CMC COLI Maritime Consulting GmbH
Selbe AdresseGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonas Ball seit 9.5.2025 | Prokura |
Mario Wodrich seit 9.5.2025 | Prokura |
Phillip Harstrick seit 27.6.2019 | Prokura |
Axel Gans edler Freiherr zu Putlitz-Lürmann seit 9.6.2015 | Prokura |
Holger Dieter Flindt seit 17.4.2015 | Prokura |
Margit Maria Bursinski seit 17.4.2015 | Prokura |
Gunnar Brock seit 17.4.2015 | Prokura |
Anna Victoria Schroeder seit 28.11.2011 | Geschäftsführer |
Daniel Erich Baum seit 28.11.2011 | Geschäftsführer |
Martin Baum seit 11.1.2006 | Geschäftsführer |
Harald Baum seit 10.1.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 29.35% | |
| 29.35% | |
| 29.35% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Pantaenius Holding GmbHEigenbeteiligung | 11.20% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pantaenius GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Erläuterungen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Pantaenius GmbH mit Sitz in Hamburg, wird im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 63896 geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung abgeschrieben bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer i.d.R. linear abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Transaktionskurs umgerechnet und mit dem Stichtagskurs bewertet. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 4 dieses Anhangs dargestellt. Es bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin (Pantaenius Holding GmbH) in Höhe von TEUR 456 (Vorjahr: TEUR 115), die in Höhe von TEUR 341 zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge von TEUR 272 (Vorjahr: TEUR 284) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr, ansonsten haben sie eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen zum 31.12.2023 zinslos gewährte Kredite an die Geschäftsführung in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 88). Im Berichtsjahr wurden Tilgungszahlungen in Höhe von TEUR 1 geleistet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten, Kosten der Schaden- und Vertragsbearbeitung und ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. B. Ergänzende Angaben I. Geschäftsführung Die Geschäftsführer/-in sind:
Die Bezüge der Geschäftsführung betragen für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 692 (Vorjahr: TEUR 645). II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 hatte die Gesellschaft folgende Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen und Dienstleistungsverträgen für die angemieteten Büros sowie Leasingverpflichtungen für PKW und PC-Hardware:
III. Mutterunternehmen Die Pantaenius Holding GmbH, Hamburg, ist Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB. Die Pantaenius Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten sowie den kleinsten Kreis des Unternehmens auf. Der Jahresabschluss der Pantaenius GmbH wird in den Konzernabschluss der Pantaenius Holding GmbH einbezogen, der im Bundesanzeiger zu hinterlegen ist. IV. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 118. V. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.651.689,98 vollständig an die Gesellschafterin auszuschütten.
Hamburg, den 13.03.2024 Die Geschäftsführung gez. Harald Baum gez. Anna Schroeder gez. Martin Baum gez. Daniel Baum Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen 1. Geschäftsmodell Seit Jahrzehnten ist die Gesellschaft als Versicherungsvermittler für das Yachtgeschäft unterwegs. Ganz wesentlichen Anteil hieran haben Sportbootkasko-, gefolgt von -haftpflichtversicherungen und weiteren das Produktspektrum ergänzenden Sparten. Der Sitz der Unternehmung und Geschäftsführung ist in Hamburg. In Monaco, in Frankreich und in Polen unterhalten wir jeweils eine Betriebsstätte. Seit 1977 wird das Yachtgeschäft von der Pantaenius GmbH in Hamburg wahrgenommen. Zusammen mit den anderen Firmen der Pantaenius