Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 10168
Eingetragen
1.2.2006
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Anlage- und Abschlussvermittlung von Finanzinstrumenten sowie die Finanzportfolioverwaltung (§ 2 Abs. 2 Nrn. 3, 5 und 9 des Gesetzes zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten (WpIG), ohne die Befugnis, sich hierüber Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft zulassungspflichtige Anlageberatungsleistungen im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG und Eigengeschäfte im Sinne des § 15 Abs. 3 WpIG. Die Gesellschaft betreibt keine anderen nach dem KWG, WpIG oder anderen Gesetzen erlaubnispflichtigen Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Preller
seit 9.1.2025
Prokura
Christian Subbe
seit 8.7.2024
Geschäftsführer
Peter Dörnemann
seit 5.7.2021
Prokura
Jochen Butz
seit 8.1.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Neubert
seit 6.9.2019
Prokura
Alexandra Kämper
seit 25.11.2016
Prokura
Sebastian Winters
seit 25.11.2016
Prokura
Prokura
Helmut Quast
seit 2.4.2015
Prokura
Jörg Voggel
seit 18.11.2011
Prokura
Claudia Dany
seit 28.8.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
HQ Finanz GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HQ Trust GmbH

Bad Homburg v.d.Höhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die HQ Trust GmbH, Bad Homburg v.d.H. (im Folgenden auch als "HQ Trust" oder "Gesellschaft" bezeichnet), wurde von der Familie Harald Quandt gegründet. Die Gesellschaft ist eines der größten unabhängigen Multi Family Offices in Deutschland und bietet individuelle und ganzheitliche Dienstleistungen in den Bereichen der Vermögensstrukturierung, Vermögenskontrolle und Vermögensverwaltung für anspruchsvolle und komplexe Vermögen an. Die Basis ist ein strukturierter Investmentansatz, der auf Diversifikation über alle gängigen Anlageklassen und langjährige Erfahrung mit alternativen Investments aufsetzt und flexibel auf die spezifischen Bedürfnisse der Mandanten ausgerichtet wird.

Die für diese Geschäftstätigkeit notwendige Erlaubnis der BaFin als Anlagevermittler (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG) und Abschlussvermittler (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG) sowie Finanzportfolioverwalter (§ 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG) liegt seit dem 20. Dezember 2005 vor. Seit dem 1. November 2007 gilt die Erlaubnis für die Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG) als erteilt. Seit dem 31. Mai 2022 liegt zusätzlich die Erlaubnis für Eigengeschäfte gemäß § 15 Abs. 3 WpIG vor.

Organisatorische Struktur

Im Geschäftsjahr 2023 stand die Gesellschaft unverändert zum Vorjahr unter der Leitung der Geschäftsführer Herrn Jochen Butz, Herrn Reiner Dietz und Herrn Christian Stadtmüller. Dabei verantwortet Herr Butz die Bereiche Kundenbetreuung Privatkunden, Marketing & PR, Alternative Investments sowie Family-Office Dienstleistungen. Herr Dietz ist für die Bereiche Institutionelle Kunden und Portfoliomanagement zuständig. Herr Stadtmüller verantwortet die Bereiche Finanzen, Risikomanagement, Operations, Technologie, Compliance/Geldwäscheprävention, Investmentcontrolling und Kundenreporting sowie alle ausgelagerten Bereiche. Mit Ablauf des Jahres 2023 ist Herr Reiner Dietz aus der Geschäftsführung der HQ Trust ausgeschieden. Die Bereich Institutionelle Kunden und Portfoliomanagement werden seitdem von Herrn Butz übernommen.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Homburg v.d.H. und unterhält Standorte in Berlin und Düsseldorf. HQ Trust verfügt über eine 100 %-ige Beteiligung an der HQ Asset Servicing GmbH, Bad Homburg v.d.H., mit der im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag bestand.

Die Gesellschaft ist in das Netzwerk der Harald Quandt-Gruppe eingebunden und hat Zugang zu den Dienstleistungen der anderen Finanzunternehmen der Harald Quandt-Gruppe. Oberstes Unternehmen dieser Unternehmensgruppe ist die HQ Holding GmbH & Co. KG. Auf Ebene der HQ Holding GmbH & Co. KG besteht ein Aufsichtsrat, der die Geschäfte der gesamten Unternehmensgruppe überwacht.

Die umsatzsteuerliche Organschaft mit der HQ Holding GmbH & Co. KG wurde mit Ablauf des 31. Dezember 2022 beendet. Im Geschäftsjahr 2023 bestand eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der HQ Asset Servicing GmbH; dabei war die HQ Trust GmbH der Organträger und die HQ Asset Servicing GmbH Organgesellschaft.

Im November 2023 hatte die HQ Holding GmbH & Co. KG ihre Anteile an der HQ Trust GmbH in die HQ Finanz GmbH (zuvor HQ Asset Management GmbH) - ebenfalls eine 100%-ige Tochtergesellschaft der HQ Holding GmbH & Co. KG - eingebracht. Damit ist die HQ Finanz GmbH nunmehr die alleinige Gesellschafterin der HQ Trust GmbH.

Die HQ Trust ist in folgenden Geschäftsfeldern tätig:

Vermögensverwaltung und Anlageberatung

Die Vermögensverwaltung und die Anlageberatung sind die Kerngeschäftsfelder der Gesellschaft. In beiden Geschäftsfeldern berät die HQ Trust in allen Fragen der Vermögensstrukturierung und entwickelt individuelle und innovative Anlagestrategien und ganzheitliche Konzepte entsprechend den spezifischen Mandantenanforderungen.

Im Geschäftsfeld Vermögensverwaltung werden die Investitionsentscheidungen in den Mandantenportfolien durch den Investmentbereich der HQ Trust selbst getroffen.

Im Rahmen der Anlageberatung spricht die Gesellschaft den Mandanten Handlungsempfehlungen für Investitionsentscheidungen aus, über deren Umsetzung der Mandant selbst entscheidet.

Institutionelle Kunden

Im Rahmen der Betreuung Institutioneller Kunden unterstützt die HQ Trust ihre Kunden bei der Konzeption und Umsetzung von Anlage- und Risikomanagementstrategien vor dem Hintergrund der jeweiligen Verpflichtungsstruktur (Asset-Liability-Management). Weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Auswahl und Kontrolle von externen Dienstleistern in der Vermögensverwaltung.

