Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kreis- und Stadtsparkasse HofLiquidiert
HofStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Maurer seit 22.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Ursula Schwedler seit 2.1.2006 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.85% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kreis- und Stadtsparkasse HofHofJahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Lagebericht 2007
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| 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | |
| TEUR | TEUR | in % BS | in % BS | |
| Barreserve | 46.091 | 30.343 | 2,5 | 1,6 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 62.328 | 23.426 | 3,3 | 1,3 |
| Ausleihungen an Kunden | 671.622 | 750.583 | 35,9 | 41,0 |
| Wertpapiergeschäft | 952.743 | 908.257 | 51,0 | 49,7 |
| Beteiligungen | 21.380 | 19.593 | 1,1 | 1,1 |
| Sachanlagen | 18.330 | 19.818 | 1,0 | 1,1 |
| Sonstiges | 97.016 | 76.695 | 5,2 | 4,2 |
| Bilanzsumme | 1.869.510 | 1.828.715 | 100,0 | 100,0 |
| - davon Anlagevermögen | 667.129 | 564.824 | ||
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PASSIVA |
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| 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | |
| TEUR | TEUR | in % BS | in % BS | |
| Bankenverbindlichkeiten | 304.728 | 304.236 | 16,3 | 16,7 |
| Kundeneinlagen | 1.329.782 | 1.295.164 | 71,1 | 70,8 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 75.093 | 69.976 | 4,0 | 3,8 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 22.788 | 29.280 | 1,2 | 1,6 |
| Eigenkapital | 101.446 | 100.634 | 5,5 | 5,5 |
| Sonstiges | 35.673 | 29.425 | 1,9 | 1,6 |
| Bilanzsumme | 1.869.510 | 1.828.715 | 100,0 | 100,0 |
Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass sich auf der Aktivseite Strukturveränderungen zu Lasten der Ausleihungen an Kunden hin zu den Forderungen an Kreditinstituten und den eigenen Wertpapieren ergeben haben. Dagegen sind auf der Passivseite keine nennenswerten Strukturveränderungen erkennbar.
Während die Struktur der Aktivseite insbesondere bei den Forderungen an Kreditinstitute, bei den Kundenforderungen und bei den Wertpapieren von den Durchschnittswerten auf Verbandsebene abweicht, entspricht die Struktur der Passivseite im Wesentlichen den Durchschnittswerten.
Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips, während die Wertpapiere des Anlagevermögens nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet wurden. Mit den gebildeten Wertberichtigungen und Rückstellungen ist den Risiken im Kreditgeschäft und den sonstigen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen worden. Die übrigen Vermögensgegenstände wurden vorsichtig bewertet.
Nach der durch den Verwaltungsrat noch zu beschließenden Zuführung aus dem Bilanzgewinn wird sich die Sicherheitsrücklage auf 101,4 Mio. Euro erhöhen. Das entspricht einem Bilanzanteil von 5,5 %, der damit den Vergleichswert auf Verbandsebene nur um 0,2 %-Punkte unterschreitet, aber 0,4 %-Punkte über dem Bundesdurchschnitt liegt. Neben der Sicherheitsrücklage verfügt die Sparkasse über umfangreiche weitere Eigenkapitalbestandteile im Sinne des KWG. Das Verhältnis der angerechneten Eigenmittel, bezogen auf die Summe der gewichteten Risikoaktiva und Marktrisikopositionen per 31.12.2007, überschreitet mit 14,9 % deutlich den von der Bankenaufsicht im Grundsatz I vorgeschriebenen Mindestwert von 8,0 %. Eine zukünftige Geschäftsausweitung ist durch die ausreichende Kapitaldecke gesichert.
Die Finanz- und Vermögenslage ist unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als angemessen zu bezeichnen.
Die Ertragslage ist hingegen nicht zufriedenstellend.
C) Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage Auswirkungen haben könnten, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
D) Risikobericht
1. Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung
Die bewusste Übernahme, aktive Steuerung und gezielte Transformation von Risiken gehören zu den Kernfunktionen von Kreditinstituten. Unserer Risikostrategie entsprechend gehen wir in der Regel nur Risiken ein, die für eine kontinuierliche Wertsteigerung der Sparkasse erforderlich sind. Dabei wollen wir im Rahmen unseres öffentlichen Auftrages den erzielten Ertrag im Verhältnis zum eingegangenen Risiko optimieren.
Zur Steuerung und Überwachung der mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken wurde ein Risikomanagement- und Controllingsystem eingerichtet. Das System ist darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und gegensteuernde Maßnahmen im Sinne eines aktiven Risikomanagements und -controllings einzuleiten. Die angewandten Methoden zur Messung, Steuerung und Aggregation aller bisher identifizierten Risikoarten werden kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig den Anforderungen der Sparkasse und den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst.
Für Zwecke der Risikosteuerung werden folgende Risikoarten unterschieden: Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko, operationelles Risiko.
2. Risikomanagement und Risikocontrolling
Die Ausgestaltung des Risikomanagement- und Controllingsystems richtet sich nach Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt unserer Geschäftstätigkeit.
Im Mittelpunkt des Risikomanagements steht die Gesamtheit aller geeigneten Maßnahmen mit der Zielsetzung der Wertsteigerung der Sparkasse auf Basis einer aktiven und bewussten Steuerung aller unternehmerischen Risiken. Das Risikocontrolling beinhaltet die Identifizierung, Quantifizierung, Limitierung und Überwachung sowie das Reporting der Risiken.
Im Rahmen der Gesamthausrisikoüberwachung werden neben der Messung und Steuerung von Risiken in den einzelnen Bereichen in regelmäßigen Abständen Risikotragfähigkeitsanalysen durchgeführt. Dazu werden die quantifizierbaren bzw. quantifizierten Einzelrisiken zu einem Gesamtbankrisiko zusammengefasst. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der Abdeckung dieses Gesamtbankrisikos mit den zur Verfügung stehenden Deckungsmassen (Ertragskraft, Reserven, Eigenkapital) mittels Szenarien - denen bestimmte Annahmen zugrunde liegen - aufgezeigt. Die Darstellung der Gesamtrisikolage bzw. Risikotragfähigkeit erfolgt auf Grundlage handelsrechtlicher Vorschriften unter Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher Eigenmittelerfordernisse. Über die Gesamtrisikolage und Risikotragfähigkeit wird vierteljährlich an den Vorstand berichtet.
Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagementaktivitäten wird gemäß den MaRisk durch die interne Revision geprüft.
2.1 Adressenausfallrisiken
Grundsätzlich ist das Adressenausfallrisiko im Kreditgeschäft und Wertpapiergeschäft von besonderer Bedeutung für die Sparkasse. Unter Adressenausfallrisiko wird der potenzielle Verlust verstanden, der durch den Ausfall eines Geschäftspartners sowie durch Wertminderungen aufgrund nicht vorhersehbarer Verschlechterungen der Bonität von Geschäftspartnern entstehen kann.
Die Gefahr eines Ausfalls vertraglich zugesagter Leistungen wird im Kreditgeschäft durch die sorgfältige Auswahl der Geschäftspartner (individuelle Bonitätsbeurteilung) sowie durch die Hereinnahme von Sicherheiten begrenzt. Durch eine laufende Bonitätsbeurteilung bzw. Bonitätsüberwachung über Risikofrüherkennungssysteme werden Kreditrisiken frühzeitig erkannt und durch entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen begrenzt. Des Weiteren werden Kreditlimite als Obergrenze für Kreditengagements festgelegt, die laufend überwacht werden.
Ergänzend werden das von der Sparkassenorganisation entwickelte interne Ratingverfahren ("DSGV-Rating") im gewerblichen Kreditgeschäft und Scoringverfahren im Privatkundenkreditgeschäft angewendet. Die detaillierte Kreditrisiko-Einstufung des gesamten Kreditengagements eines Kreditnehmers bildet neben weiteren Analyseverfahren die Grundlage für die Kreditentscheidung sowie im gewerblichen Kreditbereich die Basis für die Festlegung einer risikoadjustierten Bepreisung.
Die Adressenausfallrisiken im Sinne der MaRisk werden planerisch erfasst, bewertet und mit der vom Vorstand beschlossenen Kreditrisikostrategie abgeglichen, welche insbesondere die Vermeidung von neuen Adressenausfallrisiken vorsieht. Nach der Kreditrisikostrategie soll durch qualitativ hochwertiges, d.h. risikoarmes Neukreditgeschäft die rückläufige Kreditbestandsentwicklung gestoppt bzw. verringert werden. Die Geschäftsleitung wird regelmäßig im Rahmen von Risikoberichten über die Strukturmerkmale des Kreditportfolios bzw. der Adressenausfallrisiken der den MaRisk unterliegenden Geschäften informiert. Die Einhaltung der vereinbarten Planungen aus der Kreditrisikostrategie wird regelmäßig überprüft.
Den erkennbaren Risiken des Kreditgeschäfts wird durch eine angemessene Risikovorsorgebildung Rechnung getragen. Für konkret bestehende Bonitätsrisiken eines Kreditnehmers wird durch Einzelwertberichtigungen in Höhe des potenziellen Ausfalls Vorsorge getroffen. Für latente Risiken werden Pauschalwertberichtigungen gebildet.
Bei den Adressenausfallrisiken für Handelsgeschäfte im Sinne der MaRisk werden in Abstimmung mit der Geschäftsleitung Risikolimite und Parameter zur Risikomessung festgelegt. Die Limitfestlegung erfolgt unter Berücksichtigung der Handelsaktivitäten sowie der Ertrags- und Substanzkraft der Sparkasse. Es wird eine Volumenslimitierung auf Geschäftspartnerebene sowie eine Ausfalllimitierung auf Sparkassen- und Portfolioebene durchgeführt. Dabei wird nach Erfüllungs-, Emittenten- und Wiedereindeckungsrisiken differenziert vorgegangen. Die Limite werden durch ein vom Handel unabhängiges Risikocontrolling überwacht, regelmäßig nach Art und Höhe bewertet und die Limitausschöpfung dem Überwachungs- und dem Handelsvorstand täglich vorgelegt.
2.2 Marktpreisrisiken
Unter Marktpreisrisiko wird das Risiko eines möglichen Verlusts aufgrund von nachteiligen Veränderungen der Marktpreise oder der preisbeeinflussenden Parameter verstanden.
Für Marktpreisrisiken im Sinne der MaRisk werden in Abstimmung mit der Geschäftsleitung je Risikoart (Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursrisiko einschließlich der jeweils dazugehörigen Derivatrisiken) Risikolimite und Parameter zur Risikomessung festgelegt. Diese dienen dem Ziel, Ertragschancen wahrzunehmen, ohne die finanziellen Ressourcen unangemessen zu belasten. Die Limitfestlegung erfolgt unter Berücksichtigung der Ertrags- und Substanzkraft der Sparkasse. Alle Limite werden durch ein vom Handel unabhängiges Risikocontrolling überwacht. Sämtliche MaRiskrelevanten Risiken werden regelmäßig nach Art und Höhe bewertet. Die zuständigen Mitglieder der Geschäftsleitung bzw. der Gesamtvorstand werden regelmäßig über die Ergebnisse informiert. Bei der Messung und Überwachung der Risikopositionen und der Analyse der damit verbundenen Verlustpotenziale (Risiko-Controlling) wendet die Sparkasse primär die Ertragswertperspektive (GuVorientierte Sichtweise) an.
Die Bewertung und Analyse von Zinsänderungsrisiken auf Gesamtbankebene erfolgt nach der Ertragswertperspektive unter Einsatz traditioneller betriebswirtschaftlicher Instrumente und Verfahren. Ergänzend zu dieser Sichtweise verwendet die Sparkasse zur barwertigen Messung und Steuerung des Zinsänderungsrisikos das System S-Treasury.
Die Marktpreisrisiken bewegen sich innerhalb des Rahmens der geschäftspolitischen Zielsetzungen. Währungsrisiken sind bei der Sparkasse nur von untergeordneter Bedeutung.
2.3 Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht mehr nachkommen zu können.
Das Liquiditätsrisiko wird von der Sparkasse durch eine entsprechende Liquiditätsplanung sowie die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Grundsätze (Grundsatz II) gesteuert. Über die Liquiditätssituation der Sparkasse und evtl. bestehender Liquiditätsengpässe wird der Vorstand regelmäßig informiert. Das Liquiditätsrisiko reduzieren wir durch eine stets angemessene Liquiditätsvorsorge und eine verantwortungsvolle Strukturierung der Aktiva und Passiva. Die Liquiditätsbeschaffung erfolgt überwiegend über Kundeneinlagen. Darüber hinaus wird als wesentliches Steuerungsinstrument der gesicherte und ausreichende Zugang zu Zentralbankgeld betrachtet (Zentralbankinstrumente). Kurzfristige Liquidität wird primär über den Geldmarkt sichergestellt. Zahlungsanforderungen, die die Zahlungsbereitschaft beeinträchtigen könnten, sind auf Basis unserer Finanzplanung nicht erkennbar.