Gruppe in England, am Mittelmeer, Skandinavien, Österreich, Australien und Polen ist Pantaenius weltweit die Nummer 1 für Yachtversicherungen geworden. Grundsätzlich präferieren wir hierbei organisches Wachstum - insbesondere in Form der Gründung von weiteren Firmen im Ausland -, schließen jedoch akquisitionsbasiertes Wachstum nicht aus. 2. Steuerungssystem Mit einer detaillierten Jahresplanung, regelmäßigen Monats- und Quartalsberichten sowie mehreren unterjährigen Prognosen erhalten wir eine fundierte Datenbasis für eine fundierte Entscheidungsfindung. Zusammen mit den monatlichen Kostenstellenabrechnungen, unserem internen Kontrollsystem, und mit den systemseitig hinterlegten klaren Vollmachten und Berechtigungsregelungen lässt sich eine Fehlentwicklung rechtzeitig erkennen. 3. Forschung und Entwicklung Schwerpunkte der letzten Jahre sind - jeweils in enger Zusammenarbeit mit den Versicherern - die Entwicklung neuer Tarife bzw. Tarifstrukturen, die Weiterentwicklung der Versicherungsbedingungen und Restrukturierung der Beteiligungsstrukturen der verschiedenen Versicherer an unterschiedlichen Risiken und Sparten. Daneben tritt die Weiterentwicklung von Vertriebskanälen, wie beispielsweise dem Internet. Weiter vorangetrieben wurde die Digitalisierung aller Geschäftsprozesse sowie der Aufbau einer neuen ERP-Software für die Vertrags- und Schadenverwaltung im Konzernverbund. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war geprägt von einer allmählichen Erholung der globalen Wirtschaft von den Folgen der COVID-19-Pandemie, obwohl das Wachstum in einigen Regionen durch anhaltende Unsicherheiten, wie Handelsspannungen und politische Instabilitäten, gebremst wurde. Die Inflationsraten blieben in vielen Ländern ein zentrales Thema, teilweise getrieben durch die Erholung der Nachfrage, steigende Energiepreise und Lieferkettenprobleme. Zentralbanken reagierten mit einer Anpassung der Geldpolitik, was zu steigenden Zinssätzen führte. Die fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz von Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Blockchain und Automatisierung beeinflussten weiterhin die Produktivität und Geschäftsmodelle in verschiedenen Branchen. Auch die Versicherungsbranche sah sich mit einer zunehmenden Digitalisierung konfrontiert, die von Online-Vertriebskanälen bis hin zu digitalen Schadensabwicklungsprozessen reicht und damit auch Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle von Versicherungsmaklern hat. Das Jahr 2023 stellte die Versicherungsbranche zusammenfassend vor Herausforderungen, insbesondere infolge eines allseits zu beobachtenden Kostenanstiegs, bot aber auch Chancen, beispielsweise durch die Anpassung an digitale Trends, die Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse und die Entwicklung neuer Produkte für eine sich wandelnde Risikolandschaft. Zur Jahresmedienkonferenz vom 25. Januar 2024 des Gesamtverbands der Versicherer heißt es beispielsweise: "In der Schaden- und Unfallversicherung war das zurückliegende Jahr geprägt von nachgelagerten Anpassungen an Schadensaufwendungen wie zum Beispiel Baukosten oder gestiegene Preise für Autoreparaturen. Zwar verbuchte die Sparte ein Beitragswachstum von 6,7 Prozent auf 84,5 Milliarden Euro. Aber der Schadensaufwand legte mit 12,7 Prozent deutlich stärker zu als die Beitragsentwicklung. Allein in der Kfz-Versicherung ergibt sich durch die gestiegenen Preise ein versicherungstechnischer Verlust von rund 2,9 Milliarden Euro. "Jedem eingenommenen Euro standen Ausgaben von 1,10 Euro gegenüber", so Rollinger. Insgesamt ging der versicherungstechnische Gewinn der Sparte um mehr als die Hälfte auf rund 1,5 Milliarden Euro zurück. Für dieses Jahr prognostiziert der GDV in der Schaden- und Unfallversicherung Beitragszuwächse von 7,7 Prozent. "Vor allem die Entwicklung in der Kfz-Versicherung wird voraussichtlich von Nachholeffekten geprägt sein", sagte Rollinger. "Auch steht zu befürchten, dass die Reparaturkosten weiter steigen werden. Daher rechnen wir hier mit einem Beitragszuwachs von zehn Prozent für 2024." Wie sich die aktuelle Situation konkret auf die Prämien auswirken wird, liegt in der Verantwortung der einzelnen Versicherer." 