Family Office

Im Geschäftsfeld Family Office stellt die Gesellschaft alle Dienstleistungen eines Family Office für anspruchsvolle und komplexe Privat- und Familienvermögen konzipiert auf die individuellen Mandantenanforderungen zur Verfügung.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Kapitalmärkte waren im abgelaufenen Jahr insgesamt von einem Spannungsfeld zwischen Konjunktur, Inflation, externen Schocks und Zinsen geprägt. Viele Ökonomen erwarteten angesichts des steilen Zinsanstieges und des schwachen Kapitalmarktjahres 2022 eine deutliche Eintrübung der konjunkturellen Lage. Die Preissteigerungsraten stellten sich zudem als deutlich hartnäckiger heraus als prognostiziert. Die im Vorjahr eingeleitete extrem restriktive Geldpolitik reichte zunächst noch nicht aus, um die Inflationsziele zu erreichen.

Da sich der Arbeitsmarkt als unerwartet robust erwies und auch die Konjunktur weiter zulegen konnte, setzte die US-Notenbank Fed in den USA bis Juli 2023 vier weitere Zinsschritte von je 0,25 % um. In Anbetracht der letztjährigen Entwicklung war es erstaunlich, dass sich dies quasi überhaupt nicht mehr negativ auf die Aktienmärkte auswirkte. Der Fed gelang es dadurch, im Kampf gegen die Inflation einen wesentlichen Schritt weiterzukommen.

Schwieriger stellte sich die Situation für die Europäische Zentralbank dar: in der Eurozone entwickelte sich die Konjunktur bei vergleichsweise höherer Inflation deutlich schwächer. Trotz der schwierigen konjunkturellen Lage setzte die EZB sechs Zinserhöhungen von insgesamt 2 % um. Diese Kombination führte dazu, dass der europäische Aktienmarkt hinter dem der USA deutlich zurückblieb.

In beiden Blöcken schwankten die Zinsen sicherer Anleihen am langen Ende deutlich. Zum Jahresende waren sie etwa auf die Niveaus des Jahresanfangs zurückgekehrt. Unternehmens- und Schwellenländeranleihen konnten von rückläufigen Kreditrisikoaufschlägen profitieren.

Im März sorgte die US-Regionalbankkrise für größere Verwerfungen an den Kapitalmärkten. Der Kollaps der Silicon Valley Bank ließ Befürchtungen einer neuen Finanzkrise aufkommen. Mehrere US-Regionalbanken mussten liquidiert oder übernommen werden - selbst für die renommierte Credit Suisse wurde an einem Wochenende die Übernahme durch die UBS eingefädelt. Zeitnahe Eingriffe der Zentralbanken und Regulierungsbehörden konnten eine weitere Ausbreitung der Krise verhindern, wodurch sich die Kapitalmärkte wieder erholen konnten.

Wegen der extrem robusten Entwicklung der US-Konjunktur kamen ab den Sommermonaten Zweifel auf, ob dadurch auch die Inflation wieder anziehen und die Zentralbanken zu weiteren Zinserhöhungen gezwungen sein könnten. Die Angst, dass die Zinsen länger auf höherem Niveau bleiben könnten, führte vor allem bei länger laufenden Anleihen zu einem starken Anstieg der Renditen, was sich ab dem Sommer auch belastend auf die Aktienmärkte auswirkte. In der zweiten Oktoberhälfte erreichten die 10-jährigen US-Zinsen bei knapp unter 5 % ihr vorläufiges Hoch.

Für den globalen Aktienmarkt erwies sich 2023 als ein äußerst erfolgreiches Jahr; der globale Aktienindex (MSCI ACWI) konnte um beeindruckende 18,6 % zulegen. Nachdem die US-Technologieaktien im Vorjahr als Hauptfaktoren für die Marktschwäche galten, erlebten sie in diesem Jahr eine starke Erholung und spielten eine Schlüsselrolle bei der positiven Entwicklung des Marktes. Durch ihre hohe Gewichtung trugen sie maßgeblich zum Aufschwung bei und machten 43 % der Kursgewinne des ACWI-Index aus. Währenddessen zeigte der restliche Markt überwiegend eine Seitwärtsbewegung und legte erst gegen Ende des Jahres etwas zu.

Auch die Aktienmärkte in Europa und Japan konnten mit jeweils rund 16 % Kursgewinn im Jahr 2023 deutliche Erfolge verzeichnen. Im Vergleich dazu fiel die Performance der Schwellenländer mit einem Zuwachs von nur 6 % eher bescheiden aus. Ein wichtiger Faktor, der diese Entwicklung beeinflusste, war der Zinsanstieg, der zu einer Aufwertung des Euros führte. Dies hatte zur Folge, dass Aktieninvestments außerhalb des Euroraums mit Währungsverlusten zu kämpfen hatten, was die Erträge aus diesen Märkten für Anleger aus einem Euroland schmälerte.

Nach dem historisch schlechten Anleihejahr 2022 wurden angesichts der immer noch hohen Inflationsraten auch für 2023 erhebliche Schwankungen am Rentenmarkt erwartet. Während es bei den kurzfristigen Zinsen nur noch zu leichten Anstiegen kam, waren es doch vor allem die längerfristigen Zinsen, die ab dem 3. Quartal nochmals deutlich anzogen.

Zum Jahresende gingen die Renditen jedoch wieder deutlich zurück, sodass globale Staatsanleihen das Jahr mit 4,4 % im Plus beendeten.

Durch rückläufige Risikoaufschläge konnten sich Unternehmens- und Schwellenländeranleihen stärker erholen. High-Yield-Anleihen konnten das Jahr mit einem Zuwachs von 11 % sogar zweistellig im Plus beenden.

Trotz der wieder positiven Realzinsen wurde Gold auch in diesem Jahr seinem Ruf als Krisenschutz gerecht. Sowohl bei den Verwerfungen um die US-Regionalbanken im Frühjahr als auch beim Terrorüberfall in Israel kam es zu einem Sprung beim Goldpreis. Obwohl sich die Lage an den Kapitalmärkten anschließend wieder relativ schnell beruhigte, konnte der Goldpreis seine Gewinne von 9,6 % bis zum Jahresende halten.

Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Geschäftsfelder Vermögensverwaltung und Anlageberatung

Die Entwicklung der beiden Kerngeschäftsfelder ist insbesondere abhängig von der Entwicklung der betreuten Vermögen. Überwiegenden Einfluss darauf hat die Entwicklung der Finanzmärkte, die sowohl die volumenbasierte als auch eine gegebenenfalls performanceabhängige Vergütung bestimmt. Ebenso maßgeblich sind die Vertiefung bestehender sowie die Förderung neuer Kundenbeziehungen.

Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator, der für die Steuerung der Gesellschaft herangezogen wird, ist die Höhe des verwalteten Vermögens (Assets under Management). Zum 31. Dezember 2023 betrug das verwaltete Vermögen EUR 3.133,4 Mio. und liegt damit um EUR 51,9 Mio. bzw. 1,6 % leicht unter dem Wert des Vorjahres (EUR 3.185,3 EUR). Der Rückgang der Assets under Management aufgrund von Mandatsabgängen konnte dabei nicht vollständig durch Wertzuwächse und Neumandate kompensiert werden.

Die HQ Trust hält eine Beteiligung an der LIQID Investments GmbH, Berlin. Die LIQID Investments GmbH ist ein Fintech-Start-up-Unternehmen, deren 100%-ige Tochtergesellschaft, die LIQID Asset Management GmbH, Berlin, eine BaFin-Erlaubnis zum Betreiben der Finanzportfolioverwaltung erhalten hat und im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung tätig ist. Die HQ Trust möchte an der schnell voranschreitenden Digitalisierung und technischen Innovation im Bereich der Finanzdienstleistungen partizipieren, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben und den individuellen Bedürfnissen der Kunden noch besser gerecht werden zu können. Zum 31. Dezember 2023 betrug der Anteil der HQ Trust an der LIQID Investments GmbH 7,08 %.

Geschäftsfelder Institutionelle Kunden und Family Office

Die Provisionserträge in den Geschäftsfeldern Institutionelle Kunden und Family Office sind aufgrund weitgehend fester Vergütungen überwiegend unabhängig von der Volatilität der Finanzmärkte. Die Geschäftsfelder ermöglichen die Nutzung von Synergien aufgrund von bereits bestehender Expertise in den Kerngeschäftsfeldern und verringern die Abhängigkeit der Geschäftsentwicklung von HQ Trust von der Entwicklung der Finanzmärkte.

Das Geschäftsfeld Family Office, zu dem auch die Reporting- und Controlling-Dienstleistungen für die betreuten Mandate aus den anderen Geschäftsfeldern gezählt werden, konnte auch im Geschäftsjahr 2023 neue Mandate hinzugewinnen und entwickelte sich damit erfreulich.

Das Geschäftsfeld Institutionelle Kunden verzeichnete eine insgesamt stabile Kundenbasis und eine Entwicklung entlang der Planung.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs

Aus Sicht der Geschäftsführung hat sich das Geschäftsjahr 2023 sehr positiv entwickelt und liegt sowohl über den Erwartungen als auch über dem Wert des Vorjahres.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Personalentwicklung

Im Interesse der Zufriedenheit der Kunden und der Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben achtet HQ Trust in hohem Maße auf die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter und adäquate Personalressourcen in allen Bereichen. Bereits bei der Einstellung werden hohe Anforderungen an die Qualifikation und Erfahrung potenzieller Bewerber gestellt, z.B. betreffend branchenbezogener Berufsexamina und Promotionen.

Ferner nehmen die Mitarbeiter regelmäßig an individuell ausgerichteten Weiterbildungsmaßnahmen teil, um auf dem aktuellen Wissensstand und unter Beachtung der wachsenden aufsichtsrechtlichen Erfordernisse arbeiten zu können.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten weitere hoch qualifizierte Nachwuchskräfte für den Standort in Bad Homburg gewonnen werden. Darüber hinaus konnten auch einige Schlüsselpositionen mit branchenerfahrenen Mitarbeitern neu besetzt werden.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren 96 Mitarbeiter bei der HQ Trust beschäftigt.

Vergütungssystem

Das Vergütungssystem soll sicherstellen, dass die Gesamtkompensation der Mitarbeiter im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern wettbewerbsfähig ist und die Mitarbeiter dazu angehalten werden, im bestmöglichen Kundeninteresse zu handeln. Die Vergütung der Mitarbeiter besteht zum einen aus einem fixen Grundgehalt, das in zwölf gleich hohen Zahlungen zum jeweiligen Monatsende gezahlt wird. Die Angemessenheit des Grundgehalts orientiert sich dabei an Kriterien wie z.B. die Qualifikation, die Berufserfahrung oder die Position im Unternehmen. Neben dem Grundgehalt besteht für Mitarbeiter, die sich durch besondere Leistungen für das Unternehmen ausgezeichnet haben, die Möglichkeit, im Rahmen einer variablen Vergütungskomponente am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu partizipieren. Der Anteil der variablen Vergütung am Gesamterfolg des Unternehmens wird individuell festgelegt und ist auf die Höhe des fixen Grundgehalts begrenzt.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 2.956 TEUR aus und liegt damit um 208 TEUR bzw. 7,6 % über dem Vorjahr (Vorjahr 2.748 TEUR). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist u.a. auf die im Geschäftsjahr 2023 durchweg stabilen Kapitalmärkte, das gute Neukundengeschäft und die hohe Anzahl von Einmalaufträgen, die einzelne Mandatsabgänge fast vollständig kompensieren konnten, sowie das weiterhin hohe Volumen im Bereich der Alternativen Investments (welches über den Ergebnisabführungsvertrag mit der HQ Asset Servicing GmbH in das Ergebnis einfließt) zurückzuführen. Zudem konnten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder erfolgsabhängige Vergütungen erzielt werden.

Das Provisionsergebnis in Höhe von 18.851 TEUR liegt um 689 TEUR bzw. 3,5 % unter dem Wert des Vorjahres (19.540 TEUR) und damit im Rahmen der Erwartungen. Im Bereich der Vermögensverwaltung konnten Umsatzrückgänge aufgrund von Mandatsabgängen nicht vollständig durch das Neukundengeschäft kompensiert werden. In den Bereichen Family Office und Institutionelle Mandate liegen die Erträge auf dem Niveau des Vorjahres.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen haben sich von 19.641 TEUR um 659 TEUR bzw. 3,4 % auf 20.300 TEUR leicht erhöht. Der Anstieg ist auf höhere Personalkosten und auf höhere Kosten bei verschiedenen IT-Projekten sowie auf Beratungskosten zurückzuführen. Durch ein striktes Kostenmanagement in den übrigen Bereichen konnten die allgemeinen Kostensteigerungen aufgrund der steigenden Inflationsrate weitestgehend aufgefangen werden.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Personalaufwendungen in Höhe von 15.132 TEUR (im Vorjahr 14.571 TEUR). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 561 TEUR bzw. 3,9 % ist sowohl auf allgemeine Steigerungen bei den laufenden Gehältern als auch durch eine höhere variable Vergütung aufgrund des guten Geschäftsergebnisses zurückzuführen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich von 5.070 TEUR um 98 TEUR bzw. 1,9 % auf 5.168 TEUR erhöht. Kosteneinsparungen in verschiedenen Unternehmensbereichen konnten höhere Kosten aus IT- und Beratungsprojekten zum größten Teil kompensieren.

