sesamsec GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Nikolaus Weber seit 31.10.2024 | Prokura |
Paul Kenneth Massey seit 5.7.2024 | Geschäftsführer |
Gerhard Burits seit 16.7.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELATEC GmbHPuchheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 31.12.2023der ELATEC GmbHPuchheim
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der ELATEC GmbHPuchheimI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der ELATEC GmbH, Puchheim, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die ursprünglich 100 %ige Tochtergesellschaft YPTOKEY GmbH, Berlin ist mit Wirkung 01.01.2023 mit der ELATEC GmbH verschmolzen. Dem Beteiligungsansatz bei der ELATEC GmbH von TEUR 1.075 stand insbesondere die Übernahme von Software in Höhe von TEUR 1.194 gegenüber; es ergab sich ein Verschmelzungsgewinn von TEUR 17. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten in der Entwicklungsphase, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es werden neben Fremdleistungen seit 2022 auch interne Personalkosten aktiviert, da aufgrund der strategischen (Neu-)Ausrichtung die Bedeutung der Eigenentwicklungen erheblich zugenommen hat und durch die Aktivierungen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verbessert dargestellt wird. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten, insbesondere Materialeinzelkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag, die erhaltenen Anzahlungen wurden auf der Passivseite mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die erst zu Aufwand im Folgejahr oder späteren Wirtschaftsjahren führen, gebildet. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte zu Grunde gelegt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Erfüllungsbetrag wurde unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen ermittelt. Erhaltene Anzahlungen werden auf der Passivseite der Bilanz in den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 274) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Tochtergesellschaft in USA. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr EUR 44) enthalten. Im Übrigen haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Gesellschaft hat am 06.04.2016 mit der Ella Beteiligungs GmbH mit dem Sitz in München (Amtsgericht München HRB 218792) als herrschender Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 06.04.2016 zugestimmt. Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:
Der Gesamtbetrag der Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB ("Ausschüttungssperre") beträgt EUR 4.904.147,71 (im Vorjahr EUR 2.126.647,78) Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen, Gewährleistungsrückstellungen sowie Restrukturierungsrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 18.705 (im Vorjahr: TEUR 19.159) und wurden unter den Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene finanziellen Verpflichtungen:
Im Vorjahr:
Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen in Höhe von 49 Mio. EUR (Vorjahr 45 Mio EUR):
Im Geschäftsjahr 2023 konnten von dem verbundenen Unternehmen die mit den Kreditgebern vereinbarten Covenants im 4. Quartal nicht eingehalten werden (Financial Covenant Event of Default). In Abstimmung mit den Kreditgebern wurde der Financial Covenant Event of Default und/oder Versäumnisse, die als direkte oder technische Folge des Financial Covenant Default entstanden sind, aufgehoben. Die Covenants wurden mit Wirkung ab dem 1. Quartal 2024 angepasst und eingehalten. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da eine Verletzung der neu vereinbarten relevanten Covenants nicht erkennbar ist. Die Gesellschaft hat am 03.12.2020 mit der ELATEC Systems GmbH mit dem Sitz in Ludwigsburg (Amtsgericht Stuttgart HRB 772537) als beherrschter Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 03.12.2020 zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 11.12.2020. Im Geschäftsjahr hatte die ELATEC GmbH einen Verlust der ELATEC Systems GmbH in Höhe von TEUR 321 (VJ TEUR 443) zu übernehmen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 301) enthalten. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet. V. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr waren durchschnittlich Arbeitnehmer 98 (im Vorjahr 88) beschäftigt:
Im Berichtsjahr waren zur Geschäftsführung beauftragt: Herr Robert Helgerth, CEO, kollektiv vertretungsberechtigt, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit Herr Gerhard Burits, CFO, kollektiv vertretungsberechtigt, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft am Bilanzstichtag Anteile von mehr als 20 % hält:
Die ursprünglich 100 %ige Tochtergesellschaft YPTOKEY GmbH, Berlin ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 01.08.2023 mit der ELATEC GmbH verschmolzen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 11.08.2023. Dem Beteiligungsansatz bei der ELATEC GmbH von TEUR 1.075 stand insbesondere die Übernahme von Software in Höhe von TEUR 1.194 gegenüber; es ergab sich ein Verschmelzungsgewinn von TEUR 17. Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der ELT AcquiCo GmbH, Puchheim (Amtsgericht München, HRB 237104) einbezogen.
