beyerdynamic GmbH & Co.KG

74072 Heilbronn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 101400
Vorher
BEYER DYNAMIC GmbH & Co.beyerdynamic GmbH & Co.
Eingetragen
21.5.1951

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beyerdynamic GmbH & Co.KG

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

beyerdynamic GmbH & Co. KG ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Audiotechnologie mit Hauptsitz in Heilbronn. Seit seiner Gründung im Jahr 1924 hat beyerdynamic eine unvergleichliche Expertise in der Entwicklung und Herstellung von professionellen Audiolösungen aufgebaut und zählt zu den bekanntesten Geräteherstellern im Bereich der Audiotechnik. Das Unternehmen hat sich einen Ruf als Innovator in der Branche erworben und ist bekannt für seine hochwertigen Audiolösungen, die anspruchsvolle Kunden auf der ganzen Welt begeistern. In den Produktbereichen "Creator", "Gaming", "Work&Learn" und "Enjoyment" bietet beyerdynamic Kopfhörer, Headsets, Mikrofone, Gaming- und Home-Office-Produkte an. Sie alle verbindet eines: der unverfälschte Klang. Diesen trägt das Unternehmen seit jeher über die emotionalen Bühnen der Welt, durch die inspirierenden Studios der Städte bis in die Ohren und Herzen der Menschen.

2. Forschung und Entwicklung

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden insgesamt TEUR 4.564 in Forschung und Entwicklung unserer Produkte investiert, das entspricht ca. 6,3 % des Umsatzes. Darin befinden sich TEUR 575 für die Nutzung externer Dienstleister. Die eigene Entwicklungsabteilung umfasste im Berichtsjahr 33 Mitarbeiter. Die Abschreibungen auf die aktivierten Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr TEUR 82,4.

Im Geschäftsjahr 2023 stand im Zeichen der Aufwertung bestehender Produkte. So wurde eine seit Jahren erfolgreiche Mikrofonserie sowohl technisch als auch optisch auf den Stand der Zeit gebracht. Produkte aus den Bereichen Work&Learn und Enjoyment wurden durch Zusatzfunktionen für den Kunden attraktiver gestaltet.
Zum vierten Quartal des Berichtsjahres wurde das Gaming-Portfolio um einen hochwertigen, kabellosen Gaming-Kopfhörer erweitert, der als erstes wireless-Produkt in diesem Segment auf die Bedürfnisse von sog. Gamern zugeschnitten ist.

B. Wirtschaftsbericht
1. Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr wird die Gesellschaft weiterhin durch die Nachfrageentwicklungen des Kopfhörermarktes entscheidend beeinflusst. Nach dem faktischen Ende der Corona-Beschränkungen hat sich die Nachfrage nach den vertriebenen Produkten über alle Kopfhörersegmente noch nicht vollständig erholt. Weiterhin wirken die sich aus mehreren anhaltenden Krisen begründeten Ängste von Händlern und Konsumenten nachfragedämpfend aus. Bei den Energiekosten, die eine geringere Wirkung auf den Unternehmenserfolg haben, konnte eine leichte Entspannung des angestiegenen hohen Einkaufspreisniveaus verzeichnet werden.

Die Engpässe bei den Frachtkapazitäten gingen tendenziell zurück. Ebenso konnte eine leichte Entspannung bei den Kosten für eingehende Frachten registriert werden. Die Gesellschaft konnte einen größeren Teil der Importe durch Seefrachten bewerkstelligen.

2. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr entwickelten sich alle in der Ausrichtung und Produktzusammensetzung unveränderten Geschäftssegmente aufgrund einer deutlich zurückgegangenen Marktnachfrage rückläufig. Dieser Herausforderung begegnete die Gesellschaft mit klarer Fokussierung auf eine erfolgreiche Zukunftssicherung und setzte ein Restrukturierungsprogramm auf. Neben den gebotenen Kostensenkungsmaßnahmen wurde ein umfassendes Personalabbauprogramm initiiert. Die Gesellschaft hat weiterhin kurzfristig eine Ergänzung bzw. Erweiterung der Produktroadmap zur Stabilisierung und perspektivische Steigerung des Umsatzes eingeleitet. Die Vertriebsorganisation wurde ebenfalls neu aufgesetzt sowie der Einstieg in neue zusätzliche Absatzkanäle angestoßen. Das Management überarbeitet die Aufbauorganisation mit dem Ziel, Abläufe effizienter zu gestalten und den Produktentwicklungszyklus deutlich zu verkürzen.

Der Direktvertrieb über eigene Web-Shops und über die Amazon-Plattform (Modell FBA = Fulfillment By Amazon) wurde erneut erfolgreich betrieben. Das B2B-Geschäft mit externen Partnern war durch die schwache Kundennachfrage weltweit rückläufig. Im Geschäft mit der US-Schwestergesellschaft mussten Rückgänge über alle Produktsegmente verzeichnet werden. Das Geschäft mit der Tochtergesellschaft in China befindet sich im Aufbau. Wie in den Vorjahren erfolgreich angewandt, hat die Gesellschaft auf die veränderte Nachfragesituation mit unmittelbar angepassten Einsparmaßnahmen begonnen.

Nach dem deutlich unter dem Umsatz- und Ergebnisplan abgeschlossenen Vorjahr konnte auch im Berichtsjahr der geplante Umsatz nach Produktbereich, Region und Verkaufskanal sowie das Ergebnis nicht erreicht werden. Der Umsatz lag deutlich unter dem Vorjahr in allen Produktbereichen. Ebenso wurden in keiner Region der Vorjahresumsatzwert erreicht. Bei den Verkaufskanälen konnte nur beim Direktgeschäft über den Amazon-Marketplace und die eigenen online-Shops der Vorjahreswert übertroffen werden.

