valantic Transaction Solutions GmbH
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icubic AGMagdeburgVerkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015Grundlagen der GesellschaftDie icubic AG, Magdeburg, steht seit Dezember 2014 im Mehrheitsbesitz der DABERO icubic AG, München. Diese wiederum ist in den Konzern der DABERO Service Group GmbH, München, eingegliedert. Die icubic AG, Magdeburg, ist das Mutterunternehmen der icubic Gruppe und hat ihren Stammsitz in Magdeburg sowie weitere Standorte in Frankfurt am Main und München. Zur icubic Gruppe gehört als 100 prozentige Tochter der icubic AG die HighQ-IT for the financial industry GmbH (HighQ-IT) mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Geschäftstätigkeit der icubic AG umfasst im Wesentlichen drei Bereiche:
Mit der Produktsuite erzielte die icubic AG im Geschäftsjahr 2015 65,8 % ihres Umsatzes. Kernstück der Produktsuite ist die iQuote Plattform, die für den Inter-Banken-Handel eingesetzt wird. Das Flaggschiff der iQuote Plattform ist das Produkt iQbonds. iQbonds dient zum Preisen, Quotieren und Handeln von Bonds. Für iQbonds wurden im Geschäftsjahr 2015 hauptsächlich kundenspezifische Anpassungen sowie strukturelle Änderungen zur Wartbarkeit und Performanceverbesserung vorgenommen. iQderivatives ist für das Preisen, Quotieren und Handeln von Aktien, Aktienderivaten und strukturierten Produkten konzipiert und iQrepos entsprechend für Repos. iMarket findet im Kundenhandel seinen Einsatz. Dieses Produkt wird schrittweise auf weitere Assetklassen ausgedehnt. Derzeitig ist es für Bonds, Swaps, FX und Derivate einsetzbar. Die Kopplung der Produkte iQbonds und iMarket bzw. iQderivatives und iMarket eröffnet dem Händler neben Geschwindigkeitsvorteilen die Möglichkeit, auf unterschiedlichen Märkten zu agieren. Mit iSettle wurde ein Produkt entwickelt und bei mehreren Kunden in Produktion genommen, welches das Straight Through Processing in der Verbuchung von Wertpapiergeschäften gewährleistet und somit iQuote und iMarket ideal ergänzt. Im Geschäftsjahr 2015 sind Schnittstellen zu weiteren Märkten entstanden. Somit existieren Zugänge zu relevanten elektronischen Bond-, Repo- und Derivatemärkten in Europa. Das Business- und IT-Consulting trug 2015 32,3% zum Gesamtumsatz bei. In diesem Bereich wird der Kunde vor Ort bei der Umsetzung und dem Einsatz von IT-Lösungen in verschiedenen Geschäftsbereichen unterstützt. In diesem Bereich arbeitet die icubic AG sehr eng mit ihrer Tochter, der HighQ-IT, zusammen. Aufgrund der Aufstellung der icubic AG als Standard-Software-Hersteller auf der einen Seite und Beratungshaus auf der anderen Seite, ist es möglich Speziallösungen für die Kunden mit den Methoden eines Standard-Software-Herstellers zu entwickeln. Daraus ergeben sich Vorteile für die Kunden, wie z.B. industriell überwachte Qualitätsstandards oder garantierte Wartbarkeit über die gesamte Lebensdauer. Dies gibt der icubic AG ein Alleinstellungsmerkmal, welches andere Beratungshäuser so nicht bieten können. Erste erfolgreich beendete große Festpreisprojekte stehen bereits als Referenz zur Verfügung. Ein besonderer Vorteil des Consultings ist seine Bedeutung für das Business Development. Bei der Vor-Ort-Beratung entstehen Produktideen, die später von der Softwarefactory in Standard-Produkte gegossen werden können. Im Bereich Marktplatz ist mit dem icubic bond Portal seit 2009 ein völlig neues Geschäftsfeld geschaffen worden. Das Bond Portal ermöglicht es mittelständischen Unternehmen Anleihen zu emittieren. Dabei wird kein Produkt verkauft, sondern über Application Service Providing eine Dienstleistung angeboten. Die Strategie der icubic AG ist darauf gerichtet, für bestehende Kunden auf langfristige Sicht immer attraktiv zu bleiben. Dies wird erreicht durch eine ständige Verbesserung der Performance der Produkte sowie durch intensive Maßnahmen zur Erhöhung der Time-To-Market und der Qualität. Es ist unser Selbstverständnis, bei allen größeren Banken strategischer Partner zu werden, sobald sie unsere Produkte im Einsatz haben. Gemeinsam mit unseren Kunden Businessmodelle zu entwickeln und umzusetzen, ist eines der wettbewerbsdifferenzierenden Merkmale und Strategien im Bereich Non-Standard. Unsere Lösungen und