Digital Investment Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Kott seit 12.7.2002 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CM-Equity AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäfts- und RahmenbedingungenOrganisatorische / rechtliche Struktur Die CM-Equity AG betreibt ihr Geschäft in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft, eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts München, HRB 143 533. Das Stammkapital beträgt EUR 500.000. Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften auf die CM-Equity AG verschmolzen:
Vor der Verschmelzung hielt die CM-Equity AG jeweils 100% an den Gesellschaften. Die ehemaligen Tochtergesellschaften haben im Rahmen der Verschmelzungsverträge zum 21.09.2023 ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten unter Ausschluss der Abwicklung im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme gemäß §§ 2 Nr. 1, 60 ff. UmwG auf die CM-Equity AG übertragen. Die Aktionärsstruktur der CM-Equity AG ist wie folgt:
Der Vorstand der CM-Equity AG setzt sich aus den folgenden Personen zusammen: Herr Michael Kott, München - Vorstandsvorsitzender Herr Jens Brunke, Augsburg - Mitglied des Vorstands Der kontrollierende Aufsichtsrat setzt sich aus den folgenden Personen zusammen:
Erlaubnisumfang BaFin Mit Bescheid vom 08.01.2010 erteilte die BaFin der CM-Equity Financial Services AG & Co. KG die Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen, welche am 16.07.2014 durch Verschmelzung auf die CM-Equity AG übergegangen sind. Durch das am 26. Juni 2021 in Kraft getretene Wertpapierinstitutsgesetz erfolgte für die Gesellschaft ein Wechsel aus dem KWG in das WpIG nach §15 WpIG mit den nachfolgenden Lizenzen:
Organisation von Leitung und Kontrolle Seit dem 24.01.2022 wird die CM-Equity AG von den beiden Vorständen Herrn Michael Kott und Herrn Jens Brunke geleitet. Die Grundsätze ordnungsgemäßer Geschäftsführung sowie der Geschäftsverteilungsplan für die Geschäftsleitung sollen die erforderliche Sorgfalt bei der Führung des Instituts sowie die Aufgabentrennung in der Organisation gewährleisten und zudem Maßnahmen festlegen, um Interessenkonflikten vorzubeugen. Die Vorstandsmitglieder sollen im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung für die Umsetzung dieser Grundsätze Sorge tragen. Bedeutende Standorte Der Sitz der Gesellschaft ist in der Kaufingerstr. 20 in 80331 München. Wichtige Produkte und Geschäftsprozesse Die CM-Equity AG bietet derzeit im Wesentlichen die Unternehmensberatung im Kapitalmarktbereich (Corporate Finance), die Anlagevermittlung, das Platzierungsgeschäft sowie Finanzportfolioverwaltung an. Des Weiteren finden Eigenhandel und Eigengeschäft statt. Devisengeschäfte werden im Eigengeschäft und Eigenhandel im Zusammenhang mit dem Erwerb bzw. der Veräußerung von Wertpapieren an ausländischen Börsen getätigt. Weiterhin betreibt die Gesellschaft die Kontovermittlung in Form des Introducing Brokerage Geschäfts. Zudem bietet die Gesellschaft FinTech Unternehmen die Möglichkeit, sich unter das Haftungsdach der Gesellschaft zu begeben, um Anlegerkreise für den Vertrieb und den Handel von Finanzprodukten unter Beachtung der regulatorischen und gesetzlichen Anforderungen zu erschließen. Bedeutende Absatzmärkte / dort erreichte Wettbewerbsposition Die Kunden der CM-Equity AG befinden sich im EWR, hier insbesondere in Deutschland, Slowenien, Ungarn, Kroatien, etc. Im Bereich Corporate Finance stammen die Kunden neben der DACH-Region vor allem aus Nordamerika und Australien. Die CM-Equity AG besitzt keine bedeutende Wettbewerbsposition in ihren Absatzmärkten. Gesamtwirtschaftliche und Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war rückwirkend betrachtet ein außerordentlich gutes Börsenjahr und dies trotz zahlreicher Kriege, Krisen und ungelöster Konflikte. Neben der nach wie vor ungelösten Taiwanfrage und dem andauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine, kam im Oktober 2023 nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel der Gazakrieg und die damit verbundene Zuspitzung des gesamten Nahostkonflikts hinzu. Gerade im vierten Quartal 2023 sorgten positive Signale von der Inflations- und Konjunkturseite für zunehmende Hoffnung auf ein baldiges Ende der stringenten Geld- und Zinspolitik der führenden Notenbanken. In den USA lag die Teuerungsrate bezogen auf das Gesamtjahr bei 3,9%, wobei zum Jahresende hin die Teuerung deutlich nachgelassen hat und im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat bei nur noch 3.4% lag. Trotz der Tatsache, dass dies vom Inflationsziel der FED von ca. 2% noch weit entfernt ist, war zumindest die Entwicklung die Richtige. Dies führte zu einer zunehmend guten Stimmung an den weltweiten Börsen- und Anleihemärkten. Die US-Konjunktur zeigte sich über das gesamte Jahr 2023 hinweg sehr robust. So stieg das BIP um 3,1% im Vergleich zum Vorjahr (+0,7%). Anders sah das Bild in Europa aus. Hier gab es ein sehr gemischtes Bild. Während das BIP in der Eurozone insgesamt minimal zulegen konnte (+0,1%), ging die Wirtschaftsleistung in Deutschland in 2023 um 0,3% zurück und war damit einer der großen Bremsen der Eurozone. Deutschland litt insbesondere unter hohen Energiepreisen, einer deutlich fallenden Nachfrage von Industriegütern aus China und einer insgesamt zu hohen Kostenbelastung. Rohstoffe legten insbesondere im vierten Quartal 2023 zu. Allen voran Gold und Silber. Beide Edelmetalle profitierten von wachsenden Kriegssorgen im Nahen und Mittleren Osten sowie dem schwelenden Taiwankonflikt, hohen Käufen aus China und allen voran auch der Hoffnung auf fallende Zinsen. Öl verbilligte sich im Jahr 2023. Die wichtigsten Aktienmärkte konnten 2023 stark zulegen. Getrieben durch Tech-Aktien, allen voran den Tech- Giganten Alphabet, Apple, Amazon, NVIDIA, Meta oder Microsoft. Positiv überraschen konnte zudem der japanische Aktienmarkt. Der weiche japanische Yen war daran nicht ganz unbeteiligt, dennoch lohnt ein genauerer Blick. Nach 30 Jahren Deflation freuen sich die Japaner erstmals wieder über eine leichte Inflation. Was in vielen anderen Industrieländern ein Problem darstellt, könnte für Japan ein Segen sein. Denn eine gesunde Inflation könnte dazu beitragen, dass die Japaner jetzt wieder investieren, anstatt zu sparen. Japans Unternehmen könnten dank weitreichender Reformen vor einer Neubewertung stehen. Kürzlich wies die Tokioter Börse alle dort notierten Unternehmen an, Richtlinien zur Verbesserung der Rentabilität, langfristiger Erträge und Bewertungen umzusetzen. Unternehmen, die gar unter ihrem Buchwert notieren - das sind immerhin knapp 40% (zum Vergleich: Im S&P 500 sind es nur rund 5%) - wurden aufgefordert, einen Sanierungsplan vorzulegen und entweder die Dividenden zu erhöhen oder eigene Aktien zurückzukaufen. In Deutschland profitierten insbesondere die Blue Chips von der guten Stimmung. In der zweiten Reihe hinkte die Performance größtenteils jedoch noch hinterher. Hier erwarten wir in 2024 aufgrund der Hoffnung auf fallende Zinsen im Euroraum eine bessere Entwicklung. Performance diverser Schlüsselmärkte in 2023 (vs. 2022 in €)1:
