Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 12503 HL
Vorher
Entwicklungszentrum für Zerspanungstechnik Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
12.9.1985
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Technologien, Maschinen, Peripheriegeräten und technischen Anlagen, insbesondere Kapselfüllmaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Dittrich
seit 20.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
LMT Leading Metalworking Technologies GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Fette Compacting GmbH
Germany
626.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LMT GmbH & Co. KG (vormals: LMT Leading Metalworking Technologies GmbH & Co. KG)

Schwarzenbek (vormals: Oberkochen)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

(Amtsgericht Lübeck, HRA 10083 HL)

I. Grundlagen des Konzerns

A. Geschäftsmodell des Konzerns

Muttergesellschaft der LMT Group ist die LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek.

Die LMT Group gliedert sich in die zwei operativen und weltweit agierenden Geschäftsbereiche Fette Compacting Group, Entwickler und Produzent von Maschinen und Anlagen für die Herstellung von Tabletten, Kapseln und anderen pulverartigen Verabreichungen insbesondere für die Pharmaindustrie, sowie die LMT Tools Group, Lieferant und Hersteller von Präzisionswerkzeugen sowie Anbieter ganzheitlicher Werkzeuglösungen, auf.

Die Fette Compacting Group entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Tablettiertechnologien. Das Angebot beinhaltet neben den Pressen auch sämtliche Peripheriegeräte, Servicedienstleistungen und digitale Applikationen zur Optimierung der eingesetzten Tablettiertechnik. Die Herstellung der Tablettiermaschinen erfolgt am Stammsitz in Schwarzenbek bei Hamburg sowie im Zweitwerk in Nanjing, China. Die Fette Compacting Group, unter Führung der Fette Compacting Holding GmbH, vertreibt ihre Produkte und Servicedienstleistungen weltweit kundennah über ein Netz von Tochtergesellschaften in den bedeutendsten pharmazeutischen und anderen Märkten. Ferner gehören zum Angebotsspektrum Maschinen zur Befüllung von Kapseln für die Pharma- und Ernährungsindustrie.

In der LMT Tools Group sind die produzierenden Unternehmen LMT Fette Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG (Schwarzenbek), LMT Kieninger GmbH & Co. KG (Lahr), LMT Tools India Pvt Ltd.(Pune) und LMT Onsrud Inc. (Waukegan/USA) zusammengefasst und ihre Kompetenzen als einer der technisch führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen gebündelt. Die Produktion der LMT Belin Produkte wurde in 2021 vom Standort der LMT Belin France SAS (Lavancia/Frankreich) an die Standorte Waukeagan und Lahr verlagert. Die Vertriebsaktivitäten erfolgen in allen wichtigen Märkten mit eigenen Vertriebsorganisationen und einem weltumspannenden Händlernetz. Die LMT Tools Group unter der Führung der LMT Tools GmbH & Co. KG bietet ihren Kunden weltweit ganzheitliche Werkzeuglösungen für unterschiedlichste Anwendungen in der spanenden und spanlosen Bearbeitung sowie Serviceprogramme für die Werkzeugwiederaufbereitung an.

Die Geschäftsbereiche wurden bis zum 30.06.2021 unterstützt durch die LMT Finance & Shared Services GmbH & Co. KG. Zur Stärkung der operativen Geschäftsbereiche wurde der Betrieb der LMT Finance & Shared Service GmbH & Co. KG zum 30.06.2021 eingestellt. Die bis dahin wahrgenommenen Funktionen wurden in den beiden Geschäftsbereichen Fette Compacting Group und LMT Tools Group neu geschaffen und ein Großteil der Mitarbeiter übernommen.

B. Forschung und Entwicklung

Die Fette Compacting Group arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Technologien und Serviceprodukte, um ihren Kunden die jeweils innovativsten Technologien zur Verfügung stellen zu können.

Im Jahr 2021 wurde das Entwicklungsprojekt "Continuous Manufacturing" weiter fortgeführt. So wurde im Jahr 2021 die erste Anlage zur kontinuierlichen Dosierung, Mischung und Verpressung von Produkten an einen Kunden ausgeliefert. Die neue Maschinengeneration zur Tablettierung wurde ebenfalls weiter vorangetrieben. Nach der Markteinführung der F10i als erster Typ der neuen Maschinengeneration im Jahr 2019, wurde im März 2021 mit der F30i der zweite Maschinentyp der neuen Generation eingeführt. Die Kapselfüllmaschinen der Fette Compacting Group werden in enger Zusammenarbeit mit den Kundenprojekten auf die jeweiligen spezifischen Bedürfnisse hin angepasst. Alle neuen Produkte der Fette Compacting Group zielen darauf ab, den steigenden Anforderungen der Kunden in Pharma- und Nahrungsergänzungsmittelindustrie für die jeweiligen Einsatzmodalitäten unter Nutzung der bestmöglichen und modernsten Technik individuell und auf höchstem Niveau gerecht zu werden. Die permanente Qualitätsverbesserung auch der bewährten Maschinentypen ist eine wesentliche Aufgabe der Entwicklungsingenieure.

In Summe betrugen die F+E Aufwendungen im Jahr 2021 bei der Fette Compacting Group 12,6 Mio. € (Vorjahr 11,2 Mio. €).

Unter den Eindrücken und Einflüssen der weltweiten Corona-Pandemie wurde die Umstrukturierung im Bereich der Entwicklung und Konstruktion der LMT Tools in 2021 angestoßen. Von markenorientierten, eigenständigen Entwicklungsbereichen hin zu einer globalen, produktorientierten Entwicklung, mit globalen Standards, Prozessen und Kennzahlen. Die Zusammenführung ermöglicht es, die Kompetenzen der einzelnen Marken allen Produktbereichen leichter zugänglich zu machen, Wissen einfacher auszutauschen und die Entwicklungsbereiche näher zusammenrücken zu lassen. Gemeinsame, zentrale Datensysteme und Investitionsplanungen ermöglichen es Ressourcen noch effektiver und effizienter einzusetzen.

Investitionen im Bereich der Laborausstattung haben zu einer Reduktion der Versuchsaufwände und Verkürzung der Versuchszeiten von bis zu 70% je Zerspanversuch geführt. LMT Tools ist damit in der Lage deutlich dezidiertere Untersuchungen effizienter durchzuführen und die Entwicklungszeit zur Marktreife zu verkürzen.

Eine kennzahlenbasierte Bewertung von Produktentwicklungsideen anhand von Business-Cases ermöglicht die Priorisierung der Projekte, so dass Ressourcen gezielt für die wertvollsten Projekte mit dem größten Wachstumspotenzial eingesetzt werden. Entsprechend werden alle Produktentwicklungsprojekte hinsichtlich ihres Potenzials fortlaufend bewertet und priorisiert. Neue Produktentwicklungsprojekte wurden in allen Produktlinien gestartet. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Erschließung wachstumsorientierter, volumenskalierbarer Produkte gelegt.

Forschungstätigkeiten mit externen Forschungseinrichtungen, wie Hochschulen und Universitäten wurden weiter vertieft und neue Schwerpunkte gesetzt. Insbesondere der Bereich der Forschungsverbünde und Forschungskooperationen rückte stärker in den Fokus.

Exklusive der Aufwendungen für kundenspezifische Produktentwicklungen, wurden in der LMT Tools Group 2021 2,5 Mio. € (Vj. 1,6 Mio. €) für Forschung- und Entwicklung aufgewendet.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr 2021 wurde die Entwicklung der Weltwirtschaft abermals maßgeblich durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Nach einem starken Einbruch der Konjunktur im Vorjahr von schätzungsweise -3%, zeichnete sich nach den Wintermonaten im Jahr 2021, laut der ifo Konjunkturprognose Winter 2021, eine Erholung des Wirtschaftswachstums ab. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte im Berichtszeitraum um +6,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen sein. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wurde im dritten Quartal 2021 erstmals ein Bruttoinlandsprodukt auf Vorkrisenniveau erreicht. Der raschen Erholung der weltweiten Nachfrage folgten teils starke Preissteigerungen für Rohstoffe, Vorprodukte und Fertigwaren. Neben der hohen Güternachfrage bildeten verknappte Transportkapazitäten in globalen Lieferketten ein zunehmendes Wachstumsrisiko. Die für 2022 zu erwartende Erholung des globalen Wirtschaftswachstums verschiebt sich in der Folge weiter nach hinten.

Nachdem Europa im Jahr 2020 einen deutlichen Rückgang des BIP von -6,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen hatte, konnte die Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr 2021 um +5,0% wachsen. Das Wachstum im Euroraum liegt damit teilweise deutlich unter dem Wachstum anderer großer Volkswirtschaften wie den USA (+5,5%), dem Vereinigten Königsreich (+6,6%) oder China (+8,1%). Das Japanische BIP weist mit 1,6% eine deutlich geringere Wachstumsrate aus.

Auf den Devisenmärkten hat der Euro im Jahr 2021 gegenüber wesentlichen Währungen an Wert verloren. Der Wechselkurs von einem Euro gegenüber dem US-Dollar veränderte sich im Jahresverlauf von 1,22 zu Jahresbeginn auf 1,13 zum 31.12.2021, vom Chinesischen Yuan von 7,99 auf 7,23, die Indische Rupie konnte von 89,23 auf 84,71 gegenüber dem Euro aufwerten und das Britische Pfund von 0,89 auf 0,84.

Die Rohstoffpreise unterlagen im Berichtsjahr deutlichen Steigerungen. Die deutlichen Preiserhöhungen bei Rohöl und Erdgas wirken sich hierbei weltweit auf die Verbraucherpreise aus. Im November 2021 lagen diese um 4,9% über dem Vorjahresmonat, in den USA lag die Steigerung bei 6,8%.

Die Prognose für das Jahr 2022 hängt weiterhin stark von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Zudem haben sich Lieferengpässe und Knappheit von Materialien noch nicht hinreichend auflösen können. Hier sind Anpassungen in den Liefer- und Produktionsabläufen von Unternehmen zu erwarten. Im Dezember 2021 wird lt. dem ifo Konjunkturbericht ein globales Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 von +4,4% erwartet.

Der im Februar 2022 in einem Krieg eskalierte Konflikt zwischen Russland und der Ukraine belastet die wirtschaftliche Entwicklung in globalem Ausmaß. Wichtige Vorprodukte dürften sich kurzfristig spürbar verknappen. Zudem führen die Sanktionen westlicher Staaten gegenüber Russland zu Störungen im Zahlungsverkehr und Verwerfungen auf diversen Rohstoff- und insbesondere Energiemärkten. Die konkreten Auswirkungen auf die globale Wirtschaft lassen sich zum Erstellungszeitpunkt dieses Jahresabschlusses nicht umfassend abschätzen. Es ist jedoch mit einer deutlichen Verschlechterung der bestehenden Prognosen aus dem Winter 2021 zu rechnen.

B. Marktsituation und Perspektiven im Pharmasektor und angrenzenden Märkten

Im Berichtsjahr 2021 hat die Corona-Pandemie massive Auswirkungen auf die weltweiten Gesundheitssysteme und ihre Zulieferindustrien gehabt. Durch erhöhte Aufwendungen für Medikamente und insbesondere Vakzine sind die Ausgaben in diesen Industrien um 97 Mrd. USD gestiegen. Gleichzeitig ist der weltweite Verbrauch von täglichen definierten pharmazeutischen Dosen pro Tag (DDD = defined daily doses) um 3% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Dieser Effekt ist vor allem auf erhöhte Vorratshaltung und einem deutlichen Anstieg des Verbrauchs mit Ausbruch der Corona-Pandemie in 2020 zurückzuführen.