Die Abschreibungen sind von 526 TEUR im Vorjahr um 316 TEUR bzw. 60,1 % auf 210 TEUR zurückgegangen. Im vergangenen Jahr ist die Abschreibung für ein IT-Projekt ausgelaufen.

Aus der Beteiligung an der HQ Asset Servicing GmbH hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Erträge aus Ergebnisabführung in Höhe von 5.480 TEUR vereinnahmt. Dies entspricht einem Anstieg von 1.542 TEUR bzw. 39,2 % gegenüber dem Vorjahr (3.938 TEUR). Der Anstieg ist das Resultat aus dem weiterhin stark wachsenden Bereich der Alternativen Investments.

Finanzlage

Investitionen in das Sachanlagevermögen erfolgten im Wesentlichen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin aus dem laufenden Mittelzufluss sowie durch ein Bankdarlehen. Die laufenden Tilgungen wurden planmäßig erfüllt.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt 19.196 TEUR und liegt damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres von 19.023 TEUR. Die Aktiva umfasst im Wesentlichen die Forderungen an Kunden (6.326 TEUR, Vj. 5.416 TEUR), die sonstigen Vermögensgegenstände (4.962 TUER, Vj. 2.793 TEUR), die Guthaben bei Kreditinstituten (4.011 TEUR, Vj. 6.990 TEUR) sowie die Beteiligung an der LIQID Investments GmbH (2.592 TEUR, Vj. 2.592 TEUR). Die Passiva verteilt sich im Wesentlichen auf das Eigenkapital (10.628 TEUR, Vj. 10.421 TEUR), die Rückstellungen (5.972 TEUR, Vj. 4.969) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (1.674 TEUR, Vj. 2.623 TEUR). Die Eigenkapitalquote liegt mit 55,4 % leicht über dem Wert des Vorjahres von 54,8 %.

Aufgrund der positiven Ertragslage, der gegebenen Liquiditätssituation und der komfortablen Eigenkapitalausstattung ist die Lage der Gesellschaft insgesamt als gut zu bezeichnen. Vor dem Hintergrund der Finanzierungs- und Liquiditätsstruktur sowie der Unternehmensplanung ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit auch künftig gewährleistet.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Berichtszeitraums wurden keine Vorgänge von besonderer Bedeutung erkannt, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Weltwirtschaft stand 2023 noch ganz im Zeichen der Schocks, die in den Jahren zuvor eingetreten waren: Inflation, Pandemie, Energiepreise.

Allerdings ist es trotz der weiterhin hohen Inflationsraten sowie weiterhin hohen Zinsen, den Nachwehen der Covid-Pandemie und den weiter teilweise exorbitant hohen Energiepreisen nicht zu einem starken Einbruch der Wirtschaft gekommen. Die Arbeitsmärkte der großen Volkswirtschaften sind robust geblieben und es gibt nach wie vor eine hohe Anzahl offener Stellen und moderate Beschäftigungszuwächse. Die privaten Haushalte konnten auf die hohen Ersparnisse aus den Covid-Jahren zurückgreifen und auch im Umfeld steigender Preise den Konsum aufrechterhalten. Zusätzlich hat die Wirtschaftspolitik in zahlreichen Ländern Unternehmen und private Haushalte durch großdimensionierte Programme unterstützt.

Vor diesem Hintergrund sind unsere Thesen für das Jahr 2024 wie folgt:

1) Die Weltwirtschaft bleibt in schwierigem Fahrwasser - denn der Zinsanstieg wirkt nach

Die Belastungen durch hohe Preissteigerungen und das gestiegene Zinsniveau werden auch 2024 fortwirken. Die Angst vor einer Rezession mit deutlichen Produktionsverlusten ist zurückgegangen, aber noch keineswegs verschwunden. Kaum bestreitbar ist, dass die Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser bleibt. Vor allem hat der kräftige Zinsanstieg bis Oktober 2023 die finanzielle Situation privater Haushalte, von Unternehmen und öffentlicher Budgets erheblich belastet. Seine Auswirkungen werden auch in das Jahr 2024 hineinreichen und zu einer Abkühlung der Konjunktur führen. Zwar hat der Rückgang der Anleiherenditen im vierten Quartal des Jahres 2023 die Finanzierungskosten wieder etwas gesenkt, aber sie liegen nach wie vor deutlich über dem Niveau der vergangenen Jahre.

Für Unternehmen mit hoher Fremdfinanzierung und größeren anstehenden Fälligkeiten wird der Zinsanstieg stark belastend wirken. Die Häufigkeit von Insolvenzen ist gestiegen und wird weiter steigen, auch wenn der Anstieg von einem sehr niedrigen Niveau ausgeht, der durch die staatlichen Rettungsmaßnahmen im Rahmen der Covid-Krise bedingt war. Striktere Standards und hohe Finanzierungskosten dürften die Kreditvergabe, die bereits seit einigen Quartalen rückläufig ist, weiter dämpfen. Eine deutliche Belebung der Konjunktur durch steigende Investitionsausgaben ist daher wenig wahrscheinlich.

2) Höhere Löhne und niedrigere Inflation steigern den Konsum

Impulse werden dagegen vom privaten Konsum kommen. Da die Beschäftigung weiter steigt und die Lohnsteigerungen in den allermeisten Ländern inzwischen über der Inflation liegen, wird die Massenkaufkraft zunehmen und sich der Konsum beleben. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Inflationsdruck weiter zurückgeht. Diese Hoffnung ist durchaus berechtigt, denn die Ursachen für den plötzlichen Anstieg der Verbraucherpreise sind größtenteils weggefallen.

Angebotsengpässe, die in der Covid-Krise zu enormen Preissteigerungen geführt hatten, sind weitgehend beseitigt. Die Energiepreise haben sich nach dem Höhenflug des Jahres 2022 wieder normalisiert, auch wenn sie höher sind als vor der Krise. Schließlich hat die Geldpolitik, die viel zu spät auf den Inflationsschub reagierte, inzwischen eine deutliche Straffung vollzogen, die die Entwicklung der Geldmenge und der Kreditvergabe ins Negative drückte.

