Redstone Fintech & Beyond Fonds III GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Talip Tobias Yenal seit 11.10.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Dipl. Betriebswirt (BA) Peukert seit 28.2.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AMADEUS FIRE AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
21 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 21 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Masterplan com GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftstätigkeit und Grundlagen des Unternehmens Masterplan com GmbH mit Sitz in Bochum ist im Jahr 2017 gegründet worden und bietet Unternehmen, Universitäten und staatlichen Einrichtungen die digitale Learning Engagement Plattform (LEP) Masterplan.com an. Mit über 250 Kunden ist Masterplan einer der führenden Anbieter im Bereich Corporate Learning in der DACH Region. Sowohl große Konzerne wie auch kleine Unternehmen digitalisieren mit Masterplan.com ihre internen Schulungsangebote. Die stetig wachsende Bibliothek umfasst über 8.000 Learning Elements und ermöglicht den Kunden, auch eigene Inhalte wie Präsentationen auf die Plattform zu laden. Zudem können Personalverantwortliche individuelle Wissensabfragen stellen, Kurse als Pflichtschulungen definieren und den Lernerfolg messen. Für den Lernenden steht mit der intuitiven Benutzeroberfläche, Gamification-Elementen und individuellen Lerngruppen ein motivierendes Nutzererlebnis im Mittelpunkt. Der Vertrieb der Lizenzen erfolgt über eigene Verkaufsteams im deutschsprachigen Raum. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Konjunkturelles Umfeld Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert, dass das Weltwirtschaftswachstum 2024 mit 3,2% im Vergleich zum Vorjahr (3,2%) konstant bleibt. (Quelle: www.imf.org). Der wichtigste Markt von Masterplan com GmbH ist Deutschland. Hier erwartet der IWF ein Wirtschaftswachstum von 0,2% im Jahr 2024 (Vorjahr -0,3%) (Quelle: www.imf.org). Branchenspezifisches Umfeld Der EdTech (Educational Technologies) Markt gewinnt global wie auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung und ist ein elementarer Bestandteil von digitaler Bildung. Für den Zeitraum von 2024 bis 2030 wird eine jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 13,4% erwartet (Quelle: https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/education-technology-market). Die günstige Branchenentwicklung wirkte sich positiv auf den Geschäftsverlauf der Masterplan com GmbH aus. Forschung und Entwicklung Die Masterplan.com Software zeichnet sich durch die Kombination einer intuitiven und einfachen Benutzerführung und darin eingebettete hochqualitative Lerninhalte aus. Technologisch setzt sie sich durch ihre Modularität und die daraus resultierende einfache Integrierbarkeit in Unternehmensprozesse ab. Software und Inhalte unterliegen einem ständigen, agilen Weiterentwicklungsprozess, um Lernerfolge für Unternehmen und Einzelpersonen zu sichern und zu optimieren. Entwicklungskosten im Rahmen der Softwareentwicklung werden nicht aktiviert. Die Produkt- und Entwicklungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 4.057 (Vorjahr TEUR 3.681). 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 ist durch einen erfolgreichen und wachstumsorientierten Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Im Laufe des Geschäftsjahres wurde die Position auf dem deutschen Markt weiter gefestigt. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr durch neue Kunden und Ausweitung der Lizenzen bei bestehenden Kunden um 24% gestiegen. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 24% auf TEUR 8.637 (Vorjahr TEUR 6.952) gestiegen. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 5.714 (Vorjahr TEUR 5.654), was einem Anstieg von 1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Anzahl Mitarbeiter betrug auf Basis FTE per 31. Dezember 2023 60 (Vorjahr 68). Der Materialaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um 17% auf TEUR 3.783 (Vorjahr TEUR 3.245) gestiegen. Der Anstieg des Materialaufwands im Geschäftsjahr 2023 ist auf die Erhöhung der Umsatzerlöse zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 1% auf TEUR 3.005 (Vorjahr TEUR 3.021) gesunken. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 42 (Vorjahr TEUR 52), diese entfallen auf Abschreibungen auf Sachanlagen inklusive Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter. Das starke Umsatzwachstum und nahezu gleichbleibende Kosten im Geschäftsjahr 2023 führten zu einer positiven Entwicklung der EBITDA Marge von -69% auf -44%. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR -3.805 (Vorjahr TEUR -4.822). 4. Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023 TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0), was aus einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.025 (Vorjahr TEUR 102) resultiert. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten keine Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen TEUR 21 (Vorjahr TEUR 49). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Die sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 3.125 (Vorjahr TEUR 662) bestanden primär aus Verbindlichkeiten gegenüber externen Darlehensgebern TEUR 2.952 (Vorjahr TEUR 0). 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag TEUR 9.615 (Vorjahr TEUR 7.195). Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen zum 31.12.2023 TEUR 3.650 (Vorjahr TEUR 3.416). Dies entspricht 65% (Vorjahr 47%) der Bilanzsumme aus, unter nicht Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31.12.2023 TEUR 1.134 (Vorjahr TEUR 3.069) und machen somit 20% (Vorjahr 43%) der Bilanzsumme aus, unter nicht Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags. Sachanlagen inklusive immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr TEUR 202) machen 3% (Vorjahr 3%) der Bilanzsumme aus, unter nicht Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags. 6. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung sind neben den Umsatzerlösen TEUR 8.637 (Vorjahr 6.952), die Gross Profit Margin 87% (Vorjahr 88%) sowie das EBITDA (TEUR -3.805; Vorjahr TEUR -4.822). Es liegen keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren vor. III. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen Das Produktspektrum der Masterplan com GmbH wurde in den letzten Jahren erfolgreich ausgebaut und es bestehen wesentliche Chancen zum Ausbau sowie Erhalt der erfolgreichen Geschäftsentwicklungen. Im Wesentlichen werden die Vertriebsaktivitäten weiter ausgebaut und die im Geschäftsjahr 2023 gestartete Kostenoptimierung weiter vorangetrieben. Darüber hinaus arbeitet die Masterplan com GmbH stetig an der Weiterentwicklung ihrer digitalen Plattform. Bei der Digitalisierung von Lerninhalten ist durch die vergangene Corona-Krise nachhaltig mit weiteren Steigerungsraten und der daraus resultierenden Digitalisierung von Arbeitsabläufen und der Modernisierung der Arbeitswelt mit hybriden Modellen zu rechnen. Des Weiteren führt der demografische Wandel in Deutschland dazu, dass Unternehmen vor der Herausforderung stehen, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Dies wiederum erhöht die Nachfrage nach Weiterbildungsangeboten. Für die langfristige Bindung einer hoch qualifizierten Belegschaft an ein Unternehmen ist darüber hinaus das Angebot von umfassenden, zielgerichteten und effektiven Lernmöglichkeiten von entscheidender Bedeutung. Masterplan wird von der Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz in den nächsten Jahren erheblich profitieren können. Durch den Einsatz fortschrittlicher KI- Übersetzungstechnologien können die Kosten für die Übersetzung von Kursmaterialien erheblich gesenkt werden. Dies ermöglicht eine größere Reichweite und Internationalisierung der Plattform. Zudem wird KI innovative Produkte hervorbringen, die personalisierte Lernpfade und adaptive Lernumgebungen ermöglichen. Völlig neue Formen des Online-Learnings, wie interaktive virtuelle Klassenräume und KI-gestützte Tutoren, werden das Lernerlebnis revolutionieren. Diese Entwicklungen tragen dazu bei, die Effizienz und Effektivität des Lernens auf Masterplan Lernplattform weiter zu steigern. Durch die sehr starke Präsenz im DACH-Markt ergeben sich auch im Rahmen der bereits stattfindenden Branchenkonsolidierung in Europa für die Masterplan com GmbH gute Chancen, positiv von dieser Entwicklung zu profitieren. 2. Risiken Konjunkturschwankungen, Turbulenzen an den Finanzmärkten oder andere besondere Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft im Allgemeinen können den Bedarf an digitalen Lernplattformen wie Masterplan.com beeinflussen und sind damit als Risikofaktor zu berücksichtigen. Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Ein Geschäftsrisiko könnte sich aus dem potenziellen Markteintritt großer internationaler Wettbewerber im Corporate Learning Bereich ergeben. Durch den nach wie vor fragmentierten Markt und die hohen erwarteten Wachstumsraten ist das Risiko eines erhöhten Preisdruckes in den kommenden Jahren eher gering. Sollte es durch Akquisitionstätigkeiten oder den Markteintritt eines neuen großen Marktteilnehmers zu einer starken Konsolidierung des Marktes kommen, würde das Risiko eines erhöhten Preisdruckes steigen. Finanzwirtschaftliche Risiken Das finanzwirtschaftliche Risikomanagement der Masterplan com GmbH zielt auf die Absicherung des Geschäfts gegen wesentliche Risiken ab, welche geeignet sind, die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens negativ zu beeinflussen. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit keine nachhaltigen Gewinne erzielt. Es handelt sich hierbei um planmäßige Verluste, die sich durch Produktentwicklung, Markteinführung und das Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Der Bestand der Gesellschaft ist von der erfolgreichen Umsetzung des Unternehmenskonzeptes und der Generierung entsprechender Umsatzerlöse sowie der gegebenenfalls weiteren Bereitstellung von liquiden Mitteln seitens der bestehenden Gesellschafter oder anderer Kapitalgeber abhängig. Die Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 S. 3 HGB darstellen. Nichtsdestotrotz unterstreicht der positive Trend der EBITDA Entwicklung in den letzten 3 Jahren, dass sich das bestandsgefährdende Risiko signifikant reduziert hat. Kernbestandteile des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements sind das interne Kontrollsystem sowie die laufende und fallbezogene Überwachung wesentlicher Indikatoren im Liquiditätsbereich, wie z.B. der Bestand an liquiden Mitteln sowie die Entwicklung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Das Risiko von Forderungsausfällen wurde für den überwiegenden Teil der Umsätze durch den gezielten Einsatz geeigneter Zahlungswege eliminiert. Währungsrisiken bestehen keine, da die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zum größten Teil in EUR abgewickelt wird. IT-Risiken Die potenziellen IT-Risiken, wie Infrastrukturausfälle wirkt die Gesellschaft durch mehrfach redundante Infrastruktur entgegen. Systemkomponenten sind mindestens zweifach ausgelegt. Eine weitreichende automatische Prüfung des Systemstatus aller Teilsysteme schließt zudem den schleichenden oder unbemerkten Systemausfall aus. Durch routinemäßige Sicherung von kritischen Daten inkl. Konfigurationsdateien und Einstellungen werden Risiken aus theoretisch möglichen fehlerhaften Bedienungen minimiert. 3. Zusammenfassende Bewertung Wachstumschancen ergeben sich insbesondere durch die weitere Festigung der Marktposition in den relevanten Märkten sowie durch Ausweitung der Vertriebsaktivitäten in weitere Länder und durch die stetige Weiterentwicklung der digitalen Lernplattform. Den Risiken aus einem zunehmend intensiven Wettbewerbsumfeld begegnen wir mit gezielten Maßnahmen und Investitionen, insbesondere in den Bereichen Produkt- und Prozessinnovation sowie Marketing und Vertrieb. IV. Prognosebericht Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 werden von einer weiterhin positiven Umsatzentwicklung geprägt. Demnach wird weiteres Wachstum bei den Umsatzerlösen erwartet. Für die Sicherung des zukünftig profitablen Wachstums werden Investitionen in das Produkt beabsichtigt unter der Berücksichtigung des stetig steigenden EBITDA.
Bochum, 5. Juni 2024 Masterplan com GmbH, Geschäftsführung Stefan Peukert Talip Yenal BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Masterplan com GmbH, Bochum (Amtsgericht Bochum, HRB 16508), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden ist trotz bilanzieller Überschuldung von einer positiven Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen worden. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft in der Vergangenheit keine nachhaltigen Gewinne erzielt hat. Es handelt sich hierbei um planmäßige Verluste, die sich durch Produktentwicklung, Markteinführung und das Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Der Bestand der Gesellschaft ist von der erfolgreichen Umsetzung des Unternehmenskonzeptes und der Generierung entsprechender Umsatzerlöse abhängig sowie der weiteren Bereitstellung von weiteren liquiden Mitteln seitens der bestehenden Gesellschafter und potenziellen neuen Gesellschaftern abhängig. Die Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 S. 3 HGB darstellen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 800 werden im Jahr ihrer Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge des folgenden Geschäftsjahres und später darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.134 (Vorjahr TEUR 3.069) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 156 (Vorjahr TEUR 21) enthalten Kautionen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 3). Sämtliche sonstige Vermögensgenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 430 (Vorjahr TEUR 1.532) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich TEUR 74 (Vorjahr TEUR 135) und ausstehende Rechnungen TEUR 37 (Vorjahr TEUR 1.216). 4. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenüblichem Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.476 (Vorjahr TEUR 219) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 8.637 (Vorjahr TEUR 6.952) entfallen TEUR 8.055 (Vorjahr TEUR 6.626) auf die Umsatzerlöse im Inland, TEUR 315 (Vorjahr TEUR 255) auf die Umsatzerlöse in EU, TEUR 185 (Vorjahr TEUR 135) auf die Umsatzerlöse in Drittland und auf die Mieterlöse in Höhe von TEUR 187. Im Jahr 2022 wurden die Mieterlöse in Höhe von TEUR 47 unter sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr TEUR 147) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 40) ausgewiesen. Es handelte sich im Vorjahr im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. 3. Personalaufwand Im Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 13) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.005 (Vorjahr TEUR 3.021) sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 36) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 8). 5. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr TEUR 536) betreffen TEUR 92 (Vorjahr TEUR 203) Zinsen für langfristige Verbindlichkeiten und TEUR 0 (Vorjahr TEUR 334) Zinsen für Gesellschafterdarlehen. C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 97 Arbeitnehmer. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen im Gesamtumfang von TEUR 2.722 brutto. 3. Organ der Gesellschaft Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an: Stefan Peukert, Gründer, Berlin Talip Yenal, Berlin (seit 11. Oktober 2023) Die Gesellschaft macht von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. 4. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 25. 5. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bochum, 5. Juni 2024 Entwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Masterplan com GmbH, Bochum: Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Masterplan com GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Masterplan com GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Anhang unter dem Abschnitt "A. Rechnungslegungsgrundsätze" sowie die Angaben im Lagebericht unter dem Abschnitt "III. Chancen- und Risikobericht", in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die bisherige Verlustsituation und die damit verbundene bilanzielle Überschuldung auf die Markteintrittsphase der Gesellschaft zurückzuführen und die Unternehmensfortführung von der erfolgreichen Umsetzung des Unternehmenskonzepts sowie der Generierung entsprechender Umsatzerlöse sowie von der Zuführung weiterer liquider Mittel abhängig ist. Wie in den Angaben im Anhang und im Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 11. Juli 2024 Rödl
& Partner GmbH
Stramitzer, Wirtschaftsprüfer Broda, Wirtschaftsprüfer |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen