Zerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen Altwaren
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Maximilian Übelher-Späth seit 25.2.2019 | Geschäftsführer |
Jochen Maas seit 6.3.2018 | Prokura |
Michael Budecker seit 6.3.2018 | Prokura |
Klaus Jürgen Sonderschäfer seit 22.6.2016 | Geschäftsführer |
Kerstin Jochum seit 11.10.2010 | Prokura |
Michael Weileder seit 11.10.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Crane Controls, Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Barksdale GmbHReichelsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Die Barksdale GmbH gehört zum Konzern der börsennotierten CRANE COMPANY, Stamford, Connecticut, Vereinigte Staaten von Amerika, die in 2023 durch eine Abspaltung von der Crane Holdings Co., diese als Konzernobergesellschaft abgelöst hat. Innerhalb des neugebildeten CRANE COMPANY-Konzerns gehört die Gesellschaft zum größten Segment, zum Geschäftsbereich "Process Flow Technologies". Die Gesellschaft stellt Druck-, Temperatur- und Niveauschalter sowie Industrieventile und Ventile für Automobile her. Dabei werden im Wesentlichen die Marktsegmente hydraulische Anlagen und die Öl- und Gasindustrie bedient. Es gibt keine wesentlichen operativen Geschäftsbeziehungen mit anderen Konzerngesellschaften. II. Entwicklungstätigkeit Durch die Konzentration auf unsere Kernmärkte haben wir in 2023 die mechanischen Kompetenzen für die Entwicklung von Tankmesssystemen genutzt. Des Weiteren wurde eine patentwürdige Entwicklung im Bereich der mechanischen Durchflusswächter erfolgreich abgeschlossen. Im Berichtszeitraum wurde weiterhin ein weiterer elektronischer Druckschalter, BPS1000 bis zur Serienreife entwickelt, der ein Derivat des erfolgreichen BPS3000 ist. Gemeinsam mit den anderen Barksdale Standorten in USA und Indien wurden Konzepte zur Druckmessung in Wasserstoffanwendungen evaluiert. Flankierend zu diesen Aktivitäten wurden wie auch im letzten Jahr mehrere VA/VE Projekte (Value Added/Value Engineering Projekte) erfolgreich zum Abschluss gebracht. III. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und branchenbezogene Rahmenbedingungen In 2023 ist der Umsatz im Vergleich zu 2022 maßgeblich durch erhöhte Vertriebsaktivitäten in unseren Kernmärkten und Preiserhöhungen angestiegen. Der verhaltene Anstieg um 3,6 % liegt deutlich unter der allgemeinen Umsatzentwicklung im deutschen Maschinenbau, die im gleichen Zeitraum um 7,7 % gestiegen war. Die laut Prognosebericht des Vorjahres erwarteten Umsatzerlöse in Höhe von rund 14,4 M€ konnten erzielt werden. Der Anstieg des operativen Ergebnisses belief sich auf 12,9 % und lag somit ebenfalls im Bereich der Erwartungen. Hinsichtlich der Produktlinien wirkte sich die Umsatzentwicklung wie folgt aus:
Die Weltwirtschaft wächst derzeit (2023) nur mit einem moderaten Tempo. Gleichzeitig gibt es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA bislang ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verzeichneten, ist die Konjunktur in Europa schwach und die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bleibt, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor, nur gebremst. Der Welthandel entwickelt sich ebenfalls schwach. (Quelle: RWI Konjunkturbericht, Jahrgang 74 (2023) Heft 4, S. 5) Über den Sommer hinweg hat sich die konjunkturelle Lage im Euro-Raum noch etwas verschlechtert. Nachdem die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal mit 0,1 % noch leicht zugenommen hatte, ging das BIP im Aggregat im dritten Quartal um 0,1 % zurück. Auch in der Mehrheit der Mitgliedstaaten nahm die Zuwachsrate des BIP im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Quartal ab und die Hälfte der Mitgliedstaaten meldete einen Rückgang der Wirtschaftsleistung im dritten Quartal. Eine Reihe von Faktoren trägt zu dieser schwachen konjunkturellen Entwicklung bei. So belasten die aufgrund der hohen Zinssätze gestiegenen Finanzierungskosten die Investitionstätigkeit. (Quelle: RWI Konjunkturbericht, Jahrgang 74 (2023) Heft 4, S.22) 2. Unternehmenskennzahlen Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind für unsere Gesellschaft die Umsatzerlöse und der Operating Profit bzw. der Operating Profit bezogen auf die Umsatzerlöse.
Die Quote hinsichtlich des operativen Ergebnisses hat sich, verglichen mit dem Vorjahr, verbessert, was im Wesentlichen auf eine Konzentration auf profitable Geschäftsfelder zurückzuführen ist. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 863 auf T€ 25.339 erhöht. Während auf der Aktivseite vor allem das Cash-Pool-Guthaben (siehe Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen), bedingt durch die Anlage der Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, um T€ 1.227 zunahm, stieg das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss um T€ 1.419 an. Das Netto-Anlagevermögen verringerte sich in 2023 um T€ 58. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen von T€ 187 wurden Investitionen von insgesamt T€ 129 getätigt, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Die Investitionen wurden vorwiegend in Betriebsausstattung und Werkzeuge vorgenommen. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital finanziert. Die Rückstellungen haben sich insgesamt um T€ 245 verringert. Die Steuerrückstellungen haben sich hierbei maßgeblich um T€ 338 verringert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Steuervorauszahlungen für 2022 und 2023 angepasst und die Steuerschulden für 2021 beglichen wurden. Die sonstigen Rückstellungen sind um T€ 105 gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um T€ 475 auf T€ 559 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um T€ 163 auf T€ 192 erhöht. Diese bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber der Barksdale Inc., Los Angeles, Vereinigte Staaten von Amerika, in Höhe von T€ 158, gegenüber der Crane Global Holdings S.L ., Barcelona, Spanien, in Höhe von T€ 24 und gegenüber der Crane Process Flow Technologies (India) Pvt. Ltd., Pune, Indien, in Höhe von T€ 10. Insgesamt führte der Geschäftsverlauf bei gestiegenen Umsatzerlösen zu einem Jahresüberschuss von T€ 1.419, was einem Anstieg von 12,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aufgrund des Jahresüberschusses erhöhte sich das Eigenkapital um T€ 1.419. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende 82,8 % (Vorjahr 80,0 %). Finanzlage Wir konnten erneut einen positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 1.356 (Vorjahr T€ 1.409) erwirtschaften, was uns die Investitionen von T€ 129 aus eigener Finanzkraft ermöglichte. Die die Investitionen übersteigenden Mittelzuflüsse aus dem laufenden Geschäft ermöglichten es uns, unser Guthaben beim Cash-Pool-Führer, der Crane Holdings (Germany) GmbH, Düsseldorf, weiter auszubauen, so dass wir am Jahresende eine Forderung von insgesamt T€ 20.759 ausweisen. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 504 auf T€ 14.420 erhöht. Die Geschäftsentwicklung war insgesamt positiv, Projektverzögerungen beim Militär und in zivilen Anwendungen haben aber das geplante stärkere Wachstum verhindert. Erschwerend hinzu kamen Lieferschwierigkeiten bedingt durch fehlende Komponenten, insbesondere bei Elektronikbaugruppen. Mehrkosten, bzw. Spotbuy-Kosten haben trotz Preiserhöhungen die Ertragslage geschmälert. Insbesondere die Kernmärkte haben zu dem positiven Ergebnis beigetragen und Umsatzrückgange im klassischen Hydraulikgeschäft kompensieren können. Erhöhte Kosten im Bereich des Materialeinkaufs konnten durch Preiserhöhungen aufgefangen werden. Verglichen mit der Entwicklung der Umsatzerlöse sind die Herstellungskosten überproportional um T€ 357 auf T€ 8.380 gestiegen, was zu einem um nur T€ 147 gestiegenen Bruttoergebnis vom Umsatz führte. Maßgeblicher Treiber war eine im Vergleich zum Vorjahr höhere Wertberichtigung auf Vorräte. Die Materialkostenquote liegt im Berichtszeitraum bei 41,3 % und ist somit, verglichen mit dem Vorjahr (40,8 %), geringfügig gestiegen. Die Aufwendungen für Personal sind im Berichtszeitraum um T€ 88 gesunken. Bezogen auf den Umsatz kam es zu einer Verringerung der Personalaufwandsquote um 1,6 %-Punkte verglichen mit dem Vorjahr. Die Personalstärke ist auf durchschnittlich 53 Personen im Geschäftsjahr gesunken. Sowohl die Vertriebskosten also auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was auf den Rückgang von Provisionszahlungen (T€ 132) sowie auf den Rückgang von Fremdwährungsverlusten (T€ 47) zurückzuführen ist. Der Anstieg der allgemeinen Verwaltungskosten lässt sich auf höhere Aufwendungen für Grunderwerbssteuer (T€ 87), Softwarelizenzen (T€ 39) sowie gestiegene Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 37) zurückführen. Insgesamt erhöhte sich der Operating Profit (Ergebnis vor Steuern und Finanzerträgen) um T€ 238 auf T€ 2.078, was einer Verbesserung des prozentualen Anteils am Umsatz um 1,2 % auf insgesamt 14,4 % entspricht. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern von T€ 608 beläuft sich das Jahresergebnis auf T€ 1.419 nach T€ 1.267 im Vorjahr. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risiko- und Chancenbericht Weiterhin wird an der Steigerung der Automatisierung gearbeitet, was sowohl den administrativen Bereich, aber auch immer mehr den produktiven Bereich betrifft. Hier werden beispielsweise Cobots, kooperative Roboter, bei den Montagearbeiten eingesetzt. Neben einer Produktivitätssteigerung hilft dies auch den Fachkräftemangel zu kompensieren. Mit den neu entwickelten Druckaufnehmern haben wir insbesondere die Wasserstoffindustrie zu einem der fokussierten Märke für 2024 erklärt. Die Neuausrichtung der Vertriebskanäle in Nordeuropa ist abgeschlossen und wird zu einer ähnlichen Entwicklung wie in Südeuropa führen. Produktkonsolidierungen werden durchgeführt und zu einem vereinfachten Geschäftsmodell mit verbesserter Ertragslage führen. Die weltweiten Krisen, insbesondere die nachlassende Konjunktur in China, führen aber zu vermehrtem Gegenwind. Zudem hat insbesondere die Materialbeschaffung bei den Elektronikkomponenten noch nicht das Vorkrisenniveau erreicht. Die Anstrengungen im Bereich der Automatisierung werden weiter fortgesetzt. Ende 2023 wurde ein Projekt anstoßen um die Automatisierung im Vertrieb / Customer Care mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu unterstützen. Das Projekt wird in Q2/2024 abgeschlossen sein. Die weltweiten Krisen treiben das Militärgeschäft und wir gehen von keinem mittelfristigen Nachfragerückgang aus. Die Beschaffungssituation ist immer noch angespannt, insbesondere im Bereich der elektronischen Leiterplatten. Hier haben wir gezielt mit VA/VE und Produktkonsolidierung entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Hinsichtlich unserer Finanzinstrumente sind wir insbesondere Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgesetzt. Diese Risiken werden im Rahmen unseres Forderungsmanagements fortlaufend überwacht. Wir gehen davon aus, dass die vorgenommenen Wertberichtigungen die vorhandenen Risiken vollständig abdecken. Eine Ausfallbesicherung wird nicht vorgenommen. Währungsrisiken sind wir vor allem bei den Verbindlichkeiten in US-Dollar gegenüber verbundenen Unternehmen ausgesetzt. Diese werden innerhalb des Konzerns nicht gesichert. Bezüglich der Forderungen aus dem Cash-Pool bei verbundenen Unternehmen sind wir, da diese variabel verzinst werden, Zahlungsstrom- und Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Risikomanagement-Maßnahmen werden nicht getroffen, da es sich um konzerninterne Forderungen handelt. Ebenso besteht für diese Forderung, die 81,9 % aller Aktiva umfasst, ein grundsätzliches Ausfallrisiko, das allerdings aufgrund der Finanzlage der Crane Holdings (Germany) GmbH sowie deren Einbindung in den Crane- Konzern als gering eingestuft wird. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Prognosebericht Generell ist die Ausgangslage für 2024 angespannt. "Die deutschen Maschinenbauer kommen auch im neuen Jahr nicht in Schwung. Die Bestellungen seien im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um zehn Prozent gesunken, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag mit. Dabei sei das Minus im Inland mit elf Prozent höher ausgefallen als im Ausland mit neun Prozent. "Die weltwirtschaftliche Erholung lässt weiter auf sich warten, für Deutschland wurden Wachstumsprognosen sogar zurückgenommen", erklärte VDMA- Chefvolkswirt Ralph Wiechers" (Quelle: Handelsblatt, 06.03.2024). Durch die Konzentration auf unsere Kerngeschäftsfelder gehen aber davon aus, dass wir auch weiterhin robust aufgestellt sind. Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir auf dieser Basis Umsatzerlöse von 15,7 M€, was einem Zuwachs von 8,7 % entspricht, und eine deutliche Erhöhung des operativen Ergebnisses im unteren zweistelligen Prozent- Bereich. In 2025 planen wir mit einer weiteren Umsatzsteigerung.
Reichelsheim, 5. November 2024 Barksdale GmbH Michael Weileder Klaus Jürgen Sonderschäfer Sascha Übelher-Späth Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeines Der Jahresabschluss 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Der Sitz der Barksdale GmbH ist in der Dorn-Assenheimer Str. 27, 61203 Reichelsheim. Die Gesellschaft ist unter der HRB 1472 im Register des Amtsgerichts Friedberg eingetragen. Barksdale GmbH ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB zu bestimmten Anhangangaben werden zum Teil in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen über die wirtschaftliche, betriebsindividuelle Nutzungsdauer. Die wirtschaftliche, betriebsindividuelle Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Software beträgt 3 Jahre. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von bis zu 50 Jahren abgeschrieben. Den Abschreibungen bei technischen Anlagen und Maschinen liegen im Wesentlichen Nutzungsdauern von 5 bis 14 Jahren zugrunde. Die Abschreibungen bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen erfolgen im Wesentlichen über eine Nutzungsdauer von 5 bis 13 Jahren. Geringwertige abnutzbare Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250 bis € 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren, beizulegenden Wert vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zu den niedrigeren voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlösen abzüglich bis zum Verkauf noch anfallender Kosten angesetzt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vorräte werden nach der gewogenen Durchschnittsmethode ermittelt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten erfasst. Finanzierungskosten werden nicht berücksichtigt. Abwertungen für Bestandsrisiken der Vorräte, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen und Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Latente Steuern werden für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder -Entlastungen ergeben. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde der kombinierte Ertragsteuersatz von 29,475 % zu Grunde gelegt. Dieser enthält neben der Körperschaftsteuer von 15,0 % und dem darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % den durchschnittlichen Gewerbesteuersatz in Höhe von 13,65 %. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich - wie bereits im Vorjahr - ein latenter Steueranspruch, der aus Bewertungsunterschieden bei Pensionsrückstellungen und Vorräten resultiert. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Project-Unit-Credit- Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Pensionsverpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren, also 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a. abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sowie Aufwendungen und Erträge aus Zinssatzänderungen werden jeweils gesondert unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %). Bei Anwendung des 7-Jahres Durchschnittszinssatzes hätte sich zum 31. Dezember 2023 eine um T€ 36 höhere Rückstellung ergeben. Der Berechnung liegen Annahmen über Rentensteigerungen von 2,0 % p.a. (Vorjahr: 2,0 % p.a.) und Gehaltssteigerungen von 3,0 % p.a. (Vorjahr: 3,0 % p.a.) zugrunde. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den Heubeck'schen Sterbetafeln (2018G). Die Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer werden auf Grundlage des erwarteten steuerlichen Einkommens und des Gewerbeertrags ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen sowie Aufwendungen und Erträge aus Zinssatzänderungen werden jeweils gesondert unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die ursprünglich mit dem Umrechnungskurs am Transaktionstag erfassten Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips bewertet. 3. Erläuterung zur Bilanz I. AKTIVA Die Entwicklung der Anschaffungskosten und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Finanzforderungen im Rahmen der Einbindung in das Cash-Pooling der Crane Holdings (Germany) GmbH, Düsseldorf, mit T€ 20.759 (Vorjahr: T€ 19.532) und darüber hinaus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 9 (Vorjahr: T€ 77). II. PASSIVA A. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt DM 100.000,00 (umgerechnet zum amtlichen Umstellungskurs € 51.129,19). Es besteht in Höhe der zum 31. Dezember 2023 aktivierten latenten Steuern (T€ 502) eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB. Darüber hinaus ist der aus Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen resultierende Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 36 gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. B. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen vornehmlich auf Jubiläumskosten T€ 164 (Vorjahr: T€ 86), Bonus- und Provisionsansprüche in Höhe von T€ 99 (Vorjahr: T€ 132), ausstehende Rechnungen T€ 75 (Vorjahr: T€ 68), Prüfungskosten T€ 58 (Vorjahr: T€ 43), Grunderwerbssteuer T€ 56 (Vorjahr: T€ 0), Garantiekosten T€ 32 (Vorjahr: T€ 22) und Berufsgenossenschaft in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 18). C. Verbindlichkeiten Sämtliche Beträge haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 192 (Vorjahr: T€ 28) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Umsatz verteilt sich, nach Regionen gegliedert, folgendermaßen:
Die Umsatzerlöse beziehen sich mit Ausnahme der unwesentlichen Kantinenerlöse auf den Vertrieb von Geräten zum Messen und Regeln von flüssigen und gasförmigen Medien. Der Materialaufwand beträgt T€ 5.955 (Vorjahr: T€ 5.676). Darin sind Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von T€ 5.711 (Vorjahr: T€ 5.454) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 244 (Vorjahr: T€ 223) enthalten. Der Personalaufwand beträgt T€ 3.963 (Vorjahr: T€ 4.051). Er beinhaltet Löhne und Gehälter in Höhe von T€ 3.309 (Vorjahr: T€ 3.342) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 654 (Vorjahr: T€ 709), wovon T€ 34 (Vorjahr: T€ 167) für die Altersversorgung aufgewandt wurden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 24) sowie periodenfremde Erträge aus Steuern von T€ 2 (Vorjahr: T€ 3) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 30 (Vorjahr: T€ 77). Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen T€ 52 (Vorjahr: T€ 53) auf die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und anderen langfristigen Rückstellungen. Sonstige Steuern in Höhe von T€ 180 (Vorjahr: T€ 93) sind in den allgemeinen Verwaltungskosten enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten latente Steuererträge von T€ 33 nach einem Aufwand im Vorjahr von T€ 12. 5. Sonstige Angaben Aus Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 125 (Vorjahr: T€ 76). Die Barksdale GmbH ist zusammen mit der Crane Global Holdings S.L., Barcelona, Spanien, persönlich haftende Gesellschafterin der Xomox International GmbH & Co. OHG, Lindau (B), an deren Kapital sie mit 0,01 % beteiligt ist. Die Gesellschaft erhielt im Geschäftsjahr eine Komplementärvergütung in Höhe von € 255,65 sowie einen gesellschaftsvertraglich zugesicherten Gewinnanteil in Höhe von € 511,29. Alleinige Gesellschafterin der Barksdale GmbH, Reichelsheim, ist die Crane Controls, Inc., Stamford, Connecticut, Vereinigte Staaten von Amerika. Die Barksdale GmbH wird in den Konzernabschluss der Crane Company, Stamford, Connecticut, Vereinigte Staaten von Amerika, die den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist unter https://investors.craneco.com/Investors/sec-filings/ erhältlich. Die Crane Company erzielt Konzernumsatzerlöse oberhalb des Schwellenwerts von 750,0 Millionen Euro und unterliegt damit den OECD-Modellregelungen des Pillar Two zur Mindestbesteuerung. Die Pillar Two-Gesetzgebung ist in Deutschland am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Aufgrund der am deutschen Unternehmenssitz geltenden Steuersätze geht die Geschäftsführung davon aus, dass die tatbestandsauslösende Steuerbelastung von mindestens 15,0 % (sog. "Effective Tax Rate") erreicht bzw. überschritten wird. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 53 (Vorjahr: 58), wovon 29 Angestellte (Vorjahr: 31) und 24 Arbeiter (Vorjahr: 27) waren. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind die Herren: Michael Weileder, alle Ressorts Sascha Übelher-Späth, Geschäftsführer Xomox International GmbH & Co. OHG, Lindau Klaus Jürgen Sonderschäfer, Sr. VP. Sales & Marketing, Xomox International GmbH & Co. OHG, Lindau Von der Befreiungsklausel des § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9a HGB wird Gebrauch gemacht, da nur der hauptamtliche Geschäftsführer Herr Michael Weileder von der Gesellschaft Bezüge erhalten hat. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 357 gebildet. Deren Bezüge betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 12. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind, existieren nicht.
Reichelsheim, den 5. November 2024 Die Geschäftsführung Michael Weileder Klaus Jürgen Sonderschäfer Sascha Übelher-Späth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Barksdale GmbH, Reichelsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Barksdale GmbH, Reichelsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Barksdale GmbH, Reichelsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5. November 2024 Deloitte
GmbH
Rainer Wiesner, Wirtschaftsprüfer Andreas Funke, Wirtschaftsprüfer |
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