II. Geschäftsverlauf2023 war für die CM-Equity AG erneut ein operativ enttäuschendes Geschäftsjahr. Insgesamt nahm der Nettoertrag im Vergleich zum Vorjahr zwar zu, dies resultiert jedoch hauptsächlich aus der Aufdeckung stiller Reserven. Ohne diese wäre der Nettoertrag niedriger als im Vorjahr ausgefallen. Grund hierfür ist die Beendigung der Zusammenarbeit mit Vivid Invest, wodurch Retainer Fees wegfielen. Dieser Verlust konnte nicht durch Ertragssteigerungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden. Gleichzeitig stiegen die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen, insbesondere aufgrund höherer Rechts- und Beratungskosten. Nur durch die Auflösung stiller Reserven im mittleren Millionenbereich konnte ein positives Ergebnis von 3.034 TEUR erzielt werden. Im Corporate-Finance-Bereich stieg der Nettoertrag bei den laufzeitbezogenen Kapitalmarktmandaten und auftragsbezogenen Consulting-Tätigkeiten im Vergleich zum Vorjahr auf 478 TEUR (Vorjahr: 326 TEUR), womit die Umsatzerwartung erfüllt wurde. Die Nettoerlöse aus Placements nahmen signifikant auf 110 TEUR zu (Vorjahr: 29 TEUR) und übertrafen damit das Ziel von 81 TEUR. Erstmals seit der Corona-Pandemie konnten in 2023 wieder Umsätze aus Roadshows und der Investmentkonferenz erzielt werden (65 TEUR, Vorjahr: 0 TEUR). Insgesamt stieg der Nettoumsatz 2 um etwa 84% auf 653 TEUR (Vorjahr: 355 TEUR). Im Rahmen der klassischen Vermögensverwaltung konnte ein Anstieg des verwalteten Vermögens verzeichnet werden. Zum Stichtag lag das verwaltete Vermögen bei 41,3 Mio. EUR, was im Vergleich zum Vorjahr (39,4 Mio. EUR) einem Anstieg von 4,7 % entspricht. Trotz dieses positiven Trends bei den verwalteten Vermögenswerten ist die Anzahl der verwalteten Portfolios im Vergleich zum Vorjahresstichtag leicht zurückgegangen. Dennoch führte die positive Entwicklung an den Kapitalmärkten insgesamt zu einem Zuwachs bei den Vermögenswerten des Kundenstamms. Die Nettoerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls und lagen bei TEUR 445, gegenüber TEUR 431 im Vorjahr. Das Volumen in den hauseigenen Finanzprodukten erhöhte sich leicht im vergangenen Geschäftsjahr performancebedingt (2023: TEUR 33, 2022: TEUR 30). Das verbleibende Zertifikat CME Electromobility & Smart Energy wird nicht mehr aktiv verwaltet und soll nach Abzug des gesamten Investitionsvolumens eingestellt werden.
1 https://de.tradingview.com/
Im Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft, wie in den Vorjahren, signifikante Gewinne aus Veräußerungen von Anlagebuchpositionen erzielen, die 6.779 TEUR erreichten (Vorjahr: 1.642 TEUR). Gleichzeitig wurden umfangreiche Einzelwertberichtigungen auf Anlagebuchpositionen in Höhe von 1.460 TEUR vorgenommen. Die Trading-Aktivitäten des Handelsbuchs generierten ein positives Ergebnis von 69 TEUR (Vorjahr: - 202 TEUR). Daher wurde gemäß § 340e Abs. 4 S. 1 HGB 10% des Handelsgewinns (7 TEUR) in den Sonderposten für allgemeine Bankrisiken eingestellt. Insgesamt wurde in diesem Bereich ein weitaus höherer Gewinn realisiert als erwartet, was vor allem auf eine vorzeitige Aufdeckung stiller Reserven zurückzuführen ist. Im Bereich der Kontovermittlung stieg der Nettoerlös in Höhe von TEUR 405 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 108%. Nichtsdestotrotz lag dieser unter dem erwarteten Wert für 2023 (TEUR 500). Aufgrund des Wegfalls der Vivid Invest GmbH als vertraglich gebundener Vermittler im Sommer 2023 endete auch das Massenkundengeschäft und damit die Zusammenarbeit mit dem letzten großen Fintech-Partner der CM-Equity AG. Diese Beendigung der Partnerschaft führte zu einer erheblichen Minderung der Einnahmen im Bereich des Haftungsdachs. Die Nettoeinnahmen sanken auf 241 TEUR, verglichen mit 1.377 TEUR im Vorjahr. Ab August 2023 wurden in diesem Bereich keine Einnahmen mehr erzielt. Dadurch erreichten die Einnahmen nicht den Zielwert in Höhe von TEUR 400. Insgesamt betrug der EBIT sowie das Jahresergebnis für 2023 TEUR 3.034. Das operative Ergebnis ohne Berücksichtigung der Gewinne aus dem Anlagebuch lag dennoch stark hinter den Erwartungen zurück. III. ErtragslageDie CM-Equity AG erzielte insgesamt Erträge (Provisions -, Zins- und sonstige betriebliche Erträge) in Höhe von TEUR 2.092 (Vorjahr: TEUR 2.557), wobei der Aufwand aus dem Handel, Zins- und Provisionsaufwendungen sowie sonstige Aufwendungen bereits ertragsmindernd berücksichtigt sind. Die Bruttoprovisionsumsätze nahmen im Vorjahresvergleich insgesamt ab. Aufgeteilt nach Geschäftsbereich zeichnen sich folgende Entwicklungen ab: Asset Management (TEUR 598, Vorjahr 593), Kontovermittlung (TEUR 1.051, Vorjahr 690), Corporate Finance inkl. Placements (TEUR 681, Vorjahr TEUR 514), Haftungsdach (TEUR 275, Vorjahr TEUR 1.377) sowie sonstige Einnahmen (TEUR 59, Vorjahr TEUR 79). Das Eigengeschäft brachte ein positives Handelsergebnis in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr TEUR -202). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen nahmen zu und beliefen sich auf TEUR 4.308 (Vorjahr TEUR 3.918). Wesentliche Position des Verwaltungsaufwandes ist der Personalaufwand, der im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 2.165 auf TEUR 2.068 nur leicht gesunken ist. Wesentliche Posten der anderen Verwaltungsaufwendungen sind insbesondere Rechts- und Beratungskosten, IT-Kosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Die Zu-/ Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte Wertpapiere des Anlagebuchs sowie auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen betrugen TEUR 5.250 (Vorjahr TEUR 1.395). Hierin sind insbesondere die realisierten Erträge aus Anlagebuchpositionen enthalten (TEUR 6.827, Vorjahr TEUR 1.879). Die Gesellschaft weist ein positives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 3.034 (Vorjahr TEUR 33) aus. Auf das Eigenkapital bezogen entspricht dies einem prozentualen Anteil von 52,72% (Vorjahr 0,73%). Das Ergebnis lag hinter den Erwartungen der Gesellschaft zurück. Vor allem in den Bereichen Asset Management, Kontovermittlung sowie Haftungsdach verfehlte die CM-Equity die gesteckten Ziele. Gleichzeitig übertrafen die Gewinne im Rahmen des Beteiligungsgeschäfts aufgrund vorzeitiger Aufdeckung stiller Reserven die Zielvorgabe. IV. FinanzlageDie zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe der Bankkonten abzüglich kurzfriste Bankverbindlichkeiten von TEUR 1.796) betrug für 2023 TEUR 14 (Vorjahr: TEUR -7.776). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug für das Geschäftsjahr TEUR -1.731 (Vorjahr: TEUR -587). Die hohen Auszahlungen aus Personal- und Verwaltungskosten konnten bei Weitem nicht durch Einzahlungen aus erzielten Einnahmen gedeckt werden. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei TEUR 3.512 (Vorjahr: TEUR 333), wobei die Einzahlungen aus Abgängen des Anlagebuchs die Auszahlungen für Neuinvestitionen stark überstiegen. Es fand eine Gewinnausschüttung an den Hauptanteilseigner der Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.761 (Vorjahr: TEUR 7.523) statt, welche vollständig vom Liquiditätszufluss aus Veräußerung der Anlagebuchposition gedeckt wird. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Finanzierung der Gesellschaft neben den zur Verfügung stehenden Eigenmitteln und der laufenden Geschäftstätigkeit hauptsächlich durch die Realisierung von stillen Reserven im Rahmen von Verkäufen. Die stillen Reserven waren zum Jahresende weitestgehend aufgebraucht. Im Berichtszeitraum war eine solide Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft durchgehend gewährleistet. Auch die Liquiditätsvorgaben gem. IFR wurden laufend eingehalten. Der Dispositionskredit der Hausbank in Höhe von TEUR 150 wurde zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2023 TEUR 5.755 (Vorjahr: TEUR 4.521). Die Erhöhung des Eigenkapital ist auf die Aufdeckung der stillen Reserven zurückzuführen. Die Bilanzsumme verringerte sich insbesondere im Zuge der Beendigung des Massenkundengeschäfts, wodurch sich auf der Aktivseite die Handelsbestände und auf der Passivseite die Verbindlichkeiten aus den bilateralen Verträgen entsprechend minderten. Zum 31.12.2023 betrug die Bilanzsumme TEUR 7.235, wohingegen diese im Vorjahr noch bei TEUR 18.958 lag. Die Eigenkapitalquote betrug zum Jahresende 79,54% (Vorjahr: 23,85%, ohne Berücksichtigung der Verbindlichkeiten aus dem Massenkundengeschäft: 77,5%). V. VermögenslageZum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug die Bilanzsumme der CM-Equity AG TEUR 7.235, was eine Verringerung um TEUR 11.723 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 18.958) darstellt. Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen um TEUR 23 und beliefen sich zum Stichtag auf TEUR 1.805. Der Handelsbestand ging aufgrund des Abbaus von Hedging-Positionen, die im Rahmen des Massenkundengeschäfts mit bilateralen Verträgen erworben wurden, um TEUR 13.372 zurück. Im Jahr 2023 wurden zahlreiche Umschichtungen im Anlagebuch vorgenommen, wobei Teile der bestehenden Positionen gewinnbringend aufgelöst und in neue innovative Unternehmen und Trends investiert wurden. Dadurch erhöhten sich die Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere um TEUR 954 sowie die Beteiligungen um TEUR 825. Die Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere blieben unverändert bei TEUR 1.252. Durch die Verschmelzung der Tochtergesellschaften auf die CM-Equity AG und die Abwicklung des letzten AIFs nahmen die Anteile an verbundenen Unternehmen um TEUR 50 ab. Zudem erhöhten sich die Forderungen an Kunden um TEUR 21, die Sachanlagen um TEUR 14 und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 2. Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken um TEUR 40. Die Vermögenslage der CM-Equity AG ist insgesamt geordnet. VI. Finanzielle und Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDas Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stellt den wichtigsten finanziellen Leistungsindikator der Gesellschaft dar. Diese Kennzahl wird aus der GuV Rechnung abgeleitet, wobei die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zum Jahresüberschuss addiert werden. Der EBIT für 2023 betrug TEUR 3.034 und konnte nur durch die vorzeitige Aufdeckung stiller Reserven realisiert werden. Der Erfolg der Gesellschaft hängt weiterhin von den Mitarbeitern sowohl innerhalb der Organisation als auch in den ausgelagerten Bereichen ab. Fundiertes fachliches Knowhow, regelkonformes Handeln sowie hohes Commitment zur Erreichung der unternehmerischen Ziele sind entscheidende Faktoren. Die Mitarbeiter erhalten durch regelmäßige interne und externe Schulungen die notwendige Qualifikation auf aktuellem Stand der Gesetzgebung. Im Rahmen von persönlichen Mitarbeitergesprächen werden Zufriedenheit, Leistungsbereitschaft, Risikoaffinität und persönliche Entwicklung und Ziele der Mitarbeiter erörtert. VII. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDie Erwartungen der CM-Equity AG für das Geschäftsjahr 2023 wurden nicht erfüllt. Zwar lag der Gesamtnettoerlös mit TEUR 7.242 über der Planvorgabe von TEUR 5.309, doch war dies ausschließlich auf die vorzeitige Aufdeckung stiller Reserven zurückzuführen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf TEUR 4.209 und lagen damit nur geringfügig unter dem Planwert von TEUR 4.280. Das Jahresergebnis vor Steuern betrug somit TEUR 3.034. Die Erträge aus Service-Dienstleistungen konnten die hohen allgemeinen Verwaltungsaufwendungen, insbesondere durch Personal- und Rechtskosten begründet, bei weitem nicht decken. Erneut war die Aufdeckung stiller Reserven aus dem Anlagebestand ausschlaggebend für das Jahresergebnis. Zum Stichtag waren die stillen Reserven weitestgehend aufgebraucht, wodurch diese Möglichkeit zur Kostendeckung in Zukunft wegfällt. Im Jahr 2023 wurde Personal abgebaut, da durch den Wegfall des Massenkundengeschäfts Kapazitäten frei wurden. Dieser Effekt wird sich im GJ 2024 bemerkbar machen. Das im Jahr 2023 eingeleitete Schiedsverfahren, an dem die CM-Equity AG beteiligt ist, wird voraussichtlich in den kommenden Wochen beigelegt. Die Gesellschaft erhält gemäß Gerichtsurteil eine Entschädigungszahlung im hohen sechsstelligen Bereich. Um die vollständige Kostendeckung mit den derzeit geringen Geschäftsaktivitäten sicherzustellen, wäre eine Steigerung der Provisionseinnahmen von besonderer Bedeutung was jedoch aktuell nicht realistisch erreicht werden kann. Auch sind