FERRERO MSC GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Süßwaren, ohne Dauerbackwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matteo Bertolucci seit 21.10.2025 | Geschäftsführer |
Johann Kinczler seit 29.7.2025 | Geschäftsführer |
Andrea Laratore seit 11.9.2023 | Prokura |
Manuela Storch seit 23.8.2023 | Prokura |
Michael Pleines seit 10.5.2023 | Prokura |
Daniel Martinez Carretero seit 10.5.2023 | Geschäftsführer |
Friedrich Dr. Klein seit 10.5.2023 | Prokura |
Manuela Fischer seit 10.5.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FERRERO International S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENF BFY GmbH (vormals: Johanna 371 Vermögensverwaltungs GmbH)Frankfurt am Main (vormals: Bonn)Jahresabschluss zum Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023 der ENF BFY GmbH, Frankfurt am Main1. Grundlagen der ENF BFY GmbH1.1. Geschäftsmodell Die ENF BFY stellt Produkte in der Produktkategorie der Riegel mit Cerealien im Süßwarenbereich her. 1.2. Forschung und Entwicklung Derzeit produziert die ENF BFY GmbH in Lizenzauftrag Produkte. Unser Ziel ist es, neue eigene Produkte zur Marktreife zu bringen, indem wir innovative Forschungsansätze und Produktionsprozesse entwickeln und eigene Technologien erarbeiten. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung wurde im Jahresverlauf 2022 und 2023 durch eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren stark beeinflusst und schwächte sich in dessen Verlauf insgesamt deutlich ab. Hauptursächlich hierfür war der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Dieser bremste das Wirtschaftswachstum in Deutschland stark aus und verursachte letztendlich stark gestiegene Energiepreise, allen voran die Gaspreise in Europa und die Preise an den nationalen LNG-Märkten. Mit einer stark restriktiven Geldpolitik versuchte die Notenbank der dadurch sprunghaft angestiegenen Inflation entgegenzuwirken und hoben im Zuge dessen die Leitzinsen mehrfach stark an. Die Wirtschaft in Deutschland hat durch die bereits erwähnten Gegebenheiten starke Einbußen hinnehmen müssen. Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise, der Fachkräftemangel und die Ausläufer der Corona Pandemie belasten die Wirtschaft in Deutschland zusätzlich. Dennoch stieg das preisbereinigte BIP im Vergleich zum Vorjahr um 1,8%. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 45,6 Mio (Vorjahr 44,9 Mio.) und liegt somit wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Jahr 2022 mit 11,6 Prozent gegenüber Vorjahr stark an und waren somit eine der wichtigsten Stützen der deutschen Wirtschaft. Bedingt durch Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung der Corona Restriktionen wurde deutlich mehr Geld in den Bereichen Tourismus, Freizeit, Unterhaltung und Kultur ausgegeben. Die preisbereinigten Konsumausgaben lagen bei 4,4% gegenüber dem Vorjahr und erreichten somit das Vorkrisenniveau von 2019. Die Differenz zwischen den beiden Ergebnissen spiegelt die hohe Inflation wider. Diese lag im Jahr 2022 bei 6,9% gegenüber Vorjahr und wurde vor allem durch einen enormen Preisanstieg für Energie und Nahrungsmittel getrieben. Die Konsumausgaben des Staates lagen mit einem Anstieg von 6,4% (preisbereinigt: 1,2%) in etwa auf Vorjahresniveau. Die sinkenden Ausgaben für Hilfsmaßnahmen und Transferleistungen im Zuge der Corona Pandemie wurden dabei überlagert von Mehrausgaben für die Unterbringung und Verpflegung Schutzsuchender aus der Ukraine. Der Außenhandel konnte an die positive Entwicklung im Vorjahr nicht anknüpfen. Zwar stiegen die Importe mit 24,3% und die Exporte mit 14,9% im Vergleich zum Vorjahr an. Dieses Wachstum ließ sich aber vor allem durch Preiserhöhungen erklären, die den Wert der Ex- und Importe kräftig nach oben trieb. Grund für die im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegenen Importe waren insbesondere die hohen Preise für Energieimporte. Aufgrund der weltpolitischen Ereignisse musste Deutschland seinen Bedarf an Gas kurzfristig über andere Lieferanten decken, was sich in erhöhten Preisen niederschlug und die Importquote in die Höhe trieb. Infolgedessen sank der Exportüberschuss auf den niedrigsten Wert seit der Jahrtausendwende und halbierte sich mit rund 79 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Süßwarenindustrie blickte 2022 nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) auf ein sehr herausforderndes Jahr zurück. Besonders problematisch waren die aufgrund der geopolitischen Ereignisse sprunghaft angestiegenen Energie- und Rohstoffkosten, welche trotz staatlicher Entlastungsprogramme zu erheblichen Belastungen für die Branche führten. Die dadurch entstandenen Mehrkosten konnten trotz Umsatzzuwachs der deutschen Süßwarenindustrie im Jahr 2022 um 6,5% nicht vollständig kompensiert werden. Die Produktion stieg leicht auf 4 Mio. Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Das Inlandsangebot sank im Jahr 2022 um 1,8% und lag mengenmäßig bei 2,7 Mio. Tonnen. Der Inlandsumsatz lag mit rund 9,0 Mrd. auf Vorjahresniveau. Im Jahr 2022 beschäftigte die Süßwarenindustrie rund 60.000 Mitarbeiter und stellte damit die viertgrößte Branche in der Ernährungsindustrie dar. Neben den erheblich gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen stellt ein dramatischer Arbeitskräftemangel die Branche zukünftig vor weitere große Herausforderungen. Neben massiven Problemen bei der Nachbesetzung einfacher Produktionstätigkeiten, kommt es auch zu einem Nachwuchskräftemangel. Über die Hälfte der Unternehmen gibt an, keine geeigneten Auszubildenen zu finden. 2.3. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat zum 1. Juni 2023 nach einem abgeschlossen Betriebsübergang ("Asset Deal"), verknüpft mit einem Mitarbeiterübergang gemäß § 613a BGB, ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen und dementsprechend noch keine nennbare Entwicklung aufzuzeigen. Der Umsatz des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023 (nachfolgend Rumpfgeschäftsjahr 2023), welcher ausschließlich auf dem deutschen Markt erzielt wird, beträgt für den Zeitraum der dreimonatigen Geschäftstätigkeit TEUR 6.296,8. Der Jahrüberschuss beläuft sich auf TEUR 140,0. Das EBIT (Earnings before Interest and Taxes - ermittelt aus dem Jahresüberschuss zuzüglich Steueraufwand, Zinsaufwand und sonstiger Finanzaufwand, abzüglich Steuererträge, Zinserträge und sonstige Finanzerträge) des Rumpfgeschäftsjahres 2023 beträgt TEUR 364,9. 2.4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.4.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 6.296,8 (Vorjahr: TEUR 0) wurden mit einem Kunden im Inland sowie einer Gruppengesellschaft erzielt. Der Materialaufwand resultierend aus im Wesentlichen Energie- und Reinigungskosten sowie für Reparaturmaterial beträgt TEUR 250,0 (Vorjahr: TEUR 0,0). Der Personalaufwand des Rumpfgeschäftsjahres beträgt TEUR 2.052,4 (Vorjahr: TEUR 0,0). Die Abschreibungen betragen TEUR 311,9 (Vorjahr: TEUR 0,0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 3.317,5 (Vorjahr: TEUR 0,0) stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit Beratungsaufwendungen im Rahmen des vollzogenen Betriebsübergangs. Das Finanzergebnis ist mit TEUR -161,9 (Vorjahr: TEUR 0,0) negativ. Das liegt im Wesentlichen an der Finanzierung der Gesellschaft. Insgesamt weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 140,0 (Vorjahr: TEUR 0,0) aus. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 2,22% (Vorjahr: 0,0%). 2.4.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme am Stichtag beträgt TEUR 39.799,3 (Vorjahr: TEUR 25,0). Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 15.106,6 (Vorjahr: TEUR 0,00) oder 38,0% der Bilanzsumme beinhaltet ausschließlich Sachanlagen. Das Umlaufvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 24.692,7 (Vorjahr: TEUR 25,0). Dies entspricht 62,0% (Vorjahr: 100,0%) der Bilanzsumme. Hierin sind hauptsächlich Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 23.123,0 (Vorjahr: TEUR 0,0) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 67,5 (Vorjahr: TEUR 0,0). Die liquiden Mittel belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 915,0 (Vorjahr: TEUR 0,0). Zum Bilanzstichtag weist die ENF BFY GmbH ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 15.165,0 (Vorjahr: TEUR 25,0) aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,1% (Vorjahr: 100%). Die Rückstellungen betragen TEUR 1.169,6 zum Bilanzstichtag und resultieren im Wesentlichen aus Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 23.464,7. Diese bestehen mit TEUR 22.278,5 (Vorjahr: TEUR 0,0) aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Eigentümer. 2.4.2.1. Investitionen Die Zugänge zum Sachanlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus der im Berichtszeitraum auf die Gesellschaft erfolgten Vermögensübertragung. 2.4.3. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der ENF BFY GmbH im Rumpfgeschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände als insgesamt positiv. Die Prognose der Umsatzerlöse sowie des EBIT für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 liegt aufgrund des erst kürzlich gestarteten Geschäftsbetriebs in dem erwarteten Bereich. 2.5.1. Mitarbeiter Im Rumpfgeschäftsjahr wurden durchschnittlich 95 Mitarbeiter beschäftigt. Die Arbeitsverhältnisse basieren auf tarifvertraglicher Grundlage oder außertariflichen Regelungen, ergänzt um Betriebsvereinbarungen. Zur betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter werden verschiedene Vorsorgeinstrumente genutzt. 2.5.2. Nachhaltigkeit und Umwelt Das Unternehmen ist sich der Verantwortung für den sorgsamen Umgang mit Ressourcen, die in unsere Wertschöpfungskette einfließen, bewusst. Für uns sind Innovation, Kompetenz und eine hohe Sensibilität für Umweltaspekte entscheidende Faktoren für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. 3. Prognosebericht3.1. Gesamtwirtschaftliche Prognose Im Prognosezeitraum nehmen aufgrund der geopolitischen Ereignisse die bremsenden Einflüsse auf die Weltwirtschaft und somit auch auf Deutschland zu. Bislang stützende Faktoren fallen weg oder verlieren an Bedeutung. Stattdessen verstärken sich negative Einflüsse, hier vor allem fiskalpolitische Entwicklungen. Der starke Anstieg der Leitzinsen führt zu höheren Finanzierungskosten und wirkt sich negativ auf das Konsum- und Investitionsverhalten aus. In Deutschland gehen die aktuellen Prognosen von einer besseren wirtschaftlichen Lage aus als zuletzt angenommen. Maßgeblich hierfür sind die Energiepreise, die aufgrund staatlicher Hilfsmaßnahmen nicht in dem Maße angestiegen sind wie erwartet. Die Inflation wird im Jahr 2023 mit 6,0% zwar weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben, insgesamt aber deutlich niedriger ausfallen als angenommen. Im Ergebnis gehen die Wirtschaftsprognosen für Deutschland im Jahr 2023 von einem BIP in Höhe von -0,4% aus, welches im Jahr 2024 mit 1,4% wieder ansteigen soll. Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust und reagiert stark verzögert auf die wirtschaftliche Lage. Grund hierfür ist vor allem der Fachkräftemangel in den Unternehmen. Für das Jahr 2023 wird mit 45,9 Mrd. Erwerbstätigen und im Jahr 2024 mit 46,0 Mrd. Erwerbstätigen in Deutschland gerechnet. Die Arbeitslosenquote dürfte in diesem Fall leicht ansteigen, auf 5,6% im Jahr 2023 bzw. 5,6% im Jahr 2024. 3.2. Branchenbezogene Prognose Laut BDSI sieht die Branche in den folgenden Jahren weiterhin großen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten entgegen. Hauptursache ist auch hier die hohe Inflation und die damit verbundene sinkende Kaufkraft der Konsumenten. Stark gestiegene Energie- und Rohstoffkosten führen zu einer enormen Kostenbelastung für die Branche. Zusätzlich führen standortbedingte Belastungen, wie die hohen Arbeitskosten, der schleppende Breitbandausbau oder die hohen regulatorischen Auflagen zu immer größeren Herausforderungen, welche die Wettbewerbsfähigkeit auf nationaler und internationaler Ebene gefährden. Dazu stellt ein dramatischer Arbeitskräftemangel die Branche zukünftig vor weitere große Herausforderungen. Neben massiven Problemen bei der Nachbesetzung einfacher Produktionstätigkeiten, kommt es auch zu einem Nachwuchskräftemangel. Über die Hälfte der Unternehmen gibt an, keine geeigneten Auszubildenen zu finden. 3.3. Prognose des Geschäftsverlaufs Die Prognose des Geschäftsverlaufs hängt in hohem Maße von den weiteren Entwicklungen im Zuge des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine und deren Auswirkungen auf Deutschland ab. Zudem sind die anhaltend hohen Inflationsraten in Deutschland von großer Bedeutung. Sollte es in Deutschland darüber hinaus, insbesondere in den Wintermonaten, zu Einschränkungen in der Energieversorgung kommen, ist ein negativer Einfluss auf den Geschäftsverlauf nicht auszuschließen. Neben den erwähnten negativen Rahmenbedingungen und den zu erwartenden schwierigen Markteinstieg der Gesellschaft erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/24 einen Anstieg der Umsatzerlöse im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Dieser Anstieg begründet sich insbesondere aus dem bisher erst drei Monate laufendem Geschäftsbetrieb und im Gegensatz dazu nächstes Jahr ein vollständiges Geschäftsjahr. Bereinigt um diesen Effekt erwarten wir Umsätze auf dem gleichen Niveau des abgelaufenen Jahres. Aufgrund von zusätzlichen Investitionen in den Produktionsstandort sowie den erheblich gestiegenen Energiepreisen geht das Management trotz der leicht steigenden Umsatzerlöse von einem negativen EBIT aus. Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwartet das Management einen Anstieg der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/24. Aufgrund der Unsicherheiten über die wirtschaftliche Entwicklung verbunden mit der hohen Inflationsrate in Deutschland geht das Management trotz der steigenden Umsatzerlöse von einem EBIT auf Vorjahresniveau aus. Die Prognose beruht auf der Annahme, dass sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die branchenbezogenen Rahmenbedingungen der Süßwarenindustrie, insbesondere im Zusammenhang mit hohen Energie- und Rohstoffpreisen, nicht weiter negativ entwickeln. Dennoch können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen und Prognosen abweichen, wenn es zum Beispiel zu weiter ansteigenden Energiepreisen kommt oder sich den Aussagen zugrunde liegende Annahmen als unzutreffend erweisen sollten. Hieraus folgend kann ab dem Geschäftsjahr 2023/24 ein Rückgang sowohl der Umsatzerlöse als auch ein noch deutlicherer Rückgang des EBIT gegenüber dem Vorjahr nicht ausgeschlossen werden. 4. Risiko- und Chancenbericht4.2. Risiken 4.2.1. Umfeldrisiken Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 haben bestimmte geopolitische Ereignisse, insbesondere der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, die Unsicherheit auf globaler Ebene erhöht. Die Geschäftsleitung wird die Entwicklung des Konflikts weiter beobachten, um mögliche negative Auswirkungen auf die Ergebnisse der Geschäftstätigkeit zu minimieren. 4.2.2. Branchenrisiken Eine Risikoeinschätzung aufgrund sich verändernder Marktgegebenheiten auf der Beschaffungs- wie auch auf der Vertriebsseite ist durch einen Planungsprozess gewährleistet. In den vergangenen Jahren hat die Politik eine Einführung von Fett- und Zuckersteuern abgelehnt. Negative Effekte bei einer möglichen Einführung in der Zukunft sind jedoch nicht auszuschließen. Als weitere Risikofaktoren sind der Margendruck im Handel sowie der Preisverfall aufgrund der Zunahme der Handelsmarken anzusehen. Der Handel reagiert hierauf seinerseits mit einer fortschreitenden Konzentration, was wiederum zu einer zunehmenden Machtstellung Einzelner führen kann. 4.2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungsausfallrisiken werden als niedrig eingestuft, da die Lieferungen in der Regel an Großabnehmer erfolgen, deren Bonitätsrisiko im Allgemeinen gut beurteilt werden kann. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden sämtlich bei Großbanken mit einer guten Bonität geführt, sodass das Risiko eines Verlustes der Guthaben als eher gering eingeschätzt wird. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Wesentliche Risiken aus Zinsänderungen ergeben sich für die Gesellschaft nicht, da sämtliche Mittelaufnahmen mit festen Zinsvereinbarungen geschlossen wurden. Die Auswirkungen durch das Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank werden als sehr gering eingeschätzt. 4.3. Chancen 4.3.1. Marken und Produkte Durch die immerwährenden Prozesskontrollen unterliegen unsere Produkte und deren Materialmix einem fortlaufenden Verbesserungsprozess. Durch neue Investitionen sollen langfristig neue Produkte auf den Markt gebracht werden. 4.4. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage Die Gesamtrisikoposition hat sich im Hinblick auf die geschäftsüblichen Risiken, welche insbesondere die allgemeine konjunkturelle Entwicklung, den Wettbewerb sowie die Versorgung mit Rohstoffen umfassen, durch den weiter andauernden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Nach eingehender Analyse der Chancen und Risiken kommen wir insgesamt zu der Erkenntnis, dass Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, am Stichtag nicht erkennbar sind. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die derzeit bekannten Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ENF BFY GmbH haben dürften. ENF BFY GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. August 2023A K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023 der ENF BFY GmbH, Frankfurt am MainI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft wurde am 31. Oktober 2022 von der Johanna Beteiligungsverwaltungs GmbH, Bonn, unter der Firma "Johanna 371 Vermögensverwaltungs GmbH" mit Sitz in Bonn gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter der Nummer HRB 27619 erfolgte am 28. November 2022. Das Geschäftsjahr entsprach dem Kalenderjahr. Für das Kalenderjahr 2022 lag ein Rumpfgeschäftsjahr vom 28. November 2022 bis 31. Dezember 2022 vor. Im Februar 2023 hat die FERRERO Middle and Eastern Europe GmbH, Frankfurt am Main, alle Geschäftsanteile an der Johanna 371 Vermögensverwaltungs GmbH erworben. Die bisherige Geschäftsführung wurde abberufen sowie eine neue Geschäftsführung bestellt und der Unternehmensgegenstand geändert. Weiterhin erfolgte eine Umfirmierung der Gesellschaft in "ENF BFY GmbH" und der Sitz nach Frankfurt am Main verlegt. Die ENF BFY GmbH wird seit 10. Mai 2023 unter der Registernummer HRB 130943 am Amtsgericht Frankfurt am Main geführt. Daneben wurde das Geschäftsjahr von einem kalenderjahrgleichen Zeitraum umgestellt auf den Zeitraum vom 1. September bis 31. August des Folgejahres. Für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. August 2023 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Nach einer mit Vollzugsstichtag 1. Juni 2023 abgeschlossenen Vermögensübertragung, verknüpft mit einem Mitarbeiterübergang gemäß § 613a BGB, hat die ENF BFY GmbH ihren operativen Geschäftsbetrieb aufgenommen. Der Jahresabschluss, aufgestellt in EUR, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023 wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften genutzt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie abnutzbaren Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear auf Basis von betriebsindividuell ermittelten Nutzungsdauern (zwischen drei und 33 Jahren). Die Abschreibungen auf Zugänge von Vermögensgegenständen des abnutzbaren Sachanlagenvermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Das nicht abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bilanzierung der geleisteten Anzahlungen erfolgt zu Nennwerten, Anlagen im Bau werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der Ansatz der im Vorratsvermögen ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip findet Berücksichtigung. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Risiken, die Wertberichtigungen erforderlich machen, sind nicht erkennbar. Die ausschließlich in Euro bestehenden Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Das gekennzeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken ab und sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden laufzeitadäquat nach § 253 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Erstverbuchung grundsätzlich mit konzerninternen Umrechnungskursen erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden am Bilanzstichtag ebenfalls mit konzerninternen Umrechnungskursen bewertet. Die konzerninternen Umrechnungskurse weichen nur geringfügig von den jeweiligen Devisenkassakursen ab. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden imparitätisch bewertet: Diese werden mit den Entstehungskursen oder den niedrigeren (Forderungen) bzw. den höheren (Verbindlichkeiten) Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet. Im Berichtszeitraum waren keine Fremdwährungstranskationen zu verzeichnen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen als auch von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastung mit den sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergebenden Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Auf eine Aktivierung eines Aktivüberhangs wird im Einklang mit § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen behandelt, die von der Muttergesellschaft FERRERO Middle and Eastern Europe GmbH direkt oder über die Konzernobergesellschaft FERRERO International S.A., Senningerberg/Luxemburg, beherrscht werden. III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Rumpfgeschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist als Bestandteil des Anhangs als Anlage beigefügt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Grund des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 3 HGB wurden im Berichtszeitraum nicht vorgenommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 18.390,0 und resultieren aus dem Finanzverkehr. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen entstammen dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 25 und ist voll eingezahlt. Die Gesellschaft hat darüber hinaus im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023 eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 15.000 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 1.114,7 setzen sich wie folgt zusammen:
Die in den personalbezogenen sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von TEUR 86 werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit der Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der projizierten Einmalbeitragsmethode ermittelt. Der zugrunde gelegte Zinssatz beträgt 1,63 %, für die Dynamik der Bezüge wurden 3,50 % p. a. angenommen.
Eine Bilanzierung von latenten Steuern war nicht vorzunehmen. III. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Beratungsleistungen von TEUR 1.884,6 im Zusammenhang mit der vollzogenen Vermögensübertragung enthalten. Diese Aufwendungen sind von außergewöhnlicher Größenordnung i.S.v. § 285 Nr. 31 HGB. IV. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verhältnisse Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen sind zum Bilanzstichtag 31. August 2023 nicht zu verzeichnen. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren ab der Aufnahme der operativen Geschäftstätigkeit am 1. Juni 2023 bis zum Ende des Rumpfgeschäftsjahres am 31. August 2023 durchschnittlich 95 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung umfasste im Berichtszeitraum die folgenden Personen:
Kein Geschäftsführungsmitglied erhält / erhielt Bezüge von der Gesellschaft. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. erzielten Jahresüberschuss von EUR 140.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden, sind nicht eingetreten. Konzernzugehörigkeit Gesellschafterin ist zum Bilanzstichtag 31. August 2023 die FERRERO Middle and Eastern Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Die FERRERO Middle and Eastern Europe GmbH (HRB 53398 des Amtsgerichts Frankfurt am Main) ist die oberste Gesellschaft des deutschen FERRERO-Teilkonzerns (kleinster Konsolidierungskreis) und erstellt einen Konzernabschluss nach den Regelungen des HGB, der im Unternehmensregister offengelegt wird. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige mittelbare Tochtergesellschaft der FERRERO International S.A., Senningerberg/Luxemburg (größter Konsolidierungskreis), die einen Konzernabschluss auf Grundlage der IAS-/IFRS-Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt und beim Registre de Commerce et des Sociétés in Luxemburg offenlegt.
Frankfurt am Main, 21. Dezember 2023 Carlo Vassallo Giuseppe Valentini Daniel Martinez Carretero Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023
1 Die Zugänge betreffen bis auf die Zugänge beim Posten "Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" sämtlich die mit Vollzugstag 1. Juni 2023 abgeschlossene Vermögensübertragung. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ENF BFY GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ENF BFY GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENF BFY GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28. November 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28. November 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßi-ger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 21. Dezember 2023 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer ppa. Jürgen Körbel, Wirtschaftsprüfer
Carlo Luigi Vassallo
Giuseppe Valentini
Cristiano Santarelli
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