Designa Verkehrsleittechnik GmbH

Faluner Weg 3, 24109 Kiel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 2234 KI
Eingetragen
7.10.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Eintragung betreffend den Gegenstand ist von Amts wegen berichtigt und wird wie folgt berichtigt eingetragen: Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Vertrieb von verkehrsleittechnischen Geräten und Anlagen, insbesondere Parkhaus-, Maut-, Fahrgast-, Signalanlagen sowie Zugangskontrolleinrichtungen. Die Gesellschaft kann darüber hinaus alle Geschäfte tätigen, die dem Unternehmensgegenstand mittelbar oder unmittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten, zu erwerben, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen, die Geschäftsführung in solchen Unternehmen zu übernehmen, Zweigniederlassungen zu errichten oder ihr gehörende Unternehmen zu verpachten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Maiwald
seit 17.4.2026
Prokura
Christian Grzona
seit 17.4.2026
Geschäftsführer
Michael Rappold
seit 17.4.2026
Geschäftsführer
Florian Leiber
seit 17.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Designa-Axess Industries Holding GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Designa-Axess Industries Holding GmbH
Austria
3.086.648 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
80.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Designa Verkehrsleittechnik GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024

Bilanz

AKTIVA

(Anhang) 29.2.2024 28.2.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen (13)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände (1)
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.576.188,33 2.958.245,20
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.779,93 197.040,93
3. geleistete Anzahlungen 392.462,79 0,00
3.102.431,05 3.155.286,13
II. Sachanlagen (2)
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.821.383,83 1.893.101,83
2. technische Anlagen und Maschinen 189.916,95 181.799,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.471,83 399.935,92
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.947,44 0,00
2.496.720,05 2.474.837,23
III. Finanzanlagen (3)
1. Anteile an verbundenen Unternehmen (14) 33.865.775,87 32.873.355,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.932.263,99 6.932.263,99
3. Beteiligungen 1.180,39 1.180,39
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
40.799.220,25 39.806.800,21
46.398.371,35 45.436.923,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte (4)
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.947.232,34 4.489.042,33
2. unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen 2.015.636,11 1.878.436,12
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.382.241,89 3.186.346,39
4. geleistete Anzahlungen 0,00 95.155,50
5. erhaltene Anzahlungen (5) -2.366.493,77 -2.496.690,64
7.978.616,57 7.152.289,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (6)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.726.443,83 4.131.280,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (15) 16.334.716,11 8.972.589,25
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (16) 259.804,40 311.307,58
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.637.655,66 504.463,84
21.958.620,00 13.919.640,92
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (7) 432.844,39 174.410,02
30.370.080,96 21.246.340,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.101,81 295.171,01
D. Aktive latente Steuern (12)(17) 0,00 1.197.708,74
76.946.554,12 68.176.143,96

PASSIVA

(Anhang) 29.2.2024 28.2.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital (18)
I. Gezeichnetes Kapital 3.086.648,00 3.086.648,00
II. Kapitalrücklage 7.838.850,38 7.838.850,38
III. Gewinnvortrag 8.434.309,78 9.884.155,30
IV. Jahresfehlbetrag -2.953.321,97 -1.449.845,52
16.406.486,19 19.359.808,16
B. Nachrangig gestellte Verbindlichkeiten (8)(19) 7.422.203,96 6.088.870,56
C. Rückstellungen (10)
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (9) 2.812.521,00 2.824.467,00
2. Steuerrückstellungen 22.702,53 22.702,53
3. sonstige Rückstellungen (20) 4.375.850,80 3.879.364,04
7.211.074,33 6.726.533,57
D. Verbindlichkeiten (11)(21)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.920.171,22 7.353.692,56
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.636.101,79 2.169.245,23
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (22) 2.189.784,17 3.768.803,61
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (23) 34.457.114,94 21.326.973,19
5. sonstige Verbindlichkeiten 491.928,81 666.027,74
- davon aus Steuern: EUR 379.164,56 (Vorjahr: EUR 509.525,72) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 438,81) -
44.695.100,93 35.284.742,33
E. Rechnungsabgrenzungsposten 897.715,62 716.189,34
F. Passive latente Steuern (12)(17) 313.973,09 0,00
76.946.554,12 68.176.143,96

Gewinn- und Verlustrechnung

(Anhang) 1.3.2023 - 29.2.2024 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse (24) 46.487.933,30 39.649.851,68
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie unfertigen Leistungen 116.767,31 1.602.761,65
3. andere aktivierte Eigenleistungen 716.364,02 552.412,60
4. sonstige betriebliche Erträge (25) 1.617.017,17 145.076,14
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 119.432,16 (Vorjahr: EUR 44.685,49) -
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.952.069,33 15.556.903,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.360.416,74 3.134.072,07
21.312.486,07 18.690.975,73
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.931.275,04 13.759.721,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.953.213,56 2.783.570,81
- davon für Altersversorgung: EUR 28.610,26 (Vorjahr: EUR 134.802,92) - 18.884.488,60 16.543.292,78
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.447.495,36 1.389.819,64
8. sonstige betriebliche Aufwendungen (25) (26) 6.959.350,73 6.949.301,73
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 148.374,94 (Vorjahr: EUR 199.323,24) -
9. Erträge aus Beteiligungen 380.407,00 631.472,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 380.407,00 (Vorjahr: EUR 631.472,00) -
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 181.848,27 172.998,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 181.848,27 (Vorjahr: EUR 172.998,00) -
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 444.371,72 228.575,21
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 444.341,72 (Vorjahr: EUR 228.575,21) -
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 110.884,27 81.687,02
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.652.617,43 959.798,82
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 2.381.976,77 (Vorjahr: EUR 282.431,53) -
- davon aus Aufzinsungen: EUR 51.899,00 (Vorjahr: EUR 49.505,00) -
14. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 100.554,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.519.945,66 -295.240,56
- davon Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern: EUR 1.511.681,83 (Vorjahr: EUR -304.537,68) -
16. Ergebnis nach Steuern -2.942.559,33 -1.437.041,88
17. sonstige Steuern 10.762,64 12.803,64
18. Jahresfehlbetrag (27) -2.953.321,97 -1.449.845,52

Anhang Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024

I. Allgemeine Hinweise

Die Designa Verkehrsleittechnik GmbH mit Sitz in Kiel ist im Handelsregister beim Amtsgericht Kiel unter der Nummer HRB 2234 Kl eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

(1) Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (linear, pro rata temporis) vermindert.