weitere Kostensenkungen sind aufgrund der reduzierten Mitarbeiteranzahl im Verwaltungsbereich nahezu nicht mehr möglich. Gleichzeitig gibt es keine stillen Reserven mehr, um außerordentliche Erträge zu erzielen damit sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft entspannen könnte. Eine Inanspruchnahme (sprich Veräußerung) der derzeit noch gehaltenen Substanz im Anlagevermögen wird vom Haupteigentümer und Vorstandsvorsitzenden ausgeschlossen. Der Vorstand ist mit der Entwicklung der Gesellschaft als Wertpapierinstitut unzufrieden und plant für 2024 eine Neuausrichtung des Unternehmens mit einschneidenden Maßnahmen. VIII. RisikoberichtUnternehmensstrategie Die Gesellschaft ist im Bereich der Vermögensverwaltung, des Eigengeschäfts, des Eigenhandels für Dritte sowie in der Unternehmensberatung und der Kontovermittlung tätig. Die CM-Equity AG nimmt keine Vermögenswerte von Kunden entgegen und führt weder Konten noch Depots. Der Vertrieb erfolgt durch eigene Mitarbeiter sowie durch vertraglich gebundene Vermittler, die ausschließlich Anlagevermittlung und Platzierungsgeschäft betreiben. In der Vermögensverwaltung werden verschiedene Anlagestrategien angeboten, aus denen der Kunde entsprechend seinem Risikoprofil auswählen kann. Der Fokus bei der Kundenakquise liegt auf Osteuropa sowie DACH-Region. Im Rahmen des Eigengeschäfts führt die Gesellschaft einerseits ein Handelsbuch, welches die Erzielung eines kurzfristigen Handelserfolges beabsichtigt. Andererseits hält die Gesellschaft mittel bis langfristige Beteiligungen von privaten oder börsennotierten Wachstumsunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen im Anlagebuch. Anhand eines Due Diligence Prozesses findet die Selektion von chancenreichen Investments sowie eine Diversifikation nach Branche und Entwicklungsgrad statt. Ziel ist es ein ausgeglichenes Anlagebuchportfolio mit Gewinnreserven aufzubauen. Im Rahmen des B2B Geschäfts in Zusammenarbeit mit Banken verkauft die CM-Equity AG Kryptowerte an ihren Handelspartner (Bank) auf Anfrage des Bankkunden. Dabei betreibt die CM-Equity AG den Eigenhandel und die Bank das Finanzkommissionsgeschäft. Diese Leistung bietet die Bank in der Regel über ein Webportal an, es handelt sich um ein reines Ausführungsgeschäft. Das angebotene Produkt ermöglicht den Bankkunden Direktinvestitionen in Kryptowerte und anschließende automatische Transaktion auf ein Self-Custody-Wallet. Schließlich bietet die Gesellschaft Unternehmen hinsichtlich des Finanzmarktes Deutschland/Europa Beratungsdienstleistungen zu IPOs, Dual Listings und Finanzierungen am Kapitalmarkt an. Für Investoren kann die Gesellschaft im Rahmen der Anlagevermittlung oder über Platzierungsgeschäft Möglichkeiten für Direktinvestments vorstellen. Alle Entscheidungen der CM-Equity AG zielen auf nachhaltige Erfolgssicherung ab, unter Beachtung des Verhältnisses von Ertrag zu Risiko, mit Fokus auf Vermögenssicherung und Unternehmenswertsteigerung. Risikostrategie Die CM-Equity AG verfolgt einen Strategieprozess, der Planung, Umsetzung, Beurteilung und Anpassung umfasst. In der Planungsphase wird die strategische Ausrichtung festgelegt und angepasst. Die Umsetzung beinhaltet eine Risikoinventur und die Erarbeitung von Maßnahmen, die im Risikohandbuch dokumentiert werden. Zur Beurteilung der Wirksamkeit werden Analysen und Berichte herangezogen. Anpassungen erfolgen jährlich. Im Corporate Finance werden durch Due Diligence starke Wachstumsunternehmen als Kunden ausgewählt, um Forderungsausfälle zu minimieren. Regelmäßige Berichte an das Risikomanagement helfen, Zahlungsschwierigkeiten frühzeitig zu erkennen. Bei Vermögensverwaltung wird vertrauensvoll mit den Risikobefugnissen umgegangen und Kunden werden über Risiken informiert. Im Rahmen des Eigengeschäfts akzeptiert die Gesellschaft höhere Risiken für Chancen auf überdurchschnittliche Gewinne. Eine angemessene Diversifizierung wird durch Arbitrage- und Handelsstrategien erreicht. Risiken werden durch ein automatisches Überwachungssystem kontrolliert. Im Bereich Eigenhandel werden Marktpreisrisiken durch near-time Absicherungsgeschäfte minimiert. IT-Ausfallrisiken werden durch kontinuierlich laufende Softwarelösungen und Notfallpläne überwacht. Die Risiken aus dem Beteiligungsgeschäft werden durch Due Diligence und Diversifikation minimiert. Marktrisiken bei den börsennotierten Positionen werden regelmäßig überwacht und bei Bedarf Umschichtungen vorgenommen. Vor der Zusammenarbeit mit gebundenen Vermittlern wird eine gründliche Due Diligence durchgeführt. Tied Agents nehmen regelmäßig an Schulungen teil, und es werden Risikoanalysen durchgeführt. Das Informationsrisikomanagement ist für die Gesellschaft von hoher Bedeutung. Daher hat sie einen externen Informationssicherheitsbeauftragten mit langjähriger Erfahrung eingesetzt. Regelmäßige Risikoanalysen der IT- Infrastruktur werden durchgeführt und Maßnahmen präsentiert. IT- und Informationsrisiken sind Teil des Managements der operationellen Risiken. Die Geschäftsleitung fördert ein Risikobewusstsein bei den Mitarbeitern und sorgt für die notwendige Markt- und Produktkenntnis. Alle Mitarbeiter sind für die Umsetzung der Risikostrategie verantwortlich. Risikocontrolling-Funktion Das Institut verfügt über eine Risikocontrolling-Funktion, die für die unabhängige Überwachung und Kommunikation der Risiken zuständig ist. Die Risikocontrolling-Funktion wird bei allen wesentlichen risikopolitischen Entscheidungen der Geschäftsleitung einbezogen. Interne Revision Die CM-Equity AG führt die Interne Revision intern durch. Gegenstand der Prüfungshandlungen sind vor allem die Bereiche Anlagevermittlung, Finanzportfoliomanagement, Eigengeschäft und Eigenhandel, Finanzanalysen, Rechnungswesen, Datenverarbeitung, Meldewesen, Risikomanagement, Compliance, Geldwäsche, vertraglich gebundene Vermittler und IT. Hierbei werden die Betriebsabläufe mindestens einmal in drei Jahren, bei besonderen Risiken mindestens jährlich, geprüft. Darstellung der Steuerung und Begrenzung der Einzelrisiken Folgende Risiken wurden für das Unternehmen identifiziert: Adressausfallrisiken Adressausfallrisiken entstehen durch den Ausfall oder die Bonitätsverschlechterung von Firmenkunden, Emittenten oder Handelspartnern. Diese Risiken sind für die CM-Equity AG besonders relevant, da sie überwiegend in Aktien und Finanzinstrumente investiert und regelmäßig Rechnungen an Firmenkunden stellt. Signifikante Ausfälle können zu Liquiditäts-, Ertrags- und Insolvenzrisiken führen. Um