Der Nachfragerückgang ist nach Einschätzung der Gesellschaft bedingt durch eine stark reduzierte Nachfrage aus China und Amerika. Chinesische Kunden fragen aufgrund einer wirtschaftlichen Unsicherheit weniger Produkte nach. In Amerika drückt die anhaltende Inflation und die politische Ungewissheit bzw. Spaltung der Wähler auf die Konsumlaune. In Deutschland und Europa befanden sich alle Volkswirtschaften auf einem geringen bis negativem Wachstumskurs bei gleichzeitig anhaltenden (indirekten) Kriegsgefahren und Inflationsängsten. Die Kunden der Gesellschaft reagieren mit einem zurückhaltenden Konsumverhalten.

Wie im Vorjahr wurden nach Ende des ersten Quartals erneut kräftige Kurskorrekturen in der Gesellschaft eingeleitet. Das Management in enger Abstimmung mit Eigentümern, Beirat und Mitarbeitenden erarbeitete ein Einsparprogramm im Bereich der Sach- und Personalkosten. Die Personalkosten des Folgejahres werden geplant durch ein Restrukturierungsprogramm in allen Funktionsbereichen an die verringerte Nachfrage angepasst. Im Berichtsjahr lief die im Vorjahr begonnene Kurzarbeit aus. Eine Verlängerung oder Neubeantragung bei der Agentur für Arbeit kam nicht in Frage. Die Gesellschaft rechnet mit einem moderaten (Wieder)Anstieg der Kundennachfrage und verringert daher die personellen Kapazitäten in allen Funktionsbereichen.

Der Umsatz vor Erlösschmälerungen (TEUR 72.828) lag aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage deutlich unter dem Planwert und dem Umsatz des Vorjahres. Vor Zinsen und Steuern ist ein negatives Ergebnis von TEUR -3.678 zu verzeichnen.

Das Produktsegment Creating, welches sich im Wesentlichen aus Artikeln des Kerngeschäfts "Professional Headphones" sowie Mikrofonen zusammensetzt, sorgt traditionell für den größten Anteil am Gesamtumsatz (73 % Umsatzanteil). Mit einem Umsatz von TEUR 52.871 wurde das Budget übertroffen und das Niveau des Vorjahres gehalten.

Hierfür sind maßgeblich die langjährigen Topseller verantwortlich, die auch im Berichtsjahr erfreuliche Absatzmengen verzeichnen konnten. Die Produktgruppe "Home & Studio Headphones" erzielte einen Umsatz von TEUR 47.994 und steigerte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um +3 %.

Sowohl die Home & Studio als auch die Stage-Mikrofone verzeichnen hingegen Rückgänge von insgesamt -19 %. Mit einem Umsatz von TEUR 4.521 stehen sie für rund 6 % der Umsätze.

Die weiteren Produktsegmente wie "Enjoyment", "Gaming" und "Work & Learn" lagen allesamt deutlich hinter dem budgetierten Wert und konnten die Umsätze des Vorjahres nicht wiederholen.

Enjoyment stellt dabei das umsatzstärkste Segment nach Creating. Mit einem Umsatz von TEUR 7.156 fallen 10 % der Umsätze in diese Kategorie. Mit Ausnahme vom chinesischen Markt ist der Umsatzrückgang simultan in allen Regionen sowie nahezu allen Produkten festzustellen.

Gleiches gilt für den Gaming Bereich. Wie in den Vorjahren wurde die Mehrzahl der zugehörigen Artikel über die direkten Vertriebskanäle via Amazon Marketplace und dem eigenen OnlineShop verkauft. Insgesamt erzielt das Gaming Segment einen Umsatz von TEUR 5.495 und liegt damit -28 % hinter dem Umsatz des Vorjahres zurück. Positiv zum Umsatz trug das erste wireless Headset in diesem Segment bei, welches im letzten Quartal des Jahres auf den Markt gebracht wurde.

Das Direktgeschäft konnte das sehr gute Wachstum der vergangenen Jahre auch im Berichtsjahr fortsetzen und steuerte mit einem Umsatz von TEUR 19.867 insgesamt 27 % des gesamten Umsatzes bei. Im Vergleich zum Vorjahr wurde in diesem Kanal somit ein Wachstum von +12 % erzielt. Hierbei hat sich der Verkauf über die Plattform Amazon Marketplace im Berichtsjahr weitestgehend etabliert und teilt sich die Umsätze mit dem eigenen OnlineShop nahezu zu gleichen Teilen auf.

Während die bewährten Kundenbeziehungen im Musikfachhandel für die erwarteten Umsätze sorgten, konnte insbesondere das Distributionsgeschäft die Planwerte nicht erfüllen. Nachfragerückgang am Markt sorgte phasenweise für hohe Lagerbestände bei den jeweiligen Distributoren und resultierte in einem sinkenden Auftragseingang sowie Umsatz im Berichtsjahr.

Im Berichtsjahr betrug der Anteil der in Deutschland gefertigten Produkte am Gesamtumsatz 89 % (Vorjahr: 86 %).

Der im kompletten Berichtsjahr anhaltende Nachfragerückgang erforderte die grundlegende Überprüfung und Anpassung der Materialbestandshöhe und -zusammensetzung sowie die Anpassungen der laufenden Bestellungen und der Abnahmeverpflichtungen. Hierzu wurden mit allen Lieferanten Gespräche und Verhandlungen geführt und bis zum Jahresende abgeschlossen.

Die bei den sog. verlängerten Werkbänken nachgefragte Montageleistung wurde ebenfalls der Bestandsentwicklung angepasst. Alle Investitionen wurden reduziert. Lediglich in die Erhaltung der Betriebsbereitschaft und -sicherheit und für die Einführung neuer Produkte wurde investiert.

Der Gesellschaft gelang ein erfolgreicher und praktisch reibungsloser Umstieg auf ein neues integriertes ERP-System (SAP S4/HANA). Die Lieferfähigkeit war zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt.

Der weltweite Nachfragerückgang erforderte auch im Bereich der Tochtergesellschaften Anpassungen.

Die Tochtergesellschaften in Bangalore, Indien, und Singapur wurden im Berichtsjahr geschlossen.

