Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Designa Verkehrsleittechnik GmbH
Faluner Weg 3, 24109 Kiel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Maiwald seit 17.4.2026 | Prokura |
Christian Grzona seit 17.4.2026 | Geschäftsführer |
Michael Rappold seit 17.4.2026 | Geschäftsführer |
Florian Leiber seit 17.4.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Designa-Axess Industries Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 80.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Designa Verkehrsleittechnik GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024I. Allgemeine Hinweise Die Designa Verkehrsleittechnik GmbH mit Sitz in Kiel ist im Handelsregister beim Amtsgericht Kiel unter der Nummer HRB 2234 Kl eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. (1) Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (linear, pro rata temporis) vermindert. Die Gesellschaft übt das Wahlrecht nach § 248 Absatz 2 HGB aus und bilanziert selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu ihren Herstellungskosten. Der Umfang der Herstellungskosten entspricht denen der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen. Die Fertigungseinzel- und -gemeinkosten werden über durchschnittliche Stundensätze berücksichtigt. Sie werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (linear, pro rata temporis) vermindert. Insgesamt sind im Geschäftsjahr TEUR 4.070 (Vj. TEUR 3.505) an Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen, wovon im Geschäftsjahr TEUR 633 (Vj. TEUR 518) als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden. (2) Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (linear, pro rata temporis) vermindert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen bzw. auf die immateriellen Vermögensgegenstände bemessen sich i. d. R. nach folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:
Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 800 betragen, werden im Geschäftsjahr sofort abgeschrieben. (3) Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bilanziert, gegebenenfalls bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um Abschreibungen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Sofern die Gründe einer dauerhaften Wertminderung nicht mehr vorliegen, wird eine entsprechende ertragswirksame Wertaufholung vorgenommen. (4) Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Durchschnittswerten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten; diese enthalten neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Die Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Reichweitenabschläge sowie durch einzelfallbezogene Abwertungen angemessen berücksichtigt. (5) Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte werden gem. des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. (6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Einzelrisiken angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen, die jährlich entsprechend den betrieblichen Erfahrungswerten angepasst wird. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Voraussichtlich langfristige Forderungen werden abgezinst. (7) Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die in fremder Währung lautenden Bestände werden gem. § 256a HGB zum Devisenstichtagskurs umgerechnet. (8) Nachrangige Darlehen von verbundenen Unternehmen werden zur Hervorhebung des besonderen Charakters dieser Darlehen nach dem Eigenkapital in einem gesonderten Posten "Nachrangig gestellte Verbindlichkeiten" ausgewiesen. (9) Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Der Rechnungszins wurde den von der Deutschen Bundesbank gemäß den Vorschriften der Rückstellungsabzinsungsverordnung zum Bilanzstichtag ermittelten und veröffentlichten Zinsinformationen entnommen. Es wurde ein Zinssatz von 1,82 % (Vj. 1,79 %) verwendet. Nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Der Rententrend orientiert sich an dem mittelfristigen Inflationsziel der Europäischen Zentralbank und wurde mit 2 % (Vj. 2 % p. a.) berücksichtigt. Durch die Bewertung der Pensionsverpflichtungen mit dem Zins auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts von 1,82 % (Vj. 1,79 %) ergibt sich gegenüber der Bewertung mit dem Zins auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts von 1,78 % (Vj. 1,48 %) ein Unterschiedsbetrag von TEUR 18 (Vj. TEUR 148). In Höhe dieses Betrages besteht gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre. (10) Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Preis- und Kostensteigerungen werden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Zeitguthaben von TEUR 677 (Vj. TEUR 624) erfolgte auf Basis der individuellen Gehälter unter Hinzurechnung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Die Rückstellung für pauschale Gewährleistung und Kulanz wird anhand der garantiebehafteten Umsätze unter Anwendung von Prozentsätzen gebildet, die unter Berücksichtigung der tatsächlich angefallenen Garantiekosten ermittelt werden. Die übrigen Rückstellungen wurden auch entsprechend der erwarteten Inanspruchnahmen gebildet. (11) Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. (12) Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 314 (Vj. TEUR 0) beruhen auf dem saldierten Überhang von passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.222 (Vj. TEUR 951) über die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 908 (Vj. TEUR 2.149) und resultieren im Wesentlichen aus zeitlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Ansätzen bei immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen und den Pensionsrückstellungen. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 31,58 % (Vj. 31,58 %). III. Erläuterungen zur Bilanz (13) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. (14) Anteilsbesitz Die Angaben zum Eigenkapital und zum Ergebnis sind den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten, jeweils aktuell vorliegenden Jahresabschlüssen entnommen. Eine Ausnahme hierzu bildet die DESIGNA Parking & Access s.r.o., Prag/Tschechien. Hier wurden die Daten aus dem nach lokalen Rechnungslegungsstandards aufgestellten, aktuell vorliegenden Jahresabschluss entnommen
*) Gemäß Jahresabschluss zum
29.02.2024.