Dienstleistungen im Tailor-Made-Umfeld stellen darüber hinaus klar auf die Verbindung der Vorzüge von Standard- und Individualfertigung ab. Die Entwicklung neuer Produkte bzw. die Weiterentwicklung bestehender Produkte haben in der icubic AG einen hohen Stellenwert. Trends, Kundenwünsche und Anforderungen werden von den Entwicklungsabteilungen konsequent in die Produktreife überführt. Im Geschäftsjahr 2015 wurde neben den Hauptaktivitäten Softwarepflege, -wartung und Weiterentwicklung ca. 6,5 % der aufgewendeten Arbeitszeit der Entwicklungsabteilungen in die Entwicklung neuer Produkte investiert. Auf Vollzeitäquivalente berechnet beschäftigt die icubic AG in diesen entsprechenden Abteilungen 66 Mitarbeiter. Wirtschaftsbericht: GrundsätzlichesDer Softwaremarkt in Deutschland ist im Geschäftsjahr 2015 um 5,4 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Auch 2016 ist mit einem weiteren Wachstum zu rechnen. 81 % der Softwarehäuser und 80 % der IT-Dienstleister gehen im ersten Halbjahr 2016 von steigenden Umsätzen aus. Der BITKOM-Index, der die Stimmung in den ITK-Unternehmen bewertet, steht bei 66 Punkten und festigt sich damit auf hohem Niveau. Wie in der Vergangenheit ist weiterhin der Fachkräftemangel ein großes Problem. Laut BITKOM ist inzwischen für 61 Prozent der ITK-Unternehmen der Fachkräftemangel hemmend für das eigene Geschäft. Auch für die icubic Gruppe wurde das Problem bei der Besetzung offener Stellen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 immer deutlicher. Insbesondere die Suche nach erfahrenen Beratern gestaltet sich schwierig. Wirtschaftsbericht: GeschäftsverlaufDie icubic AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von EUR 16,9 Mio. und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von EUR 5,1 Mio. Umsatz und Ergebnis sind aufgrund von einmaligen außerplanmäßigen Umsätzen höher ausgefallen als erwartet. Zusammen mit der Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen und der aktivierten Eigenleistung aus selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen konnte im Geschäftsjahr 2015 eine Betriebsleistung von EUR 17,8 Mio. erreicht werden. Auch im Geschäftsjahr 2015 richtete der Vertrieb den Fokus auf die Ausweitung des Kundenbestandes. Es zeigt sich jedoch, dass es bei den Produkten aus der Produktsuite immer schwieriger wird im gesättigten Marktumfeld neue Kunden zu gewinnen. Dem versucht die icubic AG mit der Konzentration auf die Schlüsselkunden, strategischen Partnerschaften, der Entwicklung von neuen Produkten sowie ASP-Lösungen zu begegnen. Die HighQ-IT hat sich als Business- und IT-Consulting-Sparte der icubic Gruppe weiterhin etabliert. Dabei gelingt es zunehmend, Bestandskunden der icubic, über das bestehende Produktgeschäft hinaus mit Consulting-Leistungen zu unterstützen. Es wurden im Wesentlichen Projekte zur fachlich/technischen Einführung und Erweiterung von Banksystemen durchgeführt, sowie spezielle Tools und Anwendungen zur Unterstützung des Projektprozesses - beispielsweise ein Framework zur automatisierten Regressionstestung - implementiert. Ferner wurden Fachprojekte zur Umsetzung regulatorischer Neuerungen umgesetzt. Der Markt honoriert die Symbiose des Zusammenschlusses von icubic AG als Softwarehersteller und HighQ-IT als Beratungshaus mit Beauftragungen im Bereich Managed Service, das für beide Unternehmen eine Erweiterung der Geschäftsmodelle darstellt. Das Leistungsangebot umfasst zum einen im Kontext Development Hub die vollständige Übernahme für sämtliche Anpassungen und Weiterentwicklungen von kritischen Banksystemen. Die zweite Säule ist Application Operations, in dessen Rahmen die Verantwortungsübernahme des fachlichen und technischen Betriebs von Bankanwendungen angeboten wird. Beide Serviceangebote sind passende Antworten auf den extremen Kostendruck, dem Banken im Allgemeinen unterliegen und zugleich der Herausforderung, hohe Dokumentations- und Reportingstandards einzuhalten sowie flexibel, effizient und schnell auf Anforderungsänderungen reagieren zu können. Dabei werden Software-Entwicklungsarbeiten für den Kunden zumeist vom Team der icubic AG in Magdeburg durchgeführt. Der Kunde erreicht damit eine höhere Qualität bei geringeren Kosten. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDer Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft positiv. Die Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr fiel leicht höher als erwartet aus. Somit liegt das im Geschäftsjahr 2015 erreichte Ergebnis über den Prognosen. Einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft geben die Darstellungen und Erläuterungen unter den folgenden Punkten: Ertragslage