2.4 Operationelle Risiken
Operationelle Risiken werden als die Gefahr von Schäden definiert, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Mitarbeitern, der internen Infrastruktur oder infolge externer Einflüsse eintreten.
Den operationellen Risiken wird mit zahlreichen Maßnahmen entgegengewirkt. Hierzu zählen unter anderem zentrale Vorgaben durch Arbeitsanweisungen, Verwendung von rechtlich geprüften Vertragsformulierungen, Einsatz von auch gesetzlich geforderten Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragten, Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Versicherbare Gefahrenpotentiale haben wir durch Versicherungsverträge im banküblichen Umfang abgeschirmt.
Zur umfassenden Identifikation und Bewertung dieser Risiken werden angefallene Schäden erfasst und analysiert. Die von den Mitarbeitern entwickelten Risikoszenarien wurden im Berichtszeitraum überarbeitet und das Verlustpotenzial im Rahmen der Risikolandkarte bewertet. Diese Ergebnisse wurden dem Vorstand berichtet. Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Sparkasse nicht wesentlich beeinträchtigen. Die Szenarioerstellung wird weiterhin im jährlichen Turnus wiederholt.
2.5 Gesamtrisikolage
Durch das Risikomanagement und -controlling der Sparkasse konnten die Risiken frühzeitig identifiziert und gesteuert werden. Die Risikotragfähigkeit ist zwar gegeben, die Risikolage insgesamt ist jedoch als vergleichsweise hoch einzustufen. Die Sparkasse sieht sich durch das bestehende Risikomanagement sowohl für das bestehende Geschäft als auch für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Die Sparkasse geht von keinen über das übliche geschäftliche Maß hinausgehenden Risiken aus.
E) Prognosebericht
Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung der Sparkasse für die nächsten zwei Jahre beziehen, stellen Einschätzungen dar, die die Sparkasse auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen hat. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können.
Die Konjunkturdynamik lag nach ersten Einschätzungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2007 mit einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes von 2,5 % nur knapp unter dem Vorjahresergebnis von 2,9 %. Der Beschäftigungsaufbau, der schon 2006 eingesetzt hatte, konnte in 2007 fortgeführt werden. Die Arbeitslosenquote sank damit von 10,8 % in 2006 auf 9,0 % in 2007. Die Erfolge am Arbeitsmarkt sind vornehmlich der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen und der Lohnzurückhaltung der letzten Jahre zu verdanken.
Auch die Staatsfinanzen profitierten vom Aufschwung und von der Zunahme der Beschäftigung. Die Steuereinnahmen sind konjunkturbedingt gestiegen. Dadurch kam der Staat erstmals im wiedervereinigten Deutschland ohne neue Schulden aus.
Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich 2007 hingegen verstärkt. Im Jahresdurchschnitt sind die Verbraucherpreise um 2,2 % gestiegen. Im November 2007 lagen die Verbraucherpreise erstmals um 3,1 % über dem Niveau des Vorjahres. Neben der Mehrwertsteuererhöhung waren vor allem die Energiepreise für diese Beschleunigung verantwortlich.
Für dieses Jahr erwarten wir, dass sich die Konjunkturdynamik abschwächen wird. Zwar dürfte sich der private Konsum bei zunehmender Einkommensexpansion beleben, dem steht aber entgegen, dass bei nachlassender außenwirtschaftlichen Impulsen sowie schwierigeren Finanzierungsbedingungen Exporte und Investitionen wohl an Schwung verlieren werden. Darüber hinaus belasten weiterhin die hohen Energie- und Rohstoffpreise.
Wir gehen davon aus, dass die Subprime-Krise der USA auch Auswirkungen auf die Wirtschaft in Deutschland haben wird. In Deutschland hatte es in den letzten Jahren keinen Immobilienpreisboom gegeben und die Haushalte und Unternehmen sind nicht hoch verschuldet. Gleichwohl wird die Subprime-Krise die konjunkturelle Entwicklung in den USA negativ beeinflussen, wobei die Auswirkungen per heute noch nicht eingeschätzt werden können.
Aufgrund der Bestandsentwicklung in den letzten Jahren gehen wir davon aus, dass wir auch in den Jahren 2008 und 2009 die rückläufige Entwicklung im Kundenkreditgeschäft nicht stoppen können. Gleichwohl haben unsere Bemühungen, qualitativ hochwertiges Neukreditgeschäft zu generieren, zu einer Verbesserung der Gesamtrisikosituation geführt.
Der Zinsüberschuss ging in den letzten Jahren zurück. Diese Tendenz wird sich auch in den beiden kommenden Jahren fortsetzen. Aus diesem Grund müssen die Anstrengungen im Provisionsgeschäft weiter verstärkt werden.
Der Personalaufwand wird sich 2008 durch zusätzlichen Personalbedarf im Rahmen der SI-Migration erhöhen. Der Verwaltungsaufwand wird dagegen wie geplant auf Vorjahresniveau gehalten werden können.
Die im letzten Jahr verbesserte wirtschaftliche Lage ist nur zögerlich in unserer Region angekommen, gleichwohl sollte die leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Arbeitsmarktsituation in unserem Geschäftsgebiet zukünftig latente Adressenausfallrisiken im Kundenkreditgeschäft begrenzt halten. Im Bereich der Risikovorsorge für das Kreditgeschäft erwarten wir im Vergleich zum Vorjahr eine verminderte Zuführung.
In Abhängigkeit von der aktuellen Entwicklung an den Geld- und Kapitalmärkten gehen wir derzeit von einem leicht negativen Bewertungsergebnis im Wertpapiergeschäft aus.
Soweit aus heutiger Sicht bereits prognostizierbar, erwarten wir eine Geschäftsentwicklung wie in den Vorjahren mit einem Jahresergebnis auf ähnlichem Niveau.
Hof, den 30. Juni 2008
KREIS- UND STADTSPARKASSE HOF
Dr. Fichtner, Vorsitzender des Verwaltungsrates
Der Vorstand
Gerstner
Schwedler
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2007
Aktivseite
| 31.12.2006 | |||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Barreserve | |||||
| a) Kassenbestand | 13.898.778,03 | 13.157 | |||
| b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank | 32.191.825,80 | 17.186 | |||
| c) Guthaben bei Postgiroämtern | - | - | |||
| 46.090.603,83 | 30.343 | ||||
| 2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind | |||||
| a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen | - | - | |||
| b) Wechsel | - | - | |||
| - | - | ||||
| 3. Forderungen an Kreditinstitute | |||||
| a) täglich fällig | 808.005,91 | 2.376 | |||
| b) andere Forderungen | 61.520.143,50 | 21.051 | |||
| 62.328.149,41 | 23.427 | ||||
| 4. Forderungen an Kunden | 671.621.884,20 | 750.583 | |||
| darunter: durch Grundpfandrechte Gesichert | 333.151.853,05 | (372.823) | |||
| Kommunalkredite | 141.048.853,88 | (163.826) | |||
| 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | |||||
| a) Geldmarktpapiere | |||||
| aa) von öffentlichen Emittenten | - | - | |||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | - | (-) | |||
| ab) von anderen Emittenten | 34.688.503,22 | - | |||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 33.993.000,00 | (-) | |||
| 34.688.503,22 | - | ||||
| b) Anleihen und Schuldverschreibungen | |||||
| ba) von öffentlichen Emittenten | 54.023.587,96 | 47.475 | |||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 51.267.700,00 | (46.187) | |||
| bb) von anderen Emittenten | 585.329.536,35 | 588.254 | |||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 546.230.070,00 | (560.015) | |||
| c) eigene Schuldverschreibungen | 600.060,18 | 662 | |||
| 674.641.687,71 | 636.391 | ||||
| Nennbetrag | 603.400,00 | (659) | |||
| 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 278.101.013,59 | 271.865 | |||
| 7. Beteiligungen | 21.379.899,62 | 19.593 | |||
|
darunter:
an Kreditinstituten |
- | (-) | |||
| an Finanzdienstleistungsinstituten | - | (-) | |||
| 8. Anteile an verbundenen Unternehmen | - | - | |||
|
darunter:
an Kreditinstituten |
- | (-) | |||
| an Finanzdienstleistungsinstituten | - | (-) | |||
| 9. Treuhandvermögen | 289.964,65 | 332 | |||
|
darunter:
Treuhandkredite |
289.964,65 | (332) | |||
| 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch | - | - | |||
| 11. Immaterielle Anlagewerte | 28.918,97 | 18 | |||
| 12. Sachanlagen | 18.330.336,69 | 19.818 | |||
| 13. Sonstige Vermögensgegenstände | 91.057.549,47 | 72.969 | |||
| 13a. Steuerabgrenzungsposten gem. § 274 Abs. 2 HGB | 4.354.595,39 | 2.697 | |||
| 14. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.285.487,55 | 679 | |||
| Summe der Aktiva | 1.869.510.091,08 | 1.828.715 | |||
|
Passivseite |
|||||
| 31.12.2006 | |||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||||
| a) täglich fällig | 2.522.948,67 | 952 | |||
| b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 302.205.090,54 | 303.284 | |||
| 304.728.039,21 | 304.236 | ||||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | |||||
| a) Spareinlagen | |||||
| aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten | 538.756.921,91 | 563.951 | |||
| ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten | 283.152.077,20 | 252.501 | |||
| 821.908.999,11 | 816.452 | ||||
| b) andere Verbindlichkeiten | |||||
| ba) täglich fällig | 355.585.665,94 | 386.238 | |||
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 152.287.620,20 | 92.474 | |||
| 507.873.286,14 | 478.712 | ||||
| 1.329.782.285,25 | 1.295.164 | ||||
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | |||||
| a) begebene Schuldverschreibungen | 75.092.901,29 | 69.976 | |||
| b) andere verbriefte Verbindlichkeiten | - | - | |||
| 75.092.901,29 | 69.976 | ||||
|
darunter:
Geldmarktpapiere |
- | (-) | |||
| eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf | - | (-) | |||
| 4. Treuhandverbindlichkeiten | 289.964,65 | 332 | |||
| darunter: Treuhandkredite | 289.964,65 | (332) | |||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 4.703.289,51 | 2.599 | |||
| 6. Rechnungsabgrenzungsposten | 233.951,83 | 315 | |||
| 7. Rückstellungen | |||||
| a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 15.576.678,00 | 15.192 | |||
| b) Steuerrückstellungen | 2.466,17 | - | |||
| c) andere Rückstellungen | 14.866.122,08 | 10.987 | |||
| 30.445.266,25 | 26.179 | ||||
| 8. Sonderposten mit Rücklageanteil | - | - | |||
| 9. Nachrangige Verbindlichkeiten | 22.788.491,27 | 29.280 | |||
| 10. Genussrechtskapital | - | - | |||
| vor Ablauf von zwei Jahren fällig | - | (-) | |||
| 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken | - | - | |||
| 12. Eigenkapital | |||||
| a) gezeichnetes Kapital | - | - | |||
| b) Kapitalrücklage | - | - | |||
| c) Gewinnrücklagen | |||||
| ca) Sicherheitsrücklage | 100.633.714,67 | 100.256 | |||
| cb) andere Rücklagen | - | - | |||
| 100.633.714,67 | 100.256 | ||||
| d) Bilanzgewinn | 812.187,15 | 378 | |||
| 101.445.901,82 | 100.634 | ||||
| Summe der Passiva | 1.869.510.091,08 | 1.828.715 | |||
| 1. Eventualverbindlichkeiten | |||||
| a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln | - | - | |||
| b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen | 11.513.848,25 | 14.360 | |||
| c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten | - | - | |||
| 11.513.848,25 | 14.360 | ||||
| 2. Andere Verpflichtungen | |||||
| a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften | - | - | |||
| b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen | - | - | |||
| c) Unwiderrufliche Kreditzusagen | 7.996.219,82 | 11.838 | |||
| 7.996.219,82 | 11.838 | ||||
Gewinn-
und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember
2007
| 1.1. -31.12.2006 | ||||
| EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Zinserträge aus | ||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 45.354.049,22 | 47.820 | ||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 22.775.981,80 | 18.032 | ||
| 68.130.031,02 | 65.852 | |||
| 2. Zinsaufwendungen | 50.451.695,35 | 44.382 | ||
| 17.678.335,67 | 21.470 | |||
| 3. Laufende Erträge aus | ||||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 12.507.836,08 | 12.352 | ||
| b) Beteiligungen | 1.169.569,06 | 980 | ||
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | - | - | ||
| 13.677.405,14 | 13.332 | |||
| 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen | - | - | ||