(15) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 12.157 (Vj. TEUR 6.629) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 4.178 (Vj. TEUR 2.344) aus sonstigen Forderungen. Von den Forderungen haben TEUR 0 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (16) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren mit TEUR 260 (Vj. TEUR 311) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 0 (Vj. TEUR 0) aus sonstigen Forderungen. (17) Latente Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
(18) Eigenkapital Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 2.576 (Vj. TEUR 2.958) führen abzüglich darauf entfallener passiver Steuerlatenzen von TEUR 813 (Vj. TEUR 934 - Steuersatz: 31,58 %) zu einer Ausschüttungssperre von TEUR 1.763 (Vj. TEUR 2.024). Darüber hinaus führt der Ansatz von aktiven latenten Steuern mit einem Steuersatz von 31,58 % zu einer zusätzlichen Ausschüttungssperre von TEUR 908 (Vj. TEUR 2.149). Aufgrund der gesetzlichen Neuregelung des für die Abzinsung von Pensionsverpflichtungen anzusetzenden Zinssatzes ergab sich eine um TEUR 18 (Vj. TEUR 148) niedrigere Pensionsrückstellung. In Höhe dieses Betrages besteht gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre. Insgesamt ergibt sich eine Ausschüttungssperre von TEUR 2.689 (TEUR 4.321). (19) Nachrangig gestellte Verbindlichkeiten Die nachrangig gestellten Verbindlichkeiten bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.422 (Vj. TEUR 6.089). Die Verbindlichkeiten haben im Berichtsjahr wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von über einem Jahr sowie gleichzeitig eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. (20) Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.808 (Vj. TEUR 1.444), für Zeitguthaben und rückständigen Urlaub für Mitarbeiter in Höhe von TEUR 677 (Vj. TEUR 624), für Gewährleistung und Kulanz in Höhe von TEUR 327 (Vj. TEUR 217), für Gratifikationen in Höhe von TEUR 726 (Vj. TEUR 668) und für Jubiläen in Höhe von TEUR 155 (Vj. TEUR 140) gebildet. (21) Verbindlichkeiten
(22) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.856 (Vj. TEUR 955) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 594 (Vj TEUR 105) saldiert wurden. In dem Posten sind ferner mit TEUR 928 (Vj TEUR 2.919) sonstige Verbindlichkeiten enthalten. (23) Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen mit TEUR 34.460 (Vj TEUR 21.330) sonstige Verbindlichkeiten, die mit sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 3) saldiert wurden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (24) Umsatzerlöse
(25) Außergewöhnliche und periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 76 (Vj. TEUR 11), aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 46) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 29). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus nachlaufenden Rechnungen in Höhe von TEUR 101 (Vj. TEUR 20). Außerdem enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 1.293 (Vj. TEUR 8), die als außergewöhnlich zu bezeichnen sind. (26) Operatives Ergebnis Die Ergebniseffekte aus der Änderung der Abzinsungssätze bei Personalrückstellungen werden im operativen Ergebnis (Personalaufwand) ausgewiesen. (27) Jahresfehlbetrag Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -2.953 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. V. Ergänzende Angaben (28) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften zu Gunsten verbundener Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 16.019 (Vj. TEUR 12.153). Diese resultieren im Wesentlichen aus Haftungsverhältnissen im Zusammenhang mit Großprojekten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird vor dem Hintergrund der bisherigen Abwicklung von Großprojekten als gering angesehen. Weiterhin hat sich die Gesellschaft in einer Patronatserklärung gegenüber einem verbundenen Unternehmen verpflichtet, dieses zeitlich unbeschränkt bis zur Beseitigung dessen buchmäßiger Überschuldung und einer ungewissen Fortbestehensprognose finanziell derart auszustatten, dass das verbundene Unternehmen in der Lage ist, sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Verpflichtungen fristgerecht und vollumfänglich nachzukommen. Zum Bilanzstichtag ist das verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.676 bilanziell überschuldet und weist Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.363 aus. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung wird als gering angesehen, weil das verbundene Unternehmen nach Einschätzung dessen Geschäftsführung gemäß ihrer internen Unternehmensplanung über ausreichend eigene Finanzmittel verfügt, um sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen selbst nachzukommen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Bestellrahmenkontingenten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 13.200 (Vj. TEUR 9.064) und gewährleisten das Wachstum sowie künftige Entwicklungen. Die finanziellen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Mieten und Leasing) betragen für das Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 447 und für die Folgejahre TEUR 860 und setzen sich wie folgt zusammen:
(29) Nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich keine Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf den Fortbestand des Unternehmens ergeben. (30) Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 249 Mitarbeiter (Vj. 221 Mitarbeiter) beschäftigt. Davon waren 42 (Vj. 38) gewerbliche Mitarbeiter, 196 (Vj. 174) Angestellte sowie 11 (Vj. 9) Studenten und Aushilfen beschäftigt. Zusätzlich wurden noch 2 (Vj. 1) Geschäftsführer und 5 (Vj. 3) Auszubildende beschäftigt. Insgesamt waren 206 (Vj. 194) Personen am Standort Kiel und 50 (Vj. 25) Mitarbeiter in den Vertriebs- und Servicestützpunkten beschäftigt. (31) Honorar des Abschlussprüfers
(32) Aufsichtsrat Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 1. Februar 2021 wurde der freiwillige Aufsichtsrat der Gesellschaft rückwirkend zum 1. März 2020 aufgelöst. Die Aufgaben des Aufsichtsrates werden seither von der Gesellschafterversammlung wahrgenommen. (33) Mitglieder der Geschäftsführung
Die Geschäftsführerbezüge im Geschäftsjahr betrugen insgesamt TEUR 467 (Vj. TEUR 444). Für ehemalige Geschäftsführer besteht eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 106 (Vj. TEUR 106). Im Geschäftsjahr wurden Pensionszahlungen an ehemalige Geschäftsführer in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 13) geleistet. (34) Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis aufstellt, ist die Designa-Axess Industries Holding GmbH, Anif, Österreich. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis aufstellt, ist die MTB Beteiligungen AG, Wien, Österreich. Die Offenlegung der beiden Konzernabschlüsse erfolgt im Firmenbuch in Österreich abrufbar unter https://www.justiz.gv.at. Die Gesellschaft ist von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht der MTB Beteiligungen AG, Wien, Österreich, wird nach IFRS aufgestellt.
Kiel, den 25. Juli 2024 Designa Verkehrsleittechnik GmbH Oliver Suter, CEO Florian Leiber, CTO Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024A. Grundlagen des Unternehmens Die Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel (nachfolgend "DESIGNA") entwickelt, vertreibt, installiert und wartet Parkraumbewirtschaftungssysteme unter den Produktlinien NEXT und Connect, die aus den jeweiligen Hardwarekomponenten, wie beispielsweise automatischen Kassen(-systemen), Ein- und Ausfahrtskontrollgeräten und Schranken sowie den entsprechenden Softwarelösungen bestehen. Hauptabnehmer der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens sind Parkhausbetreiber, Kommunen, Einkaufszentren, Krankenhäuser, Hotels und Flughäfen. DESIGNA hat im vorangegangenen Geschäftsjahr die neue Spurgeräte-Serie "Connect" (Ein- und Ausfahrten) erfolgreich in den Markt eingeführt. Der positive Absatztrend hat sich fortgesetzt. Mit der ASP-Technologie (Application Service Providing) übernimmt DESIGNA für ihre Kunden die komplette IT-Operation in einem zentralen Rechenzentrum. Die Marktdurchdringung der ASP-Technologie (Application Service Providing), welche DESIGNA den Parkhausbetreibern als Cloud-Service bereitstellt, erhöht sich kontinuierlich. Neben größeren Betreibern mit vielen Parkflächen schätzen auch Betreiber mit nur einer oder zwei Anlagen die Vorteile, die in der Flexibilität, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit dieser Technologie liegen. In den letzten Geschäftsjahren wurden technisch sehr anspruchsvolle Großprojekte an den Flughäfen Frankfurt-Main, Köln-Bonn, Leipzig-Halle und Sydney (Australien) durchgeführt. Das größte Projekt dieser Art wurde