Die Gesellschaft übt das Wahlrecht nach § 248 Absatz 2 HGB aus und bilanziert selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu ihren Herstellungskosten. Der Umfang der Herstellungskosten entspricht denen der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen. Die Fertigungseinzel- und -gemeinkosten werden über durchschnittliche Stundensätze berücksichtigt. Sie werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (linear, pro rata temporis) vermindert.

Insgesamt sind im Geschäftsjahr TEUR 4.070 (Vj. TEUR 3.505) an Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen, wovon im Geschäftsjahr TEUR 633 (Vj. TEUR 518) als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden.

(2) Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (linear, pro rata temporis) vermindert.

Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen bzw. auf die immateriellen Vermögensgegenstände bemessen sich i. d. R. nach folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:

Nutzungsdauern in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 8
Gebäude 25
Außenanlagen 10 - 25
Maschinen und maschinelle Anlagen 3 - 10
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13

Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 800 betragen, werden im Geschäftsjahr sofort abgeschrieben.

(3) Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bilanziert, gegebenenfalls bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um Abschreibungen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Sofern die Gründe einer dauerhaften Wertminderung nicht mehr vorliegen, wird eine entsprechende ertragswirksame Wertaufholung vorgenommen.

(4) Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Durchschnittswerten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten; diese enthalten neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Die Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Reichweitenabschläge sowie durch einzelfallbezogene Abwertungen angemessen berücksichtigt.

(5) Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte werden gem. des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

(6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Einzelrisiken angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen, die jährlich entsprechend den betrieblichen Erfahrungswerten angepasst wird. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Voraussichtlich langfristige Forderungen werden abgezinst.

(7) Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die in fremder Währung lautenden Bestände werden gem. § 256a HGB zum Devisenstichtagskurs umgerechnet.

(8) Nachrangige Darlehen von verbundenen Unternehmen werden zur Hervorhebung des besonderen Charakters dieser Darlehen nach dem Eigenkapital in einem gesonderten Posten "Nachrangig gestellte Verbindlichkeiten" ausgewiesen.

(9) Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Der Rechnungszins wurde den von der Deutschen Bundesbank gemäß den Vorschriften der Rückstellungsabzinsungsverordnung zum Bilanzstichtag ermittelten und veröffentlichten Zinsinformationen entnommen. Es wurde ein Zinssatz von 1,82 % (Vj. 1,79 %) verwendet. Nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Der Rententrend orientiert sich an dem mittelfristigen Inflationsziel der Europäischen Zentralbank und wurde mit 2 % (Vj. 2 % p. a.) berücksichtigt.

Durch die Bewertung der Pensionsverpflichtungen mit dem Zins auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts von 1,82 % (Vj. 1,79 %) ergibt sich gegenüber der Bewertung mit dem Zins auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts von 1,78 % (Vj. 1,48 %) ein Unterschiedsbetrag von TEUR 18 (Vj. TEUR 148). In Höhe dieses Betrages besteht gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre.

(10) Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Preis- und Kostensteigerungen werden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Zeitguthaben von TEUR 677 (Vj. TEUR 624) erfolgte auf Basis der individuellen Gehälter unter Hinzurechnung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Die Rückstellung für pauschale Gewährleistung und Kulanz wird anhand der garantiebehafteten Umsätze unter Anwendung von Prozentsätzen gebildet, die unter Berücksichtigung der tatsächlich angefallenen Garantiekosten ermittelt werden. Die übrigen Rückstellungen wurden auch entsprechend der erwarteten Inanspruchnahmen gebildet.

(11) Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

(12) Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 314 (Vj. TEUR 0) beruhen auf dem saldierten Überhang von passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.222 (Vj. TEUR 951) über die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 908 (Vj. TEUR 2.149) und resultieren im Wesentlichen aus zeitlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Ansätzen bei immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen und den Pensionsrückstellungen. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 31,58 % (Vj. 31,58 %).

III. Erläuterungen zur Bilanz

(13) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

(14) Anteilsbesitz

Die Angaben zum Eigenkapital und zum Ergebnis sind den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten, jeweils aktuell vorliegenden Jahresabschlüssen entnommen. Eine Ausnahme hierzu bildet die DESIGNA Parking & Access s.r.o., Prag/Tschechien.

Hier wurden die Daten aus dem nach lokalen Rechnungslegungsstandards aufgestellten, aktuell vorliegenden Jahresabschluss entnommen

Name der Gesellschaft Sitz Anteil in % Eigenkapital Jahresergebnis des letzten Geschäftsjahres
in TEUR in TEUR
DES002 DESIGNA Frankreich S.A.S Cergy-Osny, Frankreich 100,00 -2.465,39 -863,61 *
DES003 DESIGNA Italia s.r.l. Monza, Italien 100,00 1.805,61 302,81 *
DES006 DESIGNA (UK) Ltd. Sunbury-on- Thames, Großbritannien 100,00 389,49 299,16 **
DES007 DESIGNA Access Kft. Budapest, Ungarn 100,00 652,75 293,60 *
DES009 DESIGNA Mainz GmbH (vormals: DESIGNA ASYTEC GmbH) Mainz, Deutschland 100,00 -1.347,61 -63,00 *
DES010 DESIGNA Access Corporation Westmont, USA 100,00 13.231,27 -779,79 **
DES011 DESIGNA Australia Pty Limited (vormals: DESIGNA SABAR Pty Limited) Sydney, Australien 100,00 -2.317,56 -246,82 **
DES012 BG Drives GmbH Schopfheim, Deutschland 80,00 1.534,54 271,76 *
DES015 Automatización y Tráfico ALTO , S.A. de C.V. Mexico City, Mexico 99,99 1.583,67 -16,89 **
DES016 Alto del Norte, S.A. de C.V. Mexico City, Mexico 98,00 267,02 139,43 **
DES017 Designa India Private Ltd. Neu-Delhi, Indien 99,99 -158,73 -73,29 **
DES018 Designa New Zealand Ltd. Auckland, New Zealand 100,00 125,29 -7,34 **
DESPKE DESIGNA Österreich GmbH Wien, Österreich 100,00 -2.620,46 -699,15 *
DES020 Designa Axess Polska sp.z.o.o. Warschau, Polen 95,00 -136,49 -132,77 **
DESIGNA Parking & Access s.r.o. Prag, Tschechien 25,00 429,64 -6,66 ***

*) Gemäß Jahresabschluss zum 29.02.2024.
**) Gemäß Jahresabschluss zum 29.02.2024; aus der Landeswährung in EUR umgerechnet.
***) Gemäß Jahresabschluss zum 30.04.2022; aus der Landeswährung in EUR umgerechnet.

