Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 160200
Vorher
MRI-Spülservice GmbH
Eingetragen
20.12.2005
Branche
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Erbringung von Leistungen, die dem Klinikum rechts der Isar in Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben und damit in Zusammenhang stehenden Nebenbetrieben dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Henrich
seit 7.4.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum) A.d.ö.R.
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MRI-Servicegesellschaft mbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

MRI-SERVICEGESELLSCHAFT MBH, MÜNCHEN

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

Grundlagen der Gesellschaft

Hauptaufgabe der MRI-Service GmbH ist die Erbringung von Leistungen, die dem Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München - Anstalt des öffentlichen Rechts -, München (im Folgenden auch Klinikum rechts der Isar), in Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben und damit im Zusammenhang stehenden Nebenbetrieben dienen.

Die Geschäftsführung führt die Geschäfte der Gesellschaft nach Maßgabe der Gesetze, des Gesellschaftsvertrags, der Geschäftsordnung und den Weisungen des Klinikums rechts der Isar. Sie arbeitet mit den übrigen Organen des Klinikums rechts der Isar zusammen.

Darüber hinaus regeln Betriebsführungs-, Dienstleistungs- und Mietverträge die jeweiligen Leistungserbringungen.

Die Gesellschaft beinhaltet die Bereiche Versorgung von Patienten, Mitarbeitern und Gästen, Unterhalts- und Glasreinigung, Durchführung von pflegefremden Tätigkeiten sowie unbefristet genehmigte Arbeitnehmerüberlassung.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft konnte sich auf Grund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Inflation und der steigenden Energiepreisen gegenüber dem Vorjahr von 1,8 % nicht erholen.1

Der Gesundheitsmarkt ist in Deutschland der größte Wirtschaftssektor. Der Gesamtumsatz im Bereich Krankenhäuser im Jahr 2023 wird auf ca. 103,4 Mrd. € geschätzt, was einem Wachstum von 11,8 % im Vergleich zum Vorjahr 2022 entspricht.2

Im Allgemeinen hat sich der Geschäftsverlauf ökonomisch verbessert dargestellt als in der Wirtschaftsplanung vorgesehen. Für die Gesellschaft ist insbesondere die Entwicklung der deutschen Krankenhauslandschaft im Allgemeinen bzw. die Entwicklung des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München von zentraler Bedeutung.

1Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ professional

2Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247979/umfrage/prognose-zum-umsatz-im-gesundheitswesen-in-deutschland/

Auftragslage

Die Auftragslage der Gesellschaft ist als stabil und somit als gleichbleibend zu bezeichnen. Für den Fall, dass die Auslastung im Klinikum rechts der Isar sinkt und infolgedessen die Umsatzerlöse nach unten korrigiert werden müssten, kann dem grundsätzlich mit entsprechenden Personalreduzierungen begegnet werden, zumal die Kündigungsfrist des Betriebsführungsvertrages von 12 Monaten die gesetzlichen Kündigungsfristen von Personal deutlich überschreitet.

Die im Wesentlichen gleichbleibende Auftragslage ist unter anderem auch in der stetigen Versorgung von Patienten begründet, welche sich aus Sicht der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich verändert hat. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden 328.548 Beköstigungstage (i. Vj. 328.142) erzielt, was eine minimale Steigerung darstellt.

Personal und Soziales

Zum 31. Dezember 2023 waren 233 (per 31. Dezember 2022: 251) Arbeitnehmer als Vollzeitkräfte beschäftigt. Daneben waren zum 31. Dezember 2023 218 (per 31. Dezember 2022: 211) Arbeitnehmer als Teilzeitkräfte beschäftigt (umgerechnet in Vollzeitstellen).

Insgesamt belaufen sich die so ermittelten Vollzeitstellen zum 31. Dezember 2023 auf 451 (i. Vj. 462).

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 20) getätigt. Diese betrafen insbesondere Einrichtung für elektrische und digitale Geräte und lagen TEUR 8 unter der ursprünglichen Investitionsplanung für 2023.

