Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Nymphenburger Straße 3B, 80335 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christiane Dr. Krüger seit 9.2.2026 | Prokura |
Matthias Groschupp seit 24.7.2025 | Prokura |
Yan Zhang seit 28.2.2025 | Prokura |
Florian Bandrack seit 28.2.2025 | Prokura |
Ronny Walter seit 21.11.2024 | Prokura |
Robert Rostek seit 27.1.2023 | Prokura |
Bernhard Gemmel seit 27.1.2023 | Prokura |
Jörg Artur Helmut Mühlenkamp seit 30.6.2022 | Prokura |
Steffen Dr. Meining seit 30.6.2022 | Prokura |
Hendrik Dr. Theismann seit 18.2.2022 | Prokura |
Rahel Dr. Reichold seit 18.2.2022 | Prokura |
Alexander Dr. Fridgen seit 18.2.2022 | Prokura |
Sebastian Billig seit 28.6.2021 | Prokura |
Ralf Dr. Ek seit 1.3.2021 | Prokura |
Georg Scholz seit 1.3.2021 | Prokura |
Simon Parviz seit 1.3.2021 | Prokura |
Andreas Griesbach seit 22.12.2020 | Prokura |
Oliver Köster seit 22.12.2020 | Prokura |
Roland Hoven seit 22.12.2020 | Prokura |
Adrian Dr. Boelingen seit 22.12.2020 | Prokura |
Stefan Dr. Meßmer seit 22.12.2020 | Prokura |
Johannes Herbold seit 13.12.2019 | Prokura |
Michael Dr. Klett seit 13.12.2019 | Prokura |
Jens Suhrbier seit 13.12.2019 | Prokura |
Christian Dr. Engelhardt seit 13.12.2019 | Prokura |
Martin Maurer seit 20.9.2018 | Prokura |
Sven Vollstädt seit 20.9.2018 | Prokura |
Christian Goswin Hensell seit 20.9.2018 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Gemmeke seit 20.9.2018 | Geschäftsführer |
Oliver Hubertus seit 20.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Baker Tilly RA-GbR | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzBaker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München Bilanz zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und VerlustrechnungBaker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat zum Gegenstand des Unternehmens die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten einschließlich der Rechtsberatung durch Übernahme von Anwaltsaufträgen einschließlich der Beratung und Vertretung in steuerrechtlichen Angelegenheiten, die nur durch in den Diensten der Gesellschaft stehende, zugelassene Rechtsanwälte bzw. Steuerberater unabhängig, weisungsfrei und eigenverantwortlich unter Beachtung ihres Berufsrechts ausgeführt werden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss entspricht den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und den anzuwendenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 243665 eingetragen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Dabei werden die Vermögensgegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie andere Anlagen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 3 bis 13 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben, da die Abweichungen dieses Wertansatzes im Vergleich zu einer der erwarteten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibung unwesentlich sind. Die Genossenschaftsanteile sowie die Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird der Wertansatz auf den niedrigeren beizulegenden Wert vermindert. Die Unfertigen Leistungen beinhalten in Arbeit befindliche Aufträge aus Werkverträgen bzw. ähnlich zu klassifizierenden Auftragsverhältnissen. Sie sind mit ihren Herstellungskosten einschließlich eines angemessenen Zuschlages für Gemeinkosten, Abschreibungen, Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung angesetzt. Die Veränderung des Postens gegenüber dem Vorjahr wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen erfasst. Es wurde verlustfrei bewertet; somit wurden von den voraussichtlichen Erlösen erforderlichenfalls Abschläge zur Berücksichtigung der noch anfallenden Kosten vorgenommen. Darüber hinaus wurden erkennbare Risiken, die zu einem niedrigeren beizulegenden Wert im Vorratsvermögen führen, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Wertberichtigungen wurden in den Ausweis der Bestandsveränderungen einbezogen, da sie sich im bisher üblichen Rahmen bewegen. Am Abschlussstichtag nicht abgerechnete Stunden aus Dienstverträgen oder ähnlich zu klassifizierenden Auftragsverhältnissen werden als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden bei den unfertigen Leistungen in Abzug gebracht. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Pro Quartal wird eine SAP-Auswertung über die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erstellt. Forderungen, die älter sind als 180 Tage, werden generell zu 50% wertberichtigt und solche, die älter sind als 360 Tage, zu 100%. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens, die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihrem Nennwert, ansonsten mit ihren Anschaffungskosten jeweils unter Berücksichtigung von erforderlichen Wertberichtigungen erfasst. Wertberichtigungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und von den übrigen Posten des Umlaufvermögens werden ertragswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennwert angesetzt. Die Höhe der Rücklagen für Anteile an einem mit Mehrheit beteiligten Unternehmen entspricht der Höhe der unter den Wertpapieren ausgewiesenen gleichnamigen Anteile. Sie ist für Ausschüttungen gesperrt. Die Bildung der Rücklage für Anteile an einem mit Mehrheit beteiligten Unternehmen erfolgt aus frei verfügbaren Rücklagen. Die Auflösung erfolgt in diejenigen Rücklagen, aus denen sie bei Bildung entnommen wurde. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Anteile an einem mit Mehrheit beteiligten Unternehmen und dementsprechend Rücklagen für Anteile an einem mit Mehrheit beteiligten Unternehmen aus. Die Rückstellungen umfassen alle bekannten Risiken und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der deutschen Bundesbank bekanntgegeben worden sind. Erträge aus der Abzinsung und Aufwendungen aus einer Verminderung der Abzinsung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Zinserträgen bzw. den Zinsaufwendungen gesondert ausgewiesen. Die Auswirkungen der Änderung der Diskontierungszinssätze bei langfristigen Rückstellungen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen - Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2023 ist auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Vorräte - Die Minderung gegenüber dem Vorjahr des zum Bilanzstichtag unter den unfertigen Leistungen ausgewiesenen Volumens in Arbeit befindlicher Aufträge spiegelt sich in der Erhöhung der liquiden Mittel wider. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betreffen Unternehmen der Baker Tilly Gruppe und wurden aus Gründen der Klarheit separat ausgewiesen. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen beinhalten Salden aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.621 (Vorjahr TEUR 2.282) sowie aus Cash-Management TEUR 506 (Vorjahr TEUR 104). Im Berichtsjahr wurden die Salden wie im Vorjahr regelmäßig miteinander verrechnet und durch Zahlungen ausgeglichen. Wie im Vorjahr werden fristenkongruente Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem gleichen Unternehmen unsaldiert ausgewiesen. Bei einem saldierten Ausweis hätten sich um TEUR 2.177 (Vorjahr: TEUR 2.174) niedrigere Forderungen ergeben. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen und Forderungen aufgrund von geleisteten Anzahlungen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten - Bei den Guthaben handelt es sich um kurzfristig verfügbare auf Kontokorrentkonten bei mehreren namhaften Kreditinstituten geführte Liquiditätsbestände. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten - Es handelt sich um vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen für Anzeigen, Rechte, Reise- und Weiterbildungskosten der Mitarbeiter, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital - Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 128.780,00 Euro und ist entsprechend beim Amtsgericht München im Handelsregister B unter der Registernummer HRB 243665 eingetragen. Die Rücklagen für eigene Anteile sind aufgrund von Anteilsverkäufen von Gesellschaftern im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 2.355.122,91 Euro und einen Jahresüberschuss von 26.262,67 Euro. Sonstige Rückstellungen - Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten - Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen bestehen gegenüber Unternehmen der Baker Tilly Gruppe und beinhalten i. W. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ( Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ggü. nahestehenden Unternehmen; TEUR 4.975 Vorjahr TEUR 7.290). Im Berichtsjahr wurden die Salden regelmäßig miteinander verrechnet und durch Zahlungen ausgeglichen. Die Verbindlichkeiten werden aus Gründen der Klarheit separat ausgewiesen. Wie im Vorjahr werden fristenkongruente Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem gleichen Unternehmen unsaldiert ausgewiesen. Bei einem saldierten Ausweis hätten sich um TEUR 2.177 (Vorjahr: TEUR 2.174) niedrigere Verbindlichkeiten ergeben. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich neben den Verbindlichkeiten gegenüber mittelbaren Gesellschaftern überwiegend um Umsatz- und Lohnsteuerverbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäft. Darüber hinaus werden sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten unter anderem gegenüber Gesellschaftern, Mitarbeitern und Mandanten (sog. "Fremdgelder") unter diesem Posten erfasst. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse - Die ganz überwiegend im Inland erzielten Umsatzerlöse wurden mit rechtsanwaltstypischen Dienstleistungen überwiegend in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, Strafrecht und Steuerrecht erzielt. Sonstige betriebliche Erträge - Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Leistungsverrechnungen in Höhe von TEUR 36 und insbesondere Sachbezüge aus der Pkw-Nutzung in Höhe von TEUR 374. Aufwendungen für bezogene Leistungen - Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren nahezu ausschließlich aus Honoraren für Leistungen anderer Unternehmen der Baker Tilly Gruppe. Ansonsten entfallen auch Aufwendungen für Honorare freier Mitarbeiter und ähnliche Aufwendungen für Fremdpersonal auf diesen Posten. Personalaufwendungen - Die Personalaufwendungen sind analog zum Wachstum der Gesamtleistung der Gesellschaft gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 ist zudem eine Inflationsausgleichsprämie an die Mitarbeiter ausgezahlt worden. Sonstige betriebliche Aufwendungen - In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nachfolgende Aufwendungen enthalten:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis vor Steuern. E. Sonstige Angaben Beteiligungsverhältnisse Die Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist zu 100% an der nachfolgenden, laut Gesellschaftsvertrag vom 04.05.2022 gegründeten Gesellschaft beteiligt.
Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 259 Mitarbeiter/innen (ohne operativ tätige Geschäftsführer) beschäftigt:
davon Berufsträger 142 Mitglieder der Geschäftsführung Christian Hensell, Rechtsanwalt, Steuerberater, Hamburg Oliver Hubertus, Steuerberater, Rechtsanwalt, München Dr. Thomas Gemmeke, Rechtsanwalt, München Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Bezüge, Vorschüsse und Kredite der Mitglieder der Geschäftsführung Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr 2023 keine Kredite gewährt. Wenn diese gewährt werden, werden sie mit 1,5% über dem Basiszinssatz verzinst. Sie sind ungesichert und werden bis auf weiteres gewährt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen in 2023 TEUR 3.175. Honorar des Abschlussprüfers Das durch den Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt im Berichtsjahr TEUR 16. Es entfällt in vollem Umfang auf Abschlussprüfungsleistungen. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zusammen mit anderen Unternehmen der Baker Tilly Gruppe im Geschäftsjahr 2019 Kreditlinien mit einem Bankenkonsortium vereinbart. Die Gesellschaften sind als Garanten dem Konsortialvertrag beigetreten. Jeder Garant garantiert, jeweils unabhängig von den übrigen Garanten, im Sinne eines selbständigen unwiderruflichen Garantieversprechens gegenüber jedem der kreditgebenden Konsorten die Zahlung aller von den Kreditnehmern nach den zugrundeliegenden Kreditvereinbarungen geschuldeten Beträge. Der bestehende Konsortialkreditvertrag ist bis Ende 2026 geschlossen und sichert das nachhaltige Wachstum der Baker Tilly Gruppe über die nächsten Jahre. Zur langfristigen Sicherung des Kapitalbedarfs wurde der revolvierende Betriebsmittelkredit im Jahr 2023 erhöht. Die benannten Kreditlinien sind zum Abschlussstichtag in Höhe von insgesamt 40,0 Mio. EUR in Anspruch genommen. Davon sind 7,6 Mio. EUR als Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Andere Unternehmen der Baker Tilly Gruppe haben zum 31. Dezember 2023 die benannten Kreditlinien nicht direkt in Anspruch genommen. Die Haftungsverhältnisse sind für die effiziente Gestaltung der Finanzierung bzw. Eigenkapitalausstattung der Baker Tilly Gruppe vereinbart worden. Aufgrund der erfolgversprechenden wirtschaftlichen Lage der Baker Tilly Gruppe wird derzeit nicht von einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ausgegangen. Aus dem Abschluss eines Mietvertrages haftet die Gesellschaft über einen Restzeitraum von rund sechs Jahren bis zu einer Höhe von insgesamt TEUR 10.747 für die monatlich anfallenden Verpflichtungen. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage des nahestehenden Unternehmens ist derzeit eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis unwahrscheinlich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich im Jahr 2024 auf TEUR 2.205 (insgesamt TEUR 14.911). Aus einem umfassenden Sach- und Dienstleistungsvertrag mit nahestehenden Unternehmen hatte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Aufwand (inkl. Büromieten) von rund TEUR 9.765. Des Weiteren bestehen sonstige Verpflichtungen in Höhe von Mio. EUR 2 über eine Laufzeit von 13 Jahren. Der Sach- und Dienstleistungsvertrag ist bis zum 31.12.2024 fest abgeschlossen und lässt in den folgenden Geschäftsjahren vergleichbare Verpflichtungen erwarten. Der Abschluss des Sach- und Dienstleistungsvertrages umfasst das Outsourcing von Dienstleistungen und die Nutzung von Sachleistungen, die ausschließlich Unternehmen der Baker Tilly Gruppe zur Verfügung stehen und für die die Gesellschaft ansonsten selbst Kapazitäten vorhalten müsste. Zweck der eingegangenen Miet- bzw. Leasingverhältnisse war, den Einsatz der für die Nutzung der Vermögensgegenstände anzusetzenden Liquidität möglichst zeitlich und sachlich auf die vereinbarte Nutzungsdauer zu verteilen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 2.381.385,58 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation und des Branchenumfelds ergeben. Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht der Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbHfür das Geschäftsjahr 2023 I. Grundlagen der Gesellschaft Die Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (nachfolgend auch "RA-GmbH" oder "Gesellschaft") ist Teil der Baker Tilly Gruppe (BT), die mit insgesamt 1.330 Mitarbeitern Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen in den Geschäftsfeldern Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung und Unternehmensberatung anbietet. Aus berufsrechtlichen Gründen ist die RA-GmbH eine Schwestergesellschaft der Baker Tilly Holding GmbH und des durch sie begründeten handelsrechtlichen Konzerns. Mit Ausnahme der Rechtsanwaltsthemen werden alle Beratungsbereiche von Baker Tilly unter einer Obergesellschaft zusammengefasst. Die Obergesellschaft tritt unter der Firmierung Baker Tilly Holding GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft (im Folgenden Holding genannt) auf, erbringt am Markt jedoch keine operativen Beratungstätigkeiten. Die Holding fungiert im weitesten Sinn als geschäftsleitende Holding und Verwaltungseinheit, in der sie auch interne Services für die RA-GmbH erbringt. Die Struktur von Baker Tilly stellt sich zum 31.12.2023 wie folgt dar: Die RA-GmbH erbringt alle für eine Rechtsanwaltsgesellschaft zulässigen Dienstleistungen für vorwiegend mittelständische Unternehmensmandanten und vermögende private Mandanten. Neben dem Sitz in München unterhält die Gesellschaft aktive Niederlassungen an acht weiteren Standorten in Deutschland: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Leipzig, Nürnberg und Stuttgart. Neben einer starken fachlichen Ausrichtung erwarten unsere meist dem Mittelstand zuzuordnenden Mandanten die feste Einbindung und den nachweisbaren Durchgriff auf ein internationales Netzwerk. Unser globales Netzwerk Baker Tilly International hat im Jahr 2023 seinen Gesamtumsatz um weltweit 11 Prozent auf 5,2 Milliarden US-Dollar gesteigert. Die dem Netzwerk Baker Tilly International angehörigen Unternehmen beschäftigen in Summe mehr als 43.000 Mitarbeiter in 658 Büros in 141 Ländern. Mit Dr. Thomas Gemmeke, GF der RA-GmbH, ist erstmals auch ein Rechtsanwalt im Baker Tilly International Board vertreten. Der Fokus liegt dabei auf strategischer Beratung von Unternehmen und Konzernen mit hoher Qualität. Die Gesellschaft versteht sich als unternehmerisch und damit auf Augenhöhe zu den Mandanten agierender Partner. Der Beratungsvorteil der Gesellschaft liegt schließlich in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften von Baker Tilly.
II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html Marktentwicklung Der deutsche Kanzleimarkt für Rechts- und Steuerberatung durchläuft weiterhin tiefgreifende Veränderungen. Neben den Herausforderungen der Digitalisierung und dem Kostendruck auf Mandantenseite gewinnen Themen wie Legal Tech, soziale Netzwerke und neue Rechtsindustrien an Bedeutung. Globale Entwicklungen, wie die Veränderung der Märkte beispielsweise in China oder die EU-Regulierung führen auch in der Rechts- und Steuerrechtsberatung zur weiteren Marktsegmentierung. Wesentliche Auswirkungen haben vor allem auch die Vorstöße von Gesetzgebern auf der ganzen Welt zum Thema Globale Mindeststeuer und dem Lieferkettengesetz. Der Wettbewerb vor allem auch unter den wirtschaftsberatenden Kanzleien nimmt stetig weiter zu: Neue Wettbewerber machen etablierten Sozietäten das angestammte Revier streitig. Vor diesem Hintergrund werden vor allem die größeren Kanzleien zukünftig die Optimierung von Kernprozessen, die Erzielung von Skaleneffekten vor allem durch Digitalisierung und die Erweiterung bzw. Optimierung ihres Angebotsportfolios weiter forcieren. Dabei gilt es, den Marktanforderungen nach größerer regionaler Reichweite und breiter Fach- und Branchenexpertise zu entsprechen. Ein Indikator dafür ist auch der Anschluss der Regensburger StB-Kanzlei WW&KN, die sich mit ~40 MA zum 01.01.2024 der Baker Tilly Gruppe angeschlossen hat. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft o Ertragslage Die RA-GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen über Plan liegenden Umsatz von 59 Mio. EUR nach 54,5 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Erhöhung von 4,5 Mio. EUR bzw. 7,68%. Die Umsatzrendite liegt bei 0,1% im Berichtsjahr. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen in Höhe von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR) betrug die Gesamtleistung 57,4 Mio. EUR (Vorjahr: 55,5 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 478 TEUR gegenüber dem Vorjahr (464 TEUR) leicht gestiegen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen im Geschäftsjahr 12,2 Mio. EUR und waren damit um 1,0 Mio. EUR niedriger zum Vorjahr. Bezogene Leistungen sind überwiegend Leistungen von anderen Unternehmen der BT-Gruppe. Diese intern eingekauften Leistungen wurden nahezu in gleicher Höhe an Mandanten weiterberechnet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde von der RA GmbH ein Rohergebnis in Höhe von 45,6 Mio. EUR erwirtschaftet, welches gegenüber dem Vorjahr (42,8 Mio. EUR) um 2,8 Mio. EUR weiter verbessert wurde. Die Personalaufwendungen lagen mit 31,5 Mio. EUR um 0,2 Mio. EUR höher als im Vorjahr (31,3 Mio. EUR). Der Anstieg resultierte aus höheren Gehaltsaufwendungen für Partner, Prof. Personal und Back Office aufgrund einer gestiegenen Mitarbeiterzahl. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 259 Mitarbeiter in der RA GmbH beschäftigt (Vorjahr 242 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtsjahr bei 13,3 Mio. EUR und somit um 2,3 Mio. EUR über dem Vorjahr. Das Finanzergebnis lag im Berichtsjahr bei -712 TEUR nach -283 TEUR im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 139 TEUR sind gegenüber dem Vorjahr (87 TEUR) um 52 TEUR gestiegen. Der Jahresüberschuss (26 TEUR; Vorjahr: 55 TEUR) lag etwas unter der Planung des Vorjahres. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 wird von der Geschäftsführung als günstig beurteilt. o Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 27,6 Mio. EUR und liegt damit um 2,5 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau (30,1 Mio. EUR). Das Eigenkapital beträgt 8,0 Mio. EUR und entspricht damit bei einer Bilanzsumme von 27,6 Mio. EUR einer Eigenkapitalquote von 30,0% (Vorjahr: 26,5%). Die unfertigen Leistungen betragen am Stichtag 1 Mio. EUR und liegen damit um 1,7Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau (2,7 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen in 2023 23,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert von 26,9 Mio. EUR. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betrugen im Berichtsjahr 3,6 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR) und resultieren aus dem Cash-Management-System und aus Lieferungen und Leistungen. Der Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten nahestehender Unternehmen erfolgte im Berichtsjahr kontinuierlich. Nahestehende Unternehmen in dem in diesem Lagebericht verwendeten Sinne umfassen die Unternehmen der Baker Tilly Gruppe. Hinsichtlich der Zusammensetzung der Baker Tilly Gruppe verweisen wir auf die diesbezüglichen Erläuterungen zu den gleichnamigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Bilanzstichtag 766 TEUR (Vorjahr 1.730 TEUR). Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Anteile an einem mit Mehrheit beteiligten Unternehmen sowie auf der Passivseite eine entsprechende Rücklage in Höhe von 923 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) aus. Der Bestand an liquiden Mitteln der Gesellschaft valutiert am Bilanzstichtag mit 63 TEUR (Vorjahr: 62 TEUR). Die Gesellschaft ist in das Baker Tilly Cash-Management-System eingebunden. Die Steuerrückstellungen liegen mit 63 TEUR über dem Vorjahresniveau (6 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag 7.121 TEUR (Vorjahr: 8.750 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat die RA-GmbH nicht. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich kurzfristig auf Basis des Liquiditätssteuerungsvertrags der Baker Tilly Gruppe. Finanzierungserfordernisse ergeben sich ausschließlich aus der Vorfinanzierung des operativen Geschäftes. Die Gesellschaft erwartet auch für das Geschäftsjahr 2024 eine ausreichende Liquiditätsausstattung. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sanken zum Stichtag auf 2,6 Mio. EUR (Vorjahr 3,8 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betrugen im Berichtsjahr 7,5 Mio. EUR (Vorjahr 8,7 Mio. EUR) und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus dem Cash-Management-System. Im Berichtsjahr wurden die Salden regelmäßig miteinander verrechnet und durch Zahlungen ausgeglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten valutieren zum Stichtag mit 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 4,5 Mio. EUR). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Kombination der unterschiedlichen Beratungsschwerpunkte in der Baker Tilly Gruppe eröffnet unseren Mandanten ein einzigartiges Dienstleistungsspektrum, das uns vom Wettbewerb abhebt. Im Segment von Gesellschaften unserer Größe heben wir uns des Weiteren durch das belastbare internationale Netzwerk sowie die hohe Spezialisierung des Marktumfeldes ab. Auch im Jahr 2024 erwarten wie wir weiterhin eine gute Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. Wie bereits in den Vorjahren wird auch in Zukunft ein hoher Anteil der Umsatzzuwächse auf jeweils neu zu akquirierendes Projektgeschäft entfallen - sowohl bei Bestands- als auch Neumandanten. Wachstumschancen sehen wir insbesondere an den Standorten, an denen wir heute noch nicht mit allen Beratungsdisziplinen vollständig vertreten sind. Zusätzlich arbeiten wir weiter an der Ausweitung unseres Dienstleistungsangebotes, wobei zuvorderst die Einstellung auf die zunehmende Digitalisierung zu nennen ist. Da wir Ende 2023 zudem erneut Preiserhöhungen bei unseren Mandanten durchsetzen konnten, sind wir aktuell sehr positiv gestimmt. Im Gegenzug könnte im Jahr 2024 ein länger laufendes Litigation Projekt zu einem Ende kommen. Aggregiert erwartet die Geschäftsleitung für 2024 ein Wachstum von 5-7%. Bei den hier getroffenen Prognosen und sonstigen Aussagen sowie den erwarteten künftigen Entwicklungen handelt es sich um Aussagen und Erörterungen unserer Gesellschaft im Hinblick auf die künftige Entwicklung. Die tatsächlichen Entwicklungen können - bspw. - vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine - von den Annahmen und Erwartungen auf Grund von Veränderungen des Marktumfeldes, des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes oder der Branche abweichen. Diese tatsächlichen Entwicklungen externer Einflussfaktoren können wir nicht bzw. nur sehr begrenzt beeinflussen; sie sind aufgrund des wirtschaftlichen, politischen und gesetzlichen Umfeldes und dessen ständigen Veränderungen nur schwer vorhersehbar. Darüber ergeben sich branchenspezifische Risiken auf Grund der wettbewerbsintensiven Situation in unserem Markt. 2. Risikomanagementbericht Die BT Holding hat für die Gruppe (inkl. der RA-GmbH) ein mehrstufiges Berichtswesen implementiert, welches die Anforderungen des § 91 Abs. 2 AktG erfüllt. Die Erkennung und Beurteilung von Risiken erfolgt durch ein quartalsweises Reporting der wesentlichen Kennzahlen, durch Darstellung der Entwicklungspotenziale und Entwicklungsrisiken in den einzelnen Tätigkeitsfeldern der Gesellschaft und den regelmäßigen Informations- und Meinungsaustausch auf Partnerebene. Durch regelmäßige interdisziplinäre Partnerbesprechungen werden außerdem die Chancen und Risiken der Baker Tilly Gruppe erörtert und in den einzelnen Geschäftsfeldern entsprechende die Risiken mindernde und die Chancen erhöhende Maßnahmen beschlossen. 3. Chancen- und Risikobericht Allgemeine Marktrisiken und -chancen Wie schon in den Vorjahren vermerkt, könnte ein umfänglicher konjunktureller Einbruch der Gesamtwirtschaft bei entsprechender Ausprägung bestandsgefährdende Auswirkungen haben. Das Risiko eines allgemeinen Konjunkturrückgangs in Deutschland ist aber gleichermaßen eine Chance für Baker Tilly, mit dem Thema "Restrukturierungsberatung" neues kompensierendes Geschäft zu entwickeln. Dies ist zudem ein Geschäftsfeld, auf dem Baker Tilly über viele Jahre sehr viele positive Referenzen aufweisen kann. Branchenspezifische Risiken Darüber hinaus bestehen die branchenüblichen Risiken aus möglicherweise fehlerhaften Beratungen. Diesen von uns beeinflussbaren Risiken wird durch entsprechende Qualitäts-sicherungssysteme begegnet. Finanzielle Risiken sind durch Versicherungen abgesichert. Die daraus resultierenden Risiken können Reputationsschäden oder nicht durch den Versicherungsschutz gedeckte Schadenersatzleistungen umfassen. Ausufernde Schäden aus der beruflichen Tätigkeit könnten bei entsprechender Ausprägung bestandsgefährdende Auswirkungen haben. Ertragsorientierte Risiken und Chancen Zum Jahreswechsel 2022/23 konnte die Gesellschaft die vereinbarten Stundensätze erhöhen, was positive Auswirkungen auf den Ertrag hat. Im Gegenzug erwarten wir eine überdurchschnittliche Erhöhung der Personalkosten und der Energiekosten. Finanzielle Risiken Der bestehende Konsortialkreditvertrag ist bis Ende 2026 geschlossen und sichert das nachhaltige Wachstum der Baker Tilly Gruppe über die nächsten Jahre. Zur langfristigen Sicherung des Kapitalbedarfs wurde der revolvierende Betriebsmittelkredit in 2022 erhöht. Das Kerngeschäft basiert auf einer Vielzahl von Mandanten, so dass keine wesentliche Abhängigkeit von einzelnen Mandanten gegeben ist. Eine finanzielle Schieflage einzelner Mandanten sollte daher nicht die Illiquidität der Gruppe bedeuten. Auch wenn wir im Jahr 2023 eine Erhöhung von Wertberichtigungen und Insolvenzen festgestellt haben, sehen wir aktuell kein Risiko, dass größere Mandantengruppen zahlungsunfähig werden könnten. Zudem stellen wir den Partnern täglich aktualisierte Cockpits mit wichtigen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der einzelnen Partnerbereiche zur Verfügung. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung der RA-GmbH im Geschäftsjahr 2024 eine neutrale Risikolage, in der Chancen und Risiken ausgewogen sind.
München, 13. Mai 2024 RA Dr. Thomas Gemmeke RA/ StB Christian Hensell RA/ StB Oliver Hubertus
Der BestätigungsvermerkAn die Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München, - bestehendaus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahrvom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung derdeutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für dasGeschäftsjahr vom 1.Januar bis zum31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, ent-spricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen dieOrdnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriftenund Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sindvon dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichenVerhältnissen entsprechendes Bild derVermögens-,Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zuermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlagedes Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht,den deutschen gesetzlichenVorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind diegesetzlichenVertreter verantwortlich für dieVorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendendendeutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für dieAussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancenund Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellungstets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlussesund des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriftenund den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n. F.(10.2021)).
Wuppertal 13. Mai 2024 Dipl.-Ökonom. A. Düsterloh, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Betriebswirt (BA) H. Lau, Wirtschaftsprüfer
Sonstiger BerichtsteilDie Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist am 20. Mai 2024 erfolgt. |
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