(15) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 12.157 (Vj. TEUR 6.629) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 4.178 (Vj. TEUR 2.344) aus sonstigen Forderungen. Von den Forderungen haben TEUR 0 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

(16) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren mit TEUR 260 (Vj. TEUR 311) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 0 (Vj. TEUR 0) aus sonstigen Forderungen.

(17) Latente Steuern

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.03.2023 Veränderung Stand 29.02.2024
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 2.148.661 -1.241.059 907.602
Passive latente Steuern -950.952 -270.623 -1.221.575
1.197.709 -1.511.682 -313.973

(18) Eigenkapital

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 2.576 (Vj. TEUR 2.958) führen abzüglich darauf entfallener passiver Steuerlatenzen von TEUR 813 (Vj. TEUR 934 - Steuersatz: 31,58 %) zu einer Ausschüttungssperre von TEUR 1.763 (Vj. TEUR 2.024).

Darüber hinaus führt der Ansatz von aktiven latenten Steuern mit einem Steuersatz von 31,58 % zu einer zusätzlichen Ausschüttungssperre von TEUR 908 (Vj. TEUR 2.149).

Aufgrund der gesetzlichen Neuregelung des für die Abzinsung von Pensionsverpflichtungen anzusetzenden Zinssatzes ergab sich eine um TEUR 18 (Vj. TEUR 148) niedrigere Pensionsrückstellung. In Höhe dieses Betrages besteht gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre.

Insgesamt ergibt sich eine Ausschüttungssperre von TEUR 2.689 (TEUR 4.321).

(19) Nachrangig gestellte Verbindlichkeiten

Die nachrangig gestellten Verbindlichkeiten bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.422 (Vj. TEUR 6.089). Die Verbindlichkeiten haben im Berichtsjahr wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von über einem Jahr sowie gleichzeitig eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

(20) Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.808 (Vj. TEUR 1.444), für Zeitguthaben und rückständigen Urlaub für Mitarbeiter in Höhe von TEUR 677 (Vj. TEUR 624), für Gewährleistung und Kulanz in Höhe von TEUR 327 (Vj. TEUR 217), für Gratifikationen in Höhe von TEUR 726 (Vj. TEUR 668) und für Jubiläen in Höhe von TEUR 155 (Vj. TEUR 140) gebildet.

(21) Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit davon
29.2.2024 Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.920.171,22 2.470.171,22 2.450.000,00 0,00
(Vorjahr) (7.353.692,56) (2.453.692,56) (4.900.000,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.636.101,79 2.636.101,79 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.169.245,23) (2.169.245,23) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.189.784,17 2.189.784,17 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.768.803,61) (2.435.470,21) (1.333.333,40) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 34.457.114,94 29.123.781,61 5.333.333,33 2.666.666,67
(Vorjahr) (21.326.973,19) (15.993.639,86) (5.333.333,33) (2.666.666,67)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 491.928,81 491.928,81 0,00 0,00
(Vorjahr) (666.027,74) (666.027,74) (0,00) (0,00)
44.695.100,93 36.911.767,60 7.783.333,33 2.666.666,67
(35.284.742,33) (23.718.075,60) (11.566.666,73) (2.666.666,67)

(22) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.856 (Vj. TEUR 955) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 594 (Vj TEUR 105) saldiert wurden. In dem Posten sind ferner mit TEUR 928 (Vj TEUR 2.919) sonstige Verbindlichkeiten enthalten.

(23) Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen mit TEUR 34.460 (Vj TEUR 21.330) sonstige Verbindlichkeiten, die mit sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 3) saldiert wurden.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(24) Umsatzerlöse

2023/2024 2022/2023
TEUR TEUR
Inland 20.802 18.503
EU-Ausland 13.417 10.920
Drittländer 12.269 10.227
46.488 39.650

(25) Außergewöhnliche und periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 76 (Vj. TEUR 11), aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 46) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 29).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus nachlaufenden Rechnungen in Höhe von TEUR 101 (Vj. TEUR 20).

Außerdem enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 1.293 (Vj. TEUR 8), die als außergewöhnlich zu bezeichnen sind.

(26) Operatives Ergebnis

Die Ergebniseffekte aus der Änderung der Abzinsungssätze bei Personalrückstellungen werden im operativen Ergebnis (Personalaufwand) ausgewiesen.

(27) Jahresfehlbetrag

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -2.953 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

V. Ergänzende Angaben

(28) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften zu Gunsten verbundener Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 16.019 (Vj. TEUR 12.153). Diese resultieren im Wesentlichen aus Haftungsverhältnissen im Zusammenhang mit Großprojekten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird vor dem Hintergrund der bisherigen Abwicklung von Großprojekten als gering angesehen.

Weiterhin hat sich die Gesellschaft in einer Patronatserklärung gegenüber einem verbundenen Unternehmen verpflichtet, dieses zeitlich unbeschränkt bis zur Beseitigung dessen buchmäßiger Überschuldung und einer ungewissen Fortbestehensprognose finanziell derart auszustatten, dass das verbundene Unternehmen in der Lage ist, sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Verpflichtungen fristgerecht und vollumfänglich nachzukommen. Zum Bilanzstichtag ist das verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.676 bilanziell überschuldet und weist Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.363 aus. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung wird als gering angesehen, weil das verbundene Unternehmen nach Einschätzung dessen Geschäftsführung gemäß ihrer internen Unternehmensplanung über ausreichend eigene Finanzmittel verfügt, um sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen selbst nachzukommen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Bestellrahmenkontingenten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 13.200 (Vj. TEUR 9.064) und gewährleisten das Wachstum sowie künftige Entwicklungen.

Die finanziellen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Mieten und Leasing) betragen für das Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 447 und für die Folgejahre TEUR 860 und setzen sich wie folgt zusammen:

2023/2024 1 - 5 Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR
Mieten 105 35 140
Leasing Kfz 342 825 1.167
447 860 1.307

(29) Nachtragsbericht

Zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich keine Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf den Fortbestand des Unternehmens ergeben.

