cards-x Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunther Reddemann seit 20.3.2023 | Geschäftsführer |
Holger Zibulka seit 27.5.2008 | Prokura |
David Stott seit 9.2.2007 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SNA Germany GmbHMettmannJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die SNA Germany GmbH in Mettmann ist eine Konzerngesellschaft der Snap-on Inc., Kenosha, Wisconsin/USA. Es werden überwiegend die im Konzern produzierten Produkte vertrieben. Die Gesellschaft teilt sich auf in die Geschäftsbereiche Snap-on Tools und SNA Europe mit dem Standort in Mettmann. Der Geschäftsbereich Snap-on Tools (kurz: Tools) vertreibt die von der amerikanischen Muttergesellschaft und anderen Snap-on Gruppengesellschaften hergestellten Werkzeuge europaweit. Der Vertrieb ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Vertrieb an Industriebetriebe der Automobil- und Luftfahrtbranche durch eigene Außendienstmitarbeiter (Industriebereich) und mobile Franchisenehmer (Dealer-Bereich). Der Geschäftsbereich SNA Europe ("SNAE") in Mettmann ist innerhalb der SNA Europe Gruppe in Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz zuständig für den Vertrieb von importierten und von anderen Gesellschaften der Gruppe (im Wesentlichen in den USA, Argentinien, England, Schweden, Spanien, China und anderen Ländern) gefertigten Werkzeugen. Die vom Ausland bezogenen Werkzeuge werden zentral für Europa in dem "Distribution Center" in Helmond, Niederlande, gelagert und von dort über die schwedische SNA Europe (Services), Enköping, Schweden, von den europäischen Vertriebsgesellschaften erworben. Die Gesellschaft verfügt zudem über eine Zweigniederlassung in Wien, welche dem Geschäftsbereich SNAE zugeordnet ist. Die Produkte des SNAE werden unter den Marken BAHCO, IRIMO und LINDSTRÖM überwiegend über den Fachhandel vertrieben. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % (Vorjahr 1,8 % gestiegen) gesunken. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich in 2023 auf 5,9 % nach 2,2 % im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote stieg dabei von 5,4 % in 2022 auf 5,7 % in 2023. Die Hersteller von Werkzeugen konnten aufgrund des verbesserten wirtschaftlichen Klimas in der Industrie, vor allem in der Automobil- und Luftfahrtbranche, ihre nominalen Erlöse ausbauen. In 2023 hat sich wie im Vorjahr die Gewinnsituation angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen auf einem guten Niveau weiterbewegt. Lagerbestände und die Liquiditätssteuerung waren darüber hinaus auch wieder die bestimmenden Themen in 2023. (Quelle: BVR Volkswirtschaft Kompakt: Kreditnachfrage - Talsohle wird nur allmählich durchschritten) b) Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die SNA Germany GmbH Umsatzerlöse von EUR 27,3 Mio. gegenüber EUR 27,4 Mio. im Vorjahr erzielen. Die Veränderung der Umsatzerlöse resultiert aus dem Geschäftsbereich SNAE mit einem Rückgang von EUR 1,4 Mio. auf insgesamt EUR 14,8 Mio. und einem Anstieg im Bereich Tools mit EUR 1,3 Mio. auf insgesamt EUR 12,5 Mio. Geschäftsbereich Snap-on Tools Der Dealer-Bereich im Geschäftsbereich Snap-on Tools, dessen Kunden meistens kleinere Automobilwerkstätten sind, verzeichnete in 2023 einen Umsatzanstieg von EUR 0,6 Mio., d.s. 15,0 %, auf EUR 4,6 Mio. (Vorjahr EUR 4,0 Mio.) gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis des Vorjahres konnte aufgrund einer leicht höheren Anzahl von Franchisenehmern erreicht werden. Der Umsatz im Industriebereich in den Gebieten Benelux, Deutschland und Frankreich ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,7 Mio., d.s. 10,0 %, auf EUR 7,9 Mio. (Vorjahr EUR 7,2 Mio.) gestiegen. Der Grund ist die gestiegene Nachfrage in der Luftfahrtbranche. Insgesamt hat der