Nachdem im Vorjahr die chinesische Tochtergesellschaft den Geschäftsbetrieb erfolgreich aufgenommen hat, konnte im Berichtsjahr dort das Eigengeschäft ausgeweitet werden. Das Kommissionsgeschäft, also die Erzielung von Kommissionseinnahmen aus der Vermittlung von Geschäften für die berichtende Muttergesellschaft, verlangsamte sich aufgrund der schwächeren Konsumentennachfrage in China. Zusätzlich erbringt die Tochtergesellschaft Unterstützungsdienstleistungen für Abteilungen der Gesellschaft, beispielsweise bei Aufgaben des Qualitäts- oder Projektmanagements oder im Marketing.

Wie im Vorjahr reagierte die Geschäftsleitung frühzeitig und unmittelbar auf die anhaltende Nachfrageschwäche über alle Vertriebskanäle hinweg. Alle Kostenverpflichtungen wurden überprüft und nach Möglichkeit deutlich reduziert. Bei den Beständen wurden Abnahmeverpflichtungen für Material und Handelsware aus früheren Produktentwicklungen, bei denen das Absatzpotential sich als zu hoch herausstellte, in Verhandlungen mit den Lieferanten reduziert bzw. storniert und aufgelöst. Die Gesellschaft startete im Herbst des Berichtsjahres ein Restrukturierungsprogramm, da die Geschäftsleitung absehen konnte, das die anderen Einsparmaßnahmen nicht ausreichend sein werden und eine schnelle kurzfristige Erholung der wirtschaftlichen Situation mit entsprechendem Anstieg der Kundennachfrage nach Produkten nicht absehbar ist. Daher wurden über alle Funktionen hinweg Stellen abgebaut. Die Summe aller Maßnahmen verhinderte, dass die Gesellschaft einen noch höheren Verlust verzeichnen musste.

3. Lage des Unternehmens
a) Ertragslage

Die Umsätze im Geschäftsjahr belaufen sich nach Erlösschmälerungen auf TEUR 71.368 und liegen damit unter den normalisierten Umsätzen des Vorjahres (TEUR 80.141). Die detaillierte Betrachtung der Umsatzentwicklung zeigt, dass im Jahr 2023 die Inlandsumsätze auf TEUR 24.670 (Vorjahr: TEUR 25.824) erneut gesunken sind. Die Auslandsumsätze in Höhe von TEUR 46.698 sanken ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (TEUR 56.123) um TEUR 9.424.

Die Materialaufwandsquote hat sich verringert auf 37,4 % (Vorjahr: normalisiert 39,5 %). Hauptgründe hierfür sind gesunkene Eingangsfrachtkosten und eine Veränderung des Produktmix in Richtung eines geringeren Anteils an verkaufter Handelsware.

Im Berichtsjahr verzeichnete die Gesellschaft aus der Fremdwährungskursdifferenzen, hauptsächlich USD, einen Verlust von TEUR -291.

Das operative Betriebsergebnis beläuft sich auf TEUR 1.116. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR -4.852 war deutlich beeinflusst durch verschiedene (Sonder-)Effekte. Neben dem maßgeblich durch Zinsaufwand geprägten Finanzergebnis (TEUR -1.279) und den Ergebnisanteilen der stillen Gesellschafter (TEUR 173) sowie der Auflösung einer Steuerrückstellung aus Vorjahren (TEUR 205) beeinflussten insbesondere die im Geschäftsjahr beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen (TEUR 4.529) das Jahresergebnis.

Die Geschäftsleitung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres nicht zufrieden, da die geplanten Ziele nicht erreicht wurden bzw. aufgrund der anhaltenden Nachfrageschwäche nicht erreicht werden konnten. Das negative Jahresergebnis spiegelt jedoch in der Hauptsache die unverzüglich eingeleiteten Maßnahmen der Geschäftsleitung wider, um auf die anhaltenden Marktbedingungen zu reagieren. Erneut war das Geschäftsjahr somit stark von Sondereffekten geprägt.

b) Finanzlage

Der Finanzmittelfonds nach DRS 21 ist zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 271 auf TEUR 2.098 angestiegen.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 4.419 hat sich erholt (VJ TEUR -3.199). Die Haupteffekte bilden gestiegene Rückstellungen, u.a. aus Restrukturierung, gesunkene Bestände und gesunkene Forderungen, welche das negative Periodenergebnis überwiegen.
Die kurzfristigen Darlehen betragen zum Bilanzstichtag noch TEUR 34 und haben eine vertragliche Restlaufzeit von 10 Monaten. Die Gesellschaft verfügt über Kreditlinien insgesamt in Höhe von TEUR 9.500. Zum Stichtag nutzte die Gesellschaft die Kreditlinie in Höhe von TEUR 1.500.

Die wesentlichen Investitionen im Berichtsjahr (TEUR 646) betrafen die Beschaffung von Werkzeugen, z.B. für die Produkte MMX200 wireless (TEUR 145), DT770 Pro X Limited Edition (TEUR 52) und die Werkzeuge im Rahmen des Facelifts der M-Serie (Mikrofonfamilie; TEUR 47). Des Weiteren wurde investiert in die Komplettierung der Nittoku-Maschine (TEUR 63) und Werkzeuge für die Produktion des neu entwickelten 'New Tesla-Systems' (TEUR 57). Die weiteren Investitionen waren für IT-Sicherheit und -Ausrüstung.

Die Lieferantenverbindlichkeiten, bei denen die Firma grundsätzlich weiterhin Skontomöglichkeiten nutzt, haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.055 erhöht um TEUR 507 auf TEUR 2.562. Die Bestelltätigkeit hat sich nach erfolgreicher Einführung des neuen ERP-Systems, der Stabilisierung der Lieferketten und des geringeren Bestellvolumens normalisiert.

Die solide Kapitalstruktur des Unternehmens - weiterhin maßgeblich geformt durch Gesellschafterdarlehen - bildet weiterhin die tragfähige Basis für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt TEUR 18.157 und resultiert in einer Eigenkapitalquote von 59,1 % (Vorjahr: 66,9 %).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres zu jeder Zeit gewährleistet.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr ausgehend von TEUR 37.277 um TEUR -6.537 auf TEUR 30.740 erneut verringert.

