Mediaform Etiketten GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Andre Zäske seit 5.1.2015 | Prokura |
Jörg Weber seit 11.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.06% | |
A**** S****** | 3.29% |
| Name | Anteil |
|---|---|
KOOPMANNDRUCK Druckerei August Koopmann GmbHEigenbeteiligung | 4.27% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mediaform Informationssysteme GmbHReinbekJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MEDIAFORM INFORMATIONSSYSTEME GMBH, REINBEK1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 Die Corona-Pandemie und die Energiekrise in Folge des Ukraine-Krieges hatten einen spürbaren Einfluss auf die Wirtschaftsleistung in Deutschland. So verzeichnete Deutschland das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euro-Raum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im 4. Quartal 2023 nur 0,4 Prozent. Die Folgen waren ein zurückhaltendes Konsumverhalten privater Haushalte sowie ein deutlicher Rückgang der Investitionen von Unternehmen in nahezu allen Wirtschaftszweigen. Wie die meisten anderen Branchen hatten auch die Kliniken und Pflegeeinrichtungen mit den hohen Energiekosten zu kämpfen. Diese außerplanmäßigen Kostensteigerungen für Energie sowie höhere Personalkosten führten zu vermehrten Insolvenzen deutscher Kliniken. Nur noch 7 Prozent der Krankenhäuser erwirtschafteten im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss. Für das Jahr 2024 rechnet die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit einem Rekordhoch an Insolvenzen. Diese angespannte finanzielle Lage der Krankenhäuser führte ebenfalls zu einem deutlichen Rückgang von Investitionen. Das veränderte Konsumverhalten privater Haushalte und insbesondere der deutliche Rückgang von Investitionen bei Unternehmen und Kliniken haben dazu geführt, dass der angestrebte Umsatzzuwachs nicht erzielt werden konnte. 2. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Mediaform Informationssysteme GmbH wurde 1997 gegründet. Das Unternehmen entwickelt Software und betreibt Handel mit Hard- und Software für Automatische Identifikation und Datenerfassung (Auto-ID) sowie mit Verbrauchsprodukten. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft sind in drei Business-Units unterteilt: Softwarelösungen: Entwicklung von Software zur automatischen Datenerfassung, zum Auftragsdatenmanagement, Etikettendruck und zur Kennzeichnung; Dienstleistungen und Wartung. Kennzeichnungslösungen: Handel mit Auto-ID Hardware, Verbrauchsprodukten, Dienstleistungen für Reparaturen und Wartung. Medizinprodukte: Handel mit Auto-ID Hardware, Verbrauchsprodukte und medizinischen Kennzeichnungsprodukten, Dienstleistungen für Reparaturen und Wartung. 3. Umsatz- und Absatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse über alle Geschäftsfelder um -2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. 4. Investitionen Investitionen erfolgten in die IT-Infrastruktur sowie in Datensicherungssysteme und in der abgeschlossenen Migration der neuen Unternehmenssoftware. 5. Geschäftsverlauf, Ausblick und Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.084 (Vorjahr: TEUR 1.384). Dies liegt TEUR 300 bzw. 21,7 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Der Rückgang begründet sich in einer Erhöhung der Abschreibungen in Höhe von TEUR 224 sowie einer Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 221. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen durch höhere Ausgaben für Marketing und Vertrieb entstanden. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 43 reduziert und fiel für die Beschäftigung von 73,25 (Vorjahr: 72,25) Arbeitnehmern an. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses und unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 9.261 erhöht. Die Eigenkapitalquote betrug am Bilanzstichtag 86,2 Prozent und gilt damit als herausragend. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sehr geordnet. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung, aufgrund der verhaltenen Investitionsbereitschaft in fast allen Bereichen der Privatwirtschaft sowie in der Gesundheitswirtschaft, mittelfristig mit steigenden Personalkosten für die Softwareentwicklung und höheren Kosten für Versand und Logistik sowie mit höheren Ausgaben für Marketing und Vertrieb. Insgesamt ist mit einem um rund 20 Prozent geringeren zu erwartenden Gewinn vor Steuern als in dem des Berichtsjahres zu rechnen. 6. Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Liquidität. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 1.022 (Vorjahr: TEUR 959). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 636 (Vorjahr: TEUR 405), der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt - TEUR 173 (Vorjahr: - TEUR 1.010) und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf - TEUR 400 (Vorjahr: - TEUR 400). Der Finanzmittelfonds hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 63 erhöht. 7. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 582 erhöht. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen im Aufbau von Vorräten und in der Erhöhung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 8. Chancen, Risiken und künftige Entwicklung Für die Zukunft sehen wir ein großes Wachstumspotenzial in den Bereichen Innovationen und Digitalisierung in Verbindung mit unseren Softwarelösungen und Hardwareprodukten. Die Schwerpunkte liegen in der App-Entwicklung mobiler Anwendungen. Damit entstehen weitere Mehrwerte in der Nutzung vernetzter Systeme für eine effektivere Steuerung und Überwachung von Prozessen in Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen. Allein dem Marktpotenzial für eHealth wird bis 2030 ein Umsatzvolumen von 38 Mrd. Euro prognostiziert. Die Risiken liegen in einer verfehlten Wirtschaftspolitik sowie in fehlenden Fachkräften für eine zeitnahe Umsetzung der Aufgaben innerhalb eines umfassenden Transformationsprozesses unserer zukünftigen Volkswirtschaft. Es gilt nunmehr, die Wachstumsschwäche der deutschen Volkswirtschaft zu überwinden. Hierzu gehören Investitionsanreize für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in allen Bereichen unserer Privatwirtschaft und der Gesundheitswirtschaft, die steuerliche Förderung von Investitionen in neue Technologien für eine nachhaltige Dekarbonisierung, das Angebot von erfolgversprechenderen Rahmenbedingungen zur besseren Kapitalausstattung junger Unternehmen sowie eine vereinfachte Einstellung von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert die Geschäftsleitung eine positivere Geschäftsentwicklung und eine Umsatzwachstum in Höhe von 4,5 Prozent. Ereignisse von besonderer Bedeutung Ereignisse von besonderer Bedeutung wurden bis zur Fertigstellung des Jahresabschlusses 2023 nicht bekannt.
Reinbek, 12. April 2024 gez. Jörg Weber, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MEDIAFORM INFORMATIONSSYSTEME GMBH, REINBEKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MEDIAFORM INFORMATIONSSYSTEME GMBH, REINBEKAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden mit Ausnahme der sogenannten Leihgeräte, die über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden, entsprechend der steuerlichen Vorschriften bilanziert. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Angaben zum Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben. Aufgrund des Erwerbs weiterer Anteile an der Mediaform Etiketten GmbH durch die Gesellschaft stieg die Beteiligung auf 52,32%. Aufgrund dessen wurden die Ausleihungen und Beteiligung an Mediaform Etiketten GmbH, abweichend vom Vorjahr, in den entsprechenden Posten der verbundenen Unternehmen umgegliedert. Angaben zu Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 640.091,80 (Vorjahr: EUR 554.092,88) sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 50.669,56 (Vorjahr: EUR 152.977,39) aus Steuern und in Höhe von EUR 607,60 (Vorjahr: EUR 15.356,45) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren, betragen EUR 239.540,98 (Vorjahr: EUR 292.357,71). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.105.457,00 EUR (Vorjahr: 1.124.095,29 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sonstige Angaben Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Kfz-Leasingverträgen (Aufwand TEUR 80 im Geschäftsjahr 2023) sowie Mietverträgen (Aufwand TEUR 144 im Geschäftsjahr 2023). Es ist davon auszugehen, dass entsprechende Verpflichtungen auch in den kommenden Jahren anfallen werden. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 73,25. Gruppierung:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Die Gesellschaft hält direkt Anteile an nachfolgend aufgeführten Unternehmen, die eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB darstellen:
Organe der Gesellschaft Geschäftsführung (= ausgeübter Beruf) im Geschäftsjahr 2023: Jörg Weber, Reinbek ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag von EUR 300.000,00 auszuschütten und den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.433.733,33 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Reinbek, den 12. April 2024 gez. Jörg Weber, Geschäftsführer Weitere Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 31. Mai 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mediaform Informationssysteme GmbH, Reinbek Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mediaform Informationssysteme GmbH, Reinbek, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mediaform Informationssysteme GmbH, Reinbek, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 15. Mai 2024 FIDES
Kemsat
gez. Lohmann, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Niemann, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussAuszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 31. Mai 2024: Von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.733.733,33 werden am 30. Oktober 2024 EUR 300.000,00 ausgeschüttet. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.433.733,33 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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