Forderungsausfälle zu reduzieren, werden Zahlungen meist im Voraus vereinnahmt und Konzentrationsrisiken vermieden. Die Geschäftsleitung, Compliance und Risikomanagement führen gründliche Due Diligence-Prüfungen durch. Bareinlagen werden bei bonitätsstarken Kreditinstituten angelegt. Neue Finanzinstrumente werden nach dem Vier-Augen-Prinzip und mit Genehmigung der Geschäftsleitung aufgenommen. Ein Limit-System regelt positionsbezogene Bestandsobergrenzen. Bei Bonitätsrisiken entscheidet die Geschäftsleitung über Maßnahmen. Die Debitorenbuchhaltung meldet kritische Positionen an die Geschäftsleitung. Mindestens einmal jährlich wird über die Eigenmittel beraten und notwendige Maßnahmen erörtert. Überfällige Forderungen werden regelmäßig geprüft und dauerhafte Wertminderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken betreffen Wertveränderungen der gehaltenen Wertpapierpositionen durch Marktpreisänderungen. Dazu zählen Zins-, Aktienpreis- und Währungsrisiken. Die CM-Equity AG unterliegt als Handelsbuchinstitut Marktpreisrisiken durch Eigenhandel und Eigengeschäfte. Handelspositionen werden täglich automatisiert zu Durchschnittskursen bewertet und mit Marktpreisen verglichen. Zur Ermittlung des Marktrisikos wird der Value-at- Risk-Ansatz verwendet. Ein EDV-gestütztes Limit-System informiert bei Annäherung und Überschreitung der Risikolimite. Risikoparameter und Limiteinhaltung werden laufend überwacht. Liquiditätsrisiken Da die CM-Equity AG keine Barmittel oder Einlagen von Kunden annimmt, sind Liquiditätsrisiken gering. Dennoch könnten Liquiditätsengpässe entstehen, wenn nicht genug liquide Mittel für Verpflichtungen vorhanden sind. Diese Risiken werden durch das Ertragsrisiko beschrieben, das entsteht, wenn Erträge nicht ausreichen, um Kosten zu decken. Ertragsrisiken werden durch striktes Kostencontrolling gesteuert. Die Gesellschaft überwacht regelmäßig Kosten im Verhältnis zu Erträgen und ergreift bei Bedarf sofortige Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Vierteljährliche Berichte über Gewinn- und Verlustrechnung sowie Liquiditätsübersichten ermöglichen es der Geschäftsleitung, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, falls Erträge nicht ausreichen, um laufende Kosten zu decken. Allgemeine operationelle Risiken Operationelle Risiken sind für die CM-Equity AG bedeutend und umfassen interne Versäumnisse, menschliches oder systemisches Versagen sowie externe Ereignisse. Die Einhaltung von Compliance-Vorgaben ist entscheidend zur Begegnung der Risiken. Eine spezielle Compliance-Organisation überwacht Organisations- und Ablaufprozesse gemäß Entscheidungen der Geschäftsleitung und dem Organisationshandbuch. Eine fachlich qualifizierte Mitarbeiterin, unabhängig von der Geschäftsleitung, wurde mit der Compliance-Verantwortung betraut. Sie identifiziert Schwachstellen und sichert die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Personalrisiken Personalrisiken, wie Mitarbeiterausfälle und mangelnde Leistungsbereitschaft, können die Ausführung von Dienstleistungen entscheidend beeinflussen. Die Gesellschaft steuert Personalrisiken durch eine sorgfältige Personalauswahl, Motivierungsmaßnahmen und regelmäßige Schulungen. Ein geeignetes Vergütungssystem fördert die Leistungsbereitschaft und verhindert unangemessene Risikoallokationen. Geltende Vertretungs- und Urlaubsregelungen gewährleisten eine kontinuierliche Betriebsbereitschaft. Die Geschäftsleitung führt regelmäßige Abstimmungen mit der Personalabteilung und jährliche Mitarbeitergespräche zur Überprüfung von Zufriedenheit, Leistung und Entwicklung durch. Risiken im Geschäftsmodell Die CM-Equity AG agiert in verschiedenen Bereichen, darunter Unternehmensberatung, Anlagevermittlung, Vermögensverwaltung, und im B2B-Geschäft für Finanzdienstleistungen. Es besteht das Risiko, dass das Geschäftsmodell nicht mehr marktfähig ist oder wichtige Trends im Finanzsektor nicht erkannt werden. Dynamische Marktveränderungen und regulatorische Neuerungen können das Geschäftsmodell beeinflussen. Die Gesellschaft reagiert aktiv auf Marktveränderungen und pflegt eine offene Kommunikation mit Aufsichtsbehörden, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Die Geschäftsleitung führt regelmäßig eine kritische Bewertung des Geschäftsmodells durch und diskutiert potenzielle Anpassungen. Reputationsrisiken Das Reputationsrisiko ist entscheidend für den Geschäftserfolg der CM-Equity AG. Es besteht die Gefahr, dass Kundenvertrauen durch Fehlverhalten oder mangelnde Kompetenz beeinträchtigt wird. Mangelnde Betreuung oder rechtliche Probleme können zu schweren Imageschäden führen, sogar bis zur Insolvenz. Die Gesellschaft reagiert proaktiv, indem sie Kunden und Handelspartner betreut und mit Aufsichtsbehörden kommuniziert. Strenge Compliance-Vorgaben minimieren Reputationsrisiken. Ein aktives Beschwerdemanagement erkennt und vermeidet frühzeitig Reputationsrisiken. Bedeutende Kundenbeschwerden werden in Geschäftsleitungssitzungen behandelt, und sofortige Maßnahmen zur Risikominderung werden ergriffen. Rechtsrisiken Rechtsrisiken umfassen mögliche negative Folgen durch neue Gesetze, Vertragsmängel oder undurchsetzbare Vereinbarungen. Die Gesellschaft trägt hohe Rechtsrisiken, insbesondere bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen. Klare Dokumentation minimiert Haftungsrisiken. Neue Gesetze erfordern umfassende Anpassungen. Die Implementierung erfolgt unter Einbindung aller Bereiche und externer Rechtsberatung. Branchenstandards dienen als Leitlinie für die Risikobewältigung. Die Geschäftsleitung prüft regelmäßig Verbandsmitteilungen und leitet Maßnahmen ab. Kundenbeschwerden dienen als Frühwarnsystem. Branchenforen und Verbandsaktivitäten unterstützen die Überwachung von Rechtsänderungen. Informations- und IT-Risiken Informations- und IT-Risiken betreffen die Integrität, Verfügbarkeit, Authentizität und Vertraulichkeit von Daten und Systemen und sind von großer Bedeutung für den Geschäftsbetrieb. Die Gesellschaft legt den Schutzbedarf für IT-Systeme fest und leitet entsprechende Schutzmaßnahmen ab. Der Informationssicherheitsbeauftragter überwacht die IT-Systeme anhand von regelmäßigen Risikoanalysen und vergleicht Sollmaßnahmen mit den implementierten Maßnahmen. Basierend auf den Ergebnissen der Risikoanalyse identifiziert die Gesellschaft verbleibende Restrisiken und ergreift notwendige Maßnahmen zur Risikominderung. Wesentliche Ergebnisse und Maßnahmen werden dem Risikocontrolling mitgeteilt und fließen in die Management- und