(30) Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 249 Mitarbeiter (Vj. 221 Mitarbeiter) beschäftigt. Davon waren 42 (Vj. 38) gewerbliche Mitarbeiter, 196 (Vj. 174) Angestellte sowie 11 (Vj. 9) Studenten und Aushilfen beschäftigt. Zusätzlich wurden noch 2 (Vj. 1) Geschäftsführer und 5 (Vj. 3) Auszubildende beschäftigt.

Insgesamt waren 206 (Vj. 194) Personen am Standort Kiel und 50 (Vj. 25) Mitarbeiter in den Vertriebs- und Servicestützpunkten beschäftigt.

(31) Honorar des Abschlussprüfers

TEUR
a. Abschlussprüfungsleistungen 100
100

(32) Aufsichtsrat

Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 1. Februar 2021 wurde der freiwillige Aufsichtsrat der Gesellschaft rückwirkend zum 1. März 2020 aufgelöst. Die Aufgaben des Aufsichtsrates werden seither von der Gesellschafterversammlung wahrgenommen.

(33) Mitglieder der Geschäftsführung

Oliver Suter, Ingenieur CEO, Salzburg/Österreich

Florian Leiber, CTO, Bordesholm

Die Geschäftsführerbezüge im Geschäftsjahr betrugen insgesamt TEUR 467 (Vj. TEUR 444).

Für ehemalige Geschäftsführer besteht eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 106 (Vj. TEUR 106).

Im Geschäftsjahr wurden Pensionszahlungen an ehemalige Geschäftsführer in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 13) geleistet.

(34) Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis aufstellt, ist die Designa-Axess Industries Holding GmbH, Anif, Österreich. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis aufstellt, ist die MTB Beteiligungen AG, Wien, Österreich. Die Offenlegung der beiden Konzernabschlüsse erfolgt im Firmenbuch in Österreich abrufbar unter https://www.justiz.gv.at.

Die Gesellschaft ist von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht der MTB Beteiligungen AG, Wien, Österreich, wird nach IFRS aufgestellt.

 

Kiel, den 25. Juli 2024

Designa Verkehrsleittechnik GmbH

Oliver Suter, CEO

Florian Leiber, CTO

Entwicklung des Anlagevermögens

Entwicklung der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.3.2023 Zugänge Stand 29.2.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.295.371,79 633.452,71 6.928.824,50
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.307.127,41 0,00 7.307.127,41
3. geleistete Anzahlungen 0,00 392.462,79 392.462,79
13.602.499,20 1.025.915,50 14.628.414,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.109.197,76 0,00 5.109.197,76
2. technische Anlagen und Maschinen 1.037.544,56 89.752,46 1.127.297,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.503.149,76 205.907,70 3.709.057,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 94.947,44 94.947,44
9.649.892,08 390.607,60 10.040.499,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 36.673.103,48 992.420,04 37.665.523,52
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.074.350,93 110.884,27 8.185.235,20
3. Beteiligungen 1.180,39 0,00 1.180,39
44.748.634,80 1.103.304,31 45.851.939,11
68.001.026,08 2.519.827,41 70.520.853,49
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
Stand 1.3.2023 Zugänge Stand 29.2.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.337.126,59 1.015.509,58 4.352.636,17
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.110.086,48 63.261,00 7.173.347,48
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
10.447.213,07 1.078.770,58 11.525.983,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.216.095,93 71.718,00 3.287.813,93
2. technische Anlagen und Maschinen 855.745,08 81.634,99 937.380,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.103.213,84 215.371,79 3.318.585,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
7.175.054,85 368.724,78 7.543.779,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.799.747,65 0,00 3.799.747,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.142.086,94 110.884,27 1.252.971,21
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4.941.834,59 110.884,27 5.052.718,86
22.564.102,51 1.558.379,63 24.122.482,14
Restbuchwerte
Stand 01.03.2023 Stand 29.2.2024
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.958.245,20 2.576.188,33
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.040,93 133.779,93
3. geleistete Anzahlungen 0,00 392.462,79
3.155.286,13 3.102.431,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.893.101,83 1.821.383,83
2. technische Anlagen und Maschinen 181.799,48 189.916,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 399.935,92 390.471,83
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 94.947,44
2.474.837,23 2.496.720,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.873.355,83 33.865.775,87
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.932.263,99 6.932.263,99
3. Beteiligungen 1.180,39 1.180,39
39.806.800,21 40.799.220,25
45.436.923,57 46.398.371,35

Lagebericht Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel (nachfolgend "DESIGNA") entwickelt, vertreibt, installiert und wartet Parkraumbewirtschaftungssysteme unter den Produktlinien NEXT und Connect, die aus den jeweiligen Hardwarekomponenten, wie beispielsweise automatischen Kassen(-systemen), Ein- und Ausfahrtskontrollgeräten und Schranken sowie den entsprechenden Softwarelösungen bestehen.

Hauptabnehmer der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens sind Parkhausbetreiber, Kommunen, Einkaufszentren, Krankenhäuser, Hotels und Flughäfen.

DESIGNA hat im vorangegangenen Geschäftsjahr die neue Spurgeräte-Serie "Connect" (Ein- und Ausfahrten) erfolgreich in den Markt eingeführt. Der positive Absatztrend hat sich fortgesetzt.

Mit der ASP-Technologie (Application Service Providing) übernimmt DESIGNA für ihre Kunden die komplette IT-Operation in einem zentralen Rechenzentrum. Die Marktdurchdringung der ASP-Technologie (Application Service Providing), welche DESIGNA den Parkhausbetreibern als Cloud-Service bereitstellt, erhöht sich kontinuierlich. Neben größeren Betreibern mit vielen Parkflächen schätzen auch Betreiber mit nur einer oder zwei Anlagen die Vorteile, die in der Flexibilität, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit dieser Technologie liegen.

In den letzten Geschäftsjahren wurden technisch sehr anspruchsvolle Großprojekte an den Flughäfen Frankfurt-Main, Köln-Bonn, Leipzig-Halle und Sydney (Australien) durchgeführt. Das größte Projekt dieser Art wurde an den Flughäfen der "Port Authority New York/New Jersey" (USA) realisiert.

Basierend auf dem Referenzprojekt in New York konnte DESIGNA auf dem nordamerikanischen Markt weitere große Flughafenprojekte in den USA (Miami und Charlotte) sowie in Kanada (Ottawa) akquirieren, welche 2022 größtenteils abgeschlossen wurden.