Der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen liegt praktisch unverändert bei 14,8 % gegenüber 14,5 % im Vorjahr. Die Zusammensetzung des Sachanlagevermögens verändert sich trotz der verstärkten Investitionstätigkeit in Werkzeuge aufgrund des geringen Investitionsvolumens nur leicht.

Die gesunkene Bilanzsumme beruht auf dem Rückgang der Flüssigen Mittel - verursacht durch die Rückzahlungen von Kreditverbindlichkeiten und Veränderungen bei den Stillen Gesellschaftern.

Die Vorratsbestände mit einem Anteil von 45,6% (Vorjahr 47,3%) am Gesamtvermögen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 17.626 auf TEUR 14.004 verringert. Zu dieser Entwicklung trug ein konsequentes Bestandsmanagement maßgeblich bei.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 8.664 auf TEUR 7.990 verringert. Diesem Rückgang liegen im Wesentlichen die rückläufigen Forderungen aus der Belieferung der US-Schwestergesellschaft zugrunde.

Auf der Passivseite resultiert die Veränderung im Wesentlichen aus der Verringerung der Kreditverbindlichkeiten sowie der Bildung von Kapitalrücklagen zur Deckung des Jahresfehlbetrags zu Lasten der Gesellschafterdarlehenskonten. Gegenläufig hat sich die Neubildung der Restrukturierungsrückstellung ausgewirkt.

Die Eigenkapitalrendite - Jahresüberschuss zzgl. Gewinnanteil der stillen Gesellschafter bezogen auf das durchschnittlich gebundene wirtschaftliche Eigenkapital - beträgt für das Jahr -23,3 % (Vorjahr: 11,9 %).

d) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsätze im Geschäftsjahr belaufen sich nach Erlösschmälerungen auf TEUR 71.368 und liegen damit um -10,9 % unter den normalisierten Umsätzen des Vorjahres (TEUR 80.141).

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verringerte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.206 auf TEUR -5.064.

e) Angaben zur Arbeitnehmerschaft
Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl lag im Berichtsjahr bei 439 Mitarbeitenden, davon 204 im kaufmännischen Bereich und 235 im gewerblichen Bereich. Die normalisierten Personalkosten sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr um -5,1 % gesunken, die Personalkostenquote lag bei 36,8 % (Vorjahr 34,9 %). Der Grund für den Anstieg liegt in der verzögerten Anpassung des Personalaufwandes an den Umsatzrückgang.

Bis Juni 2023 hatten wir aufgrund der schlechten Umsatzsituation Kurzarbeit im Unternehmen. Neben der erwähnten Kurzarbeit waren dies insbesondere: Einstellungsstopp, Abbau der Zeitkonten, Überstunden und Samstagsarbeit.
Da die geplanten Einsparungen durch die Kurzarbeit nicht erzielt werden konnten, musste sich gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung auf ein Restrukturierungsprogramm geeinigt werden. Die dazugehörige Unternehmerentscheidung wurde im Juli 2023 festgelegt, die genauen Inhalte (Freiwilligenprogramm, Teilinteressenausgleich und Sozialplan) wurden bis Anfang Dezember 2023 verhandelt. Somit begann im Dezember 2023 die erste Stufe der Restrukturierung.
Der Krankenstand blieb mit durchschnittlich 6,8 % auf dem gleichen Level wie im Vorjahr.
f) Angaben zur Aus- und Weiterbildung

Aufgrund der im Juni vereinbarten Unternehmerentscheidung und der anstehenden bzw. immer noch andauernden Restrukturierung fanden im Berichtsjahr 2023 keine großen Programme im Rahmen der Weiterbildung statt. Fachbereichsspezifische sowie notwendige Schulungen wurden durchgeführt, ansonsten gab es keine großen Projekte im Rahmen der Personalentwicklung.
Zwei Auszubildende (1 x Industriekaufmann, 1 x Fachkraft für Lagerlogistik) sowie eine duale Studierende (Industrial Management) haben ihre Ausbildungen bzw. ihr duales Studium begonnen.
Die vorgeschriebenen Unterweisungen zur Arbeitssicherheit wurden ebenfalls wie in jedem Jahr ordnungsgemäß durchgeführt.
Die Teilnahme an der Berufsweltmesse im Oktober 2023 hat dazu beigetragen, die regionale Attraktivität des Unternehmens zu stärken.

g) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Die leicht gesunkenen Geldmittel in Verbindung mit der hohen Rückführung von Kreditmitteln im Berichtsjahr erlauben es, die Vermögens-, und Finanzlage der Gesellschaft weiterhin als stabil zu bezeichnen. Zum Berichtszeitpunkt nutzt die Gesellschaft die bestehenden Kreditlinien in einem Teilbetrag von TEUR 1.500 (VJ: TEUR 4.500). Unter Beachtung der vorhandenen aktiven Mittel wäre die Gesellschaft rechnerisch schuldenfrei. Wie in den Vorjahren finanziert die Gesellschaft die US-Schwestergesellschaft und die chinesische Tochtergesellschaft durch Forderungen / Darlehen und Eigenkapital (China).

C. Prognosebericht 

1. Chancenbericht

Im Berichtsjahr setzte sich der im Vorjahr begonnene Umsatzrückgang fort. Die Kundennachfrage nach den Produkten der Gesellschaft konnte aufgrund einer unzureichenden Vertriebsorganisation nicht ausreichend bedient werden.

Mit der kompletten Neuausrichtung des Vertriebes in Kombination mit einer neuen Produkt-Roadmap (sowohl Consumer- wie auch Pro Audio-Produkte) und weiteren Anpassungen der Aufbauorganisation wurde die Grundlage für die neue strategische Ausrichtung der Gesellschaft gelegt. Dadurch wird die Basis für eine zukünftige positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft zeitnah gelegt. Die Planungen für das Geschäftsjahr 2024 gehen von einem starken Umsatzwachstum und einem deutlich verbesserten Ergebnis aus.

Die im Vorjahr gegründete chinesische Tochtergesellschaft in China absolvierte erfolgreich das erste operative Geschäftsjahr. Im neuen Geschäftsjahr wird sich dieser Trend fortsetzen.

Die Gesellschaft schloss zu Beginn des Geschäftsjahres mit der erfolgreichen Einführung eines neuen integrierten ERP-Systems das in den Vorjahren begonnene Projekt erfolgreich ab. Damit wird erreicht, dass die Gesellschaft schneller auf Nachfrageschwankungen reagieren kann, Prozesse, Abläufe, Betriebsmittel- und Mitarbeitereinsatz effizienter und effektiver überwachen und verbessern kann und zudem die Steuerungsmöglichkeit des Gesamtunternehmens erheblich verbessert wird.

Im Berichtsjahr blieb die Produktsegmentierung aufgrund organisatorischer Wechsel unverändert. Die Gesellschaft prüft den Einstieg und den Aufbau weiterer Vertriebskanäle. Die Belieferung von europaweit tätigen Elektronikhandelsketten soll Umsatzwachstum ermöglichen. Flankierend arbeitet die Gesellschaft an der Erarbeitung und Realisierung von Kostensenkungsprogrammen. Zusätzlich sollen die in Beständen gebundenen Mittel an den verringerten Umsatz angepasst werden, unter Beibehaltung einer marktgerechten Lagerhaltung und Lieferfähigkeit.

Der Direktvertrieb bildet einen wesentlichen Kern der Vertriebsstrategie. Im Berichtsjahr nimmt die Gesellschaft den (Wieder)Aufbau eines Außendienstes auf, welcher die Eroberung und Betreuung der europaweit tätigen Elektronikhändler zum Ziel hat. In der Kommunikationspolitik bildet die Erhöhung der Markenbekanntheit den Schwerpunkt.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist von unterschiedlichen Einflüssen abhängig. Das wesentliche Risiko ist die Akzeptanz der Marke und der neuen Produkte beim Endverbraucher. Die wesentlichen internen Risiken sind die Produktionsbedingungen am deutschen Standort, das Lohnniveau, die Steuerbelastungen, hohe Energiekosten und die erschwerte Gewinnung von Fachkräften.

Dabei spielt neben der Entwicklung der weltweiten Konsumentennachfrage auch die Altersstruktur des produzierten Produktportfolios eine wesentliche Rolle. Die Kundennachfrage wird weiterhin von Inflationseffekten aufgrund von Energiepreiseinflüssen oder lohnerhöhungsbedingte Preissteigerungen bei Gütern aller Art in unterschiedlichem Maße beeinträchtigt. Dadurch wird die Möglichkeit der Gesellschaft zu Preiserhöhungen aufgrund der Weitergabe von externen und internen Kostenerhöhungen deutlich erschwert. Um hier Verluste zu begrenzen oder zu vermeiden, arbeitet das Management an der Erhöhung der Produktivität und der Bereinigung und Erweiterung des Produktportfolios.

Zur rechtzeitigen Entdeckung und Kontrolle der Unternehmensrisiken werden umfangreiche Reporting- und Analysefunktionen in Monatszyklen durchgeführt.

Im Hinblick auf die in den Vorräten und Forderungen gebundenen flüssigen Mittel, bestehen grundsätzlich entsprechende Liquiditätsrisiken. Die Gesellschaft musste im Berichtsjahr die Kreditlinien bei den Hausbanken nur verhalten in Anspruch nehmen. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres konnte die Kreditlinie komplett zurückgeführt werden. Die Kosten-, Ergebnis und Liquiditätssituation kann vor allem durch die Lohnrunde 2024, welche die Personalkosten in einem noch nicht vorhersehbaren Maße betreffen wird, beeinträchtigt werden. Eine Aussage dazu ist aktuell für das Management nicht möglich. In der Kostenplanung wurde entsprechend konservativ vorgegangen.

Die Gesellschaft hat weiterhin im Wesentlichen Währungsrisiken aus Geschäften auf USD-Basis. Geschäfte in anderen Fremdwährungen wie CHF oder JPY sind in ihren möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis zu vernachlässigen. Die Gesellschaft erhält USD-Zuflüsse im Wesentlichen von der US-Schwestergesellschaft. Abflüsse in USD finden zur Begleichung von Lieferantenverbindlichkeiten aufgrund von Material- und Handelswarenimporten statt. Im Berichtsjahr war bei den USD-Bewegungen ein deutlich höherer Zufluss an USD zu verzeichnen. Die Gesellschaft hat die nicht kurzfristig benötigten USD zum Tageskurs in die benötigten EUR umgetauscht. Der Finanzbereich beobachtet auf täglicher Basis die Kursentwicklungen des USD und die möglichen Auswirkungen auf Umsatz und Materialeinsatz. Bei den regelmäßigen unterjährigen Forecasts und dem Budget werden die Annahmen ggf. angepasst und in die Planung eingearbeitet.

Dabei wird mit Vertrieb, Einkauf und den Bankpartnern die weitere vermutete Entwicklung besprochen. Auf monatlicher Basis finden die Bewertungen der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Geldbestände statt.

Im laufenden Geschäftsbetrieb ist das Vermeiden und rechtzeitige Erkennen von Forderungsausfallrisiken ein zentrales Element im Umgang mit (potenziellen) Kunden. Die Gesellschaft betreibt weiterhin ein effektives integriertes Kundenmanagement, regelmäßiges Einholen von Kreditauskünften bei namhaften Auskunfteien (auch bei langjährigen Geschäftspartnern), Definition und Überprüfung von Kundenkreditlimiten und die risikoadäquate Bestimmung von Zahlungsbedingungen. Hinzu kommt die Durchführung eines regelmäßigen Mahnwesens, welches auch die verbundenen Unternehmen umfasst.

Im unternehmenseigenen online-Geschäft, welches im Berichtsjahr einen weiterhin steigenden Anteil um Gesamtumsatz darstellt, werden beim Bestellprozess vor der Belieferung von Kunden und der Festlegung von angebotenen Zahlungsmethoden die jeweiligen Kundenbonitätsdaten parallel zum Bestellvorgang geprüft.

