Panattoni Germany Properties GmbH

Am Sandtorkai 54, 20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 133941
Vorher
Weilchensee 741. V V GmbH
Eingetragen
17.12.2013
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung, das Halten und der Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten ("Grundbesitz"), ferner deren Entwicklung und Vermarktung. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die technische und wirtschaftliche Beratung beim Erwerb von Grundbesitz, insbesondere bei Finanzierung, Profitabilitätsrechnungen, Erwerb, Entwicklung, Verwaltung und Verkauf. Gegenstand der Gesellschaft ist auch die direkte oder indirekte Beteiligung auch als persönlich haftende Gesellschafterin, an anderen Gesellschaften im In- und Ausland, deren Gesellschaftszweck mit ihrem eigenen gleich oder ähnlich ist, auch durch Eingehen von Joint-Ventures oder anderen Kooperationen oder Beteiligungsformen oder dem Abschluss von Unternehmensverträgen zu diesem Zweck. Die Gesellschaft wird gewerbsmäßig den Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte oder gewerbliche Räume vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen i.S.d. § 34c Abs. 1 Nr. 1 Gewerbeordnung. Die Gesellschaft darf auch Geschäfte nach § 34c Abs. 1 Nr. 3 GewO vornehmen. Im Übrigen wird die Gesellschaft keine Aktivitäten nach § 34c GewO entfalten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabio Kirchgeßner
seit 21.10.2025
Geschäftsführer
Prokura
Daniel Peter Oetjen
seit 28.6.2022
Geschäftsführer
Ivana Nerad
seit 8.3.2021
Prokura
Jürgen Wilscher
seit 8.3.2021
Prokura
Stefan Bohn
seit 30.11.2017
Geschäftsführer
Fred-Markus Bohne
seit 7.4.2015
Geschäftsführer
Robert Dobrzycki
seit 30.10.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Panattoni Germany Holding S. à r l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Panattoni Germany Holding S. à r l.
Luxembourg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Panattoni Germany Properties GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.866 16.466
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 326.909 296.133
335.775 312.599
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
In Arbeit befindliche Aufräge 49.422.151 130.025.635
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.719.482 43.336.694
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 125.926 124.926
3. Forderungen gegen Gesellschafter 55.476.167 65.338.714
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.070.104 589.695
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 321.079 (Vorjahr: EUR 275.059) 82.391.679 109.390.029
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.195.019 25.810.217
134.008.849 265.225.881
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 165.277 83.195
134.509.901 265.621.675

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Gewinnvortrag 16.513.703 35.240.798
III. Jahresüberschuss 28.914.489 41.272.905
45.453.192 76.538.703
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 13.046.947 9.336.132
2. Sonstige Rückstellungen 3.843.202 16.890.149 18.466.609 27.802.741
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 56 (EUR 0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 47.743.423 134.318.354
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.886.342 11.226.017
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 18.886.342 (Vorjahr: EUR 11.226.017)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.737 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 23.737 (Vorjahr: EUR 0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.541 7.541
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.541 (Vorjahr: EUR 7.541)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 5.505.461 15.728.319
- davon aus Steuern EUR 3.212.021 (Vorjahr: EUR 15.593.053)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 33.291 (Vorjahr: EUR 23.794)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.505.461 (Vorjahr: EUR 15.728.319) 72.166.560 161.280.231
134.509.901 265.621.675

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 331.055.428 263.780.829
2. Verminderung (Vj.: Erhöhung) des Bestandes an in Arbeit befindlichen Aufträgen -80.603.484 76.351.683
3. Sonstige betriebliche Erträge 516.475 390.142
4. Aufwendungen für bezogene Leistungen -184.467.651 -253.547.506
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -15.332.311 -19.023.191
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.959.352 -1.935.911
- davon für Altersversorgung: EUR 11.057 (Vorjahr: EUR 8.970)
-17.291.663 -20.959.102
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -162.619 -111.033
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.069.614 -5.997.052
- davon aus Währungsumrechnung EUR 90 (Vorjahr: EUR 0)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.531.487 207.553
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.531.487 (Vorjahr: EUR 207.553)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.314 -49.534
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0 (Vorjahr: EUR 49.534)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13.573.148 -18.784.351
11. Ergebnis nach Steuern 28.933.897 41.281.629
12. Sonstige Steuern -19.408 -8.724
13. Jahresüberschuss 28.914.489 41.272.905

