Forest Finance Service GmbH

Eifelstraße 14, 53119 Bonn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 13610
Vorher
Woodstock Forest Finance Service GmbH
Eingetragen
24.2.2005
Branche
Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und HolzeinschlagForstwirtschaftBetrieb von Baumschulen
Gegenstand
die Entwicklung und der Vertrieb von ökologischen Forstdienstleistungen und Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Engl
seit 19.7.2022
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

53111 Bonn
24.000 €
48.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Forest Finance Service GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Forest Finance Service GmbH gestaltet, konzeptioniert und vertreibt ökologische Forst- und Agro-Forstdienstleistungen und Produkte sowohl für Privatpersonen als auch institutionelle Kunden. Im Jahr 2023 hat das Unternehmen diverse Serviceleistungen für andere Unternehmen und Organisationen erbracht.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Gestaltung und Konzeptionierung von nachhaltigen Projekten. Der Fokus liegt dabei auf ökologischen Forst- und Agro-Forstmodellen, welche darauf abzielen einen dauerhaften wirtschaftlich genutzten und standortgerechten Mischwald oder Agroforst zu erzeugen. Gepflanzt werden tropische Edelhölzer, Kakao, Oliven, Datteln und Mandeln. Zusätzlich beschäftigen wir uns mit Weiterverarbeitungsszenarien, wie z.B.

der Erzeugung von Biokohlenstoff. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter sowie die Verzahnung mit Unternehmen aus dem Bereich des Agro- Forstmanagements und der nachhaltigen Weiterverarbeitung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ging das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % zurück. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Der Markt für nachhaltige Investments in Aufforstung, Wald, CO 2 -Zertifkate und Weiterverarbeitung ist in Deutschland ein Nischensegment des Kapitalmarkts, der auch durch das allgemeine Zinsniveau bzw. die Zinspolitik der EZB beeinflusst wird. Die Branche ist seit Jahren im Fokus des Verbraucherschutzes und durch stetig intensivierte regulatorische Maßnahmen der Finanz- und Aufsichtsbehörden geprägt.

2. Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftlich angespannte Lage mit Verzögerungen in vielen Bereichen sorgte dafür, dass sich der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 nur bedingt positiv gestalten ließ. Viele für das Jahr 2023 geplante Maßnahmen konnten nicht umgesetzt werden und mussten ins folgende Jahr verschoben werden. Entsprechend schließen wir das Jahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 259 ab.

Im Jahr 2023 wurde keine neue Vermögensanlage angeboten oder zur Billigung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen eingereicht. Die letzten regulatorischen Maßnahmen, die erhebliche Aufwands- und damit auch Kostensteigerungen bedeuten und von den Kunden getragen werden müssten, lassen keine sinnvolle und rentable Produktgestaltung mehr zu.

Auch das Firmenkundengeschäft hinsichtlich großer Firmenwaldprojekte, zur Erzeugung eigener CO 2 -Zertifikate hat sich weiterhin schwierig gestaltet.

Der Onlineshop, der sich auf Geschenkprodukte und reine Schutzprojekte ohne monetäre Rendite konzentriert wurde im Jahr 2023 weiter ausgebaut und auch der Vertrieb der Waldgrabstätten, ein Waldschutzprojekt in der Eifel, wurde intensiviert.

Die Gesamtsumme der in 2023 gezahlten Vergütungen (z. B. Gehälter, Versicherungsentgelte, Bestands-, Vertriebsprovisionen und alle Nebenleistungen) beträgt T€ 728 und teilt sich in feste (T€ 727) und variable (T€ 1) gezahlte Vergütungen. Die Zahl der Begünstigten beträgt 2023 insgesamt 21 Personen bzw. Gesellschaften. Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Mitarbeiter deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des Unternehmens auswirkt (sog. Risktaker) beträgt insgesamt T€ 238 und lässt sich mit T€ 238 nach Führungskräften und T€ 0 nach Mitarbeitern aufteilen. Besondere Gewinnbeteiligungen wurden im Jahr 2023 nicht gezahlt.

3. Lage

a) Ertragslage

Die schlechte Auftragslage hat dafür gesorgt, dass sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr halbiert hat. Entsprechend haben sich auch die Aufwendungen für die Projektbewirtschaftung um T€ 681 verringert. Der Personalbestand wird auf die betrieblichen Erfordernisse ausgerichtet.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 5 Prozent gesunken. Die Qualifikation der Mitarbeiter entspricht den Erfordernissen und wird durch Fortbildungen gesichert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 114 gesunken. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung bleibt bedingt durch die insgesamt angespannte Wirtschaftslage hinter den Erwartungen. Dies führt zu einem Jahresfehlbetrag von T€ 259.

b) Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 450.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ -753 (Vj: T€ -867) und resultiert besonders aus dem Jahresfehlbetrag sowie der Veränderung des Working Capitals. Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein Cash-Flow von T€ 105 (Vj: T€ -128), im Wesentlichen resultierend aus dem Verkauf eines Wertpapier-Depots. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ 628, der auf die Aufnahme von Bank- und Gesellschafterdarlehen sowie Zinszahlungen zurückzuführen ist. Vor diesem Hintergrund hat sich der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag um T€ 20 auf T€ 203 reduziert.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 316 auf T€ 5.359 reduziert. Auf der Passivseite sind besonders Bilanzgewinn und Rechnungsabgrenzungspostens gesunken, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern sind gestiegen. Auf der Aktivseite haben sich besonders die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringert, die Vorräte haben sich fast verdoppelt auf T€ 408 und auch der Rechnungsabgrenzungsposten ist um T€ 523 gestiegen. Das Eigenkapital hat sich um T€ 259 reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 4,7 Prozent (Vj: 9,0 %).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Umsatz-Kennzahlen heran. Für das Eigengeschäft sowie das Servicegeschäft sind dies Anzahl und Volumen der Vertragsabschlüsse. Gesunkene Konsumausgaben der Verbraucher und rückläufige Investitionen haben zu einem Rückgang der Vertragsabschlüsse geführt.

III. Prognosebericht

Die Wachstumskrise der deutschen Wirtschaft und die damit verbundene schlechte Stimmung im Land, lassen auch für 2024 keinen positiven Trend erwarten. Wir rechnen daher mit eingeschränkten Entwicklungen für das Jahr 2024. Die durch die Energiekrise und die schwache globale Nachfrage ausgelösten anhaltenden Probleme beeinflusst die Nachfrage nach unseren Produkten und nach Aufforstungen zur Erzeugung von CO 2 -Zertifikaten negativ.

Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der bisherigen Projektstandorte, besonders hinsichtlich des Angebots von Firmenwaldaufforstungen zur CO 2 -Zertifikate-Generierung sowie dem Karbonisierungsgeschäft.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ist im risikobehafteten Umfeld nicht einfach zu beurteilen. Prinzipiell ist - insbesondere strategisch - die Marktsituation für das Unternehmen und die Projekte gut. Umweltveränderungen, wie der Klimawandel, die objektiv die Notwendigkeit für nachhaltige Land-/Forstwirtschaft begünstigen sowie die zunehmende Bedeutung von CO 2 -Zertifikaten, fördern die Nachfrage nach unseren Projekten.

Das Privatkundengeschäft ist seit Jahren von zunehmenden regulatorischen Maßnahmen zum Schutze der Verbraucher geprägt, was mit erheblichen Kosten für zusätzlich notwendige Verwaltungs- und Kontrollmaßnahmen verbunden ist und zuvor rentable Projekte uninteressant macht. Die Verlagerung zu reinen Schutzprojekten, die für die Kunden keine monetären Renditen in Aussicht stellen, sondern den Fokus auf Klimaschutz legen, wurde vollzogen und wird konsequent weiterverfolgt.

In der Planung für das Jahr 2024 gehen wir, von einem zum Vorjahr leicht steigenden Umsatz aus. Wir bieten interessante Produkte, erwarten jedoch keine großen Wachstumsmöglichkeiten aufgrund der rezessiven Gesamtsituation. Wir gehen von einem im Vergleich zum Vorjahr besseren Ergebnis aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die angespannte Wirtschaftslage beeinflusst auch unsere Kunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken waren im Jahr 2023 weiterhin gering. Unsere langjähre Erfahrung bietet einen Wettbewerbsvorteil und unsere leistungswirtschaftlichen Risiken lassen sich als zum Vorjahr gleichbleibend bezeichnen. Die Einhaltung der regulatorischen Maßnahmen ist mit Kosten und steigendem Aufwand verbunden. Die angespannte Wirtschaftslage bedeutet zusätzliche Risiken, die negative Auswirkungen auf den Absatzmarkt und die Umsatzentwicklung haben können. Die Sicherungsmaßnahmen in Hinblick auf das Geschäftsmodell als auch zum Fortbestand der Gesellschaft werden von der Geschäftsleitung kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken kurzfristig nicht erkennbar, jedoch nicht auszuschließen. Die ungünstige Ertragslage der letzten Jahre hat die Liquiditätslage strapaziert. Unser Liquiditätsmanagement soll die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherstellen. Zinsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen aufgrund von Finanzverbindlichkeiten. Die Liquiditätslage ist angespannt und eine Verbesserung im Fokus der Geschäftsleitung.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Transparenz und Qualität begegnen. In den Projektländer sind die Ergebnisse der erfolgreichen Projektentwicklung der vergangenen fast 30 Jahre sichtbar und sorgen für eine zusätzliche Glaubwürdigkeit und einen Proof of Concept. Die am Markt durch unsere langjährige Kompetenz erworbene Alleinstellung bietet gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bestehen im Wettbewerb.

3. Gesamtaussage

Das Unternehmen bewegt sich in einem komplexen politischen, wirtschaftlichen und Wettbewerbsumfeld. Die seit Jahren zunehmenden regulatorischen Maßnahmen lassen kein weiteres Angebot von Direktinvestments für Privatkunden mehr zu, weshalb der Fokus auf Schutzprojekt und Angebote für Firmenkunden verlagert wurde. Das Unternehmen ist aufgrund der langjährig geschaffenen Marktstellung, des vorhandenen Know-hows und des qualifizierten sowie motivierten Personalstammes weiterhin gut aufgestellt. Die Erwartungen in die künftige Geschäftsentwicklung sind jedoch aufgrund der anhaltend angespannten Wirtschaftslage gehemmt. Die Nachfrage nach ökologisch und ökonomisch ausgerichteten Waldprojekten, die zum Klimaschutz beitragen und die Erzeugung von CO 2 -Zertifikaten ermöglichen, ist aber weiterhin hoch und das Unternehmen kann diese mit marktkonformen Produkten bedienen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Unternehmensbeteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben und Darlehen bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm.

Forderungsausfälle sind weiterhin eine Ausnahme. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels vorhandener Liquiditätsreserven. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden Liquiditätsreserven aufgebaut und bereitgehalten sowie auf Bank- und Gesellschafterdarlehen zurückgegriffen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hatte im Jahr 2023 keine Zweigniederlassungen.

VII. Erklärung der gesetzlichen Vertreter nach Vorgabe des § 264 Abs. 2 S. 3, § 289 Abs. 1 S. 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Berichterstattung der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Bonn, im März 2024

Jan Fockele, Geschäftsführer

Christiane Pindur, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.688.180,53 2.806.819,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 66.576,00 79.839,00
II. Sachanlagen 166.490,00 174.359,00
III. Finanzanlagen 2.455.114,53 2.552.621,52
B. Umlaufvermögen 1.860.809,54 2.580.609,98
I. Vorräte 407.875,00 225.961,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.250.028,45 2.116.435,76
III. Wertpapiere 0,00 14.972,76
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 202.906,09 223.239,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 810.052,00 287.296,20
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.359.042,07 5.674.725,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 250.512,85 509.497,38
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 200.512,85 459.497,38
B. Rückstellungen 1.856.500,00 1.884.000,00
C. Verbindlichkeiten 953.029,22 303.228,32
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 915.012,79 288.647,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.299.000,00 2.978.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.359.042,07 5.674.725,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 831.391,80 1.150.543,86
2. Personalaufwand 727.217,28 766.276,52
a) Löhne und Gehälter 601.935,23 642.482,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 125.282,05 123.794,02
davon für Altersversorgung 608,16 794,60
3. Abschreibungen 21.676,11 16.971,86
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.676,11 16.971,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 328.231,65 442.236,88
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 811,55 148,97
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.674,70 15.887,42
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.173,40 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 502,59 -1,49
8. Ergebnis nach Steuern -258.734,53 -59.052,49
9. sonstige Steuern 250,00 252,00
Jahresfehlbetrag 258.984,53 59.304,49

Anhang zum Jahresabschluss 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Forest Finance Service GmbH, Bonn