Gegen branchenübliche Bestandsrisiken ist die Gesellschaft durch Sach-, Haftpflicht-, Cyber- und Transportversicherungen abgesichert. Der Umfang der versicherbaren und der versicherten Risiken wird regelmäßig überprüft und angepasst.

3. Prognosebericht

Die Aussichten für die Jahre 2024 und 2025 in den für die Gesellschaft relevanten Marktsegmenten sind positiv und es wird mit einem Wachstum gerechnet.

Weiterhin wird der True Wireless Markt als Wachstumsmarkt betrachtet und in der Folge intensiv bearbeitet. Es ist den weiteren Folgejahren nicht auszuschließen, dass damit die Nachfrage nach Kopfhörern mit anderen Übertragungstechnologien (z.B. kabelgebundene Kopfhörer) negativ beeinflusst werden kann.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 geht die Gesellschaft in der Planung von einem Nachfrage- und Umsatzverlauf über dem Niveau des Berichtsjahres aus. Bei den Planungsprämissen wurden die Unsicherheiten der Markt- und Nachfrageentwicklung sowie deren jeweiliger Hintergrund auf den Kernmärkten Europa, USA und Asien in adäquater Weise berücksichtigt. Zur Erreichung der Unternehmensziele tragen auch die Umsätze mit den geplanten Produktneueinführungen und dem zusätzlichen Vertriebskanal bei.

Im Direktgeschäft (eigene online-Ländershops, Amazon Marketplace) bleibt es voraussichtlich bei dem stabilen Wachstumsverlauf. Der Anteil am Gesamtumsatz kann sich prozentual leicht verringern.

Der aktuell in Überprüfung befindliche Geschäftsverlauf (Forecast 1) erfordert voraussichtlich weitere Anpassungen (vor allem) im Bereich der Personalkosten. Die Gesellschaft strebt ein positives Ergebnis unter Berücksichtigung aller Risiken an. Bei weiteren Rückgängen der Kundennachfrage ist die Gesellschaft auf die unmittelbare Einleitung weiterer Kostensenkungsmaßnahmen eingestellt.

Wir haben die Gesellschaft im Berichtsjahr umstrukturiert bzw. damit begonnen um nachhaltig ein positives Ergebnis zu erreichen. Der Verlust des Berichtsjahres stellt unserer Ansicht nach einen Allzeit-Tiefpunkt dar, der bereits die Kosten und Investitionen in die wirtschaftliche Gesundung beinhaltet. Der aktuelle Geschäftsverlauf gibt Anlass zur Hoffnung, das 100-jährige Firmenjubiläum verhalten feiern zu können. Trotz aller Herausforderungen sehen wir positiv in die Zukunft.

 

Heilbronn, 9. April 2024

Die Geschäftsführer

Andreas Rapp
Klaus-Peter Ullmann


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.861.752,55 5.853.196,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 220.665,00 339.423,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 220.665,00 164.773,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 174.650,00
II. Sachanlagen 4.541.085,55 5.413.771,79
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 334.198,29 389.454,89
2. technische Anlagen und Maschinen 2.561.521,00 2.859.064,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.426.407,00 2.079.022,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 218.959,26 86.230,90
III. Finanzanlagen 100.002,00 100.002,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.002,00 100.002,00
B. Umlaufvermögen 25.616.963,07 31.195.588,68
I. Vorräte 14.003.965,68 17.626.206,58
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.917.261,40 7.794.728,71
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.027.552,85 2.653.600,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 7.035.950,91 6.886.931,51
4. geleistete Anzahlungen 39.558,46 291.596,22
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.357,94 649,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.014.873,70 8.798.277,27
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.261.768,73 3.575.611,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 752.148,85 345.998,77
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 3.976.434,69 4.742.550,72
4. sonstige Vermögensgegenstände 24.521,43 134.115,84
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.598.123,69 4.771.104,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 261.780,11 228.646,13
Aktiva 30.740.495,73 37.277.431,60

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.201.382,05 330.000,00
I. Kapitalanteile 330.000,00 330.000,00
1. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 21.000,00 21.000,00
2. Kapitalanteile Kommanditisten 309.000,00 309.000,00
II. Rücklagen 871.382,05  
B. Einlagen stiller Gesellschafter 129.456,69 806.096,00
C. Rückstellungen 7.131.298,02 3.979.270,51
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 206.640,00 206.443,00
2. Steuerrückstellungen 477.000,00 682.000,00
3. sonstige Rückstellungen 6.447.658,02 3.090.827,51
D. Verbindlichkeiten 22.278.358,97 32.162.065,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.534.419,41 4.572.012,04
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.561.907,34 2.054.826,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.525,35 61.058,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16.614.027,82 22.475.705,44
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.528.479,05 2.998.462,69
Passiva 30.740.495,73 37.277.431,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 71.368.237,49 81.946.180,62
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.777.881,98 1.175.700,00
3. sonstige betriebliche Erträge 1.999.914,96 3.421.457,75
4. Materialaufwand 27.345.455,64 32.960.991,06
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.125.425,49 29.028.434,04
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.220.030,15 3.932.557,02
5. Personalaufwand 31.415.860,86 27.501.451,70
a) Löhne und Gehälter 26.512.866,04 22.760.291,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.902.994,82 4.741.160,11
davon für Altersversorgung 24.304,46 8.301,36
6. Abschreibungen 1.536.822,96 1.490.720,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.536.822,96 1.467.408,57
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten   23.311,93
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 18.781.838,89 19.867.486,59
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.538,25 44,64
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   129.479,04
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.284.506,26 1.123.123,90
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -211.529,60 465.726,00
12. Ergebnis nach Steuern -5.001.382,33 3.004.404,22
13. sonstige Steuern 23.064,93 31.263,35
14. Erträge aus Verlustübernahme 172.829,31  
15. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne   233.109,35
16. Jahresfehlbetrag 4.851.617,95 -2.740.031,52
17. Belastung auf Kapitalkonten 4.851.617,95  
18. Gutschrift auf Kapitalkonten   2.740.031,52
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die beyerdynamic GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Heilbronn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRA 101400 eingetragen.

B. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt, das der bisherigen Handhabung entspricht.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Gesellschaft nach § 264a Abs. 1 HGB i. V. m. § 267 Abs. 3 HGB.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen für Anlagenzugänge bis zum 31. Dezember 2007 werden nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Im Jahr 2008 werden alle Anlagezugänge linear abgeschrieben. Für die Jahre 2009 und 2010 werden alle Anlagenzugänge wieder linear und degressiv abgeschrieben. Ab dem Jahr 2011 werden alle Anlagenzugänge nur noch linear abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von drei bis sechs Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen liegen zwischen drei bis fünfzig Jahren.

Zum Bilanzstichtag wurden, wie im Vorjahr, angeschaffte bzw. hergestellte bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt. Dieser wird im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage gebildet und über eine Dauer von fünf Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten einschließlich anteiliger Fertigungs- und Materialgemeinkosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden bei den Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus einer überdurchschnittlichen Lagerdauer oder einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, sind durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsrechtlichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden wie im Vorjahr offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen, geleistete Anzahlungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Alle risikobehafteten Posten sind durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennbetrag am Bilanzstichtag bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der Ansatz erfolgt zu Nominalwerten.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) beachtet.

Die Kapitalanteile werden zum Nennbetrag bilanziert. Das Eigenkapital wird entsprechend § 264c Abs. 2 HGB ausgewiesen.

Die Beteiligungen der stillen Gesellschafter weisen in Anlehnung der IDW Stellungnahme 1/1194 zur Behandlung von Genussrechten die Merkmale von Eigenkapitalinstrumenten auf, so dass ein Ausweis unter den Kapitalkonten der übrigen Gesellschafter gewählt wurde.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Anwartschaftsbarwertmethode) unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein Rechnungszinssatz von 1,82 % der vergangenen zehn Jahr verwendet. Rentensteigerungen und ein Fluktuationsabschlag waren nicht zu berücksichtigen.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 5).

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % berücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde mit Deckungsvermögen (TEUR 654 , Vorjahr: TEUR 717) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden verpfändete Rückdeckungsversicherungen klassifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß der Mitteilung des Versicherers.

Der Betrag, um den der beizulegende Zeitwert die Anschaffungskosten übersteigt, unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB und beträgt im Geschäftsjahr TEUR 0.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz des Aktivüberhangs in der Bilanz unterbleibt. Der Überhang der nicht aktivierten aktiven latenten Steuern beträgt bei einem angenommenen Gewerbesteuersatz von 14,7 % TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 64). Er resultiert insbesondere aus dem Ansatz von Drohverlustrückstellungen und Bilanzierungsunterschieden bei den Pensionsrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene und nahestehende Unternehmen resultieren in voller Höhe aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

3. Altersteilzeitrückstellungen

Die Altersteilzeitrückstellungen wurden abgezinst und mit dem Deckungsvermögen verrechnet:


TEUR
TEUR
Altersteilzeitrückstellung

706
Verrechnung Rückdeckungsversicherung:


Anschaffungskosten
654

Beizulegender Zeitwert
654
-654
Bilanzausweis

52


4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Restrukturierung (TEUR: 4.144, Vorjahr: TEUR: 321), für Personalkosten (TEUR 1.096, Vorjahr: TEUR 1.099) sowie Gewährleistungen  und Garantien (TEUR 561, Vorjahr: TEUR 834) gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.


Restlaufzeiten


Buchwert
durch Pfandrechte
Art, Form
in TEUR
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
über 5 Jahre
31.12.2023
o.ä. Rechte gesichert
Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
1.534
0
0
1.534
34
Sicherungsübereignung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2.562
0
0
2.562
0

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
40
0
0
40
0

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
0
16.614
0
16.614
0

Sonstige Verbindlichkeiten
1.313
215
0
1.528
0


5.449
16.829
0
22.278
34


Restlaufzeiten
Buchwert
durch Pfandrechte
Art, Form
in TEUR
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
über 5 Jahre
31.12.2022
o.ä. Rechte gesichert
Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
4.537
35
0
4.572
71
Sicherungs- übereignung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2.055
0
0
2.055
0

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
61
0
0
61
0

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
0
22.476
0
22.476
0

Sonstige Verbindlichkeiten
1.683
1.315
0
2.998
0


8.336
23.826
0
32.162
71


Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen lediglich die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von TEUR 895 (Vorjahr: TEUR 1.333).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

E. Gewinn- und Verlustrechnung

2. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich geographisch wie folgt auf:


2023

2022


TEUR

TEUR

Deutschland
24.670

25.824

Übriges Europa
13.333

16.131

USA
16.526

18.890

Asien/Pazifik
6.430

7.637

Sonstige Regionen
10.409

13.464


71.368

81.946


Die Umsatzerlöse entfallen wie folgt auf die einzelnen Sparten:


2023

2022


TEUR

TEUR

Communication/Conference
587

4.664

Creating
53.632

53.982

Enjoyment
8.189

9.391

Gaming
5.369

7.472

Work/Learn
704

1.623

Sonstige
2.887

4.814


71.368

81.946


3. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen


2023

2022


TEUR

TEUR

Periodenfremde Erträge
703

1.125

Periodenfremde Aufwendungen
289

461


Die periodenfremden Erträge betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 703, Vorjahr: TEUR 1.124).

Die periodenfremden Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus Anlagenabgängen (TEUR 143, Vorjahr: TEUR 162) sowie aus Forderungsverlusten bzw. Zuführung von Wertberichtigungen (TEUR 146, Vorjahr: TEUR 299).

4. Sonstige Angaben

Die Personalkosten beinhalten im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.900, welche Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung (Restrukturierung) darstellen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 631 (Vorjahr: TEUR 903), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 922 (Vorjahr: TEUR 1.054) aus der Währungsumrechnung.