1 Der Bundesverband Wassersportwirtschaft führt nach der erfolgreichen Messe "boot" im Januar 2024 aus: "Trotz sehr schwieriger Rahmenbedingungen - von Wintereinbruch bis Streik - zeigt die "boot Düsseldorf" wieder einmal ihre hervorragende, internationale Branchenpräsenz. Messechef Wolfram Diener ist dementsprechend sehr erfreut über den positiven Messeverlauf." 2
1
https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/versicherer-2023-mit-leichtem-beitragsplus-verhaltener-optimismus-fuer-2024-165654
Abruf vom 01.02.24
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen sich unverändert herausfordernd für unser Unternehmen dar. Hinsichtlich der Inflationsrisiken und Auswirkungen des Angriffskrieges von Russland sehen wir jedoch derzeit keine direkte und nachteilige Auswirkung auf unser Unternehmen. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzschwerpunkte liegen unverändert in Deutschland, gefolgt von der EU und zuletzt anderen Drittländern. Schwerpunkte dabei bilden die jeweiligen Betriebsstätten in Monaco und Polen. Da die Courtageeinnahmen u.a. von der Versicherungsprämie abhängen, wird der größte Anteil am prämienstärksten Umsatz mit Sportboot-Kasko-, gefolgt von Sportboot-Haftpflicht- Versicherungen erzielt. Der Geschäftsverlauf war durchaus saisonüblich mit der Messe "boot" in Düsseldorf als erfolgreichem Auftakt, gefolgt von einer sehr guten Saison. Einzig der Kumulschaden Mitte Oktober an der Ostsee, u.a. stark von Hochwasser geprägt, fiel angesichts seiner Größenordnung dann aus dem Rahmen. Allerdings konnte somit noch einmal gezeigt werden, wo die Stärken unserer Gesellschaft liegen. Durch unser und das der gesamten Pantaenius-Gruppe eigene spezifische Knowhow konnten die Schäden im Wesentlichen noch im Berichtseitraum reguliert werden. Erfreulich entwickelte sich die Ertragskraft insbesondere unserer polnischen Betriebsstätte. 3. Lage Zusammenfassend können wir sagen, dass derzeit keine Entwicklung erkennbar ist, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Pantaenius GmbH erheblich beeinträchtigen könnte. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beurteilen wir insgesamt als gut. 3.1. Ertragslage Die Courtageeinnahmen konnten sowohl am Stammsitz in Hamburg als auch in allen Betriebsstätten wiederholt erheblich gesteigert werden. Neben den turnusmäßigen Prämienerhöhungen war insbesondere Neugeschäft ausschlaggebend. Neben der Courtagsteigerung konnte somit die Anzahl der vermittelten Policen weiter gesteigert werden. Während der Umsatz um gut 12% zulegen konnte, stiegen der Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 9%. Damit konnte der Jahresüberschuss um fast 19% von T€ 3.068 auf T€ 3.652 gesteigert werden. Sehr erfreulich hat sich insbesondere die polnische Betriebsstätte entwickelt. Die französische Betriebsstätte hat weder auf der Ertrags- noch auf der Kostenseite einen nennenswerten Beitrag im Berichtszeitraum geleistet. Aufgrund des allgemein niedrigen Zinsniveaus konnte das Zinsergebnis wie schon in den Vorjahren keinen Ergebnisbeitrag mehr leisten. 3.2. Finanzlage Die derzeitige Planung lässt keinerlei Rückschlüsse auf Liquiditätsengpässe zu. Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich gegenüber dem Vorjahr um € Mio. 4 auf € 4,2 Mio. verringert. Der Rückgang ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -3.068, v.a. bedingt durch die gezahlte Dividende an die Gesellschafterin, durch den negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (T€ 645, Vorjahr: positive Cashflow T€ 3.578) verstärk wurde. Ganz wesentlich haben die Zunahmen der Forderungen aus Leistungen sowie anderer Aktiva gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 3.992 zum Cash-Flow aus der Geschäftstätigkeit beigetragen. Hier waren insbesondere Forderungen gegenüber den Versicherungsgesellschaften aufgrund von Schadenabrechnung des Kumulschadens Ostsee-Hochwasser ganz wesentlich. Das Jahresergebnis und die Abschreibungen trugen mit T€ 3.844 nach im Vorjahr T€ 3.275 zu dem operativen Cashflow bei. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war v.a. aufgrund der Investitionen in das Sachanlagevermögen mit T€ 240 negativ. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen zukünftig entsprechen können. 3.2.1. Kapitalstruktur Das Stammkapital der Pantaenius GmbH beträgt € 2,0 Mio. Die Eigenkapitalquote ist im Vorjahresvergleich gestiegen und beträgt zum Bilanzstichtag 45,7 % (Vorjahr: 43,2 %). Ursächlich hierfür ist das bessere Jahresergebnis. Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 640 auf TEUR 12.418. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Stichtagskurs bewertet. Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Finanzierungsmaßnahmen liegen nicht vor. Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. 3.2.2. Investitionen Die Investitionen des Berichtsjahres bewegen sich auf dem Niveau der Vorjahre. 3.3. Vermögenslage Entsprechend der Ertragslage hat sich die Vermögenslage entwickelt. Forderungen und Verbindlichkeiten, im Wesentlichen resultierend aus dem für die Versicherer durchgeführten In- und Exkasso, entwickelten sich der Prämien- und Schadenentwicklung entsprechend. Die Abrechnungen mit den von uns vertretenen Versicherern erfolgt monats- und quartalsweise. Auf der Aktivseite ist insbesondere die zuvor näher erläuterte Abnahme der liquiden Mittel sowie der deutliche Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände hervorzuheben, während auf der Passivseite eine Abnahme der Steuerrückstellungen zu verzeichnen ist, der insbesondere eine Zunahme der sonstigen Rückstellungen sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüberstehen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Unsere Einschätzungen basieren auf unseren Erwartungen, Planungen und Prognosen. Diese sind mit Unsicherheiten behaftet, für die keine Haftung übernommen werden kann. Unter Einbeziehung aller zur Verfügung stehenden Daten und Erkenntnisse sowie den Abweichungsanalysen früherer Einschätzungen versuchen wir nach bestem Wissen und Gewissen unsere Prognose aufzustellen. Die im Vorjahr angenommene Steigerung der Courtagen in Höhe von knapp 9 % wurde im Berichtszeitraum erreicht. Allerdings verfehlten die gesamten Umsätze einschließlich der sonstigen Erträge das gesteckte Ziel um 1,5 %. Da zudem die Kosten um 6,6 % über dem Plan lagen, wurde der geplante Jahresüberschuss um TEUR 176 verfehlt. Für das kommende Geschäftsjahr wurde eine moderate Umsatzsteigerung einschließlich der sonstigen Erträge von gut 1,5 % und eine 2,2 %ige Kostensteigerung angenommen, so dass wir den diesjährigen Jahresüberschuss halten sollten. Dabei gehen wir davon aus, dass sich die Wirtschafts- und Branchenentwicklung ähnlich wie in 2023 darstellen wird. 2. Risiko- und Chancenbericht Der Kern unseres Geschäftsmodells ist die Vermittlung von Nachfrage und Angebot von Risikoschutz, somit ist das Risiko- und Chancenmanagement integraler Bestandteil unserer Unternehmenssteuerung. Risiken und Chancen liegen in den zu versichernden Risiken, den vermittelten Produkten und den beteiligten Parteien, also den Versicherungsnehmern und Versicherern bzw. deren Vertretern. Die Risiken müssen zuerst erkannt werden, bevor diese entsprechend taxiert und eingeschätzt werden können. Diese sind häufig nicht nur von dem Bootstyp abhängig, sondern auch von dem Fahrtgebiet, der Nutzungsart und letztlich auch vom Versicherungsnehmer. Den entsprechenden Versicherungsschutz zu finden und damit das