Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
endanet GmbH
Schwerborner Straße 1, 99086 Erfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michaela Schanze seit 28.11.2023 | Prokura |
Peter Fuhrmann seit 3.5.2022 | Geschäftsführer |
Oliver Meschner seit 3.5.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
En/Da/Net GmbHErfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht 2023Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit 2. Steuerungsrelevante Kennzahlen II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchen- und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Geschäftsentwicklung 2.1 Geschäftsverlauf 2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht 2. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen der Gesellschaft1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit Die En/Da/Net GmbH hat ihren Sitz in Erfurt. Die Gesellschaft ist ein 100%-iges Tochterunternehmen von MVV Trading GmbH. Der vorliegende Einzelabschluss 2023 der En/Da/Net GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Energiewirtschaftsgesetzes erstellt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2023 50 Tsd. Euro. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit MVV Trading GmbH. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Erbringung von Energiedienstleistungen im Bereich von Systemberatung und -dienstleistungen, Portfoliomanagement, Energiedatenmanagement, Bilanzkreismanagement und weiteren Dienstleistungen für Stadtwerke, für Energieweiterverteiler und Industrieunternehmen sowie den Vertrieb von entsprechenden Produkten des MVV-Konzerns. 2. Steuerungsrelevante Kennzahlen In der Gesellschaft werden vor dem Hintergrund einer wertorientierten Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen verwendet. Schwerpunktmäßig sind der Jahresüberschuss nach HGB sowie der Umsatz zu nennen. Der Jahresüberschuss nach HGB, als gesetzlich verankerte Kennzahl, leitet sich aus § 275 II und III HGB ab und gibt das Ergebnis der Geschäftstätigkeit nach Zinsen und Steuern an. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchen- und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen Zahlreiche weitreichende Entwicklungen prägen das Geschäftsjahr Die Energiepolitik hat im Geschäftsjahr 2023 zu tiefgreifenden Veränderungen in der energiewirtschaftlichen Landschaft geführt. Insbesondere die ambitionierten Energiewendepläne der Bundesregierung für einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und die geopolitischen Entwicklungen in Europa hatten eine Vielzahl an Gesetzesvorhaben auf deutscher sowie auf europäischer Ebene in nie dagewesener Geschwindigkeit zur Folge. Rasches Handeln und intensive Begleitung dieser Vorhaben wurden auch auf dem Dienstleistungssektor notwendig. Deutsche Wirtschaft rückläufig In ihrer Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2023 haben die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute die Wachstumserwartungen der deutschen Wirtschaft für das Kalenderjahr 2023 abgesenkt. Die Experten gehen von einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts von 0,6 % aus - nach einem prognostizierten Wachstum von 0,3 % im Frühjahr. Begründet wird der Rückgang mit dem starken Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022, der Inflation, die den Haushalten Kaufkraft entzieht und den jüngsten Leitzinserhöhungen, die die Bauwirtschaft belasten. Für 2024 senken die Wirtschaftsforscher ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum um 0,2 Prozentpunkte auf 1,3 %. Großhandelspreise für Brennstoffe und Strom weiterhin auf hohem Niveau
1 Marktgebiet Trading Hub Germany; Frontjahr 2 Front Dezemberkontrakt 3 Frontjahr Nach den extremen Preisentwicklungen an den Energiemärkten im Geschäftsjahr 2022 sind die Großhandelspreise für Brennstoffe und Strom im Vorjahresvergleich gesunken. Im Vergleich zu den Jahren zuvor befinden sie sich im Mittel jedoch auf einem hohen Niveau. Der Preisrückgang fand zum Großteil im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 statt. Neben einer strukturell geringeren Energienachfrage trugen vor allem der milde Winter und der Anstieg von LNG-Importen nach Europa zur Preisentspannung bei. Der Sommer 2023 zeigte bezüglich vieler Energiegroßhandelspreise volatile Preisbewegungen um ein seitwärts verlaufendes Preisniveau. Im Mittel über das Berichtsjahr verlor der Gaspreis im Marktgebiet Trading Hub Europe (THE) rund 27 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Großhandelspreis für Strom sank im Geschäftsjahr 2023 im Mittel um etwa 27 % beziehungsweise 63 Euro/MWh gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres und zeigte damit, absolut gesehen, die stärkste Preisabwertung. Diese liegt jedoch deutlich unter dem Preisanstieg des Geschäftsjahres 2022. Im Berichtsjahr war eine hochvolatile Preisentwicklung zu verzeichnen, in deren Verlauf der Strompreis für eine Bandlieferung im Kalenderjahr 2024 vom Preismaximum zwischenzeitlich um bis zu zirka 60 % auf ein Minimum einbrach. 2. Geschäftsentwicklung 2.1 Geschäftsverlauf Die En/Da/Net GmbH weist nach HGB ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 861 Tsd. Euro aus, welches signifikant über dem Ergebnis des Vorjahres liegt. Die leichte Planunterschreitung resultiert im Wesentlichen aus höheren Zuführungen der sonstigen Rückstellungen. Die Umsatzerlöse liegen deutlich unter Plan. Die Planunterschreitung resultiert hauptsächlich aus gesunkenen Marktpreisen in nahezu allen Commodities. Wir beurteilen die wirtschaftliche Lage der En/Da/Net GmbH unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus dem Einzelabschluss 2023 sowie unter Einbeziehung des laufenden Geschäftes bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes 2023 als zufriedenstellend. 2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der En/Da/Net GmbH am 30. September 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 59,3 % verringert. Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Forderungen aus Lieferung und Leistung sowie einem Rückgang aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt bei 5,2 %. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Es besteht mit einem Anteil von 81,8 % im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen. Die immateriellen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 105 Tsd. Euro. Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen. Das Umlaufvermögen verminderte sich auf 4.640 Tsd. Euro (Vorjahr 11.681 Tsd. Euro). Hauptsächlich verantwortlich für die Veränderungen waren der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.040 Tsd. Euro, sowie der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.783 Tsd. Euro. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf geringere Forderungen für Gas und Strom aufgrund von Mengen- und Preisrückgängen zurückzuführen. Die Entwicklung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich sowohl aus einem Rückgang von Cashpooling Forderungen als auch geringeren zum Stichtag offenen Forderungen für Gas. Die Veränderung auf der Passivseite resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie einem Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten bei einem Anstieg der Rückstellungen. Die Eigenkapitalquote der En/Da/Net GmbH lag am 30. September 2023 bei 8,0 %. Durch den abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der MVV Trading GmbH verändert sich das Eigenkapital nicht. Das Ergebnis der En/Da/Net GmbH wird zu jedem Jahresabschluss über diesen abgeführt. Die Veränderung bei den Rückstellungen um 42,6 % auf 508 Tsd. Euro (Vorjahr 356 Tsd. Euro) ergeben sich im Wesentlichen aus einem Anstieg der sonstigen Rückstellungen insbesondere durch die Bildung einer Rückstellung für Prozessrisiken. Die Verbindlichkeiten sanken auf 3.990 Tsd. Euro (- 64,6 %). Der Grund hierfür waren zum Vorjahresstichtag offene Gutschriften im Rahmen der Abrechnung des Marktprämienmodells. Daraus ergibt sich ein veränderter Verschuldungsgrad von 91,9 % (Vorjahr 96,7 %). Ertragslage
Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung der En/Da/Net GmbH stieg im Vergleich zum Vorjahr um 78,2 % auf 861 Tsd. Euro. Die Veränderung des Jahresergebnisses resultierte hauptsächlich aus geringeren Ausgleichsenergiezusatzkosten bei der Direktvermarktung des Marktprämienmodells und gestiegenen Dienstleistungsentgelten durch Veränderungen im Handelsvolumen und Kundenstamm. Die Umsatzerlöse sind im aktuellen Geschäftsjahr um 58,3 % auf 84.916 Tsd. Euro gesunken. Die wesentlichen Ursachen hierfür ergeben sich aus der Reduktion der Absatzmengen bei Strom und Gas aufgrund der Veränderungen im Kundenportfolio und gesunkenen Marktpreisen in nahezu allen Commodities. Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Erträge um - 831 Tsd. Euro auf 71 Tsd. Euro resultiert hauptsächlich aus Schadenersatzzahlungen im Vorjahr. Der Materialaufwand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 80.698 Tsd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser um 59,7 % gesunken. Der Rückgang der Materialaufwendungen ergibt sich analog zu den Umsatzerlösen aus Marktpreissenkungen, Veränderungen im Kundenportfolio und zusätzlich geringeren Vermarktungskosten bei der Direktvermarktung des Marktprämienmodells. Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr auf 1.716 Tsd. Euro (Vorjahr 1.680 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren mit 1.630 Tsd. Euro um 16,7 % niedriger als im vorherigen Geschäftsjahr. Die Ursachen hierfür waren im Wesentlichen die geringeren Aufwendungen für Wertminderungen auf Forderung aus Lieferung und Leistungen bei gegenläufigem Aufwand aus der Bildung einer Rückstellung für Prozessrisiken zurückzuführen. Die Veränderungen im Finanzergebnis resultierten im Wesentlichen aus Zinserträgen aus dem Cashpooling. Insgesamt verbesserte sich das Finanzergebnis um 33 Tsd. Euro. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Das kommende Geschäftsjahr wird geprägt durch die Weiterentwicklung des Kerngeschäftes der En/Da/Net GmbH in Systemdienstleistungen, mit vorrangigem Fokus auf Netzbetreiberaufgaben. Im Fokus steht darüber hinaus die Unterstützung der Intercompany-Kunden in Dienstleistungen wie z.B. dem Bilanzkreismanagement und in Dienstleistungen für externe Stadtwerkekunden im klassischen Energiedatenmanagement. Die Marktpositionierung als Partner für Energieerzeuger und Stadtwerke wird weiterhin nachhaltig gestärkt. Ein zentrales Element ist hierbei das gemeinsame Vertriebsangebot mit der MVV Trading GmbH und deren Produkten. Die damit einhergehenden Synergieeffekte sollen ebenfalls zu einer positiven Ergebnisentwicklung beitragen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird somit vor dem Hintergrund einer insgesamt positiv erwarteten Entwicklung im Vertrieb der Stadtwerkeprodukte und im Handelsumfeld von einer geringfügigen Ergebnis- und Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Unter Berücksichtigung der oben ausgeführten Rahmenbedingungen in unserem Unternehmensumfeld gibt es aus heutiger Sicht keine Anzeichen für Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. Zu unseren im Chancen- und Risikobericht aufgeführten Risiken kommen aus heutiger Sicht keine weiteren hinzu. 2. Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken sind Bestandteil jedes unternehmerischen Handelns. Zu den zentralen Aufgaben unserer Unternehmensführung gehört es, beide frühzeitig zu erkennen, die Chancen zu realisieren und den Risiken mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Die En/Da/Net GmbH ist als Tochterunternehmen der MVV Trading GmbH in das konzernweite Risikomanagementsystem der MVV Energie AG eingebunden und unterliegt deren Vorgaben. Um signifikante negative Abweichungen vom geplanten Ergebnis zu vermeiden und ihre Gesellschaften vor bestandsgefährdenden Risiken zu schützen, geht sie bewusst mit Chancen und Risiken um. Dafür nutzt sie systematisch ihr Risikomanagementsystem. Grundsätzlich werden alle für unser Geschäft relevanten Chancen und Risiken erfasst. Die Verantwortung für das operative Geschäft ist innerhalb der legalen Geschäftseinheit En/Da/Net GmbH und in deren Geschäftsfeldern angesiedelt. Verantwortlich sind jeweils die Führungskräfte, welche die operativen Ergebnisse der En/Da/Net GmbH verantworten. Eine zentrale Aufgabe dieser sogenannten Risikoträger ist es, die aktuelle Geschäftssituation regelmäßig zu prüfen. Sie identifizieren wesentliche Chancen und Risiken und beurteilen, welche Auswirkungen sie möglicherweise auf das geplante Ergebnis haben könnten. Sie werden hierbei durch das Risikomanagement der MVV Trading GmbH unterstützt. Nachfolgend werden die wesentlichen Unternehmensrisiken für die En/Da/Net GmbH dargestellt, in Risikokategorien zusammengefasst und in die Stufen "gering", "mittel" und "hoch" eingeteilt. Die Einstufung zeigt, wie hoch jeweils das mögliche Risiko einer Risikokategorie gegenüber dem geplanten Jahresüberschuss der En/Da/Net GmbH in Prozent ist.
Operative Risiken und Chancen: Operative Risiken bezeichnen die Gefahr unerwarteter Verluste aus Mängeln, Störungen oder Unterbrechungen interner Prozesse durch Personen, Systeme, IT, Prozesse oder in Folge externer Einflüsse oder Ereignisse. Gesetzliche Risiken und Chancen: Risiken, die im Zusammenhang mit der Regulierung oder mit anderen rechtlichen Themen stehen, werden als gesetzliche Risiken zusammengefasst. Finanzierungsrisiken und -chancen: Die Finanzierungsrisiken der En/Da/Net GmbH bestehen größtenteils aus Forderungsausfallrisiken. Forderungsausfallrisiken beziehen sich auf die möglichen Verluste, die entstehen können, wenn ein Vertragspartner seine Zahlungs- und/oder Lieferverpflichtungen nicht einhält. Forderungsausfallrisiken werden in der Gesellschaft insbesondere im Rahmen einer Kreditwürdigkeitsprüfung sowie durch die regelmäßige Prüfung der Einhaltung der zugewiesenen Limite für Vertragspartner gesteuert und reduziert. Darüber hinaus findet auch ein aktives Vertragsmanagement zur Risikodiversifizierung statt. Weitere Instrumente sind das Einfordern von Sicherheiten und Vorkasse-Regelungen bei Energielieferverträgen. Strategische Risiken und -chancen: Chancen werden vor allem in den Dienstleistungen für Intercompany- & und externe Stadtwerkekunden im Bilanzkreis- und Energiedatenmanagement gesehen. Gesamtrisikosituation aus Sicht der Geschäftsführung Der En/Da/Net GmbH sind keine Anhaltspunkte dafür bekannt, dass Risiken einzeln oder in ihrer aggregierten Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens im Berichtszeitraum gefährdet haben oder darüber hinaus gefährden könnten.
Erfurt, 10. November 2023 Oliver Meschner, Geschäftsführer Peter Fuhrmann, Geschäftsführer Bilanz zum 30. September 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 (1.10.2022 - 30.9.2023) Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Bilanz zum 30. September 2023in Tsd EuroAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023(1.10.2022 - 30.9.2023)in Tsd Euro
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine GrundlagenDie En/Da/Net GmbH hat ihren Sitz in Erfurt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB 111401). Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt worden. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die zur übersichtlicheren Darstellung zusammengefasst wurden, werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd Euro) ausgewiesen. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Zudem können sich bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Die Gesellschaft gehört zum umsatzsteuerlichen und zum ertragsteuerlichen Organkreis der MVV Trading GmbH, Mannheim. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit MVV Trading GmbH, Mannheim. Die En/Da/Net GmbH hat einen Cash-Pool-Vertrag mit der Cash-Pool-führenden Gesellschaft MVV Energie AG, Mannheim. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert erfasst. Das Anlagevermögen wird entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 250 Euro werden im Zugangsjahr sofort aufwandswirksam erfasst (ausgenommen sind Zähler). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 250 Euro bis 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben (gem. § 6 Abs. 2 EStG). Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 800 Euro werden im Anlagevermögen erfasst und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Unverzinsliche langfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden auf den Barwert abgezinst. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen. Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristgerechten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Erhaltene Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert erfasst. Erläuterungen zur Bilanz1 Immaterielle Vermögensgegenstände Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen. 2 Sachanlagen Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen. 3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 37 Tsd Euro (Vorjahr 903 Tsd Euro). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 681 Tsd Euro (Vorjahr 2.114 Tsd Euro) und Forderungen aus Cashpooling in Höhe von 2.336 Tsd Euro (Vorjahr 3.686 Tsd Euro). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 Tsd Euro (Vorjahr 23 Tsd Euro). Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von 669 Tsd Euro (Vorjahr 2.107 Tsd Euro). 4 Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für andere sonstige kurzfristige Personalkosten in Höhe von 233 Tsd. Euro (Vorjahr 267 Tsd Euro) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von 275 Tsd Euro (Vorjahr 90 Tsd Euro), davon 246 Tsd Euro für Prozessrisiken (Vorjahr 0 Tsd Euro). 5 Verbindlichkeiten
1 RLZ = Restlaufzeit Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und damit auch gegenüber den Gesellschaftern setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 750 Tsd Euro (Vorjahr 1.451 Tsd Euro) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 861 Tsd Euro (Vorjahr 483 Tsd Euro). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 875 Tsd Euro, davon entfallen 0 Tsd Euro auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung6 Umsatzerlöse
Unter der Position sonstige Umsatzerlöse sind Erträge aus dem Handel mit CO 2 -Zertifikaten in Höhe von 15.486 Tsd Euro enthalten (Vorjahr 14.758 Tsd Euro). Die Umsatzerlöse wurden nahezu vollständig im Inland erzielt. 7 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 52 Tsd Euro (Vorjahr 0 Tsd Euro) enthalten. 8 Materialaufwand
9 Personalaufwand
1 (berechnet auf der Basis der monatlichen Endbestände) 10 Abschreibungen
11 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen für die Bildung einer Rückstellung für Prozessrisiken in Höhe von 246 Tsd Euro enthalten. 12 Finanzergebnis
13 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Sonstige Angaben und Anlagen Konzernbeziehungen Für den größten Kreis und kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die MVV Energie AG, Mannheim, den Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Konzernlagebericht werden nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsführung
Vergütung der Geschäftsführung Für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird § 286 Abs. 4 angewandt. Honorare des Abschlussprüfers Es erfolgen keine Angaben zu Honoraren des Abschlussprüfers, da diese im Konzernabschluss der MVV Energie AG dargestellt werden, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wurde über den EAV an die MVV Trading GmbH abgeführt.
Erfurt, 10.11.2023 En/Da/Net GmbH Geschäftsführung O. Meschner P. Fuhrmann Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die En/Da/Net GmbH, Erfurt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der En/Da/Net GmbH, Erfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der En/Da/Net GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, den 10. November 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde am 30. November 2023 festgestellt. |
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