Beteiligungsgesellschaften
Bischoff GmbH
Draisstraße 19A, 76461 Muggensturm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Thrun seit 11.12.2014 | Geschäftsführer |
Steffen Hecker seit 8.7.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bischoff GmbHMuggensturmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf des Unternehmens 2023 3. Darstellung der Lage a) Ertragslage b) Vermögens- und Finanzlage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Zweigniederlassung IV. Risikobericht V. Chancenbericht VI. Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens Die Bischoff GmbH (nachfolgend auch "Bischoff") sieht sich als Allrounder und Spezialist in den Geschäftsfeldern Kennzeichnung, Digitaldruck, Veredelung, Sicherheitskennzeichnung und Lumineszenztechnik mit Produkten für alle Anwendungsbereiche. Bischoff produziert heute auf ca. 2.000 m 2 an den Standorten Muggensturm und Kuppenheim in den Druckverfahren Siebdruck, Flexodruck, Digitaldruck, Thermosublimationsdruck und Thermotransferdruck. In der Unternehmensgruppe werden insbesondere die Marken • EverGlow für langnachleuchtende Leit- und Sicherheitsmarkierungen unserer 100%-igen Tochtergesellschaft EverGlow GmbH, • A-Film für selbstklebende Folien mit individuell bestimmbarer Klebereigenschaft sowie • Lumipro für alle Produkte aus dem Bereich der Lumineszenztechnik, die nicht unter das klassische Lieferprogramm der EverGlow GmbH fallen, produziert und gehandelt. Die Lumineszenz-Produkte aus unserem Haus sind weltweit im Einsatz. Typische Anwendungen sind Beschilderungen im Bereich der langnachleuchtenden Sicherheitsleitsysteme (z.B. Brandschutzkennzeichnung, Fluchtwegkennzeichnung), versteckte Kennzeichnung (z.B. unsichtbare UV-Pigmentierung) sowie Floor-Path-Markings in Flugzeugen und auf Passagierschiffen. Die Bischoff GmbH entwickelt unter anderem den Bereich der System-Lumineszenz ständig weiter. Hauptsitz der Bischoff GmbH ist Muggensturm. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, Jahresgutachten 2023/24). Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % zurückgegangen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Nach dem deutlichen Rückgang im Februar stabilisierte sich die Entwicklung des saison- und kalenderbereinigten Geschäftsklimas der deutschen Druck- und Medienwirtschaft im März 2024. Während die Geschäftsaussichten für die nächsten 6 Monate im Vergleich zum Februar leicht absanken, steigen die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage moderat an. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex verzeichnete saison- und kalenderbereinigt rund 0,6 % über dem Vormonatswert. Mit 82,7 Punkten notierte der Index im März rund 12,8 % unter seinem Vorjahresniveau. (Quelle: Bundesverband Druck und Medien, bvdm-Konjukturtelegramm März 2024) 2. Geschäftsverlauf des Unternehmens 2023 Das Geschäftsjahr 2023 war wie das Vorjahr geprägt von Abweichungen bei Lieferzeiten und steigenden Rohstoffpreisen, die nicht vollständig bzw. nicht zeitnah an die Kunden weitergegeben werden konnten. Das Geschäftsvolumen ist im Geschäftjahr erneut leicht angestiegen und konnte erstmalig wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen. Die Materialaufwandsquote ist im Geschäftsjahr gestiegen, da wir Teile der Produktion im Rahmen einer strategischen Partnerschaft an ein Beteiligungsunternehmen verlagert haben. Durch anhaltende personelle Engpässe mussten unverändert Aufträge an externe Partner vergeben werden, was zu einem weiter hohen Niveau der bezogenen Leistungen in Höhe von T€ 985 (VJ: T€ 870) führte. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 80 (VJ: T€ 23) ist zwar wie prognostiziert im positiven Bereich, jedoch aus Sicht der Geschäftsleitung nicht zufriedenstellend. Weiter verweisen wir auf die nachfolgende Darstellung der Ertragslage. 3. Darstellung der Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftjahr um 11,7% auf T€ 8.605 (VJ: T€ 7.703) gestiegen und haben damit entsprechend unserer Prognose das Niveau von vor der Pandemie wieder erreicht. Dagegen stehen die Materialaufwendungen mit T€ 3.956 (VJ: 3.292) und der Personalaufwand mit T€ 2.752 (VJ: T€ 2.808). Das Rohergebnis abzgl. Personalaufwand ist damit um 4,0% auf T€ 2.129 (VJ: T€ 2.048) gestiegen. Die Materialaufwandsquote ist mit 46,3% im Vergleich zum Vorjahr (42,3%) deutlich gestiegen. Dies liegt zum einen an steigenden Rohstoffpreisen und zum anderen an der teilweisen Verlagerung von Produktionsaufträgen an ein Beteiligungsunternehmen in Höhe von T€ 507 (Warenzukauf statt Eigenproduktion). Bereinigt um diesen Effekt ist die Materialaufwandsquote mit 42,9 % nur leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entwickelten sich mit T€ 1.320 (VJ: T€ 1.308) stabil, wohingegen die Zinsaufwendungen mit T€ 224 (VJ: T€ 146) angestiegen sind. Durch Sondereffekte für vergangene Jahre und die Auflösung latenter Steuern entsteht eine Steuerertrag von insgesamt T€ 58. Das aktuelle Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 80 (VJ: T€ 23) ist weiter von der anhaltenden Rohstoffknappheit belastet und somit nicht zufriedenstellend. b) Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen von T€ 10.365 wurde im Geschäftsjahr um T€ 280 leicht verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 209 auf T€ 603, wogegen sich die Vorräte um T€ 158 auf T€ 1.709 verringerten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten um T€ 50 auf T€ 172 weiter reduziert werden. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Das Eigenkapital liegt mit T€ 3.896 bei einer Eigenkapitalquote von 37,6 % gegenüber 37,4 % im Vorjahr. Die Bischoff GmbH verfügt unverändert zum Vorjahr über ein gezeichnetes Kapital in Hohe von T€ 125. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den finanziellen Leistungsindikatoren der Bischoff GmbH gehören die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis nach Steuern. Diese Leistungsindikatoren werden für unsere interne Unternehmenssteuerung fortlaufend überwacht. 5. Gesamtaussage Als Gesamtaussage ist festzustellen, dass das Jahresergebnis für die Geschäftsführung nicht zufriedenstellend verlief und unverändert zum Vorjahr von negativen Auswirkungen globaler Krisen belastet war. Das Unternehmen ist mit seiner Vermögens- und Kapitalstruktur dennoch gut aufgestellt, um den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortzusetzen. III. Zweigniederlassung Neben dem Hauptsitz in Muggensturm besteht unverändert eine inländische Betriebsstätte in Kuppenheim. IV. Risikobericht Risikolage Ertragsrisiken sehen wir unverändert in einem nach wie vor umkämpften Branchenumfeld, das einem verschärften Wettbewerb unterliegt und in den auch in immer größerem Umfang ausländische Anbieter eindringen. Unser Markt unterliegt einem nicht geringen Wettbewerbsdruck, dem wir durch unsere langjährige Kundenbindung, Spezialisierung und einem breiten Produktportfolio Rechnung tragen. Die gesamtwirtschaftliche Lage und eine insgesamt auf Grund der Auswirkungen globaler Krisen schlechte Stimmung führen aus Sicht der Geschäftsleitung zu defensiver Investitionspolitik und werden den Markt deutlich belasten. Unverändert bestehen im Personalbereich Risiken durch hohe Krankenstände und das Fehlen von Fachkräften. Die anhaltende Knappheit von Rohstoffen und die damit verbundenen Preissteigerungen und Lieferengpässe wurden durch den Krieg in der Ukraine weiter verschärft und stellen unverändert ein wesentliches Risiko dar. Zum einen können Lieferengpässe zu Produktionsausfällen oder -verzögerungen führen, andererseits besteht das Risiko, dass Rohstoffpreissteigerungen nicht oder nicht rechtzeitig an die Kunden weitergegeben werden können. Weitere Risiken ergeben sich durch gesetzliche oder vertragliche Haftungstatbestände für durchgeführte Aufträge. Diesen Risiken wird jedoch weitgehend durch adäquate Versicherungen sowie das integrierte Qualitäts- und Umweltmanagement (DIN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015) Rechnung getragen. Operationelle Risiken Aufgrund der fortlaufenden Überwachung und implementierter Maßnahmen zur Absicherung von IT-Systemen wird das operationelle Risiko als gering eingestuft. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine substantiellen Auswirkungen haben können. V. Chancenbericht Chancen sehen wir durch das Wachstum bzw. die voranschreitende Erholung bestimmter Branchen und Märkte wie der Luftfahrt, die für uns wichtige Kunden darstellen. Sowohl die Auftragslage als auch die Margen entwickeln sich in diesem Segment unverändert positiv. Die Geschätsleitung erachtet es unverändert als entscheidend, flexibel auf neue Kundenanforderungen zu reagieren. Dies können wir mit einer hohen Fachkompetenz und Mitarbeiterbindung sowie einem hohen technologischen Niveau erreichen. Der bereits initiierte Aus- und Umbau des Personalstamms durch ausgebildete Fachkräfte wird unseren Know-how und Technologievorsprung gegenüber den Mitbewerbern deutlich erhöhen. Wir wollen unser Produktportfolio weiter diversifizieren. Dazu gehört auch die Investition in andere Unternehmen. Mit der Beteiligung an einem bisherigen Geschäftspartners wurde dieser Prozess bereits 2022 gestartet. VI. Prognosebericht Dieser Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf der aktuellen Prognose des Managements für das Geschäftsjahr 2024 in Bezug auf die künftige Entwicklung der Bischoff GmbH und ihrer Tochtergesellschaft beruhen. Der Ausblick basiert auf Einschätzungen, die anhand aller dem Management zum jetzigen Zeitpunkt verfügbaren Informationen getroffen wurden. Diese Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Kontrollmöglichkeiten der Geschäftsführung liegen. Sollten die dem Ausblick zugrunde liegenden Annahmen nicht zutreffend sein oder die oben beschriebenen Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen deutlich von den in diesen Aussagen genannten Ergebnissen und Entwicklungen abweichen. Wir gehen davon aus, dass die weitere Entwicklung der relevanten Märkte auf Grund der unklaren Auswirkungen der Einschränkungen durch Inflation, den Krieg in Europa und anhaltender Knappheit von Rohstoffen aus heutiger Sicht nicht prognostizierbar ist. Die Geschäftsführung geht in ihrer Planung von weiter leicht ansteigenden Umsätzen aus und prognostiziert für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich positives Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Abweichung der tatsächlichen Geschäftsentwicklung von der früher berichteten Prognose Die tatsächliche Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 weicht von der im Lagebericht 2022 abgegebenen Prognose für das Geschäftsjahr 2023 teilweise ab. Die Umsatzerlöse konnten wie geplant gesteigert werden, das Ergebnis vor Steuern ist allerdings immer noch durch Rohstoffpreise und Lieferengpässe belastet. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Zwar sehen wir uns mit unserem Leistungsportfolio und der steigenden Präsenz in wichtigen Absatzmärkten gut positioniert, jedoch haben uns die Auswirkungen globaler Krisen zurückgeworfen. Trotz Anhalten der Auswirkungen des Krieges gehen wir davon aus, dass das Umsatzvolumen leicht steigen wird. Die anhaltende Knappheit von Rohstoffen wird unser Geschäft weiter belasten, wir gehen jedoch auch von einem zukünftig positiven Ergebnis aus. Eine geplante Konsolidierung von verbundenen Unternehmen und die damit verbundenen Effekte wird ebenfalls zu einer Steigerung des Ergebnisses beitragen. Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden oder anderen Risiken erkennbar, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben.
Muggensturm, den 7. Mai 2024 Steffen Hecker Markus Thrun BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Gesellschaften geltenden Angabenerleichterungen teilweise in Anspruch. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Auf die einzelnen Posten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 10 Jahren. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 50 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen und Ausleihungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Zur verlustfreien Bewertung wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte mach der retrograden Methode unter Berücksichtigung der jeweiligen Fertigungsgrade. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Ertragsteuern. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern Zum 31.12.2023 bestehen passive latente Steuern in Höhe von T€ 224. Im Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 30 aufgelöst. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. III. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen die nachfolgenden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
Angabe zu den Restlaufzeitvermerken
Aktivierte Disagiobeträge In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 3) eingestellt. Angabe zu den Restlaufzeiten/Verbindlichkeitenspiegel
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt € 4.710.279,68 durch Grundschulden, Bürgschaften, Sicherheitsabtretung von Forderungen, Sicherungsübereignungen von Vorräten und anderen beweglichen Vermögensgegenständen sowie Abtretung von Patenten besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 802 sonstige finanzielle Verpflichtungen (insb. aus Wartungsverträgen und Kfz-Leasingverträgen). IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Muggensturm, den 07.05.2024 Steffen Hecker Markus Thrun
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Bischoff GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bischoff GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bischoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 08. Mai 2024 dhmp NEXT GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer |
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