Die Stärke dieser "disinflationären" Effekte darf aber auch nicht überschätzt werden. Ein Inflationsimpuls, wie wir ihn im Jahre 2022 erlebt haben, hat Nachwirkungen im System der Marktwirtschaft und kann sich über höhere Löhne, höhere Mietforderungen und vielfältige sonstige Kostensteigerungen festsetzen. Hinzu kommen zurzeit auch externe Effekte, wie die Veränderungen der Globalisierung hin zu weniger Kosteneffizienz und kürzeren Wertschöpfungsketten, ebenso wie der neue Protektionismus durch Handelsbarrieren und Kapitalverkehrsbeschränkungen, die den Preiswettbewerb schwächen.

3) Rasche und kräftige Zinssenkungen sind nicht zu erwarten

Eine schnelle Rückkehr zum 2 %-Ziel der europäischen Zentralbank und der amerikanischen Fed ist nicht zu erwarten, vielmehr dürften sich die Inflationsraten im weiteren Verlauf des Jahrzehnts zwischen 2 und 3 % bewegen. Gerade bei der Kerninflation, die volatile Energie- und Nahrungsmittelpreise ausschließt und für die Notenbanken von besonderer Bedeutung ist, wäre ein Rückgang unter 3 % schon eine positive Entwicklung.

Es ist deswegen nicht sehr wahrscheinlich, dass die Notenbanken die Leitzinsen rasch und sehr deutlich senken werden. Sie werden abwarten, ob die bisherigen Zinssteigerungen eine nachhaltige Minderung der Inflation herbeigeführt haben und mehrere Monate hintereinander wieder stabilere Preisentwicklungen zu verzeichnen sind. Trotz der Debatte über Zinssenkungen haben sie betont, dass die Zinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben werden, wenn die Inflationsraten nicht weiter zurückkommen. Die zeitweise aufgekommenen Erwartungen der Finanzmärkte, dass die amerikanische Notenbank und die EZB die Leitzinsen bis zum Jahresende um anderthalb Prozentpunkte senken könnten, dürften sich als zu optimistisch erweisen.

Auch in Bezug auf die Kapitalmarktrenditen sollten Investoren nach der Kursrally im November und Dezember nicht auf weitere Rückgänge im Jahr 2024 setzen. So sind beispielsweise die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen, nachdem sie im Zuge eines regelrechten Abverkaufs im Oktober noch bei 5 % standen, binnen kurzer Zeit auf 3,9 % gefallen.

4) Die Anleiherenditen werden tendenziell wieder steigen

Wenn 2024 eine Rezession vermieden wird, wofür vieles spricht, ist nicht mit weiteren Kursgewinnen bei Anleihen zu rechnen. Von der Geldpolitik werden eher geringere Zinssenkungen kommen, als das zur Jahreswende erwartet wird. Und selbst wenn die Notenbanken ihre Leitzinsen im Verlauf von 2024 ermäßigen, dürften verschiedene Risiken die Kapitalmarktrenditen eher hochhalten. So wird die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Inflation noch keineswegs vorüber sein.

Risikoprämien in den Kapitalmarktrenditen werden auch dadurch begründet sein, dass der bereits eingetretene Zinsanstieg die Staatsfinanzen stark belastet und die Neuverschuldung nach oben treiben könnte. Die Platzierung weiterer Staatsanleihen wird schwieriger werden, da die Zentralbanken als große Nachfrager wegfallen. In den vergangenen Jahren der expansiven Geldpolitik haben sie in großen Dimensionen Staatsanleihen zu Höchstpreisen gekauft und so die Renditen am Markt massiv gedrückt. Nunmehr sind sie aber dabei, ihre aufgeblähten Bilanzen wieder abzubauen, indem sie fällig werdende Wertpapiere nicht mehr durch neue Käufe ersetzen. Dies könnte dazu führen, dass die Kapitalmarktrenditen wieder steigen.

5) Aktien mit kurzfristigen Risiken, aber langfristigem Ertragspotenzial

Der Zinsanstieg an den Kapitalmärkten hat Anleihen wesentlich attraktiver gemacht und Investoren zur Umschichtung veranlasst. Aktien sind dadurch aber nicht unattraktiv geworden, denn die Gewinnrendite der Aktienmärkte in Europa, Japan oder Deutschland ist nach wie vor deutlich über den Renditen langfristiger Staatsanleihen. Nach wie vor gibt es eine ordentliche Risikoprämie, welche die Aktieninvestoren für die höheren Risiken kompensieren.

Die Ausnahme in diesem Bild sind die Aktienmärkte in den USA, deren durchschnittliche Gewinnrendite in etwa auf dem Niveau langfristiger Staatsanleihen liegt. Die Ursache hierfür ist darin zu sehen, dass die großen US-Technologieunternehmen, die die Aktienmarktentwicklung 2023 dominierten, mittlerweile sehr hohe Bewertungsniveaus erreicht haben. Die hohe Erwartung in die zukünftigen Gewinnsteigerungen dieser Unternehmen hat ihre Aktien 2023 wesentlich verteuert.

Für den Optimismus der Anleger spielt offenkundig auch eine Rolle, dass im Bereich der künstlichen Intelligenz im Jahre 2023 große Fortschritte gemacht worden sind und es sicher berechtigt ist, von einem technologischen Durchbruch zu sprechen, der die Arbeitsproduktivität (im Unterschied zu einigen früheren Innovationen im Rahmen der Digitalisierung) tatsächlich deutlich steigern dürfte. Ob diese Entwicklungen jedoch zu den erhofften signifikanten Gewinnsteigerungen für die Produzenten dieser Technologien führen werden, bleibt abzuwarten. Denn mit der zunehmenden Zuwendung vieler großer Marktakteure zu dieser Technologie wird sich auch hier ein intensiver Wettbewerb entfalten.

Chancenbericht

HQ Trust geht davon aus, dass es weiterhin gelingen wird, neue Kundenbeziehungen zu fördern bzw. bereits bestehende zu vertiefen. Es werden laufend Gespräche mit potenziellen Neukunden geführt.

Über das Gesamtjahr 2024 geht HQ Trust aus Vorsichtsgründen davon aus, dass die Finanzmärkt leicht rückläufig sind und damit auch die variablen Erträge niedriger als in 2023 ausfallen. Ein Teil wird dabei durch potenzielle Neumandate kompensiert werden können. Im Bereich der Institutionellen Mandate wird in 2024 nicht mit einer vergleichbaren Anzahl von Einmalaufträgen wie im Vorjahr gerechnet, so dass auch hier mit leicht niedrigeren Erträgen gerechnet wird. Allerdings wird erwartet, dass die Tochtergesellschaft HQ Asset Servicing GmbH aufgrund des weiterhin stark wachsenden Bereichs der Alternativen Investments einen höheren Beitrag leisten wird.

Auf der Kostenseiten wird aufgrund der weiteren Aufstockung der Personalkapazitäten mit steigenden Personalaufwendungen gerechnet. Die übrigen Kostenbereiche sollten jedoch stabil bleiben.

Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung daher ein positives Ergebnis, das leicht unter dem sehr starken Jahr 2023 liegen wird.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Das Risikotragfähigkeitskonzept der HQ Trust wird unter dem Aspekt der Unternehmensfortführung betrachtet und beruht auf einer Mehrjahresplanung. Die Basisgröße, gegen welche die Risiken bewertet und gemessen wurden, ist das EBIT des aktuellen Jahres gemäß Planungsausweis nach Abzug des Betrags, der als Zuführung zum Eigenkapital des Folgejahres benötigt wird, um die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen des Folgejahres erfüllen zu können. Das aufsichtsrechtliche Eigenkapital per 31. Dezember 2023 beträgt 6.722 TEUR.

Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. Auch nach einem möglichen Eintritt der definierten Risikoszenarien (z.B. Rückgang der Assets under Management) verbleibt weiterhin ein positiver Eigenkapitalbetrag.

Risikoarten

Angesichts der Art der Geschäftstätigkeit, der begrenzten Größe der Gesellschaft und des Geschäftsumfangs sind die bestehenden Risiken überschaubar und wurden von der Geschäftsleitung vor allem in Form von Marktrisiken, Liquiditätsrisiken und Adressenausfallrisiken identifiziert. Zur Steuerung und Überwachung dieser Risiken dienen insbesondere die Unternehmens- und Liquiditätsplanung sowie das Risikomanagement.

Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken als negative Kursentwicklungen an den Finanzmärkten können sich sowohl auf performanceabhängige Provisionseinnahmen als auch auf die Provisionen aus der Vermögensverwaltung auswirken.

Die Anlage eigener Mittel erfolgte im Berichtszeitraum ausschließlich in Kontoguthaben bei einem namhaften deutschen Finanzinstitut.

Liquiditätsrisiken

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Zur Finanzierung insbesondere der bereits erfolgten sowie geplanten Investitionen in IT-Projekte wurde ein Bankdarlehen bei einem lokalen Kreditinstitut aufgenommen. Darüber hinaus besteht eine Überziehungskreditlinie, um den unterjährigen kurzfristigen Liquiditätsbedarf flexibel decken zu können.

Ausfallrisiken

Die Honorarforderungen gegenüber den Mandanten sind durch kurze Laufzeiten und durch eine ausreichende Bonität gekennzeichnet. Es besteht keine Risikokonzentration auf bestimmte Kunden bzw. Branchen. Das Adressenausfallrisiko wird aufgrund der Forderungsstruktur als gering eingestuft. Anzeichen für Gegenparteirisiken wie z.B. überfällige Forderungen oder ungewöhnliches Zahlungsverhalten werden laufend überwacht.

Operationale Risiken

Das operationale Risiko wird definiert als die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. In diesem Zusammenhang sind mit Bezug auf die HQ Trust insbesondere Personal- und IT-Risiken zu nennen. Hinsichtlich der operationalen Risiken tragen der fachlich qualifizierte Personalstamm und die Kompetenzregelung sowie der Geschäftsverteilungsplan der Geschäftsführung zur Risikominderung bei. Zur Sicherung der Datenbestände werden u.a. tägliche Datensicherungen durchgeführt. Die Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems wird im Hinblick auf die operationalen Risiken regelmäßig durch die interne Revision geprüft und entsprechend laufend weiterentwickelt.

Haftungsrisiko

Haftungsrisiken könnten sich aus Beratungsfehlern ergeben. Dem Verständnis der Kundenerwartungen kommt große Bedeutung zu. Deshalb stimmt HQ Trust mit den Kunden gemeinsam das Risikoprofil, die strategischen Investitionsziele und die Anlagestrategie ab. Für jedes Mandat sind individuelle Verlustschwellen definiert, die über die Software der Vermögensbuchhaltung laufend überwacht werden, so dass bei Überschreitung der Verlustschwellen Handlungsmaßnahmen getroffen werden können. HQ Trust hat ein Beschwerdemanagement installiert und eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen.

Allgemeines Geschäftsrisiko

Ein allgemeines Geschäftsrisiko kann aufgrund veränderter Rahmenbedingungen entstehen; dazu gehören beispielsweise das Marktumfeld, das Kundenverhalten, der technische Fortschritt sowie die aufsichtsrechtliche Regulierung.

Aus den im Risikobericht beschriebenen Risiken können insbesondere größere exogene Schocks, die zu einer Verlangsamung bzw. Stagnation der wirtschaftlichen Erholung führen, den zukünftigen Geschäftsverlauf negativ beeinflussen.

Die genannten Risiken werden permanent und systematisch überwacht (Risikomanagement). Mit Hilfe des IT-Systems PSPlus wurden viele Prozesse automatisiert und damit auch die operationellen Risiken reduziert; auch wurden dem gestiegenen Geschäftsvolumen angepasste Risikoinstrumente eingeführt. Die Geschäftsführung ist laufend in die Geschäftsabläufe eingebunden. Der Aufsichtsrat wird in regelmäßig stattfindenden Sitzungen informiert. Derzeit und für die weitere Entwicklung sind keine bestandsgefährdenden bzw. sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu erkennen.

Adressenausfallrisiken der Beteiligungspositionen

Die Werthaltigkeit der Beteiligungsbuchwerte wird von der Geschäftsführung laufend überwacht. Im Hinblick auf die strategische Beteiligung an der LIQID Investments GmbH nimmt ein Managing Partner der HQ Trust als Mitglied des Beirats der LIQID an den quartalsweise stattfindenden Beiratssitzungen teil und steht daher in direktem Austausch mit der Geschäftsführung der LIQID. Darüber hinaus erhält die Geschäftsführung der HQ Trust regelmäßige Berichte über die aktuelle wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sowie über die geplanten Maßnahmen. Auf diese Weise kann die Geschäftsführung der HQ Trust die Werthaltigkeit des Beteiligungsbuchwerts einschätzen. Eine über die bisher geleisteten Zahlungen hinausgehende Einzahlungsverpflichtung besteht für die HQ Trust nicht, so dass keine weitergehenden Liquiditätsrisiken zu erkennen sind.

