.931.929,26 14.516.073,63
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Einlagekonten der atypisch stillen Gesellschafter 7.204.328,52 6.754.328,52
III. Kapitalrücklage 6.524.888,70 6.524.888,70
IV. Gewinnvortrag 1.036.856,41 881.601,64
V. Konzern-Jahresüberschuss 965.855,63 155.254,77
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 399.238,75 423.660,04
C. RÜCKSTELLUNGEN 3.347.377,32 2.485.645,89
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 792.700,00 835.900,00
2. Steuerrückstellungen 356.877,32 263.745,89
3. Sonstige Rückstellungen 2.197.800,00 1.386.000,00
D. VERBINDLICHKEITEN 16.461.631,76 16.925.879,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.307.772,00 13.912.851,84
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.105.333,13 (Vorjahr: EUR 1.313.536,84)    
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 10.202.438,87 (Vorjahr: EUR 12.599.315,00)    
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: EUR 5.824.667,24 (Vorjahr: EUR 7.257.415,47)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.433.961,58 2.476.277,98
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.433.961,58 (Vorjahr: EUR 2.476.277,98)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 719.898,18 536.749,46
- davon aus Steuern: EUR 126.831,69 (Vorjahr: EUR 74.492,78)    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 719.898,18 (Vorjahr: EUR 536.749,46)    
  36.140.177,09 34.351.258,84

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 63.113.719,35 48.690.386,42
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 683.600,00 -176.100,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 688.658,16 368.545,87
- davon aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil:EUR 24.421,29 (Vorjahr: EUR 24.846,71)    
4. Materialaufwand -37.221.972,75 -25.606.708,36
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -34.810.944,56 -23.569.707,74
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.411.028,19 -2.037.000,62
5. Personalaufwand -12.160.519,61 -11.148.319,62
a) Löhne und Gehälter -9.986.571,87 -9.185.882,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.173.947,74 -1.962.437,28
- davon für Altersversorgung: EUR 23.423,85 (Vorjahr: EUR 100.073,92)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.184.336,31 -2.883.106,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.761.562,72 -8.149.964,14
8. Erträge aus Beteiligungen 8.398,25 7.725,72
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.205,50 2.471,49
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -237.862,41 -303.060,23
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 15.700,00 (Vorjahr: EUR 18.400,00)    
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -440.999,09 -134.491,60
12. Konzern-Ergebnis nach Steuern 1.491.328,37 667.378,90
13. Sonstige Steuern -75.472,74 -89.824,13
14. Gewinnanteile stiller Gesellschafter -450.000,00 -422.300,00
15. Konzern-Jahresüberschuss 965.855,63 155.254,77

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der TITUS Verpackungen GmbH mit Sitz in Warburg (eintragen im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 5059) wurde nach den Vorschriften des HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt.

Der Ausweis der einzelnen Bilanzposten ist nach den Vorschriften der § 265 und § 266 HGB erfolgt. Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB um den Posten "Einlagekonten der atypisch stillen Gesellschafter" erweitert.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten "Gewinnanteile stiller Gesellschafter" erweitert.

2. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden die folgenden Unternehmen einbezogen (vollkonsolidiert):

TITUS Verpackungen GmbH, Warburg (Mutterunternehmen)

Anteil am Kapital
%
Pappenverarbeitungs-Gesellschaft m.b.H., Diemelstadt 100,0
Kosbahn Karton GmbH, Warburg 100,0
Prima Logistik GmbH, Warburg 100,0

3. Erläuterungen zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte mit den Zeitwerten der Anteile im Zeitpunkt der Einbringung der Anteile in die TITUS Verpackungen GmbH gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Die Anteile an den Tochtergesellschaften Pappenverarbeitungs-Gesellschaft m.b.H. und Kosbahn Karton GmbH wurden zum 31.12.2010 in die TITUS Verpackungen GmbH eingebracht. Somit erfolgte die Erstkonsolidierung zum 31.12.2010.

Die Prima Logistik GmbH wurde von der TITUS Verpackungen GmbH im Laufe des Jahres 2018 gegründet. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum Zeitpunkt der Gründung der Gesellschaft.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauern orientieren sich an der betrieblichen Nutzung und werden analog zu den amtlichen AfA-Tabellen ermittelt.

Die geringwertigen Anlagegüter werden analog zu den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung ausreichender Abschläge für Wert- und Mengenminderungen bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren sind retrograd - ausgehend vom erzielbaren Verkaufserlös - höchstens jedoch mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Palettenbestände werden mit einem Festwert angesetzt.

In den Herstellungskosten werden neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt.

Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen durch die "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,87 % ermittelt. Hierbei kamen die Richttafeln 2018 G zur Anwendung. Bei der Berechnung war keine Renten und Gehaltsdynamik zu berücksichtigen. Der Rechnungszinsfuß entspricht einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von TEUR 40,4 ist ausschüttungsgesperrt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

5. Erläuterung zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist dem Konzern-Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Die Pappenverarbeitungs-Gesellschaft m.b.H. hat von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen im Rahmen des Förderprogrammes Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" Zuschüsse für den Erwerb des Anlagevermögens erhalten. Diese werden als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passiviert und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagengegenstände aufgelöst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich Instandhaltungs- und Garantieverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten Insgesamt davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2021
EUR
Vorjahr
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
zwischen 1 Jahr und 5 Jahren
EUR
über 5 Jahre
EUR
Art der Besicherung
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.307.772,00 13.912,9 1.105.333,13 4.377.771,63 5.824.667,24 1), 2), 3)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.433.961,58 2.476,3 4.433.961,58 0,00 0,00 4)
3. sonstige Verbindlichkeiten 719.898,18 536,7 719.898,18 0,00 0,00  
  16.461.631,76 16.925,9 6.259.192,89 4.377.771,63 5.824.667,24  

1) Grundschuldbestellung

2) Sicherungsübereignung

3) Kapitalbelassung

4) teilweise übliche Eigentumsvorbehalte

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe besichert.

Umsatzerlöse

Eine Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen ist nachfolgend dargestellt:

2021
TEUR
Inland 53.899,1
Ausland 9.214,6
  63.113,7

Die Umsatzerlöse des Konzerns werden im Bereich Wellpappen-Bogenware (TEUR 21.824,8), Herstellung von Kartonagen (TEUR 38.729,5) sowie Dienstleistungen (TEUR 186,3) erzielt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnisse

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen in Höhe von jährlich TEUR 181,2.

Das Bestellobligo für Gebäudeinvestitionen, Maschinen und maschinelle Anlagen beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 1.826,0.

6. Sonstige Angaben

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt die gesamtwirtschaftliche Lage. Des Weiteren führen der Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie die von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Russland zu weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, welche derzeit nicht zuverlässig abschätzbar sind, so dass auch deren adäquate Quantifizierung zurzeit nicht möglich ist. Durch die Eigenkapitalstruktur und verfügbare finanzielle Mittel sieht sich die Gesellschaft für die anstehende Phase der Unwägbarkeiten gut gerüstet. Auf die Aussagen der Geschäftsleitung im Risiko- und Prognosebericht des Lageberichts 2021 wird verwiesen.

Vom Konzernabschlussprüfer wurden für das laufende Geschäftsjahr folgende Honorare berechnet (Angabe gemäß § 314 Nr. 9 HGB):

TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 25,1
b) Steuerberatungsleistungen 3,4
c) sonstige Leistungen 15,9
  44,4

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellt sich im Geschäftsjahr 2021 folgendermaßen dar:

Anzahl
Angestellte 65
Gewerbliche Arbeitnehmer 225
Kurzfristig und geringfügig Beschäftigte (Aushilfen) 6
  296

Nach Jahresarbeitseinheiten (JAE) der EU-Kommission (KMU-Empfehlung) berechnet, beläuft sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Berichtsjahr auf insgesamt 286 JAE.

Ergänzende Angaben nach DRS 22:

Für die Gesellschafter des Mutterunternehmens stehen TEUR 2.002,7 (i. V. TEUR 1.036,9) zur Ausschüttung zur Verfügung.

Die folgenden in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen haben von der Vorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in Bezug auf die Befreiung von der Verpflichtung zur Offenlegung des Jahresabschlusses 2021 Gebrauch gemacht:

Pappenverarbeitungs-Gesellschaft m.b.H., Diemelstadt

Kosbahn Karton GmbH, Warburg

Prima Logistik GmbH, Warburg.

Geschäftsführung

Im TITUS Konzern hauptberufliche Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Dr. Jens Neumann, Warburg

Frau Susanne Kramer-Provenzano, Marsberg

Herr Dr. Giovanni Provenzano, Marsberg

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Geschäftsführer-Gesamtbezüge unterbleibt analog § 286 Abs. 4 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die geplante Investition in die Hallenerweiterung bei der Kosbahn wird in 2021 und 2022 realisiert.

Ergebnisnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Warburg, den 09. Juni 2022

TITUS Verpackungen GmbH

-Geschäftsführung-

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2021

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 229.625,20 0,00 0,00 0,00 229.625,20
Geschäfts- oder Firmenwert 9.105,52 0,00 0,00 0,00 9.105,52
  238.730,72 0,00 0,00 0,00 238.730,72
II. SACHANLAGEN          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.110.610,80 247.075,52 0,00 1.313,00 11.356.373,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.381.924,62 329.695,50 478.637,57 0,00 16.190.257,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.767.131,01 1.035.780,72 0,00 353.837,98 6.449.073,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 658.874,67 1.111.497,59 -478.637,57 0,00 1.291.734,69
  32.918.541,10 2.724.049,33 0,00 355.150,98 35.287.439,45
III. FINANZANLAGEN          
1. Beteiligungen 1.500,00 0,00 0,00 0,00 1.500,00
  33.158.771,82 2.724.049,33 0,00 355.150,98 35.527.670,17
ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 164.883,20 63.534,00 0,00 228.417,20
Geschäfts- oder Firmenwert 9.105,52 0,00 0,00 9.105,52
  173.988,72 63.534,00 0,00 237.522,72
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.482.456,80 319.549,52 1.313,00 2.800.693,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.915.565,62 1.908.071,07 0,00 11.823.636,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.369.179,01 893.181,72 345.145,98 3.917.214,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  15.767.201,43 3.120.802,31 346.458,98 18.541.544,76
III. FINANZANLAGEN        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  15.941.190,15 3.184.336,31 346.458,98 18.779.067,48
BUCHWERTE
31. Dez. 2021
EUR
31. Dez. 2020
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 1.208,00 64.742,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
  1.208,00 64.742,00
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.555.680,00 8.628.154,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.366.621,00 5.466.359,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.531.859,00 2.397.952,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.291.734,69 658.874,67
  16.745.894,69 17.151.339,67
III. FINANZANLAGEN    
1. Beteiligungen 1.500,00 1.500,00
  16.748.602,69 17.217.581,67

TITUS Verpackungen GmbH, Warburg

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021

TEUR 2021
TEUR
2020
TEUR
1. Periodenergebnis vor Ergebnisanteil der stillen Gesellschafter 1.415,9   577,6
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.184,3   2.883,1
3. + Zunahme der Rückstellungen 780,5   117,2
4. - Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -24,5   -24,8
5. - / + Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -6.534,9   987,5
6. + / - Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) 2.140,8   -349,6
7. - Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -53,9   -13,3
8. + Zinsaufwendungen 216,0   278,6
9. - Sonstige Beteiligungserträge -8,4   -7,7
10. + Ertragsteueraufwand 441,0   134,5
11. - Ertragsteuerzahlungen -396,4   -90,6
12. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit   1.160,4 4.492,5
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 62,6   26,2
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.724,0   -2.712,5
15. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0,0   -61,0
16. + Erhaltene Dividenden 8,4   7,7
17. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit   -2.653,0 -2.739,6
18. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 500,0   3.400,0
19. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -3.105,2   -1.294,4
20. - Gezahlte Zinsen -215,9   -278,7
21. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit   -2.821,1 1.826,9
22. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds   -4.313,7 3.579,8
23. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode   10.460,9 6.881,1
24. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode   6.147,2 10.460,9

Der abgegrenzte Finanzmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten".

TITUS Verpackungen GmbH, Warburg

Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Stammkapital
EUR
Einlagekonten der atypisch stillen Gesellschafter
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Erwirtschaftetes Konzernergebnis
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand 31.12.2019 200.000,00 6.332.028,52 6.524.888,70 881.601,64 13.938.518,86
Einlagen der atypisch stillen Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern-Jahresergebnis/Anteile der atypisch stillen Gesellschafter 0,00 422.300,00 0,00 155.254,77 577.554,77
Stand 31.12.2020 200.000,00 6.754.328,52 6.524.888,70 1.036.856,41 14.516.073,63
Einlagen der atypisch stillen Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern-Jahresergebnis/Anteile der atypisch stillen Gesellschafter 0,00 450.000,00 0,00 965.855,63 1.415.855,63
Stand 31.12.2021 200.000,00 7.204.328,52 6.524.888,70 2.002.712,04 15.931.929,26

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TITUS Verpackungen GmbH, Warburg

Wir haben den Konzernabschluss der TITUS Verpackungen GmbH, Warburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TITUS Verpackungen GmbH, Warburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Dieser Bestätigungsvermerk darf nur in Verbindung mit der Wiedergabe von Datum und Unterschrift sowie des vollständigen Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts verwendet werden.

 

Kassel, den 29. Juni 2022

Prof. Dr. Ludewig u. Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Thomas Olbrich, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Ök. Alexander Heide, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung am 14. Oktober 2022 unterzeichnet und gebilligt

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