Entwicklung, Produktion und zentrale Serviceeinheiten befinden sich am Hauptsitz der DESIGNA-Unternehmensgruppe in Kiel. Der Inlandsvertrieb erfolgt über fünf nationale Niederlassungen. Dazu existiert ein breites Servicenetz. Der Vertrieb, die Installation und der Support und Service im Ausland erfolgen entweder über eigene Tochtergesellschaften oder unabhängige Partnerunternehmen. Dadurch ist DESIGNA in rund 60 Ländern vertreten.

Zur Steuerung des Unternehmens werden als finanzielle Leistungsindikatoren die Betriebsleistung (bestehend aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung, den aktivierten Eigenleistungen und den sonstigen betrieblichen Erträgen), die Rohertragsmarge (Relation von Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand und Fremdleistungen zur Betriebsleistung) sowie das Jahresergebnis verwendet.

B. Wirtschaftsbericht

B.1. Rahmenbedingungen

Die Geschäftstätigkeit von DESIGNA ist dem Investitionsgüterbereich zuzuordnen.

In Europa ist die Nachfrage nach neuen Systemen abhängig von der allgemeinen Bereitschaft, bestehende Anlagen zu ersetzen. Neben Ersatz-Investitionen, die aufgrund der technischen Überalterung der Systeme erforderlich werden, wird die Bereitschaft zum Austausch insbesondere auch durch die Renditeerwartungen und Refinanzierungsmöglichkeiten der Investoren beeinflusst. Die Renditeerwartungen sind abhängig von der konkreten Lage der Parkraumflächen und der alternativen Verkehrsanbindungen. Dazu kommt die Nachfrage nach technischen Neuerungen wie kamerabasierte Kennzeichenerkennung, App-Lösungen und darauf basierende Parkmanagementsysteme sowie ticketless Lösungen.

Wachstumsmärkte für DESIGNA Produkte entwickeln sich weltweit in Ländern, in denen hohe Bauinvestitionen beispielsweise infolge von Infrastrukturprojekten oder als Folge von Bevölker rungszuzug in Metropolregionen (Urbanisierung) getätigt werden müssen. Diese sind mit steigenden Einkommen auch in Schwellenländern erkennbar. Dadurch konnte ein sehr hoher Auftragsbestand mit in das Folgejahr übernommen werden. Die größte Nachfrage registrieren wir momentan im Bereich Shopping Malls, wo im abgelaufenen Jahr mit einigen Kunden Exklusivverträge geschlossen werden konnten sowie mehrere Leuchtturm Projekte beauftragt wurden, die voraussichtlich im Folgejahr abgeschlossen werden. Des Weiteren ist das Airport Segment immer noch ein wichtiger Part. Hier stehen im Folgejahr Entscheidungen bei mehreren größeren Projekten an, die zugunsten DESIGNAs fallen können.

B.2. Geschäftsverlauf

Die von DESIGNA entwickelten und vertriebenen Produktlinien haben sich auf den für das Unternehmen relevanten Märkten etabliert und werden durch Produktinnovationen ergänzt.

Aufgrund eines weitreichenden Investitionsprogrammes in Personal und Marketing und einer wachstumsbasierten Vertriebsstrategie, konnte das prognostizierte Jahresergebnis nicht erreicht werden. Zusätzlich belastet eine Cyberattacke, die im Oktober 2023 auf die Systeme der DESIGNA durchgeführt wurde, stark das Ergebnis, da zu Bewältigung hohe externe Kosten aufgelaufen sind, sowie viele interne Kapazitäten auf die Minderung der Schäden konzentriert werden mussten. Dagegen konnten die Umsätze wie im Vorjahr prognostiziert deutlich gesteigert werden, wodurch ein Teil der Liquiditätsabflüsse des Investitionsprogrammes ausgeglichen wurde.

Maßgeblich bedingt durch die wachstumsbasierte Vertriebsstrategie haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 17,25 % auf TEUR 46.488 (Vj. TEUR 39.650) erhöht. Die Betriebsleistung hat sich auf TEUR 48.938 (Vj. TEUR 41.950) verbessert, wodurch der im letzten Jahr prognostizierte moderate Anstieg eingetroffen ist. Trotz des erhöhten Umsatzes und der verbesserten Betriebsleistung konnten die stark steigenden Materialaufwendungen und gestiegenen Personalkosten nicht ausgeglichen werden. Daher verbleibt ein Verlust von TEUR -2.953 (Vj. - 1.450) zum Geschäftsjahresende.

Aufgrund der Veränderung des Produktmixes von Projektumsätzen zu Serviceumsätzen konnte die Rohertragsmarge anders als im Vorjahr prognostiziert (leichte Verschlechterung) leicht erhöht werden.

Im Allgemeinen ist der Geschäftsverlauf trotz des Jahresfehlbetrages aufgrund der Steigerung der Umsatzerlöse und der Betriebsleistung unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Cyberangriffs noch als zufriedenstellend einzuschätzen.

Ertragslage

2023/24 Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 46.488 95,0 39.650 94,5 6.838 17,2
Bestandsveränderung 117 0,2 1.603 3,8 -1.486 -92,7
Andere aktivierte Eigenleistungen 716 1,5 552 1,3 164 29,7
Übrige betriebliche Erträge 1.617 3,3 145 0,3 1.472 >100,0
Betriebsleistung 48.938 100,0 41.950 100,0 6.988 16,7
Materialaufwand 21.312 43,5 18.691 44,6 2.621 14,0
Rohertrag 27.626 56,5 23.259 55,4 4.367 18,8
Personalaufwand 18.884 38,6 16.543 39,4 2.341 14,2
Abschreibungen 1.447 3,0 1.390 3,3 57 4,1
Übrige Betriebsaufwendungen 6.959 14,2 6.949 16,6 10 0,1
Betriebliche Aufwendungen 48.602 99,3 43.573 103,9 5.029 11,5
Betriebsergebnis 336 0,7 -1.623 -3,9 1.959 <-100,0
Finanzergebnis -1.758 -3,6 -109 -0,3 -1.649 >100,0
Ergebnis vor Ertragsteuern -1.422 -2,9 -1.732 -4,1 310 17,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.520 3,1 -295 -0,7 1.815 <-100,0
Sonstige Steuern 11 0,0 13 0,0 -2 -15,4
Jahresfehlbetrag -2.953 -6,0 -1.450 -3,5 -1.503 >100,0

Die Betriebsleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.988 auf TEUR 48.938 erhöht, was einem Anstieg um 16,7 % entspricht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem gesteigerten Umsatz.

Die Rohertragsmarge hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 55,4 % auf 56,5 % leicht erhöht. Dies ist u.a. auf den Produktmix zurückzuführen, der sich im aktuellen Geschäftsjahr von Projektumsätzen zu Serviceumsätzen verschoben hat.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 1.292 Erträge aus den erwarteten Versicherungserstattungen aufgrund des Cyberangriffes berücksichtigt, die durch den Cyberangriff aufgelaufenen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 2.314. Zum Zeitpunkt der Aufstellung liegt eine Zusage der Versicherung dem Grunde nach vor; auf Basis dieser Zusage beurteilt die Geschäftsführung die im Jahresabschluss ausgewiesenen Erträge aus der erwarteten Versicherungserstattung als so gut wie sicher.

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.341 erhöht. Diese Erhöhung ist größtenteils auf Neueinstellungen (249 Mitarbeiter; Vj. 215Mitarbeiter) sowie Gehaltsanpassungen im Rahmen des Tarifvertrages zurückzuführen.

Die übrigen Betriebsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,14 % gestiegen. Wesentliche Positionen in den übrigen Betriebsaufwendungen 2023/24 betrafen Aufwendungen für Management Umlagen in Höhe von TEUR 1.456 (Vj. TEUR 1.676), Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 613 (Vj. TEUR 381), Versand- und Verpackungskosten in Höhe von TEUR 517 (Vj. TEUR 619), Aufwendungen für Mieten und Leasing in Höhe von TEUR 589 (Vj. TEUR 608), EDV-Kosten in Höhe von TEUR 595 (Vj. TEUR 464) sowie Reisekosten für Arbeitnehmer in Höhe von TEUR 365 (Vj. TEUR 327).

Das Finanzergebnis zeigt im Geschäftsjahr 2023/2024 Beteiligungserträge in Höhe von TEUR 380 (Vj. TEUR 631) und hat sich insbesondere auch aufgrund von höheren Zinsaufwendungen (TEUR 2.653; Vj. TEUR 960) im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.

Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR -1.422 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -1.732) verbessert.

Das Geschäftsjahr 2023/24 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR -2.953 ab und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -1.503 verschlechtert. Dies ist unter anderem maßgeblich dem nicht Ansatz von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge geschuldet. Insgesamt liegen die Aufwendungen aus der Veränderung von latenten Steuern bei TEUR 1.512 (Vj. Ertrag in Höhe von TEUR 305).

D. Finanzierungs- und Liquiditätslage

Die liquiden Mittel (Finanzmittelbestand) haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 174 um TEUR 259 auf TEUR 433 erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 7.354 um TEUR 2.434 auf TEUR 4.920 deutlich verringert.

Die Veränderungen im Finanzmittelfonds sind zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahresstichtag im Wesentlichen geprägt durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR -4.884 und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit, welcher im Geschäftsjahr mit TEUR -1.514 im Wesentlichen geprägt war durch die Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von TEUR -1.026 und der Akquisition von einer Gesellschaft im Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR -1.103, sowie Einzahlungen aufgrund von erhaltenen Zinsen in Höhe von TEUR 626 und erhaltenen Dividenden in Höhe von TEUR 380.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte hauptsächlich durch die Aufnahme von Krediten in Höhe von TEUR 20.833 bei gleichzeitigen Kredittilgungen und Zinsen von TEUR 14.176, was zu einem Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR +6.657 führte. Zum Stichtag standen der Gesellschaft darüber hinaus zugesagte nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von TEUR 7.639 zur Verfügung.

E. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Gegenüber dem Geschäftsjahresende 2022/23 hat sich die Bilanzsumme stichtagsbezogen um TEUR 8.771 (12,9 %) erhöht.

29.2.2024 Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
VERMÖGEN
Mittel- und langfristig gebundenes Vermögen 46.398 60,3 45.437 66,6 961 2,1
Kurzfristig gebundenes Vermögen 30.549 39,7 22.739 33,4 7.810 34,3
Vermögen insgesamt 76.947 100,0 68.176 100,0 8.771 12,9
KAPITAL
Betriebswirtschaftliches Eigenkapital 23.828 30,9 25.449 37,3 -1.621 -6,4
Mittel- und langfristiges Fremdkapital 10.751 14,0 14.531 21,3 -3.780 -26,0
Kurzfristiges Fremdkapital 42.368 55,1 28.196 41,4 14.172 50,3
Kapital insgesamt 76.947 100,0 68.176 100,0 8.771 12,9

Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 961 erhöht, was einer Steigerung von 2 % entspricht.

Bei den als mittel- und langfristiges Vermögen eingeordneten immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich hauptsächlich um aktivierte Eigenleistungen. Hier wurden im Geschäftsjahr Neuentwicklungen in Höhe von TEUR 633 (Vj. TEUR 518) aktiviert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres beinhalteten vorwiegend Ersatzbeschaffungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens hat sich auf TEUR 30.549 (Vj. TEUR 22.739) erhöht, was größtenteils auf gestiegene Forderungen aus kurzfristigen Darlehen für Projektfinanzierungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist.

Die betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote (bilanzielles Eigenkapital zuzüglich nachrangig gestellte Verbindlichkeiten im Verhältnis zur Bilanzsumme) liegt bei 30,9 % zum 29.02.2024 und ist im Vergleich zum Vorjahr (Vj. 37,3 %) gesunken. Es wurde ein Darlehen eines verbundenen Unternehmens in ein nachrangiges Darlehen umgewidmet.

Das mittel- und langfristige Fremdkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.780 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die planmäßige Tilgung eines Bankdarlehens zurückzuführen

Das kurzfristige Fremdkapital hat sich um TEUR 14.172 gegenüber dem Vorjahr erhöht, was im Wesentlichen auf die Erhöhung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zurückzuführen ist. Die Erhöhung diente der Aufnahme und Weitergabe von kurzfristigen Darlehen an die Tochtergesellschaften.

F. Personal- und Sozialbereich

DESIGNA ist Mitglied im Verband der Metall- und Elektroindustrie und somit tarifgebunden.

Die Mitarbeiteranzahl betrug im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 249 (Vj. 215 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag 29.02.2024 waren 259 (Vj. 230) Mitarbeiter bei DESIGNA angestellt.

Aus- und Weiterbildungen werden im Rahmen des DESIGNA-Qualitätsmanagements geplant und geregelt. Sowohl innerbetriebliche als auch externe Schulungsmaßnahmen werden entsprechend des Handlungsbedarfs zwischen Mitarbeitern und Fachvorgesetzten abgesprochen und durchgeführt bzw. beauftragt. DESIGNA hat ein großes Interesse daran, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich, aber auch in einer wirtschaftlich vertretbaren Größenordnung, zu schulen. Hierdurch wird gewährleistet, dass das Unternehmen dem eigenen Anspruch als Qualitätshersteller gerecht werden kann.

G. Geschäftschancen und -risiken

G.1. Chancenbericht

Die Kunden von DESIGNA bzw. die Parkraumbetreiber legen sich bei ihrer Investitionsentscheidung für ein System auf mindestens 10 Jahre fest. Daher versuchen sie beim Kauf Risiken zu reduzieren, indem sie auf bekannte Lieferanten und bewährte Technologien zurückgreifen. Das ABACUS-System von DESIGNA ist deshalb softwareseitig auf Basis der aktuellen Microsoft-Umgebung entwickelt worden, um neue Optionen, die aus den Weiterentwicklungen der Betriebssystem- oder Datenbanktechnologie resultieren, direkt zu nutzen.

Die Architektur des ABACUS-Systems eröffnet DESIGNA die Möglichkeit, auf Kundenanforderungen flexibel und effizient zu reagieren. Damit stellt das System eine verlässliche Plattform für weitere Innovationen im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung dar. So wurden beispielsweise weitere Funktionen zur Verbesserung der Kundenbetreuung bereitgestellt oder erweiterte Möglichkeiten zum bequemen ticket- und bargeldlosen Parken geschaffen. Auch neue Applikationen, wie beispielsweise die "Beacon-basierte" ticketlose Zugangstechnologie "smart move" kommt dem Wunsch nach weiterer Vereinfachung des Parkvorgangs entgegen.

Die Kombination aus ABACUS-System-Architektur und homogener Vernetzung der Systemkomponenten über das Internet erlauben die effiziente Verwirklichung innovativer Produktideen. Im Zusammenspiel mit der DESIGNA Cloud-Lösung eröffnen sie dem Kunden einen echten funktionalen Vorsprung, erhebliche Kostenvorteile und eine sehr kurze Produkteinführungszeit (Time-To-Market).

Da die Vertriebsaktivitäten durch eigene Tochtergesellschaften bzw. selbständige Partner in geographischer Hinsicht vielfältig sind und gleichzeitig nicht auf einzelne Marktsegmente innerhalb der Kundengruppen (Parkhausbetreiber, Kommunen, Einkaufszentren, Krankenhäuser, Hotels und Flughäfen) beschränkt werden, wird das wirtschaftliche Risiko gestreut. Potentiellen Konjunkturschwächen stehen so besseren Entwicklungsmöglichkeiten in anderen Ländern oder Marktsegmenten gegenüber.

Da DESIGNA die Vertriebsaktivitäten weltweit bisher noch nicht auf alle relevanten Regionen ausgeweitet hat, überwiegen im internationalen Bereich die Marktchancen. Strategisch ist die Erschließung der Regionen Mittel- und Südamerika sowie Asien und dem Mittleren Osten geplant. Hierfür ist DESIGNA bereits weitere Partnerschaften eingegangen und wird die Marktbearbeitung mit der Gründung oder dem Erwerb weiterer Tochtergesellschaften forcieren. Dies wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr für Märkte in Südafrika und Osteuropa begonnen und wird voraussichtlich im nächsten Geschäftsjahr abgeschlossen sein.

Das große Referenzprojekt "Port Authority New York/New Jersey" der Tochtergesellschaft in den USA ermöglicht den deutlichen Ausbau der Geschäfte in Nord- und Mittelamerika. Die Ausstattung weiterer Flughafenprojekte ist wieder fester Bestandteil der Planung der kommenden Jahre.

Deshalb ist es weiterhin wichtig, sehr gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Technik/Entwicklung/Softwareentwicklung und Projektmanagement für DESIGNA zu gewinnen bzw. intern weiterzuentwickeln. Dazu nutzt DESIGNA neben entsprechenden Messen auch die Kontakte zur Fachhochschule in Kiel, mit der eine entsprechende Kooperation besteht. Die Kapazitäten in Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb werden kurzfristig weiter ausgebaut.

G.2. Risikobericht

Cyberrisiko:

DESIGNA ist im abgelaufenen Geschäftsjahr Opfer einer Ransomware Attacke geworden. Hierbei wurden einige interne Systeme verschlüsselt, Kundensysteme waren kurzzeitig offline, konnten aber schnell wieder in einen betriebsbereiten Zustand versetzt werden. Die Wiederherstellung und Bewältigung der Attacke gelang mithilfe interner Ressourcen sowie externer Unterstützung. Aufgrund der geringen Offlinezeiten kann davon ausgegangen werden, dass die getroffenen Maßnahmen zum Schutz ausreichend waren. Dennoch zeigte die Attacke, dass ein erhöhtes Risiko in diesem Bereich besteht, weshalb seit dem Angriff massiv in die IT-Sicherheit investiert wird, um weitere Angriffe zu verhindern.

Marktrisiken:

Bedingt durch die hohe Inflation und steigende Zinsen, ist es möglich, dass Investitionen aufgeschoben werden bis sich die Finanzierungskosten wieder senken. Der Konflikt in der Ukraine und die Sanktionen gegenüber Russland haben keine wesentlichen direkten Auswirkungen auf DESIGNA. DESIGNA begegnet diesen Risiken durch eine fortlaufende und enge Kommunikation mit Tochtergesellschaften, Partnern und Endkunden weltweit. Ein stringentes Vertriebscontrolling hilft dabei, konkrete Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. zu antizipieren. Hierzu zählt auch das erhöhte Risiko von Unternehmensinsolvenzen auf Kundenseite, welches DESIGNA kontinuierlich im Rahmen seines Debitorenmanagements im Blick behält.

Materialpreisrisiko:

Trotz der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Zuge der industriellen Transformation und des Wandels des DESIGNA-Geschäftsmodells von einem Hardware- zu einem Softwareanbieter, haben die Produkte von DESIGNA noch immer einen signifikanten Hardware- bzw Materialanteil. Hierdurch wird eine generelle Abhängigkeit der Gesellschaft von den weltweiten Preisentwicklungen auf den internationalen Rohstoffmärkten begründet. Diesem Risiko wird durch eine strategische und vorausschauende Beschaffungsplanung, den Abschluss von Rahmenkontrakten mit festen Konditionen, sowie einer Vorratslagerung bei besonders kritischen Stoffen begegnet.