In diesem insgesamt indifferenten Marktumfeld konnte der Geschäftsbereich Fette Compacting seinen Absatz an Tablettenpressen, Kapselfüllern und unterstützendem Equipment deutlich steigern. Aus regionaler Sicht konnten positive Auftragseingangseffekte in Pharmerging Märkten der "zweiten Reihe" wie beispielsweise Bangladesh, Indonesien und kleineren lateinamerikanischen Ländern wie Kolumbien erzielt werden. Während die hohen prozentualen Zuwächse in den großen Pharmerging Märkten wie Indien und China der Vergangenheit angehören, werden pharmazeutische Produktionen zunehmend in diese kleineren Länder verlagert.

Die Aussichten der Pharmazeutischen Industrie für die Jahre 2022 bis 2026 sind stabil, zeigen aber ein geringeres Wachstum als in den Vorjahren. Gemessen in "Defined Daily Doses" rechnet IQVIA in 2022 und den Folgejahren nur noch mit einem CAGR von 1,5%, das von 2% Wachstum in den Pharmerging Märkten getrieben wird (0,7% in den entwickelten Märkten und 0,6 % in den Low Income Märkten). Dies entspricht ungefähr einer Halbierung der Wachstumsraten der Jahre 2017- 2021 mit einem CAGR von 2,9%.

C. Entwicklung der Märkte für metallverarbeitende Werkzeuge

Nach dem Corona-Einbruch in der ersten Jahreshälfte 2020 erholte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 weiter. Die Entwicklung innerhalb des Jahres war zweigeteilt. Während es in der ersten Jahreshälfte einen überraschend schnellen Erholungsprozess gab, war die zweite Hälfte des Jahres geprägt von einer zunehmend abschwächenden wirtschaftlichen Entwicklung. Pandemiebedingte Rückschläge sowie angebotsseitige Engpässe führten zu Verzögerungen im Aufholprozess. Die Corona-Pandemie beeinflusste die wirtschaftliche Aktivität weiterhin spürbar.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt den Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2021 auf preisbereinigt 5,9% nach dem tiefen Einbruch um 3,1% im Jahr zuvor. Nach mehreren Jahren mit niedrigen Inflationsraten kam es im abgelaufenen Jahr somit zu teils ungewöhnlich hohen Preissteigerungen.

In den entwickelten Volkswirtschaften verlief der Erholungsprozess weniger reibungslos als erwartet. Die verschärften Belastungen für die globalen Produktionsnetze betrafen diese besonders und hier vor allem das verarbeitende Gewerbe. In mehreren Ländern konnten dadurch die zunächst prognostizierten Wachstumszahlen nicht erreicht werden. In den USA machten sich zum Jahresende die nachlassenden fiskalpolitischen Impulse bemerkbar. Japan zeigte unter den G7-Staaten die schwächste gesamtwirtschaftliche Erholung.

III. Geschäftsverlauf

A. Geschäftstätigkeit der LMT Group in 2021

Das Jahr 2021 war in der LMT Group weiterhin durch die globale Corona-Pandemie sowie den einhergehenden Störungen in den logistischen Abläufen geprägt.

Trotz der anhaltenden Einflüsse aus der Corona-Pandemie und einem insbesondere im Automotive-Sektor durch hohe Veränderungen gekennzeichneten Marktumfeld, konnte die LMT Group Auftragseingänge i.H.v. 389,6 Mio. € sowie Umsatzerlöse i.H.v. 372,8 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres erzielen.

Um den Anforderungen der beiden operativen Geschäftsbereiche zukünftig schneller und effektiver gerecht zu werden, wurde die Finance & Shared Serivce GmbH & Co. KG, ein zentraler Dienstleister für Personalwirtschaft, Buchhaltung, Logistik und Einkauf, zum 30.06.2021 in die beiden Geschäftsbereiche Fette Compacting und LMT Tools integriert. Die Mitarbeiter der Finance & Shared Service GmbH & Co. KG wurden hierbei zum Großteil von den aufnehmenden Geschäftsbereichen am Standort Schwarzenbek übernommen.

Zu den spürbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie zählten im Jahr 2021 vor allem die weltweiten Kontakt- und Reisebeschränkungen sowie Störungen der logistischen Abläufe.

Hieraus bedingte Engpässe an Materialverfügbarkeit erschwerten die termingerechte Herstellung und Auslieferung von Produkten.

Die Anzahl der Mitarbeitenden sank im Jahresverlauf von 2.054 am Ende des Jahres 2020 auf 1.788 im Dezember 2021. Der Rückgang von 266 Mitarbeitenden folgt der Umsetzung der strategischen Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und Ertragskraft.

B. Geschäftstätigkeit der Fette Compacting Group in 2021

Für den Geschäftsbereich Fette Compacting Group war das Geschäftsjahr 2021 geprägt von der weltweiten Corona-Pandemie mit ihren einhergehenden Auswirkungen im internationalen Reiseverkehr und sich zuspitzenden Engpässen der Lieferketten. So wurde bei einer insgesamt hohen Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten die Auslieferung von Tablettenpressen, Kapselfüllmaschinen und deren Zubehör unterjährig erschwert. Die Vertriebsaktivitäten des Geschäftsbereichs zeichnen sich, bis auf wenige Ausnahmen, über die gesamte regionale Verteilung als positiv aus. Insbesondere das Produktsegment der Premiumtablettenpressen konnte gegenüber dem Vorjahr ein deutliches Wachstum an Auftragseingang und Umsatz erzielen.

Die unterjährig vor allem durch Materialengpässe und knappe Transportaktivitäten gezeichnete Situation bei der Auftragsabwicklung, konnte durch einen gezielten Ressourceneinsatz primär im vierten Quartal aufgelöst werden. Dies resultierte in einer hohen Ausbringung an Kundenmaschinen mit deutlichen positiven Auswirkungen auf die Ertrags- und Liquiditätslage des Geschäftsbereichs.

Die laufenden Entwicklungsprojekte des Geschäftsbereichs wurden auch in 2021 weiter fortgeführt.

C. Geschäftstätigkeit der LMT Tools Group in 2021

Nach dem durch die Corona-Pandemie geprägtem Geschäftsjahr 2020, stand auch das Jahr 2021 im Zeichen der globalen Pandemie. Die dadurch bedingte rückläufige Absatzlage wurde noch durch die Angebotsverknappung im Bereich der Halbleiter verstärkt, die besonders den Automotive-Sektor als einen der wichtigsten Zielmärkte der LMT Tools in Mitleidenschaft gezogen hat.

Kurzarbeit im vertretbaren Umfang und in fast allen Bereichen, hat neben anderen Kostensenkungsmaßnahmen den wesentlichen Beitrag zur kurzfristigen Sicherung geleistet. Die bereits im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung des Working Capital waren erfolgreich und leisteten auch in 2021 erneut einen zusätzlichen Beitrag. Das Working Capital wurde zum Stichtag 31.12.2021 weiter reduziert.

Die in 2020 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen wurden in 2021 zum Abschluss gebracht. Der Produktionsstandort von LMT Belin in Lavancia/Frankreich wurde geschlossen und Teile der Produktionskapazitäten an andere LMT Tools Standorte verlagert. Weitere wesentliche Restrukturierungsmaßnahmen betrafen die LMT Fette Werkzeugtechnik in Schwarzenbek/Deutschland und den Vertrieb in Deutschland.

Die LMT Tools Group hat in der Folge der rückläufigen Märkte ihre Investitionen zur Erneuerung und Erweiterung der Produktionsstandorte im In- und Ausland angepasst. Die Mittel wurden im Rahmen der Strategieumsetzung verwendet.

IV. Lage

A. Ertragslage

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei die Kennzahlen Auftragseingang, Umsatzerlöse, EBIT, Working Capital und Investitionstätigkeit die für die interne Steuerung verwendeten und bedeutsamsten Leistungsindikatoren darstellen.

Im Geschäftsbereich Fette Compacting war das zurückliegende Jahr geprägt von einer hohen Nachfrage nach Tablettenpressen und Zubehör. So konnten Auftragseingänge sowohl im Maschinengeschäft, als auch beim Service deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Auftragseingang der LMT Tools steht unter dem Einfluss der pandemiebelasteten konjunkturellen Entwicklung im Segment der Präzisionswerkzeuge. Insgesamt steigt der Auftragseingang der LMT Group somit leicht auf 389,6 Mio. €, was einem Zuwachs von +1,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht (Vj. 383,7 Mio. €).

Nach einem leichten Rückgang im Jahr 2020 konnte die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/-Bestandsveränderung) im Geschäftsbereich Fette Compacting im Jahr 2021 wieder deutlich gesteigert werden. Die Gesamtleistung im Teilkonzern LMT Tools befindet sich auf vergleichbarem Niveau des Auftragseingangs. Die Gesamtleistung der LMT Group steigt um +2,8% auf 372,2 Mio. € (Vj. 362,2 Mio. €). Der Materialaufwand stieg analog um +2,5% auf 132,3 Mio. € (Vj. 129,0 Mio. €) und liegt mit 35,5% zur Gesamtleistung auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 35,6%). Der hieraus resultierende Rohertrag (Leistung abzüglich Materialaufwand) steigt von 233,2 Mio. € im Vorjahr auf 239,9 Mio. € im Jahr 2021.

Durch aktives Management der Personalkapazitäten konnten die Personalkosten in Jahr 2021 mit 124,2 Mio. € stabil gegenüber dem Vorjahr gehalten werden (Vj. 125,0 Mio. €). Da der Rückgang von 266 Mitarbeitern unterjährig verteilt ausfällt, zeigen sich entsprechende Einspareffekte zeitverzögert. Tarifliche Erhöhungen im In- und Ausland führen zudem zu einer Steigerung der weltweiten Lohnqualität in der Belegschaft der LMT Group. Relativ zur Gesamtleistung konnte der Personalaufwand von 34,5% im Jahr 2020 um -1,1%-Punkte auf 33,4% im Jahr 2021 reduziert werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sinken leicht um -2,7% auf 21,2 Mio. € (Vj. 21,7 Mio. €) und beinhalten 8,2 Mio. € an realisierten und unrealisierten Währungsgewinnen sowie darüber hinaus unter anderem Erträge aus der Auflösung von nicht in Anspruch genommenen Rückstellungen und Erlöse aus dem Verkauf von nicht benötigten Anlagegütern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten deutlich auf 64,1 Mio. € reduziert werden, was einem Rückgang von -14,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht (Vj. 75,4 Mio. €). Neben anhaltend niedrigen Kosten für Vertriebsaktivitäten ist dieser Rückgang auf erhöhte Aufwände im Jahr 2020 für Restrukturierungsprojekte zurückzuführen. Die hierfür im Vorjahr gebildeten Rückstellungen führen zu einer entsprechenden Reduktion der Aufwände von 12,6 Mio. €.

Des Weiteren tragen Währungsverluste mit 6,0 Mio. € wesentlich zu einem Rückgang der Kosten bei (Vj. 10,1 Mio. €). Saldiert mit den Währungsgewinnen werden im Jahr 2021 2,2 Mio. € an Gewinnen ausgewiesen, wohingegen im Jahr 2020 ein saldierter Verlust i.H.v. -4,2 Mio. € ausgewiesen wurde.

Der erfolgreich umgesetzte Restrukturierungs- und Transformationsprozess, sowie eine weiterhin pandemiebedingt niedrige Kostenstruktur, führen zu einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf 58,1 Mio. € (Vj. 37,4 Mio. €). Die EBIT-Marge zur Gesamtleistung erhöht sich von 10,3% im Jahr 2020 auf 15,6% im Berichtsjahr 2021 und trägt damit der Strategie zur Profitabilitätssteigerung in vollem Maße Rechnung.

Das Finanzergebnis veränderte sich leicht von -2,4 Mio. € in 2020 auf -2,0 Mio. € im Berichtsjahr. Maßgeblich für diesen Rückgang sind aufgrund der guten Liquiditätslage reduzierte Zinszahlungen von 2,6 Mio. € (Vj. 3,0 Mio. €).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sinken um -5,1 Mio. € auf 9,3 Mio. € (Vj. 14,4 Mio. €). Unter Einbeziehung der sonstigen Steuern in Höhe von 0,9 Mio. € (Vj. 1,0 Mio. €) ergibt sich insgesamt ein Steueraufwand i.H.v. 10,2 Mio. € (Vj. 15,4 Mio. €).

Der Konzernjahresüberschuss der LMT Group im Geschäftsjahr 2021 steigt gegenüber dem Vorjahr (19,6 Mio. €) um +26,3 Mio. € auf 45,9 Mio. €.

Eine abermalige Reduktion des Working Capitals hat zusätzliche liquide Mittel generiert und stärkt die Innenfinanzierungskraft der LMT Gruppe.

Die Investitionstätigkeit wurde nach einem pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 auf 6,6 Mio. € deutlich gesteigert und liegt mit 10,7 Mio. € im Jahr 2021 auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie.

B. Finanz- und Liquiditätslage

Die LMT Group erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Cash Flow aus operativer Tätigkeit in Höhe von 65,9 Mio. € (Vj. 36,2 Mio. €). Nach der erfolgreichen Reduktion des Working Capital im Vorjahr, wirken sich im Berichtsjahr vor allem der Verbrauch von Rückstellungen auf den Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit aus, so dass dieser mit 50,1 Mio. € deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegt (Vj. 79,5 Mio.).

Die Investitionen konnten wie in den Vorjahren aus dem Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug insgesamt 9,1 Mio. € (Vj. 4,6 Mio. €). Die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen 10,4 Mio. € (Vj. 5,9 Mio. €).

Die Tilgung von Darlehen i.H.v. 10,6 Mio. €, sowie die Dotierung von Rückführungen auf die Gesellschafterkonten i.H.v. 17,5 Mio. € bilden wesentliche Entnahmen im Rahmen der Finanzierungstätigkeit.

Die LMT Group ist und war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Es standen und stehen darüber hinaus ausreichend, bislang nicht genutzte Kreditlinien zur Finanzierung etwaiger Betriebsmittel zur Verfügung.

C. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2021 wurde die Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2021 auf 359,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöht (Vj. 353,4 Mio. €). Die liquiden Mittel wurden um +13,0 Mio. € von 132,5 Mio. € im Vorjahr auf 145,5 Mio. € erhöht.

a. Aktiva

Das Anlagevermögen der LMT Group sank von 96,9 Mio. € in 2020 auf 95,5 Mio. € zum 31.12.2021. Die Finanzanlagen bleiben unter 0,1 Mio. €. Der Zuführung bei Immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen in Höhe von 10,6 Mio. € stehen in dem Jahr 2021 Abschreibungen auf diese Vermögensgegenstände i.H.v. 14,5 Mio. € gegenüber.

Die Vorräte abzüglich der erhaltenen Anzahlungen wurden im Geschäftsjahr 2021 um 2,8 Mio. € auf 49,6 Mio. € abgebaut (Vj. 52,4 Mio. €). Die Kennzahl "Vorräte zu Gesamtleistung" (Vorräte / (Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen) x 100) wurde in 2021 auf 13,3% (Vj. 14,5%) reduziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden auf 62,3 Mio. € gesenkt (Vj. 66,7 Mio. €). Die "Forderungslaufzeit" (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen / Umsatzerlöse x 360) konnte um 8 Tage von 57 Tage auf 49 Tage in 2021 reduziert werden.

Das Guthaben bei Kreditinstituten stieg in 2021 um 13,0 Mio. € auf 145,5 Mio. an.

b. Passiva

Die LMT Group weist am 31.12.2021 ein Eigenkapital von 188,6 Mio. € aus (Vj. 154,7 Mio. €). Die Eigenkapitalquote steigt damit von 43,8% auf 52,5%. Der Konzernjahresüberschuss der LMT Group beträgt im Geschäftsjahr 45,9 Mio. €.

Der Ausweis der Investitionszuschüsse (Kompensationszahlung) für das Neubauprojekt in China erfolgt über einen Sonderposten zum Anlagevermögen in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr 4,1 Mio. €).

Die Rückstellungen sinken im Geschäftsjahr 2021 aufgrund hoher Verbräuche um -7,9 Mio. € auf 50,8 Mio. € (Vj. 58,7 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 28,4 Mio. € reduziert, was einer Verringerung gegenüber des Vorjahreswertes von 27,3% entspricht (Vj. 39,1 Mio. €). Der Anteil der Bankverbindlichkeiten an der Bilanzsumme ging von 11,1% in 2020 auf 7,9% zurück. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöhten sich auf 57,3 Mio. € (Vj. 56,7 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2021 auf 21,4 Mio. € gesunken (Vj. 28,2 Mio. €). Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken im Betrachtungszeitraum um 2,7 Mio. € auf 8,5 Mio. € (Vorjahr 11,2 Mio. €).

D. Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2021 prägten die Corona-Pandemie sowie die einhergehenden Störungen in den logistischen Abläufen die wirtschaftlichen Aktivitäten der LMT Group. In der LMT Tools wurden Restrukturierungen durchgeführt.

Der Auftragseingang steigt im Vergleich zum Vorjahr leicht um +1,5% auf 389,6 Mio. € an (Vj. 383,7 Mio. €). Der Umsatz entwickelte sich konstant und liegt bei 372,8 Mio. € (Vj. 370,7 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern stieg um deutliche +60,3% auf 56,1 Mio. € (Vj. 35,0 Mio. €), was im Wesentlichen auf eine Steigerung der Leistung bei annähernd konstanten Kosten sowie Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in 2020 zurückzuführen ist.

Während sich Auftragseingang und Umsatz in 2021 wie prognostiziert entwickelt haben, konnte das Ergebnis auch gegenüber der vorjährigen Planung gesteigert werden. Zum Großteil pandemiebedingt wurden geplante Ausgaben nicht in voller Höhe getätigt.

Das Vorratsvermögen konnte im Jahr 2021 aufgrund von Lieferengpässen nicht wie geplant aufgebaut werden. Das Working Capital reduziert sich in 2021 um 3,7 Mio. € auf 78,8 Mio. € (Vj. 82,6 Mio. €).

Die gute Liquiditäts- und Finanzlage führt zu weiter steigenden flüssigen Mitteln und einem entsprechenden Abbau an Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sämtliche Investitionen konnten aus dem Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden.

Die wirtschaftliche Lage der LMT Group wird von uns als insgesamt gut beurteilt. Unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen der anhaltenden globalen Pandemie ist das Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Die Zielsetzung wurde im zurückliegenden Jahr deutlich übertroffen.

V. Risiko- und Chancenbericht

Zur Absicherung des nachhaltigen Erfolgs der LMT Group und ihrer Geschäftsbereiche ist es entscheidend, Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, die richtigen Schlüsse hieraus zu ziehen und mit einem entsprechenden Maßnahmenmanagement gegenzusteuern. Um den Risiken adäquat begegnen zu können, verfügt die LMT Group über ein global implementiertes und integriertes Risikomanagement-System. Es ist in der Unternehmensführung verankert und fester Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Es wird eingesetzt, um Risiken zu identifizieren, zu quantifizieren, zu überwachen und bei Bedarf aktiv entgegenzusteuern. Die LMT Group setzt hierfür ein IT-gestütztes strategisches Risikomanagementsystem (RIMIKSX) ein. Dieses wird jährlich hinsichtlich der adäquaten Abbildung der unternehmensspezifischen globalen Risikolage überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die Intensität der Nutzung wird auf die jeweilige Risikolage angepasst und bei Bedarf verstärkt.

Im Controlling und Reporting der Geschäftszahlen analysieren und bewerten die Verantwortlichen der Geschäftsbereiche und Landesgesellschaften zusätzlich die Risiken und Chancen in regelmäßig stattfindenden Videokonferenzen anhand von Kennzahlen, auf deren Grundlage mit den wesentlichen Entscheidungsträgern in den Märkten und Tochtergesellschaften die erforderlichen Handlungsoptionen abgeleitet werden. Die Frequenz dieser Monitoring-Aktivitäten wurde in der weltweiten Krisenlage entsprechend erhöht.

Die Unternehmenspolitik der LMT Group zielt darauf ab, nicht nur negative Entwicklungen, sondern vor allem auch Potenziale und Chancen frühzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Maßnahmen möglichst optimal für das Unternehmen zu nutzen. Die im Folgenden genannten Risiken beinhalten immer auch Chancen, insbesondere, wenn rechtzeitig und schnell durch Maßnahmen gegengesteuert wird.

A. Konjunktur- und Branchenrisiko

Die Gefahr sich schwächer entwickelnder Märkte und zyklischer Schwankungen besteht grundsätzlich für alle Geschäftsfelder der LMT Group. Aus diesem Grund werden Märkte und Wettbewerber kontinuierlich analysiert und beobachtet. Falls nötig werden spezielle Marketing- bzw. Vertriebsmaßnahmen ergriffen. Aktuelle globale Krisen wie die Corona-Pandemie sowie regionale Risiken wie der Ukrainekrieg können jederzeit eine tiefere wirtschaftliche Krise auslösen und die LMT Group treffen.

Im Prognosezeitraum wird eine moderate Erhöhung der globalen Wirtschaftsleistung erwartet. Für die beiden Geschäftsbereiche der LMT Group stellt sich die Risikolage unterschiedlich dar.

Die weltweite Konjunktur für den Geschäftsbereich Fette Compacting wird hauptsächlich bestimmt durch den Pharmamarkt. Trotz der Corona-Pandemie und obwohl der weltweite Pharmamarkt langsamer als in den Vorjahren wächst oder in einigen Märkten sogar sinkt, bleiben die Konjunkturrisiken gering bis moderat. Der zunehmende Wettbewerbsdruck wird dagegen das Branchenrisiko moderat erhöhen. In einzelnen regionalen Märkten wird die Wettbewerbssituation zu Preisdruck und damit lokalen Risiken führen, die durch Chancen auf anderen Märkten nur teilweise kompensiert werden. Insgesamt ist für die Branche mit moderaten positiven Auswirkungen zu rechnen.

Das Branchenrisiko im Geschäftsbereich der LMT Tools ist nicht nur durch die Auswirkungen der Corona-Krise geprägt. Die Transformation in der Automobilbranche hin zur Elektromobilität, die Absatzschwäche in der Automobilbranche durch die Halbleiterverknappung und der beständig hohe Preisdruck auf die Lieferanten in diesem wichtigen Markt sind ebenfalls prägend für das Branchenrisiko. Durch die andauernde schwierige gesamtwirtschaftliche Lage wird erwartet, dass einzelne Marktteilnehmer nach zwei Krisenjahren zunehmend in Schwierigkeiten geraten.

In allen Geschäftsbereichen wird den genannten Risiken durch gezielte zusätzliche Maßnahmen insbesondere im Vertrieb entgegengewirkt.

B. Beschaffungsmarktrisiken

Die Risiken der LMT Group auf der Beschaffungsseite ergeben sich insbesondere aus den Preiserhöhungen bei Rohstoffen, Lieferengpässen wie aktuell weltweit bei bestimmten elektronischen Bauteilen oder Qualitätsproblemen, sowie der wirtschaftlichen Situation unserer Lieferanten. Die Beschaffungsmarktrisiken erhöhen sich neben den weiter bestehenden Corona-Auswirkungen durch Effekte aus dem Russland-Ukraine Krieg. Wir erwarten und verzeichnen signifikante Preissteigerungen bei Rohmaterialien und Energie, sowie bei Löhnen und sonstigen Zukäufen, die zu generellen Preissteigerungen führen und die wir nur durch Preiserhöhungen an Kunden kompensieren können. Den Lieferengpässen und längeren Lieferzeiten in Teilbereichen begegnen wir durch frühzeitige Disposition und höhere Bevorratung.

Risiken aufgrund von möglichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der vorwiegend deutschen Lieferanten der LMT Group in Folge der Corona-Krise wird mit einem Lieferanten-Monitoring begegnet, welches die besondere Krisenlage und die Insolvenzgefahren an den Märkten berücksichtigt.

C. Personalrisiko

Eine zentrale Aufgabe der Personalarbeit ist die Gewinnung und erfolgreiche Integration neuer Mitarbeiter sowie die Qualifizierung, Fortbildung und persönliche Weiterentwicklung des bestehenden Personals. Für die LMT Group als mittelständische Unternehmensgruppe ist die langfristige Bindung von neuen und vorhandenen Mitarbeitern an das Unternehmen von zentraler Bedeutung.

Die Risiken und Chancen, Personal in ausreichender Qualität zu gewinnen, bleiben in Deutschland aufgrund des demografischen Wandels und der Altersstruktur weiter hoch und werden voraussichtlich durch die Corona-Krise nur für kurze Zeit und wenige Berufsgruppen gemildert. In den asiatischen Märkten werden schnell steigende Lohnkosten und Fluktuation bei den hochqualifizierten Arbeitskräften die Herausforderung bleiben. Der Druck auf Effizienzsteigerungen im Unternehmen nimmt weiter zu. Die Anforderungen an die Personalgewinnung auch durch den Ausbau der digitalen Prozesse und den damit verbundenen neuen Anforderungsprofilen nehmen zu. Der Wettbewerb um die knappen Ressourcen hoch qualifizierter Kräfte auf dem Arbeitsmarkt wird sich verstärken. Trotz der Corona-bedingten zurückgehenden Nachfrage in manchen Berufen wird diese Entwicklung bestenfalls verzögert.

D. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Unternehmensgruppe ist als international ausgerichtetes Unternehmen vielfältigen finanzwirtschaftlichen Risiken, insbesondere Währungs-, Zins - und Liquiditätsrisiken, ausgesetzt.

Das für die Finanzierung einer dynamisch wachsenden mittelständischen Unternehmensgruppe zentrale Thema Zins-, Währungs- und Liquiditätsmanagement ist bei LMT Group in der Führung der Geschäftsbereiche im Treasury angesiedelt. Den Risiken begegnet die Gruppe mit einer vorausschauenden Liquiditätssteuerung, ausreichenden Kreditlinien und derivativen Sicherungsinstrumenten.

E. Liquiditätsrisiko

Die jederzeitige Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit der Gruppe durch die Bereitstellung ausreichender Mittel am Ort und im Zeitpunkt des Bedarfs ist eine der Hauptaufgaben des Treasury der Geschäftsbereiche. Darüber hinaus wird erfolgreiches Working Capital und Kosten Management betrieben.

F. Zins- und Währungsrisiko

Das Management der Zins- und Währungsrisiken sind integraler Bestandteil der Tätigkeit des Treasury in den Geschäftsbereichen.

Die Währungsrisiken werden soweit wie möglich durch derivative Finanzinstrumente abgesichert, die ausschließlich der Sicherung risikotragender Grundgeschäfte aus operativer Tätigkeit dienen. Langfristige Zins- und Währungsrisiken im Rahmen der Finanzierung des Unternehmens werden in einem besonderen Monitoring geführt. Diese Risiken sind ebenso wenig bestandsgefährdend wie Risiken aus nicht frei konvertierbaren Währungen.

G. Ausfallrisiko

Bestehende Forderungsausfallrisiken schätzen wir aufgrund unseres Kundenportfolios mit den Großkunden in der Pharmaindustrie und der Automobilbranche als eher gering ein. Vergleichsweise geringe Forderungsausfälle in der Vergangenheit belegen dies.

Die LMT Group betreibt ein aktives Forderungsmanagement mit einem detaillierten lokalen Monitoring. Ferner erfolgt eine intensive Zusammenarbeit des internen Forderungsmanagements mit global tätigen Kreditversicherern und bei Bedarf mit anerkannten Inkassounternehmen.

H. IT-Risiken

Bei der Abwicklung der Geschäftsprozesse spielen IT-Systeme eine immer entscheidendere Rolle. Die Abhängigkeiten von der dauernden Verfügbarkeit und Verlässlichkeit der IT-Systeme sowie die Vernetzung der einzelnen Unternehmenseinheiten wachsen zunehmend. Um den mit den komplexen IT-Systemen einhergehenden Risiken zu begegnen, werden in der LMT Group verschiedene Vorsorgemaßnahmen getroffen. Hierzu gehören Datensicherheitsmaßnahmen wie Firewall- und Virenschutzsysteme, der Betrieb eines redundanten Rechenzentrums und Desaster-Recovery Systeme.

In der zweiten Jahreshälfte 2020 wurde die zentrale IT der LMT Gruppe an einen externen Dienstleister übergeben, der die Sicherheit der Systeme und Prozesse permanent weiterentwickeln wird. Die regelmäßige Bedrohungsanalyse aller internen und externen Prozesse ist ein wesentlicher Baustein der Sicherheitskonzepte.

Ein bestandsgefährdendes Risiko wird in Zukunft als unwahrscheinlich angesehen.

I. Rechtliche Risiken

Die LMT Group bewegt sich bedingt durch die internationale Ausrichtung in einer Vielzahl von nationalen und länderübergreifenden Rechtsräumen, welche die Beachtung verschiedenster Gesetze und Richtlinien erfordert. Zur Vermeidung von Risiken aus den unterschiedlichsten Rechtsräumen sind die Geschäftsführer der einzelnen Gesellschaften gehalten, die jeweiligen Gesetzesumfelder konsequent zu beachten und gegebenenfalls frühzeitig entweder das eigene Rechtsreferat oder externe Rechtsberater einzubinden. Verträge von wesentlicher Bedeutung unterliegen grundsätzlich der juristischen Prüfung durch die eigene Rechtsabteilung oder externe Spezialisten und werden nur nach Freigabe durch die Rechtsabteilung abgeschlossen.

Es gibt in der LMT Group derzeit aus dem operativen Geschäft weder bedeutende gewährleistungsrechtliche, noch wettbewerbs- und kartellrechtliche, noch sonstige rechtliche Verfahren, die eine erhebliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Jedoch besteht im Bereich der Liegenschaften ein Risiko aus Grundstücks-Altlasten (Schwarzenbek, betroffene Fläche ca. 10.000 m 2), welches mit einem laufenden Rechtsverfahren adressiert wird. Aus patentrechtlichen Verfahren kann sich im ungünstigsten Fall eine moderate Verschlechterung der Ertragslage im Prognosezeitraum ergeben. Sollten sich die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bezüglich der Liegenschaften in Zukunft wesentlich ändern, kann sich daraus ein Risiko mit starkem Einfluss auf die Vermögensund Ertragslage ergeben. Bestandsgefährdende Risiken ergeben sich daraus nicht.

Die LMT Group entspricht mit einem definierten Verhaltenskodex modernen Corporate Governance Anforderungen. Dieser Kodex berücksichtigt grundlegende Menschenrechte, Rechte des Kindes, Kernarbeitsnormen, den Umweltschutz sowie die Einhaltung international anerkannter sonstiger Rechte, Gesetze und Standards.

J. Steuerliche und sonstige Risiken

Die steuerlichen Risiken werden unter Einbeziehung der externen Steuerberater systematisch analysiert, in einem regelmäßigen Prozess laufend aktualisiert und bewertet. Die moderaten steuerlichen Verrechnungspreisrisiken in den Geschäftsbereichen werden durch strukturelle und jährliche Anpassungen für die Zukunft weiter reduziert. Bestandsgefährdende Risiken ergeben sich daraus nicht.

Alle sonstigen erkennbaren und wesentlichen Risiken werden in der LMT Group ebenfalls ausreichend berücksichtigt und es werden dementsprechende Vorkehrungen getroffen.

K. Zusammenfassende Bewertung

Aus heutiger Sicht sind die zuvor beschriebenen Risiken im permanenten Monitoring und haben keine bestandsgefährdenden Auswirkungen. Bisher unbekannte oder neue Risiken könnten sich zukünftig negativ auf die Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe auswirken.

Mögliche Risiken bestehen aufgrund des hohen Maßes an Unsicherheit weiterhin in Bezug auf die Corona-Pandemie und ihrer Wirkung auf die Entwicklung der Weltwirtschaft. Generelle Risiken und politische Unsicherheiten sowie die nicht ausgeräumten Finanzmarktrisiken in den großen Volkswirtschaften bleiben grundsätzlich bestehen. Der Russland-Ukraine Krieg hat bislang hauptsächlich Auswirkungen im Bereich der Beschaffung.

Das Risikomanagement der LMT Group trägt dem Rechnung und ist als dauerhafter und kontinuierlicher Prozess etabliert.

Die Geschäftsleitung der LMT Group und der Geschäftsbereiche passt die Risikomanagementsysteme in technischer und organisatorischer Hinsicht den sich aus den oben genannten Risiken und Erfahrungen ergebenden Herausforderungen auch in Zukunft stetig an.

L. Chancen

Die LMT Group identifiziert und bewertet regelmäßig die sich in den Geschäftsfeldern ergebenden Chancen und entwickelt Maßnahmen zur Nutzung. Die Geschäftsprozesse wurden weiter optimiert, Forschung und Entwicklung stetig vorangetrieben, sowie die Produktpalette jeweils an den Marktgegebenheiten und Kundenanforderungen ausgerichtet. Fertigungs- und Personalkapazitäten wurden der Lage entsprechend angepasst. Die LMT Group hat in 2021 die sich ergebenden Chancen genutzt und wird mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen auch die Chancen in Zukunft hoch flexibel nutzen.

Im Geschäftsbereich Fette Compacting ergeben sich durch ein Abflauen der Corona Pandemie wesentliche Möglichkeiten. So tragen die Aufhebung von wesentlichen Reise- und Kontaktbeschränkungen im Frühjahr 2022 bereits spürbar zur Intensivierung der Kommunikation mit unseren Kunden bei. Als Weltmarktführer wird der Geschäftsbereich mit der Präsentation neuere Technologien und Produkte weiteres Wachstum innerhalb des Marktes generieren. Darüber hinaus ist in unterschiedlichen Regionen mit krisenbedingten Nachholeffekten zu rechnen.

Bereits vor der Corona Pandemie hat die Fette Compacting Group in die Entwicklung digitaler Produkte und ihrer internen Prozesse investiert. Die hieraus zur Marktreife entwickelten Produkte werden in den kommenden Jahren, einhergehend mit einer Expansion in neue Absatzmärkte, zu neuen Wachstumsimpulsen führen.

Die LMT Tools erkennt Chancen und hat diese im Rahmen der Strategieentwicklung detailliert bewertet und die Maßnahmenrealisierung eingeleitet. Dies betrifft verschieden Bereiche vom Angebotsspektrum und Technologieportfolio bis hin zur Kundenzielgruppe.

Durch die erfolgreich abgeschlossene Restrukturierung und die erweiterten Maßnahmen zur Liquiditätssicherung wurde die Ertragskraft und die Liquidität deutlich gestärkt, so dass die LMT Tools eine sehr solide Basis hat die Wachstumsstrategie zu finanzieren und auch in Zukunft in der Lage sein wird etwaigen Krisen zu begegnen.

Das Wachstumstempo wird durch die Ressourcen der Geschäftsbereiche der LMT Group bestimmt. Die Geschäftsleitung wird auch in Zukunft konsequent darauf achten, dass Wachstum mit der entsprechenden Rentabilität und einer Stärkung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einhergeht, sowie, dass die Liquiditätsversorgung der Gruppe stets ausreichend gewährleistet ist.

Für beide Divisionen der LMT Group bestehen auch in Zukunft hinreichende Wachstumschancen.

VI. Prognosebericht

Der Geschäftsbereich Fette Compacting erwartet für das laufende Jahr eine signifikante Steigerung des Auftragseingangs. Begünstigt durch hohe Auftragsbestände gehen wir von einem deutlichen Umsatzwachstum aus. Der weitere Pandemieverlauf wird analog der Vorjahre Einfluss auf die Kostenentwicklung haben. Unter der Prämisse eines sich entspannenden Pandemieverlaufs im Jahr 2022 erwartet der Geschäftsbereich eine Profitabilität auf Vorjahresniveau.

Der Geschäftsbereich LMT Tools erwartet einen moderaten Anstieg im Auftragseingang analog zur Marktentwicklung im Segment der Präzisionswerkzeuge. Die Volatilität der globalen Absatzmärkte, als auch deren individuelle Entwicklung in den verschiedenen Regionen, wird als entscheidender Einflussfaktor der zukünftigen Ertragslage gesehen. Der Fokus des Geschäftsbereichs LMT Tools bleibt ein kundenzentriertes und profitables Wachstum.

Die LMT Group erwartet für das Geschäftsjahr 2022 signifikante Steigerungen bei Auftragseingang und Umsatz. Eine optimierte Kostenbasis wird die LMT Group dabei unterstützen positive Skaleneffekte in zusätzliche Ertragskraft zu transformieren. Bei der Entwicklung des EBIT wird von einem Profitabilitätsniveau der Vorjahre ausgegangen, wobei die aktuellen Entwicklungen der Materialverfügbarkeit sowie die geopolitische Entwicklung in Europa starke Einflussfaktoren darstellen.

Aufgrund der laufenden Neuentwicklungen sowie durch gezielte Bevorratung zur Kompensation der weiterhin angespannten Situation auf den Beschaffungsmärkten, wird mit einem deutlich steigenden Vorratsvermögen der LMT Group kalkuliert. In den ersten Monaten des Jahres 2022 gestaltet sich der Bestandsaufbau an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen schwierig.

Im Rahmen von strategischen Initiativen sowie zur Modernisierung von Produktionsanlagen und Infrastruktur wird in 2022 mit deutlich steigenden Ausgaben für Investitionen beider Geschäftsbereiche gegenüber den vergangenen beiden Jahren gerechnet.

Darüber hinaus wird die Anzahl der Mitarbeiter im laufenden Jahr der Leistung entsprechend wieder moderat ansteigen.

Die ersten Monate in 2022 bestätigen die Prämissen nicht vollumfänglich. Die Kriegshandlungen Russlands in der Ukraine führen zu teilweise deutlichen Steigerungen von Rohstoff- und Energiepreisen. Die inflationsgetriebenen Preiseffekte auf der Einkaufsseite müssen konsequent an unsere Kunden weitergegeben werden. Die globale Präsenz der LMT Group kann mögliche Negativeffekte hierbei glätten.

Bestandsgefährdende Risiken werden für das Geschäftsjahr 2022 nicht gesehen. Die Finanzierung des Unternehmens ist für die Geschäftsbereiche und den Gesamtkonzern gesichert. Die Unsicherheit befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie sowie der aktuellen politischen Situation jedoch auf höherem Niveau als in den Vorjahren.

Die weiterführende Konzeption und Umsetzung der strategischen Initiativen beider Geschäftsbereiche wird im Jahr 2022 fortgeführt.

 

Schwarzenbek, den 14. April 2022

Daniel Ehmans, Geschäftsführer

Joachim Dittrich, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.547.821,12   2.586.429,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.812.000,02   3.268.000,00
3. geleistete Anzahlungen 247.110,00   225.000,00
    4.606.931,14 6.079.429,38
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.426.247,76   52.832.747,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.759.679,98   24.566.312,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.363.212,27   12.359.371,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.330.394,93   1.059.258,73
    90.879.534,94 90.817.690,41
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 5.116,77   5.116,77
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 7.512,34   5.901,61
3. Sonstige Ausleihungen 500,00   500,00
    13.129,11 11.518,38
    95.499.595,19 96.908.638,17
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 25.521.553,67   25.201.592,03
2. Unfertige Erzeugnisse 26.310.242,13   23.749.503,12
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 22.861.726,26   24.450.821,83
4. Geleistete Anzahlungen 604.135,84   395.987,43
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (25.674.013,27)   (21.358.616,47)
    49.623.644,63 52.439.287,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 50.609.455,83   58.319.560,32
2. Forderungen gegen Gesellschaftern 867,44   1.876,45
3. Sonstige Vermögensgegenstände 11.710.958,19   8.349.161,24
    62.321.281,46 66.670.598,01
III. Wertpapiere   0,00 0,00
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   145.465.502,32 132.458.916,31
    257.410.428,41 251.568.802,26
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   1.242.372,70 1.673.155,65
D. AKTIVE LATENTE STEUERN   5.099.134,58 3.262.496,74
    359.251.530,88 353.413.092,82

PASSIVA

     
31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Festkapital der Kommanditisten 4.000.000,00   3.035.928,00
II. Gewinnrücklagen 179.456.938,90   152.506.621,83
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 5.108.540,31   (799.361,73)
    188.565.479,21 154.743.188,10
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN   4.198.046,90 4.107.170,41
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.637.232,33   7.394.901,33
2. Steuerrückstellungen 4.014.413,89   3.030.735,26
3. Sonstige Rückstellungen 39.193.613,94   48.321.998,89
    50.845.260,16 58.747.635,48
D. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.441.477,73   39.138.926,18
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.319.301,32   28.200.898,09
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00   134.017,75
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 57.282.768,76   56.699.921,54
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.505.924,84   11.172.035,81
    115.549.472,65 135.345.799,37
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   93.271,96 469.299,46
    359.251.530,88 353.413.092,82

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 372.814.440,30   370.689.521,41
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen (636.188,18)   (8.512.869,10)
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 29.862,96   12.956,24
4. Sonstige betriebliche Erträge 21.154.635,99   21.746.807,79
5. Materialaufwand   393.362.751,07 383.936.416,34
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für bezogenen Waren (122.772.454,53)   (117.665.612,31)
b) Aufwand für bezogene Leistungen (9.537.466,83)   (11.369.927,67)
    (132.309.921,36) (129.035.539,98)
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter (103.380.003,48)   (104.148.473,34)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge (20.843.942,87)   (20.836.139,64)
- davon für Altersversorgung: TEUR 1.647 (Vorjahr: TEUR 1.338)      
    (124.223.946,35) (124.984.612,98)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   (14.548.560,17) (17.165.809,61)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   (64.145.379,04) (75.365.975,50)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00   23.822,85
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 564.934,04   614.824,24
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (2.564.415,26)   (2.990.172,23)
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 4,0 (i.Vj. TEUR 3,6)      
    (1.999.481,22) (2.351.525,14)
12. Ergebnis vor Steuern   56.135.462,93 35.032.953,13
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   (9.305.677,50) (14.437.444,93)
- davon Ertrag aus latenten Steuern TEUR 1.837 (Vorjahr Aufwand : TEUR 849)      
14. Ergebnis nach Steuern   46.829.785,43 20.595.508,20
15. Sonstige Steuern   (899.596,99) (990.975,23)
16. Konzernjahresüberschuss   45.930.188,44 19.604.532,97
17. Einstellung in die/ Entnahme aus den Rücklagen   (27.819.734,67) 1.558.887,72
18. Dotierung Privatkonten   (18.110.453,77) (21.163.420,69)
19. Konzernbilanzgewinn   0,00 0,00

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek, (Kurz: LMT KG) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es wurden die Vorgaben nach DRS beachtet. Ausnahme hiervon ist die nicht erfolgte Umsetzung der Empfehlungen des DRSC in Bezug auf die erfolgsneutrale Aktivierung von in Vorjahren mit den Gewinnrücklagen verrechneten Firmenwerten (DRS 4 bzw. 23) und die fehlende Überleitungsrechnung vom erwarteten zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand (DRS 18).

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Tochterunternehmen werden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Vermerke sind im Anhang enthalten. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt.

Die LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen und zugleich den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers in elektronischer Form offengelegt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens werden mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahre. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Zu den Herstellungskosten gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Abschreibungen werden linear verrechnet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der jeweiligen Anlagen werden in Anlehnung an die steuerlichen Afa-Tabellen ermittelt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Nutzungsdauern der Sachanlagen betragen:

Bauten: zwischen 7 und 33 Jahren
Technische Anlagen und Maschinen: zwischen 4 und 8 Jahren
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: zwischen 3 und 7 Jahren

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden mit ihren durchschnittlichen, gewogenen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Gängigkeits- und anderen Risiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die unfertigen Leistungen und Erzeugnisse, sowie die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten.

Abschläge zur verlustfreien Bewertung sowie für Gängigkeitsrisiken werden berücksichtigt. Die Reichweitenabschläge stellen sich wie folgt dar:

> 12 Monate = 20 % > 48 Monate = 80 %
> 24 Monate = 40 % > 60 Monate = 90 %
> 36 Monate = 60 %  

In Einzelfällen wurden - je nach Einzelbewertung - auch bis 100 % Wertberichtigungen vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkannten Risiken wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, den übrigen durch pauschal ermittelte Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Börsenwerten oder Rücknahmewerten angesetzt.

Soweit keine wertpapiergebundenen Versorgungszusagen vorliegen, wird für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen als versicherungsmathematisches Verfahren die Projected Unit Credit Methode (PUC-Verfahren) angewendet.

Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen erfolgt entsprechend den biometrischen Berechnungsgrundlagen gemäß den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Folgende Parameter liegen der Berechnung zu Grunde:

Angaben in % p.a. 31.12.2021 31.12.2020
Zinssatz 1,94 2,38
Rentenanpassungen 1,00 - 2,00 1,00 - 2,00
Fluktuationsrate 0,00 - 1,50 0,00 - 1,50

Der für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen angewendete Zinssatz basiert jeweils auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 390 und ist ausschüttungsgesperrt. Für die Ermittlung wurde ein Rechnungszinssatz von 1,37 % angesetzt.

Die Berechnungen für die Vorsorgen für Jubiläumszahlungen und Altersteilzeitverpflichtungen basieren ebenfalls auf den oben genannten Parametern. Zusätzlich wurde ein Gehaltstrend von 2,7 % (Vj: 2,38 - 3,00 %) berücksichtigt. Abweichend hiervon wurde bei den Vorsorgen für Altersteilzeitverpflichtungen und Jubiläumsverpflichtungen ein Abzinsungsfaktor von 0,31 - 1,37 % angesetzt bei einer angenommenen Restlaufzeit von 1 bis 2 Jahren. Im Vorjahr betrug der Abzinsungsfaktor 0,47 % bei einer angenommenen Restlaufzeit von 1 bis 2 Jahren. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird bei den Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen aufgrund entsprechender Vermögensgegenstände auf der Aktivseite, die dem Zugriff Dritter entzogen sind, von einer Verrechnung Gebrauch gemacht.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer einem Jahr wurden entsprechend den Vorschriften nach dem BilMoG abgezinst. Der angewendete Zinsfuß orientiert sich an der Laufzeit. Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

In Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden im Zeitpunkt der Entstehung grundsätzlich zum Anschaffungskurs eingebucht. Erforderlichenfalls wird auf den Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umbewertet. Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird das Anschaffungskosten- bzw. Realisationsprinzip nicht angewendet.