Im Hinblick auf die Beteiligung an der HQ Asset Servicing GmbH handelt es sich um eine 100 %-ige Tochtergesellschaft, die eng in die Arbeitsabläufe der HQ Trust integriert ist. Frau Claudia Dany ist Geschäftsführerin bei der HQ Asset Servicing GmbH als auch Mitarbeiterin bei der HQ Trust GmbH. Die Aufstellung des jährlichen Budgets sowie die laufenden Unternehmensplanung erfolgt für beide Gesellschaften, d.h. HQ Trust und HQ Asset Servicing, konsolidiert. Auf diese Weise hat die Geschäftsführung der HQ Trust einen detaillierten Einblick in die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HQ Asset Servicing und kann die Werthaltigkeit des Beteiligungsbuchwerts beurteilen.

Risiken der künftigen Entwicklung

Nachdem sich die Verwerfungen in den Zeiten der Corona-Pandemie nun weitestgehend wieder beruhigt haben und in vielen Bereich wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht wird, stehen in diesem Jahr vor allem die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Fokus.

Auch wenn die Inflationsrate gegenüber den Höchstständen im vergangenen Jahr wieder rückläufig ist, so besteht doch weiterhin eine große Unsicherheit insbesondere über die Entwicklung der Zinsen. Zwar haben die Notenbanken in Europa und den USA die Zinsen nicht weiter erhöht, dennoch bleibt fraglich, wann mit wesentlichen Zinssenkungen zu rechnen ist, um sowohl die Unternehmen als auch die privaten Haushalte von hohen Zinskosten zu entlasten.

Im Bereich der Lohn- und Gehaltsanpassungen ist aber auch weiterhin mit einem hohen Druck zu steigenden Löhnen und Gehältern zu rechnen. Insbesondere im Dienstleistungsbereich hat die Anzahl von Streiks für höhere Löhne zu Beginn des Jahres 2024 zugenommen. Dies dürfte sich wiederum in steigenden Kosten niederschlagen.

Die Geschäftsführung der HQ Trust wird die wirtschaftlichen Entwicklungen an den globalen Märkten laufend beobachten und die Auswirkungen und Konsequenzen bewerten. Trotz dieser herausfordernden Rahmenbedingungen sieht sich das Unternehmen aufgrund des soliden Geschäftsmodells, der langjährigen Mandantenbasis und des erfolgreichen Investmentansatzes, der sich auch in schwierigen Marktsituationen bewährt hat, gut aufgestellt, die für das Geschäftsjahr 2024 geplanten Ergebnisse zu erreichen. Sofern dies notwendig erscheinen sollte, wird die Geschäftsleitung die Jahresprognose entsprechend adjustieren.

 

Bad Homburg v.d.H., 25. März 2024

Jochen Butz

Christian Stadtmüller

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 4.011.429,06 6.989.803,58
2. Forderungen an Kunden 6.326.468,67 5.416.252,63
3. Beteiligungen 2.592.240,00 2.592.240,00
4. Anteile an verbundenen Unternehmen 493.169,35 318.169,35
5. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.389,00 241.672,00
240.391,00 241.674,00
6. Sachanlagen 151.584,02 249.663,02
7. Sonstige Vermögensgegenstände 4.961.561,45 2.792.873,99
8. Rechnungsabgrenzungsposten 419.575,99 422.786,47
19.196.419,54 19.023.463,04

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 1.913,36 1.521,11
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 600.000,00 1.000.000,00
601.913,36 1.001.521,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0,00 9.123,17
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.673.706,23 2.623.071,66
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 1.063.239,04 767.918,49
b) andere Rückstellungen 4.909.140,40 4.201.018,35
5.972.379,44 4.968.936,84
5. Fonds für allgemeine Bankrisiken 320.000,00 0,00
6. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
b) Kapitalrücklage 4.500.000,00 4.500.000,00
c) Bilanzgewinn 5.628.420,51 5.420.810,26
10.628.420,51 10.420.810,26
19.196.419,54 19.023.463,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 45.800,56 5.850,00
2. Zinsaufwendungen 43.577,75 27.238,75
3. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 5.479.556,42 3.938.373,49
4. Provisionserträge 19.833.392,81 20.457.224,02
5. Provisionsaufwendungen 982.433,52 917.486,42
18.850.959,29 19.539.737,60
6. Sonstige betriebliche Erträge 318.971,37 178.550,52
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 13.608.683,81 13.080.334,80
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.523.617,43 1.490.584,63
darunter: für Altersversorgung EUR 202.361,29 (i. V. EUR 195.519,45) 15.132.301,24 14.570.919,43
b) andere Verwaltungsaufwendungen 5.167.584,39 5.069.887,30
20.299.885,63 19.640.806,73
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 209.986,25 526.064,47
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 170.648,44 165.211,51
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 86.567,64 88.519,49
11. Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 320.000,00 0,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.564.621,93 3.214.670,66
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 608.673,22 466.332,20
14. Jahresüberschuss 2.955.948,71 2.748.338,46
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.672.471,80 2.672.471,80
16. Bilanzgewinn 5.628.420,51 5.420.810,26

Anhang

1. Allgemeines

Die HQ Trust GmbH ist im Handelsregister Bad Homburg v.d.H. unter der Nummer HRB 10168 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie dem Gesetz betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die Barreserve sowie die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert ausgewiesen.

Die Beteiligungen sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter ("GWG") mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 1.000 (VJ.: EUR 800) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die GWG werden im Inventar erfasst, um die Verzeichnungspflicht für GWG mit Anschaffungskosten größer EUR 250 zu erfüllen. Bis einschließlich dem Jahr 2019 wurden Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 im Jahr der Anschaffung zusammengefasst (Sammelposten) und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Seit dem Jahr 2020 wird dieses Wahlrecht nicht mehr in Anspruch genommen.

Die bestehenden Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen, die erfolgsmäßig zukünftigen Wirtschaftsjahren zuzuordnen sind.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung von fremden Währungen erfolgt nach den Vorschriften des § 340h HGB in Verbindung mit § 256a HGB. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden sowohl positive als auch negative Umrechnungseffekte als Aufwand bzw. Ertrag berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden unter Beachtung des Realisationsprinzips lediglich Aufwendungen aus der Umrechnung erfolgswirksam erfasst.