Fremdwährungsrisiko:

Durch die Aufnahme von Darlehen bei Tochtergesellschaften und Banken in fremder Währung im Rahmen der Unternehmensfinanzierung und durch den vereinzelten Abschluss von Einkaufskontrakten in fremder Währung, besteht bei Währungskursschwankungen der Fremdwährungsposition im Verhältnis zum Euro das grundsätzliche Risiko von Währungskursverlusten im Zeitverlauf. Diesem Risiko steht allerdings auch die Chance auf Währungskursgewinne gegenüber. Die Fremdwährungsrisiken werden durch eine individuelle und kontinuierliche Betrachtung der Kursentwicklungen gesteuert, wobei der Abschluss von Devisentermingeschäften von Fall zu Fall als Möglichkeit zur Risikominimierung in Erwägung gezogen wird, im Geschäftsjahr aber nicht genutzt wurde.

Forderungsausfallrisiko:

Bedingt durch das für DESIGNA typische Projektgeschäft mit teilweise mehrmonatigen bzw. mehrjährigen Realisierungszeiträumen und mehrmonatigen Zahlungszielen, besteht das generelle Risiko von Forderungsausfällen. Die Steuerung dieses Risiko erfolgt durch ein konsequentes Debitorenmanagement und die Absicherung von internationalen Aufträgen durch Akkreditive und Garantien. Individuelle Kreditlimits und längere Zahlungsziele müssen gesondert durch das Management autorisiert werden. Bonitätsrisiken wird durch Einholung von Kreditauskünften begegnet.

Personalrisiko:

Aufgrund der zunehmenden Anforderungen durch die Digitalisierung und den Vertrieb von technisch komplexen Produkten auf anspruchsvollen internationalen Märkten, sieht sich DESIGNA der permanenten Herausforderung ausgesetzt, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden sowie Know-how-Verluste zu vermeiden. DESIGNA begegnet diesem Risiko durch ein vorausschauendes Personalmanagement und die vereinzelte Zusammenarbeit mit renommierten Recruiting-Agenturen sowie Programmen zur Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung.

G.3. Risikomanagement und Gesamtbeurteilung

Zur Erkennung und Vorsorge von Risiken wurde ein Risikomanagement implementiert. Eventuell auftretende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf den Bestand des Unternehmens haben könnten, werden hier identifiziert, quantifiziert und entsprechend gemanagt. Auf Basis der Erkenntnisse aus eingerichteten Prozessen werden permanent die entsprechenden Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet. Die identifizierten Risiken werden von uns als beherrschbar eingestuft. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach unserer Beurteilung nicht.

H. Entwicklung

In der Entwicklung beschäftigt die Gesellschaft eine feste Anzahl eigener Mitarbeiter. Zusätzlich zu eigenen Ressourcen werden zur Lösung besonderer Fragestellungen bzw. zur Realisierung von speziellen Projekten bereichsübergreifende Teams gebildet und auf einen Stamm externer Kapazitäten zurückgegriffen.

Der Schwerpunkt der Entwicklungsleistungen liegt in der Weiterentwicklung der Software des ABACUS-Systems. Pro Jahr erfolgen ein bis zwei Softwareupdates mit grundlegenden Funktionserweiterungen und Datenbankänderungen.

Von dem Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (Entwicklungsprojekte) wurde im Geschäftsjahr Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden von den Entwicklungsaufwendungen insgesamt in Höhe von TEUR 4.070 (Vj. TEUR 3.505) Entwicklungen in Höhe von TEUR 633 (Vj. TEUR 518) aktiviert, denen Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.016 (Vj. TEUR 952) gegenüberstehen.

I. Prognosebericht

Die offene Systemarchitektur von ABACUS und fortlaufend mögliche innovative Produktanpassungen stellen für den Kunden ein hohes Maß an Investitionssicherheit dar. Daraus ergibt sich für DESIGNA grundsätzlich die Möglichkeit, weiter erfolgreich am Markt zu agieren und Erträge zu erwirtschaften.

Da derzeit keine technischen Grenzen das ABACUS-System hemmen und DESIGNA über ausgeprägte Expertisen im internationalen Parkraummanagementgeschäft verfügt, können anspruchsvolle Projekte weiterhin professionell betreut werden. Damit demonstriert DESIGNA ihre Marktstellung, insbesondere als Partner für die Anforderungen der überregionalen international operierenden Parkraumbetreiber.

Das Management von DESIGNA geht aufgrund der gestiegenen Anfragen davon aus, dass sich die Investitionsbereitschaft der Parkhausbetreiber national wie international weiter verbessert. Selbst bei einer Seitwärtsbewegung oder einer Abnahme des Marktvolumens gibt es für DESIGNA gute Chancen, den Marktanteil aufgrund von Innovationen und neuen Partnerschaften sowie der Gründung und Akquisition neuer Gesellschaften weiter auszubauen.

Unter Berücksichtigung des im Vergleich zum Vorjahr höheren Auftragsbestandes zum 29. Februar 2024 und der gleichzeitig positiven Signale aus dem für DESIGNA relevanten Marktumfeld erwartet das Management erneut einen nennenswerten Anstieg des Umsatzes im Geschäftsjahr 2024/25. Im Zuge dieses Anstieges der Umsatzerlöse wird von einem ebenfalls moderat höheren Betriebsergebnis ausgegangen. Aufgrund der immer noch hohen Einkaufspreise wird eine leichte Verschlechterung der Rohertragsmarge erwartet. Da die großen Investitionen in Personal und Marketing im abgelaufenen Geschäftsjahr stattgefunden haben, wird für das neue Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der anhaltend guten Umsatzsituation nur von einem leicht negativen Jahresergebnis ausgegangen.

 

Kiel, 25. Juli 2024

Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel

Oliver Suter, CEO

Florian Leiber, CTO

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Designa Verkehrsleittechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESAB- SCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 20. September 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Golz, Wirtschaftsprüfer

Heesch, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024

Der Jahresabschluss zum 29. Februar 2024 der Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 18. Oktober 2024 festgestellt.

Es wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.953.321,97 auf neue Rechnung vorzutragen.

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