| 5. Provisionserträge | 9.884.907,10 | 10.324 | ||
| 6. Provisionsaufwendungen | 568.074,42 | 600 | ||
| 9.316.832,68 | 9.724 | |||
| 7. Nettoertrag oder Nettoaufwand aus Finanzgeschäften | 165.123,15 | 1.161 | ||
| 8. Sonstige betriebliche Erträge | 6.000.840,38 | 6.444 | ||
| 9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil | - | - | ||
| 46.838.537,02 | 52.131 | |||
| 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | ||||
| a) Personalaufwand | ||||
| aa) Löhne und Gehälter | 17.415.173,09 | 18.025 | ||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 9.788.912,31 | 6.165 | ||
| darunter: für Altersversorgung 2.990.893,76 EUR (Vorjahr EUR 2.337) | 27.204.085,40 | 24.190 | ||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 10.503.878,20 | 10.114 | ||
| 37.707.963,60 | 34.304 | |||
| 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | 2.169.398,74 | 2.092 | ||
| 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.022.778,10 | 2.732 | ||
| 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft | 7.355.610,41 | 12.861 | ||
| 13. a) Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken | - | - | ||
| 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft | - | - | ||
| 14. a) Entnahme aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken | - | - | ||
| 7.355.610,41 | 12.861 | |||
| 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlage vermögen behandelte Wertpapiere | - | - | ||
| 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | 737.104,11 | 527 | ||
| 737.104,11 | 527 | |||
| 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme | - | - | ||
| 18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil | - | - | ||
| 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | -680.109,72 | 669 | ||
| 20. Außerordentliche Erträge | - | - | ||
| 21. Außerordentliche Aufwendungen | - | - | ||
| 22. Außerordentliches Ergebnis | - | - | ||
| 23. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.596.550,28 | - | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - | 180 | ||
| 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen | 104.253,41 | 111 | ||
| 1.492.296,87 | 291 | |||
| 25. Jahresüberschuss | 812.187,15 | 378 | ||
| 26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr | - | - | ||
| 812.187,15 | 378 | |||
| 27. Entnahmen aus Gewinnrücklagen | ||||
| a) aus der Sicherheitsrücklage | - | - | ||
| b) aus anderen Rücklagen | - | - | ||
| - | - | |||
| 812.187,15 | 378 | |||
| 28. Einstellungen in Gewinnrücklagen | ||||
| a) in die Sicherheitsrücklage | - | - | ||
| b) in andere Rücklagen | - | - | ||
| - | - | |||
| 29. Bilanzgewinn | 812.187,15 | 378 | ||
Anhang zum 31. Dezember 2007
Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).
Forderungen an Kunden und Kreditinstitute haben wir zum Nennwert bilanziert. Bei der Auszahlung von Darlehen einbehaltene Disagien werden auf deren Laufzeit bzw. Festzinsbindungsdauer verteilt.
Für akute Ausfallrisiken haben wir bei Forderungen an Kunden in Höhe des zu erwartenden Ausfalls Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Soweit die Gründe für eine Wertberichtigung nicht mehr bestehen, sind Zuschreibungen (Wertaufholungen) bis zu den Zeitwerten vorgenommen worden.
Außerdem haben wir nach den Erfahrungen der Vergangenheit bemessene Pauschalwertberichtigungen auf den latent gefährdeten Forderungsbestand gebildet.
Wertpapiere des Handelsbestands und der Liquiditätsreserve werden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren Börsenkursen bewertet. Bei den Wertpapieren des Anlagebestandes werden gegenüber dem Vorjahr nur Abschreibungen vorgenommen, soweit es sich um eine dauernde Wertminderung handelt. Wertaufholungen werden durch Zuschreibungen auf den höheren Kurs, maximal aber bis zu den Anschaffungskosten, berücksichtigt.
Beteiligungen werden entsprechend den für Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet.
Sachanlagen und entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen auf der Grundlage der steuerlich zulässigen Sätze. Soweit bei der steuerlichen Gewinnermittlung degressive Abschreibungen zulässig sind, werden diese zugrunde gelegt; dabei wird gegebenenfalls von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode überzugehen, wenn dies zu höheren Abschreibungen führt. Als Nutzungsdauer werden bei immateriellen Anlagewerten regelmäßig ein bis drei Jahre zugrunde gelegt. Bei Einbauten in gemieteten Gebäuden wird die tatsächliche Nutzungsdauer angesetzt, wenn sie kürzer ist als die für Gebäude geltende Abschreibungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Liegt der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Vermögensgegenständen über dem Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist und handelt es sich dabei um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.
Der aktive Steuerabgrenzungsposten gem. § 274 Abs. 2 HGB hat sich um 1.658 TEUR erhöht.
Rückstellungen werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Teilwertverfahren auf der Grundlage der Heubeck Richttafeln 2005 G ermittelt. Dabei wird ein Rechnungszins von 5,5 % verwendet. Es besteht eine Aufwandsrückstellung gemäß § 249 Abs. 2 HGB für die Sondersparformen "Zuwachssparen" (Sparform mit steigendem Zinssatz) sowie S-Prämiensparen - flexibel.
Durch die Änderung der Bewertungsmethode bei den Wertpapieren des Anlagebestandes fiel das ausgewiesene Jahresergebnis um 3.405 TEUR höher aus.
Derivative Finanzinstrumente (Swaps und Termingeschäfte) werden grundsätzlich einzeln bewertet. Daraus entstandene Bewertungsgewinne bleiben außer Ansatz. Derivative Finanzinstrumente, die durch andere Geschäfte besonders gedeckt sind, haben wir zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst; die daraus resultierenden Bewertungserfolge haben wir in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Die zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken abgeschlossenen Zinsswaps, die nicht besonders gedeckt sind, wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsänderungsrisikos einbezogen und waren somit nicht gesondert zu bewerten.
Die Währungsumrechnung erfolgt gemäß § 340h HGB. Erträge aus der Währungsumrechnung werden nur bei Vorliegen einer besonderen Deckung in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Bei den täglich fälligen Forderungen und Verbindlichkeiten werden Erträge aus der Umrechnung wegen Geringfügigkeit in voller Höhe vereinnahmt. Eine besondere Deckung sehen wir als gegeben an, wenn eine Identität von Währung, Betrag und Fälligkeit der gegenläufigen Geschäfte vorliegt.
Angaben und Erläuterungen zur Bilanz
Aktivseite
Posten 3: Forderungen an Kreditinstitute
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| In diesem Posten sind enthalten: | ||
| - Forderungen an die eigene Girozentrale | 41.593 | 2.533 |
| Die Forderungen gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: | ||
| Posten 3 b) andere Forderungen | ||
| - bis drei Monate | 40.258 | 440 |
| - mehr als drei Monate bis ein Jahr | 20.588 | 20.504 |
| - mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 18 | 62 |
Posten 4: Forderungen an Kunden
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| In diesem Posten sind enthalten: | ||
| - Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.825 | 3.637 |
| Die Forderungen gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: | ||
| - bis drei Monate | 37.533 | 45.415 |
| - mehr als drei Monate bis ein Jahr | 42.561 | 45.888 |
| - mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 175.407 | 184.442 |
| - mehr als fünf Jahre | 359.716 | 403.980 |
| - mit unbestimmter Laufzeit | 55.683 | 70.004 |
Posten 5: Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| In diesem Posten sind enthalten: | ||
| - Im folgenden Geschäftsjahr fällige Wertpapiere | 181.931 | 178.259 |
| - Börsenfähige Wertpapiere (ohne antizipative Zinsen) | 662.343 | 625.762 |
| davon sind | ||
| - börsennotiert | 632.843 | 610.323 |
| - nicht börsennotiert | 29.500 | 15.439 |
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| - wie Anlagevermögen bewertet: | ||
| - Buchwert | 169.483 | 0 |
| - Beizulegender Zeitwert | 168.350 | 0 |
| Bei den wie Anlagevermögen bewerteten Wertpapieren handelt es sich um Wertpapiere, bei denen auf eine Abschreibung auf den beizulegenden Wert verzichtet wurde, soweit dieser unter dem Nominalwert lag, da die Zukunftsaussichten der Emittenten als gut angesehen werden und die Einlösung zum Nominalwert erfolgt. |
Posten 6: Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| In diesem Posten sind enthalten: | ||
| - Nachrangige Vermögensgegenstände | 4.969 | 4.969 |
| - Börsenfähige Wertpapiere | 278.101 | 271.621 |
| davon sind | ||
| - börsennotiert | 8.935 | 7.520 |
| - nicht börsennotiert | 269.166 | 264.101 |
| - wie Anlagevermögen bewertet: | ||
| - Buchwert | 8.108 | 0 |
| - Beizulegender Zeitwert | 5.836 | 0 |
| Bei den wie Anlagevermögen bewerteten Wertpapieren handelt es sich um einen Genussschein und um Investmentfonds. | ||
| Aufgrund der langfristig positiven Markteinschätzung gehen wir davon aus, dass die Wertminderungen bei den wie Anlagevermögen bewerteten Investmentfonds nicht von Dauer sind, während wir bei dem Genussschein von einer Einlösung zum Nennwert ausgehen. |
Posten 9: Treuhandvermögen
Das Treuhandvermögen betrifft in voller Höhe Forderungen an Kunden.
Posten 12: Sachanlagen
Die Sachanlagen entfallen mit 10.317 TEUR auf Grundstücke und Bauten, die von der Sparkasse im Rahmen ihrer eigenen Tätigkeit genutzt werden, und mit 1.975 TEUR auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Posten 13: Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen überwiegend auf stille Einlagen.
In diesem Posten sind nachrangige Vermögensgegenstände in Höhe von 46.197 TEUR (im Vorjahr 44.845 TEUR) enthalten.
Posten 13a: Steuerabgrenzungsposten gem. § 274 Abs. 2 HGB
Durch Abweichungen zwischen dem Handels- und dem Steuerrecht ergeben sich vermehrt temporäre Ergebnisdifferenzen, die das handelsrechtliche Ergebnis nicht unwesentlich beeinflussen. Um den Steueraufwand in der Handelsbilanz periodengerecht darzustellen, wird ein aktiver Steuerabgrenzungsposten gem. § 274 Abs. 2 HGB gebildet. Er wird im Rahmen einer Gesamtdifferenzenbetrachtung ermittelt.
Posten 14: Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält 1.169 TEUR (im Vorjahr 521 TEUR) Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von Verbindlichkeiten mit ihrem Rückzahlungsbetrag, soweit dieser höher ist als der Ausgabebetrag.
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten | Zugänge | Abgänge | Zuschreibungen | |
| Bilanzposten | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Immaterielle Anlagewerte | 224 | 29 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 67.884 | 692 | 1.926 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 58.658 | 9.600 | 2.263 | 0 |
| Abschreibungen kumuliert | Abschreibungen im Geschäftsjahr | Bilanzwert 31.12.2007 | Bilanzwert 31.12.2006 | |
| Bilanzposten | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Immaterielle Anlagewerte | 224 | 18 | 29 | 18 |
| Sachanlagen | 48.320 | 2.151 | 18.330 | 19.818 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 363 | 0 | 65.632 | 58.295 |
| Bilanzwert 31.12.2006 * ) | Nettoveränderungen | Bilanzwert 31.12.2007 *) | |
| Bilanzposten | TEUR | TEUR | TEUR |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 197.617 | 90.016 | 287.633 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 269.484 | 4.651 | 274.135 |
| Beteiligungen | 19.592 | 1.788 | 21.380 |
Passivseite
Posten 1: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| In diesem Posten sind enthalten: | ||
| - Verbindlichkeiten gegenüber der eigenen Girozentrale | 120.329 | 138.190 |
| - Durch eigene Vermögenswerte besicherte Verbindlichkeiten | 68.069 | 36.034 |
| Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: | ||
| Posten 1 b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | ||
| - bis drei Monate | 50.651 | 4.738 |
| - mehr als drei Monate bis ein Jahr | 60.786 | 24.340 |
| - mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 107.779 | 192.728 |
| - mehr als fünf Jahre | 79.320 | 79.068 |
Posten 2: Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| In diesem Posten sind enthalten: | ||
| - Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.085 | 1.205 |
| Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: | ||
| Posten 2 a ab) Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten | ||
| - bis drei Monate | 66.406 | 34.762 |
| - mehr als drei Monate bis ein Jahr | 165.070 | 106.129 |
| - mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 51.676 | 111.581 |
| - mehr als fünf Jahre | 0 | 29 |
| Posten 2 b bb) andere Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | ||
| - bis drei Monate | 96.516 | 61.138 |
| - mehr als drei Monate bis ein Jahr | 13.524 | 8.252 |
| - mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 40.877 | 21.456 |
| - mehr als fünf Jahre | 1.180 | 1.544 |
Posten 3: Verbriefte Verbindlichkeiten
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| TEUR | TEUR | |
| In diesem Posten sind enthalten: | ||
| Posten 3 a) begebene Schuldverschreibungen | ||
| - Im folgenden Geschäftsjahr fällige Wertpapiere | 25.724 | 25.515 |
Posten 4: Treuhandverbindlichkeiten
Die Treuhandverbindlichkeiten entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Posten 5: Sonstige Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind abzuführende Kapitalertragsteuern als wesentlicher Einzelposten enthalten.
