Kunststoffe Friedrich Kochs
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Braun seit 24.7.2017 | Prokura |
Daniel Josef Kochs seit 9.12.2014 | Geschäftsführer |
Norbert Piek seit 22.6.2012 | Prokura |
André Johannes Kochs seit 18.9.2002 | Geschäftsführer |
Friedrich Peter Kochs seit 17.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Daniel Josef KochsFK Beteiligungs GmbH | 49.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kochs GmbHHerzogenrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023für die Kochs GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist die Herstellung, die Lieferung, der Vertrieb und der Einbau von Fenstern und Haustüren aus Kunststoff un Aluminium sowie energiesparenden Bausystemen und sonstigen Bauelementen aller Art. Wir beliefern Kunden in Deutschland sowie dem benachbartem Ausland (insbesondere Belgien, Niederlande, Luxemburg). 2. Forschung und Entwicklung Als Hersteller und Lieferant von Fenstern, Haustüren und energiesparenden Bausystemen tätigt die Gesellschaft keine Forschung, sondern konzentriert sich auf die Herstellung, den Vertrieb und die Weiterentwicklung der Profil- und Fenstersysteme, um diese im Bereich der Energieeffizienz weiter zu verbessern. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation in der gesamten Bauwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr durch eine Kombination aus wirtschaftlichen, regulatorischen und gesellschaftlichen Faktoren deutlich verschlechtert. So war trotz ungebrochener Wohnraumnachfrage ein deutlicher Rückgang im Wohnungsbau zu verzeichnen, ausgelöst durch eine Kombination aus Baulandmangel, strengen Bauvorschriften und hohen Zinsen. Auch ist der Fachkräftemangel in allen Ebenen eine bleibende Ursache. Die Kostenexplosion bei Materialien und Energie u. a. durch geopolitische Spannungen sowie neue und strengere Umweltauflagen tragen ein Übriges dazu bei. Gleichzeitig bleibt die zentrale Herausforderung, energieeffiziente und nachhaltige Lösungen anzubieten. So musste die Baubranche im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzrückgang von 5,3 % hinnehmen. Eine Trendwende zeichnet sich auch aufgrund der anhaltend schwachen Konjunktur sowie weiter sinkender Baugenehmigungszahlen nicht ab. Dringend geboten sind hier Maßnahmen, um die negative Entwicklung zu stoppen und Anreize für eine positive Konjunkturentwicklung zu schaffen. Dazu gehören Förderungen durch die Politik wie vereinfachte Genehmigungsprozesse, Entbürokratisierung, steuerliche Anreize oder Subventionen für Bauprojekte. Ebenso sind Fachkräftesicherung und Weiterbildung, Kostenmanagement, Innovationen und vorantreiben der Digitalisierung wichtige Zukunftsparameter. Dies zeigt, wie verwundbar die Branche ist, aber auch, wie groß ihr Potential zur Bewältigung der Herausforderungen sein kann. Die Branche hat das Potential, gestärkt aus dieser Situation hervorzugehen. Geschäftsverlauf Wir können dennoch auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Die betriebliche Leistung sank durch die gesamtwirtschaftliche Lage im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr. Durch anhaltende und - insbesondere im EU-Ausland - verstärkte Akquisitionsbemühungen konnten wir im Geschäftsjahr 2023 weiter neue Kunden gewinnen, bestehende Geschäftsbeziehungen ausbauen und damit die Minderung unserer betrieblichen Leistung deutlich abmildern. Die Materialaufwendungen erfuhren analog zur betrieblichen Leistung eine Minderung. Durch effiziente Material- und Personaleinsatzplanung konnte dennoch eine Verbesserung der Materialaufwandsquote erreicht werden. Die Personalkosten sanken im Wesentlichen aufgrund von geringerer Personalstärke im Produktions- sowie Verwaltungsbereich. Durch Effizienzverbesserungen konnte auch hier die Personalaufwandsquote verbessert werden. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf gestiegene Raumkosten, Instandhaltungskosten, IT-Projektkosten sowie der Intensivierung von Maßnahmen im Marketingbereich zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.722 und liegt somit um insgesamt TEUR 1.712 unter dem Vorjahresergebnis. Nach Abzug von Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstigen Steuern konnten wir im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.768 erzielen. 2. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Unsere Tätigkeit besteht in der Herstellung und dem Vertrieb von Fenstern, Haustüren und energiesparenden Bausystemen sowie sonstigen Bauelementen aller Art. Wir zählen in unserer Region und im weiteren Umfeld zu den Marktführern. Durch weitere konsequente Optimierung der Unternehmensprozesse im Geschäftsjahr 2023 führte der Rückgang der Umsätze aus unserem Standardportfolio auch zu einer entsprechenden Abnahme des Materialaufwands. Die Materialaufwandsquote konnte sogar verbessert werden. Die Personalkosten sanken im Vergleich zum Vorjahr aufgrund geringerem Personalbestands. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr insgesamt im Wesentlichen aufgrund von Raumkosten, Instandhaltungen, Projektkosten sowie verstärkten Marketingaktivitäten angestiegen. Unsere Beschäftigungslage ist während des gesamten Geschäftsjahres 2023 als gut zu bezeichnen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil. Unser Liquiditätsmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist stabil. Das Eigenkapital, bestehend aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 500) und dem Bilanzgewinn (TEUR 18.674), beträgt zum 31. Dezember 2023 insgesamt EUR 19.174. Die Eigenkapitalquote beträgt 71,7 % und liegt damit prozentual leicht unter dem Vorjahr hat sich aber absolut verbessert. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 2.383. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 484 und liegen um TEUR 6 über dem Vorjahreswert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,8% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Investitionen der Vorjahre in hochmoderne und leistungsfähige Zuschnitt- und Bearbeitungszentren, Stahlcenter sowie Stabbearbeitungszentrum führten zu weiteren Effizienzsteigerungen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde mit einer bedeutenden Investition in ein weiteres hochmodernes leistungsfähigeres Zuschnitt- und Bearbeitungszentrum begonnen, welches 2023 in Betrieb genommen wurde. Diese strategischen Investitionen zur langfristigen Sicherung unserer Leistungsfähigkeit werden ergänzt durch laufende weitere Investitionen in bestehende Hard- und Software. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten so weitere Investitionen im Wesentlichen in Hallen zur Erweiterung unserer Produktions- und Lagerflächen, in Infrastrukturmaßnahmen, in eine vollautomatische Versandpuffer- und Fenstersortieranlage, Schweißmaschinen sowie in eine Absauganlage mit Brikettierung für Kunststoffspäne. Diese Investitionen sichern neue und innovative Herstellungsverfahren und werden Kundennachfragen nach modernen Produkten gerecht. Weiter erfolgten Investitionen in EDV-Infrastruktur und Software, die insbesondere die Digitalisierung des Unternehmens voranbringen. Im Fokus liegt aber auch, alle bestehenden technischen Anlagen und Maschinen auf dem Stand des aktuellen technischen Fortschrittes zu halten, um immer modernste Herstellungsverfahren zur Verfügung zu haben sowie aktuellen Rohstoff-/Produktneuheiten gerecht zu werden. Insbesondere zur effizienten Nutzung der Vorjahresinvestitionen dauert die Implementierung von Warenwirtschaftssystemen an, welche die Abwicklung unserer Produktions- und Absatzprozesse noch besser zukunftsfähig, produktiv und kundenorientiert ausrichten werden. Wir sichern damit langfristig zukunftsorientierte Herstellungsverfahren auf höchstem Niveau, werden zukünftigen Kundenansprüchen noch besser gerecht und stellen die bewährte Kochs-Qualität sicher. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 11.086 und liegt um TEUR 1.247 über dem Vorjahreswert von TEUR 9.839. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert. Die Struktur unseres kurzfristig- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. bzw. konnten leichte Verbesserungen erreichen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Auslastungsgrad, Umsatzrendite und den cash flow heran. Diese Kennzahlen konnten gehalten werden bzw. zeigen zum Teil einen Anstieg, der im Wesentlichen auf die Steigerung der Effizienz und der betrieblichen Leistung im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs und durch qualifizierte Weiterbildung unseres Personals forcieren. Zur Motivation unserer Mitarbeiter und der Aufrechterhaltung bzw. dem Ausbau des Wissenstandes besuchen unsere Mitarbeiter verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen. Neben dem fachlichen Wissen werden unsere Mitarbeiter auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Dies wirkt sich nachhaltig positiv auf die Qualität und die Effizienz in unserem Unternehmen aus. Um unseren Personalbedarf auch zukünftig abzudecken, bilden wir sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich junge Menschen aus. Daneben werden wir weiter in zukunftsorientierte Technologien und Maßnahmen zur Prozessoptimierung investieren. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind derzeit nicht geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens positiv. Dem zukünftigen Wettbewerb und dem Preisdruck begegnen wir durch zunehmende Qualifizierung unseres Personals sowie der Straffung unserer Unternehmensabläufe, welche bereits heute weitgehend EDV-gesteuert ablaufen. Wir werden auch zukünftig die Effektivität und die Transparenz unserer Produktion steigern und optimieren. Gleichwohl sind die derzeitigen Meldungen für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach unserer Einschätzung nicht so positiv zu bewerten. Welche Auswirkungen weiterhin der Ukraine-Krieg, die weltpolitische Gesamtlage mit drohenden zollpolitischen Maßnahmen, weiteren regulatorischen Faktoren und die Preisentwicklung für alle Unternehmen hat, kann nach unserer Einschätzung nicht abschließend beurteilt werden. Insbesondere mögliche Lieferkettenprobleme, steigende Inflation, höhere Bauzinsen, Fachkräftemangel sowie steigende Energiekosten können einen Einfluss auf die operative Tätigkeit der Gesellschaft haben, deren wirtschaftliche und finanziellen Auswirkungen derzeit nicht abschließend beurteilt werden können. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von gleichbleibenden bis leicht steigenden Umsatzerlösen aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Steigende Zinsen für Baufinanzierungen und ansteigende Inflation haben zu einem erheblichen Einbruch sowohl bei privaten als auch geschäftlichen Bauvorhaben geführt. Unsere Kunden können hierdurch ihre Bauvorhaben - trotz der vorhandenen Notwendigkeit an der Wohnraumbeschaffung - in vielen Fällen nicht umsetzen und Großprojekte wurden je nach Planungsstand gestoppt, mindestens aber verschoben. Dadurch könnte die Nachfrage nach unseren Produkten nachhaltig negativ beeinflusst werden. Erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken sind derzeit allerdings noch nicht erkennbar. Gleichwohl ist fraglich, ob der Bausektor nach den Jahren des Booms nunmehr in eine Rezession eintritt. Die seit 2021 bestehende Materialverknappung aufgrund hoher weltweiter Nachfragesteigerung und diverser erheblicher Störungen der Lieferketten, einhergehend mit erheblichen Preissteigerungen bei Rohstoffen sowie einer steigenden Inflationsrate könnte zu Produktionseinschränkungen und damit zu Lieferengpässen führen. Auch die unsichere politische Entwicklung in den USA, insbesondere daraus resultierende Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen mit der EU, sowie die weitere politische Entwicklung in Deutschland könnten negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen haben. Durch vorausschauendes Materialmanagement sind wir bisher in der Lage, Auswirkungen daraus abzumildern. Fraglich ist, wie sich diese Entwicklung - nicht zuletzt aufgrund des andauernden Ukraine-Kriegs und des aktuellen Nahost-Konfliktes - weiter entwickeln wird. Weitere Risiken sehen wir in dem akuten Fachkräftemangel, der sich negativ auf unsere Leistungsfähigkeit auswirken könnte. Auch sehen wir die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen, höchst komplexe Verwaltungsanforderungen sowie kostenintensive Bürokratie als Risiken, die eine verlässliche Unternehmensplanung zumindest erschweren. Unser Unternehmen ist insbesondere aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation gut aufgestellt, sodass Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar sind. Unsere Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, Engpässe sind nicht zu erwarten. 