Zur Absicherung des Währungsrisikos werden für schwebende Geschäfte in Fremdwährung Devisensicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die schwebenden Grundgeschäfte werden mit den Sicherungsgeschäften zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB zusammengefasst. Es handelt sich um Sicherungsbeziehungen in Form von Micro Hedges. Die Bewertungseinheiten werden nach der sog. Einfrierungsmethode bilanziell abgebildet.

Latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf gewerbesteuerliche Verlustvorträge ermittelt. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt. Aktive und passive latente Steuern werden, soweit möglich, verrechnet. Ein sich ergebender Aktiv- bzw. Passivüberhang wird bilanziert.

Schätzungen und Beurteilungen

Im Jahresabschluss werden teilweise Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen, welche die bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Obwohl die Schätzungen und Beurteilungen mit großer Sorgfalt getroffen wurden, können die tatsächlichen Werte in Einzelfällen von diesen abweichen. Die für den Konzernabschluss verwendeten Schätzungen und Annahmen werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Änderungen werden zum Zeitpunkt der besseren Kenntnis berücksichtigt.

Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst neben der LMT GmbH & Co. KG als Muttergesellschaft all diejenigen Unternehmen, bei denen der LMT KG die Mehrheit der Stimmrechte entsprechend den Kapitalanteilen zusteht.

Die LMT Verwaltung GmbH, Schwarzenbek wird aufgrund § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Der Kreis der vollkonsolidierten Tochterunternehmen setzt sich aus insgesamt 24 (Vj: 18) inländischen und 26 (Vj: 28) ausländischen Gesellschaften zusammen.

Mit Wirkung zum 01.01.2021 ist die LMT Belin France SAS auf die LMT France Holding SARL verschmolzen worden.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde die Gesellschaft LMT India Pvt. Ltd. auf die Gesellschaft Fette Compacting Machinery (India) PVT. Ltd. und die Gesellschaft LMT USA, Inc. auf die Gesellschaft Fette Compacting America Inc. verschmolzen.

Die Fette Compacting France & Uhlmann SAS war bis zum 30.12.2021 ein Gemeinschaftsunternehmen der Uhlmann Gruppe und der Fette Compacting GmbH. Die Fette Compacting France & Uhlmann SAS hat am 31.12.2021 die Anteile der Uhlmann Gruppe erworben. Die Fette Compacting France & Uhlmann SAS firmiert seitdem unter Fette Compacting France SAS und ist eine hundertprozentige Tochter der Fette Compacting GmbH.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns ist Bestandteil dieses Anhangs.

Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Altfälle unverändert nach der Buchwertmethode. Für ab 2010 erstmalig konsolidierte Unternehmen wurde die Neubewertungsmethode entsprechend § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB n. F. in Verbindung mit Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB angewandt. Gemeinschaftsunternehmen werden anteilsmäßig konsolidiert.

Für den nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellten Konzernabschluss ist der Erstkonsolidierungszeitpunkt der 1. Januar 2005. Eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses ergibt sich nicht. Bei danach neu gegründeten oder erworbenen Tochtergesellschaften i. S. d. § 290 HGB wurde die Erstkonsolidierung zum Gründungs- oder Erwerbszeitpunkt vorgenommen.

Eine positive Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem auf das Mutterunternehmen entfallenden bilanzierten Eigenkapital wird grundsätzlich den Vermögensgegenständen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten der jeweiligen Tochtergesellschaft insoweit zugerechnet als deren Zeitwert vom Buchwert abweicht. Darüber hinaus gehende Differenzen werden, als aus der Konsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill), ausgewiesen und wurden bis einschließlich 31. Dezember 2009 mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Passive Differenzen zwischen den Anschaffungskosten und dem auf das Mutterunternehmen entfallenden bilanzierten Eigenkapital werden erfolgsneutral als Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Zum Bilanzstichtag bestehen unverändert aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 9.204, die in den vergangenen Jahren in voller Höhe mit den Gewinnrücklagen des Konzerns verrechnet wurden.

Passive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 79.622 wurden in früheren Geschäftsjahren erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. Eine Umgliederung in den Sonderposten gemäß § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB wurde nicht vorgenommen, weil diese Unterschiedsbeträge maßgeblich auf Gewinnthesaurierungen vor der erstmaligen Konsolidierung zurückzuführen sind. Im Geschäftsjahr 2021 haben sich die passiven Unterschiedsbeträge um TEUR 95 erhöht. Diese Erhöhung geht auf die Kapitalkonsolidierung der Fette Compacting France SAS zurück, die bis zum 30.12.2021 quotal berücksichtigt wurde und seit dem 31.12.2021 eine hundertprozentige Tochter der Fette Compacting GmbH ist.

Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Die Aufrechnungsdifferenzen werden unter Berücksichtigung erforderlicher Steuerabgrenzungen erfolgswirksam behandelt. Für das Berichtsjahr 2021 wurde ein Ertrag in Höhe von TEUR 7 (Vj: Aufwand TEUR 115) erfasst.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung / Zwischenergebniseliminierung

Im Zuge der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden die konzerninternen Umsätze mit den entsprechenden Aufwendungen eliminiert. Zwischengewinne und -verluste aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr werden sowohl für das Anlagevermögen als auch für das Umlaufvermögen eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Latente Steuern werden nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches bemessen und gebucht. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

Die Beteiligungserträge von konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert.

Währungsumrechnung

Die in Landeswährung aufgestellten Jahresabschlüsse der ausländischen Konzerngesellschaften werden grundsätzlich nach der modifizierten Stichtagskursmethode wie folgt in die funktionale Währung des Mutterunternehmens (EUR) umgerechnet:

Sämtliche Posten der Einzelbilanzen mit Ausnahme des Eigenkapitals werden mit den entsprechenden Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag bewertet.

Das Eigenkapital wird mit den historischen Kursen umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 5.109 (Vj: TEUR -799) und wurden im Geschäftsjahr ergebnisneutral in einen Ausgleichsposten eingestellt.

Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden grundsätzlich mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Die Durchschnittskurse sind das arithmetische Mittel der Monatsultimokurse des Geschäftsjahres.

Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang).

(2) Geschäfts- oder Firmenwert

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert betrifft die erstmalige Konsolidierung der Euro-Pharma Machinery Ltd., Bordon/Großbritannien. Dieser wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB über zehn Jahre abgeschrieben.

(3) Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2021

Die Entwicklung des Anteilsbesitzes ist in der Anteilsbesitzliste dargestellt (Anlage 2 zum Anhang).

(4) Vorräte

Der Bestandswert des Vorratsvermögens zum 31.12.2021 ist um den Wert der erhaltenen Anzahlungen verringert worden.

(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2021 31.12.2020
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 50.609 50.609 0 58.320 58.320 0
Forderungen gegen Gesellschafter 1 1 0 2 2 0
Sonstige Vermögensgegenstände 11.711 11.306 405 8.349 7.894 455
  62.321 61.916 405 66.671 66.216 455

(6) Aktive latente Steuern

31.12.2021 31.12.2020
Aktive lat. Steuern
TEUR
Passive lat. Steuern
TEUR
Nach Verrechnung Saldo
TEUR
Aktive lat. Steuern
TEUR
Passive lat. Steuern
TEUR
Nach Verrechnung Saldo
TEUR
Veränderung Saldo
TEUR
  11.294 -6.195 5.099 9.950 -6.688 3.262 1.837

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei den Vorräten, Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen sowie den sonstigen Personalrückstellungen. Die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus stillen Reserven, die im Rahmen der Realteilung 2009 bei Grundstücken und immateriellen Werten aufgedeckt wurden.

Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Ertragsteuern mit einem Steuersatz von 15 % (Vj: 15 %) bei den inländischen Konzerngesellschaften und von 25 bis 35 % bei den ausländischen Konzerngesellschaften multipliziert. Für die erfolgswirksamen Konsolidierungsbuchungen wurde bei der Zwischengewinneliminierung des Anlagevermögens ein Steuersatz von 15 % (Vj: 15 %) verwendet und für alle übrigen Konsolidierungsmaßnahmen ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 30 % (Vj: 30 %). Zum 31.12.2021 sind nach Verrechnung mit passiven latenten Steuern TEUR 4.947 aktive latente Steuern ausgewiesen.

(7) Festkapital

Das Festkapital in Höhe von TEUR 4.000 entspricht dem bei der LMT KG ausgewiesenen Festkapital.

(8) Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen aus der Erstkonsolidierung sind um TEUR 95 gestiegen. Diese Erhöhung geht auf die Kapitalkonsolidierung der Fette Compacting France SAS zurück, die bis zum 30.12.2021 quotal berücksichtigt wurde und seit dem 31.12.2021 eine hundertprozentige Tochter der Fette Compacting GmbH ist.

Aus dem Konzernjahresüberschuss sind insgesamt TEUR 27.820 (Vj. Entnahme: TEUR 1.558) den Gewinnrücklagen zugeführt worden.

Zur Entwicklung wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen.

(9) Bilanzgewinn

2021
TEUR
2020
TEUR
Jahresüberschuss 45.930 19.605
Auflösung (-)/ Zuführung Rücklagen 27.820 -1.558
Dotierung Privatkonten 18.110 21.163
Bilanzgewinn 0 0

(10) Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Posten enthält einen Investitionszuschuss (Kompensation) zum Erwerb von Nutzungsrechten für ein Grundstück in China.

(11) Pensionsrückstellungen

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2021
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 8.536
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 899
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 1.023
Erträge und Aufwendungen vor Verrechnung  
Zinsaufwendungen 150
Zinsähnliche Erträge 4

Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens errechnet sich hierbei aus der Summe des Deckungskapitals der Versicherungsgesellschaft sowie etwaiger Überschussguthaben. Das verrechnete Deckungsvermögen stammt aus den Sonstigen Vermögensgegenständen.

(12) Rückstellungen für Altersteilzeit

Die Erfüllungsbeträge der verrechneten ATZ-Rückstellung belaufen sich auf TEUR 1.666. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen TEUR 602. Sie entsprechen deren beizulegendem Wert. Die entsprechenden Aufwendungen und Erträge sind unwesentlich. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens errechnet sich hierbei aus der Summe des Deckungskapitals der Versicherungsgesellschaft sowie etwaiger Überschussguthaben. Das verrechnete Deckungsvermögen stammt aus den Sonstigen Vermögensgegenständen.

(13) Verbindlichkeiten

31.12.2021
Restlaufzeit
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.441 7.086 21.356 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.319 21.319 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 57.283 57.283    
Sonstige Verbindlichkeiten 8.506 8.112 390 4
- davon aus Steuern: (4.354) (4.354) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: (370) (370) (0) (0)
  115.549 93.800 21.746 4
31.12.2020
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.139 8.833 30.306 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.201 28.201 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 134 134 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 56.700 56.700    
Sonstige Verbindlichkeiten 11.172 10.157 951 64
- davon aus Steuern: (5.669) (5.669) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: (486) (486) (0) (0)
  135.346 104.025 31.257 64

(14) Haftungsverhältnisse aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

Am 15. Februar 2016 hat die LMT Immobilien GmbH & Co. KG einen Kreditvertrag über TEUR 12.000 zur Finanzierung von Neu- und Umbauten sowie Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Neben dem Kreditnehmer haften die LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek und die Fette Compacting GmbH, Schwarzenbek gesamtschuldnerisch. Die Gesellschaft haftet - neben weiteren Unternehmen der LMT-Gruppe - als Gesamtschuldnerin für dieses Darlehen zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 6.000.

Die Gesellschaft haftet gegenüber der Commerzbank AG für ein Darlehen der LMT Finance & Shared Services GmbH & Co. KG, Schwarzenbek in Höhe von maximal TEUR 3.000 mit einer Laufzeit bis September 2023. Die Darlehensinanspruchnahme betrug zum Abschlussstichtag TEUR 0.