Die Gesamtleistung der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um 15,2 % gestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus Umsatzsteigerungen, die so in der Planung für das Jahr 2015 nicht vorherzusehen waren. Der Umsatz im Kerngeschäft beträgt 62,3 %. Der Geschäftsbereich Consulting inklusive des Produktconsultings erreichte einen Umsatzanteil von 32,3 %. Im Geschäftsjahr wurden Eigenleistungen für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 224 (Vorjahr: TEUR 208) aktiviert. Zur Aufgliederung des Umsatzes nach Produkten und Märkten verweisen wir auf den Anhang. Im Materialaufwand sind Subunternehmerleistungen erfasst, wobei 64,7 % auf das Tochterunternehmen entfallen. Lieferungen und Bezüge zwischen der icubic AG und der HighQ-IT werden zu Bedingungen getätigt, die auch mit fremden Dritten vereinbart sind. Der Personalaufwand ist wesentlich beeinflusst durch variable Erfolgsvergütungen. Zum Ende des Geschäftsjahres waren neben den 3 Vorstandsmitgliedern 104 Mitarbeiter (Vorjahr: 3 Vorstände, 103 Mitarbeiter) beschäftigt. Durch weitere Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens, begründet durch die stete Verminderung des Mietleasings im Bereich technischer Anlagen und Geräte, sowie die Fertigstellung immaterieller Vermögensgegenstände, ist ein Anstieg der Abschreibungen zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten weitestgehend auf Vorjahresniveau gehalten bzw. sogar etwas gesenkt werden. Im Beteiligungsergebnis wird die Gewinnabführung des Tochterunternehmens HighQ-IT ausgewiesen. Zum weit überwiegenden Teil setzt sich das Zinsergebnis aus Zinsforderungen und Zinsverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zusammen. Im neutralen Ergebnis sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge (TEUR 20), periodenfremde Aufwendungen (TEUR 33) sowie Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 21) zusammengefasst. Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit dem Mutterunternehmen fallen bei der icubic AG keine Körperschaft- und Gewerbesteuern an. Der gezeigte Ertrag beruht auf der ergebniswirksamen Ausbuchung der latenten Steuern. Diese werden ab dem Geschäftsjahr 2015 in die Steuerabgrenzungen des Organträgers aufgenommen. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die DABERO icubic AG abgeführt. Finanzlage
Durch den im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Umsatz konnte sich die Gesellschaft einen stabilen finanziellen Überschuss sichern. Grundlage bildete ein stringentes Kostenmanagement verbunden mit behutsamen aber effektiven Investitionen. Die in der Finanzlage ausgewiesenen Ertragsteuerzahlungen betreffen im Geschäftsjahr 2015 geleistete Vorauszahlungen, die zu Beginn des folgenden Geschäftsjahres erstattet wurden. Der Finanzmittelfonds besteht aus Guthaben bei Banken, die überwiegend in Euro gehalten werden und direkt fällig sind. Die Zahlungsfähigkeit der icubic AG war zum Bilanzstichtag und ist bis zum heutigen Zeitpunkt jederzeit gegeben. Vermögenslage
Im Geschäftsjahr 2015 standen den Investitionen in immaterielles Vermögen und Sachanlagen in Höhe von TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 310) planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 369 und Abgänge zum Restbuchwert in Höhe von TEUR 3 gegenüber. Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände wurde selbst erstellte Software in Höhe von TEUR 224 aktiviert. Der Anteil langfristig gebundener Vermögensgegenstände beträgt 48,9 %. Das Geschäftsjahr der Tochtergesellschaft verlief im prognostizierten Rahmen und somit konnte auch das für das Jahr 2015 geplante Ergebnis erreicht werden. Für die Angaben zur Höhe des Eigenkapitals und des erwirtschafteten Jahresüberschusses verweisen wir auf den Anhang. Unter den Vorräten werden die zum 31. Dezember 2015 abgegrenzten unfertigen Leistungen und geleistete Anzahlungen gezeigt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ist stichtagsbedingt. Von den Forderungen richten sich TEUR 791 gegen verbundene Unternehmen. Das Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist sehr gering, da sie sich fast ausschließlich gegen Institute mit einer hohen Bonität richten. Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Juli 2015 wurde der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 3.215 auf neue Rechnung vorgetragen. Aufgrund des Gewinnvortrages in voller Höhe und des ab 01. Januar 2015 gültigen Gewinnabführungsvertrages ändert sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr nicht. Die Eigenkapitalquote beträgt 65,9 % (Jahresbeginn: 66,2 %) und deckt zum Stichtag das gesamte Anlagevermögen sowie 36,7 % des Umlaufvermögens. Der Rückstellungsbedarf ist im Vergleich zum Vorjahr durch höhere Personalrückstellungen und den Anstieg der Gewährleistungsrückstellungen insgesamt gestiegen. Die übrigen Rückstellungen liegen auf Vorjahresniveau. Sämtliche Rückstellungen sind kurzfristig fällig. Sämtliche Verbindlichkeiten unter der Position übrige Verbindlichkeiten sind kurzfristig. Steuerrückstellungen waren aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit dem Mutterunternehmen nicht zu bilden. Die Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, und den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die passiven latenten Steuern wurden erfolgswirksam ausgebucht (siehe Ertragslage) NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Probleme, die aus der Schuldenkrise der Staaten Europas herrühren, haben sich mit Ausnahme von Griechenland 2015 weiter entschärft. Der Vorstand beobachtet dennoch mit Sorge die daraus erwachsenden Risiken für die Banken. Trotz allem ist der Vorstand der Auffassung, nach wie vor eine optimistische Erwartung vertreten zu können. Die icubic AG strebt den Ausbau des Marktanteils auf dem deutschen Markt an und beabsichtigt eine Ausweitung auf europäische Märkte. Die Erweiterung um den europäischen Markt ist unabdingbar, um auch zukünftig einen vergleichbaren Absatz der Produkte zu sichern. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten auf dem Gebiet der Softwareentwicklung und deren Vertrieb und Implementierung sowie in diesem Zusammenhang stehenden Dienstleistungen wie Hosting, Rechenzentrumsbetrieb, Datenspeicherung ist die icubic AG einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Das Risikomanagement wird immer mehr zum integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Ziel ist es sowohl operative und strategische Gefahren als auch finanzwirtschaftliche, marktbedingte und konjunkturelle Risiken im Blick zu haben, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Dem Risikomanagementansatz wird durch den steten Ausbau des Controllings Rechnung getragen. Entsprechende Auswertungen auf Produkt- und Abteilungsebene werden mit den jeweiligen Verantwortlichen ausgewertet. Auf regelmäßigen Meetings der Bereiche Entwicklung mit den Bereichsleitern sowie in wöchentlichen Meetings der Bereichsleiter mit den Vorständen werden die Entwicklungsstände der Produkte besprochen. Die Mitglieder des Vorstandes beraten sich in regelmäßigen Sitzungen über den operativen und strategischen Geschäftsverlauf. Der Aufsichtsrat wird monatlich über ein standardisiertes Reporting sowie in regelmäßigen Sitzungen über Entwicklungen im Konzern informiert. Bei der Weiterentwicklung und Neuentwicklung von Softwareprodukten besteht das Risiko, dass Entwicklungsziele nicht oder nur teilweise erreicht werden und es damit zu Verzögerungen bei geplanten Markteinführungen kommen kann. Zudem können auch bereits am Markt eingeführte Produkte nicht erkannte Fehler beinhalten. Diesem Risiko wirkt die icubic AG durch eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden und einem hochwertigen Qualitätsmanagement entgegen. Risiken, die im Zusammenhang mit der Implementierung von Softwarelösungen stehen, sollen mit dem bestehenden Projektmanagement begrenzt werden. Insbesondere Risiken beim Installationsprozess, die eine Verlängerung von Projekten nach sich ziehen können, was sich auf Projektkosten und Kundenzufriedenheit negativ auswirken kann, gilt es auch weiterhin entgegenzuwirken. Des Weiteren erfordern Implementierungen von Softwarelösungen auch eine Bereitstellung von Ressourcen seitens der Kunden, worauf die icubic AG nur begrenzt Einfluss hat. In diesem Zusammenhang ist auch auf mögliche Gewährleistungs- und Haftungsrisiken hinzuweisen. Durch mögliche Bankenfusionen in Deutschland insbesondere bei den Landesbanken besteht die Gefahr, dass die icubic AG Kunden verliert. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch eine ständige Erweiterung der Kundenbasis. Die Geschäftsbereiche Consulting und icubic bond portal sind stark von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. So kann z.B. das Geschäftsmodell des Bondportals bei einer Änderung der Zinsen schnell unattraktiv werden. Die icubic AG begegnet diesen Risiken mit einer sehr schlanken und äußerst flexiblen Kostenstruktur. Um den Geschäftsbereich Consulting nachhaltig zu stärken, entschied sich der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates bereits 2012 die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der HighQ-IT auf eine neue Basis zu stellen. Die HighQ-IT ist mit ihrer langjährigen Erfahrung im Projektmanagement und in der Systemintegration sowie ihrem Know How in den Bereichen fachlicher Expertisen und der Anpassung von IT-Produkten und Geschäftsprozessen ein wesentlicher Garant für den weiteren erfolgreichen Ausbau der Consulting-Sparte. Zur jederzeitigen Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen muss der icubic AG eine entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Durch die derzeitige Finanzlage des Unternehmens (Ertragslage, Bestand an liquiden Mitteln und der positive Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit) zeigt sich das Liquiditätsrisiko begrenzt. Im Rahmen der Unternehmensplanung wird die Liquiditäts- und Finanzierungslage für den Planungshorizont von drei Jahren prognostiziert. Der kurzfristige Liquiditätsbedarf wird auf Grundlage einer wöchentlichen 12-Monats-Feinplanung abgeschätzt. Bei der Anlage etwaiger Liquiditätsreserven besteht grundsätzlich das Risiko, dass Anlagen aufgrund der Zahlungsunfähigkeit einer Bank oder anderer Adressen ausfallen. Aus diesem Grund achtet die icubic AG auf eine konservative Anlage der Liquiditätsreserven bei Banken bzw. auf das Rating bei der Anlage in sonstige Wertpapiere sowie auf eine Risikostreuung durch Aufteilung der Anlagen auf mehrere Finanzinstitute bzw. Unternehmen. Die icubic AG ist durch langjährige Verträge mit Kunden und den daraus erwachsenden wiederkehrenden Einnahmen sehr gut aufgestellt. Es bestehen Chancen neue Kunden zu gewinnen bzw. bei bestehenden Kunden weitere Produkte oder Lösungen durch Cross-Selling zu verkaufen und somit auch weiterhin Umsatz und Gewinn zu stabilisieren. Im Consulting hat sich die icubic zusammen mit der HighQ-IT aufgrund erfolgreich abgeschlossener Projekte und guter Referenzen am Markt einen guten Ruf erarbeitet. Darauf aufbauend lassen sich zusätzliche interessante Kunden-Projekte gewinnen, die einen weiteren Ausbau des Consulting-Geschäfts ermöglichen. Die in der Finanzindustrie bevorstehenden Regulierungen durch den Gesetzgeber bieten darüber hinaus gute Chancen für neue Projekte. Ziel ist es, das Geschäftsjahr 2016 mit einem erneut positiven Jahresergebnis vor Gewinnabführung abzuschließen. Der Vorstand geht für 2016 nach aktueller Planung aufgrund der einmaligen und außerplanmäßigen Umsätze 2015 von einem leichten Rückgang der Gesamtleistung und des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus. Die tatsächlichen Ergebnisse können durch Risiken und Unsicherheiten, die die Prognosen beinhalten, wesentlich von den Erwartungen über die vermeintliche Entwicklung abweichen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Gesamtrisiko, dem die icubic AG ausgesetzt ist, unter Berücksichtigung des angewandten Risikomanagements als begrenzt und überschaubar angesehen werden kann. Das eingeführte konzernweite Risikomanagementsystem sowie die damit im Zusammenhang stehenden organisatorischen Maßnahmen erlauben es dem Vorstand, Risiken zeitnah zu erfahren, um adäquate Maßnahmen einzuleiten. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Berichtes lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.