Geschäftsbereich Snap-on Tools, einen Umsatz in Höhe von EUR 12,5 Mio. gegenüber einem Umsatz im Vorjahr von EUR 11,2 Mio. erzielt. Nahezu der gesamte operative Umsatz wird mit Werkzeugen und Werkstatteinrichtungen erzielt, die aus nordamerikanischen und aus europäischen Produktionsstätten der Snap-on Gruppe bezogen werden. Geschäftsbereich SNA Europe ("SNAE") Im Bereich SNAE sind die operativen Umsätze bei einer leicht abschwächenden Konjunktur bedingt durch die Konzentration auf Werkzeugfachhändler im Berichtsjahr auf EUR 14,8 Mio. gegenüber EUR 16,2 Mio. zum Vorjahr gesunken. Die erzielten operativen Umsätze stammen wie in den Vorjahren von Produkten, die zum überwiegenden Teil in den konzerneigenen Fertigungsstätten in Schweden, Spanien, Portugal, England, USA, China und Argentinien hergestellt werden. Die Waren werden über das Distributionszentrum SNA Europe BV, Helmon, NL, bezogen. Die Umsätze der Zweigniederlassung in Österreich betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 1.009 (Vorjahr TEUR 1.083). Zum Bilanzstichtag war wie im Vorjahr ein Mitarbeiter bei der Zweigniederlassung in Österreich angestellt. Der Rohertrag der SNA Germany GmbH (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) des Geschäftsjahres 2023 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 7,5 Mio. auf EUR 9,3 Mio., also um EUR 1,8 Mio. oder 24,0 %. Dies ist insbesondere auf durchgesetzte Preiserhöhungen sowie verbesserte Einkaufspreise innerhalb der Gruppe in den zwei Geschäftsbereichen zurückzuführen. Die übrigen Aufwendungen abzüglich Erträge (Personalaufwendungen, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge sowie das Finanzergebnis) sind nur leicht von EUR 6,8 Mio. auf EUR 7,0 Mio., also um EUR 0,2 Mio. oder 2,9 % gestiegen. Aufgrund des ähnlichen Geschäftsvolumens im Geschäftsjahr konnten die übrigen Aufwendungen konstant gehalten werden. Dagegen wirkte sich die Finanzierung über den Cash-Pool über den Konzernverbund positiv aus, wodurch durch die gestiegenen Zinsen ein Ertrag von EUR 0,3 Mio. erzielt werden konnte. Die Personalkosten sind zum Vorjahr um TEUR 41 auf TEUR 3.382 aufgrund von Gehaltserhöhungen leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 geringfügig höher als im Vorjahr Es wird ein Ergebnis vor Steuern von EUR 2,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,7 Mio.) ausgewiesen. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt EUR 1,7 Mio. (Vorjahr EUR 0,4 Mio.). Die Mitarbeiteranzahl der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 2 Mitarbeiter auf durchschnittlich 37 gestiegen. Zum 31.12.2023 betrug die Mitarbeiterzahl 38. Zum 31.12.2022 beschäftigte die Gesellschaft 35 Mitarbeiter. Der Bruttoauftragseingang im Geschäftsjahr 2023 betrug EUR 26,5 Mio. (Vorjahr EUR 27,0 Mio.). Der Bruttoauftragsbestand zum Jahresende 2023 belief sich auf EUR 1,4 Mio. gegenüber EUR 1,5 Mio. zum Vorjahresende. c) Ertragslage Die Ertragslage der SNA Germany GmbH im Geschäftsjahr ist gekennzeichnet von einem um EUR 1,8 Mio. verbesserten Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um EUR 1,9 Mio. auf EUR 18,0 Mio. verringert. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/operative Umsatzerlöse) beträgt 66,0 % gegenüber 72,7 % im Vorjahr. Die Verbesserung der Materialaufwandsquote ergibt sich hauptsächlich aus verminderten Bezugspreisen im Konzernverbund sowie durch Preiserhöhungen im Geschäftsbereich SNAE. Die Personalaufwendungen erhöhten sich von TEUR 3.341 um TEUR41 auf TEUR 3.382 im Wesentlichen durch Veränderungen im Personalbestand und Gehaltserhöhungen. Die durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter haben sich im Geschäftsjahr von 35 auf 37 zum Vorjahr erhöht. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/operative Umsatzerlöse) ist mit 12,4 % im Geschäftsjahr gegenüber 12,2 % im Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 405 auf TEUR 31 verringert. Der Ausweis beinhaltete im Vorjahr im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 108, d.s. 2,9 %, auf TEUR 3.770 erhöht. In Folge des ähnlichen Geschäftsvolumens wie im Vorjahr konnten die Aufwendungen konstant gehalten werden. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen Zinserträge in Höhe von TEUR 318 (Vorjahr TEUR 22) gegenüber verbundenen Unternehmen und stehen im Zusammenhang mit der Cash-Pool Verzinsung aufgrund eines besseren Zinsniveaus im Geschäftsjahr. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit TEUR 146 gegenüber TEUR 147 im Vorjahr enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten die Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 593. Im Vorjahr wurden Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEUR 195 ausgewiesen. In den sonstigen Steuern waren im Vorjahr vor allem Umsatzsteuer aus der abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Jahre 2017 bis 2019 ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden sonstige Steuern von TUR 15 ausgewiesen. Die Gesellschaft erzielt im Geschäftsjahr aufgrund der genannten Veränderungen der Ertragslage einen Jahresüberschuss von TEUR 1.669 gegenüber einem Jahresüberschuss im Vorjahr von TEUR 365. d) Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt wie im Vorjahr über das Cash-Pooling mit der Snap-on International Finance B.V., Amsterdam/Niederlande. Dies wird entsprechend als Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Forderung hieraus am Bilanzstichtag beträgt EUR 11,9 Mio. (Vorjahr EUR 9,8 Mio.). Die Nettoliquidität besteht aus dem Cash-Pooling-Saldo von EUR 11,9 Mio. (Vorjahr EUR 9,8 Mio.) und den flüssigen Mitteln in Höhe von EUR 0,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,2 Mio.). Im Geschäftsjahr erwirtschaftete die Gesellschaft hauptsächlich bedingt durch die um TEUR 202 gesunkenen Rückstellungen (Vorjahr: TEUR 756) bei einem Jahresüberschuss von TEUR 1.669 und den im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 874 gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: gestiegen um TEUR 1.262), um TEUR 931 (Vorjahr: TEUR 1.173) niedrigeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 665 gesunkenen Vorräten (Vorjahr um TEUR 368 gestiegenen Vorräten) einen positiven Cashflow von TEUR 2.294 (Vorjahr TEUR 1.779). Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten betrug im Geschäftsjahr TEUR -106 (Vorjahr: TEUR -60). Im Einklang mit dem positiven Cashflow von insgesamt TEUR 2.188 ist der Finanzmittelfonds um TEUR 2.188 (Vorjahr: TEUR 1.719) auf TEUR 12.169 (Vorjahr: Rückgang auf TEUR 10.027) gestiegen. d 1) Kapitalstruktur Das Eigenkapital ist von EUR 8,7 Mio. auf EUR 10,4 Mio. aufgrund des Jahresüberschusses 2023 von rd. EUR 1,7 Mio. gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist bei einem gestiegenen Eigenkapital durch den Jahresüberschuss 2023 von 43,1 % auf 49,1 % aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme in 2023 leicht gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität verbesserte sich auf 16,1 % nach 4,2 % im Vorjahr wegen des höheren Jahresüberschusses. d 2) Investitionen Das Investitionsvolumen betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 107 (Vorjahr TEUR 68). Es erfolgten Anschaffungen für Fahrzeuge sowie Ersatzinvestitionen in den Betriebs- und Geschäftsausstattungen. d 3) Liquidität Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist durch das bestehende Cash-Pooling mit der Snap-on International Finance B.V., Amsterdam/Niederlande, abgesichert. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,9 Mio. auf EUR 21,1 Mio. erhöht. Das Vermögen besteht hauptsächlich aus EUR 3,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.) Anlagevermögen, aus EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.) Vorratsvermögen und aus EUR 17,2 Mio. (Vorjahr: EUR 15,7 Mio.) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Die Erhöhung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (EUR 1,5 Mio.) und die Verminderung der Vorräte (EUR 0,7 Mio.) zurückzuführen. Der Anstieg bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert insbesondere aus dem gestiegenen Cash-Pool Saldo um EUR 2,1 Mio. Dagegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt und entsprechend der Umsatzentwicklung zum Geschäftsjahresende um EUR 0,9 Mio. zurückgegangen. Im Hinblick auf die Auftragseingänge zu Beginn des Jahres 2024 wurden die Vorratsbestände zur Verbesserung des Working Capital zum Stichtag abgebaut. Aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 1,7 Mio. hat sich das Eigenkapital von EUR 8,7 Mio. auf EUR 10,4 Mio. erhöht. Die Schulden bestehen aus Rückstellungen mit EUR 7,9 (Vorjahr EUR 8,1 Mio.) und Verbindlichkeiten mit EUR 2,3 Mio. (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.). Der Rückgang der Rückstellungen ist vor allem auf die Verringerung der Pensionsrückstellungen zurückzuführen, der Rückgang der Verbindlichkeiten auf die stichtagsbedingt niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um EUR 0,3 Mio. vor allem aufgrund höherer Verbindlichkeiten aus Steuern gestiegen. f) Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Nachfrage nach unseren Produkten ist leicht unter dem Vorjahresniveau und ist als insgesamt positiv zu bewerten vor dem Hintergrund der angespannten makroökomischen Lage durch die Folgen der Covid-19-Pandemie und den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Trotz der gesunkenen operativen Umsätze ist der Rohertrag gestiegen; die übrigen Aufwendungen erhöhten sich unwesentlich. Die für das Geschäftsjahr 2023 gesetzten Ziele konnten somit weitestgehend erreicht werden. g) Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verwendet zur Steuerung als finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis (Ergebnis vor Steuern und Zinsen). Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betragen EUR 27,3 Mio. (Vorjahr: EUR 27,4 Mio.). Der für das Jahr 2023 geplante Umsatz von EUR 27,2 wurde damit erreicht. Das operative Ergebnis beträgt im Geschäftsjahr EUR 2,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.), wodurch die Prognose aus dem Vorjahr, mit dem Ziel ein höheres operatives Ergebnis von EUR 1,8 Mio. zu erzielen, erfüllt wurde. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr liegt an der Erhöhung des Rohertrags. 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft erwartet auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von EUR 26,2 Mio. sowie ein operatives Ergebnis von EUR 0,8. Die Gesellschaft plant auf Basis des Geschäftsverlaufs und der Auftragseingänge im Geschäftsjahr 2025 ein operatives Ergebnis von EUR 1,1 Mio. für das Geschäftsjahr 2025. Das Umsatzziel liegt bei EUR 28,0 Mio. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Gesellschaft ein operatives Ergebnis in gleicher Höhe von rund EUR 1,2 Mio. und leicht steigende Umsatzerlöse in der Höhe von rund EUR 28,5 Mio. a) Risikobericht Das Risikomanagement gehört zu den zentralen Managementaufgaben, um die Chancen der Geschäftstätigkeit zu nutzen sowie die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Die Geschäftsführung ist für die Einrichtung und die Wirksamkeit eines angemessenen Risikomanagements verantwortlich. Das Risikomanagement hat das Ziel, bestehende Risiken frühestmöglich zu identifizieren, durch geeignete Maßnahmen Risiken zu begrenzen