Posten 6: Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält 197 TEUR (im Vorjahr 270 TEUR) Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von Hypothekendarlehen und anderen Forderungen mit ihrem Nennbetrag, soweit dieser höher als der Auszahlungsbetrag oder die Anschaffungskosten ist und Zinscharakter hat.
Posten 7: Rückstellungen
Im Berichtsjahr wird erstmals für die Verpflichtung, Beamten, Dienstvertragsangestellten und Vorstandsmitgliedern während der Zeit ihres Ruhestandes in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen Beihilfe zu gewähren, eine Rückstellung gebildet. Das ausgewiesene Jahresergebnis fiel aufgrund dieser Änderung um 3.196 TEUR niedriger aus.
Posten 9: Nachrangige Verbindlichkeiten
Für von der Sparkasse eingegangene nachrangige Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr insgesamt Aufwendungen von 1.124 TEUR angefallen.
Die nachrangigen Verbindlichkeiten (ohne anteilige Zinsen) von insgesamt 22.788 TEUR übersteigen im Einzelfall nicht 10 % des Gesamtbetrags der nachrangigen Verbindlichkeiten. Sie haben eine Durchschnittsverzinsung von 3,84 % und eine Ursprungslaufzeit von fünf bis zehn Jahren; davon werden in dem Jahr, das auf den Bilanzstichtag folgt, 1.253 TEUR fällig.
Die Bedingungen der nachrangigen Verbindlichkeiten entsprechen den Anforderungen des § 10 Abs. 5a des Kreditwesengesetzes (KWG).
Mehrere Posten betreffende Angaben
Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung
Auf Fremdwährung lauten Vermögensgegenstände im Gesamtbetrag von 2.264 TEUR und Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von 3.580 TEUR.
Fristengliederung
Bei der Gliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten wurde vom Wahlrecht nach § 11 S. 3 RechKredV Gebrauch gemacht.
Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Posten 5: Provisionserträge - Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung
Die wesentlichen an Dritte erbrachten Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung entfallen auf die Vermittlung von Produkten der Verbundpartner (Versicherung, Bausparverträge, Immobilien, Investmentzertifikate und Leasingverträge).
Posten 8: Sonstige betriebliche Erträge
Der Posten "Sonstige betriebliche Erträge" der Gewinn- und Verlustrechnung enthält als wesentlichen Einzelbetrag Erträge aus stillen Beteiligungen.
Beeinflussung des Jahresergebnisses durch steuerrechtliche Vorschriften
Aufgrund steuerrechtlicher Abschreibungen in früheren Jahren liegt der ausgewiesene Jahresüberschuss um etwa 308 TEUR über dem Betrag, der ohne diese Maßnahmen auszuweisen gewesen wäre.
Sonstige Angaben
Derivative Geschäfte
Die Sparkasse hat folgende am Abschlussstichtag noch nicht abgewickelte Termingeschäfte abgeschlossen:
| Derivative Geschäfte - Darstellung der am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Geschäfte | ||||||||
| Nominalbeträge |
Zeitwert
positiv |
Zeitwert
negativ |
Buchwert | Bilanzausweis | ||||
| nach Restlaufzeiten | ||||||||
| - in TEUR - | Bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre | Insgesamt | ||||
| Zinsrisiken | ||||||||
| Zinsswaps | 17.000 | 50.000 | 30.500 | 97.500 | 233 | 657 | - | - |
| - insgesamt - | 17.000 | 50.000 | 30.500 | 97.500 | 233 | 657 | - | - |
| - Davon Handelsgeschäfte | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Währungsrisiken | ||||||||
| Devisentermingeschäfte | 2.716 | - | - | 2.716 | 51 | 47 | - | - |
| - insgesamt - | 2.716 | - | - | 2.716 | 51 | 47 | - | - |
| - Davon Handelsgeschäfte | - | - | - | - | - | - | - | - |
Für Zinsswaps werden die beizulegenden Zeitwerte als Barwert zukünftiger Zinszahlungsströme auf Basis der Marktzinsmethode ermittelt. Dabei finden die Swap-Zinskurven zum Bilanzstichtag Verwendung, die den Veröffentlichungen der Agentur Reuters entnommen werden.
Die beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte werden aus den Barwerten der gegenläufigen Zahlungsströme (in Fremdwährung und in Euro) unter Anwendung der Swap-Zinsstrukturkurve der jeweiligen Währung zum Bilanzstichtag ermittelt, die den Veröffentlichungen der Agentur Reuters entnommen werden. Die Umrechnung erfolgt anhand der EZB-Referenzkassakurse.
Die vorstehend genannten Positionen dienen zur Deckung von Zins- und Wechselkursschwankungen.
Angaben zu nicht passivierten pensionsähnlichen Verpflichtungen
Der Träger bzw. die Sparkasse ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden (ZVK). Versichert sind bei dieser Kasse alle Beschäftigen, die unter den Geltungsbereich des TVöD-S fallen. Der TVöD-S gewährt den unter den Geltungsbereich des TVöD-S fallenden Beschäftigten grundsätzlich einen Anspruch auf Verschaffung einer Zusatzversorgung. Der Anspruch entsteht bei beiderseitiger Tarifgebundenheit oder wenn die Arbeitsvertragsparteien die Anwendbarkeit des TVöD-S im Arbeitsvertrag vereinbart haben. Grundlage der Versicherung bei der ZVK ist seit dem 01.01.2002 der Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (ATV-K). Nach wie vor gewährt die ZVK eine Alters- und Hinterbliebenenrente sowie Erwerbsminderungsrenten. Mit dem Abschluss des neuen Tarifvertrages ist das bisherige System der Gesamtversorgung durch ein neues Betriebsrentenmodell mit einem Punktesystem ersetzt worden. Die Höhe der Versorgungszusage errechnet sich nach der Betriebsrentenformel der ZVK. Das Punktemodell basiert auf dem Prinzip, dass Beiträge zur Zusatzversorgung, multipliziert mit einem Altersfaktor, Versorgungspunkte für die Beschäftigten ergeben. Es werden Leistungen zugesagt, die sich ergeben würden, wenn eine Gesamtbeitragsleistung von 4 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts vollständig in ein kapitalgedecktes System einbezahlt werden würde.
