Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 3806
Eingetragen
26.4.1999
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung im StraßenverkehrBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Der Betrieb eines vollkaufmännischen Unternehmens, der zum Inhalt die Durchführung von gewerblichem Güterverkehr, die Durchführung von Speditionsgeschäften, die Durchführung von Lagergeschäften, die damit zusammenhängende Logistik und weitere zusammenhängende Dienstleistungen aller Art hat. In Kurzform: Transport, Spedition, Lagerei, Logistik und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist insbesondere zu diesem Zweck berechtigt, Anlagen und Geschäfte zu errichten, zu betreiben, zu erwerben, zu pachten, zu verpachten, zu vertreten und zu veräußern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Kammerer
seit 19.2.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

96123 Iltzendorf, Geisbergblick 10
9.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HDE Logistik GmbH

Bamberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die HDE Logistik GmbH ist in den Geschäftsfeldern Full-Service/-Prozesslogistik und Transportlogistik mit Sitz in Bamberg tätig. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist dabei zunehmend die höherwertige Full-Service- und Prozesslogistik.

Unser Unternehmen wird auf angemieteten Flächen betrieben, am Standort Bamberg sind zwei Logistikzentren eingerichtet.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr

Nach den Berechnungen des statischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken und lag damit wieder unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre.

Europas größte Volkswirtschaft hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Vor allem der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, der Nahostkonflikt, die schwache Binnennachfrage und die hohen Zinsen hinterließen deutliche Spuren, diese Einschränkungen wurden flankiert von internationalen Handelskonflikten, Problemen bei Lieferketten.Das bekam maßgeblich die exportorientierte deutsche Industrie und durch die Bauwirtschaft zu spüren. Hierzu kommt noch der Strukturwandel der Automobilindustrie. Die Bundesregierung rechnete noch Mitte Januar mit einem geringfügigen Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr.

Die Transport- und Logistikbranche ist in unserem Land ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Rund und 335 Milliarden Euro hat die Branche gemäß Prognose in 2023 umgesetzt, analog zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, hatten sich bereits seit Beginn 2023 die Konjunkturerwartungen eingetrübt.Bedingt durch die zusätzliche C02 Besteuerung und die Erhöhung der Maut um 83 % haben sich zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft und die jeweiligen Transportdienstleister ergeben.

Der ifo-Geschäftsklimaindex der Transport- und Logistikbranche geht weiter von einer Konsolidierung im Vergleich zu 2023 aus. Die Umsatz-, Preis- und Beschäftigungsentwicklung werden für 2024 als bedingt optimistisch eingeschätzt.

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisse 2023

Das Geschäftsjahr 2023 hatte für unser Unternehmen trotz der massiven Einflüsse durch den Ukraine Konflikt und die Kostensteigerungen erneut einen zufriedenstellenden Verlauf.

Zwar sanken die getätigten Gesamtumsätze im Vergleich zum Vorjahr um 6,9%, die Kosten konnten jedoch überproportional angepasst werden. Das Betriebsergebnis liegt deshalb im Vergleich zum Vorjahr auf höherem Niveau.

Weiter konnte im Berichtsjahr ein wesentlicher Kunde gewonnen werden.

Die Zinsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 16,1 T€ auf 18,5 T€ gestiegen.

Maßgeblich als Folge der vorstehenden Erläuterungen ist das Jahresergebnis zum Vorjahr um 239 T€ auf 532 T€ gestiegen.

Unser Hauptgeschäft wird nach wie vor in den Bereichen Prozess- und Produktionslogistik sowie im Segment Transportlogistik dargestellt. Zu den Kunden unseres Hauses zählten im beschriebenen Geschäftsjahr namhafte Unternehmen aus den Branchen Papier, Handel, Elektrik/Elektronik, Automotive und Rohstoffe.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren extreme Ausschläge in der Auslastung zu verzeichnen. Durch sehr enge und langjährige Kundenbeziehungen war unser Haus auch im vergangenen Jahr in der Lage die Kapazitäten bestmöglich und weitestgehend konstant auszulasten. Wie in den Vorjahren stellte sich die hohe Flexibilität unseres Unternehmens, gepaart mit einer qualitativ hochwertigen Abwicklung, als äußerst positiv dar.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

In Bezug auf die Erlössituation ergab sich im Jahr 2023 eine Verminderung der Gesamtleistung um 6,9% (2,2 Mio.€). Da im Vergleich zum Vorjahr geringere Anlaufkosten für neue Projekte entstanden sind und zugleich die betrieblichen Kosten (Materialeinsatz, Personal, Abschreibungen und sonstige Aufwendungen) überproportional zur Umsatzreduktion angepasst werden konnten, konnte ein EBIT von rd. 0,8 Mio.€ (Vorjahr rd. 0,5 Mio.€) erzielt werden.

Die Umsatzrendite beträgt in 2023 1,79% und ist somit um 0,8% verbessert. Der Return on Investment ist von 5,4% auf 10,0% angestiegen.

Die Ertragslage der Gesellschaft beurteilen wir unverändert als zufriedenstellend. In unserer Prognose für 2023 gingen wir von einem leichten Umsatzanstieg aus.

2. Finanzlage

Cash-flow
in T€
2023 2022
Cash-flow aus lfd. Geschäftstätigkeit 1.142 -57
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -164 -1.176
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit -1.013 1.380
Veränderung der liquiden Mittel -35 147

Der saldierte Mittelabfluss von -35 T€ verringert die Bestände an flüssigen Mitteln auf 314 T€.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

3. Vermögenslage

Vermögen und Kapital haben sich gegenüber dem 31.12.2022 um 218 T€ auf 5.519 T€ vermindert. Die Bilanzstruktur hat sich nicht signifikant verändert.

Die Aktivseite wird mit 4.431 T€ bzw. 80,3% (31.12.2022: 4.456 T€ bzw. 77,7%) vom Umlaufvermögen und insbesondere von den hier ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Das Anlagevermögen hat sich um 193 T€ auf 1.088 T€ vermindert. Die übrigen Posten der Aktivseite haben sich nur unwesentlich bzw. stichtagsbedingt verändert.

Unser Eigenkapital konnte trotz Gewinnausschüttung von 150 T€ zum Vorjahr erhöht werden. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beträgt nunmehr 27,69%.

Die Bankverbindlichkeiten konnten durch planmäßige Tilgung der Darlehen um 863 T€ rückgeführt werden. Es wurde kein Darlehen im Berichtsjahr aufgenommen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Wir können feststellen, dass wir unsere in der Unternehmensplanung für 2023, bereinigt um die nicht planbaren Effekte, gesetzten strategischen Ziele erreicht haben. Die aktuellen Rahmenbedingungen deuten darauf hin, dass wir unsere Marktposition in unserem Kernsegment weiter festigen und leicht ausbauen können. Die Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.Aus heutiger Sicht ist die wirtschaftliche Lage der HDE Logistik GmbH somit unverändert stabil.

Finanzielle Leistungsfaktoren

Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung als zentrale Ergebnisgrößen zum einen die monatliche Umsatzveränderung. Wir sind der Meinung, dass ein profitables Wachstum der Umsatzerlöse ein bedeutender Faktor für die Steigerung des Unternehmenswertes ist. Des Weiteren verfolgen wir die Entwicklung einer adjustierten EBIT-Größe in Relation zur Umsatzleistung. Zielsetzung ist ein um Finanz-/Steuer- und Sondereffekte bereinigter Ertragsindikator.

2023 2022
Entwicklung EBIT in T€ 834 481
EBIT in % Umsatz 2,8 1,5

Die Gesellschaft verfügt über interne Berichtssysteme, die es ermöglichen, Abweichungen zeitnah zu erkennen und zu analysieren. Es wird eine monatliche Gewinn- und Verlustrechnung, ein jährliches Budget sowie eine Jahresplanung erstellt. Auf Basis der Soll/Ist-Zahlen werden Maßnahmen zur Steuerung erarbeitet und umgesetzt.

C. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT UND CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Bereiche "Prozess- und Produktionslogistik" stehen im Fokus unserer Geschäftsausrichtung. Aufgrund unserer Kompetenz in diesen Segmenten werden branchenübergreifend diverse Gespräche mit potenziellen Kunden geführt. Durch das Aufzeigen von Problemlösungen, verbunden mit der Beratungsleistung. Durch das Aufzeigen von Problemlösungen, verbunden mit der Erstellung von Analysen bis hin zur Präsentation von entsprechenden Konzeptionen, welche individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sind, sehen wir für unser Unternehmen eine deutlichen Kompetenz und damit auch Wettbewerbsvorsprung. Wie schon während der letzten Jahre gehört unser Haus wiederholt zu den führenden Unternehmen im Bereich "Papierlogistik". Die Umsetzung der sehr hohen Qualitätsansprüche und Kundenanforderungen stehen für die HDE Logistik GmbH an oberster Stelle. Die Erfüllung dieser Ansprüche ist nur mit eigenem Personal, eigenem Equipment sowie ausgesuchten Leistungspartnern darstellbar. Nicht zuletzt aufgrund dieser Unternehmensphilosophie sehen wir auch zukünftig entsprechende Vorteile für unser Haus am Markt.

Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Unser Haus wird weiterhin am Markt mit einem Höchstmaß an Qualität und Seriosität agieren. Unsere Mitarbeiter verinnerlichen diese Unternehmensphilosophie und setzen diese Vorgehensweise in ihrer täglichen Arbeit um. Durch Schulungsmaßnahmen und regelmäßige interne Gesprächsrunden sind sämtliche Mitarbeiterhierarchien sensibilisiert und eingebunden.

2. Speziellerr Risikobericht

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind aktuell keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Geschäfte an sogenannten Spotmärkten werden nicht getätigt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele unter Skontoziehung gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferkredite und über Kreditlinien diverser Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpolitik verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmenüber ein adäquates Debitorenmanagement.Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität unserer Kunden und Partner.

Prognosebericht

Die weiterhin noch nicht abschließend zu beurteilenden Auswirkungen der Ukraine Krise und in Nahost und dem damit verbundenen enormen Anstieg der Verbraucherpreise auf die Wirtschaft lässt derzeit nur eine unkonkrete Prognose für das Gesamtjahr zu.

Die Logistikkonjunktur fasst zum Jahresbeginn 2024 noch keinen Tritt und setzt die im vierten Quartal 2023 begonnene Abwärtsbewegung fort. Die Preissteigerungen konnten an die Kunden weitergegeben werden. Allgemein ist keine Erholung für die Logistikwirtschaft im Jahr 2024 erkennbar und auch wir sehen die Entwicklung sehr verhalten.

Wir erwarten für das folgende Geschäftsjahr 2024 ein leicht sinkendes Umsatzvolumen, obwohl wir einen neuen Kunden gewinnen konnten.

Zum Ende Februar 2024 liegen die erzielten Umsatzerlöse der Gesellschaft bisher unter Plan. Ebenso wird für 2024 mit einem geringeren Ergebnis gerechnet.

Den Anstieg der Beschaffungskosten und den Kosten für Verbrauchsstoffe konnten weitestgehend an unsere Kunden weitergegeben werden. Aufgrund der sehr stabilen Kostensituation rechnen wir mit einem zufriedenstellenden Ergebnis, welches aber unter dem Vorjahresniveau liegt.

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, können wir für unser Unternehmen nicht erkennen. Wir werden insbesondere jederzeit in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

Bamberg, den 06. März 2024

Die Geschäftsführung

Bernhard Dümler

Rüdiger Elflein

Georg Herbst

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.087.888,00 1.280.856,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 180,00 2.423,00
II. Sachanlagen 1.086.998,00 1.277.723,00
1. technische Anlagen und Maschinen 11.404,00 16.750,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.075.594,00 1.260.973,00
III. Finanzanlagen 710,00 710,00
1. Beteiligungen 500,00 500,00
2. Sonstige Finanzanlagen 210,00 210,00
B. Umlaufvermögen 4.411.611,11 4.414.792,08
I. Vorräte 66.053,00 66.053,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.031.999,65 3.999.458,67
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 4.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.031.999,65 3.995.458,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 60.980,00 60.980,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 313.558,46 349.280,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.681,20 41.295,14
Summe Aktiva 5.519.180,31 5.736.943,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.528.431,63 1.146.040,32
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Gewinnvortrag 969.041,12 826.392,62
III. Jahresüberschuss 532.390,51 292.647,70
B. Rückstellungen 176.450,00 349.435,80
C. Verbindlichkeiten 3.807.081,01 4.240.152,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 650.266,11 1.512.468,86
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 607.542,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 650.266,11 904.925,99
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.156.814,90 2.727.683,32
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.156.814,90 2.727.683,32
D. Passive latente Steuern 7.217,67 1.314,92
Summe Passiva 5.519.180,31 5.736.943,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.780.563,31 6.721.560,99
2. Personalaufwand 4.726.327,60 3.632.325,46
a) Löhne und Gehälter 3.915.748,09 2.995.006,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 810.579,51 637.318,65
davon für Altersversorgung -640,78 0,00
3. Abschreibungen 357.205,67 220.160,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 357.205,67 220.160,04
davon außerplanmäßige Abschreibungen 251.666,97 106.025,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.860.836,57 2.387.562,39
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.459,35 16.147,76
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 284.048,11 171.988,14
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 5.902,75 517,19
7. Ergebnis nach Steuern 533.686,01 293.377,20
8. sonstige Steuern 1.295,50 729,50
9. Jahresüberschuss 532.390,51 292.647,70

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Allgemeine Angaben

Die HDE Logistik GmbH hat ihren Sitz in Bamberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bamberg (Registernummer: HRB 3806).Der Jahresabschluss der HDE Logistik GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbu ches, den Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlust rechnung anzubringenden Vermerke sind wahlweise im Anhang aufgeführt. Es gelten die Vorschrif ten für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der§§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren vor Ergebnisverwendung dargestellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 276, 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse Gebrauch gemacht. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegen stände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von€ 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Höhe der abzugrenzenden Werte angesetzt. Disagiobeträge sind nicht enthalten.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungeen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung liegen nicht vor.

Besondere Umstände, dass der Jahresabschluss kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsfirma vermittelt, liegen nicht vor.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
Stand 01.01.2023
Zugänge Abgänge
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an 0,00
solchen Rechten und Werten 42.528,21 0,00 42.528,21 42.348,21 180,00 2.423,00
II. Sachanlagen
2. Technische Anlagen und Maschinen 60.469,96 0 60.469,96 49.065,96 11.404,00 16.750,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- 164.237,67
ausstattung 4.191.486,84 -7.848,35 4.347.876,16 3.272.282,16 1.075.594,00 1.260.973,00
4.251.956,80 172.086,02 4.408.346,12 3.321.348,12 1.086.998,00 1.277.723,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 710,00 0,00 710,00 0,00 710,00 710,00
4.295.195,01 172.086,02 4.451.584,33 3.363.696,33 1.087.888,00 1.280.856,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer als einem Jahr beträgt T€ 61 (Vorjahr: T€ 61).

Rückstellungen

Steuerrückstellungen 31.12.2023 0,00
31.12.2022 121.163,83
2023 2022
Zusammensetzung:
Gewerbesteuerrückstellung 0,00 67.614,00
Körperschaftsteuerrückstellung 0,00 53.549,83
0,00 121.163,83
Sonstige Rückstellungen 31.12.2023 176.450,00
31.12.2022 228.271,97
2023 2022
Zusammensetzung:
Rückstellung für Personalansprüche, Berufsgenossen-
Schaft und Sonstiges 160.450,00 215.271,97
Rückstellung für Jahresabschluss und Prüfung 16.000,00 13.000,00
176.450,00 228.271,97
Passive für latente Steuern 31.12.2023 7.217,67
31.12.2022 1.314,92

Die passiven latenten Steuern zum 31.12.2023 errechnen sich maßgeblich aus der unterschiedlichen Abschreibungshöhe von Sachanlagen. Sie wurden unter den Steuern von Einkommen und Ertrag erfasst. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,3942 % zugrunde gelegt.

Verbindlichkeitenspiegel 2023

davon durch Grundpfandrechte, Globalzessionen und Sicherungsübereignungen
31.12.2023 Gesamt
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
gesichert
T€
31.12.2022 Gesamt
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 650.266,11 266 385 0 650 1.512.468,86
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 1) 2.764.400,27 2764 0 0 0 2.304.819,56
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2) 392.414,63 392 0 0 0 422.863,76
3.807.081,01 3.422 385 0 650 4.240.152,18

1)Davon gegenüber Gesellschaftern: T€ 679 (Vorjahr: T€ 577)

2)Davon aus Steuern: T€ 128 (Vorjahr: T€ 134)

Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 2 (Vorjahr: T€ 2)

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Es fielen keine wesentlichen periodenfremden bzw. außerordentlichen Aufwendungen und Erträge an.

D. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Haftungsverhältnisseund sonstige finanzielle Verpflichtungen

Berichtspflichtige Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:

2023
T€
2022
T€
Mietverträge Immobilien:
- 1 Jahr 863 1.370
- 2 bis 5 Jahre 68 60
mehr als 5 Jahre 0 0
931 1.430

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahres beschäftigter Mitarbeiter betrug:

2023 2022
Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer 118 106
Aushilfskräfte 5 5
123 111

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgen de Personen geführt:

Geschäftsführer:

Herr Bernhard Dümler, Kaufmann, Bamberg

Herr Frank Herbst, Kaufmann, Litzendorf

Hrr Rüdiger Elflein, Kaufmann, Bamberg

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen T€ 0.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung über die nach§ 285 Nr. 33 hier zu berichten wäre, haben sich nach dem 31. Dezember 2023 nicht ereignet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von € 1.501.431,63 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bamberg, 06. März 2024

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HDE Logistik GmbH, Bamberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HDE Logistik GmbH, Bamberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HDE Logistik GmbH, Bamberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortlichkeit des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünfitgerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 5. April 2024

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