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (HGB), sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach § 267 Abs. 3 HGB um eine große Kapitalgesellschaft

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Beachtung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268 - 274a, §§ 276 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen im Wesentlichen den handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 Absatz 2 HGB; der Wortlaut wurde sofern einschlägig branchenspezifisch angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Austellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB).

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Panattoni Germany Properties GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: 133941

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen (im Jahr des Zugangs zeitanteilig) und orientiert sich dabei maßgebend an den steuerlichen Abschreibungstabellen. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag unter dem Buchwert liegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Bei geringwertigen Vermögensgegenständen (steuerlich geringwertige Wirtschaftsgüter) des Sachanlagevermögens bis 800 EUR erfolgt eine aufwandswirksame Verrechnung.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden entsprechend ihres Leistungsstandes mit anteiligen Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert in Höhe der Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihrem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen und zum Nennwert bilanziert wurden.

Passiva

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr ist, soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, dieser angesetzt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften sind erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.

IV. Angaben zur Bilanz

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber dem Gesellschafter, Panattoni Germany Holding S.à r.l, Luxemburg, bestehen die nachfolgenden Forderungen:

Sachverhalt 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Darlehen 55.434.749 65.225.685
Zinsen aus Darlehen 41.418 113.029
Summe 55.476.167 65.338.714

Das Darlehen ist unbesichert und kurzfristig kündbar und wurde mit einem Zinssatz von 2 % p.a. verzinst.

Angaben zu den Restlaufzeiten von Forderungen

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Einzig die sonstigen Vermögensgegenstände aus Kautionen von Euro 321.079 (Vorjahr: Euro 275.059) haben eine Restlaufzeit von größer als einem Jahr.

Angaben zum Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 25.000 und ist voll eingezahlt.

Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Projektkosten von Euro 2.274.056 (Vorjahr: Euro 15.073.725), Rückstellungen für Urlaub und Boni von Euro 1.371.697 (Vorjahr: Euro 3.246.702) sowie Rückstellungen für Abschluss und Prüfung von Euro 100.590 (Vorjahr: Euro 69.780).

Verbindlichkeitenspiegel

Alle bestehenden Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eine Besicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besteht nicht.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden nur in Deutschland erzielt und gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
EUR
Immobilienentwicklung 330.131.520
Vermietung 923.907

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Angaben zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten für Werbung von Euro 389.892 (Vorjahr: Euro 389.199), Fremdleistungen/Fremdarbeiten von Euro 607.452 (Vorjahr: Euro 215.486), Servicekosten PG Europe S.à r.l., Luxemburg, von Euro 800.004 (Vorjahr: Euro 587.712), sowie Mietkosten von Euro 640.091 (Vorjahr: Euro 510.757).

VI. Sonstige Angaben

Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

Art des Vertrages Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahre
Mietverträge für Büroflächen 218.777 € 1.914.454 € -
Mietverträge für Garagen 31.223 € 76.215 € -
Leasingverträge 57.585 € 1.163.908 € -
sonstige Verträge 6.318 € - -
Gesamt 313.903 € 3.154.577 € 0 €

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 125 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, davon 67 männliche und 58 weibliche Mitarbeiter.

Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023

2023
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 32
Andere Bestätigungsleistungen 0
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
Gesamtsumme 32

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Robert Dobrzycki Polen/Warschau Geschäftsführer
Fred-Markus Bohne Hamburg/Deutschland Geschäftsführer
Stefan Bohn Ludwigshafen/Deutschland Geschäftsführer
Daniel Oetjen Markt Schwaben/Deutschland Geschäftsführer

Der Geschäftsführer Robert Dobrzycki hat in 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Die Angabe über die Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Verweis auf die Schutzvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die Panattoni Germany Properties GmbH ist ein Konzernunternehmen der PG Europe S.à r.l., Luxemburg und der PG Europe Holding S.à r.l., Luxemburg, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der PG Europe S.à r.l. als kleinster Konsolidierungskreis und der PG Europe Holding S.à r.l. als größter Konsolidierungskreis einbezogen.

Der Konzernabschluss der PG Europe Holding S.à r.l. wird in Luxemburg veröffentlicht und kann unter www.lbr.lu/mjrcs eingesehen werden.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- der Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 28.914.489 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von Euro 16.513.703 auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Panattoni Germany Properties GmbH

Robert Dobrzycki, Geschäftsführer

Fred-Markus Bohne, Geschäftsführer

Stefan Bohn, Geschäftsführer

Daniel Oetjen, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 1.1.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.800 0 22.800
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 935.498 185.795 1.121.293
GESAMT 958.298 185.795 1.144.093
ABSCHREIBUNGEN
Stand 1.1.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.334 7.600 13.934
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 639.365 155.019 794.384
GESAMT 645.699 162.619 808.318
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.866 16.466
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.909 296.133
GESAMT 335.775 312.599

LAGEBERICHT FÜR DAS AM 31. DEZEMBER 2023 ENDENDE GESCHÄFTSJAHR

PANATTONI GERMANY PROPERTIES GmbH

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Panattoni Germany Properties GmbH (die "Gesellschaft") ist Teil der Panattoni Europe Gruppe, einem paneuropäischen Full-Service-Entwickler für Logistik- und Industrieimmobilien und ein Partnerunternehmen der Panattoni Development Company, einem der größten Immobilienentwickler in den Vereinigten Staaten. Panattoni Europe nutzt seine umfangreiche Erfahrung und Ressourcen, um seine Möglichkeiten in ganz Europa zu erweitern.

Panattoni Germany Properties GmbH bietet Unternehmen Immobilienlösungen in Deutschland für ihre logistischen Bedürfnisse an, indem es auf die individuellen Bedürfnisse maßgeschneiderte Immobilien entwirft. Gleichzeitig hält die Gesellschaft wichtige Industriestandards ein, um den langfristigen Wert der von ihr geschaffenen Immobilien zu maximieren. Dabei bringt die Gesellschaft ihr ganzes Kompetenzspektrum ein: Standortwahl, Umweltangelegenheiten, Technische- und Ingenieurdienstleistungen und Projektsteuerung und Finanzierung. Das Unternehmen führt selbst keine Bauarbeiten durch; hierfür beauftragt das Unternehmen einen Generalunternehmer, der die eigentlichen Bauarbeiten durchführt.

Die Gesellschaft liefert Gebäude mit Funktionen, die nicht nur den CO 2 -Ausstoß reduzieren, sondern auch die Betriebskosten für den Mieter senken. Für die oben beschriebenen Dienstleistungen realisiert die Gesellschaft eine Development Management Fee.

Zusätzlich zu den "Build-to-Suits" erwerben die mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen von Zeit zu Zeit Grundstücke für die Entwicklung von teilweise oder vollständig spekulativen Immobilien, die sofort nutzbar sind.

Des Weiteren erbringt die Gesellschaft Property und Asset Management Dienstleistungen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft investiert im Rahmen ihrer Tätigkeiten keine Gelder in Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das fortgesetzte Wachstum des E-Commerce Sektors, die Digitalisierung und zunehmende Spezialisierung in manchen Branchen, sowie anhaltendes Wachstum in der Gesamtindustrie sind die maßgeblichen Antriebskräfte für die stetig wachsende Nachfrage im Industrie- und Logistikimmobiliensektor.

Der positive Ausblick für die Logistikimmobilienbranche zeigt sich durch die ununterbrochene Nachfrage nach größeren Logistikimmobilien in Randlagen und an der Tatsache, dass der Bau spekulativer Projekte weiterhin zunimmt. Kleinteilige, stadtnahe Flächen, die vorwiegend in Bestandsimmobilien zu finden sind, werden aufgrund der kurzen Wege weiterhin an Bedeutung gewinnen und insbesondere die Durchschnittsmieten weiter nach oben drücken.

Der Immobiliensektor sieht sich jedoch aufgrund des derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit Gegenwind konfrontiert, insbesondere in Bezug auf die hohen Zinssätze, die anhaltend hohe Inflation und den allgemeinen Marktrückgang. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass sich die Inflation allmählich stabilisiert, und verschiedene Zentralbanken deuten darauf hin, dass die Zinssätze zu sinken beginnen. Unser Ausblick für den Sektor im Allgemeinen und für das Unternehmen bleibt positiv.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Wie in den vergangenen Berichtsjahren war Panattoni Germany Properties GmbH für Kunden aus Industrie und Logistikdienstleistung für Dritte als Development Manager für Built-to-Suit und spekulative Immobilienprojekte tätig.

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 wurde eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse plus Bestandsveränderung) von TEUR 250.452 erzielt (Vorjahr: TEUR 340.133). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 28.914 (Vorjahr: TEUR 41.273). Damit konnten die Prognosen des Vorjahres überschritten werden.

Die Veränderung der Gewinnspanne folgt dem regelmäßigen Muster in Bezug auf den Produktmix des Unternehmens für ein bestimmtes Jahr. Umsatz und Gewinn in einem bestimmten Jahr werden auch stark vom Zeitpunkt der Fertigstellung der Projekte beeinflusst, da Umsatz und Gewinn erst dann erfasst werden, wenn das Projekt vollständig abgeschlossen ist. Im Jahr 2023 hatte das Unternehmen eine hohe Fertigstellungsrate bei den Projekten. Der deutliche Rückgang der bezogenen Leistungen steht in direktem Zusammenhang mit den gesunkenen Umsatzerlösen. Der Rückgang der Personalkosten steht in direktem Zusammenhang mit dem Rückgang der Projektprämien, da volumenmäßig weniger Projekte schlussgerechnet wurden als im Vorjahr. Die Gesamtleistung und der Jahresüberschuss entsprechen damit im Wesentlichen unseren Erwartungen.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 45.453 zum 31. Dezember 2022, im Vergleich zu TEUR 76.539 im Vorjahr; die Veränderung ergibt sich aus dem vorgetragenen Jahresüberschuss des Vorjahres und einer Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von EUR 60 Mio. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 134.510 (Vorjahr: TEUR 265.622).

Die Gesellschaft finanziert sich vorrangig aus eigenen liquiden Mitteln und aus dem operativen Cashflow. Verbindlichkeiten gegenüber Banken bestehen nicht.

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahres gesichert.

Außerbilanzielle Verpflichtungen zu Ende des Geschäftsjahres 2023 bestehen hauptsächlich für Büromietverträge.

Der Finanzmittelfonds betrug zu Anfang des abgelaufenen Geschäftsjahres TEUR 25.810 gegenüber TEUR 2.195 zu Ende der Periode und besteht im Wesentlichen aus Bankguthaben.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Aktiva
Kurzfristige Vermögenswerte 131.814 239.416 -107.602
Liquide Mittel 2.195 25.810 -23.615
Sonstige 501 396 105
Bilanzsumme 134.510 265.622 -131.112
Passiva
Eigenkapital 45.453 76.539 -31.086
Steuerrückstellungen 13.047 9.336 3.711
Sonstige Rückstellungen 3.843 18.467 -14.624
Verbindlichkeiten 72.167 161.280 -89.113
Bilanzsumme 134.510 265.622 -131.112

Der Rückgang der Bilanzsumme von TEUR 265.622 im Vorjahr auf TEUR 134.510 zum 31.12.2023 ist auf der Aktivseite im Wesentlichen bedingt durch einen Rückgang der in Arbeit befindlichen Aufträge von TEUR 130.026 im Vorjahr auf TEUR 49.422 im Berichtsjahr aufgrund einer hohen Anzahl fertig gestellter Projekte sowie einem Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 20.617 sowie einem Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 9.863.

Auf der Passivseite ist analog der in Arbeit befindlichen Aufträge der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von TEUR 134.318 TEUR auf TEUR 47.743 sowie der projektbezogenen Rückstellungen ursächlich für die verringerte Bilanzsumme.

Auch die sonstigen Verbindlichkeiten sind aufgrund verringerter Umsatzsteuerverbindlichkeiten deutlich von TEUR 15.728 auf TEUR 5.505 zurückgegangen. Gegenläufig wirken sich stichtagsbedingt erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus, die gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.660 ansteigen.

Die Tätigkeit von Panattoni auf dem deutschen Markt hat sich im Einklang mit den aktuellen Marktbedingungen auf dem Immobilienmarkt allgemein verlangsamt. Wir gehen davon aus, dass sich die Verlangsamung bis 2024 fortsetzen wird und dass sich der Markt gegen Ende 2024 und ab 2025 erholen wird.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere finanziellen Leistungsindikatoren fokussieren sich hauptsächlich auf den Jahresüberschuss stellvertretend für Mittelzuflüsse durch unsere Geschäftstätigkeit.

Der Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr belief sich auf 28.914 TEUR (Vorjahr: 41.273 TEUR), womit die Prognose des Vorjahres deutlich überschritten wurde.

Aufgrund des schwierigeren Geschäftsklimas im Jahr 2023, das in erster Linie auf höhere Zinsen und deren Auswirkungen auf den Immobilieninvestitionsmarkt zurückzuführen ist, erzielte das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr geringere Erträge als im Vorjahr, aber weiterhin auf hohem Niveau.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir aufgrund des Jahresabschlusses im Bereich Umsatz- und Ergebnisentwicklung weiterhin als gut ein.

Die Gesellschaft ist in der Lage allen externen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch kurzfristige Vermögensgegenstände gedeckt. Projektkosten von laufenden Projekten sind durch erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen gedeckt.

III. Zweigniederlassungen

Im Geschäftsjahr bestanden keine Niederlassungen, jedoch Betriebsstätten in Düsseldorf, Mannheim Berlin und München.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Ein wesentliches Risiko des Unternehmens ist die konjunkturelle Lage in Deutschland und Gesamteuropa, da die zukünftige Geschäftsentwicklung untrennbar mit dieser und der damit verbundenen Nachfrage nach Logistikflächen verknüpft ist. Die momentanen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren in Europa und andernorts könnten die Gesellschaft in naher Zukunft vor Herausforderungen stellen.

Die russische Invasion in der Ukraine und der damit zusammenhängende globale Anstieg der Inflation sind bewegen sich auf hohem Niveau - wir erwarten einen weiteren Anstieg. Dies hat und wird die Kapitalmärkte und die Finanzierungskosten verstärkt ungünstig beeinflussen. Zwar ist weiterhin viel Liquidität im Markt, dennoch erwarten wir das Investoren kurz- und mittelfristig vorsichtiger agieren werden. Dies könnte Auswirkungen auf unsere Projektaktivitäten und -volumen über die nächsten Jahre haben.

Die Grundstücksverfügbarkeit für die Bebauung und anschließende Nutzung durch Logistikunternehmen ist regional sehr unterschiedlich. Angesichts der starken Nachfrage in Top Lagen hat sich das Angebot in den letzten Jahren stark verringert. In den Ballungsräumen herrscht eine zunehmende Flächenknappheit und eine damit verbundene Preissteigerung. Die Bereitschaft der Politik sowie der lokalen Kommunen Grundstücke für die logistische Nutzung auszuweisen, spielt eine nachhaltige Rolle. Aufgrund der Flächenknappheit hat die Thematik der Flächenkonversion/ Entwicklung auf Industriebrachen in den letzten Jahren stark zugenommen. Das Unternehmen kann diesbezüglich auf ihre Expertise im Bereich Industriebrache-Entwicklung zurückgreifen.

Ein Risiko für das Unternehmen stellt die zunehmende Konkurrenzsituation am Logistikimmobilienmarkt dar. Dem versuchen wir als europäischer Markführer durch unsere Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und das hohe Maß an Qualität und Professionalität entgegenzuwirken.

Steigende Baukosten für Arbeit und Material dürften unser Geschäft vor Herausforderungen stellen. Aufgrund der kurzen Umsetzungszeiten bei der Entwicklung von Logistik- und Warehouse Immobilien kann dieses Risiko von der Gesellschaft erheblich gemindert werden.

Die Gesellschaft steuert ihr Risiko aus Entwicklungsaktivitäten auch durch den Abschluss von Fixpreisverträgen mit ihren Generalunternehmern. Darüber hinaus mindert die relativ kurze Umsetzungsdauer unserer Projekte das Entwicklungsrisiko.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen jegliche finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Gesellschaft verwendet keine Finanzinstrumente, die nach § 289 Abs. 2 Nr. 1b) HGB berichtspflichtig wären.

Derzeit sind für die Geschäftsführung keine unmittelbar bevorstehenden und substanziellen Risiken erkennbar, die den Bestand der Gesellschaft gefährden können.

2. Chancenbericht

Aufgrund der starken Expertise, der hohen Anzahl an im Bau befindlichen Neubauprojekten und eines starken Miet- und Nutzermarktes für moderne Lagerhallen, hat sich die Gesellschaft als ein bedeutender Akteur im Bereich von Industrie- und Logistikimmobilien etabliert.

Für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft, ist die Geschäftsführung ständig bestrebt strategische Standorte für die Entwicklung von Logistikzentren zu sichern und hat als Möglichkeit der Ausweitung des Geschäftsmodells die Entwicklung von City Hubs und Letzte-Meile Entwicklungen identifiziert.

Wir sehen die Gesellschaft für die Bewältigung von und Anpassung an mögliche Risiken in Zukunft gut positioniert. Wir erwarten unsere Marktanteile mittelfristig zu halten bzw. weiter auszubauen.

V. Prognosebericht

Der deutsche Markt zeigt trotz des aktuellen globalen Wirtschaftsumfelds weiterhin eine solide Nachfrage nach Industrie- und Logistikimmobilienprojekten. Wir gehen jedoch davon aus, dass die russische Invasion in der Ukraine und die damit verbundene globale Inflation weiterhin erhebliche negative Auswirkungen auf die Kapitalmärkte und die Kosten der Fremdfinanzierung haben werden. Obwohl weiterhin ausreichend Liquidität auf dem Markt vorhanden ist, wird erwartet, dass die Anleger kurzfristig deutlich vorsichtiger sein werden, was sich auf das Volumen der Entwicklungsaktivitäten im nächsten Jahr auswirken könnte. Die Auswirkungen auf die Projektgewinne des Unternehmens aufgrund steigender Projektkosten und des potenziellen Rückgangs der Projektwerte werden bis zu einem gewissen Grad durch die Auswirkungen gestiegener Mieteinnahmen abgemildert.

Die Gesellschaft plant in 2024 einen Jahresüberschuss von EUR 8 Mio. bis EUR 12 Mio. zu erzielen. Da wir von einer mittelfristigen Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklungen ausgehen, werden in den Folgejahren Jahresüberschüsse zwischen EUR 10 Mio. und EUR 25 Mio. geplant. Das Erreichen der Ziele wird unter anderem von den Marktgegebenheiten, Investoren- und Nutzernachfrage und Wettbewerbssituation abhängen und ist daher mit Unsicherheit behaftet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Panattoni Germany Properties GmbH

Robert Dobrzycki, Geschäftsführer

Fred-Markus Bohne, Geschäftsführer

Stefan Bohn, Geschäftsführer

Daniel Oetjen, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Panattoni Germany Properties GmbH, Hamburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Panattoni Germany Properties GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Panattoni Germany Properties GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 21. August 2024

BDO AG
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Wörl, Wirtschaftsprüfer

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