2. Chancenbericht In der Produktion legen wir nach wie vor großen Wert auf Qualität. Unsere hohen Qualitätsansprüche werden durch produktionsbegleitende Qualitätskontrollen umgesetzt. Laufende Investitionen in unsere Produktionsanlagen stellen effiziente und modernste Produktionsverfahren sicher, die unsere Innovationskraft weiter stärken. Darüber hinaus bedienen wir uns eines möglichst breiten und verlässlichen Lieferantenpools, um Lieferengpässen frühzeitig zu begegnen. Unser vorausschauendes Materialmanagement sichert Lieferschwierigkeiten ab. Auch weitere Preisanpassungen bei unseren Produkten mildern Folgen der Rohstoffverknappung- und Verteuerung ab. Weitere wesentliche Investitionen in modernsten Standards genügenden Maschinen und Organisationsabläufe sehen wir als Chance, den bestehenden Risiken ausreichend entgegenzuwirken. Durch ständige Optimierung und Anpassung unseres Produktportfolios an die Marktanforderungen sehen wir gute Chancen, unseren Marktanteil weiter zu steigern, aufgrund Änderungen in der Marktstruktur insbesondere im europäischen Ausland. Dem Wettbewerb am Markt werden wir - wie bereits in der Vergangenheit - durch Erfahrung, Innovation, Digitalisierung, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden, Service am Kunden und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir letztlich in nicht absehbaren Auswirkungen des Ukraine-Krieges, dem Nahost-Konflikt, nicht vorhersehbaren politischen Entwicklungen in den USA und in Deutschland, einem schwierigeren Wettbewerbsumfeld, weiter steigenden Materialpreisen, Verknappung von Rohstoffen und Fachkräften, einem stagnierenden Preisniveau sowie insbesondere durch steigende Zinsen für Baufinanzierungen. Durch die Investitionen in hochmoderne und leistungsstarke Produktionsanlagen zur Fertigung von Kunststoff- und Aluminiumprodukten sowie in die Digitalisierung, die stetige Weiterbildung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter, die Straffung unserer Produktionsprozesse sowie eine weitsichtige Beschaffungs- und Preispolitik sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Herzogenrath, den 25. März 2025 gez. Friedrich Kochs, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
I. Grundlage des Abschlusses der Kochs GmbH Die Kochs GmbH hat ihren Sitz in Heinsberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRB 3651 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss entspricht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung. Für die Gliederung und Bewertung wurden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet; wobei die Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne der § 264 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB n. F. angewandt wurden. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte insgesamt für das Geschäftsjahr 2023 nach dem Handelsgesetzbuch in der aktuellen Fassung. Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens durchgeführt worden (going-concern-Prinzip). II. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Änderungen der angewandten Bewertungs- und Abschreibungsmethoden wurden grundsätzlich nicht vorgenommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die beigefügte Entwicklung des Anlagevermögens verwiesen. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die Absetzung für Abnutzung angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten. Der Ansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte unter Beachtung des sogenannten "Strengen Niederstwertprinzips" zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 HGB bzw. niedrigeren beizulegenden Werten gemäß 253 Abs. 4 HGB. Wertminderungen wurden durch Abschläge zutreffend berücksichtigt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Die erhaltenen Anzahlungen für die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt 500.000,00 EUR gemäß Handelsregistereintrag und ist zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30%. Eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird als aktive latente Steuer aktiviert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaften berücksichtigt, soweit dies nach den Erfahrungen des Unternehmens erforderlich ist. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 11 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Der Bilanzausweis der Pensionsrückstellung in Höhe von 873 TEUR ergibt sich zum Bilanzstichtag nach Verrechnung des Rückdeckungsanspruchs in Höhe von 397 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Genau bestimmbare Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Im Übrigen verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 82 TEUR gegenüber der FK Beteiligungs GmbH, Herzogenrath und in Höhe von 33 TEUR gegenüber der Kochs Nederland BV, Niederlande. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 285 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der Versicherungsmathematischen PUC-Methode ermittelt. Folgende Annahmen wurden für die Berechnung berücksichtigt: • durchschnittlicher Marktzins von 1,83% für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde, • Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit nicht berücksichtigt • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Der Rückdeckungsanspruch aus dem Lebensversicherungsvertrag (sog. pension asset) wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und wurde mit der bestehenden Pensionsverpflichtung am Bilanzstichtag verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsanspruchs aus dem Lebensversicherungsvertrag beträgt 397 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.078 TEUR enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, für sonstige Personalkosten, für Gewährleistungen und für Tantiemen und sonstige Prämien sowie weitere sonstige Rückstellungen. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gliedert sich wie folgt:
2. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung sind mit 21 TEUR in den Zinsaufwendungen enthalten. V. Sonstige Angaben Die Angaben nach §§ 285 Nr. 11 und 11a HGB zum Anteilsbesitz - Beteiligungen mit einem Kapitalanteil von mindestens 20 % - werden unter Berücksichtigung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 3 HGB nicht aufgeführt. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen in Höhe von 1.450 TEUR aus einer Bürgschaft zugunsten der Kochs Fenstertechnik GmbH. Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit aufgrund der wirtschaflichen Situation bei der Kochs Fenstertechnik GmbH nicht gerechnet. Aus Mietverträgen ohne feste Laufzeit bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von monatlich 69 TEUR. Aus Miet- und Leasingverträgen mit fester Laufzeit bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von monatlich 8 TEUR. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB beträgt 151 TEUR und resultiert in Höhe von 140 TEUR aus der Aktivierung latenter Steuern (§ 285 Nr. 28 HGB) sowie in Höhe von 11 TEUR aus dem geänderten Zinssatz zur Absicherung von Pensionsrückstellungen. In 2023 betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB 212 (58 Angestellte, 142 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 4 Aushilfen). Die Geschäftsführung besteht während des abgelaufenen Geschäftsjahres aus drei Mitgliedern. Im Berichtsjahr waren dies Herr Friedrich Kochs, Holztechniker, Herr André Kochs, staatlich geprüfter Elektrotechniker (seit dem 9. Juni 2023), sowie Herr Daniel Kochs, Dipl.-Betriebswirt - Bachelor of Arts. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 18.674 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. Für das Geschäftsjahr 2023 ergeben sich nicht unwesentliche Unternehmensrisiken aus den Entwicklungen im Rahmen des aktuellen Ukraine-Konflikts sowie der zunehmenden Inflation. Durch den anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine findet seit Anfang 2022 in Europa die größte Flüchtlingsbewegung seit dem zweiten Weltkrieg statt. Die finanziellen und wirtschaftlichen Folgen sind derzeit nicht absehbar. Zusätzlich sorgt der Konflikt zwischen Israel und Palästina für Unsicherheit in der Weltwirtschaft. Durch den Russland-Ukraine- sowie den Nahost-Konflikt und die weltweiten Lieferengpässe kommt es zu deutlichen Preissteigerungen (Inflation). Ob diese Preissteigerungen an Kunden weitergegeben werden können, bleibt aufgrund des bestehenden Wettbewerbs abzuwarten. Auch hier können die finanziellen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Inflation weiterhin nicht abschließend quantifiziert werden. Insgesamt sind trotz der Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag derzeit keine nennenswerten Auswirkungen für die Gesellschaft ersichtlich. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Kochs Holding GmbH & Co.KG einbezogen (§ 285 Nr. 14 HGB).
Heinsberg, den 25. März 2025 gez. Die Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Gesellschaft hat die Offenlegungserleichterungen des § 328 Abs. 1a HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kochs GmbH, Herzogenrath Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kochs GmbH, Herzogenrath, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kochs GmbH, Herzogenrath, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heinsberg, den 26. März 2025 D|R|P
RANDERATH & PARTNER PartG mbB
Jütten, Wirtschaftsprüfer |
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Herstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen