WBS KIDS gemeinnützige GmbH
Selbe AdresseAußerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jana Dr. Bernstein seit 3.11.2025 | Vorstandsmitglied |
Martin Önder Dr. Heinig seit 9.1.2025 | Vorstandsmitglied |
Joachim Giese seit 19.9.2016 | Vorstandsmitglied |
Heinrich Kronbichler seit 21.9.2004 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WBS Training AGBerlinJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023der WBS Training AG, BerlinI. Darstellung zum GeschäftsverlaufWirtschaftliches Umfeld Inflation und gestiegene Zinsen beeinflussen die Weltwirtschaft negativ, sie befindet sich in einer Rezession. Neben Inflation und steigenden Zinsen haben die Auseinandersetzungen in Nahost und der Krieg in der Ukraine negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. In der Eurozone und auch in China sind die Einschätzungen zur konjunkturellen Lage seit geraumer Zeit nicht positiv. Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft nicht gewachsen. Die Wirtschaftsleistung (Reales Bruttoinlandsprodukt) hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3% abgenommen. Die Inflationsrate war im Jahr 2023 rückläufig und lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9%. Der Konsum war trotz rückläufiger Inflation gebremst. Die Investitionstätigkeit wurde von gestiegenen Zinsen gedämpft, insbesondere im Bausektor. Die Industrieproduktion ist tendenziell rückläufig, obwohl die angebotsseitigen Engpässe mehr und mehr an Bedeutung verloren haben. Der Arbeitsmarkt ist vergleichsweise robust, auch wenn die Konjunktur ihre Spuren hinterlässt. Die Arbeitslosenquote ist im Laufe des Jahres angestiegen. Nach dem IAB-Arbeitsmarktbarometer liegt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit 99,5 Punkten unterhalb der neutralen Marke, die bei 100,0 liegt. Der Weiterbildungsmarkt befindet sich in einer Phase der Veränderung. Aufgrund der Corona- Pandemie und dem Anstieg auf digitale Lernformate ist es zu einem Anwachsen der Anbieter gekommen und somit zu einem gestiegenen Wettbewerbsdruck. Vor dem Hintergrund der Transformation der Arbeitswelt und der demografischen Entwicklung wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Berufliche Weiterbildung ist hierbei ein zentraler Faktor zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit um in der sich wandelnden Arbeitswelt mit neuen Kompetenzanforderungen Schritt zu halten. Hier spielt die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) eine große Rolle. Geschäftstätigkeit Die WBS TRAINING AG zählt zu den führenden privaten Anbietern im Bereich der beruflichen Weiterbildung und ist bundesweit am Markt vertreten. Sie hält Bildungsangebote für Arbeitssuchende, Berufstätige und Unternehmen bereit. Für Menschen, die Ihre beruflichen Entwicklungs- und Aufstiegschancen nutzen wollen, bietet das Unternehmen eine Reihe von modularisierten Qualifizierungen an, die mit dem Bildungs- oder Aktivierungsgutschein durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können. Der Unterricht der WBS TRAINING AG findet dabei in den virtuellen Klassenräumen oder in Schulungszentren statt. Seit 45 Jahren trainiert und berät die WBS TRAINING AG auch Firmenkunden, bietet insbesondere Qualifizierungen an, die durch öffentliche Förderprogramme, wie das "Arbeit-von-Morgen-Paket" nutzbar sind. Das Themenspektrum wird ergänzt durch Angebote für die Begleitung der digitalen Transformation und zur Beseitigung des Fachkräftemangels. Führungskräfte- und Teamtrainings, Trainerausbildung und Sprachkurse sind nur ein kleiner Ausschnitt des Angebotes für Unternehmen, die ihre Chancen im Change-Management optimal realisieren wollen. Von Soft-Skill-Themen über Trainings in SAP ® Software und anderen IT-Trainings bis hin zu IHK-Aufstiegsqualifizierungen findet sich ein breites Themenspektrum. Masterstudiengänge und Aufstiegsfortbildungen ergänzen seit einigen Jahren das Portfolio. Seit 1999 ist die WBS TRAINING AG lizenzierter SAP® Bildungspartner. Hier werden Schulungsangebote zu allen gängigen SAP ® Standardanwendungen offeriert. Die WBS TRAINING AG hat zum Ende des Berichtsjahres 279 Standorte in Deutschland (Vorjahr: 243). Sitz der Verwaltung ist Berlin. Die Teilnehmerzahl lag im Berichtsjahr im Mittel bei 7.196 (Vorjahr: 7.053). Das entspricht einem Zuwachs von 2%. Allerdings liegt die durchschnittliche Teilnehmerzahl im Berichtsjahr unter dem prognostizierten Wert von 7.700-8.000. Der prognostizierte Wert konnte aufgrund der größer gewordenen Konkurrenz nicht erreicht werden. Die WBS TRAINING AG konnte den Umsatz im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10.714 steigern. Der Umsatz des Berichtsjahres liegt bei T€ 152.637. Das prognostizierte Umsatzvolumen für 2023 lag zwischen € 145 Mio. und € 155 Mio. und wurde damit erreicht. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen (EBIT) beträgt € 4,1 Mio. (Vorjahr: € 4,6 Mio.) und liegt damit hinter dem für das Jahr 2023 prognostizierte EBIT von € 7,3 Mio. bis € 7,6 Mio. Die Anzahl der Teilnehmer:innen blieb mit 7.196 unter der Prognose von 7.700-8.000. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 1.428 Mitarbeiter:innen (Vorjahr: 1.513) beschäftigt. Die Rekrutierung von externen und internen Trainern wird aufgrund des Fachkräftemangels schwieriger, die Preise für Trainerleistungen steigen an. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft war am Bilanzstichtag geordnet. Die Strategie, eine weitere konsequente Verbreiterung des Bildungsangebotes zu verfolgen, wird aufrechterhalten. Das Budget der Agentur für Arbeit für die aktive Arbeitsförderung war im Jahr 2023 größer als in den vorangegangenen Jahren. Pandemiebedingt sind die Mitbewerber auf den von der WBS TRAINING AG schon lange erprobten Online-Unterricht umgeschwenkt. II. Ertrags- Finanz- und VermögenslageDie Umsatzerlöse und das EBIT sind finanzielle Leistungsindikatoren der WBS TRAINING AG. Im Weiteren dienen die Teilnehmerzahlen als nicht finanzieller Leistungsindikator. Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar: Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von T€ 141.923 auf T€ 152.637 angestiegen (+7,55%). Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Bereich "Maßnahmen zur beruflichen Bildung". Die operative Marge (Verhältnis Umsatz zu EBT) liegt bei 2,6% (Vorjahr: 3,2%). Das EBIT wurde im letztjährigen Lagebericht für das Berichtsjahr zwischen € 7,3 Mio. und € 7,6 Mio. prognostiziert, erreicht wurde ein EBIT in Höhe von T€ 4.132. Dies liegt im Wesentlichen an Kosten, die im Bereich Digitalisierung angefallen sind. Monatlich werden Soll-Ist-Analysen in den Bereichen Umsatz, Kosten und Teilnehmer durchgeführt, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und Handlungen daraus abzuleiten.
Der Aufwand für bezogene Leistungen ist im Geschäftsjahr 2023 um 11,8% gestiegen. Die Personalkosten sind um T€ 8.528 auf T€ 77.558 angestiegen. Die Personalkostenquote liegt im Berichtsjahr bei 50,8% (Vorjahr: 48,6%). Der Anstieg der Personalkosten resultiert aus der Strategie, aufgrund des Nachfragewettbewerbs nach Lehrpersonal, langfristig Trainer:innen an die WBS TRAINING AG zu binden und vermehrt fest anzustellen, um den hochqualitativen Unterricht sicherzustellen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 908 auf T€ 45.599 angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Kosten, die im Rahmen der Digitalisierung angefallen sind. Das EBIT liegt im Jahr 2023 bei T€ 4.132 und lag im Vorjahr bei T€ 4.628. Der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 beläuft sich auf T€ 3.154 (Vorjahr: T€ 3.763). Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist im Berichtsjahr 2023 durchweg stabil. Der Cash-Flow (nach DVFA) beläuft sich zum Stichtag auf T€ 5.195 gegenüber T€ 4.917 für das vorangegangene Jahr. Die Hauptkomponente des Cash-Flows liegt, wie auch im Vorjahr, im operativen Ergebnis begründet. Die Finanzmittel sind im Wesentlichen aufgrund des Erwerbs von Beteiligungen von T€ 8.223 auf T€ 8.079 gesunken. Im laufenden Geschäftsjahr wurden insgesamt T€ 8.026 in Anlagevermögen investiert (Vorjahr: T€ 2.261). Die Investitionen betreffen in Höhe von T€ 3.400 (Vorjahr: T€ 1.081) das immaterielle Anlagevermögen und in Höhe von T€ 379 Sachanlagen (Vorjahr: T€ 743), sowie in Höhe von T€ 4.248 Finanzanlagen (Vorjahr: T€ 437). Für das laufende Geschäftsjahr 2024 ist die Liquiditätssituation nach der gegenwärtigen Planung stabil und grundsätzlich gesichert. Fremdkapital wurde im Berichtsjahr nicht aufgenommen. Für die Absicherung der Mietverhältnisse an den Standorten wurden Mietavalkreditrahmen in Höhe von insgesamt T€ 2.060 eingerichtet und über T€ 2.050 ausgeschöpft. Der Verfügungsrahmen für Zahlungstransaktionen über Kreditkarten beläuft sich zum Stichtag auf T€ 200. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich im Geschäftsjahr 2023 positiv dar. Die Bilanzsumme beläuft sich auf T€ 45.207 (Vorjahr: T€ 31.676). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens bezogen auf die Bilanzsumme zum 31.12.2023 liegt bei 32,4% (Vorjahr: 28,2%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind nominal auf T€ 22.350 gestiegen (Vorjahr: T€ 14.350) und im Verhältnis zur Bilanzsumme von 45,3% auf 49,4% gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 33,3% auf 30,3% gesunken. Das langfristig gebundene Fremdkapital beinhaltet als Position die Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 437 (Vorjahr: T€ 432). Dies macht einen Anteil - bezogen auf die Bilanzsumme - von 1,0% aus. Die Steuerrückstellungen sind um T€ 250 angestiegen Gesamtaussage Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 etwas weniger positiv als das Geschäftsjahr 2022. III. Chancen- und RisikoberichtStrategische Risiken Veränderungen im politischen und konjunkturellen Umfeld können negative Auswirkungen auf das Geschäftsmodell und die Entwicklung der WBS TRAINING AG haben. Die Entwicklung im Weiterbildungsbereich wird daher fortwährend beobachtet. Auf Basis der laufenden Betrachtungen des Wettbewerbsumfeldes werden Veränderungen und Entwicklungen der Märkte und des Geschäftsumfeldes analysiert und Entscheidungen für die strategische Positionierung und Entwicklung des Produkt- und Zielgruppenkonzeptes abgeleitet. Bei der Sicherung und dem Ausbau der Marktposition wird die WBS TRAINING AG durch ihre Risikosteuerungsinstrumente unterstützt. Leistungswirtschaftliche Risiken Die nachhaltige Gewinnung einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Dozent:innen/ Trainer:innen als auch anderer Mitarbeiter:innen, sowie die Sicherstellung einer geringen Fluktuation sind wesentliche Voraussetzungen für ein Wachstum der WBS TRAINING AG. Es werden vermehrt freiberufliche Trainer:innen bei der WBS TRAINING AG festangestellt, um auch in schwierigen gesamtwirtschaftlichen Zeiten auf ausreichend Trainer:innen zurückgreifen zu können. Die Rekrutierung von externen und internen Trainer:innen wird aufgrund des Fachkräftemangels schwieriger, die Preise für Trainerleistungen steigen an. Positive oder negative Entwicklungen der Produktivität werden laufend in ihren Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg analysiert und bewertet. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund eines implementierten Forderungsmanagements wird ein mögliches Ausfallrisiko minimiert. Unabhängig davon werden keine wesentlichen Ausfallrisiken bei der WBS TRAINING AG gesehen. Auf die Forderungen, die aus heutiger Sicht als risikobehaftet eingestuft werden, werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Im Wesentlichen bestehen Forderungen gegenüber staatlichen Institutionen. Aus diesem Grund sehen wir aktuell kein erhöhtes Risiko von Forderungsausfällen. Die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit ist die Kernfunktion des Unternehmens-Treasury. WBS TRAINING AG finanziert das operative Geschäft grundsätzlich aus dem laufenden Cash-Flow. Im Risikomanagementsystem wird die Inflation als Risiko berücksichtigt. Eine steigende Inflation führt zu Kostensteigerungen und somit zur Verschlechterung der Rendite. Aktuell wird das Risiko als spürbar aber unwahrscheinlich