Berichtsprozesse zu operationellen Risiken ein. Die Interne Revision prüft den IT-Bereich jährlich. Ökonomische Perspektive der Risikotragfähigkeit Gemäß dem Risikotragfähigkeitsleitfaden ICAAP basiert die ökonomische Perspektive auf der Methodik des Instituts. Dabei ist vom Institut sowohl auf Seite der Risikoquantifizierung als auch auf Seite des Risikodeckungspotenzials eine Betrachtung auf ökonomischer Basis durchzuführen, die auch solche Bestandteile umfasst, die in der Rechnungslegung und in den aufsichtlichen Eigenmittelanforderungen nicht oder nicht angemessen abgebildet werden. Die Risikotragfähigkeit beschreibt die maximal mögliche Vermögensreduktion der Gesellschaft, bevor eine Existenzgefährdung eintreten kann. Das Gesamtrisiko darf diese maximale Risikotragfähigkeit nicht überschreiten. Das Risikodeckungspotential entspricht der gesamten Risikotragfähigkeit der Gesellschaft und stellt das Gesamtlimit der zugelassenen Risikopositionen dar. Die Limite werden zum Ende jedes Kalenderquartals überwacht und neu berechnet. Sie werden jährlich - falls das dynamische Marktumfeld es notwendig macht auch unterjährig - von der Geschäftsleitung festgelegt. Die Anforderungen, die an die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Selbständigkeit bzw. an die Existenzsicherung eines Instituts gestellt werden und die Risikoneigung des Vorstandes bestimmen im Einzelfall den Umfang und den Inhalt der zu berücksichtigenden Abzugsposten. Als Gesamt-Risikolimit wird der Teil der Risikodeckungsmasse berücksichtigt, der unter Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Selbständigkeit und unter Sicherung der Existenz des Instituts zur Deckung schlagend werdender Risiken in Anspruch genommen werden kann. Das Gesamt- Risikolimit steht damit zur Ableitung konkreter Teil-Risiko-Limite für die wesentlichen Risiken (Adressausfallrisiko, Marktpreisrisiko, operationelles Risiko) zur Verfügung. Liquiditätsrisiken sowie sonstige Risiken werden nicht in die Risikotragfähigkeitskonzeption (= keine Vergabe von Risiko-Limiten) einbezogen. Die Risiken werden vielmehr pauschal im Risikopuffer (Differenz zwischen Risikodeckungsmasse und Gesamtrisikolimit) berücksichtigt. Stresstests Das Institut hat im Berichtsjahr seine internen Verfahren im Hinblick auf Stresstest aktualisiert. Dabei wurde ein detailliertes Stresstest Programm entwickelt, das sämtliche Stresstests in Bezug auf die wesentlichen Risiken sowie auf Gesamtunternehmensebene auflistet und beschreibt. Die Stresstests unterteilen sich in Szenarioanalysen, Sensitivitätsanalysen sowie inverse Stresstests und werden je nach Art täglich, vierteljährlich oder jährlich ausgeführt. Normative Perspektive der Risikotragfähigkeit In der normativen Perspektive sind alle regulatorischen und aufsichtlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Das Institut unterliegt den Eigenkapitalanforderungen gem. IFR. Die normative Perspektive der Risikotragfähigkeit wird als Komponente des gesamten Risikomanagements betrachtet. Die Ergebnisse fließen u.a. in die vierteljährlichen Risikoberichte ein und werden als Teil der gesamten Risikoberichterstattung im strategischen und operativen Entscheidungsprozess berücksichtigt. Das laufende Ergebnis nimmt eine Schlüsselrolle bei der Grenzeinhaltung ein. Mithilfe von regelmäßigen Abweichungsanalysen zur Kontrolle der Profitabilität der einzelnen Geschäftsbereiche und Einhaltung der Budgets soll das laufende Ergebnis stets überwacht werden, um bei negativen Abweichungen zeitnah Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Kapitalplanungsprozess Zur Sicherstellung der normativen Risikotragfähigkeit hat das Institut einen Kapitalplanungsprozess implementiert, der die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Mindestkapitalgrenze gewährleistet und Bestandteil der strategischen Planung ist. Die Geschäftsleitung ist dabei stets eingebunden, und die Kapitalplanung erfolgt parallel zur Jahresplanung über einen mehrjährigen Zeitraum gemäß MaRisk (AT 4.1 Nr. 11). Dabei werden Änderungen in Geschäftstätigkeit, strategischen Zielen und wirtschaftlichem Umfeld sowie mögliche adverse Entwicklungen berücksichtigt. Neben Risiken mit einer quantitativen Limit-Definition im Risikotragfähigkeitskonzept sind auch Risiken zu erfassen, für die es keine regulatorische Kapitalbehandlung gibt. Die Kapitalplanung soll zukünftige Entwicklungen frühzeitig antizipieren und den Eigenkapitalbedarf der nächsten Perioden einschätzen, um notwendige Maßnahmen abzuleiten. Das Verfahren wird mindestens jährlich auf seine Eignung geprüft, insbesondere hinsichtlich der Konformität mit MaRisk und institutsindividuellen Besonderheiten. IX. Prognose- und ChancenberichtAufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen regulatorischen Anforderungen und der damit verbundenen erheblichen Kostensteigerungen hat die Geschäftsleitung die Sinnhaftigkeit der Fortführung des operativen Geschäfts im Rahmen eines regulierten Wertpapierinstituts geprüft. Um die Kostendeckung bei den aktuellen, geringen Geschäftsaktivitäten und -aussichten sicherzustellen, wäre eine signifikante Steigerung der Provisionseinnahmen erforderlich, was derzeit nicht realistisch ist. Weitere Kostensenkungen sind aufgrund der bereits reduzierten Mitarbeiterzahl im Verwaltungsbereich kaum noch möglich. Zudem stehen keine stillen Reserven zur Verfügung, um durch außerordentliche Erträge die wirtschaftliche Lage zu verbessern. Eine Veräußerung des derzeitigen Anlagevermögens wird ausgeschlossen. Das im Vorjahr begonnene Schiedsgerichtverfahren konnte im Juni 2024 beigelegt werden, die Gesellschaft erhielt gemäß Gerichtsurteil eine Entschädigungszahlung im hohen sechsstelligen Bereich. Das Schiedsverfahren beanspruchte jedoch über ein Jahr hinweg erhebliche Kapazitäten, insbesondere auf Vorstandebene, was das operative Geschäft zusätzlich beeinträchtigte. Die Geschäftsleitung plant daher, sämtliche Finanzdienstleistungslizenzen in der zweiten Jahreshälfte zurückzugeben und den Unternehmenszweck zu ändern. Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 soll das laufende Vermögensverwaltungsgeschäft in eine neu zu gründende, von bisherigen Mitarbeitern geführte Vermögensverwaltung ausgegliedert werden. Das Firmenkundengeschäft ist aufgrund fehlender Personalkapazitäten bereits Mitte des Jahres weitgehend zum Erliegen gekommen. Für den Bereich Eigenhandel für Dritte im Rahmen des Krypto Portals wird aktiv nach rechtlich sicheren Alternativlösungen von Drittanbietern gesucht.