an den Flughäfen der "Port Authority New York/New Jersey" (USA) realisiert. Basierend auf dem Referenzprojekt in New York konnte DESIGNA auf dem nordamerikanischen Markt weitere große Flughafenprojekte in den USA (Miami und Charlotte) sowie in Kanada (Ottawa) akquirieren, welche 2022 größtenteils abgeschlossen wurden. Entwicklung, Produktion und zentrale Serviceeinheiten befinden sich am Hauptsitz der DESIGNA-Unternehmensgruppe in Kiel. Der Inlandsvertrieb erfolgt über fünf nationale Niederlassungen. Dazu existiert ein breites Servicenetz. Der Vertrieb, die Installation und der Support und Service im Ausland erfolgen entweder über eigene Tochtergesellschaften oder unabhängige Partnerunternehmen. Dadurch ist DESIGNA in rund 60 Ländern vertreten. Zur Steuerung des Unternehmens werden als finanzielle Leistungsindikatoren die Betriebsleistung (bestehend aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung, den aktivierten Eigenleistungen und den sonstigen betrieblichen Erträgen), die Rohertragsmarge (Relation von Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand und Fremdleistungen zur Betriebsleistung) sowie das Jahresergebnis verwendet. B. Wirtschaftsbericht B.1. Rahmenbedingungen Die Geschäftstätigkeit von DESIGNA ist dem Investitionsgüterbereich zuzuordnen. In Europa ist die Nachfrage nach neuen Systemen abhängig von der allgemeinen Bereitschaft, bestehende Anlagen zu ersetzen. Neben Ersatz-Investitionen, die aufgrund der technischen Überalterung der Systeme erforderlich werden, wird die Bereitschaft zum Austausch insbesondere auch durch die Renditeerwartungen und Refinanzierungsmöglichkeiten der Investoren beeinflusst. Die Renditeerwartungen sind abhängig von der konkreten Lage der Parkraumflächen und der alternativen Verkehrsanbindungen. Dazu kommt die Nachfrage nach technischen Neuerungen wie kamerabasierte Kennzeichenerkennung, App-Lösungen und darauf basierende Parkmanagementsysteme sowie ticketless Lösungen. Wachstumsmärkte für DESIGNA Produkte entwickeln sich weltweit in Ländern, in denen hohe Bauinvestitionen beispielsweise infolge von Infrastrukturprojekten oder als Folge von Bevölker rungszuzug in Metropolregionen (Urbanisierung) getätigt werden müssen. Diese sind mit steigenden Einkommen auch in Schwellenländern erkennbar. Dadurch konnte ein sehr hoher Auftragsbestand mit in das Folgejahr übernommen werden. Die größte Nachfrage registrieren wir momentan im Bereich Shopping Malls, wo im abgelaufenen Jahr mit einigen Kunden Exklusivverträge geschlossen werden konnten sowie mehrere Leuchtturm Projekte beauftragt wurden, die voraussichtlich im Folgejahr abgeschlossen werden. Des Weiteren ist das Airport Segment immer noch ein wichtiger Part. Hier stehen im Folgejahr Entscheidungen bei mehreren größeren Projekten an, die zugunsten DESIGNAs fallen können. B.2. Geschäftsverlauf Die von DESIGNA entwickelten und vertriebenen Produktlinien haben sich auf den für das Unternehmen relevanten Märkten etabliert und werden durch Produktinnovationen ergänzt. Aufgrund eines weitreichenden Investitionsprogrammes in Personal und Marketing und einer wachstumsbasierten Vertriebsstrategie, konnte das prognostizierte Jahresergebnis nicht erreicht werden. Zusätzlich belastet eine Cyberattacke, die im Oktober 2023 auf die Systeme der DESIGNA durchgeführt wurde, stark das Ergebnis, da zu Bewältigung hohe externe Kosten aufgelaufen sind, sowie viele interne Kapazitäten auf die Minderung der Schäden konzentriert werden mussten. Dagegen konnten die Umsätze wie im Vorjahr prognostiziert deutlich gesteigert werden, wodurch ein Teil der Liquiditätsabflüsse des Investitionsprogrammes ausgeglichen wurde. Maßgeblich bedingt durch die wachstumsbasierte Vertriebsstrategie haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 17,25 % auf TEUR 46.488 (Vj. TEUR 39.650) erhöht. Die Betriebsleistung hat sich auf TEUR 48.938 (Vj. TEUR 41.950) verbessert, wodurch der im letzten Jahr prognostizierte moderate Anstieg eingetroffen ist. Trotz des erhöhten Umsatzes und der verbesserten Betriebsleistung konnten die stark steigenden Materialaufwendungen und gestiegenen Personalkosten nicht ausgeglichen werden. Daher verbleibt ein Verlust von TEUR -2.953 (Vj. - 1.450) zum Geschäftsjahresende. Aufgrund der Veränderung des Produktmixes von Projektumsätzen zu Serviceumsätzen konnte die Rohertragsmarge anders als im Vorjahr prognostiziert (leichte Verschlechterung) leicht erhöht werden. Im Allgemeinen ist der Geschäftsverlauf trotz des Jahresfehlbetrages aufgrund der Steigerung der Umsatzerlöse und der Betriebsleistung unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Cyberangriffs noch als zufriedenstellend einzuschätzen. Ertragslage