richtige Produkt und den richtigen Versicherer bedürfen eines sehr guten Sachverstandes und extrem guter Kenntnis der Materie. Unsere Spezialisierung, dass wir als Vermittler allen beteiligten Parteien gerecht werden können, hilft uns in einem schwierigen Marktumfeld mehr Chancen als Risiken wahrzunehmen. Durch die enge Zusammenarbeit mit diversen Versicherern und die immer mehr in den Fokus rückenden Compliance-Vorschriften, ist die Pantaenius-Gruppe und damit die Pantaenius GmbH ebenfalls in den Prozess integriert, die regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen, welche für einen Versicherungsvermittler gelten, sicherzustellen. Die von der Gesellschaft erzielte Courtage hängt u.a. von der Prämienhöhe und damit vom Geschäft unserer Kunden ab. Neben den konjunkturellen Auswirkungen spielen somit auch branchenspezifische Einflüsse eine Rolle. Der wichtigste Produktionsfaktor, unser Personal, und die u.U. daraus resultierenden Risiken werden durch unsere Personalabteilung versucht zu reduzieren. So sollen Personalengpässe rechtzeitig erkannt und systematisch vermieden werden. Durch die Einbindung der EDV in die IT-Landschaft der Pantaenius-Gruppe können Risiken aus diesem Bereich durch höhere Investitionen und mehr Maßnahmen begegnet werden, als dies einem kleineren Unternehmen möglich wäre. Die Konkurrenz durch neue Marktteilnehmer, einschließlich Insurtech-Startups, und die Konsolidierung im Versicherungsmarkt können zu einem verstärkten Wettbewerbsdruck führen. Dies erforderte von traditionellen Versicherungsmaklern eine stärkere Fokussierung auf Kundenservice, Beratungsqualität und innovative Produkte. Die Risikolandschaft für Versicherungen verändert sich mit zunehmenden Cyber-Risiken, dem Klimawandel und damit verbundenen Naturkatastrophen sowie gesundheitlichen Risiken durch Pandemien. Dies eröffnete Möglichkeiten für neue Versicherungsprodukte und -dienstleistungen. Festgeldkonten, soweit diese denn noch von den Banken eingerichtet werden, werden bei zwei namhaften deutschen Großbanken und einer Sparkasse unterhalten. Aufgrund des allgemein gestiegenen Zinsniveaus an den Kapitalmärkten ist künftig wieder mit steigenden Zinserträgen zu rechnen. Die Währungsdifferenzen beruhen im Wesentlichen auf Kursdifferenzen der entsprechend den Policen in Rechnung gestellten Beträge in US-Dollar und Britisches Pfund. Eine Währungsabsicherung ist jedoch unwirtschaftlich. Seit der Russland-Ukraine-Krise haben wir uns zwar von verschiedenen Regionen und von einigen Kunden getrennt, dieses hatte jedoch, wie erwartet, keine wesentlichen Auswirkungen auf unser Kerngeschäft. 2.1. Risikomanagementsystem Ein der Größenordnung des Unternehmens entsprechendes Risikomanagement ist eingerichtet, welches fest in der Geschäftsführung verankert ist. 2.2. Risiken Ein Risiko, dessen Eintritt den Bestand des Unternehmens voraussichtlich gefährden würde, liegt derzeit nicht vor bzw. ist uns nicht bekannt. Dieses gilt auch für die aktuellen Krisen, wie der Russland-Ukraine-Krise sowie gestiegene Inflation. D. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt, da die Risiken aus absicherbaren Preis- änderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, von untergeordneter Bedeutung sind. Die Geschäftsführung versichert, dass nach bestem Wissen im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind.
Hamburg, den 13.03.2024 PANTAENIUS GMBH Die Geschäftsführung gez. Harald Baum gez. Anna Schroeder gez. Martin Baum gez. Daniel Baum Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pantaenius GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pantaenius GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pantaenius GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. April 2024 WIRTSCHAFTSRAT
GMBH
Hans Peter Vorpahl, Wirtschaftsprüfer Dr. Tobias Reiter, Wirtschaftsprüfer |
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