sowie eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden. Für das Risikomanagement stehen integrierte Berichtssysteme zur Verfügung. Das Berichts- und Controllingsystem analysiert monatlich Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten geschäftlichen Entwicklung und identifiziert damit zeitnah Risiken, die den Erfolg des Unternehmens gefährden können. Im Geschäftsjahr 2023 sind im Rahmen der regelmäßigen Risikoberichterstattung keine besonderen, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bekannt geworden. Operative Risiken bestehen dahingehen, dass die selbsthergestellten Werkzeuge innerhalb der Unternehmensgruppe den erheblichen Teil der von uns verkauften Produkte ausmachen. Unterbrechungen der Produktionsanlagen, sei es aufgrund technischer oder arbeitsrechtlicher Schwierigkeiten, mangelnder Verfügbarkeit von Rohstoffen oder aus anderen Gründen, können Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanzlage, unsere Betriebsergebnisse und unseren Cashflow haben. Des Weiteren ist die Gesellschaft auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Wenn es der Geschäftsführung nicht gelingt, qualifizierte Mitarbeiter zu halten und zu gewinnen, könnte dies ebenfalls zu negativen Folgen für die Gesellschaft führen. Dem Risiko des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement entgegengetreten. Die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden werden weiter ständig überwacht. Da uns keine eigenen Banklinien zur Verfügung stehen, refinanzieren wir uns ausschließlich über die Bereitstellung liquider Mittel im Konzernverbund sowie aus dem erwirtschafteten Cashflow. Dahingehend besteht eine gewisse Abhängigkeit vom Konzern. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die für die Gesellschaft daraus resultierenden Perspektiven sind aufgrund des Kriegs in der Ukraine und im Nahen Osten weiter unklar. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht im April 2025 im "World Economic Outlook" 1 davon aus, dass die Weltwirtschaft in den Jahren 2025 und 2026 weiterhin mit 2,8 % bzw. 3,0 % wachsen wird, wobei eine Aufwärtskorrektur in den Vereinigten Staaten die Abwärtskorrekturen in anderen Ländern ausgleicht. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat im Jahresgutachten 2024/2025 bekannt gegeben, dass er damit rechnet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und des Konflikts im Nahen Osten sowie der damit verbundenen Verschlechterungen der wirtschaftlichen Aussichten auf minus 0,1 % zurückgehen wird. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,4 % wachsen dürfte. 2 Das langfristige Ausmaß und die Dauer solcher Auswirkungen sind derzeit jedoch nicht absehbar und hängen von künftigen Entwicklungen ab, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau prognostiziert können. b) Chancenbericht Der Bereich Snap-on Tools versucht durch verstärkte Vertriebskampagnen das Geschäftsvolumen weiter zu steigern und sieht Chancen, dadurch Marktanteile zu gewinnen. Im Bereich SNAE sieht die Geschäftsführung ebenfalls Chancen, ihren Marktanteil im Produktionsverbindungshandel sowie im Bereich E-Commerce durch verstärkte Vertriebskampagnen auszubauen.
1
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/04/11/world-economic-outlook-april
2024
4. Sonstige Angaben Gesamtaussage Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts schätzt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als stabil ein. Die Geschäftsführung geht auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses 2024 sowie aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs in 2025 davon aus, dass SNA Germany GmbH mit ihren beiden Bereichen SNAE und Snap-on Tools im Geschäftsjahr 2024 und 2025 ein positives Ergebnis erzielen wird.