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 8) auf die Altersversorgung.

Die Zinsaufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 16) die Aufzinsung der Rückstellungen.

Die Steueraufwendungen betreffen in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlusszeitpunkt bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. § 251 HGB.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im einzelnen folgende Sachverhalte:


bis zu einem Jahr
TEUR
zwischen einem und fünf Jahren TEUR
über fünf Jahre TEUR
Bestellobligo
8.045
-  
-  
Miet- und Leasingverpflichtungen
1.675
172
-  
Sonstige Verträge
92
-  
-  
Summe
9.812
172
-  


In allen Miet- und Leasingfällen handelt es sich um sogenannte Operating Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und zum Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

5. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:



2023
Angestellte

204
Gewerbliche Arbeitnehmer

235
Summe

439


4. Organe der Gesellschaft

Komplementär der Gesellschaft ist die BEYER DYNAMIC Verwaltungs-GmbH, Heilbronn, mit einem Stammkapital von TEUR 27.

Geschäftsführer der Komplementärin war im Berichtsjahr:

Herr Edgar van Velzen, Heilbronn (bis 6. April 2023)
Herr Andreas Rapp, Heilbronn (seit 6. April 2023)
Herr Johannes Alberti, Karlsruhe (7. November 2023 bis 9. Januar 2024)

Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Seit dem 9. Januar 2024 wird die Gesellschaft neben Herrn Andreas Rapp auch von Herrn Klaus-Peter Ullmann, Köngen, vertreten.

Zum Bilanzstichtag sind Rückstellungen für die Witwe eines früheren Geschäftsführers in Höhe von TEUR 120 passiviert.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder gewährt.
Es wurden keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten von Organmitgliedern eingegangen.

Dem Beirat gehörten im Berichtsjahr an:

Frau Shirley Beyer, West Sussex/GB Herr Matthias Mühling, IT-Leiter, Eppingen Herr Bernhard Rösner, Aufsichtsrat, Heidenheim Herr Alexander Selch, CEO, Schlehdorf Herr Prof. Wolf M. Nietzer, Wirtschaftsanwalt, Heilbronn - Vorsitzender
Die Mitglieder des Beirates erhielten für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr Vergütungen in Höhe von TEUR 185.

Der Beirat wurde zum 19. Februar 2024 abberufen.

6. Berechnetes Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorarvolumen für die gesetzliche Abschlussprüfung beträgt im Berichtsjahr TEUR 29.

Anteilsbesitz

Auf die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB wird im Hinblick auf § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Heilbronn, den 9. April 2024

gez. Andreas Rapp, Geschäftsführer

gez. Klaus-Peter Ullmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile



Anschaffungs- und Herstellkosten


Stand
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand


01.01.2023



31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I.
Immaterielle






Vermögensgegenstände





1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.417.172,31
43.150,00
0,00
174.650,00
1.634.972,31
2.
Geleistete Anzahlungen
174.650,00
0,00
0,00
-174.650,00
0,00


1.591.822,31
43.150,00
0,00
0,00
1.634.972,31
II.
Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten  auf fremden Grundstücken
4.055.853,95
0,00
0,00
0,00
4.055.853,95
2.
Technische Anlagen und Maschinen
4.992.277,47
17.862,75
0,00
331.295,49
5.341.435,71
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4.879.449,99
455.777,61
328.627,91
-291.855,49
4.714.744,20
4.
Anlagen im Bau
86.230,90
172.168,36
0,00
-39.440,00
218.959,26


14.013.812,31
645.808,72
328.627,91
0,00
14.330.993,12
III.
Finanzanlagen






Anteile an verbundene   Unternehmen
229.481,04
0,00
0,00
0,00
229.481,04


229.481,04
0,00
0,00
0,00
229.481,04


15.835.115,66
688.958,72
328.627,91
0,00
16.195.446,47


kumulierte Abschreibungen


kumuliert
lfd. Jahr
Abgänge
Umbuchungen
kumuliert


01.01.2023



31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I.
Immaterielle






Vermögensgegenstände





1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.252.399,31
161.908,00
0,00
0,00
1.414.307,31
2.
Geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00


1.252.399,31
161.908,00
0,00
0,00
1.414.307,31
II.
Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten  auf fremden Grundstücken
3.666.399,06
55.256,60
0,00
0,00
3.721.655,66
2.
Technische Anlagen und Maschinen
2.133.213,47
405.412,75
0,00
241.288,49
2.779.914,71
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.800.427,99
914.245,61
185.047,91
-241.288,49
3.288.337,20
4.
Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00


8.600.040,52
1.374.914,96
185.047,91
0,00
9.789.907,57
III.
Finanzanlagen






Anteile an verbundene   Unternehmen
129.479,04
0,00
0,00
0,00
129.479,04


129.479,04
0,00
0,00
0,00
129.479,04


9.981.918,87
1.536.822,96
185.047,91
0,00
11.333.693,92


B u c h w e r t e


Stand
Stand


31.12.2023
31.12.2022


EUR
EUR
I.
Immaterielle



Vermögensgegenstände


1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
220.665,00
164.773,00
2.
Geleistete Anzahlungen
0,00
174.650,00


220.665,00
339.423,00
II.
Sachanlagen


1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten  auf fremden Grundstücken
334.198,29
389.454,89
2.
Technische Anlagen und Maschinen
2.561.521,00
2.859.064,00
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.426.407,00
2.079.022,00
4.
Anlagen im Bau
218.959,26
86.230,90


4.541.085,55
5.413.771,79
III.
Finanzanlagen



Anteile an verbundene   Unternehmen
100.002,00
100.002,00


100.002,00
100.002,00


4.861.752,55
5.853.196,79

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die beyerdynamic GmbH & Co. KG, Heilbronn
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der beyerdynamic GmbH & Co. KG, Heilbronn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der beyerdynamic GmbH & Co. KG, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes- entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 9. April 2024

REVISA Treuhand GmbH
-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft-

Wörner, Wirtschaftsprüfer

Schwarz, Wirtschaftsprüfer


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