3. Bilanzerläuterungen

Hinsichtlich der immateriellen Anlagewerte, der Sachanlagen sowie der Finanzanlagen verweisen wir auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel, Seite 4).

Die Finanzanlagen stellen sich wie folgt dar:

Unternehmen Anteil Eigenkapital Jahresergebnis
Name, Sitz in % TEUR TEUR
HQ Asset Servicing GmbH, Bad Homburg v.d.H. 100,00 300 0 *
LIQID Investments GmbH, Berlin 7,08 21.525 ** -13.126 **

* Es besteht ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag zwischen der HQ Trust GmbH und der HQ Asset Servicing GmbH.
** Die Angaben betreffen das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022.

Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit bis zu drei Monaten. Der Gesamtbetrag der Forderungen in Fremdwährung beträgt TEUR 0 (VJ.: TEUR 7).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.236 (VJ.: TEUR 1.791), Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlung in Höhe von TEUR 497 (VJ.: TEUR 917), Forderungen aus Vorsteuerguthaben in Höhe von TEUR 181 (VJ.: TEUR 28), Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 29 (VJ.: TEUR 21) und Forderungen gegen Personal in Höhe von TEUR 5 (VJ.: TEUR 5).

Mit Gesellschafterbeschluss vom 26. Mai 2023 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss für das Jahr 2022 in Höhe von TEUR 2.748 an die alleinige Gesellschafterin auszuschütten.

Die anderen Rückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten für Personal in Höhe von TEUR 3.949 (VJ.: TEUR 3.529), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 934 (VJ.: TEUR 646) sowie Kosten des Jahresabschlusses und Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 26 (VJ.: TEUR 26).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 526 (VJ.: TEUR 744) und Verbindlichkeiten aus Verbrauchs- und Lohnsteuern in Höhe von TEUR 1.095 (VJ.: TEUR 274).

Zur Absicherung für allgemeine Bankrisiken wurde ein Sonderposten für allgemeinen Bankrisiken in Höhe von TEUR 320 (VJ.: TEUR 0) gebildet und vor dem Eigenkapital offen ausgewiesen.

4. Gewinn und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 153 (VJ.: TEUR 50), der Weiterbelastung von Kosten und Untervermietung in Höhe von TEUR 79 (VJ.: TEUR 40) und aus Erträgen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 (VJ.: TEUR 13).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen nicht abzugsfähige Vorsteuern in Höhe von TEUR 162 (VJ.: TEUR 155) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 9 (VJ.: TEUR 10).

Die gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung belaufen sich auf TEUR 3.812 (VJ.: TEUR 3.988).

5. Sonstige Angaben

Immaterielle Vermögensgegenstände

Der fortgeschriebene Saldo der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 843 abzüglich der in den Jahren 2021 und 2022 vorgenommenen Abschreibung von TEUR 843 beträgt EUR 2.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinaus bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen in folgendem Umfang:

davon mit einer Fälligkeit innerhalb von
31.12.2023 Gesamt bis zu einem Jahr einem bis fünf Jahren mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Mietverträge 1.477.435,28 983.872,08 493.563,20 0,00
Leasingverträge 187.670,60 83.917,56 103.753,04 0,00
Andere Dienstleistungen 46.237,31 39.405,32 6.831,99 0,00

Die oben genannten Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen hauptsächlich aus langfristigen Mietverträgen für Büroräume an vier verschiedenen Standorten. Die oben genannten Verpflichtungen aus Leasingverträgen gehen hauptsächlich zurück aus längerfristig laufenden Firmenfahrzeugen, Dienstfahrrädern sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die anderen Dienstleistungen gehen im Wesentlichen auf langläufige Verträge im Telekommunikations- und Telemedienbereich zurück.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft bestand im Geschäftsjahr aus den nachfolgend aufgeführten Mitgliedern:

Herr Jochen Butz, Geschäftsführer,

Herr Reiner Dietz, Geschäftsführer, (bis 31. Dezember 2023)

Herr Christian Stadtmüller, Geschäftsführer,

Die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB.

Aufsichtsrat

Die Gesellschaft hat keinen eigenen Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat der mittelbaren Gesellschafterin, der HQ Holding GmbH & Co. KG, wacht auch über die HQ Trust GmbH. Der Aufsichtsrat der HQ Holding GmbH & Co. KG bestand für das Geschäftsjahr 2023 aus den nachfolgend aufgeführten Mitgliedern:

Dr. Matthias Herter, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Unternehmensberater,

Philipp Geller, Geschäftsführer Harald Quandt Family Office GmbH,

Stefan Keitel, Unternehmensberater (bis 31.12.2023),

Joshua D. Rosenblat, Vertreter der Gesellschafterversammlung der Familie Harald Quandt

Wanching Ang, Investmentmanagerin (bis 31.3.2023).

Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter im Geschäftsjahr

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 89 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) beschäftigt.

Gesamthonorar Abschlussprüfer

Das Gesamthonorar der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 64. Dieses resultiert aus Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 40 sowie aus anderen Bestätigungsleistungen in Höhe von TEUR 24.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Berichtszeitraums wurden keine Vorgänge von besonderer Bedeutung erkannt, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten.

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Homburg v.d.H., den 25. März 2024

Geschäftsführung

Jochen Butz

Christian Stadtmüller

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Werte 843.212 843.212
2. EDV-Software, Lizenzen 611.587 93.725 705.312
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 871.466 16.917 190.180 698.203
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 318.169 175.000 493.169
2. Beteiligungen 2.592.240 2.592.240
Summe 5.236.674 285.642 190.180 0 5.332.136
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Werte 843.210 843.210
2. EDV-Software, Lizenzen 369.915 95.008 464.923
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 621.803 114.978 190.162 546.619
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0
2. Beteiligungen 0 0 0
Summe 1.834.928 209.986 190.162 1.854.752
Buchwerte
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Werte 2 2
2. EDV-Software, Lizenzen 241.672 240.389
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 249.663 151.584
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 318.169 493.169
2. Beteiligungen 2.592.240 2.592.240
Summe 3.401.746 3.477.384

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HQ Trust GmbH, Bad Homburg v.d.H.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HQ Trust GmbH, Bad Homburg v.d.H., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HQ Trust GmbH, Bad Homburg v.d.H., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 5. April 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Krieg, Wirtschaftsprüfer

Zusätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterin vom 17. Mai 2024 festgestellt worden.

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Aktueller Abdruck
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Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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