Die Betriebsleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.988 auf TEUR 48.938 erhöht, was einem Anstieg um 16,7 % entspricht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem gesteigerten Umsatz. Die Rohertragsmarge hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 55,4 % auf 56,5 % leicht erhöht. Dies ist u.a. auf den Produktmix zurückzuführen, der sich im aktuellen Geschäftsjahr von Projektumsätzen zu Serviceumsätzen verschoben hat. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 1.292 Erträge aus den erwarteten Versicherungserstattungen aufgrund des Cyberangriffes berücksichtigt, die durch den Cyberangriff aufgelaufenen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 2.314. Zum Zeitpunkt der Aufstellung liegt eine Zusage der Versicherung dem Grunde nach vor; auf Basis dieser Zusage beurteilt die Geschäftsführung die im Jahresabschluss ausgewiesenen Erträge aus der erwarteten Versicherungserstattung als so gut wie sicher. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.341 erhöht. Diese Erhöhung ist größtenteils auf Neueinstellungen (249 Mitarbeiter; Vj. 215Mitarbeiter) sowie Gehaltsanpassungen im Rahmen des Tarifvertrages zurückzuführen. Die übrigen Betriebsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,14 % gestiegen. Wesentliche Positionen in den übrigen Betriebsaufwendungen 2023/24 betrafen Aufwendungen für Management Umlagen in Höhe von TEUR 1.456 (Vj. TEUR 1.676), Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 613 (Vj. TEUR 381), Versand- und Verpackungskosten in Höhe von TEUR 517 (Vj. TEUR 619), Aufwendungen für Mieten und Leasing in Höhe von TEUR 589 (Vj. TEUR 608), EDV-Kosten in Höhe von TEUR 595 (Vj. TEUR 464) sowie Reisekosten für Arbeitnehmer in Höhe von TEUR 365 (Vj. TEUR 327). Das Finanzergebnis zeigt im Geschäftsjahr 2023/2024 Beteiligungserträge in Höhe von TEUR 380 (Vj. TEUR 631) und hat sich insbesondere auch aufgrund von höheren Zinsaufwendungen (TEUR 2.653; Vj. TEUR 960) im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR -1.422 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -1.732) verbessert. Das Geschäftsjahr 2023/24 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR -2.953 ab und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -1.503 verschlechtert. Dies ist unter anderem maßgeblich dem nicht Ansatz von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge geschuldet. Insgesamt liegen die Aufwendungen aus der Veränderung von latenten Steuern bei TEUR 1.512 (Vj. Ertrag in Höhe von TEUR 305). D. Finanzierungs- und Liquiditätslage Die liquiden Mittel (Finanzmittelbestand) haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 174 um TEUR 259 auf TEUR 433 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 7.354 um TEUR 2.434 auf TEUR 4.920 deutlich verringert. Die Veränderungen im Finanzmittelfonds sind zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahresstichtag im Wesentlichen geprägt durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR -4.884 und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit, welcher im Geschäftsjahr mit TEUR -1.514 im Wesentlichen geprägt war durch die Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von TEUR -1.026 und der Akquisition von einer Gesellschaft im Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR -1.103, sowie Einzahlungen aufgrund von erhaltenen Zinsen in Höhe von TEUR 626 und erhaltenen Dividenden in Höhe von TEUR 380. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte hauptsächlich durch die Aufnahme von Krediten in Höhe von TEUR 20.833 bei gleichzeitigen Kredittilgungen und Zinsen von TEUR 14.176, was zu einem Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR +6.657 führte. Zum Stichtag standen der Gesellschaft darüber hinaus zugesagte nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von TEUR 7.639 zur Verfügung. E. Vermögenslage und Kapitalstruktur Gegenüber dem Geschäftsjahresende 2022/23 hat sich die Bilanzsumme stichtagsbezogen um TEUR 8.771 (12,9 %) erhöht.
Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 961 erhöht, was einer Steigerung von 2 % entspricht. Bei den als mittel- und langfristiges Vermögen eingeordneten immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich hauptsächlich um aktivierte Eigenleistungen. Hier wurden im Geschäftsjahr Neuentwicklungen in Höhe von TEUR 633 (Vj. TEUR 518) aktiviert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres beinhalteten vorwiegend Ersatzbeschaffungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens hat sich auf TEUR 30.549 (Vj. TEUR 22.739) erhöht, was größtenteils auf gestiegene Forderungen aus kurzfristigen Darlehen für Projektfinanzierungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Die betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote (bilanzielles Eigenkapital zuzüglich nachrangig gestellte Verbindlichkeiten im Verhältnis zur Bilanzsumme) liegt bei 30,9 % zum 29.02.2024 und ist im Vergleich zum Vorjahr (Vj. 37,3 %) gesunken. Es wurde ein Darlehen eines verbundenen Unternehmens in ein nachrangiges Darlehen umgewidmet. Das mittel- und langfristige Fremdkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.780 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die planmäßige Tilgung eines Bankdarlehens zurückzuführen Das kurzfristige Fremdkapital hat sich um TEUR 14.172 gegenüber dem Vorjahr erhöht, was im Wesentlichen auf die Erhöhung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zurückzuführen ist. Die Erhöhung diente der Aufnahme und Weitergabe von kurzfristigen Darlehen an die Tochtergesellschaften. F. Personal- und Sozialbereich DESIGNA ist Mitglied im Verband der Metall- und Elektroindustrie und somit tarifgebunden. Die Mitarbeiteranzahl betrug im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 249 (Vj. 215 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag 29.02.2024 waren 259 (Vj. 230) Mitarbeiter bei DESIGNA angestellt. Aus- und Weiterbildungen werden im Rahmen des DESIGNA-Qualitätsmanagements geplant und geregelt. Sowohl innerbetriebliche als auch externe Schulungsmaßnahmen werden entsprechend des Handlungsbedarfs zwischen Mitarbeitern und Fachvorgesetzten abgesprochen und durchgeführt bzw. beauftragt. DESIGNA hat ein großes Interesse daran, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich, aber auch in einer wirtschaftlich vertretbaren Größenordnung, zu schulen. Hierdurch wird gewährleistet, dass das Unternehmen dem eigenen Anspruch als Qualitätshersteller gerecht werden kann. G. Geschäftschancen und -risiken G.1. Chancenbericht Die Kunden von DESIGNA bzw. die Parkraumbetreiber legen sich bei ihrer Investitionsentscheidung für ein System auf mindestens 10 Jahre fest. Daher versuchen sie beim Kauf Risiken zu reduzieren, indem sie auf bekannte Lieferanten und bewährte Technologien zurückgreifen. Das ABACUS-System von DESIGNA ist deshalb softwareseitig auf Basis der aktuellen Microsoft-Umgebung entwickelt worden, um neue Optionen, die aus den Weiterentwicklungen der Betriebssystem- oder Datenbanktechnologie resultieren, direkt zu nutzen. Die Architektur des ABACUS-Systems eröffnet DESIGNA die Möglichkeit, auf Kundenanforderungen flexibel und effizient zu reagieren. Damit stellt das System eine verlässliche Plattform für weitere Innovationen im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung dar. So wurden beispielsweise weitere Funktionen zur Verbesserung der Kundenbetreuung bereitgestellt oder erweiterte Möglichkeiten zum bequemen ticket- und bargeldlosen Parken geschaffen. Auch neue Applikationen, wie beispielsweise die "Beacon-basierte" ticketlose Zugangstechnologie "smart move" kommt dem Wunsch nach weiterer Vereinfachung des Parkvorgangs entgegen. Die Kombination aus ABACUS-System-Architektur und homogener Vernetzung der Systemkomponenten über das Internet erlauben die effiziente Verwirklichung innovativer Produktideen. Im Zusammenspiel mit der DESIGNA Cloud-Lösung eröffnen sie dem Kunden einen echten funktionalen Vorsprung, erhebliche Kostenvorteile und eine sehr kurze Produkteinführungszeit (Time-To-Market). Da die Vertriebsaktivitäten durch eigene Tochtergesellschaften bzw. selbständige Partner in geographischer Hinsicht vielfältig sind und gleichzeitig nicht auf einzelne Marktsegmente innerhalb der Kundengruppen (Parkhausbetreiber, Kommunen, Einkaufszentren, Krankenhäuser, Hotels und Flughäfen) beschränkt werden, wird das wirtschaftliche Risiko gestreut. Potentiellen Konjunkturschwächen stehen so besseren Entwicklungsmöglichkeiten in anderen Ländern oder Marktsegmenten gegenüber. Da DESIGNA die Vertriebsaktivitäten weltweit bisher noch nicht auf alle relevanten Regionen ausgeweitet hat, überwiegen im internationalen Bereich die