Magdeburg, den 11. März 2016 Der Vorstand Dietmar Jakal, Vorstandsvorsitzender Jürgen Pfister, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2015 (verkürzt nach § 327 HGB)Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang zum 31. Dezember 2015 (verkürzt nach § 327 HGB)1. AllgemeinesDie icubic AG, Magdeburg, steht im Besitz der DABERO icubic AG, München, welche wiederum in den Konzern der DABERO Service Group GmbH, München, eingegliedert ist. Dieses sind auch die Gesellschaften, die den kleinsten und größten Kreis der Konzernunternehmen in ihren Konzernabschluss einbeziehen. Aufgrund der Größenverhältnisse ist die DABERO Service Group GmbH ab 2016 zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses verpflichtet. Für das Geschäftsjahr 2015 wird auf eine Offenlegung verzichtet. Seit dem 1. Januar 2015 besteht zwischen der icubic AG und der DABERO icubic AG eine ertragsteuerliche Organschaft. Der Jahresabschluss der icubic AG ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften und nach den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr 2015 die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Von der Möglichkeit der Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht (keine Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB). Für die Offenlegung werden die Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen in vollem Umfang angewendet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Darstellungswahlrechte dergestalt ausgeübt, dass Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses sowie die Davon-Vermerke grundsätzlich im Anhang erfolgen. Es wird das Gesamtkostenverfahren in der Gewinn- und Verlustrechnung angewendet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2. Beherrschungs- und GewinnabführungsverträgeDie Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. Januar 2015 mit der DABERO icubic AG, München, als herrschender Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Hauptversammlung der icubic AG hat dem Abschluss des Unternehmensvertrages am 6. Mai 2015 mit erforderlicher Mehrheit zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 27. Mai 2015. Nach § 302 AktG hat die DABERO icubic AG damit auch die Verpflichtung zur Übernahme eines Jahresfehlbetrages übernommen. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2015 hat die Gesellschaft mit ihrem Tochterunternehmen, der HighQ-IT for the financial industry GmbH, Frankfurt, (HighQ-IT) einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, dem die Gesellschafterversammlung der HighQ-IT am 9. Juni 2015 zugestimmt hat. Der Handelsregistereintrag für die HighQ-IT erfolgte am 12. Juni 2015. Die icubic AG übernimmt nach § 302 AktG damit auch die Verpflichtung zur Übernahme eines Jahresfehlbetrages. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Selbst erstellte Software wird zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Selbst erstellte Software wird planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben, wenn die Entwicklung abgeschlossen ist. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen, die in Anlehnung an die steuerlichen Nutzungsdauern bestimmt wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüterwird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe im Aufwand erfasst. Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen eine Beteiligung von 100 % an der HighQ-IT for the financial industry GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2015 TEUR 2.147, der Jahresüberschuss TEUR 0. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Umlaufvermögen Die am 31. Dezember 2015 noch nicht abgerechneten, in Arbeit befindlichen Aufträge, werden mit einem auf Basis der handelsrechtlichen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB ermittelten Stundensatz bewertet. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zum Nennwert und langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) zum Barwert angesetzt und haben bis auf TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 20) sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 502 zugleich solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Bildung von Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen war nicht erforderlich. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Buchung zum Tageswert (historischer Kurs) bewertet. Die Bewertung kurzfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Stichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs, die entstehenden Kursdifferenzen werden in den Erträgen und Aufwendungen abgebildet. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt EUR 1.555.000. Es ist eingeteilt in 1.555.000 Stammaktien mit einem Nennbetrag von je EUR 1,00. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 4. Dezember 2017 (einschließlich) mit Zustimmung des Aufsichtsrats, einmalig oder in Teilbeträgen, um insgesamt TEUR 725 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/I). Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2014 (eingetragen am 8. Juli 2014) wurde das bedingte Kapital I teilweise in Höhe von TEUR 81 aufgehoben. Zugleich wurde die von der Hauptversammlung vom 22. Juni 2010 erteilte Ermächtigung zur Ausgabe von Optionen zum Bezug von Aktien insoweit aufgehoben, als von ihr noch kein Gebrauch gemacht wurde. Die icubic AG verfügt nunmehr über ein bedingtes Kapital in Höhe von TEUR 15 (Bedingtes Kapital I, 2010/I). Ebenso wurde das von der Hauptversammlung vom 5. Dezember 2012 beschlossene und am 20. Dezember 2012 eingetragene bedingte Kapital II teilweise in Höhe von TEUR 27 aufgehoben. Das Grundkapital ist somit um bis zu TEUR 637 durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien zu je EUR 1,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II, 2012/I). Weiterhin hat die Hauptversammlung beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 125.500,00 durch die Ausgabe von bis zu 125.500 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital III, 2014/I). Die Hauptversammlung vom 10. Juli 2015 hat beschlossen, den Bilanzgewinn von EUR 3.215.318,00 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 ist der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr. Das Eigenkapital hat sich somit im Geschäftsjahr 2015 wie folgt entwickelt:
Der Gesamtbetrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr: TEUR 242). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Umsatz für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passive latente Steuern Künftige Steuerbe- oder -entlastungen aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Buchwerten und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen im Jahresabschluss der icubic AG werden in die Steuerabgrenzungen des Organträgers einbezogen, sodass im vorliegenden Jahresabschluss erstmalig keine latenten Steuern ausgewiesen werden. Bestehende Steuerabgrenzungen wurden ergebniswirksam ausgebucht. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDer Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 33 und Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge stammen mit TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 0) aus verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen gehen mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0) an verbundene Unternehmen. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Muttergesellschaft fallen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag bei der icubic AG nicht mehr an. Der Ertrag resultiert aus der Auflösung der passiven latenten Steuern (Vorjahr: Aufwand TEUR 4). 5. Sonstige AngabenSämtliche Kosten in Verbindung mit der Herstellung von Vermögensgegenständen nach § 248 Abs. 2 HGB sind den Entwicklungskosten zuzuordnen. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren neben den drei Vorstandsmitgliedern durchschnittlich 102 Angestellte (Vorjahr: 102) beschäftigt. Von den Angestellten sind 84 Männer und 18 Frauen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit Fördermittel in Höhe von TEUR 2.115 von der öffentlichen Hand erhalten, die bei Verstößen gegen die im Bewilligungsbescheid genannten Auflagen (insbesondere die Schaffung von 23 Dauerarbeitsplätzen) ganz oder teilweise zurückgefordert werden könnten. Für ein Darlehen (Stand zum 31. Dezember 2015: EUR 8,75 Mio.) der DABERO icubic AG wurden im Geschäftsjahr 2015 folgende Sicherheiten bestellt:
Der ordnungsgemäße Geschäftsbetrieb ist durch die Verpfändung in keiner Weise eingeschränkt, da die Verfügung über die Bankkonten bis auf Widerruf des Sicherungsnehmers nicht beschränkt ist. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Sicherheiten wird als sehr gering eingeschätzt. Zinsen und Tilgungen auf das Darlehen werden vertragsgemäß entrichtet. Aufgrund der Unternehmensverbindung zu unserer Gesellschaft verfügt die DABERO icubic AG auch über hohe Cashflows aus der Beteiligung an unserer Gesellschaft. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die Folgejahre beläuft sich auf TEUR 2.384, davon für das Folgejahr TEUR 709. Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Der icubic AG gingen bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses (11. März 2016) folgende Mitteilungen gem. § 20 Abs. 1 AktG zu:
Vorstand Dem Vorstand gehörten im Berichtsjahr an:
Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Bezüge der Vorstände wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 21.
Magdeburg, den 11. März 2016 icubic AG Der Vorstand Dietmar Jakal, Vorstandsvorsitzender Jürgen Pfister, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens 2015 verkürzt
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der icubic AG, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Magdeburg, den 5. April 2016 PricewaterhouseCoopers
Peter Nuretinoff, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Salzer, Wirtschaftsprüfer" Bericht des Aufsichtsrats an die HauptversammlungSehr geehrte Aktionäre der icubic AG, erneut kann die Gesellschaft auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Zusammenarbeit mit dem VorstandDer Vorstand hat den Aufsichtsrat im Berichtsjahr 2015 im Rahmen der jeweiligen Sitzungen umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sowie über die Finanz- und Investitionsplanung informiert. Darüber hinaus legte er uns ausführliche Berichte vor und berichtete zusätzlich schriftlich über Vorgänge von besonderer Bedeutung. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende in Einzelgesprächen laufend vom Vorstand über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen. Geschäftsverlauf 2015Die icubic AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen konsolidierten Umsatz von EUR 21,1 Mio. und ein konsolidiertes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände von EUR 5,1 Mio. Umsatz und Ergebnis sind aufgrund von einmaligen außerplanmäßigen Umsätzen höher ausgefallen als erwartet. Auch im Geschäftsjahr 2015 richtete der Vertrieb den Fokus auf die Ausweitung des Kundenbestandes. Die icubic AG begegnet den Herausforderungen des Marktes mit der Konzentration auf Schlüsselkunden, strategischen Partnerschaften, der Entwicklung von neuen Produkten sowie ASP-Lösungen. Die HighQ-IT hat sich als Business- und IT-Consulting-Sparte der icubic Gruppe etabliert. Dabei gelingt es, Bestandskunden der icubic AG, über das bestehende Produktgeschäft hinaus mit Consulting-Leistungen zu unterstützen. Es wurden im Wesentlichen Projekte zur fachlich/technischen Einführung und Erweiterung von Banksystemen durchgeführt sowie spezielle Tools und Anwendungen zur Unterstützung des Projektprozesses implementiert. Ferner wurden Fachprojekte zur Umsetzung regulatorischer Neuerungen umgesetzt. Der Markt honoriert die Symbiose des Zusammenschlusses von icubic AG als Softwarehersteller und HighQ-IT als Beratungshaus mit Beauftragungen im Bereich Managed Service, die für beide Unternehmen Erweiterungen der Geschäftsmodelle darstellen. Das Leistungsportfolio umfasst zum einen im Kontext Development Hub die vollständige Übernahme für sämtliche Anpassungen und Weiterentwicklungen von kritischen Banksystemen. Zum anderen auch Application Operations, in dessen Rahmen die Verantwortungsübernahme des fachlichen und technischen Betriebs von Bankanwendungen angeboten wird. Beide Serviceangebote sind passende Antworten auf das herausfordernde Marktumfeld, dem Banken im Allgemeinen unterliegen. Dabei können den Herausforderungen, hohe Dokumentations- und Reportingstandards einzuhalten sowie flexibel, effizient und schnell auf Anforderungsänderungen reagieren zu können Rechnung getragen werden. Software-Entwicklungsarbeiten für den Kunden werden hierbei zumeist vom Team der icubic AG in Magdeburg durchgeführt. Der Kunde erreicht damit eine höhere Qualität bei geringeren Kosten. Sitzungen des AufsichtsratsIm Berichtsjahr fanden vierSitzungen des Aufsichtsrats statt. Beschlüsse durch den Aufsichtsrat wurden sowohl in den Sitzungen wie auch schriftlich im Umlaufverfahren gefasst. In der Aufsichtsratssitzung am 29.01.2015 wurde Herr Dr. Sizmann einstimmig zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Herr Schilling-Schön einstimmig zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Die Vorstandstantieme und eine neue Tantiemen Vereinbarung für die Vorstände wurde genehmigt. Zudem wurde dem Beitritt der icubic AG zum Kreditvertrag mit der finanzierenden Bank zugestimmt. Des Weiteren stimmte der Aufsichtsrat der Gewährung von Sicherheiten für obengenannten Kreditvertrag durch die icubic AG und die HighQ-IT zu. Zum Schluss wurden Vorbereitungen für die, aufgrund der neuen Aktionärsstruktur anstehende, außerordentliche Hauptversammlung beschlossen; u.a. wurde beschlossen dass der Aufsichtsrat mehrere Personen für den Aufsichtsrat vorschlägt sowie ein Beherrschungs- und Abführungsvertrag zwischen der DABERO icubic AG und der icubic AG sowie zwischen der icubic AG und der HighQ-IT for the financial industry GmbH abgeschlossen wird. In der Aufsichtsratssitzung am 06.05.2015 wurde Herr Dr. Holger von Daniels einstimmig zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt und Herr Joachim Lauterbach zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden bestimmt. Darüber hinaus stimmte der Aufsichtsrat einstimmig zum Abschluss des Beherrschungs- und Ergebnisvertrags zwischen der DABERO icubic AG und der icubic AG durch den Vorstand zu. Der Aufsichtsrat stimmte abschließend der Feststellung des Jahresabschlusses 2014 zu. Die dritte Aufsichtsratssitzung fand am 28.09.2015 statt. Der Aufsichtsrat beschloss seine Zustimmung zu der Erteilung der Gesamtprokura an Herrn Andreas Schebesch. Am 19.11.2015 beschloss der Aufsichtsrat seine Zustimmung zum Abschluss eines Beratungsvertrages mit der DABERO icubic AG. Des Weiteren wurden die Hochrechnung für das Jahr 2015 und die Planung für 2016 und Folgejahre vorgestellt. Besetzung des AufsichtsratsDem Aufsichtsrat sitzt Herr Dr. Holger von Daniels vor. Vervollständigt wird der Aufsichtsrat von Herrn Alexander Diepold und Herrn Joachim Lauterbach. JahresabschlussDen Jahresabschluss der icubic Aktiengesellschaft zum 31.12.2015, den aufgestellten Konzernabschluss sowie die Lageberichte der icubic Aktiengesellschaft und des Konzerns hat die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft ("PWC")Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wir haben diese Unterlagen auch selbst geprüft. Die Berichte von PWC, über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des aufgestellten Konzernabschlusses lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in unserer Bilanzsitzung am 07.04.2016in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich behandelt. In dieser Sitzung hat der Abschlussprüfer auch detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Ergebnisse der Abschlussprüfung berichtet. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der icubic Aktiengesellschaft für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
München, den 21.07.2016 Dr. Holger von Daniels Beschluss über die Verwendung des BilanzgewinnsAuf Vorschlag des Aufsichtsrates und des Vorstands, beschloss der Alleinaktionär mit allen Stimmen:
Vorschlag über die Verwendung des BilanzgewinnsDer Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den im Jahresabschluss 2015 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.215.318,00 wie folgt zu verwenden: "Der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von EUR 3.215.318,00 soll wie folgt verwendet werden:
Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 07.04.2016 festgestellt. |
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