Puchheim, den 18.05.2024 ELATEC GmbH Robert Helgerth, Geschäftsführer Gerhard Burits, Geschäftsführer I. Grundlagen des Unternehmens a. Geschäftsmodell Die ELATEC GmbH (kurz: "ELATEC") ist ein internationales Technologieunternehmen, mit Kernkompetenz in der RFID Technologie. Gegründet 1988 in München, ist ELATEC heute durch eigene Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit vertreten. Die Gesellschaft entwickelt und produziert RFID-Lesesysteme (Niederfrequenz-, Hochfrequenz-, NFC) auch in Verbindung mit Bluetooth und vertreibt diese weltweit. b. Ziele und Strategien Die ELATEC setzt auf Wachstum mit bestehenden Anwendungen und erweiterten Applikationen in Europa und verstärkt ihr Engagement speziell mit ihrer Tochter in USA. Durch gezielte M&A Aktivitäten wurde das Produkt Know How erweitert und somit der Zugang zu neuen Geschäftsfeldern eröffnet. Vor allem die Erweiterung der bestehenden Reader mit SW Features und die Anbindung von mobilen credentials eröffnet neue Möglichkeiten. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut der jüngsten Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird erwartet, dass das globale Wachstum von 3,2% im Jahr 2023 sich im Jahr 2024 nicht verändert und ebenfalls 3,2% betragen wird. Gemäß IWF wuchs die weltweite Wirtschaftstätigkeit mit Rückgang der Inflation stetig und trotzte den Warnungen vor Stagflation und globaler Rezession. Generell bieten die fortschreitende Digitalisierung sowie das steigende Bewusstsein für Sicherheitslösungen weiterhin günstige Rahmenbedingungen für die Geschäftsbereiche der ELATEC GmbH. Die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Einschränkungen vor allem im asiatischen Raum und der Ukraine Konflikt haben die Geschäfte der ELATEC in erster Linie beschaffungsseitig beeinträchtigt. Durch rasches Reagieren am Beschaffungsmarkt konnte für alle wesentlichen Komponenten eine zweite Beschaffungsquelle gefunden werden. Auch die Ausweitung der bestehenden OEMs in China und Thailand nach Europa war ein wichtiger Schritt im Zusammenhang mit dieser neuen Beschaffungsstrategie. b. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war schwierig und durch einige externe Umstände beeinflusst. Der Umsatz ist unter Budget und ist gegenüber dem Vorjahr um 11,3% gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr hat vor allem der EV Charger Markt in Europa gelitten und befindet sich aufgrund politischer Einflüsse zur Zeit in einer Warteposition. Dadurch wurden auch einige Investitionen in diesem Bereich verzögert und noch nicht umgesetzt. Dies hatte auch Auswirkungen auf das Geschäft der Elatec GmbH. Elatec ist zur Zeit mit der Erweiterung von Geschäftsfeldern, teilweise auch durch neue Produkte, beschäftigt. Diese Erweiterung hat sich durch weiterhin bestehende Probleme bei der Komponentenbelieferung neuer Teile von Seiten der Lieferanten verzögert. Durch diesen teilweisen Einbruch aus Wachstumsmärkten wie EV Charging und durch die verzögerten Produktentwicklungen kam es zu Abweichungen im Budget. Wir erwarten eine Erholung der Märkte und den Abschluss relevanter Produktentwicklungen im Laufe des Jahres 2024. Damit soll ein weiteres Wachstum der Elatec für 2024 und folgende Jahre gesichert sein. c. Ertragslage Der Umsatz der ELATEC GmbH ist von 47,9 auf 42,5 Mio. EUR gesunken. Die Marge (bereinigt um Sondereffekte) ist um 5,5% zurückgegangen. Das Rohergebnis ist in Summe um 28,7% auf 19,1 Mio. EUR (Vorjahr 26,7 Mio. EUR) gesunken. Durch die Anpassung der strategischen Ausrichtung der Elatec hat sich auch die Entwicklungsstruktur verändert, teilweise durch Aufbau von internem Knowhow, aber vor allem durch die zuletzt getätigten Zukäufe (SesamSec GmbH und YPTOKEY GmbH). Der Personalaufwand ist um 16,8% gestiegen. Da das Unternehmen noch große Potentiale für seine Produkte auf dem internationalen Markt sieht, wurde und wird in den Aufbau und Ausbau von Personal investiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 5,6% gestiegen. Durch den tieferen Umsatz bei tieferer Marge sowie den höheren Personalaufwendungen ist das EBIT um 9,3 Mio. EUR gesunken und lag bei 3,7 Mio. EUR (Vorjahr 13,0 Mio. EUR). Mit der ELATEC Systems GmbH wurde in 2020 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, aufgrund dessen ein Verlust von TEUR 321 (Vorjahr TEUR 443) zu übernehmen war. In Summe wurde ein Jahresergebnis von 3,3 Mio. EUR (Vorjahr 12,4 Mio. EUR) erzielt, welches aufgrund eines im Jahr 2016 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Ella Beteiligungs GmbH abgeführt wurde. d. Finanzlage Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 12,9% und liegt damit unter der Eigenkapitalquote des Vorjahres (Vorjahr 13,4%). Die Abnahme resultiert insbesondere aus der um 1,2 Mio. EUR gestiegenen Bilanzsumme. Vor Gewinnabführung 2023 an die Ella Beteiligungs GmbH lag die Eigenkapitalquote bei 22,5% (Vorjahr 51,3%). Die gesamten Investitionen ins Anlagevermögen belaufen sich auf 3,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR) und betreffen insbesondere immaterielle Vermögenswerte in Entwicklung. Die YPTOKEY GmbH wurde im Juni 2022 im Zuge eines share deals erworben. Der Kaufpreis beträgt TEUR 1.075. Per 01.01.2023 wurde die YPTOKEY GmbH mit der ELATEC GmbH verschmolzen. Mit TEUR 2.798 (Vorjahr TEUR 5.732) ist der Finanzmittelbestand insbesondere aufgrund einer Erhöhung der Vorräte gesunken. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie im Vorjahr nicht. e. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Mio. EUR auf 34,0 Mio. EUR erhöht. Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Mio. EUR gestiegen. Damit wurde auf die besondere Lage auf der Beschaffungsseite reagiert,insbesondere wurden zur Umsatzabsicherung genügend kritische Komponenten auf Lager gelegt. Damit wurde die Lieferfähigkeit für 2023 abgesichert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 6.806 (Vorjahr TEUR 7.878) gesunken. Ursache hierfür ist insbesondere ein tieferer Umsatz gegenüber dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1.276 TEUR auf TEUR 5.081 gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich auf TEUR 2.040 (Vorjahr TEUR 1.642) erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen TEUR 22.694 (Vorjahr TEUR 19.608). f. Finanzielle Leistungsindikatoren Die ELATEC GmbH verwendet zur internen Steuerung insbesondere die Kennzahlen Umsatzerlöse und Marge (bereinigt um Sondereffekte). Die Kennzahlen haben sich in den Jahren 2021 bis 2023 wie folgt entwickelt:
III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Die RFID-Branche bietet weiterhin ein sehr großes Wachstumspotential. Mit unserem Produktportfolio und unseren Investitionen vor allem auch im R&D-Bereich sind wir bestens für eine positive Weiterentwicklung in den nächsten Jahren aufgestellt. Nach einem schwierigeren 2023 werden wir 2024 unseren Wachstumskurs fortsetzen. Durch kluge Investitionen in neue Unternehmen und Ausbau unseres R&D Bereiches sind wir gut für zukünftige Herausforderungen vorbereitet. Dies kann man auch bereits in den Zahlen des 1. Quartals sehen, das auf Budget liegt. Für das zweite Quartal 2024 und für den Rest des Jahres wird ebenfalls mit einer deutlichen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Chancen und Risiken Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die ELATEC GmbH einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die sich aus dem normalen Geschäftsverlauf ergeben. Um das Ausmaß der Risiken zu messen, zu überwachen und zu handhaben, werden verschiedene Maßnahmen eingesetzt. Neben den laufenden Managementmeetings sind das Planungs-, Informations- und Kontrollsysteme und das damit in Verbindung stehende interne Berichtswesen. Wesentlichen Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf Finanzinstrumente ist die Gesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass RFID durch andere Technologien ersetzt werden könnte. Wir schätzen das Risiko kurz- bis mittelfristig bzgl. unserer Produkte/Anwendungen als gering ein. Es ist nicht auszuschließen, dass neue Wettbewerber den Markteintritt in unsere Produkte bzw. Anwendungen versuchen. Dem Risiko von steigenden Einkaufspreisen begegnen wir durch Weitergabe der Preiserhöhungen an unsere Kunden. Das Risiko von Lieferengpässen für wesentliche Einkaufsartikel versuchen wir durch Aufbau von zusätzlichen Lieferantenbeziehungen (Second Source) einzugrenzen. Dem Risiko von sinkenden Verkaufspreisen begegnen wir durch regelmäßige Produktinnovationen. Es ist nicht auszuschließen, dass Schlüsselpersonen das Unternehmen verlassen und dadurch zumindest kurzfristig die weitere Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigt wird. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Chancen für unsere Produkte und Anwendungen sehen wir insbesondere vor dem Hintergrund steigender Sicherheitsanforderungen, eines Ausbaus unserer Vertriebsaktivitäten sowie neuen Anwendungen im Industriebereich. IV. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten In 2023 wurde - insbesondere auch vor dem Hintergrund des geplanten Wachstums und der teilweisen Neuausrichtung des Produktportfolios- der Entwicklungsbereich hinsichtlich Mitarbeiter und Testequipment weiter ausgebaut.
Puchheim, den 23.05.2024 ELATEC GmbH Robert Helgerth, Geschäftsführer Gerhard Burits, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELATEC GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELATEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELATEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 30.05.2024 Schlecht
und Collegen audit GmbH
Werner Schulze, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. |
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