Marktchancen. Strategisch ist die Erschließung der Regionen Mittel- und Südamerika sowie Asien und dem Mittleren Osten geplant. Hierfür ist DESIGNA bereits weitere Partnerschaften eingegangen und wird die Marktbearbeitung mit der Gründung oder dem Erwerb weiterer Tochtergesellschaften forcieren. Dies wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr für Märkte in Südafrika und Osteuropa begonnen und wird voraussichtlich im nächsten Geschäftsjahr abgeschlossen sein. Das große Referenzprojekt "Port Authority New York/New Jersey" der Tochtergesellschaft in den USA ermöglicht den deutlichen Ausbau der Geschäfte in Nord- und Mittelamerika. Die Ausstattung weiterer Flughafenprojekte ist wieder fester Bestandteil der Planung der kommenden Jahre. Deshalb ist es weiterhin wichtig, sehr gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Technik/Entwicklung/Softwareentwicklung und Projektmanagement für DESIGNA zu gewinnen bzw. intern weiterzuentwickeln. Dazu nutzt DESIGNA neben entsprechenden Messen auch die Kontakte zur Fachhochschule in Kiel, mit der eine entsprechende Kooperation besteht. Die Kapazitäten in Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb werden kurzfristig weiter ausgebaut. G.2. Risikobericht Cyberrisiko: DESIGNA ist im abgelaufenen Geschäftsjahr Opfer einer Ransomware Attacke geworden. Hierbei wurden einige interne Systeme verschlüsselt, Kundensysteme waren kurzzeitig offline, konnten aber schnell wieder in einen betriebsbereiten Zustand versetzt werden. Die Wiederherstellung und Bewältigung der Attacke gelang mithilfe interner Ressourcen sowie externer Unterstützung. Aufgrund der geringen Offlinezeiten kann davon ausgegangen werden, dass die getroffenen Maßnahmen zum Schutz ausreichend waren. Dennoch zeigte die Attacke, dass ein erhöhtes Risiko in diesem Bereich besteht, weshalb seit dem Angriff massiv in die IT-Sicherheit investiert wird, um weitere Angriffe zu verhindern. Marktrisiken: Bedingt durch die hohe Inflation und steigende Zinsen, ist es möglich, dass Investitionen aufgeschoben werden bis sich die Finanzierungskosten wieder senken. Der Konflikt in der Ukraine und die Sanktionen gegenüber Russland haben keine wesentlichen direkten Auswirkungen auf DESIGNA. DESIGNA begegnet diesen Risiken durch eine fortlaufende und enge Kommunikation mit Tochtergesellschaften, Partnern und Endkunden weltweit. Ein stringentes Vertriebscontrolling hilft dabei, konkrete Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. zu antizipieren. Hierzu zählt auch das erhöhte Risiko von Unternehmensinsolvenzen auf Kundenseite, welches DESIGNA kontinuierlich im Rahmen seines Debitorenmanagements im Blick behält. Materialpreisrisiko: Trotz der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Zuge der industriellen Transformation und des Wandels des DESIGNA-Geschäftsmodells von einem Hardware- zu einem Softwareanbieter, haben die Produkte von DESIGNA noch immer einen signifikanten Hardware- bzw Materialanteil. Hierdurch wird eine generelle Abhängigkeit der Gesellschaft von den weltweiten Preisentwicklungen auf den internationalen Rohstoffmärkten begründet. Diesem Risiko wird durch eine strategische und vorausschauende Beschaffungsplanung, den Abschluss von Rahmenkontrakten mit festen Konditionen, sowie einer Vorratslagerung bei besonders kritischen Stoffen begegnet. Fremdwährungsrisiko: Durch die Aufnahme von Darlehen bei Tochtergesellschaften und Banken in fremder Währung im Rahmen der Unternehmensfinanzierung und durch den vereinzelten Abschluss von Einkaufskontrakten in fremder Währung, besteht bei Währungskursschwankungen der Fremdwährungsposition im Verhältnis zum Euro das grundsätzliche Risiko von Währungskursverlusten im Zeitverlauf. Diesem Risiko steht allerdings auch die Chance auf Währungskursgewinne gegenüber. Die Fremdwährungsrisiken werden durch eine individuelle und kontinuierliche Betrachtung der Kursentwicklungen gesteuert, wobei der Abschluss von Devisentermingeschäften von Fall zu Fall als Möglichkeit zur Risikominimierung in Erwägung gezogen wird, im Geschäftsjahr aber nicht genutzt wurde. Forderungsausfallrisiko: Bedingt durch das für DESIGNA typische Projektgeschäft mit teilweise mehrmonatigen bzw. mehrjährigen Realisierungszeiträumen und mehrmonatigen Zahlungszielen, besteht das generelle Risiko von Forderungsausfällen. Die Steuerung dieses Risiko erfolgt durch ein konsequentes Debitorenmanagement und die Absicherung von internationalen Aufträgen durch Akkreditive und Garantien. Individuelle Kreditlimits und längere Zahlungsziele müssen gesondert durch das Management autorisiert werden. Bonitätsrisiken wird durch Einholung von Kreditauskünften begegnet. Personalrisiko: Aufgrund der zunehmenden Anforderungen durch die Digitalisierung und den Vertrieb von technisch komplexen Produkten auf anspruchsvollen internationalen Märkten, sieht sich DESIGNA der permanenten Herausforderung ausgesetzt, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden sowie Know-how-Verluste zu vermeiden. DESIGNA begegnet diesem Risiko durch ein vorausschauendes Personalmanagement und die vereinzelte Zusammenarbeit mit renommierten Recruiting-Agenturen sowie Programmen zur Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung. G.3. Risikomanagement und Gesamtbeurteilung Zur Erkennung und Vorsorge von Risiken wurde ein Risikomanagement implementiert. Eventuell auftretende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf den Bestand des Unternehmens haben könnten, werden hier identifiziert, quantifiziert und entsprechend gemanagt. Auf Basis der Erkenntnisse aus eingerichteten Prozessen werden permanent die entsprechenden Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet. Die identifizierten Risiken werden von uns als beherrschbar eingestuft. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach unserer Beurteilung nicht. H. Entwicklung In der Entwicklung beschäftigt die Gesellschaft eine feste Anzahl eigener Mitarbeiter. Zusätzlich zu eigenen Ressourcen werden zur Lösung besonderer Fragestellungen bzw. zur Realisierung von speziellen Projekten bereichsübergreifende Teams gebildet und auf einen Stamm externer Kapazitäten zurückgegriffen. Der Schwerpunkt der Entwicklungsleistungen liegt in der Weiterentwicklung der Software des ABACUS-Systems. Pro Jahr erfolgen ein bis zwei Softwareupdates mit grundlegenden Funktionserweiterungen und Datenbankänderungen. Von dem Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (Entwicklungsprojekte) wurde im Geschäftsjahr Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden von den Entwicklungsaufwendungen insgesamt in Höhe von TEUR 4.070 (Vj. TEUR 3.505) Entwicklungen in Höhe von TEUR 633 (Vj. TEUR 518) aktiviert, denen Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.016 (Vj. TEUR 952) gegenüberstehen. I. Prognosebericht Die offene Systemarchitektur von ABACUS und fortlaufend mögliche innovative Produktanpassungen stellen für den Kunden ein hohes Maß an Investitionssicherheit dar. Daraus ergibt sich für DESIGNA grundsätzlich die Möglichkeit, weiter erfolgreich am Markt zu agieren und Erträge zu erwirtschaften. Da derzeit keine technischen Grenzen das ABACUS-System hemmen und DESIGNA über ausgeprägte Expertisen im internationalen Parkraummanagementgeschäft verfügt, können anspruchsvolle Projekte weiterhin professionell betreut werden. Damit demonstriert DESIGNA ihre Marktstellung, insbesondere als Partner für die Anforderungen der überregionalen international operierenden Parkraumbetreiber. Das Management von DESIGNA geht aufgrund der gestiegenen Anfragen davon aus, dass sich die Investitionsbereitschaft der Parkhausbetreiber national wie international weiter verbessert. Selbst bei einer Seitwärtsbewegung oder einer Abnahme des Marktvolumens gibt es für DESIGNA gute Chancen, den Marktanteil aufgrund von Innovationen und neuen Partnerschaften sowie der Gründung und Akquisition neuer Gesellschaften weiter auszubauen. Unter Berücksichtigung des im Vergleich zum Vorjahr höheren Auftragsbestandes zum 29. Februar 2024 und der gleichzeitig positiven Signale aus dem für DESIGNA relevanten Marktumfeld erwartet das Management erneut einen nennenswerten Anstieg des Umsatzes im Geschäftsjahr 2024/25. Im Zuge dieses Anstieges der Umsatzerlöse wird von einem ebenfalls moderat höheren Betriebsergebnis ausgegangen. Aufgrund der immer noch hohen Einkaufspreise wird eine leichte Verschlechterung der Rohertragsmarge erwartet. Da die großen Investitionen in Personal und Marketing im abgelaufenen Geschäftsjahr stattgefunden haben, wird für das neue Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der anhaltend guten Umsatzsituation nur von einem leicht negativen Jahresergebnis ausgegangen.
Kiel, 25. Juli 2024 Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel Oliver Suter, CEO Florian Leiber, CTO BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Designa Verkehrsleittechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESAB- SCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 20. September 2024 BDO
AG
Golz, Wirtschaftsprüfer Heesch, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 Der Jahresabschluss zum 29. Februar 2024 der Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 18. Oktober 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.953.321,97 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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