Mettmann, den 29. April 2025 SNA Germany GmbH, Mettmann Die Geschäftsführung Gunther Reddemann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeines Die SNA Germany GmbH mit Sitz in Mettmann ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Wuppertal, unter HRB 20276 eingetragen. Der Jahresabschluss der SNA Germany GmbH, Mettmann, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und nach dem GmbHG erstellt. Die Gesellschaft besteht aus den zwei Geschäftsbereichen SNA Europe und Snap-on Tools. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Im Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2022 waren die nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungsansprüche gegen die Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft in Höhe von TEUR 558 fälschlicherweise mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet worden. Die Korrektur des Vorjahres erfolgt in laufender Rechnung durch die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände sowie den Pensionsverpflichtungen um TEUR 558, die zu einer Verlängerung der Vorjahresangaben in der Bilanz führt. Die Laufzeit der Rückdeckungsversicherungsansprüche betrug mehr als ein Jahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung ist nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 bis 277 HGB vorgenommen worden. Bei der Bewertung nach den allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert und vermindert um planmäßige und, sofern erforderlich, um außerplanmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Entgeltlich erworbene Software wird grundsätzlich über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach linearen Sätzen vorgenommen. Für Anschaffungskosten von geringwertigen Vermögensgegenständen mit einem Anschaffungswert von EUR 250 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung von drei bis fünfzehn Jahren vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Die in den Vorräten ausgewiesenen Handelswaren wurden grundsätzlich zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet, die unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten und nicht über den Verkaufspreisen abzüglich noch anfallender Kosten am Bilanzstichtag lagen. Zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken aus Gründen der Lagerdauer, Reichweite, verminderten Verwertbarkeit oder anderen erkennbaren Risiken werden bei den Vorräten Bewertungsabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem Zinsverlustrisiko wurde wie im Vorjahr durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf Inlands- als auch Auslandsforderungen und des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen. Zweifelhafte Forderungen wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen korrigiert. Die Bewertung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Vermögensgegenstände in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Der Bestand an Liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Ausländische Devisen werden zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz von aktiven latenten Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Das Gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennbetrag angesetzt. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen sind nachfolgend dargestellt: Biometrische Rechnungsgrundlage: wie im Vorjahr - Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck. Versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren: Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode).
Dieser Unterschiedsbetrag ist grundsätzlich ausschüttungsgesperrt.
Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde nach versicherungsmathematische Grundsätzen gemäß der "Projected-Unit-Credit-Methode" berechnet. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der zum 31. Dezember 2023 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) beträgt. Es wurden - wie im Vorjahr - die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Gehaltstrend von 2,5 % p.a. zugrunde gelegt. Die Übrigen Rückstellungen werden in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Verkäufe von Waren und sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Der auf die Veränderung der Pensionsrückstellungen entfallende Zinsanteil wird als Zinsaufwand ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. In den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 25.000,00 ausgewiesen. Die Anteile bestehen an der 100%igen Tochtergesellschaft Snap-on Service GmbH mit Sitz in Unterneukirchen. Zum 31. Dezember 2023 weist die Snap-on Service GmbH einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 9.089,95 (Vorjahr: EUR 690,34) und einen Jahresfehlbetrag von EUR 3.464,60 (Vorjahr: EUR 2.103,00) aus. Weiterhin sind in den Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.800.436,89 ausgewiesen. Die Anteile bestehen an der 100%igen Tochtergesellschaft AutoCrib EMEA GmbH mit Sitz in Hamburg. Zum 31. Dezember 2023 weist die AutoCrib EMEA GmbH ein Eigenkapital in Höhe von EUR 978.268,82 und einen Jahresüberschuss von EUR 274.573,84 aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 104) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 11.911 (Vorjahr: TEUR 9.784) den Cash-Pool mit der Snap-on International Finance B.V., Amsterdam, Niederlande. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 539 (Vorjahr: TEUR 558) enthalten, die nicht verpfändete Rückdeckungsversicherungsansprüche gegen die Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft in Höhe von TEUR 538 (Vorjahr: TEUR 558) betreffen. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 2.525.000 und ist voll eingezahlt. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 2.818). Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag von TEUR 3.364 (Vorjahr: TEUR 3.000) resultiert aus dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe TEUR 3.000 zuzüglich des Jahresüberschusses des Vorjahres in Höhe von TEUR 364. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen setzen sich zu für das Jahr 2023 zusammen aus den Körperschaftsteuerrückstellungen von TEUR 320 abzüglich Vorauszahlungen von TEUR 187 und Gewerbesteuerrückstellungen von TEUR 307 abzüglich Vorauszahlungen von TEUR 187. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 306, Vorjahr: TEUR 204), ausstehende Rechnungen (TEUR 315, Vorjahr: TEUR 306), Bonus (TEUR 926, Vorjahr: TEUR 1.088), Vertriebsprovisionen (TEUR 134, Vorjahr: TEUR 151), Garantieverpflichtungen und Kulanzen (TEUR 7, Vorjahr: TEUR 6), Jahresabschlusskosten und Beratungskosten (TEUR 196, Vorjahr: TEUR 157), Berufsgenossenschaft (TEUR 27, Vorjahr: TEUR 26) und Rückstellungen für die Bearbeitung der Umsatzsteuerverpflichtungen in Ungarn und Österreich (TEUR 100, Vorjahr: TEUR 100). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben alle wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 1.615 (Vorjahr: TEUR 2.489) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 391 (Vorjahr: TEUR 100) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 9). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 32) enthalten. Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 354) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Werbekosten, Frachten, Kraftfahrzeugkosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Verkaufsprovisionen. Darüber hinaus sind Kursverluste von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 29) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 2 EGHGB in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 54). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen Zinserträge von verbundenen Unternehmen von TEUR 318 (Vorjahr TEUR 22). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen von TEUR 146 (Vorjahr: TEUR 147) aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren im Wesentlichen aus der Körperschaftsteuer und dem Solidaritätszuschlag für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 320 und der Gewerbesteuer für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 307. Sonstige Steuern Im Berichtsjahr werden sonstige Steuern von TEUR 15 ausgewiesen. II. Sonstige Angaben A. Finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen verteilen sich auf die Folgejahre wie folgt:
B. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer: Eric Roger Henri Gonet, wohnhaft in Canttenay-Epinard/Frankreich bis 20.03.2023. Gunther Reddemann, wohnhaft in Waghäusel/Deutschland ab dem 20.03.2023 Herr Eric Roger Henri Gonet ist Direktor Verkauf für Europa und angestellt bei der SNA Europe SAS in Eragny/Frankreich. Herr Gunther Reddemann ist Direktor Verkauf Deutschland, Schweiz, Österreich und angestellt bei der SNA Germany GmbH in Mettmann. Die Pensionsrückstellungen für ausgeschiedene Mitglieder der Geschäftsführung betragen TEUR 2.029 (Vorjahr: TEUR 2.096). Wir machen bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung von der Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
D. Sonstige Pflichtangaben Mutterunternehmen ist die Snap-on Global Holdings (U.S.), Kenosha, Wisconsin/ USA. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Snap-on Incorporated, Kenosha, Wisconsin/USA, einbezogen (größter und zugleich kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC), Washington D.C./USA, unter der Registernummer 0000091440 hinterlegt. E. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.669.066,28 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mettmann, den 29. April 2025 Gunther Reddemann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SNA Germany GmbH, Mettmann Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SNA Germany GmbH, Mettmann, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SNA Germany GmbH, Mettmann, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von Mio. EUR 0,7 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Die Gesellschaft hat am 14. November 2023 eine Inventur durchgeführt, an der wir nicht beobachtend teilgenommen haben. Des Weiteren haben wir unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Lagebericht des Vorjahres vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 modifiziert, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir waren auch nicht in der Lage, uns durch alternative Prüfungshandlungen von den am 1. Januar 2022 gehaltenen Vorratsmengen in Höhe von Mio. EUR 1,4. mit hinreichender Sicherheit zu überzeugen. Da die Vorräte zu Beginn des vorhergehenden Geschäftsjahres in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, konnten wir nicht ausschließen, dass Änderungen des in der Gewinn- und Verlustrechnung für das vorhergehende Geschäftsjahr ausgewiesenen Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Lagebericht für das vorhergehende am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde entsprechend modifiziert. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr ist aufgrund der möglichen Auswirkung dieses Sachverhalts auf die Vergleichbarkeit der im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen Beträge mit den Beträgen des Vorjahres ebenfalls modifiziert. Da dieser Sachverhalt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beeinträchtigt, ist auch unser Prüfungsurteil zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 modifiziert. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. April 2025 Deloitte
GmbH
Josef Kalvelage, Wirtschaftsprüfer Michael Plömpel, Wirtschaftsprüfer |
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