München, 2.08.2024 Michael Kott, Vorstand Jens Brunke, Vorstand BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE GRUNDLAGENMit Verschmelzungsvertrag vom 08.08.2014 sowie Beschluss der Hauptversammlung vom 08.08.2014 wurde die CM-Equity AG & Co. KG Financial Services auf die CM-Equity AG als übernehmender Rechtsträger verschmolzen. Die Eintragung ins Handelsregister (Amtsgericht München) unter der Nummer HRB 143533 erfolgte am 22.09.2014. Das Stammkapital der CM-Equity AG wurde in diesem Zuge von TEUR 115 auf TEUR 500 erhöht. Die der CM-Equity AG als persönlich haftende Komplementärin der CM-Equity AG & Co. KG Financial Services mit Schreiben der BaFin vom 08.10.2010 erteilte Erlaubnis für das Erbringen von Finanzdienstleistungen besteht fort. Sie gilt nach Erlöschen der CM-Equity AG & Co. KG für das Erbringen von Finanzdienstleistungen der CM-Equity AG im eigenen Namen und für eigene Rechnung. Hierüber wurde der Vorstand der CM-Equity AG mit BaFin-Schreiben vom 16.07.2014 in Kenntnis gesetzt. Der Jahresabschluss der CM-Equity AG für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des deutschen Aktiengesetzes, der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften der Satzung aufgestellt. Die CM-Equity AG hat als Wertpapierinstitut im Sinne des § 2 Abs. 1 WpIG auf den Jahresabschluss nach § 340a HGB, unabhängig der Größenkriterien des § 267 HGB, die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 2 Abs. 1 RechKredV entsprechend Formblatt 1. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in der Staffelform gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bewertet. Die Bewertungsmethoden der Vorjahre wurden beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken und den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberechtigungen vorgenommen. Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die sich im Anlagebestand der Gesellschaft befinden, werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung des Handelsbestandes erfolgt gem. § 255 Abs. 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert mit dem zum Abschlussstichtag ermittelten Marktpreis abzüglich eines Risikoabschlages nach § 340e Abs. 3 HGB. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 3 Jahren gemindert. Sachanlagen werden zu den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der steuerlichen zugelassenen Zeiträume linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden analog § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang erfasst. Im Fall einer andauernden Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht durch Grundpfandrechte o. ä. gesichert. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Der Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" wird gem. § 340e Abs. 4 HGB in Höhe von 10% des Nettoertrags des Handelsbestandes gebildet bzw. aufgestockt. Forderungen in Fremdwährung werden zu ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände, die auf Fremdwährung lauten, beträgt TEUR 1.332 (Vorjahr TEUR 1.331). Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Gesamtbetrag der Schulden, die auf Fremdwährung lauten, beträgt TEUR 11 (Vorjahr TEUR 84). III. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 1 dargestellt. Die Bilanzposten "Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere", "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere", "Beteiligungen" sowie "Anteile an verbundenen Unternehmen" enthaltenen Wertpapiere, die gem. § 35 Abs. 1 Nr. 1 RechKredV wie folgt aufgeteilt werden:
Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Bilanzposten werden in der folgenden Tabelle dargestellt:
* Unter den sonstigen
Vermögensgegenständen werden u.a.
Krypto-Währungen erfasst
Als beizulegender Zeitwert der Finanzinstrumente des Handelsbestands wurde der amtliche Schlusskurs der jeweiligen Heimatbörsen bzw. Referenzmarktplatz herangezogen. Dieser wird bei ausländischen Heimatbörsen in Euro umgerechnet. Als Risikoabschlag nach § 340e Abs. 3 HGB wurde der auf das Portfolio ermittelte Value at Risk in Höhe von insgesamt TEUR 39 (im Vorjahr TEUR 91) angesetzt. Bei der Ermittlung des Value at Risk wurden die Methode der historischen Simulation herangezogen und folgende Annahmen getroffen:
Damit entsprechen die Annahmen den quantitativen Vorgaben des Artikels 365 CRR (Verordnung (EU) Nr. 575/2013). Die institutsintern festgelegten Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand wurden im Berichtsjahr nicht verändert. Im Sachanlagevermögen sind wie im Vorjahr keine im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzten Grundstücke und Bauten vorhanden. Der Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung beläuft sich zum Abschlussstichtag auf TEUR 30 (im Vorjahr TEUR 16). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden u. a. Forderungen aus einbezahltem Kapital einer bereits liquidierten Gesellschaft in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 0) ausgewiesen. Die Mietkaution in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 18) für das Büro in der Kaufingerstraße ist in dieser Position ebenfalls enthalten. Des Weiteren sind noch ausstehende Transfers in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 3) sowie Forderungen gegenüber dem Vorstand in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 5) bilanziert. Vorsteuern, die erst im Folgejahr zum Abzug kommen, werden in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2) ausgewiesen. Die das Vorjahr betreffende Umsatzsteuer-Forderung in Höhe von TEUR 10 (im Vorjahr TEUR 10) bleibt ebenfalls weiterhin aktiviert, da der diesbezügliche Ausgleich erst im Folgejahr stattfand. Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 992 (im Vorjahr TEUR 835) betreffen in Höhe von TEUR 274 (im Vorjahr TEUR 300) den allgemeinen Geschäftsverkehr. Zudem werden Verbindlichkeiten aus Kapitalertragsteuern i. Z. Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 475 (im Vorjahr TEUR 0) und Verrechnungskonten aus realisierten und nicht realisierten Ergebnissen der Markt- und Risikobewertung in Höhe von TEUR 175 (im Vorjahr TEUR 484) ausgewiesen. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr TEUR 0), aus der Kreditkartenabrechnung für Dezember 2023 in Höhe von TEUR 10 (im Vorjahr TEUR 14), aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 19 (im Vorjahr TEUR 29) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Krankenkassen in Höhe von TEUR 2 (im Vorjahr TEUR 7). Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Bilanzposten werden in der folgenden Tabelle dargestellt:
Es bestehen keine Pfandrechte und ähnliche Rechte an den Verbindlichkeiten. Als passive Rechnungsabgrenzung wurden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, angesetzt. Sowohl aktive als auch passive latente Steuern ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. Das Grundkapital der CM-Equity AG beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 500 und ist in 500.000 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien ä EUR 1,00 aufgeteilt. IV. Erläuterungen zur GuV Die Provisionserträge belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.664 (im Vorjahr TEUR 3.253). Davon entfallen TEUR 1.727 (im Vorjahr TEUR 1.262) auf Umsätze in Drittlandsgebieten, TEUR 932 (im Vorjahr TEUR 1.731) wurden in Deutschland erzielt und TEUR 5 (im Vorjahr TEUR 260) betreffen Umsätze, die im EU-Ausland erwirtschaftet worden sind. Der Handelsbestand weist im Jahr 2023 einen Ertrag des Handelsbestands von TEUR 476 (im Vorjahr TEUR 778) und einen Aufwand des Handelsbestands von TEUR 407 (im Vorjahr TEUR 980) aus. Es fand eine Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. §340g Abs. 4 HGB in Höhe von TEUR 7 statt. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Kostenerstattungen von Firmenkunden in Höhe von TEUR 106 (im Vorjahr TEUR 103) ausgewiesen. Des Weiteren wurden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5 (im Vorjahr TEUR 95) erzielt. Erträge aus Schadensersatzzahlungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 7 (im Vorjahr TEUR 5). Die übrigen betrieblichen Erträge beziffern sich auf TEUR 100 (im Vorjahr TEUR 172) und betreffen hauptsächlich Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 51, Erstattungen aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz in Höhe von TEUR 14 sowie andere sonstige Erträge, davon TEUR 19 (Vorjahr TEUR 12) aus Inaktivitätsgebühren, TEUR 4 (Vorjahr TEUR 0) gegenüber verbundenen Unternehmen sowie TEUR 5 (Vorjahr TEUR 6) aus verrechneten Sachbezügen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.240 (im Vorjahr TEUR 1.753) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Beratungskosten, Büromieten, Hosting- und Wartungskosten für Hard- und Software, Kosten für Daten-Informationsdienste, Aufwendungen durch nicht abziehbare Vorsteuern, Repräsentations- und Reisekosten sowie Aufwendungen aus Währungsdifferenzen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Übernahme von Verlustvorträgen im Rahmen der Verschmelzung der Tochtergesellschaften auf die CM-Equity AG in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 0) sowie aus der Ausbuchung von Restbuchwerten von ausgeschiedenen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens in Höhe von EUR 4,00 (im Vorjahr EUR 13,00) ausgewiesen. Die Position "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft" beläuft sich im Berichtjahr auf TEUR 117 (im Vorjahr TEUR 188) und betrifft die Einzelwertberichtigung von aktuellen Forderungen in Höhe von TEUR 49 sowie den Ausweis von Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr TEUR 0) aufgrund von Uneinbringlichkeit. Die Position "Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft" beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 68 (im Vorjahr TEUR 4) und betrifft in voller Höhe die Herabsetzung der bisherigen Einzelwertberichtigung älterer Forderungen. Unter der Position "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere" werden Abschreibungen auf Finanzanlagen aufgrund dauerhafter Wertminderungen in Höhe von TEUR 1.460 (im Vorjahr TEUR 0) sowie Verluste aus Veräußerungen von Finanzanlagen aus dem Anlagebuch in Höhe von TEUR 49 (im Vorjahr TEUR 237) ausgewiesen. Zusätzlich werden Verlustanteile an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungsabgänge in Höhe von TEUR 4 (im Vorjahr TEUR 50) ausgewiesen. Die Position "Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere" beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 6.827 (im Vorjahr TEUR 1.879) und betrifft in voller Höhe den Verkauf von im Anlagevermögen gehaltenen Wertpapieren. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind aufgrund der vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge sowie des negativen zu versteuernden Einkommens in 2023 nicht angefallen. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug unter Einbezug von zwei Geschäftsleitern 34 (im Vorjahr 33). Beschäftigt wurden ausschließlich Angestellte, davon dreiundzwanzig Vollzeitbeschäftigte und elf Teilzeitbeschäftigte. Die CM-Equity AG, München, wurde durch folgende Vorstandsmitglieder vertreten:
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 299 (im Vorjahr TEUR 309). Der Aufsichtsrat der CM-Equity AG besteht aus folgenden Mitgliedern:
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr TEUR 80 an Vergütung bezogen. Für den bestellten Abschlussprüfer wird ein Gesamthonorar von TEUR 80 (im Vorjahr TEUR 80) veranschlagt. Davon entfallen TEUR 50 für Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 30 auf Prüfungsleistungen nach WpHG für das Berichtsjahr. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 458 (Vorjahr TEUR 532), begründet durch nachfolgende Verträge:
Der in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.033.657,49 wird zum bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.760.007,81 hinzugerechnet, so dass sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.793.665,30 ergibt. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.793.665,30 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschaft hat gemäß einem in 2024 ergangenen Gerichtsurteil eine Entschädigungszahlung im hohen sechsstelligen Bereich erhalten. Das Schiedsverfahren beanspruchte jedoch über ein Jahr hinweg erhebliche Kapazitäten, insbesondere auf Vorstandebene, was das operative Geschäft beeinträchtigte. Im Rahmen einer Neuausrichtung plant die CM-Equity AG, im Verlauf des Jahres 2024 sämtliche Finanzdienstleistungslizenzen zurückzugeben. Hierbei soll Kunden- und Mitarbeiterorientiert vorgegangen werden. Diese Ereignisse stellen Vorgänge von besonderer Bedeutung dar, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.
München, 2. August 2024 Michael Kott, Vorstand Jens Brunke, Vorstand Anlagegitter
Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 31. Juli 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CM-Equity AG, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CM-Equity AG, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CM-Equity AG, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der CM-Equity AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2023 erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.), unter besonderer Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen (IDW PH 9.520.1). Unsere "aufsichtlichen Feststellungen" einschließlich einer "zusammenfassenden Schlussbemerkung" der Prüfungsergebnisse enthält der Abschnitt B. Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt G. unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
München, den 2. August 2024 KPMC
Audit GmbH
MÜLLER, Wirtschaftsprüfer PAULUS, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die Tätigkeiten des Vorstands im Geschäftsjahr 2023 laufend überwacht. Anhand der laufenden Geschäfts- und Risikoberichtserstattung erlangte der Aufsichtsrat umfassende Informationen, die insbesondere in den turnusmäßigen Aufsichtsratssitzungen mit dem Vorstand diskutiert wurden. Zudem wurde die Kontrollfunktion auch anlassbezogen wahrgenommen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 sowie der Lagebericht der CM-Equity AG, welche vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellt wurden, wurden durch die KPMC Audit GmbH geprüft. Der Abschlussprüfer wurde von der ordentlichen Hauptversammlung am 13. Dezember 2023 zum Prüfer der Abschlüsse des Geschäftsjahres 2023 gewählt. Der Abschlussprüfer hat festgestellt, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten worden sind und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die zu prüfenden Jahresabschlussunterlagen und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat vorab zur umfassenden Information übermittelt. Die Abschlussunterlagen und der Prüfungsbericht wurden in der Aufsichtsratssitzung am 30. August 2024 ausführlich diskutiert. Daneben wurden auch die Ergebnisse der internen Revision sowie Risikoberichterstattung einbezogen. Wesentliche und kritische Bilanzpositionen wurden vom Aufsichtsrat auf Plausibilität geprüft. Die Prüfung umfasste insbesondere folgende Punkte:
Im Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keinen Anlass, Einwendungen gegen die geprüften Jahresabschlussunterlagen zu erheben. Der Aufsichtsrat stimmt somit dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigt den ihm vorgelegten Jahresabschluss der CM-Equity AG. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Ergebnisses stimmt der Aufsichtsrat zu.
München, 30. August 2024 Sebastian Schütz Dr. Rolf Deml Jørgen Thorsted |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Personenbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Personenbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Personenbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen