HB-Maschinenbau GmbH
Finsinger Straße 1, 94526 Metten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Popelyszyn seit 5.7.2023 | Prokura |
Felix Sommersperger seit 5.7.2023 | Prokura |
Rainer Weber seit 29.8.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Michail Troiber | 29.87% |
| 29.87% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
HB-Group GmbHEigenbeteiligung | 10.40% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HB-Maschinenbau GmbHMettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die HB-Maschinenbau GmbH tritt als Auftragsfertiger / Outsourcing Partner der Ausrüstungsindustrie mit Spezialisierung auf die Prozesse Beschaffung, Fertigung, Qualitätssicherung, Montage, Programmierung und Inbetriebnahme auf und bietet in den vorgenannten Bereichen, branchenunabhängig, einen signifikanten Wertschöpfungsvorteil bei der Herstellung von komplexen Anlagen im Umfeld des Präzisionsmaschinenbaus an. Wir eröffnen durch Optimierung des Herstellungsprozesses unseren Kunden als Wertschöpfungspartner die Möglichkeit, ihre eigenen Ressourcen auf die Bereiche Produktentwicklung, Innovation und Vertrieb zu fokussieren, um sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Mit HB-Maschinenbau als Build-to-Print-Spezialist, bzw. Contract Manufacturer, können unsere Kunden Wachstum generieren, ohne hierfür eigene Ressourcen einzusetzen oder diese überhaupt erst schaffen zu müssen. Die im Geschäftsjahr 2022 vollzogene Unternehmensumstrukturierung durch die Ausgliederung der Geschäftsbereiche Maschinenbau und Feinmechanik aus der vormaligen HB-Feinmechanik GmbH & Co KG zeigte im Geschäftsjahr 2023 seine positive Wirkung. Dies u.a. in der Außendarstellung, da Neukunden und auch Suchmaschinen nun klar erkennen können, wofür die HB-Maschinenbau GmbH steht. Auch im internen Reporting ermöglicht dies nun eine erhöhte Transparenz und Reaktionsfähigkeit in den einzelnen Unternehmen der HB-Group GmbH. Durch die Einführung eines ERP-Upgrades im Oktober 2021 gab es in den Geschäftsjahren 2022 ff noch größere Anpassungsschwierigkeiten, zum Teil hervorgerufen durch die Holdingbildung, vor allem im Bereich der Materiallogistik und der Buchungssteuerung, welche sich noch negativ auf die Produktivität auswirkten. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produktionsprozesse sowie zur Optimierung aller Prozesse im direkten und indirekten Bereich. Dabei liegt der Fokus im Auftragszentrum auf einer schnellen und mit möglichst vielen Lieferantenangeboten unterlegten Angebotserstellung, die dann auch eine effiziente Auftragsbearbeitung durch eine einfache Übernahme von Angebotsdaten ermöglicht. In allen Produktionsbereichen wurde die Steigerung der Produktivität durch ein erstmalig aufgesetztes Shopfloor-Management des zum 01.01.2023 neu installierten Produktionsleiters als vorrangige Aufgabe angegangen. Somit sind seit 2023 für die Bereiche Auftragszentrum und Produktion zwei Bereichsleiter als Prokuristen tätig, die dem Geschäftsführer direkt berichten. Durch eine Struktur aus Teamleitern und Leitmonteuren werden diese bei der Umsetzung der in der Geschäftsleitung erarbeiteten Ziele und Vorgaben unterstützt. Von allen Kunden wird diese Neustrukturierung des Organigramms äußerst positiv angenommen, da nun eindeutige und kompetente Ansprechpartner vorhanden sind, welche die Anregungen der Kunden für Prozessverbesserungen aufgreifen und umsetzen. Gerade durch den engen und intensiven Austausch mit den Hauptkunden, welche selber weltweit erfolgreich agierende Maschinenbauunternehmen sind, findet ein permanenter Aufbau des Prozess-Know-hows bei HB-Maschinenbau statt. Wie bereits seit Mitte der 90er Jahre praktiziert, werden weiterhin in einem kleinen Teilbereich, in Zusammenarbeit mit unseren Build-to-Print-Kunden oder regionalen Produktionsbetrieben, Automatisierungs- oder Montagekonzepte, u.a. im Bereich RobotVision (Eingetragene Marke von HB-Maschinenbau) bzw. der Mobilrobotik, entwickelt und entsprechende Anlagen hergestellt. Der 2003 von der Firma Lihotzky übernommene Extrusionsbereich wird in ausgewählten Bereichen (z.B. Katalysatoren, Teigwaren, Aromastoffe) weiter betrieben, da man hier auf ganz spezielles und langjähriges Know-how bei gegenläufigen Doppelschnecken-Extrudern verfügt, welches bei bestimmten Produkten im Herstellungsprozess von sehr großem Vorteil ist. Es zeichnet sich ab, dass gerade in diesen Nischenmärkten noch deutlich bessere Margen zu erzielen sind als im Standardgeschäft des Maschinenbaus. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Mit insgesamt rund 3 Millionen Beschäftigten in der EU, davon 1,3 Millionen allein in Deutschland, ist der Maschinen- und Anlagenbau unter den Investitionsgüterindustrien einer der größten Arbeitgeber, und zwar sowohl in der EU als auch in Deutschland. Mit rund 42 % der im Maschinen- und Anlagenbau Beschäftigten in der EU arbeiten die absolut meisten in Deutschland. Italien stellt mit knapp 16 %, also etwas über einer halben Million Beschäftigten in der Branche, die absolut zweithöchste Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gefolgt von Frankreich mit rund 189.000. Die wichtigsten Absatzmärkte für Maschinenlieferungen aus den Ländern der EU-27, sowohl innerhalb der EU als auch in Nicht-EU-Länder, sind der Reihe nach USA, Deutschland, Frankreich und China. * * VDMA Maschinenbau in Zahl und Bild 2023 Die VDMA-Zahlen belegen die enorme volkswirtschaftliche Bedeutung des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland und der EU. Gerade Deutschland nimmt weiterhin die führende Rolle in Europa ein, ist aber auch stark abhängig vom Export nach USA und China, zwei Staaten, die sich zunehmend kritischer gegenüberstehen, was auch großen Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nimmt. Nach dem extremen Nachfrageanstieg nach der Corona-Pandemie prägt seit Mitte 2023 eine anhaltende Nachfrageschwäche den EU-Maschinenbau. Hinzu kommt der zunehmende Markteintritt chinesischer Fertiger und Maschinenbauer mit oftmals fragwürdig niedrigen Preisen, welche besonders die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Maschinenbaus in vielen Bereichen signifikant verschlechtert haben. Ausgenommen sind bisher noch Technologiebereiche, wie z.B. bei Halbleiter- und Verpackungsmaschinen, in denen der deutsche oder europäische Maschinenbau mitunter bestimmte Alleinstellungsmerkmale aufweist. Im Bereich E-Mobility gab es eher zunehmende Verunsicherung als einen Ausbau der Marktanteile, weshalb die Investitionen in dem Bereich zwar bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, auf Dauer jedoch nicht ausbleiben werden. Vergleichbare Marktbegleiter von HB-Maschinenbau mit einem Build-to-Print-Geschäftsmodell waren im deutschen Maschinenbau bisher unterrepräsentiert, da sich viele Unternehmen auf andere Geschäftsmodelle, z.B. Lohnfertigung oder Sondermaschinen oder bestimmte Branchen, z.B. Automotive, spezialisiert hatten, während HB-Maschinenbau eine breite Palette an Dienstleistungen für nahezu alle Maschinenbaubranchen anbietet. Aufgrund des reduzierten Marktvolumens im Bereich Automotive ist damit zu rechnen, dass zukünftig mehr Firmen auch im Bereich der Auftragsfertigung versuchen werden, Fuß zu fassen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Auch der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war, ähnlich wie im Jahr 2022, geprägt von den äußeren negativen Rahmenbedingungen wie Lieferkettenprobleme, Inflation, Fachkräftemangel, hohen Energiepreisen und dem ERP-Upgrade der HB-Group vom Oktober 2021, welches weiterhin zu massiven Problemen in der Materiallogistik bei HB-Maschinenbau führte. Aufgrund eines sehr hohen Auftragseingangs im Jahr 2022 konnte HB-Maschinenbau auch im Jahr 2023 mit einem großen Auftragspolster starten, wodurch die Auslastung ganzjährig gesichert war und der Bestand an unfertigen Erzeugnissen im Jahresverlauf sogar noch aufgebaut werden konnte. Der vor allem im 2. Halbjahr 2023 dann aber stark nachlassende Auftragseingang war Auswirkung der zunehmenden Verunsicherung und Rezessionsängste der Ausrüstungsindustrie und ein Indikator für die zu erwartende Verschlechterung der Rahmenbedingungen und somit auch des Geschäftsverlaufs bei HB-Maschinenbau im Jahr 2024. Die zunehmend schwieriger werdende Lage im deutschen Maschinenbau schürte Zukunftsängste bei Personal und führte zu zahlreichen Abgängen langjähriger und qualifizierter Mitarbeiter in vermeintlich sicherere Unternehmen oder Branchen, zum Teil auch in den öffentlichen Dienst. Eine bei HB-Maschinenbau in der Form bisher nicht bekannte Fluktuation verschärfte somit, trotz vieler Neueinstellungen, bei der gleichzeitig hohen Auslastung manche Engpässe und führte teilweise zu erheblichen Produktivitätsverminderungen. 2.1 Ertragslage Der vorliegende Bericht zur Ertragslage basiert auf den Zahlen des Zeitraums vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023. Der Rohertrag belief sich auf TEuro 9.300, also ca. 9 % weniger als im Vorjahr (10.254 TEuro). Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte hingegen auf ca. 73 TEuro verbessert werden. Insgesamt zeigt sich somit eine zwar leicht positive, aber insgesamt angesichts der hohen Gesamtleistung unbefriedigende Ertragslage für den betrachteten Zeitraum, wobei erneut insbesondere die hohen Materialaufwendungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor allem in Zusammenhang mit dem ERP-Upgrade, das Betriebsergebnis beeinflusst haben. Der aufgrund des Fachkräftemangels unumgängliche hohe Einsatz von externen Dienstleistern, gebucht als Materialaufwand, hat wegen geringerer Produktivität und höheren Stundensätzen zudem zu einer deutlichen Ergebnisverschlechterung geführt. Der Personalaufwand reduzierte sich vor allem aufgrund der geänderten Zuordnung der Personalkosten aus dem Bereich Betriebswirtschaft und IT, die wegen der Holdingbildung der HB-Dienstleistungs GmbH zugeordnet wurden. Die Abschreibungen liegen nur leicht unter dem Niveau von 2022, werden sich aber in den Folgejahren stärker reduzieren, da aufgrund der bis zum Jahr 2022 getätigten umfangreichen Investitionen bis voraussichtlich 2026 kein größerer Investitionsbedarf im Produktionsbereich zu erkennen ist. Abschreibungsumlagen aus den weiterhin in größerem Umfang erforderlichen IT-Investitionen der HB-Dienstleistungs GmbH sind allerdings auch zukünftig zu erwarten. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Intercompany-Verrechnungen an die HB-Dienstleistungs GmbH der größte Posten. Auch hier wirken sich die erheblich gestiegenen Kosten für IT-Hard- und Software, unter anderem wegen des existentiell wichtigen Themas Cyber Security, sowie deren Betreuung, massiv aus. In diesem Bereich investiert die HB-Group alles Notwendige, um die Risiken zu minimieren. Nach Abzug der gleich gebliebenen Zinsaufwendungen in Höhe von 33 TEuro ergab sich ein Ergebnis vor Steuern von TEuro 40. Nach Berücksichtigung der Ertragssteuern und sonstiger Steuern ergab sich ein Gesamtergebnis von 38 TEuro. 2.2 Finanzlage Es besteht eine Cash-Pooling-Vereinbarung zwischen der HB-Maschinenbau GmbH und der Muttergesellschaft HB-Group GmbH, über welche die Finanztransaktionen abgewickelt werden. Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2023 auf diesem Weg jederzeit über ausreichend flüssige Mittel, welche durch den positiven Cash-Flow in Höhe von 445 TEuro sogar erhöht werden konnten. 2.3 Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens zum 31.12.2023 zeigt weiterhin eine solide Struktur mit einer Gesamtsumme von 10.403 TEuro. Die Aktiva setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen, wobei sich die Vorräte mit 5.020 TEuro erhöhten und mit 48,3 % den größten Anteil ausmachen. Hierzu ist zu erwähnen, dass die erhaltenen Projektanzahlungen unserer Kunden aufgrund des Bilanzierungswahlrechts vom Vorratsbestand abgezogen werden, wodurch die tatsächliche Vermögenslage des Unternehmens in der Bilanz abgebildet wird. Es folgen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deutlich reduziert auf 2.828 TEuro (27,2 %), sowie die Sachanlagen mit 1.647 TEuro (15,8 %). Die immateriellen Vermögensgegenstände stellen mit 38 TEuro einen geringen Anteil von 0,4 % dar. Das langfristig gebundene Vermögen beläuft sich somit auf insgesamt 1.685 TEuro, während das kurzfristig gebundene Vermögen bei 8.718 TEuro liegt. Flüssige Mittel werden aufgrund des Cash-Poolings in der HB-Maschinenbau GmbH auf niedrigem Niveau gehalten. Auf der Passivseite zeigt sich eine ähnlich ausgewogene Struktur. Das Eigenkapital beträgt insgesamt 6.240 TEuro und macht somit einen Anteil von 60,0 % aus. Die darin enthaltenen Kapitalrücklagen belaufen sich wie im Vorjahr auf 6.107 TEuro (58,7 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden reduziert auf 416 TEuro (4,0 %; Finanzierung zweier Fräsmaschinen), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen bei 909 TEuro (8,7 %) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen innerhalb der HB-Group GmbH, vor allem wegen der Intercompany-Verrechnungen, bei 887 TEuro (8,5 %). Sonstige Rückstellungen machen einen Anteil von 15,4 % aus und belaufen sich auf 1.600 TEuro. Insgesamt ergibt sich eine solide Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zum Ende des Geschäftsjahres 2023. Der hohe Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens sowie das angemessene Eigenkapital zeigen eine gute finanzielle Stabilität des Unternehmens. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Da es sich nunmehr um den zweiten Jahresabschluss des abgespaltenen Unternehmens handelt, kann auch ein Vorjahresvergleich durchgeführt werden, wobei sich die beiden Geschäftsjahre bzgl. Verlauf und Ergebnis sehr ähnlich sind. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und unternehmensspezifische Probleme (ERP-Upgrade, hoher Anteil externer Dienstleister, zunehmende Margenreduzierung wegen des verschärften Wettbewerbs) verhinderten ein höheres positives Ergebnis im Jahr 2023 trotz der sehr hohen Betriebsleistung. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als stabil ein. Die hohe Betriebsleistung im Jahr 2023 konnte erneut nicht in eine entsprechende Rendite umgewandelt werden, was vor allem interne Gründe hatte. Verluste konnten in den Jahren 2022 und 2023 zumindest noch vermieden werden, was vielen Marktbegleitern nicht mehr gelang. Basis hierfür sind das hohe Know-how und die langjährige Erfahrung der Belegschaft in vielen Branchen und Projekten des Maschinenbaus. Selbstverständlich bleibt eine Erhöhung der Rendite auf Werte von mind. 3 % das Ziel. Aufgrund der sich permanent verschlechternden Rahmenbedingungen zeichnet sich jedoch ab, dass ein positives Ergebnis wohl erst 2026 wieder gelingen kann. Der Kampf um die schwindenden Marktanteile wird sich in 2024 ff verstärken, eine Marktbereinigung erscheint unausweichlich. HB-Maschinenbau sieht sich, auch aufgrund der sehr guten Eigenkapitalstruktur, gut gerüstet um in diesen herausfordernden Zeiten besser als der Wettbewerb zu bestehen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Soweit vereinbart, realisieren wir Lieferantenskonti. In vielen Fällen können Anzahlungen in erheblichem Umfang vereinbart werden, was zum Teil jedoch mit Zugeständnissen bei den Zahlungsbedingungen einher geht. III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Die deutschen Maschinenbauunternehmen, darunter auch HB-Maschinenbau, gingen nach dem Mitte 2021 einsetzendem und 2022 anhaltenden Nachfrageschub mit positiven Prognosen in das Geschäftsjahr 2023. Die nicht endend wollende Ukraine-Krise, unklare politische Entwicklungen in vielen Ländern, auch Deutschland, E-Mobility-Diskussionen und vieles andere mehr haben zu einer anhaltenden Investitionszurückhaltung zugeführt. Speziell die zunehmende Schwäche und abnehmende globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie strahlen auf den gesamten Maschinenbau aus. Immer bedenklicher entwickelt sich China als Wettbewerber, zum einen wegen des rapiden steigenden Know-hows und zum anderen wegen der aggressiven Preispolitik. HB-Maschinenbau stellte sich bereits im Jahr 2022 durch den Ausbau der Zusammenarbeit mit Schwesterunternehmen innerhalb der HB-Group auf ein mögliches De-Coupling mit China ein und erhöht präventiv den Anteil der Fertigung bei HB-Manufacturing s.r.o. (Slowakei) und der Montage bei Jemna Mechanika HB spol. s.r.o.