ACM Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Can Göksu seit 26.6.2012 | Geschäftsführer |
Cem Göksu seit 26.6.2012 | Geschäftsführer |
Senol Göksu seit 26.6.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AutoCenter Meschede GmbHMeschedeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Unsere GmbH mit Sitz in 59872 Meschede verfügt über einen 950 qm großen Ausstellungsraum sowie ein 9.500 qm großes Außengelände für die Unterbringung unseres Fahrzeugsortiments. Nebst Verkauf von exklusiven Gebraucht- und Neufahrzeugen umfasst unser Leistungsspektrum zusätzlich noch eine Kfz-Aufbereitung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 0,3 % niedriger als 2022. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen mäßigten die Konjunktur sowie hinzukommende gab es ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund der steigenden Zinsen. Auch eine geringere Nachfrage aus dem In -und Ausland zeigten sich im Jahr 2023. Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit dem Arbeitsort Deutschland erbracht. Somit fand im Jahr 2023 ein Beschäftigungsaufbau um 0,7% als im Jahr zuvor statt und das war so viel wie noch nie in Deutschland. Dies ist unter anderem auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zurückzuführen und auf die steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Die Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland nahm hingegen im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich somit wieder dem Vorkrisenniveau vom Jahr 2019 (-1,5%). Ein Grund dafür sind auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen. Hingegen dem nahm das Gebrauchtwagensegment mit 6,03 Mio. Besitzumschreibungen zu, und lag somit 6,9% über dem Niveau des Vorjahres. Im Durchschnitt waren die PKW 10,2 Jahre alt. Eine repräsentative Markenübersicht, die diesen Zuwachs zeigt, wie folgt:
Ursachen für die Zunahme der Besitzumschreibungen können die im Jahr 2023 rückgängige Entwicklung der Gebrauchtwagenpreise und nur geringe Zunahme der Neuwagenpreise sein. Die Neuwagenpreise sind im Durchschnitt nur um +4,3 % gestiegen und die Gebrauchtwagenpreise (Freier Handel) sind auf den Gesamtmarkt betrachtet um -14,6 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Jedoch zeigen sich bei den Besitzumschreibungen im Jahr 2023 vermehrt hohe Anzahlen an Umschreibungen bei Elektrofahrzeugen (+40,0%) und Hybridfahrzeugen (+44,3%) und weniger im Bereich von Benzinfahrzeugen (+2,0%). Wir haben jedoch die Herausforderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage und der Branche angenommen und in unserer strategischen Ausrichtung sowie in den betrieblichen Prozessen angemessen berücksichtigt und konnten somit weiterhin einen gewinnbringenden Betrieb wahren. 2.2 Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 beträgt TEUR 20.731 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.785 verringert. Investitionen Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 746 und betreffen im Wesentlichen die Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und hier insbesondere in Vorführwagen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen insgesamt TEUR 381. 2.3 Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.784 verringert. Der Materialeinsatz lag bei 83,2 % gegenüber 81,7 % im Vorjahr. Beim personellen Aufwand ist ein Rückgang von 3,6 % zu verzeichnen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen kam es zu einer Verringerung von 8 %. Das betriebliche Ergebnis vor Steuern verzeichnete einen Rückgang von 52 %. b) Vermögenslage Bei der Vermögenslage des Unternehmens waren im Geschäftsjahr folgende Änderungen zu verzeichnen:
c) Finanzlage Die finanzielle Lage des Unternehmens ist trotz dem Rückgang durchweg positiv zu bewerten. Die Zahlungsfähigkeit war das gesamte Jahr gegeben, Verbindlichkeiten wurden kurzfristig beglichen und Forderungen stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. d) Finanzielle Leistungsindikatoren
3. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2023 konnten zwar zufriedenstellende Überschüsse eingefahren werden jedoch ist ein wie zuvor prognostizierter Rückgang zum Jahr 2022 zu vermerken. Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage ist trotzdem durchweg positiv zu beurteilen. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die aktuellen Risken wie die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, die ungünstigen Finanzierungsbedienungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland sind gesamtwirtschaftliche Risiken und Branchenrisiken. Unser Risikomanagement hat die Aufgabe, Risiken rechtzeitig zu erfassen und zu bewerten, damit wir zeitnah gegensteuern können. Die gesamtwirtschaftlichen Risiken und Branchenrisiken haben sich in den Jahren ab 2022 durch Rückgänge bei den Umsätzen auch bei unserer Gesellschaft bemerkbar gemacht und wie bereits prognostiziert für 2023 war ein weiterer Umsatzrückgang im Vergleich zu 2022 zu vermerken. Im Jahr 2024 ist jedoch mit einer Stabilisierung des Umsatzrückgangs zu rechnen, wohingegen im nachfolgenden Jahr 2025 wieder mit einer Steigerung des Umsatzes gerechnet wird. Diese Entwicklung würde die aktuell kritische Lage bei den Automobilherstellern und somit auf dem Neuwagenmarkt widerspiegeln und sich positiv für den Gebrauchtwagenmarkt äußern. Trotz der annehmenden Stabilisierung des Umsatzrückgangs im Jahr 2024 ist beim Jahresüberschuss ein Rückgang aufgrund höherer Kosten anzunehmen. Dennoch sind wir auch für die kommenden Jahre optimistisch, da sich die Nachfrage nach Gebrauchtwagen und vor allem Nischenfahrzeugen nachhaltig wieder erholen wird. Durch stetige Optimierung von Verkaufsstrategien und Marktanalysen und Anpassung an aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen sollte auch künftig ein etwas abgeschwächtes Wachstum erzielbar sein. Der weitere Focus liegt im Bereich der Kostenkontrolle und Kostenanpassungen mit Blick auf die Umsatzrendite. Im Marktwettbewerb sehen wir uns aufgrund unserer Erfahrung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Qualität weiterhin wettbewerbsfähig und gut aufgestellt.
Meschede, 19.03.2025 gezeichnet Can Göksu, Geschäftsführer gezeichnet Cem Göksu, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die AutoCenter Meschede GmbH hat ihren Sitz in Meschede. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 10030 eingetragen. Der Jahresabschluss der AutoCenter Meschede GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMog) sowie des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Das Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Soweit es sich um abnutzbares Anlagevermögen handelt, wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Abschreibungen wurden linear nach § 7 Abs. 1 EStG vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter unter € 800 werden voll abgeschrieben und im Anlagespiegel auch als Abgänge gezeigt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips Die Bewertung der Forderungen erfolgt mit ihrem Nominalbetrag. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag bewertet. Die Kassenbestände sowie die Bestände bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden Steuern. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend und angemessen Rechnung getragen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschafter betragen zum 31.12.2023 EUR 464.363,85 (Vorjahr EUR 794.546,45). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Urlaubsentgelt, Archivierung und Aufbewahrung, Tantieme, Gewährleistungen, Rechts- und Beratungskosten, Jahresabschlusserstellungs- und prüfungskosten. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 11.710,94 (VJ: EUR 131.385,62) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 5.893,26 (VJ : EUR 141,50) enthalten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 2.538.773,48. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Sonstigen Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00. 4. Sonstige Angaben Neben in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB: Pacht p.a. EUR 173.420,28. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 18 Mitarbeiter beschäftigt. Auf die Angabe der Jahresbruttogehälter der Geschäftsführer wird gem. § 286 (4) HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer:
5. Geschäftsführer - Herr Can Göksu, Meschede - Herr Cem Göksu, Meschede
Meschede, 19.03.2025 AutoCenter Meschede GmbH gez. Can Göksu, Geschäftsführer gez. Cem Göksu, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Meschede, 19.03.2025 gez. Can Göksu gez. Cem Göksu Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AutoCenter Meschede GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AutoCenter Meschede GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AutoCenter Meschede GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Schmallenberg, 19.03.2025 gez.
Schmallenberger Revision und Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. Hermann Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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