Werner Hauser GmbHLiquidiert

Ennsstraße 21, 47809 Krefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 5426
Eingetragen
17.3.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Büroeinrichtungen aller Art. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten oder sich an anderen Unternehmen beteiligen oder andere Unternehmen ganz erwerben.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Werner Hauser GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.065,00 1.856,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 1.064,50 1.856,00
B. Umlaufvermögen 131.717,23 271.373,74
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 123.106,16 267.623,26
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.611,07 3.750,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 765,00 765,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 352.303,80 230.481,89
Bilanzsumme, Summe Aktiva 485.851,03 504.477,13

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 306.775,13 306.775,13
II. Verlustvortrag 537.257,02 522.758,94
III. Jahresfehlbetrag 121.821,91 14.498,08
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 352.303,80 230.481,89
B. Rückstellungen 81.866,84 115.188,00
C. Verbindlichkeiten 403.984,19 389.289,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 485.851,03 504.477,13

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 zu den kleinen Gesellschaften im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 wurde nach den Regeln des HGB aufgestellt.

Das deutsche Handelsrecht wurde hinsichtlich seiner Bilanzierungsvorschriften im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (nachfolgend BilMoG) geändert. Diese Änderungen wurden erstmalig im Rahmen dieses Jahresabschlusses berücksichtigt. Soweit wie möglich wurde für in der Vorjahresbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden von einer Beibehaltungsmöglichkeit zum 01.01.2010 Gebrauch gemacht.

Durch die Anwendung des § 274a HGB (größenabhängige Erleichterungen) ergaben sich einige Bewertungsunterschiede zu den bisher gültigen Ansätzen bzw. Werten, sodass durch Anwendung der Vorschriften des BilMoG der Stetigkeitsgrundsatz durchbrochen wurde.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind wie in den Vorjahren mit den Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet worden.

Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von Euro 150 bis zu Euro 1.000 wurden im Zugangsjahr ein Sammelposten eingerichtet und auf fünf Jahre abgeschrieben.

Das Umlaufvermögen ist nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Eine Rückdeckungsversicherung für die betriebliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung des Geschäftsführers wurde mit dem von der Alte Leipziger Leben bestätigten Wert nach den Vorschriften des BilMoG bei der passivierten Pensionsrückstellung saldiert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen sind gemäß § 253 (1) S. 2 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung passiviert worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2010 bekannt waren.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 60.077,78 (Vj. Euro 59.189,94).

Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 306.775,13 ist voll durch die Umwandlung bzw. Barkapitalerhöhung erbracht. Die Firma weißt einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von Euro 352.303,80 aus.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Abschlusskosten und sonstige Verpflichtungen.

Die Pensionsrückstellung,die ausschließlich Verpflichtungen in der Erfüllungsphase betrifft, ist gemäß vorliegendem versicherungsmathematischen Gutachten für die Bewertung gemäß BilMoG die Richttafeln 2005 G mit einem Rechnungszinsfuß von 5,15% zugrunde gelegt. Als Bewertungsverfahren diente die Projected Unit Credit (PUC) Methode. Für die Berechnung wurde ein Renten- und Gehaltstrend von 0,0 % unterstellt. Der entsprechend diesen Vorgaben ermittelte Wert führt zu einer Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 169.740,00. Der zum 31. Dezember 2010 gemäß § 6a EStG ermittelte Wert beträgt Euro 115.800,00. Aus dem Übergang von steuerlicher Bewertungsmethode zur Bilanzierung nach BilMoG ergab sich, bezogen auf den 1. Januar 2010, ein Unterschiedsbetrag von Euro 47.461,00 der vollständig als außerordentlicher Aufwand behandelt wurde. In 2010 wurden Zinsaufwendungen in Höhe von Euro 8.085,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Eine bestehende verpfändete Rückdeckungsversicherung in Höhe von Euro 157.773,16 wurde in 2010 mit der Pensionsrückstellung saldiert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 330.743,28 (Vorjahr Euro 332.605,45) betreffen verzinste Darlehen der Gesellschafter mit Rangrücktritt in betragsmäßig begrenzter Höhe. Die Tilgung erfolgt variabel.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen u.a. Verbindlichkeiten gegenüber Steuerzahlstellen und Verbindlichkeiten gegenüber verschiedenen Sozialversicherungsträgern.

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von Euro 355.641,68 (Vorjahr Euro 341.661,04) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB. Es bestehen Leasing- und Mietverpflichtungen in Höhe von Euro 26.200,00, die im Folgejahr fällig sind.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Vertretung des Unternehmens oblag im Geschäftsjahr 2010 unverändert Frau Annemarie Schmitz (Kauffrau) und Herrn Günter Schmitz (Kaufmann).

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Durch höherer Gewalt verlorengegangene Belege sind teilweise Aufwendungen und Erträge sowie Bilanzpositionen aufgrund sachgerechter Erwartungswerte berücksichtigt worden.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EURO 121.821,91 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Krefeld, den 05. April 2012

gez. Günter Schmitz

(Für Offenlegungszwecke wurde der Jahresabschluss in Anlehnung an die gesetzlichen Mindeststandards verkürzt.)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2012 festgestellt.

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