Keyswerk Musikelektronik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Musikinstrumenten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fritz-Henning Paul seit 2.9.2020 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paul Home Company GmbHNienstädtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Anhang zum 31. Dezember 2019I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der Paul Home Company GmbH, Nienstädt, wurde aufgrund der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die angewandten Gliederungsvorschriften entsprechen dabei den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264a ff. HGB. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft zu bezeichnen. Von den Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften betreffend den Ausweis aktiver latenter Steuern nach § 274 HGB wurde Gebrauch gemacht. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese nur in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Ausübung von Bewertungswahlrechten und der Einschätzung von Risiken wurde das Prinzip der Vorsicht beachtet. Sachanlagen Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Der Wertverzehr der Vermögensgegenstände wurde durch planmäßige Abschreibungen unter Berücksichtigung linearer Abschreibungsverläufe erfasst. Für abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Der Ausweis der Rückdeckungsversicherung wurde umgestellt. Hier ist eine Saldierung mit der Pensionsrückstellung vorzunehmen. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung mindern den Ansatz der Pensionsrückstellung auf der Passivseite. Vorräte Das Vorratsvermögen wurde zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Stichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nominalwert. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Bestand an liquiden Mitteln sowie der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt ebenfalls zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 a EStG ermittelt. Bei der handelsrechtlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde gem. der Neuregelung des § 253 HGB für die Abzinsung der durchschnittliche Zinssatz der letzten zehn Jahre herangezogen. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wurden ab 2016 mindernd bei der Rückstellung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten i. H. v. 477.882,77 € (i. Vj. 495.304,55 €) sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten i. H. v. 123.524,32 € (i. Vj. 129.892,51 €) haben eine Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren. II. Sonstige Angaben Der Geschäftsbetrieb wurde am 11. Januar 1986 aufgenommen. Die Gesellschaft verfügt nicht über Grundbesitz. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 18 Mitarbeiter. Ein Aufsichtsrat oder Beirat besteht nicht. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer, Herrn Fritz-Henning Paul, Nienstädt, geführt. Herr Paul ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag i. H. v. 19.372,41. € (i. Vj. i. H. v. 39.467,43 €). Der Jahresabschluss wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 29.05.2020 festgestellt. Dem Geschäftsführer wurde Entlastung erteilt.
Nienstädt, den 29.05.2020. Fritz-Henning Paul, Geschäftsführer |
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