Qualitätsmanagement

Die Funktionalität des Managementsystems wurde im Juni 2023 durch einen Auditor vom TÜV Süd vor Ort im Unternehmen stichprobenartig überprüft und nach DIN ISO 9001:2015 rezertifiziert. Der Auditor stellte fest, dass die Organisation ein effektives System zur Erfüllung ihrer Politik und Ziele aufgebaut und umgesetzt hat. Gemäß der Auditziele bestätigt der Auditor, dass das Managementsystem der Organisation die Anforderungen der Norm(en) erfüllt und angemessen aufrechterhalten sowie umgesetzt wird und hat daher die Aufrechterhaltung der bestehenden Zertifizierung empfohlen.

Leistungsindikatoren

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Betriebsergebnis vor Steuern von TEUR 1 geplant (IST 2023 TEUR 165). Das geplante Betriebsergebnis setzt sich zusammen aus betrieblichen Erträgen TEUR 22.818 (IST 2023 TEUR 23.659), abzüglich betrieblicher Aufwendungen für Material, Personal und sonstigen Betriebsaufwand von TEUR 22.817 (IST 2023 TEUR 23.494).

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Betriebsergebnis vor Steuern von TEUR 277 auf TEUR 165 verringert. Die betrieblichen Erträge haben sich von TEUR 22.790 auf TEUR 23.659 erhöht und die betrieblichen Aufwendungen sind analog der Ertragslage von TEUR 22.477 auf TEUR 23.494 gestiegen.

Für das Jahr 2024 wird ein Betriebsergebnis vor Steuern von TEUR 26 prognostiziert.

B. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 165 (i. Vj. TEUR 277) erzielt. Das tatsächlich erzielte Jahresergebnis vor Steuern in 2023 lag damit um TEUR 164 über dem für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Jahresergebnis von TEUR 1.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 23.659 (i. Vj. TEUR 22.790) erzielt, was einer Steigerung von 3,81 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Gemäß Wirtschaftsplan 2023 wurden die geplanten Umsatzerlöse von TEUR 22.776 um TEUR 883 überschritten, was überwiegend den höheren Umsätzen in der Gastronomie, in der Reinigung durch Tarifsteigerung und im Stationsservice zuzuschreiben ist.

Die Aufwendungen für die Betriebsleistung beliefen sich auf TEUR 23.494 (i. Vj. TEUR 22.477), so dass sich ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 165 (i. Vj. TEUR 277) ergibt.

Die Aufwendungen für die Betriebsleistung umfassen in erster Linie Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 17.695 (i. Vj. TEUR 17.295), was einem Anstieg von TEUR 400 bzw. 2,31 % entspricht. Der Personalbestand wurde von durchschnittlich 629 Mitarbeitern in 2022 auf durchschnittlich 573 Mitarbeiter in 2023 gesenkt.

C. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.246 (i. Vj. TEUR 2.055).

Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 158 (i. Vj. TEUR 757) sowie aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 1.872 (i. Vj. TEUR 1.055).

Das Anlagevermögen hat sich um Investitionen von insgesamt TEUR 5 erhöht und um Abschreibungen i. H. v. TEUR 20 vermindert. Somit verringert sich das Sachanlagevermögen von TEUR 68 auf TEUR 55. Die Vorräte haben zum Stichtag 31.Dezember 2023 von TEUR 139 auf TEUR 159 erhöht.

Die Forderungen gegen Gesellschafter mit TEUR 1.670 (i. Vj. TEUR 870) bestehen gegenüber dem Klinikum rechts der Isar und betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr, da zum Bilanzstichtag noch kein Ausgleich der offenen Forderungen vorlag. Dieser erfolgte im Wesentlichen im Januar 2024.

Das bilanzielle Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 828 (i. Vj. TEUR 718), so dass sich unter Berücksichtigung der Bilanzsumme von TEUR 2.246 (i. Vj. TEUR 2.055) eine Eigenkapitalquote von 36,9 % (i. Vj. 34,9 %) errechnet.

Die Rückstellungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 263 (i. Vj. TEUR 282) und zeigen damit im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Senkung um TEUR 19.

Die vorhandenen Verbindlichkeiten betreffen kurzfristige Verbindlichkeiten aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und gegenüber Gesellschaftern, Steuerverbindlichkeiten, Mitarbeitern etc.) und sind vollständig durch die zur Verfügung stehenden Vermögensgegenstände gedeckt.

D. Finanzlage

Zum 31. Dezember 2023 verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von TEUR 158 (i. Vj. TEUR 757). Der Bestand an flüssigen Mitteln ist somit kurzfristig um TEUR 599 gesunken.

Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet. Das Finanzmanagement erfolgt durch die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der Geschäftsordnung. Die fremdfinanzierten Mittel lagen zum Stichtag bei TEUR 1.417 (i. Vj. TEUR 1.337).

Der Geschäftsverlauf hat sich besser wie geplant entwickelt. Insbesondere waren im Bereich der Gastronomie höhere Verkäufe an Speisen und Getränken, in der Reinigung durch Tariferhöhungen, Erweiterungen im Stationsservice und im Bereich Küche höhere Umsätze zu verzeichnen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich die Finanzlage gegenüber dem Vorjahr verändert darstellt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist von TEUR 299 auf TEUR -594 gesunken. Auf Grund unterschiedlicher Investitionen hat sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von TEUR -20 auf TEUR -5 verändert. Dem Alleingesellschafter wurde im Geschäftsjahr keine Ausschüttung zugeführt und somit entwickelte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 0 auf TEUR 0.Somit betrug der Finanzmittelfond zum Ende der Periode TEUR 158, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von TEUR 599 entspricht (Vorjahr TEUR 757).

E. Risiko- und Chancenbericht

Die Geschäftsführung führt die Geschäfte nach Maßgabe der Geschäftsordnung und den Weisungen des Klinikums rechts der Isar. Somit ist eine dauerhafte und stetige Berichterstattung über den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb gegeben. Der Wirtschafts- und Investitionsplan wird in enger Abstimmung mit der Gesellschafterin verabschiedet und dessen Einhaltung laufend kontrolliert. Dadurch werden bestehende und zukünftige Risiken rechtzeitig erkannt, um bei Bedarf auch kurzfristig entsprechende Maßnahmen zur Risikobeseitigung einleiten zu können.

Durch die Einführung des Qualitätsmanagements ist unter anderem ein nachhaltiges Forderungs- und Mahnwesen in einem Prozess definiert, was zum einen die Bearbeitung strukturiert und zum anderen die Überprüfung regelt. Daneben investiert die MRI-Service GmbH in die Ausbildung und Schulung der Mitarbeiter, damit rechtliche und hygienische Richtlinien erklärt und operativ und administrativ eingehalten werden können.

Neben den internen Schulungen, wie Einstellungsschulung, fachspezifische Schulung oder jährlich wiederkehrende Schulungen, wurden auch Fortbildungen durchgeführt, wie Desinfektor, Kommunikation Mitarbeiter-, Kritik- und Konfliktgespräche und optimale Teamentwicklung.

Darüber hinaus werden im Qualitätsmanagement die Risiken und Chancen jährlich analysiert, geprüft und den Anforderungen angepasst. Die Risikoanalyse erfolgt nach dem Prinzip von Nohl. Die Risikomatrix nach Nohl ist ein Instrument, welches im Rahmen der Risikobewertung Anwendung findet. Mit der Risikomatrix nach Nohl ist es möglich die Höhe eines Risikos genauer zu bestimmen, womit die Risikoabschätzung objektiver wird. Bei der Abschätzung von Risiken mit der Risikomatrix nach Nohl wird meist die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos aufgezeichnet und die Schadensschwere (Auswirkung des Schadens).

Im Folgenden die Risikoanalyse nach dem Nohl-Prinzip.

Risiken und Chancen

Thema/Prozess Küche Gastro Reinigung STS VSA ANÜ
Datenschutz x x x x x x
Materialversorgung x
Dienstleistungserbringung x
Produktionsprozess Küche/Mensa x x
Unterhaltsreinigung x x x x x
Personalwesen x x x x
Personalwesen x x x x x x
Instandhaltung und Wartung x x x
Finanzwesen x x x x x x
Dienstleistungserbringung x x
Dienstleistungserbringung
EDV x x x x x x
Thema/Prozess Admin Risiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensschwere
Datenschutz x Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Bussgelder durch Datenschutzverstösse 1 II
Materialversorgung Selten benötigte Sterilartikel oder Kühlschrankmedikamente in den OPZ können verfallen und nach Ablauf des MHD am Patienten eingesetzt werden 1 II
Dienstleistungserbringung Lieferengpässe, z.B. von Wischbezügen, Reinigungsmittel, Toilettenpapier 2 II
Produktionsprozess Küche/Mensa Gefahren bei der Lagerung, Herstellung, Verarbeitung und Zubereitung von Lebensmitteln, Schadensersatzzahlungen, Deklaration 2 III
Unterhaltsreinigung Imageschaden durch Hygienemängel, z.B. durch Presseberichte, Substitution durch andere Dienstleistungsgesellschaften . Infektionsgefahr der Patienten im OP (VSA) 2 III
Personalwesen geringer Bildungsstand . Defizit zwischen Leistungsanforderungen und Leistungserfüllung fehlende Neueinstellungen 3 1
Personalwesen x hohes Überstundenpotenzial für einzelne Mitarbeiter, Gefahr Burnout, hohe Fluktuation 3 III
Instandhaltung und Wartung hohe Kosten durch fehlende Instandhaltung und dadurch notwendig werdende grössere Reparaturen, Bussgelder (KVR) 3 II
Finanzwesen x Zahlungs-/Liquiditätsengpass durch verspätetes Zahlen des Hauptauftraggebers 3 II
Dienstleistungserbringung Patienten können nicht mehr verpflegt werden, da Küchenpersonal aufgrund von Pandemie fehlt 3 III
Dienstleistungserbringung Patienten können nicht mehr verpflegt werden aufgrund von Stromausfall (kein Strom in der Küche, keine Aufzüge) 2 III
EDV x Datenverlust durch Hackerangriff /Trojaner. Forderung von Lösegeldzahlungen, kein Zugriff mehr auf Daten wie Zeiterfassung, Personalstammdaten, Abrechnungen 3 III
Thema/Prozess Höhe des Risikos Maßnahme
Datenschutz 2 regelmäßige Schulung der Mitarbeiter, die mit Personendaten konfrontiert werden . Integrieren des Datenschutzes in das QMS
Materialversorgung 2 Regelmäßige MHD-Kontrolle im Lager. Entsorgung von abgelaufenen Sterilgütern oder Medikamenten
Dienstleistungserbringung 3 Suche nach weiteren Lieferanten
Produktionsprozess Küche/Mensa 4 Unterweisung der Mitarbeiter, Durchführung von Dokumentationen, Messungen und Prüfungen, Überwachung durch Externe Institutionen
Unterhaltsreinigung 4 regelmäßige Kontrollen durch die Vorgesetzten, regelmäßige Recherche Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts, engmaschige Zusammenarbeit mit Krankenhaushygiene, Nachverfolgung der Ursache von Reklamationen
Personalwesen 3 externe und interne Schulungen . Zusatzleistungen
Personalwesen 5 arbeitszeitgesetzkonforme Planung des Dienstplans disziplinarische Maßnahmen bei Überstunden ausreichende Mitarbeiterzahl
Instandhaltung und Wartung 4 Beauftragung von Baubegehungen und Reparaturen
Finanzwesen 4 Einführung von zusätzlichen Abschlagszahlungen. Erhöhung vorhandener Abschlagszahlungen
Dienstleistungserbringung 5 Ausarbeitung eines Notfallplans. Übernahme von Tätigkeiten in der Küche durch Mitarbeiter aus anderen Bereichen. Suchen eines Caterers für externe Versorgung
Dienstleistungserbringung 4 Ausarbeitung eines Notfallplans für den Fall eines Stromausfalls, Überprüfung Anbindung der Küche an das Notstromaggregat
EDV 5 Sicherungen auf externen Datenträgern zusätzlich zur normalen Serversicherung, um im Falle eines Befalls von Viren weiterhin auf Daten zugreifen zu können, regelmässige Schulung von Mitarbeitern, wie Hackerangriffe wie z.B. über Phishing erkannt werden können
Thema/Prozess Küche Gastro Reinigung STS VSA ANÜ
Datenschutz x x x x x x
Materialversorgung x
Dienstleistungserbringung x
Produktionsprozess Küche/Mensa x x
Unterhaltsreinigung x x x x x
Personalwesen x x x x
Personalwesen x x x x x x
Instandhaltung und Wartung x x x
Finanzwesen x x x x x x
Dienstleistungserbringung x x
Dienstleistungserbringung x
EDV x x x x x x
Thema/Prozess Admin Chancen Eintrittswahrscheinlichkeit
Datenschutz x sicherer Umgang mit personenbezogener Daten 1
Materialversorgung Bestandsoptimierung und bessere Übersichtlichkeit im Lager 1
Dienstleistungserbringung regionale oder günstigere Lieferanten 2
Produktionsprozess Küche/Mensa sicherer Arbeitsprozess, Gesunderhaltung der Mitarbeiter und Gäste 1
Unterhaltsreinigung gute Reputation bei unabhängigen Umfragen (z.B. Focus) 2
Personalwesen zufriedene Mitarbeiter, verminderte Fluktuation 3
Personalwesen x leistungsfähige Mitarbeiter 2
Instandhaltung und Wartung in einer durchweg gepflegten Umgebung gehen auch Mitarbeiter pfleglicher mit Arbeitsmitteln um. 2
Finanzwesen x Liquidität ist kontinuierlich gewährleistet. Eigene Zahlungsziele werden permanent erreicht 2
Dienstleistungserbringung Teambuilding-Massnahme, Benchmark in Bezug auf andere Caterer, Zugriff auf andere Caterer bezüglich Sonderaktionen 1
Dienstleistungserbringung Patientenverpflegung auch bei Stromausfall möglich, Vermeidung von Kosten durch externe Beschaffung 3
EDV x Daten jederzeit verfügbar, Sensibilisierung der Mitarbeiter in Bezug auf Umgang mit Mails und Internet 1
Thema/Prozess Schadensschwere Höhe des Risikos
Datenschutz II 2
Materialversorgung II 2
Dienstleistungserbringung II 3
Produktionsprozess Küche/Mensa II 2
Unterhaltsreinigung III 4
Personalwesen I 3
Personalwesen II 3
Instandhaltung und Wartung II 3
Finanzwesen II 3
Dienstleistungserbringung II 2
Dienstleistungserbringung II 4
EDV II 2
Schadensschwere \ Wahrscheinlichkeit Leichter Schaden/ Verletzung/ Erkrankung I Mittelschwerer Schaden/ Verletzung/ Erkrankung II Schwerer Schaden/ Verletzung/ Erkrankung III Katastrophe, Tod IV
Sehr gering (1) 1 2 3 4
Gering (2) 2 3 4 5
Mittel (3) 3 4 5 6
Hoch (4) 4 5 6 7

Risikomatrix nach Nohl

Legende:

Maßzahl Risiko Beschreibung
1 bis 2 Gering Der Eintritt einer Verletzung / Erkrankung / eines Schadens ist wenig wahrscheinlich. Handlungsbedarf zur Risikoreduzierung ist nicht erforderlich
3 bis 4 Signifikant Der Eintritt einer Verletzung / Erkrankung / eines Schadens ist wahrscheinlich. Handlungsbedarf zur Risikoreduzierung ist angezeigt
5 bis 7 Hoch Der Eintritt einer Verletzung / Erkrankung/ eines Schadens ist sehr wahrscheinlich. Handlungsbedarf zur Risikoreduzierung ist dringend erforderlich.
Wahrscheinlichkeiten: sehr gering kaum vorstellbar, Gefahr wahrnehmbar und abwendbar, bzw. Ausweichen möglich
gering vorstellbar, erkennbar und abstellbar, begrenzbar
mittel kann erwartet werden, nur bei ständiger Kontrolle erkennbar und begrenzbar
hoch kann regelmässig erwartet werden, Gefahr tritt ein, falls Sicherheitsmassnahmen versagen ist ein Schaden unvermeidbar

Die Basis unserer Einschätzung sind insgesamt gleichbleibende politische Rahmenbedingungen sowie die Annahme, dass sich keine gesundheitspolitischen Reformen negativ auf das Mutterunternehmen auswirken. Eine günstige Unternehmensentwicklung könnte durch eine gleichbleibende Auftragslage erreicht werden. Mittelfristig eröffnen sich vor allem durch die Einführung des Qualitätsmanagements qualitative Wachstumschancen, welche sich zum einen aus der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern und zum anderen aus dem prozessorientierten Arbeiten, welches zur Sicherung der Auftragslage entscheidend beiträgt, ergeben. Durch Anpassungen der internen Abläufe können sich sowohl bei der Qualität als auch beim Ergebnis zusätzliche Verbesserungen ergeben.

Die Risikopolitik der MRI-Service GmbH orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu erhalten, die finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Überwiegend erhält die Gesellschaft ihre Finanzmittel von der Alleingesellschafterin. Die allgemeinen Forderungen werden im Wesentlichen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Darüber hinaus ist die Liquidität durch vorzeitige Abschlagszahlungen im laufenden Monat gegeben.

Durch fortlaufende Schulungen, Prozessoptimierungen und interne sowie externe Kontrollen kann das Unternehmen den Anforderungen an die hygienischen Richtlinien in der operativen Produktion gerecht werden. Trotz allem kann ein gewisses Risikopotenzial nicht ausgeschlossen werden, welches finanziell auch nur schwer bezifferbar ist, da es plötzlich und unvermittelt auftreten kann. Dieses Risiko wird durch Hygienebasispläne, Untersuchungen durch den Betriebsarzt, spezifische Schulungen, Informationsmaterial und kontrollierte Einarbeitung eingeschränkt.

Die betriebsüblichen und betriebsnotwenigen Versicherungen sind mindestens in der Höhe abgeschlossen, die der Auftraggeber vorgegeben hat.

Die zwar abschwellende, aber nach wie vor noch präsente Coronavirus-Situation, wirkt sich auch auf die MRI-Service GmbH aus. Das Klinikum rechts der Isar, welches Alleingesellschafter und größter Auftraggeber der MRI-Service GmbH ist, geht von einer langanhaltenden Situation aus. Einschränkungen auf den Stationen und mögliche Bettensperrungen, was immer wieder Einbrüche in den stationären und ambulanten Krankenhausleistungen nach sich ziehen kann, werden erwartet. Dies stellt ebenfalls ein Risiko für die MRI-Service GmbH dar, da dadurch grundsätzlich niedrigere Auftragslage folgen könnte. Es besteht für die Gesellschaft auf Grund der vertraglichen Konstellation und Rahmenbedingungen bei der Leistungserbringung die Chance, kurz- und mittelfristig die Auslastung der eigenen Mitarbeiter sicherzustellen. Darüber hinaus kann grundsätzlich mit entsprechenden Personalreduzierungen begegnet werden, da die Kündigungsfrist des Betriebsführungsvertrages von 12 Monaten die gesetzlichen Kündigungsfristen von Personal deutlich überschreitet. Die Höhe des Risikos ist hierbei mit der Stufe 4 zu beziffern.

Bestandsgefährdende Risiken sind zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht erkennbar.

Gesamtwürdigung Chancen und Risiken

Aus Sicht der Geschäftsführung sind auf Basis der aktuell durchgeführten Bewertungen im Rahmen des QMS keine der zuvor berichteten Risiken bestandsgefährdend. Bezogen auf unsere bestehende Geschäftstätigkeit sehen wir auf Grund des Coronavirus zwar eine veränderte Risikolage im Vergleich zum Vorjahr, jedoch haben wir organisatorisch Voraussetzungen geschaffen, um gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Wir sind davon überzeugt, die Chancen zu realisieren und den Herausforderungen, die sich aus den vorgenannten Risiken ergeben, erfolgreich begegnen zu können.

F. Prognosebericht

Die folgenden getroffenen Annahmen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Entwicklung des Klinikums rechts der Isar als Hauptauftraggeber.

Die MRI-Service GmbH geht auf Basis des ursprünglichen Plans davon aus, dass sich das Klinikum rechts der Isar in Bezug auf pflegefremden Dienstleistungen gleichbleibend halten wird, aber durch aktuelle und zukünftige Bauprojekte, wie das neue MS Forschungsgebäude, kontinuierlich vergrößern wird, was langfristig zur Erweiterung der Dienstleistungsnachfrage für vorhandene Aktivitäten und somit zu weiteren Aufträgen für die Gesellschaft führen kann.

Im Geschäftsjahr 2024 wird sich die Auftragslage speziell im Bereich des Stationsservice analog zum abgelaufenen Jahr weiterhin leicht erhöhen. Der Reinigungsbereich wird durch die Reorganisation im Klinikum zu einer leicht senkenden Erlössituation führen. Umsatzsteigerungen werden in der Gastronomie erwartet, sodass die Umsatzerlöse laut Wirtschaftsplan um gegenüber dem Jahr 2023 sich ähnlich darstellen werden.

Im Bereich der Küche wird der Umsatz leicht sinken. Neben den sinkenden Lebensmittelkosten und der daraus resultierenden Erlössenkung, werden auch die Bestellungen ohne Patientenname nur noch mit Genehmigung der Pflegedirektion durchgeführt. Wir gehen davon aus, dass sich dadurch die Anzahl der BKT (Beköstigungstage) noch absinken wird und sich der Erlös niedriger im Vergleich zum Vorjahr entwickeln wird. Zum Ausgleich muss der Wareneinsatz angepasst und bei entsprechender Erlössenkung Personal eingespart werden.

Des Weiteren ist für die Serviceteams im Stationsservice geplant, dass weitere Serviceleistungen auf den Stationen erfolgen sollen, was im Laufe des Jahres zu Erlössteigerungen führen wird. Ebenso soll ein neues Wahlleistungsprojekt umgesetzt werden.

Insgesamt wird erwartet, dass die Umsatzerlöse im Jahr 2024 leicht sinken werden. Im Wirtschaftsplan für 2024 wurden die Ist-Werte der Umsatzerlöse bis zum Jahresende hochgerechnet, so dass darin eine Steigerung der Umsatzerlöse von TEUR 313 errechnet wurde. Der nun bekannte Ist-Wert der Umsatzerlöse für 2023 weicht vom Ist-Wert des Wirtschaftsplanes ab, und somit ist davon auszugehen, dass die Umsatzerlöse gegenüber dem geplanten Wert um TEUR 214 sinken werden.

Im Bereich der Personalkosten werden durch allgemeine Anpassung von Löhnen und Gehältern, Auftragserweiterung, Mindestlohnanpassungen und einer Tariferhöhung von 3,84 % im Gebäudereinigerhandwerk Steigerungen je Mitarbeiter erwartet. Der Mitarbeiterstamm wird sich entsprechend dem Auftragsvolumen anpassen und sich tendenziell eher sinkend entwickeln. Insgesamt wird laut Wirtschaftsplan 2024 eine Steigerung der Personalaufwendungen von TEUR 525 erwartet.

Die Mietkosten werden sich im Jahr 2024 unwesentlich zum Vorjahr ändern. Die betrieblichen Aufwendungen werden daher insgesamt in Höhe von TEUR 23.452 geplant.

Zusammenfassend wird im Geschäftsjahr 2024 mit leicht sinkenden Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Die Personal- und Sachkosten werden sich leicht erhöhen. gemäß Wirtschaftsplan prognostizierte Jahresergebnis 2024 liegt bei TEUR 26 vor Steuern. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Umsatzerlöse von TEUR 23.445 gemäß Wirtschaftsplan 2024 budgetiert.

Wir weisen darauf hin, dass tatsächliche Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

München, den 15. Mai 2024

MRI-Servicegesellschaft mbH

Der Geschäftsführer

André Freydank

Der Geschäftsführer

Toni Faas

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.703,00 4.306,00
II. Sachanlagen 55.448,00 68.291,00
57.151,00 72.597,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 158.716,08 139.466,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.871.944,97 1.055.053,08
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 157.811,14 756.733,84
2.188.472,19 1.951.253,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 30.937,15
2.245.623,19 2.054.787,55

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 41.156,56 41.156,56
III. Gewinnvortrag 602.088,96 414.888,74
IV. Jahresüberschuss 110.170,20 187.200,22
828.415,72 718.245,52
B. Rückstellungen 263.294,05 282.273,88
C. Verbindlichkeiten 1.153.913,42 1.054.268,15
2.245.623,19 2.054.787,55

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 19.169.327,19 18.789.753,91
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.694.490,54 -14.401.269,24
b) Soziale Abgaben -3.000.954,86 -2.893.497,57
-17.695.445,40 -17.294.766,81
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -20.320,45 -29.561,79
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.288.187,73 -1.188.055,24
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -55.203,41 -90.169,85
6. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 110.170,20 187.200,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die MRI-Servicegesellschaft mbH hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 160200 eingetragen.

Der Jahresabschluss der MRI-Servicegesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie hat die gesetzlichen Erleichterungsvorschriften nach § 288 HGB bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung unter Beachtung der Grundsätze der kaufmännischen Vorsicht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren (Software) linear abgeschrieben.

Der entgeltlich erworbene Geschäftswert wurde zu Anschaffungskosten bewertet und über fünf Jahre abgeschrieben. Der Restbuchwert beträgt € 1,00.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von drei bis dreizehn Jahren vorgenommen.

Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Es waren keine Ausfallrisiken zu berücksichtigen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Zahlungen im abgelaufenen Geschäftsjahr, die erst in künftigen Geschäftsjahren aufwandswirksam werden.

Die liquiden Mittel sowie das Eigenkapital sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 4) bestehen gegenüber der MRI-carelog GmbH, München, und betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.670 (Vj. € 870) bestehen gegenüber der Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München -Anstalt des öffentlichen Rechts- und betreffen im Wesentlichen den Liefer- und Leistungsverkehr.

Die sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 53 (Vj. T€ 9) beinhalten Steuerforderungen von T€ 36 (Vj. T€ 0). Die sonstigen Vermögensgwgenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bilanzgewinn

Die Entwicklung des Bilanzgewinns stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Stand 1. Januar 2023 602.088,96
Jahresüberschuss 2023 110.170,20
Stand 31. Dezember 2022 712.259,16

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.154 (Vj. T€ 1.054) sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 89 (Vj. T€ 66) betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr sowie offene Umsatzsteuerzahlungen des Berichtsjahres im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 106.375,94 (Vj. € 117.780,20) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 360,00 (Vj. € 1.595,06) enthalten.

D. Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den nicht befristeten Mietverträgen mit der Gesellschafterin resultieren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich T€ 405 (Vj. T€ 405).

Aus den Verträgen über Anmietung und Wartung von Geräten resultieren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich T€ 43 (Vj. T€ 7).

Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter (Kopfzahlen) betrug im Jahresdurchschnitt 567 (Vj. 626). Hiervon sind alle Mitarbeiter dem gewerblichen Bereich zuzuordnen.

Zum 31. Dezember 2023 waren 233 (per 31. Dezember 2022: 251) Arbeitnehmer als Vollzeitkräfte beschäftigt. Daneben waren zum 31. Dezember 2023 218 (per 31. Dezember 2022: 211) Arbeitnehmer als Teilzeitkräfte beschäftigt (umgerechnet in Vollzeitstellen).

Insgesamt belaufen sich die so ermittelten Vollzeitstellen zum 31. Dezember 2023 auf 451 (Vj. 462).

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind im Berichtsjahr

- Herr Andrè Freydank, Kaufmann, München.

- Herr Toni Faas, Bernau um Chiemsee.

Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Honorare des Abschlussprüfers

Die im Geschäftsjahr 2023 erfassten Abschlussprüferhonorare betragen T€ 5 (brutto) und umfassen ausschließlich Prüfungskosten.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 712.259,16 (bestehend aus dem Jahresüberschuss 2022 in Höhe von € 110.170,20 und dem Gewinnvortrag in Höhe von € 602.088,96) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 15. Mai 2024

MRI-Servicegesellschaft mbH

Der Geschäftsführer

André Freydank

Der Geschäftsführer

Toni Faas

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand
Zugänge
Abgänge
Endbestand
Anfangsbestand
Abschreibungen des Geschäftsjahres
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 69.633,03 0,00 0,00 69.633,03 65.328,03 2.603,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.980,00 0,00 0,00 20.980,00 20.979,00 0,00
90.613,03 0,00 0,00 90.613,03 86.307,03 2.603,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 472.824,43 4.874,45 1.239,16 476.459,72 404.533,43 17.717,45
563.437,46 4.874,45 1.239,16 567.072,75 490.840,46 20.320,45
Entwicklung der Abschreibungen
Entnahme für Abgänge
Endbestand
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 0,00 67.931,03 1.702,00 4.305,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 20.979,00 1,00 1,00
0,00 88.910,03 1.703,00 4.306,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.239,16 421.011,72 55.448,00 68.291,00
1.239,16 509.921,75 57.151,00 72.597,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MRI-Servicegesellschaft mbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MRI-Servicegesellschaft mbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MRI-Servicegesellschaft mbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 27. Mai 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Vogel, Wirtschaftsprüfer

gez. Schwabe, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendung

Beschluss vom 21. August 2024:

"Der ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von 712.259,16 € (bestehend aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 110.170,20 € und dem Gewinnvortrag in Höhe von 602.088,96 €) wird auf neue Rechnung vorgetragen."

Feststellung

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am: 21. August 2024

Nachrichten & Medien

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