Bei der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden werden seit der Umstellung vom Gesamtversorgungsmodell auf ein betriebsrentenrechtliches Punktemodell sowohl Umlagen als auch Beiträge erhoben. Die Erhebung von Umlagen ist erforderlich, um die Anwartschaften und laufenden Rentenverpflichtungen aus der Zeit vor der Umstellung finanzieren zu können. Der Umlagesatz betrug im Jahr 2007 4,75 % der Bemessungsgrundlage und wird für die kommenden Jahre voraussichtlich konstant gehalten. Der Zusatzbeitrag (ab 2007 4 % der Bemessungsgrundlage) dient dem Aufbau einer Kapitaldeckung für Anwartschaften, die seit der Umstellung entstehen. Die Aufwendungen der Sparkasse belaufen sich in 2007 auf 1.446 TEUR.
Gesamtbezüge des Vorstands und des Verwaltungsrats
Den Mitgliedern des Vorstandes wurden für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 689 TEUR gewährt.
Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 118 TEUR.
Pensionsrückstellungen und -zahlungen für bzw. an frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene
An frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene wurden 717 TEUR gezahlt; die Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis betrugen am 31.12.2007 6.561 TEUR.
Kreditgewährungen an Vorstand und Verwaltungsrat
Die Sparkasse hatte zum 31.12.2007 Kredite an Mitglieder des Vorstands in Höhe von 71 TEUR und an Mitglieder des Verwaltungsrats in Höhe von 2.495 TEUR gewährt.
Verwaltungsrat und Vorstand
Verwaltungsrat
Vorsitzender:
| Dr. Fichtner Harald | Oberbürgermeister |
(bis 30.04.2007)
(ab 01.05.2008) |
| Hering Bernd | Landrat | (01.05.2007 bis 30.04.2008) |
Stellvertretende Vorsitzende:
| Hering Bernd | Landrat |
(bis 30.04.2007)
(ab 01.05.2008) |
| Dr. Fichtner Harald | Oberbürgermeister | (01.05.2007 bis 30.04.2008) |
| Mutterer Manfred | 1. Bürgermeister | (bis 30.04.2007) |
| Eberl Alexander | 1. Bürgermeister | (01.05.2007 bis 30.04.2008) |
| Stumpf Frank | 1. Bürgermeister | (ab 01.05.2008) |
Mitglieder:
| Adelt Klaus | 1. Bürgermeister | |
| Anton Wilfried | Symphoniker-Intendant | (ab 16.06.2008) |
| Beyer Elke | 1. Bürgermeisterin | |
| Böhm Karola | Rechtsanwältin | (bis 16.06.2008) |
| Breuer Stefan | 1. Bürgermeister | (ab 01.05.2008) |
| Dumann Joachim | Rechtsanwalt | (ab 16.06.2008) |
| Eberl Alexander | 1. Bürgermeister | (bis
30.04.2007)
(ab 01.05.2008) |
| Fein Thomas | 1. Bürgermeister | |
| Fleischer Wolfgang | Geschäftsführer | (ab 16.06.2008) |
| Friedlein Werner | Geschäftsführer | |
| Fraas Hermann | Sparkassenangestellter i.R. | |
| Hoffmann Armin | 1. Bürgermeister a.D. | (ab 16.06.2008) |
| Kellner Rainer | Verwaltungsoberamtsrat a.D. | |
| Morgenroth Martin | Akademischer Direktor a.D. | (bis 16.06.2008) |
| Mutterer Manfred | 1. Bürgermeister | (01.05.2007 bis 30.04.2008) |
| Pöhlmann Stefan | 1. Bürgermeister | (ab 01.05.2008) |
| Praller Rosemarie | Hausfrau | (bis 16.06.2008) |
Mitglieder:
|
Freiherr von
Reitzenstein Rupprecht |
Diplom-Landwirt | |
| Schlegel Alfred | Landwirtschaftsmeister | (ab 16.06.2008) |
| Schott Karl-Heinz | Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer | |
| Schrödel Ernst | 1. Bürgermeister | (bis 30.04.2008) |
| Siller Eberhard | Bürgermeister/ Oberstaatsanwalt | |
| Spitznagel Roman | Zollamtsrat a.D. | (bis 16.06.2008) |
| Stumpf Frank | 1. Bürgermeister | (bis 30.04.2008) |
| Zuber Ewald | Landrat a.D. / Rechtsanwalt | (bis 16.06.2008) |
| Gerstner Reinhard | Vorstandsvorsitzender |
Vorstand
| Vorsitzender: | Gerstner Reinhard | |
| Mitglieder | Buchberger Michael | (bis 31.05.2008) |
| Schwedler Ursula |
Mitarbeiter / -innen
| Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: | 2007 |
| Vollzeitkräfte | 341 |
| Teilzeit- und Ultimokräfte | 177 |
| 518 | |
| Auszubildende | 28 |
| Insgesamt | 546 |
Hof, den 30. Juni 2008
Kreis- und Stadtsparkasse Hof
Dr. Fichtne, Vorsitzender des Verwaltungsrats
Der Vorstand
Gerstner
Schwedler
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kreis- und Stadtsparkasse Hof für das Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Sparkasse. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Sparkasse sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Sparkasse. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Sparkasse und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 18. Juli 2008
Prüfungsstelle
des Sparkassenverbandes Bayern
Dr. Polster, Wirtschaftsprüfer
Hoffmann, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Verwaltungsrates
Der Verwaltungsrat hat während des Berichtsjahres in Erfüllung seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben in acht Verwaltungsratssitzungen alle wichtigen Vorgänge eingehend behandelt und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung des Vorstands überzeugt.
Der Vorstand hat den Verwaltungsrat regelmäßig über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Lage sowie alle sonstigen wichtigen Angelegenheiten der Sparkasse im Jahre 2007 unterrichtet.
Die Prüfungsstelle des Sparkassenverbandes Bayern hat am 18.07.2008 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2007 mit Lagebericht gemäß § 289 HGB den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Verwaltungsrat hat den Jahresabschluss zum 31.12.2007 am 18.09.2008 festgestellt und beschlossen, den Bilanzgewinn 2007 in Höhe von € 812.187,15 entsprechend dem Vorschlag des Vorstands, gemäß § 21 Abs.1 SpkO, voll der Sicherheitsrücklage zuzuführen.
Der Verwaltungsrat billigt den Lagebericht 2007.
Hof, den 18. September 2008
Dr. Fichtner, Oberbürgermeister, Der Vorsitzende des Verwaltungsrats
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