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Forest Finance Service GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bonn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bonn
Register-Nr.: HRB 13610

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

• Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert

• Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

• Ausleihungen zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert

• sonstige Wertpapiere und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die zum Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 27.442,00 0,00 0,00 0,00 0,00 27.442,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 127.293,62 0,00 0,00 6.238,57 0,00 121.055,05
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 154.735,62 0,00 0,00 6.238,57 0,00 148.497,05
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 305.420,14 544,11 0,00 0,00 0,00 305.964,25
Summe Sachanlagen 305.420,14 544,11 0,00 0,00 0,00 305.964,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.700.796,36 0,00 0,00 0,00 0,00 1.700.796,36
Beteiligungen 537.029,12 0,00 0,00 0,00 0,00 537.029,12
Wertpapiere des Anlagevermögens 327.612,32 0,00 0,00 100.006,99 0,00 227.605,33
sonstige Ausleihungen 569.406,00 0,00 0,00 0,00 0,00 569.406,00
Genossenschaftsanteile 2.500,00 2.500,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 3.137.343,80 2.500,00 0,00 100.006,99 0,00 3.039.836,81
Summe Anlagevermögen 3.597.499,56 3.044,11 0,00 106.245,56 0,00 3.494.298,11
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 27.442,00 0,00 0,00 0,00 0,00 27.442,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.454,62 13.263,00 0,00 6.238,57 0,00 54.479,05
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 74.896,62 13.263,00 0,00 6.238,57 0,00 81.921,05
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.061,14 8.413,11 0,00 0,00 0,00 139.474,25
Summe Sachanlagen 131.061,14 8.413,11 0,00 0,00 0,00 139.474,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 319,28 0,00 0,00 0,00 0,00 319,28
Wertpapiere des Anlagevermögens 14.998,00 0,00 0,00 0,00 0,00 14.998,00
sonstige Ausleihungen 569.405,00 0,00 0,00 0,00 0,00 569.405,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 584.722,28 0,00 0,00 0,00 0,00 584.722,28
Summe Anlagevermögen 790.680,04 21.676,11 0,00 6.238,57 0,00 806.117,58
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 66.576,00 79.839,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 66.576,00 79.839,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 166.490,00 174.359,00
Summe Sachanlagen 0,00 166.490,00 174.359,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.700.796,36 1.700.796,36
Beteiligungen 0,00 536.709,84 536.709,84
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 212.607,33 312.614,32
sonstige Ausleihungen 0,00 1,00 1,00
Genossenschaftsanteile 0,00 5.000,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.455.114,53 2.552.621,52
Summe Anlagevermögen 0,00 2.688.180,53 2.806.819,52

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
2022
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 243.221,02 19.413,97

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 459.497,38 einbezogen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 220.191,90 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

bis 1 Jahr
2 bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
Gebäudemiete 40.200,00 162.240,00 0,00
Leasingverträge 11.583,90 6.168,00 0,00
51.783,90 168.408,00 0,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) 15,00 19,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4,00 3,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 11,00 16,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Christiane Pindur, Bonn

Jan Fockele, Hamburg

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs aus den möglichen Auswirkungen des anhaltenden Kriegs in der Ukraine, die in Umfang und Höhe nicht zu verlässig beziffert werden können.

Die Auswirkungen auf die Gesellschaft werden jedoch fortlaufend beobachtet und analysiert.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bonn, den 26. März 2024

gez. Christiane Pindur, Geschäftsführerin

gez. Jan Fockele, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Forest Finance Service GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Forest Finance Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Forest Finance Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung der gesetzlichen Vertreter (Punkt VII des Lageberichts) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften inhaltlich nicht geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung der gesetzlichen Vertreter.

Gemäß § 25 VermAnlG i. V. m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Prüfungsurteil

Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnehmen zu den einzelnen Kapitalkonten der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse erfolgte die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß.

Grundlagen für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnlG unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) "Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information" (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten" unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Ein lagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu ermöglichen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten ordnungsmäßig ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnlG unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) "Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information" (Stand Dezember 2013) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Zuweisung stets aufdeckt. Falsche Zuweisungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Zuweisungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• beurteilen wir die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Prüfung des relevanten internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Auswahl verfahren."

 

Bonn, 13. Juni 2024

dgmp Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Freudenhammer, Wirtschaftsprüfer

Christoph Scheur, Wirtschaftsprüfer

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