bewertet. Da die Inflation rückläufig ist, wird das Risiko nicht höher als im Vorjahr eingestuft. Operationelle Risiken Die Gesellschaft ist durch ihre verwaltungs- und administrativen Tätigkeiten auf den Einsatz von in- und externen Mitarbeitern sowie bauliche und technische Einrichtungen angewiesen. Durch einen umfangreichen Versicherungsschutz, der einer laufenden Überprüfung unterzogen ist, sichert sich die WBS TRAINING AG gegen Schadensfälle und ein mögliches Haftungsrisiko ab. Die WBS TRAINING AG ist in hohem Maß auf qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte angewiesen. Mit einer soliden Personalplanung, Personalmarketingmaßnahmen, der Durchführung von Inhouse-Ausbildungen, Umschulungen und Qualifizierungen für die Belegschaft begegnen wir dem Risiko von personellen Engpässen. Mitarbeiter:innen, die mit vertraulichen Informationen arbeiten, verpflichten sich, die entsprechenden Vorschriften einzuhalten und mit den Informationen verantwortungsvoll umzugehen. Attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot, Sozialleistungen und eine flexible Ausgestaltung der Arbeitsplatzinfrastruktur (meint hohe Betreuungsqualität der Mitarbeiter:innen und Eingehen auf individuelle Wünsche zu Stundenanpassungen, Homeoffice, Jobrotation, Sabbatical, Altersteilzeit etc.) tragen in ihrer Gesamtheit zu einer messbar hohen Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation sowie Mitarbeiterbindung bei, wodurch das Geschäftswissen gesichert wird. Um Risiken im IT-Bereich zu minimieren, verfolgt die WBS TRAINING AG das Konzept einer standardisierten, standortübergreifenden IT-Landschaft. Durch eine definierte Notfallplanung wird der Datenbestand vor einem möglichen Datenverlust geschützt und eine konsistente Verfügbarkeit sichergestellt. Die IT-Systeme werden vor einem unberechtigten Zugriff durch ein umfassendes Zugangs- und Berechtigungskonzept sowie einen umfangreichen Virenschutz geschützt. Zur Minimierung der Risiken aus Negativkampagnen mit Außenwirkung wird frühzeitig dagegen vorgegangen. Soweit notwendig werden hierbei erfahrene Rechtsberater zu Hilfe gezogen. Dadurch wird die Chance ergriffen, das Bild positiv zu beeinflussen. Das Unternehmen sichert durch eine konsequente Qualitätspolitik den Geschäftserfolg ab. Im Leitbild verpflichten sich die Führungskräfte zur Business Excellence, die in 2020 im Rahmen der EFQM-Zertifizierung (European Foundation for Quality Management) mit 5 Sternen und der Silberplatzierung ausgezeichnet wurde. Dies bestätigt den Anspruch, eine Qualität sicherzustellen, die über den ISO 9001/2008 Qualitätsstandard hinausgeht. In 2014 wurde der Aufbau eines Risikomanagementsystems nach ISO 31000 vollzogen und seitdem regelmäßig aktualisiert. Sonstige Risiken Die WBS TRAINING AG hält eine AZAV-Trägerzulassung. Durch diese ist die WBS TRAINING AG befähigt, Weiterbildungsmaßnahmen für die Bundesagenturen für Arbeit und weitere öffentliche Einrichtungen anzubieten. Der Verlust der Zulassung stellt ein grundsätzlich erhebliches Risiko für das Geschäftsmodell dar. Es werden geeignete Maßnahmen getroffen, um die Zulassung zu erhalten, so dass kein akutes Risiko des Verlustes besteht. Auch wenn die Geschäftstätigkeit der WBS TRAINING AG nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Umwelt hat, ist man an den Standorten auf eine umweltbewusste und umweltverträgliche Arbeitsweise bedacht. Es bestehen keine Umweltrisiken. Die sich abzeichnende höhere Staatsverschuldung kann zu Verschiebungen in den Budgets der öffentlichen Haushalte führen. In Verbindung mit der gesamtwirtschaftlichen weltweiten Lage könnten sich Sparanstrengungen der Bundesagentur für Arbeit zukünftig nachteilig auf den Umsatz der WBS TRAINING AG auswirken. Dem Risiko einer verringerten Förderung der Qualifizierung von Arbeitssuchenden steht die Chance einer maßgeblich erhöhten Förderung von Beschäftigten in Kurzarbeit oder über das Qualifizierungschancengesetz entgegen. Dazu trägt vor allem der sich verstärkende Fachkräftemangel bei. Auf beide Szenarien richtet sich die WBS-Gruppe ein. Die Risikobeurteilungen haben nach Auslaufen der Corona-Pandemie zum Ergebnis geführt, dass gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken bestehen. Chancen Die WBS TRAINING AG versteht die Möglichkeiten, die sich durch die sog. Künstliche Intelligenz (AI) bieten als Chance, die Digitalisierung voranzutreiben und hat entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die Mitarbeiter:innen und Teilnehmer:innen haben bereits alle die Möglichkeit, ChatGPT, kostenlos und während der Arbeit bzw. des Trainings zu nutzen. Mit den Diskussionen um die aktuellen Veränderungen in der Arbeits- und Berufswelt - Stichworte: Digitalisierung, Arbeit/Industrie 4.0 - bekommt das Thema Weiterbildung noch mehr Gewicht und zwar sowohl bei Beschäftigten, bei Arbeitssuchenden, als auch in den Betrieben. Das Thema Lebenslanges Lernen gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Die Trennung von sonstiger zu beruflicher Weiterbildung wird zunehmend unschärfer werden. Bildung wird demnach als zentrales Instrument nachhaltiger Arbeitsmarktpolitik angesehen. Der Nachfrage nach Individualität und räumlicher Nähe wird bei der WBS TRAINING AG durch individuelle Beratung, kontinuierliche Erweiterung des Angebotes, Weiterentwicklung der innovativen Lernform des Lernnetzes, gepaart mit