Ferner haftet die Gesellschaft gegenüber der Deutschen Bank AG und den verbundenen Unternehmen für ein Darlehen der LMT China Co. Ltd., Nanjing / China in Höhe von maximal TCNY 12.000 mit einer Laufzeit bis Juni 2023. Die Darlehensinanspruchnahme betrug zum Abschlussstichtag TCNY 3.000 (TEUR 414).

Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen ist zum Bilanzstichtag nicht zu rechnen, da die jeweiligen Gesellschaften über eine geordnete Finanzlage verfügen und ihren Zahlungsverpflichtungen aus den Kreditverhältnissen in der Vergangenheit stets nachgekommen sind. Gegenüber den Kreditgebern eines Konsortialkreditvertrags der LMT Tools GmbH & Co. KG, Schwarzenbek ist die LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek mit dem Intercompany Darlehen in Höhe von TEUR 20.000 bis Laufzeitende (Oktober 2023) im Rang zurückgetreten. Die LMT Tools Gruppe hat mit mehreren Konsortialfinanzierungspartnern am 22. Oktober 2018 einen Konsortialdarlehensvertrag mit einer mittelfristigen Laufzeit und einem Gesamtvolumen von maximal TEUR 20.000 abgeschlossen. Die beteiligten Unternehmen der LMT Tools Gruppe haften für alle bestehenden, künftigen, auch bedingten Ansprüche, die dem Bankenkonsortium aus dem Konsortialdarlehensvertrag gegen die Darlehensnehmer zustehen, als Gesamtschuldner. Der Haftungsverbund besteht aus folgenden Gesellschaften:

LMT Tools GmbH & Co. KG, Schwarzenbek

LMT Tool Systems GmbH & Co.KG, Lahr

LMT Tools DACH GmbH & Co. KG

LMT Tools Global Operations GmbH & Co. KG

LMT Tool SaCe GmbH & Co. KG

LMT Kieninger GmbH & Co. KG, Lahr

LMT Fette Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG, Schwarzenbek

LMT Onsrud Inc. Waukegan, USA

Die aufgeführten Gesellschaften dürfen aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung nur insoweit in Anspruch genommen werden, wie eine Inanspruchnahme nicht dazu führt, dass das Nettovermögen der einzelnen Gesellschaft bzw. im Falle der Kommanditgesellschaften das Nettovermögen der Komplementär-GmbH negativ wird oder eine bereits vorhandene Unterbilanz vertieft wird. Die Gesellschaften haften für Kredite, Darlehen, Avale und Geldmarktziehungen zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 9. Eine Inanspruchnahme aus der Mithaftung ist aus heutiger Sicht aufgrund der aktuellen und zu erwartenden Finanz- und Ertragslage als nicht wahrscheinlich einzuschätzen. Eine Passivierung unterbleibt daher.

(15) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2021
TEUR
31.12.2020
TEUR
Dauerschuldverhältnisse (Langfristige Leasing, Miet- und Wartungsverträge) 28.876 12.005
Übrige 12.734 25.360
  41.610 37.365

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 27.686 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

(16) Umsatzerlöse

Absatzregionen

2021
TEUR
2020
TEUR
Inland 61.463 61.838
Ausland 311.351 308.852
  372.814 370.690

Tätigkeitsbereiche

2021
TEUR
2020
TEUR
Maschinenbau 63% 60%
Werkzeuge 37% 40%
  100% 100%

(17) Periodenfremde Erträge

2021
TEUR
2020
TEUR
Auflösung sonstiger Rückstellungen 3.116 8.007
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen 1.164 1.626
Gewinne aus Anlagenabgängen 571 219
Übrige 686 531
  5.537 10.383

(18) Periodenfremde Aufwendungen

2021
TEUR
2020
TEUR
Verluste aus Anlagenabgängen 73 60
Erhöhung von Wertberichtigungen 982 1.282
Übrige 81 224
  1.136 1.566

(19) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen

Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 164 (Vj: TEUR 220).

(20) Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen wurden im Vorjahr in einzelnen Konzerngesellschaften Rückstellungen i.H.v. MEUR 12,6 gebildet. Die strategischen Maßnahmen wurden im Jahr 2021 größtenteils umgesetzt und führen zu einem Verbrauch an Rückstellungen MEUR i.H.v. 9,7. Nicht benötigte Rückstellungen i.H.v. MEUR 0,9 wurden zum 31.12.2021 aufgelöst.

Erträge in außergewöhnlicher Größenordnung fielen in Höhe von MEUR 2,5 an und betreffen erhaltene Corona-Hilfsmaßnahmen.

(21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im laufenden Jahr sind latente Steuererträge in Höhe von TEUR 1.837 (Vj: latente Steueraufwendungen TEUR 849) enthalten.

Beim Steueraufwand ist zu berücksichtigen, dass das steuerliche Ergebnis, soweit dies der Muttergesellschaft zuzurechnen ist, auf der Ebene des Konzerns nur der Gewerbesteuer unterliegt. Das Ergebnis eines ausländischen Tochterunternehmens in Form einer Personengesellschaft unterliegt im Konzern keiner Ertragsteuer.

(22) Auswirkungen der Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge/Aufwendungen enthalten folgende Auswirkungen der Währungsumrechnung.

2021
TEUR
2020
TEUR
Kursgewinne 8.164 5.891
Kursverluste -5.983 -10.083
  2.181 -4.192

Angaben und Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

(23) Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds umfasst die flüssigen Mittel und die jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten.

Angaben und Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel

(24) Gewinnverwendung

Die Gewinnverwendung richtet sich nach dem Jahresabschluss der LMT KG und ist zum 31. Dezember 2021 bereits im Abschluss dargestellt. Die im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellte Rücklage der LMT KG unterliegt vollends einer gesamthänderischen Bindung.

Sonstige Angaben

(25) Organe des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführungsbefugnis obliegt der LMT Verwaltung GmbH, Schwarzenbek. Diese wird vertreten durch:

Daniel Ehmans, Düsseldorf, Geschäftsführer der LMT Verwaltung GmbH.

Joachim Dittrich, Hamburg, Geschäftsführer der LMT Verwaltung GmbH.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 314 Nr. 6 Buchstabea und b unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen bestehen zum Bilanzstichtag Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 445 (VJ: TEUR 411). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden an diesen Personenkreis Pensionszahlungen in Höhe von TEUR 95 geleistet.

Mitglieder des Aufsichtsrats waren bzw. sind:

Klaas Borchert, Hamburg (Vorsitzender) Steuerberater, Rechtsanwalt,

Peter Richard Stoffel, Hamburg, Geschäftsführer Business Club Hamburg,

Wolfgang Leimgruber, Stuttgart, ehemals Produktionsvorstand Dr.-Ing. h. c. F. Porsche AG,

Regine Bengel, Oberkochen, Dipl. Kauffrau,

Angelika Bengel, Gröbenzell, Dipl. Kauffrau,

Franziska Eichel, Remshalden, Dipl. Kauffrau,

Martin Plucinski, Schwarzenbek (Arbeitnehmervertreter), Maschinenbau Ingenieur, Fette Compacting GmbH,

Lisa Vetter, Lahr (Arbeitnehmervertreterin), Controllerin, LMT Kieninger GmbH & Co. KG, bis 30.06.2021,

Martin Weiser, Lahr (Arbeitnehmervertreterin), Abteilungsleiter CAM Programmierung/Vorrichtungsbau, LMT Kieninger GmbH & Co. KG, ab 07.09.2021.

Für die Aufsichtsratstätigkeit wurden im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 751 (Vj: TEUR 801) gewährt.

(26) Arbeitnehmer

Jahres-Durchschnitt 2021 Jahres-Durchschnitt 2020
Inland 1.121 1.269
Ausland 725 845
Gesamt 1.846 2.114
davon Arbeitnehmer von Unternehmen, die quotal in den Konzernabschluss einbezogen wurden 0 6

(27) Außerbilanzielle Geschäfte

Wir verweisen auf die Ausführungen zu den derivativen Finanzinstrumenten in Textziffer 28.

(28) Derivative Finanzinstrumente / Bewertungseinheiten

Das Zinsrisiko aus variabel verzinsten Bankdarlehen wird teilweise durch mit externen Vertragspartnern abgeschlossene Zinsswaps langfristig abgesichert. Bei den Zinsswaps handelt es sich um so genannte derivative Finanzinstrumente, welche für sich gesehen jeweils eigene Marktwerte haben, die entsprechend der Mitteilung der bewertenden Kontrahentenbanken nach der Mark-to-Market-Methode ermittelt worden sind. Die Swaps sind, soweit sie einen unmittelbaren Sicherungszusammenhang mit entsprechenden Grundgeschäften aufweisen, jeweils mit den Grundgeschäften nach § 254 HGB zu einer Bewertungseinheit (Micro-Hedge) zusammengefasst worden.

Die Zahlungsströme aus den variabel verzinslichen Darlehen kompensieren aufgrund der vereinbarten Parameter der Transaktionen die entsprechenden Cash Flows aus den Zinssicherungsinstrumenten über die gesamte Laufzeit der Instrumente. Die Zinsswaps sichern die zukünftig zu leistenden variablen Zinsen betreffend Bankdarlehen. Die Bankdarlehen und die Zinsswaps haben jeweils eine gleichlautende Laufzeit. Die Zahlungsströme des Grundgeschäfts und des Zinsswaps gleichen sich aus.

Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird sowohl prospektiv als auch retrospektiv beurteilt.

Die abgeschlossenen Sicherungen sind grundsätzlich effektiv, so dass im Jahresabschluss keine negativen Bewertungsergebnisse abzubilden sind.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen, die mit dem Grundgeschäft eine Bewertungseinheit bilden:

Nominalbetrag 31.12.2021 Beizulegender Zeitwert (pos."+"/neg."-") 31.12.2021
TEUR
Buchwerte 31.12.2021
TEUR
Bilanzposten 31.12.2021
Zinsswaps mit positivem Zeitwert - Nominalbetrag TEUR + 4.285 - 63 n.a. n.a.

Das Nominalvolumen ist die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge derivativer Finanzgeschäfte zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Der beizulegende Zeitwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Negative beizulegende Zeitwerte stehen für Verluste.

Die Zinsswaps haben eine Laufzeit bis September 2025.

Darüber hinaus hat der Konzern im Zuge des Abschlusses eines Konsortialdarlehens zwei Maximal-Zinsvereinbarungen (Cap) über je TEUR 5.000 abgeschlossen mit einer Laufzeit bis November 2023. Der Marktwert dieser Caps wurde anhand anerkannter Bewertungsmethoden ermittelt und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 8.

(29) Honorare des Konzern-Abschlussprüfers

TEUR
Abschlussprüfung 415
Steuerberatung 240
Sonstige Leistungen 28
  683

(30) Jahresabschluss der LMT KG

Die LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek, nimmt für ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 die Befreiungsregelung des § 264b HGB in Anspruch.

(31) Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind abgesehen von dem Ukraine-Russland Konflikt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die hier zu berichten wäre. Ende Februar 2022 begann in Folge des Einmarschs russischer Militärtruppen der Ukraine-Krieg, dessen Ende derzeit nicht absehbar ist. Die negativen Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und weltweit sind bereits deutlich spürbar, weitere Belastungen sind zu erwarten. Über den Einfluss dieses Konflikts und seiner Folgen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der Unsicherheit keine seriöse Aussage treffen. Wir gehen aus heutiger Sicht im Hinblick auf die direkten Auswirkungen des Konflikts von relativ überschaubaren Folgen für die LMT-Gruppe aus, da die Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten aus Russland und der Ukraine tendenziell unwesentlich sind. Allerdings sind die indirekten Auswirkungen auf unsere Geschäftspartner und deren Auftragsverhalten sowie die allgemeinen Kostensteigerungen (vor allem Energie- und Rohstoffpreise) und die Folgen möglicher Lieferengpässe für unser Unternehmen nicht verlässlich abschätzbar.

Wir verweisen hierzu auch auf unsere Erläuterungen im Lagebericht.

 

Schwarzenbek, den 14. April 2022

Daniel Ehmans, Geschäftsführer

Joachim Dittrich, Geschäftsführer

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2021
EUR
Währungsdifferenzen
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.840.488,88 94.360,11 198.230,86 99.569,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.322.824,26 580.110,85 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 225.000,00 0,00 22.110,00 0,00
  42.388.313,14 674.470,96 220.340,86 99.569,68
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.521.407,33 2.264.844,97 233.959,67 341.576,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 151.302.994,01 3.366.074,00 5.374.385,42 17.622.343,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 74.781.874,22 781.112,35 2.532.105,91 1.510.016,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 1.059.258,73 49.083,27 2.298.511,33  
  318.665.534,29 6.461.114,59 10.438.962,33 19.473.936,23
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 5.116,77 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.876,47 0,00 1.610,73 0,00
3. sonstige Ausleihungen 500,00 0,00 0,00 0,00
  15.493,24 0,00 1.610,73 0,00
  361.069.340,67 7.135.585,55 10.660.913,92 19.573.505,91
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.585,69 30.075.095,86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 12.902.935,11
3. geleistete Anzahlungen 0,00 247.110,00
  41.585,69 43.225.140,97
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.610,46 93.799.246,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 556.244,40 142.977.354,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.017,85 76.943.093,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau -1.076.458,40 2.330.394,93
  -41.585,69 316.050.089,29
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 0,00 5.116,77
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 11.487,20
3. sonstige Ausleihungen 0,00 500,00
  0,00 17.103,97
  0,00 359.292.334,23
Abschreibungen
Stand am 01.01.2021
EUR
Währungsdifferenzen
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.254.059,50 82.216,28 1.371.820,57 87.226,37
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.054.824,26 580.110,83 456.000,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  36.308.883,76 662.327,11 1.827.820,57 87.226,37
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.688.659,63 419.644,37 2.352.745,74 335.364,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 126.736.681,66 2.455.526,40 6.888.342,66 17.280.569,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.422.502,59 611.390,96 3.479.651,20 1.362.252,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00      
  227.847.843,88 3.486.561,73 12.720.739,60 18.978.186,10
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.974,86 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.974,86 0,00 0,00 0,00
  264.160.702,50 4.148.888,84 14.548.560,17 19.065.412,47
Abschreibungen
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -93.595,24 28.527.274,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 10.090.935,09
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
  -93.595,24 38.618.209,83
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.247.312,93 42.372.998,25
2. Technische Anlagen und Maschinen -1.582.306,69 117.217.674,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 428.589,00 65.579.881,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau   0,00
  93.595,24 225.170.554,35
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.974,86
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
  0,00 3.974,86
  0,00 263.792.739,04
Buchwerte
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.547.821,12 2.586.429,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.812.000,02 3.268.000,00
3. geleistete Anzahlungen 247.110,00 225.000,00
  4.606.931,14 6.079.429,38
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.426.247,76 52.832.747,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.759.679,98 24.566.312,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.363.212,27 12.359.371,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 2.330.394,93 1.059.258,73
  90.879.534,94 90.817.690,41
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 5.116,77 5.116,77
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 7.512,34 5.901,61
3. sonstige Ausleihungen 500,00 500,00
  13.129,11 11.518,38
  95.499.595,19 96.908.638,17

Angaben zum Anteilsbesitz 31.12.2021

lfd. Nr. Gesellschaften Anteil
in %
  Konsolidierte Gesellschaften:  
  Inland  
1 Fette Compacting Holding GmbH, Schwarzenbek 1) 100,00
2 LMT Tools GmbH & Co. KG, Lahr 2) 100,00
3 LMT Tools Verwaltung GmbH, Lahr 100,00
4 LMT Fette Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG, Schwarzenbek 2) 100,00
5 LMT Fette Werkzeugtechnik Verwaltung GmbH, Schwarzenbek 100,00
6 Fette Compacting Beteiligung GmbH & Co. KG, Schwarzenbek 2) 100,00
7 Fette Compacting Beteiligung und Verwaltung GmbH, Schwarzenbek 100,00
8 Fette Compacting GmbH, Schwarzenbek 1) 100,00
9 Fette Engineering GmbH, Schwarzenbek 1) 100,00
10 Fette Compacting International GmbH, Schwarzenbek 100,00
11 LMT Tool Systems GmbH & Co. KG, Lahr 2) 100,00
12 LMT Tool Systems Verwaltung GmbH, Lahr 100,00
13 LMT Tools DACH GmbH & Co. KG, Lahr 2) 100,00
14 LMT Tools DACH Verwaltung GmbH, Lahr 100,00
15 LMT Tools Global Operations GmbH & Co. KG, Lahr 2) 100,00
16 LMT Tools Global Operations Verwaltung GmbH, Lahr 100,00
17 LMT Tools SaCe GmbH & Co. KG, Lahr 2) 100,00
18 LMT Tools SaCe Verwaltung GmbH, Lahr 100,00
19 LMT Kieninger GmbH & Co. KG, Lahr 2) 100,00
20 LMT Kieninger Verwaltung GmbH, Lahr 100,00
21 LMT Finance & Shared Services GmbH & Co. KG, Schwarzenbek 2) 100,00
22 LMT Immobilien GmbH & Co. KG, Schwarzenbek 2) 100,00
23 LMT Immobilien Verwaltung GmbH, Schwarzenbek 100,00
24 LMT Finance & Shared Services Verwaltung GmbH, Schwarzenbek 100,00
  Ausland  
25 Fette Compacting France SAS, Noisy-le-Grand/France 100,00
26 Fette Compacting Ibérica S.L., Tres Cantos/Spain 100,00
27 Fette Compacting Belgium BVBA, Mechelen/Belgium 100,00
28 EuroPharma Machinery Ltd., Bordon/Great Britain 100,00
29 LMT UK Ltd., Meridien/Great Britain 100,00
30 Cutting Edge Carbide Ltd., Meridien/Great Britain 100,00
31 LMT France Holding SARL, Lavancia Epercy/France 100,00
32 OOO LMT Tools, Ltd., Moscow/Russia 100,00
33 LMT Czech Republic s.r.o., Brno/Czech Republic 100,00
34 LMT Tool Systems RO SRL, Sibiu/Romania 100,00
35 LMT Tools Brasil Ferramentas LTDA, Campinas/Brazil 100,00
36 Fette America Latina LTDA, Campinas/Brazil 100,00
37 Fette Compacting México S.A. de C.V., Ciudad de México/Mexico 100,00
38 LMT Tools México, S.A. de C.V., Ciudad de México/Mexico 100,00
39 LMT Tools USA, LP, Waukegan/USA 100,00
40 LMT Tools USA, LLC, Waukegan/USA 100,00
41 Fette Compacting America, Inc., Rockaway/USA 100,00
42 LMT Onsrud Inc., Waukegan/USA 100,00
43 LMT Onsrud LP, Waukegan/USA 100,00
44 LMT Tools India Pvt. Ltd., Pune/India 100,00
45 Fette Compacting Machinery (India) PVT. Ltd., Pune/India 99,00
46 LMT China Co., Ltd., Nanjing/China 100,00
47 Fette Compacting (China) Co., Ltd., Nanjing/China 100,00
48 Fette Compacting Asia Pacific Pte. Ltd., Singapore/Singapore 100,00
49 LMT Korea Co. Ltd., Gyeonggi-Do/Korea 100,00
50 Fette Compacting Middle East FZE, Dubai/United Arab Emirates 100,00

Die LMT KG nimmt für ihren Jahresabschluss die Befreiungsregelung des § 264b HGB in Anspruch. Tochterunternehmen, die die Befreiungsregelungen der §§ 264b, 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen, sind durch entsprechende Fußnoten in der Aufstellung des Anteilbesitzes gekennzeichnet.

1) Inanspruchnahme der Befreiungsregelung nach § 264 Abs. 3 HGB
2) Inanspruchnahme der Befreiungsregelung nach § 264b HGB

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021
TEUR
2020
TEUR
Konzernjahresüberschuss 45.930 19.604
+ Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 14.544 17.081
+/- Zunahme/Abnahme der langfristigen Rückstellungen 2.980 471
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 2.483 -979
= Cashflow 65.937 36.177
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.413 41.669
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -18.413 -13.637
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -498 -159
+ Zinsaufwendungen 2.566 2.984
- Zinserträge -565 -615
- Sonstige Beteiligungserträge 0 -24
+/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung -3.422 5.089
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 9.306 14.437
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 1.871 1.943
-/+ Ertragsteuerzahlungen -10.036 -8.337
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 50.159 79.527
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 12 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -262 -769
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 983 1.457
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -10.371 -5.874
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2 0
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 16 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -26 0
+ Erhaltene Zinsen 557 541
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -9.093 -4.645
+/- Rückführung in Darlehenskonten der Gesellschafter -17.527 -20.182
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -10.641 -9.340
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 466 736
- Gezahlte Zinsen -833 -888
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -28.535 -29.674
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 12.531 45.208
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -179 -909
+/- Konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 712 -849
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 132.366 88.916
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 145.430 132.366

Der Finanzmittelbestands setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2021 31.12.2020 Veränderung
Guthaben bei Kreditinstituten und kurzfristige Wertpapiere 145.466 132.459 13.007
Kontokorrentverbindlichkeiten -36 -93 57
Finanzmittelbestand 145.430 132.366 13.064
davon quotal einbezogenen Unternehmen zuzuordnen: 0 425  

Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Gewinnrücklagen Kumuliertes übriges Konzernergebnis
TEUR Rücklage LMT KG
TEUR
Sonstige Gewinnrücklagen
TEUR
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR
Stand am 31.12.2019 3.036 51.883 41.927 3.312
Währungsdifferenzen 0 0 0 -4.112
Konzernjahresergebnis 0 0 19.605 0
Dotierung Privatkonten 0 0 -21.164 0
Sonstige Veränderungen 0 0 -849 0
Rücklagenzufuhr 0 9.070 -9.070 0
Stand am 31.12.2020 3.036 60.953 30.449 -800
Währungsdifferenzen 0 0 0 5.908
Konzernjahresergebnis 0 0 45.930 0
Dotierung Privatkonten 0 0 -18.110 0
Sonstige Veränderungen 0 0 94 0
Erhöhung der Kapitalanteile 964 0 -964 0
Rücklagenzufuhr 0 6.798 -6.798 0
Stand am 31.12.2021 4.000 67.751 50.601 5.108
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kumuliertes übriges Konzernergebnis Konzerneigenkapital
Andere neutrale Transaktionen
TEUR
TEUR
Stand am 31.12.2019 61.105 161.263
Währungsdifferenzen 0 -4.112
Konzernjahresergebnis 0 19.605
Dotierung Privatkonten 0 -21.164
Sonstige Veränderungen 0 -849
Rücklagenzufuhr 0 0
Stand am 31.12.2020 61.105 154.743
Währungsdifferenzen 0 5.908
Konzernjahresergebnis 0 45.930
Dotierung Privatkonten 0 -18.110
Sonstige Veränderungen 0 94
Erhöhung der Kapitalanteile 0 0
Rücklagenzufuhr 0 0
Stand am 31.12.2021 61.105 188.565

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LMT GmbH & Co. KG, Schwarzenbek, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 14. April 2022

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer

Schöne, Wirtschaftsprüfer

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