SOLTRX Transaction Services GmbH

Wiesenstraße 70b, 40549 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 50365
Vorher
Hibernia Zeta Beteiligungsgesellschaft mbHFTS - Financial Transaction Services GmbH
Eingetragen
14.11.1994
Branche
Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Transaktions- und Servicegeschäft von anderen Finanzdienstleistungsunternehmen und die Beratung und Unterstützung derselben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Dukatz
seit 4.1.2022
Prokura
Rolf Körfer
seit 20.11.2013
Geschäftsführer
Axel Stepf
seit 20.11.2013
Geschäftsführer
Frank Fischer
seit 20.12.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Atlas Vermögensverwaltungs mbH
Germany
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SOLTRX Transaction Services GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf

Ein Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten der SOLTRX Transaction Services GmbH (STS), Düsseldorf, lag auch im Geschäftsjahr 2023 in der Erbringung von Dienstleistungen rund um die Koordination und Kontrolle der Bargeldver- und -entsorgung für die Filialen und Selbstbedienungsgeräte (SB-Geräte) sowie dem softwareseitigen Betrieb dieser SB-Geräte der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main (Commerzbank AG). Ein weiterer Teil der Geschäftsaktivitäten lag in der ganzheitlichen Betreuung von konzernexternen Banken und Handelskunden rund um das Thema Bargeldver- und -entsorgung inkl. der Installation von SB-Geräten in den Lokalitäten dieser Kunden sowie dem Betrieb dieser SB-Geräte.

Die Service-Leistungen der STS erstrecken sich über folgende Bereiche:

• Call-Service für Selbstbedienungsgeräte (SB-Geräte/-Technik)
• Full-Service für SB-Technik
• Transaktions- und Risikoüberwachung der eingesetzten Wertdienstleistungsunternehmen (WDL)
• Servicedienstleistungen zur Fraud Prävention

für den Privat- und Firmenkundenbereich der Commerzbank AG sowie für rund 4.000 verschiedene Kunden aus Handel und Wirtschaft.

Marktentwicklung

Das Kalenderjahr 2023 war geprägt von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der damit einhergehenden Inflation. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geht in seiner Jahresprojektion 2024 davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Kalenderjahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3% gesunken ist (nach einem Anstieg von 1,8% im vorherigen Jahr). Für das Jahr 2024 rechnet das gleiche Ministerium mit einem neuerlichen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,2%. [1]
Die Bundesagentur für Arbeit hat eine inländische Arbeitslosenquote von 5,6% für den November 2023 ermittelt [2] .
Trotz des deutlichen Wachstums der bargeldlosen Zahlungen wird in Deutschland weiterhin vermehrt bar bezahlt. "Für die Deutschen ist Bargeld nach wie vor ein wichtiges Zahlungsmittel, hier ist für elektronische Transaktionen also noch viel Luft nach oben", sagt Dr. Markus Ampenberger Co-Autor des Global Payments Report 2023 der Boston Consulting Group [3]. Dennoch ändert sich das Zahlungsverhalten zu Gunsten bargeldloser Zahlungsformen immer schneller. 2020 lag der Anteil der Barzahlungen noch bei 60 Prozent, 2017 sind es noch 74 Prozent gewesen. Hinter dem Rückgang steht laut
Bundesbank insbesondere die Zunahme von Einkäufen im Internet und der Trend zum kontaktlosen Bezahlen mit Debit- und Kreditkarte. [4]
Trotz des gesunkenen Bargeldanteils ist selbiger nach wie vor sehr relevant. Dies erkennt man auch daran, dass die Bargeldumlaufmenge im Eurosystem in den letzten Jahren durchschnittlich um 6% pro Jahr gestiegen ist und sich seit der Erstausgabe des Euros im Jahre 2002 fast versiebenfacht hat. [5] Somit ist der Bedarf an Lösungen rund um Geld- und Wertdienstleistungen in Kreditinstituten und Handelsunternehmen weiterhin gegeben. Banken und Handel suchen angesichts dieser Bargeldmengen in ihrem Kerngeschäft permanent Lösungen für die Bargeldprozesse, die vor dem Hintergrund der Risikobetrachtung, der Prozesstransparenz und der Kosten immer wieder neu zu beurteilen sind. Auch wenn immer mehr automatisierte Tresorlösungen genutzt werden, ist das Potenzial zur Automatisierung bei Banken sowie im Handel noch nicht ausgeschöpft.

Für Kreditinstitute und Handelsunternehmen stellt eine stabile und sichere Ver- und Entsorgung mit Bargeld ein Grundbedürfnis im eigentlichen Kern- bzw. Basisgeschäft dar. Diese Dienstleistung ist umso bedeutsamer, als dass im Störungsfall die Versorgung der Kunden mit Bargeld mit erheblichen Friktionen in der gesamten Wirtschaft belegt wird.

Über die Leistungen für die Commerzbank AG hinaus werden zusätzlich rund 4.000 Kunden (Banken und Handel) über die STS mit Bargeld ver- bzw. entsorgt. Die Koordination und Kontrolle der fristgerechten und umfänglichen Erfüllung der Aufträge findet systemgestützt über die STS statt. Hierbei fungiert die STS in vielen Fällen als Generalunternehmer für diese Kunden, d. h. die Dienstleistungen, der Transport und/oder die Geldzählung werden von der STS bei Werttransportunternehmen (WTU) eingekauft und dem Kunden gegenüber als Single Source Lösung im Rahmen eines Full-Service-Vertrages angeboten.

Bis dato hat noch kein WTU eine Zertifizierung nach den Anforderungen des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) erhalten. [6] Daher findet das "Bargeld-Recycling" nach wie vor über Kooperationsmodelle mit verschiedenen Banken statt.

Geschäftsentwicklung

Aufgrund der engen Einbindung der Gesellschaft in die Strukturen der Commerzbank AG werden wesentliche Verwaltungs- und Organisationsfunktionen von dieser übernommen und durchgeführt.

Die laufenden Umsätze TEUR 53.420 (-3,8% zu 2022: TEUR 55.543) und das EBIT TEUR 4.988 (-24,7% zu 2022: TEUR 6.624) sind aufgrund deutlich geringerer Erlöse innerhalb der Commerzbank-Gruppe entsprechend gesunken.

Die Umsatzerlöse in 2023 wurden in Höhe von TEUR 31.063 bzw. 58% (2022: TEUR 33.691; 61%) innerhalb des Commerzbank-Konzerns erwirtschaftet. Die übrigen umsatzsteuerpflichtigen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 22.357 bzw. 42% (2022: TEUR 21.852; 39%) wurden mit den Dienstleistungen gegenüber anderen Kreditinstituten oder Handelsunternehmen generiert. D.h. konzernintern sind die Umsätze als Folge der Filialschließungen und Geräteabbauten im Rahmen der Umsetzung der Commerzbank- Strategie 2024 spürbar gesunken.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 225 nur leicht auf TEUR 39.927 erhöht Dies ist in erster Linie auf Preisanpassungen der Dienstleister zurückzuführen, denen ein geringerer Leistungsabruf gegenübersteht.

Im Jahresverlauf 2023 erhöhte sich die planmäßige Anzahl der Mitarbeiter auf 88 Vollzeitkräfte (VZK) im Vergleich zum Jahresbeginn nur geringfügig. Der Personalaufwand hat sich trotz Gehaltsanpassungen im Laufe des Kalenderjahres 2023 nur geringfügig erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 4.794 (Vorjahr: TEUR 4.721).

Die Vermögens- und Finanzlage der STS ist geordnet. Die Aktiva der STS bestehen im Wesentlichen aus Bankguthaben TEUR 8.054 (+30,1% zu 2022: TEUR 6.192), Forderungen TEUR 5.222 (-23,5% zu 2022: TEUR 6.823), Sachanlagen (inkl. Anlagen im Bau) TEUR 1.144 (-27% zu 2022: TEUR 1.567) sowie immateriellen Vermögensgegenständen TEUR 680 (-32,1% zu 2022: TEUR 1.002).

Die außerbilanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse haben sich im Geschäftsjahr 2023 insbesondere durch die Verringerung der Restlaufzeit von Service- und Dienstleistungsverträgen zur Auslagerung von betrieblichen Funktionen im Bereich der Datenverarbeitung um TEUR 228 auf TEUR 3.366 verringert.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft konnte durch die bestehenden Bankguthaben jederzeit sichergestellt werden. Eine Aufnahme von Fremdkapital war nicht notwendig. Die Eigenkapitalquote der STS liegt bei 42,6%.

Mit einer Umsatzrendite von 9,4% im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr: 11,9%) schätzen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut ein.

II. Risikosteuerung

Die Führung des Geschäftes und der eigenen Konten ist den Kontrollmechanismen der Commerzbank AG unterworfen. Die zentrale Revision der Commerzbank AG überprüft dabei auch die Einhaltung einheitlicher Qualitätsstandards der Geschäftstätigkeit der STS. Damit gelten die Commerzbank-Regeln und werden entsprechend eingehalten.

Zudem werden Prozesse und Infrastruktur der STS durch externe Prüfer untersucht und zertifiziert. So haben im Kalenderjahr 2023 erfolgreiche Prüfungen durch die TÜV Süd Management Service GmbH (Forderungen nach ISO 9001:2015 erfüllt) wie auch Security Research & Consulting GmbH (Forderungen nach PCI-DSS [7] erfüllt) stattgefunden.

Die Gesellschaft hält weiterhin eine redundante IT-Struktur über ein Primär- und ein Back- Up-Rechenzentrum bei der Bank-Verlag GmbH in Köln vor. Im Rahmen eines in jedem Geschäftsjahr zu erstellenden und zu aktualisierenden Notfallkonzeptes ist Vorsorge für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes bei Eintritt kritischer Ereignisse getroffen worden. Das Notfallkonzept wird mittels einer jährlichen Prüfung durch die Commerzbank AG bewertet.

Im Rahmen der Auswahl der eingesetzten Werttransportunternehmen wurden von der STS nur Unternehmen beauftragt, die eine ausreichende und operativ belastbare Präsenz in der Logistik haben, um die flächendeckende Versorgung mit Euro darstellen zu können. Die Aufteilung der Bundesrepublik in drei Regionen und die Vergabe an vier verschiedene Auftragnehmer erfüllt somit den Aspekt der Risikostreuung und gleichzeitig der Fokussierung auf leistungsfähige, überregional agierende Unternehmen. Die Koordination und Kontrolle der fristgerechten und umfänglichen Erfüllung der Aufträge liegt weiterhin im Aufgabenbereich der STS.
Im abgelaufenen Kalenderjahr haben wieder Überfälle auf Werttransportfahrzeuge und auch Selbstbedienungsgeräte stattgefunden. Ein Schaden ist der STS hierdurch nicht entstanden. Auch im laufenden Geschäftsjahr 2024 ist von weiteren Überfällen auszugehen, für die entsprechende Versicherungen abgeschlossen wurden.

Im Kalenderjahr 2023 kam es zu Forderungsausfällen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 26).

Die STS verfügt über eine gute Liquiditätsausstattung, so dass derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar sind.

III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Seit 1994 nimmt der Bargeldanteil im Einzelhandel stetig ab bzw. stagnierte zwischen den Kalenderjahren 2011 und 2014 [8]. Gleichzeitig nimmt das Bargeldumlaufvolumen stetig zu [9], so dass trotz der deutlicheren Verschiebung zu Gunsten von bargeldlosen davon auszugehen ist, dass Bargeld ein wesentliches Zahlungsmittel darstellt. Wie bereits im Rahmen der Marktentwicklung beschrieben, ist das Potenzial zur Automatisierung der BargeIdprozesse sowohl in Banken als auch im Handel nach wie vor sehr hoch. Hieraus ergeben sich für die Gesellschaft weitere Potenziale zur Kundenakquisition bzw. zum Ausbau bestehender Kundenverbindungen. Demgegenüber steht das generelle Risiko der Verdrängung des Bargeldes als Zahlungsmittel durch den bargeldlosen Handel im Rahmen technologischer Veränderungen.

Wie bereits im Rahmen der Risikosteuerung beschrieben, ist die Gesellschaft den Risiken des Ausfalls von IT-Systemen wie auch Überfällen ausgesetzt und begegnet diesen wie beschrieben. Darüber hinaus zeigen die Verhandlungsergebnisse des Bundeslohntarifvertrages im Geld- und Wertbereich, dass es auch künftig zu deutlich steigenden Lohnkosten kommen wird. [10] In Folge dessen ist mit deutlich höheren Kosten für Werttransportleistungen zu rechnen. Hierdurch können sich ertragsorientierte Risiken durch einen Margenverfall aufgrund eines verschärften Wettbewerbs ergeben.

Des Weiteren könnten die stark gestiegenen Preise bspw. für Energie sowie Probleme in den Lieferketten zu einem erhöhten Insolvenzrisiko auch unter den Kunden der Gesellschaft führen. Hieraus könnten sich wiederum Forderungsausfälle für die Gesellschaft ergeben. Die Gesellschaft befindet sich mit Blick auf die aktuelle und perspektivische Auftragslage sowie die Liquiditätsausstattung in einer positiven Ausgangssituation für die Herausforderungen des neuen Geschäftsjahres.

Ferner ist bereits heute ein Arbeitskräftemangel zu spüren, so dass auch in der Gesellschaft nicht immer alle vakanten Stellen zeitnah besetzt werden können. Dieses Problem des Arbeitskräftemangels wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. [11] Dies birgt das Risiko, dass Leistungen nicht immer im vereinbarten Rahmen erbracht werden bzw. Leistungserweiterungen nur zeitverzögert umgesetzt werden können. Zudem besteht das Risiko, dass Personalkosten der Gesellschaft überproportional ansteigen. 

IV. Prognosebericht

Die im Lagebericht 2022 für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Entwicklungen sind bezüglich des Umsatzes und des EBIT eingetreten. So konnten die konzernfremden Umsätze gesteigert werden, währenddessen die Umsätze innerhalb des Commerzbank- Konzerns gesunken sind. Der Überschuss ist wie erwartet spürbar gesunken.

Aufgrund des abgeschlossenen Bundeslohntarifvertrages im Geld- und Wertbereich ist mit einem weiteren erhöhten Aufwand der bezogenen Leistungen zu rechnen. Darüber hinaus plant die STS weitere Investitionen in bestehende und neue Systeme von mehr als TEUR 1.000.

Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Spannungen und den stark gestiegenen Preisen sind die Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin schwierig. Dennoch geht die Geschäftsführung der STS davon aus, den konzernfremden Umsatz im Kalenderjahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 weiter geringfügig steigern zu können. Bezüglich der konzerninternen Umsätze wird ein weiterer Rückgang erwartet. Im Ergebnis rechnet die Geschäftsführung mit einem leichten Anstieg des EBIT.

[1] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft-Trojektionen-der-Bundesregierung/projektionen-der- bundesregierung-iahresprojektion-2024.html, Abruf 27.03.2024 [2] https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202311/arbeitsmarktberichte/lage-arbeitsmarkt/lage- arbeitsmarkt-d-0-202311-pdf.pdf? blob publicationFile&v^ l, Seite 5, Abruf 08.01,2024 [3] https://www.bcg.com/press/12september2Q23-trotz-wachstum-der-payment-branche-beim-digitalen-bezahlen-hinken- die-deutschen-hinterher. Abruf 11.01.2024 [4]https:Awww.bundesbank.de/resource/blob/894078/aebb75f424c02846677ba50b050lec5e/mL zahlungsverhalten-in- deutschland-2021-data.pdf. Seite 3 ff.. Abruf 11.01.2024 [5] Deutsche Bundesbank, Seite 2, Abruf 11.01.2024:
https://www.bundesbank.de/resource/blob/670998/afl bc43d50165834a36570d330a2a020/m L/zahlen-und-fakten- data.pdf [6] Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Abruf 11.01.2024:https://portal.rn vp.bafin.de/database/ZahlInstInfo/suche.do?RAP=6cd76d9f%3 Al 6155063eb2%3A-7937&nameZalilungsinstitutButton=Suche+Zahlungsinstitute&nameZahlungsinstitut=*&d-4036871- p=3&nameAgenten=A [7] Payment Card Industry Data Security Standard [8] https:z7www.bundesbank.de/resource/blob/634056/8e22ddcd69de76ff40078b31119704db/mL/zahlungsverhalten-in- deutschland-2017-data.pdf. Seite 24 [9] https://www.bundesbank.de/resource/bloh/670998/aflbc43d5Q165834al6570d3-3-0a2a020/mL/zahlen-und-fakten- data.pdf. Seite 3 ff., Abruf 11.01.2024 [10] BUNDESLOHNTARIFVERTRAG vom 07. Juli 2022 FÜR GELD- UND WERTDIENSTE IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND gültig mit Wirkung ab 01. Juli 2022 [11] https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Kurzberichte/PDF/2023/lW-Kurzbericht_2023-Fachkr%C3%A4ftemangel-h%C3%B6here-L%C3%B6hne.pdf, Abruf 11.01.2024
            

 

Düsseldorf, den 15.04.2024

Rolf Körfer

Axel Stepf

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA



Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2. geleistete Anzahlungen
608.512,00
71.400,00

948.256,00
54.071,07


679.912,00 1.002.327,07
II. Sachanlagen


1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.144.187,00 1.567.263,00
Summe Anlagevermögen
1.824.099,00 2.569.590,07
B. Umlaufvermögen


I. Vorräte


1. fertige Erzeugnisse und Waren
2. geleistete Anzahlungen
148.313,59
2.469,10

144.036,97
0,00


150.782,69 144.036,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. sonstige Vermögensgegenstände
4.455.040,51
766.763,03
1.284,73

4.261.853,18
2.561.194,15
296.958,59


5.223.088,27 7.120.005,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinsti­tuten und Schecks
8.054.284,50 6.191.735,67
Summe Umlaufvermögen
13.428.155,46 13.455.778,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten
350.734,33 371.649,94


15.602.988,79 16.397.018,57

  PASSIVA


Geschäftsjahr € Vorjahr €
A. Eigenkapital


I. Gezeichnetes Kapital
300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage
3.000,00 3.000,00
III. Gewinnrücklagen


1. andere Gewinnrücklagen
6.347.228,52 6.347.228,52
IV. Bilanzgewinn
0,00 0,00
Summe Eigenkapital
6.650.228,52 6.650.228,52
B. Rückstellungen


1. sonstige Rückstellungen
2.165.366,36 2.112.975,22
C. Verbindlichkeiten


1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.069.561,88
743.498,74
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.279.248,64
6.888.254,66
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.583,39
2.061,43


6.357.393,91 7.633.814,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten
430.000,00 0,00


15.602.988,79 16.397.018,57

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023



Geschäftsjahr Vorjahr

1. Umsatzerlöse
53.419.676,45 55.542.540,78
2. Gesamtleistung
53.419.676,45 55.542.540,78
3. sonstige betriebliche Erträge


a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 154.094,97
56.268,99
b) übrige sonstige betriebliche Erträge 112.456,38
117.645,48


266.551,35 173.914,47
4. Materialaufwand


a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe


und für bezogene Waren 383.373,69
450.949,32
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 39.927.046,75
39.701.639,12


40.310.420,44 40.152.588,44
5. Personalaufwand


a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
4.048.814,85
3.838.830,99
Altersversorgungund für Unterstützung 745.515,69
882.037,98


4.794.330,54 4.720.868,97
6. Abschreibungen


a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des


Anlagevermögens und Sachanlagen
1.217.944,86 1.847.571,58
7. sonstige betriebliche Aufwendungen


a) Raumkosten 259.098,67
246.684,64
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 127.398,05
120.458,31
c) Reparaturen und Instandhaltungen 462.178,93
417.866,10
d) Fahrzeugkosten 60.050,63
57.267,61
e) Werbe- und Reisekosten 82.263,36
47.073,74
f) Kosten der Warenabgabe 554.777,47
451.093,20
g) verschiedene betriebliche Kosten
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
708.054,75
172,00

785.153,55
49,00
i) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen


des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wert­berichtigung zu Forderungen 28.261,14
25.676,58
j) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 78.049,00
219.711,72


2.360.304,00 2.371.034,45
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
62.907,12 5.703,12
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10.265,62 28.387,53
- davon an verbundene Unternehmen € 10.265,62


(€ 10.265,62)


10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
15.087,54 0,00
11. Ergebnis nach Steuern
5.040.781,92 6.601.707,40
12. sonstige Steuern
1.420,02 1.321,28
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne
5.039.361,90 6.600.386,12
14. Jahresüberschuss
0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

      I. Allgemeine Angaben

Die SOLTRX Transaction Services GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 50365 in das Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276 und 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden im Regelfall linear über eine Laufzeit von drei Jahren vorgenommen.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungswert bis zu 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für Einzelrisiken wurden ggf. Wertberichtungen vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vordem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und vollständig eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren
Verpflichtungen gebildet, soweit die Ansatzvoraussetzungen gegeben waren, und mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden Preis- und Kostensteigerungen mit 2 % p.a. berücksichtigt. Die Abzinsung wurde mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vordem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Zugänge betreffen im Wesentlichen angeschaffte Lizenzen, Software sowie Geldautomaten, die Abgänge im Wesentlichen vollständig abgeschriebene Geldautomaten.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. €4.455.040,51 sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. € 766.763,03.

Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. € 4.850.116,20.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Position 01.01.2023
(€)
Verbrauch
(€)
Auflösung
(€)
Zuführung
(€)
31.12.2023
(€)
Ausstehende Rechnungen 1.402.930,18 1.265.580,46 115.849,72 1.406.002,93 1.427.502,93
Provisionen 325.287,29 325.084,47 202,82 338.557,81 338.557,81
Tantiemen 236.610,00 224.262,47 12.347,53 267.665,20 267.665,20
Erfüllung der 25.750,00 0,00 0,00 0,00 25.750,00
Aufbewahrungspflichten




Abschluss- und 32.200,00 31.945,10 254,90 28.710,00 28.710,00
Prüfungskosten




Berufsgenossenschaft 18.300,00
18.300,00 434,04 434,04
Urlaubsrückstellung 29.412,00 17.472,00 7.140,00 41.721,34 46.521,34
Sonstige Personalkosten 42.485,75 38.042,00 0,00 25.781,29 30.225,04
Summe 2.112.975,22 1.902.386,50 154.094,97 2.108.872,61 2.165.366,36


Die Rückstellungen haben - mit Ausnahme der Rückstellung für die Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen - allesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Auf die Abzinsung der Rückstellung für die Aufbewahrungspflicht wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet.

Anhang zum 31. Dezember 2023

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

Position Gesamtbetrag (€) davon bis
zu einem Jahr (€)
davon mehr als ein Jahr
und bis zu fünf Jahren (€)
davon größer
fünf Jahre (€)
Lieferungen und 1.069.561,88 1.069.561,88 0,00 0,00
Leistungen



(Vorjahr) (743.498,74) (743.498,74) (0,00) (0,00)
Verbundene 5.279.248,64 5.279.248,64 0,00 0,00
Unternehmen



(Vorjahr) (6.888.254,66) (6.888.254,66) (0,00) (0,00)
Sonstige 8.583,39 8.583,39 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.061,43) (2.061,43) (0,00) (0,00)
Summe 6.357.393,91 6.357.393,91 0,00 0,00
(Vorjahr) (7.633.814,83) (7.633.814,83) (0,00) (0,00)


Für die Verbindlichkeiten sind folgende Pfandrechte und ähnliche Rechte bestellt:

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. € 5.039.361,90.

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus erbrachten Wertlogistik-Dienstleistungen, aus dem Betrieb von Geldautomaten sowie aus projektbezogenen Software-Entwicklungsleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (€ 154.094,97).

Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen bezogene Wertlogistik-Dienstleistungen, bezogene Software-Entwicklungsleistungen sowie Ersatzteile für Geldautomaten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Vertriebskosten, Wartungskosten, Raumkosten sowie Lizenzgebühren. Es sind periodenfremde Aufwendungen aus Nachbelastungen von Kunden (€ 25.581,48) enthalten.

IV. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen die folgenden nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind (§ 285 Nr. 3 HGB):

Aus Miet- und Leasingverträgen, deren Zweck im Wesentlichen die Beschaffung von Büroflächen und Personenkraftfahrzeugen ist, bestehen die folgenden Verpflichtungen:

- bis zu einem Jahr
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
€ 218.528,99
€ 184.153,75
- über ein Jahr, bis zu fünf Jahren
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
€ 865.777,36
€ 803.580,00
- über fünf Jahren
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
€ 200.895,00
€ 200.895,00

Aus Service- und Dienstleistungsverträgen, deren Zweck im Wesentlichen die Auslagerung von betrieblichen Funktionen im Bereich der Datenverarbeitung ist, bestehen die folgenden Verpflichtungen:

- bis zu einem Jahr
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
€ 1.319.426,17
€ 0,00
- über ein Jahr, bis zu fünf Jahren
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
€ 761.504,80
€ 0,00


Risiken können insbesondere im Zeitablauf sinkende Wiederbeschaffungspreise im Vergleich zu den vertraglich fest kontrahierten Konditionen darstellen. Die Vorteile bestehen vor allem in einer erhöhten Flexibilität sowie in der Auslagerung von Bestands- und Restwertrisiken.

V. Weitere Angaben

1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane


Im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Rolf Körfer, Bankkaufmann, Übach-Palenberg, (angestellt bei der STS) und Herr Axel Stepf, Bankkaufmann, Kelkheim, (angestellt bei der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, (Commerzbank AG)) zu Geschäftsführern bestellt.

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich oder jeweils gemeinsam mit einem Prokuristen.Anhang zum 31. Dezember 2023
Dem Beirat gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:

Herr Andreas Schimmele, Bereichsvorstand Business Management Group Services - Banking und Market Operations, als Beiratsvorsitzender, Herr Dr. Markus Keck, Bereichsleiter Filialmanagement und SB-Banking (bis 12.12.2023), Frau Sandra Willige, Bereichsleiterin Filialmanagement und SB-Banking (ab 13.12.2023), Herr Martin Sander, Bereichsleiter Group Operations, Herr Frank-Oliver Wolf, Bereichsleiter Firmenkunden CTS Sales Deutschland Commerzbank (bis 30.11.2023), Herr Jens Schumacher, Bereichsleiter Firmenkunden CTS Sales Deutschland Commerzbank (ab 01.12.2023).

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeitnehmer (ohne Angestellte Geschäftsführer) 92
Angestellte Geschäftsführer 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Angestellten beträgt 93

3. Bezüge der Geschäftsführer und des Beirats

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da anhand dieser Angabe die Bezüge des angestellten Geschäftsführers erkennbar würden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Beiratsvergütungen geleistet.

4. Mutterunternehmen

Der Geschäftsanteil von € 300.000,00 wird zu 100 % von der Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, (Atlas) gehalten. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der Atlas, aufgrund dessen eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft gegeben ist. An der Atlas ist wiederum die Commerzbank AG zu 100% beteiligt. Die STS wird aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konzernabschluss der Commerzbank AG, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird, einbezogen.

5. Ergebnisverwendung

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird der Gewinn des Geschäftsjahres in Höhe von € 5.039.361,90 an die Gesellschafterin abgeführt.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gibt es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

 

Düsseldorf, den 15. April 2024

Rolf Körfer

Axel Stepf

Brutto-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten


Zugänge


Abgänge
Umbuchungen Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023


31.12.2023

A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten


5.408.276,03


117.92,00



54.071,07


5.580.268,10
2. geleistete Anzahlungen 54.071,07 71.400,00
54.071,07- 71.400,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.462.347,10 189.321,00
0,00 5.651.668,10
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.693.327,83 283.304,79 222.088,25
8.754.544,37
Summe Sachanlagen 8.693.327,83 283.304,79 222.088,25
8.754.544,37
Summe Anlagevermögen 14.155.674,93 472.625,79 222.088,25 0,00 14.406.212,47

kumulierte Abschreibung Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge

Umbuchungen
kumulierte Abschreibung

01.01.2023


31.12.2023

A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten


4.460.020,03


511.736,07




4.971.756,10
2. geleistete Anzahlungen 0,00


0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.460.020,03 511.736,07

4.971.756,10
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.126.064,83 706.208,79 221.916,25
7.610.357,37
Summe Sachanlagen 7.126.064,83 706.208,79 221.916,25
7.610.357,37
Summe Anlagevermögen 11.586.084,86 1.217.944,86 221.916,25
12.582.113,47

Zuschreibung
Geschäftsjahr
Buchwert
Geschäftsjahr
Buchwert
Vorjahr


31.12.2023 31.12.2022

A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

608.512,00

948.256,00
2. geleistete Anzahlungen
71.400,00 54.071,07
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
679.912,00 1.002.327,07
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.144.187,00 1.567.263,00
Summe Sachanlagen
1.144.187,00 1.567.263,00
Summe Anlagevermögen
1.824.099,00 2.569.590,07

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

                 
An die SOLTRX Transaction Services GmbH, Düsseldorf
Prü­fungs­ur­teile

Wir haben den Jahresabschluss der SOLTRX Transaction Services GmbH, Düsseldorf‌, - be­stehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SOLTRX Transaction Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prü­fung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prü­fungs­ur­teile

Wir haben unsere Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Ver­ant­wortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahres­abschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
   

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig be­stimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesent­lichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vor­schriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar­stellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung‌ durchgeführte Prü­fung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prü­fung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesent­liche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prü­fung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prü­fung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prü­fungs­ur­teil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prü­fungs­ur­teil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes­entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prü­fungs­ur­teil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prü­fung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
                    

 

Frankfurt am Main, den 16. April 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bärmann, Wirtschaftsprüferin

Grüne, Wirtschaftsprüfer

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