einer Erweiterung des Standortnetzes, Rechnung getragen. Zusätzlich wird die Produktpalette durch ein vielfältiges Lernnetzangebot im berufsbegleitenden Bereich erweitert. Optimal auf die Bedürfnisse des Marktes und der Zielsetzung der Bundesagentur für Arbeit ausgerichtet, ergeben sich große Chancen, in diesem Bereich weitere Umsätze zu erwirtschaften. Die WBS TRAINING AG sieht die Digitalisierung als Chance, ihr Angebot zu verändern und auszubauen und dabei den Fokus auf Zukunftskompetenzen zu legen. Gesamtaussage Bei WBS TRAINING AG sind darüber hinaus keine weiteren sonstigen Risiken bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand haben könnten. IV. PrognoseberichtBildung wird weiterhin als zentrales Instrument nachhaltiger Arbeitsmarktpolitik angesehen. Der Nachfrage nach Individualität und räumlicher Nähe wird bei der WBS TRAINING AG durch individuelle Beratung, kontinuierliche Erweiterung des Angebotes, Weiterentwicklung der innovativen Lernform des Lernnetzes, gepaart mit einer Erweiterung des Standortnetzes, Rechnung getragen. Zusätzlich wird die Produktpalette durch ein vielfältiges Lernnetzangebot im berufsbegleitenden Bereich erweitert. Optimal auf die Bedürfnisse des Marktes und der Zielsetzung der Bundesagentur für Arbeit ausgerichtet, ergeben sich große Chancen, in diesem Bereich weitere Umsätze zu erwirtschaften. Zur Steigerung der Effektivität und zur Kostenoptimierung werden auch in 2024 vereinzelt Satellitenstandorte gegründet und Kooperationen mit anderen Bildungsträgern abgeschlossen, bzw. bei einer Nachfrageänderung werden Standorte geschlossen oder verlegt. Damit wird sichergestellt, dass das Angebot in der Fläche in Anspruch genommen werden kann. Kapazitätsanpassungen bei allen Standorten erfolgen, wenn das die Marktlage erfordert. Neue Standorte sind bereits nach dem Konzept der flexiblen Anmietung organisiert, um kurzfristig auf Marktschwankungen reagieren zu können. Als Risiken sind die weitere Entwicklung am Arbeitsmarkt und mögliche Sparanstrengungen der Bundesregierung zu werten. Durch die Weiterentwicklung des Learnspace 3D, die Erweiterung des Produktangebotes und die Ausweitung der Standorte wird diesem Risiko entgegengesteuert. Ebenso wird das Angebot im Bereich der gering qualifizierten Arbeitssuchenden erweitert. 2-jährige Umschulungen sind ein fester Bestandteil des Portfolios zur Sicherung langfristiger Umsätze und zur Minderung der Abhängigkeit von kurzfristigen Bildungsgutscheinbuchungen. Für das Jahr 2024 wird nicht mit einem nennenswerten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland gerechnet. Der erwartete Anstieg beträgt 0,2%. Für das Jahr 2025 wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 0,9% gerechnet. Das ifo-Institut schätzt, dass die Inflationsrate zum Ende des Jahres 2024 bei 2,6% liegen wird und zum Ende des Jahres 2025 bei 1,9%. Für die Weltwirtschaft prognostiziert der IWF ein Wachstum von 3,2% für das Jahr 2024. Für das Jahr 2025 liegt die Prognose bei 3,3% Für das Jahr 2024 erwartet die WBS TRAINING AG insgesamt einen positiven Geschäftsverlauf und trotz stagnierender Wirtschaft rechnen wir mit einem leicht höheren Umsatz. Geplant sind für das Jahr 2024 ein Umsatz zwischen T€ 160.000 und T€ 165.000. Das geplante EBIT liegt für 2024 zwischen T€ 3.000 und T€ 3.200. Geplant ist eine Teilnehmerzahl im Jahr 2024 zwischen 7.700 und 8.000. Es wird eine Unternehmenspolitik der kontrollierten Expansion verfolgt. Gegen Ende 2023 besaß die WBS TRAINING AG 254 Schulungsstätten und 25 Beratungsbüros, für 2024 ist die Eröffnung von 4 Learnspots geplant. Die WBS TRAINING AG ist flächendeckend in allen Bundesländern der Republik mit Standorten vertreten. Darüber hinaus werden strategische Investitionen in Unternehmen vorgenommen, soweit diese dem Unternehmenszweck dienen. Für 2024 sind solche Investitionen geplant. V. Sonstige BerichterstattungIm Bereich der Forschung und Entwicklung wird das Unternehmen nicht tätig. VI. Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f HGBDie Gesellschaft setzt sich entsprechend § 76 Abs. 4 und § 111 Abs. 5 AktG bzw. § 25 Abs. 1 EGAktG eine Zielgröße und Fristen für die Besetzung mit Frauen. Die Frauenquote zum 31.12.2023 im Vorstand beträgt 0%, als Zielgröße bis zum nächsten Berichtszeitpunkt wird 0% angesetzt. Die Frauenquote im Aufsichtsrat beträgt 33,3%, als Zielgröße bis zum nächsten Berichtszeitpunkt wird 33,3% angesetzt. Die Frauenquote in der Führungsebene direkt unterhalb des Vorstandes beträgt 32%. Die Frauenquote im oberen Management beträgt 37%. Zum 31.12.2023 waren insgesamt 1.594 Mitarbeiter:innen (inkl. geringfügig Beschäftigte, ohne Schüler:innen und Praktikant:innen) in der Gesellschaft beschäftigt. Davon waren 60% (956) weiblich. VII. AbhängigkeitsberichtSchlusserklärung zum Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG Die WBS TRAINING AG ist seit dem Geschäftsjahr 2005 ein von der Heinrich Kronbichler Verwaltungs GmbH, Neubiberg, abhängiges Unternehmen i.S.d. § 312 AktG. Der Vorstand der WBS TRAINING AG hat deshalb gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Ich erkläre, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die mir zu dem Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäftes bekannt waren, angemessene Gegenleistungen erhalten hat. Andere Maßnahmen i.S. von § 312 AktG sind weder getroffen noch unterlassen worden".
Berlin, im Oktober 2024 gez. Der Vorstand Entgeltbericht der WBS TRAINING AG für das Jahr 2023Die WBS GRUPPE ist ein führender Anbieter für Ausbildung und Weiterbildung. Wir sind bundesweit und international mit fünf starken Marken aktiv - mit viel Wissen und viel Herz. Seit über 40 Jahren vermittelt die WBS GRUPPE exzellente Qualifikationen, Selbstkompetenzen und praktisches Fachwissen. Damit steigern wir gezielt die Job- und Karrierechancen unserer Kunden und unterstützen Unternehmen darin, kompetente Fachkräfte zu fördern. Das Angebot umfasst geförderte berufliche Weiterbildungen und Umschulungen (WBS TRAINING), berufsbegleitende Bildungsangebote (WBS AKADEMIE), Ausbildungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales (WBS SCHULEN), Intensivkurse für Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler (WBS CODING SCHOOL) sowie die Vermittlung von Azubis und Fachkräften aus dem Ausland (WBS RECRUITING INTERNATIONAL). Durch das Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz - EntgTranspG) sind bestimmte Arbeitgeber zur Aufstellung und Veröffentlichung eines Entgeltberichts verpflichtet. Der folgende, von der WBS TRAINING AG erstmals veröffentlichte Entgeltbericht erläutert die bei der WBS TRAINING AG implementierten Maßnahmen zu Erreichung der im EntgTranspG genannten Ziele. Alle Maßnahmen werden kontinuierlich auf ihre Wirksamkeit überprüft und weiterentwickelt bzw. - soweit notwendig - angepasst. Dieser Entgeltbericht umfasst die WBS TRAINING AG mit den Marken WBS TRAINING, WBS AKADEMIE, WBS CODING SCHOOL, WBS RECURITING INTERNATIONAL sowie die Zentralen Bereiche. Nicht Bestandteil dieses Entgeltberichtes sind die Beschäftigte der WBS SCHULEN gGmbH. 1. Maßnahme zur Förderung der Gleichstellung (§ 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EntgTranspG)Den wesentlichen Rahmen unserer Unternehmenskultur bilden Sinn, Spirit und Strategie der WBS TRAINING AG. Der übergreifende Sinn unserer Firma wurde 2016 in einer Reihe von Workshops erarbeitet, wobei alle Mitarbeitenden eingeladen waren, sich aktiv daran zu beteiligen. Als Ergebnis dieses gemeinsamen Prozesses haben wir für die WBS GRUPPE folgenden Sinn identifiziert: Das Potenzial in jedem Menschen sehen und vertrauensvoll zusammen wachsen. Wir geben Kraft zur Entfaltung und Erneuerung. Unser Spirit wird neben dem Sinn v.a. durch folgende wesentliche Prinzipien gestaltet: Herzlichkeit, Empowerment, Partizipation, TUN & NIPSILD (Nicht in Problemen, sondern in Lösungen denken), Führungsgrundsätze. Es gilt grundsätzlich eine flexible Arbeitszeitregelung nach dem Modell der Vertrauensarbeitszeit. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt max. 40 Stunden, verteilt auf fünf Werktage (montags bis freitags). Für Mitarbeitende aus dem Personenkreis "pädagogisches Personal" besteht aufgrund der Bindung an den Tarifvertrag und einhergehenden gesetzlichen Vorgaben eine gesonderte Regelung. Pädagogische Mitarbeitende unterliegen daher einer Pflicht zur Dokumentation ihrer Arbeitszeit, die ggf. auch von Zoll / Knappschaft im Zuge von Überprüfungen zur Einhaltung des Mindestlohns eingesehen werden kann. Entsprechend erfassen alle pädagogisch tätigen Mitarbeitenden seit dem 01.07.2013 eigenständig ihre tatsächliche Arbeitszeit minutengenau im Personalserviceportal. Anderen Mitarbeitenden, die nicht unter die Regelung des Tarifvertrags für pädagogisches Personal fallen, ist es freigestellt, ob sie auf eigenen Wunsch hin ein Arbeitszeitkonto führen möchten oder nicht. Im Sinne der Vertrauensarbeitszeit wird dies nicht erwartet, jedoch können Mitarbeitende ein Arbeitszeitkonto im Falle von Mehrarbeit zur besseren Übersichtlichkeit ihres Abgeltungsanspruchs für sich nutzen. Die Möglichkeit auf eigenen Wunsch in Teilzeit zu arbeiten nahmen 2023 26% (Vergleich 2020 28%) aller Mitarbeitenden, davon 78% der Frauen und 22% der Männer in Anspruch. Im Vergleichsjahr 2020 lag die Verteilung bei 79% (Frauen) und 21% (Männer). Sowohl Mütter als auch Väter nehmen Elternzeiten in Anspruch. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 8.391 Tage Elternzeit von 35 Mitarbeiter:innen genommen (Vergleich zum Jahr 2020: 13.496 Tage von 70 Mitarbeiter:innen). Darunter waren 97% (2020: 90%) Mütter und 3% (2020: 10%) Väter. Trotz des Angebotes seitens der WBS TRAINING AG von Individueller Elternzeit auch für Väter, ist die Inanspruchnahme gesunken. Die Möglichkeit, individuell gestaltete Sabbaticals bzw. persönliche Auszeiten oder einen vorzeitigen Ruhestand auf eigenen Wunsch wahrzunehmen fördert zusätzlich die Vereinbarkeit von Familie bzw. Privatleben und Beruf. Ende 2021 gestalteten wir unsere Prinzipien für flexibles Arbeiten im Büro und aus dem Homeoffice (Arbeiten von zu Hause). In den Regionen für Mitarbeiter:innen mit direktem Kundenkontakt in Präsenz gibt es die Möglichkeit individuellen Einzelvereinbarungen von 20% oder 40% der Arbeitszeit aus dem Homeoffice zu arbeiten, bei Mitarbeiter:innen mit Online-Kundenkontakt zwischen 20% und 100%. Wobei diese Mitarbeitenden mehrheitlich aus dem Homeoffice agieren. In 2023 hatten 69% der Mitarbeiter:innen eine Home-Office Vereinbarung, davon 82% für Mitarbeiter:innen im Online-Kundenkontakt oder der Zentrale ohne direkten Kundenkontakt und 18% für Mitarbeiter:innen an unseren Standorten mit Präsenzkontakt. Der Anteil der weiblichen Führungskräfte ist zum Vergleichsjahr 2020 von 51% auf 54% in 2023 gestiegen. 2. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit (§ 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EntgTranspG)Die WBS TRAINING AG ist nicht tarifgebunden. Als Weiterbildungsunternehmen gilt für uns der für allgemeinverbindlich erklärte "Tarifvertrag zur Regelung des Mindestlohnes für pädagogisches Personal". Das pädagogisches Personal umfasst alle Mitarbeitenden, die fachliche bzw. beratenden Kontakt mit Teilnehmenden haben. Auf Grundlage dieses Tarifvertrages erfolgt eine jährliche Anpassung der Gehälter dieser Personengruppe. Parallel zur jährlichen tariflichen Entgelterhöhung erfolgt eine allgemeine Entgelterhöhung auch für nicht pädagogisches Personal. Neben diesen allgemeinen Entgelterhöhungen werden alle Mitarbeitenden am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Die Höhe der Gewinnausschüttung wird abhängig vom Jahresgewinn berechnet und gesplittet zu zwei Terminen ausgeschüttet. Vereinbarungen zu individuelle Entgelterhöhungen erfolgen in Feedbackgespräche zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften. HR steht beratend zur Seite. Seit 2022 gibt eine Gruppierung unserer Funktionsgruppen in sieben Stufen. Auf dieser Grundlage wurden Gehaltsbänder insbesondere für größere Bereiche etabliert. 3. Zahl der Beschäftigten (§ 21 Abs. 2 EntgTranspG)
* Köpfe zum Stichtag: jeweils 31.12. des
Kalenderjahres, ohne Praktikant:innen und
Schüler:innen
Bilanz zum 31.12.2023WBS TRAINING AG, BerlinAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023WBS TRAINING AG, Berlin
ANHANG zum Jahresabschluss vom 01.01. - 31.12.2023I. Allgemeine Angaben Die Firma WBS TRAINING AG hat ihren Sitz in Berlin - Tempelhof, sie wird in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt und ist beim Handelsregister des AG Charlottenburg unter HRB 68531 B eingetragen. Der Jahresabschluss der Firma WBS TRAINING AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Es wird ein Lagebericht erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Berichtsjahr wurde die Systematik der Umsatzrealisierung geändert. Mit Einführung des neuen Systems MSDynamics Business Central ist es möglich, die verkauften Artikel in ihrer Reihenfolge periodengerecht zu verbuchen. In früheren Jahren wurde der Gesamtwert eines Auftrages durch die Anzahl der Tage dividiert und dann auf die einzelnen Kalendertage eines Monats berechnet. Durch die Anwendung der neuen Systematik wurde die Bildung eines passiven Rechnungsabgrenzungsposten für stichtagsübergreifende Weiterbildungen erforderlich, der sich im Berichtsjahr auf T€ 5.951 beläuft und bis Januar 2026 aufgelöst wird. Durch die neue Verarbeitungslogik haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und insb. die Bildung des Passiven Rechnungsabgrenzungspostens um T€ 8.010 erhöht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Angaben werden in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und ab Nutzung unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren, im Jahr des Zugangs zeitanteilig, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 14 Jahren vorgenommen. Das unbewegliche Anlagevermögen wird auf eine Nutzungsdauer von 15 bis 40 Jahren abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu € 1.000 netto werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % des Forderungsbestands nach Abzug der Einzelwertberichtigung und der enthaltenen Umsatzsteuer Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. € 821.550,21 (Vj. € 765.421,57) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr; es handelt sich im Wesentlichen um Mietkautionen. Alle anderen Forderungen (aus Lieferungen und Leistungen, verbundene Unternehmen) und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In diesem Betrag sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 1.545.656,01 enthalten Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen insb. gegenüber der Firma WBS TRAINING Schulen gemeinnützige GmbH, Berlin, der Firma Gov Space GmbH, Berlin, und der Firma DEA Projektgesellschaft mbH, Berlin. Aufgrund von temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB werden aktive latente Steuern ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren (PUC- Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,82 % p.a. (Vj. 1,78 % p.a.) auf Basis der allgemein anerkannten Richttafeln RT 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Zum 31.12.2023 wurde, wie im Vorjahr, der von der Dt. Bundesbank ermittelte 10-Jahres-Durchschnittszinssatz verwendet, 1,82 % (§ 253 Abs. 2 S. 1 i.V.m. Abs. 6 HGB). Die Pensionsverpflichtungen werden unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung bewertet: Im Einzelnen wird von einer jährlichen Steigerungsrate der Gehälter, soweit relevant von 0 % und der Pensionen von 2 % ausgegangen. Der Unterschiedsbetrag zwischen 7- und 10-Jahres- Durchschnittszinssatz beträgt im Berichtsjahr € 6.080,00 und unterliegt der Ausschüttungssperre. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, soweit sie passivierungsfähig sind, und werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden ebenfalls mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Angaben zu Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzpositionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023 ist im Anlagespiegel (vgl. Anlage 3, Blatt 5) separat dargestellt. Mit Geschäftsanteilskauf- und Übertragungsvertrag vom 25.05.2022 hat die Gesellschaft 100 % der Geschäftsanteile an der PUNK Incorporated GmbH mit Sitz in Berlin erworben. Im Wege der Verschmelzung wurde die PUNK GmbH rückwirkend zum 01.01.2022 auf die WBS TRAINING AG handelsrechtlich zu Zeitwerten verschmolzen. Der positive Unterschiedsbetrag wurde als Firmenwert aktiviert. Dieser wird gemäß der zu erwartenden Nutzungsdauer auf 10 Jahre abgeschrieben. Der Firmenwert wurde im Geschäftsjahr aufgrund dauerhafter Wertminderung um T€ 650 außerplanmäßig abgeschrieben. Im Bereich der Finanzanlagen wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der WBS Business Consulting (Shanghai) Co. Ltd.; Shanghai, China in Höhe von T€ 138 vorgenommen. AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.-.31.12.2023 der WBS TRAINING AG, Berlin
An folgenden Gesellschaften ist die WBS TRAINING AG beteiligt:
* Eigenkapital und Jahresergebnis zum 31.12.2022
Die WBS TRAINING Schulen gGmbH ist eine 100,0 %-ige Tochtergesellschaft der AG. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Bei der WBS KIDS gGmbH handelt es sich um eine Beteiligung. Das Stammkapital ist zur Hälfte einbezahlt, das Eigenkapital beträgt € 12.500,00. Am 01.05.2017 wurde die WBS TRAINING VIETNAM COMPANY LTD. In Hanoi gegründet. Das Gründungskapital (Charter Capital) betrug VND 1.140.000.000,00 bzw. USD 50.000,00 und wurde in voller Höhe einbezahlt; umgerechnet in EUR beträgt das Stammkapital € 42.692,16. Am 25.07.2019 wurde die WBS Business Consulting (Shanghai) Co. Ltd. in Shanghai gegründet. Das Stammkapital beträgt RMB 1.000.000,00; das Stammkapital ist vollständig einbezahlt und beträgt umgerechnet € 138.184,03. Die Gesellschaft befindet sich in Auflösung. Der Anteil wurde außerplanmäßig abgeschrieben. Am 08.03.2022 wurde die WBS TRAINING AS LLC in Oslo, Norwegen, gegründet. Das Gründungskapital beträgt NOK 30.000,00 bzw. € 3.030,00 und ist in voller Höhe einbezahlt. Am 05.05.2023 wurde eine 70%-ige Beteiligung an der DEA Projektgesellschaft, mit Sitz in Berlin, erworben. Das Stammkapital in Höhe von € 25.000,00 ist vollständig einbezahlt. Mit Datum vom 17.05.2023 wurde eine Beteiligung an der DCP DirectConnectPersonal GmbH (vormals app2job GmbH), mit Sitz in Berlin, erworben. Die Höhe der Beteiligung beträgt 75%. Das Stammkapital beträgt 25.000,00 € und ist vollständig einbezahlt. Mit Datum vom 29.07.2024 wurde über die Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Mit Datum vom 13.06.2023 wurde die GovSpace GmbH, Berlin, gegründet. Es werden Anteile in Höhe von 70% gehalten. Mit Gesellschaftsvertrag vom 13.06.2023 verpflichten sich die Beteiligten zu einer Kapitalerhöhung um T€ 150 auf T€ 300. Das Gründungskapital ist voll eingezahlt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen mit € 1.545.656,01 (Vj. € 2.956.800,04) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.277.356,01 sowie Darlehen gegenüber einem verbundenen Unternehmen in Höhe von € 268.300,00. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich hauptsächlich aus Vorauszahlungen für Lizenzen zusammen. Aktive latente Steuern Im Geschäftsjahr 2023 werden aktive latente Steuern von € 114.384,00 ausgewiesen. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde im Berichtsjahr ein Steuersatz von 16,2 % zugrunde gelegt (teilweise Gewerbesteuerbefreiung nach § 3 Nr. 13 GewStG). Die aktiven latenten Steuern resultieren zum einen aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen, insb. Pensionsrückstellungen, Urlaubsrückstellungen sowie Rückstellungen für Aufbewahrung und zum anderen aus der abweichenden laufenden Abschreibungen von Firmenwerten. Im Berichtsjahr sind die Aktiven Latenten Steuern unverändert. 2. Angaben zu Passiva Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital i.H.v. € 209.650,00 (Vj. € 209.650,00) ist in voller Höhe einbezahlt. Es ist analog Vorjahr in 41.930 Stück Nennbetragsaktien zum Nennwert von jeweils € 5,00 eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Gewinnrücklage Diese beinhaltet die gesetzliche Rücklage nach § 150 Abs. 2 AktG. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Einzelpositionen enthalten:
Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ist im nachfolgenden Punkt "Verbindlichkeitenspiegel" dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren vorgenommen. 2. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und gliedern sich wie folgt: Das Kerngeschäft der Firma - Arbeitsagenturmaßnahmen und Seminare - macht 99% (Vj. 99%) aus, die sonstigen Erlöse aus Büchern, Medien und übrigen Erträgen betragen zusammen 1% (Vj. 1%). 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen € 3.607.316,65 (Vj. € 1.660.770,25) und beinhalten im Wesentlichen Intercompany-Verrechnungen, die aus reinen Kostenumlagen bestehen, sowie die private Kfz-Nutzung der Mitarbeiter. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 778 enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Ausbuchung von Überzahlungen. Erträge aus der Währungsumrechnung beliefen sich auf weniger als tausend Euro. 4. Steueraufwand Der unter der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesene Betrag von € 847.341,00 betrifft mit T€ 804 Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie mit T€ 43 Gewerbesteuer. Latenter Steueraufwand oder -ertrag ergab sich im Geschäftsjahr keiner. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (§ 277 Abs. 5 HGB) Die Zinserträge belaufen sich im Berichtsjahr auf € 44.082,33. In diesem Betrag sind im Wesentlichen Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen mit € 31.429,55 (Vj. € 19.280,05) enthalten, sowie Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 12.268,12 (Vj. € 147,25) 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (§ 277 Abs. 5 HGB) Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Zuführung zu Pensionsrückstellungen mit € 7.652,00 (Vj. € 7.831,00) enthalten. 7. Ausschüttungssperre Zum 31.12.2023 unterliegen insgesamt € 120.464,00 der Ausschüttungssperre. Ein Betrag von € 114.384,00 nach § 268 Abs. 8 HGB (Punkt III.1, aktive latente Steuern) sowie € 6.080,00 nach § 253 Abs. 6 HGB (Unterschiedsbetrag bei Pensionsrückstellungen zwischen 7- und 10-Jahres-Durchschnittszinssatz). V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Das Abwicklungskonto für Termingeschäfte bei der Commerzbank AG mit der IBAN: DE30 6008 0000 0233 2747 09 ist gesperrt. Es bestehen Bürgschaften (Selbstschuldnerische Bürgschaft) in Sicherheiten in Höhe von € 362.232,00. Es wurden Patronatserklärungen für verbundene Unternehmen ausgereicht. Im Berichtsjahr gibt es hierfür kein Obligo. Es wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Zum Stichtag besteht ein Mietaval von T€ 2.050 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen einschl. Nebenkosten beträgt T€ 20.890 (Vj. T€ 21.378). Der Betrag leitet sich aus den Restlaufzeiten der bestehenden Mietverträge mit den jeweiligen Mietverbindlichkeiten ab.
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus den Leasingverträgen beträgt T€ 1.877 (Vj. T€ 1.915). Gegenstand der Leasingverträge sind hauptsächlich Fahrzeuge sowie Büroausstattung. VI. Sonstige Angaben 1. Vorstand zum Bilanzstichtag Herr Heinrich Kronbichler, Unternehmer, Berlin -Vorstandsvorsitzender Herr Joachim Giese, angestelltes Vorstandsmitglied, Ahrensburg - 2. Vorstand 2. Vorstandsbezüge Vom Schutzrecht nach § 286 HGB bezüglich der Vergütung der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. 3. Aufsichtsrat Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, bestehend ausfolgenden Mitgliedern am Bilanzstichtag:
Im Berichtszeitraum wurden Aufsichtsratsbezüge i.H.v. € 31.000,00 gezahlt. 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 2023 1.428 Arbeitnehmer beschäftigt. Zum 31.12.2023 waren 1.530 Arbeitnehmer beschäftigt. 5. Mehrheitsbeteiligung i.S.v. § 16 Abs. 1 AktG Die Heinrich Kronbichler Verwaltungs GmbH, Neubiberg, besitzt 100 % der Anteile an der WBS TRAINING AG (Stand 31.12.2023). 6. Konzernunternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB) Die Gesellschaft wird mit befreiender Wirkung (§ 291 HGB) in den Konzernabschluss der Heinrich Kronbichler Verwaltungs GmbH, Neubiberg, einbezogen, der nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt wird. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 7. Abschlussprüferhonorar
In dem Honorar sind die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts enthalten. 8. Bilanzgewinn Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt € 3.153.667,66. Die Position "Bilanzgewinn" setzt sich wie folgt zusammen:
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den verbleibenden Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023 i.H.v. € 13.467.420,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 29.10.2024 gez. Heinrich Kronbichler, Vorstandsvorsitzender gez. Joachim Giese, 2. Vorstand Bericht des Aufsichtsrats an die HauptversammlungIm Geschäftsjahr 2023 hat sich der Aufsichtsrat in gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand über die geplante Unternehmensentwicklung und über bedeutende Vorhaben unterrichten lassen bzw. beratend unterstützt. Die Führung der Geschäfte durch den Vorstand wurde vom Aufsichtsrat überwacht. Zusätzlich haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrates außerhalb der Sitzungen in mehreren Gesprächen mit dem Vorstand regelmäßig informieren lassen und den Vorstand beraten. Dem vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss 2023 wird vom Aufsichtsrat nach eigener Prüfung zugestimmt. Einwendungen gegen den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss 2023 waren nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt. Dieser ist damit nach §172 AktG festgestellt.
Berlin, den 27.11.2024 Der Aufsichtsrat gez. Dr. Daniel Stadler, Aufsichtsratsvorsitzender Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist vom Aufsichtsrat am 27.11.2024 gebilligt worden. ErgebnisverwendungsbeschlussVerwendung des Bilanzergebnisses
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WBS TRAINING AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WBS TRAINING AG, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WBS TRAINING AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Angaben haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29.10.2024 PKF
WULF & PARTNER Partnerschaft mbB
gez. Julian Wenninger, Wirtschaftsprüfer gez. Ines Thorwart, Wirtschaftsprüferin Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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