(Tschechien), sowie bei Zulieferern außerhalb Chinas. Speziell die Montageaktivitäten in CZ wurden im Jahr 2023 durch die Anmietung separater Räumlichkeiten ausgebaut. Trotz der aus unserer Sicht richtigen Ausrichtung und getroffenen Maßnahmen zeichnet sich auf Basis der vorläufigen Zahlen für das Jahr 2024 ein sehr deutlicher Verlust ab. Die Einbrüche im Auftragseingang ab Mitte 2023 führten zu einer stark reduzierten Gesamtleistung im Jahr 2024 bei gleichzeitig kurzfristig nicht reduzierbaren Fixkosten. Ein Anfang 2023 mit der IG Metall abgeschlossener Haustarifvertrag mit dem Ziel einer Personalkostenreduzierung zeigte im Jahr 2023 und auch 2024 noch nicht den gewünschten vollen Effekt. Hinzu kamen Kosten aufgrund der erhöhten Fluktuation. Es wurden bereits im Jahr 2022 und weiterhin in den Jahren 2023 und 2024 bewusst "Türöffner Aufträge" angenommen um den Einstieg in zukünftige Projekte mit Wiederholcharakter im Bereich Halbleiter, Verpackungstechnik und erneut auch Extrusion zu schaffen und damit den Grundstein für wieder erfolgreichere Zeiten zu legen. Diese zum Teil sehr knapp kalkulierten Projekte wirken sich vor allem im Jahr 2024 deutlich negativ auf das Betriebsergebnis aus. Für das Jahr 2025 erwarten wir eine verbesserte Ertragslage, können aber einen erneuten Verlust derzeit nicht ausschließen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Das Hauptrisiko für die Geschäftsentwicklung und Ertragssituation sehen wir neuerdings vor allem in den erheblichen gesamtwirtschaftlichen Konsequenzen der von der seit Januar 2025 verantwortlichen USA-Regierung ausgelösten Maßnahmen, z.B. Zöllen, und deren insgesamt unberechenbaren wirtschaftlichen und politischen Kurs. Dies nimmt den global agierenden Unternehmen jegliche Planungsunsicherheit, speziell bei langfristig angelegten Investitionen, wie dies bei komplexen und speziell auf ein bestimmtes Produkt ausgelegten Maschinen der Fall ist. Die für Jahre 2025 ff erhoffte wirtschaftliche Erholung ist damit erneut nicht zu erwarten und stellt sich frühestens im Jahr 2026 ein. Der Mitte 2019 einsetzende Strukturwandel in der Automobilindustrie und die immer noch nicht eindeutig entschiedene Ausführung des Antriebsstranges hemmen weiterhin die Investitionen in einer für den Maschinenbau in Deutschland sehr wesentliche Branche. Erst wenn sich die Branche und auch der Markt eindeutig festgelegt hat, werden hier große Investitionen freigesetzt. Der Zeitpunkt hierfür ist derzeit schwer abzuschätzen, dürfte jedoch nicht mehr in ferner Zukunft liegen, da die Branche Wachstumsimpulse dringend benötigt. Ertragsorientierte Risiken Im Maschinen- und Anlagenbau wirken sich verstärkt Preiserhöhungen, ggf. durch Zölle, im Material-, Transport- und Energiesektor negativ auf die Margen aus. Inflation, Fachkräftemangel und der einhergehende Arbeitnehmermarkt führen zu steigenden Personalkosten bzw. zu einer erhöhten Fluktuation und den damit verbundenen gestiegenen Einarbeitungskosten. Immer mehr direkte Wettbewerber aus dem osteuropäischen und asiatischen Raum, sowie die zunehmenden Verlagerungen der Produktion und damit auch der angebundenen Maschinenzulieferindustrie in diese Regionen, verschärfen den Preiskampf. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und der Einbindung in das Cash-Pooling der HB-Group GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die sowohl die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir, falls notwendig, durch Sicherungsgeschäfte. Derartige Währungsrisiken kommen jedoch bei HB-Maschinenbau in der Regel nicht vor, da nahezu in allen Fällen in Euro abgerechnet wird. Falls zusätzliche Finanzmittel benötigt würden, bestehen langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zu mehreren Bankinstituten, welche von der Muttergesellschaft HB-Group GmbH zur Finanzierung genutzt werden. Die Bonitätseinschätzung durch die Banken ist positiv, dies gewährleistet vielfältige und günstige Möglichkeiten der Finanzierung. Soweit bei Forderungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen sowie über eine langjährige Geschäftsbeziehung zu einem namhaften Warenkreditversicherer; Forderungsausfälle sind erfreulicherweise bisher eine absolute Ausnahme. Die Liquiditätssituation ist zufriedenstellend. 2. Chancenbericht Die Grundstruktur des Unternehmens und dessen Geschäftsmodell war und ist erfolgversprechend. Die Vielzahl von Kunden aus unterschiedlichen Branchen und Regionen, sowie das über viele Jahre aufgebaute Know-how bei vielerlei Maschinentypen und über mehrere Branchen hinweg bildet eine gute Basis für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Wir gehen davon aus, dass unsere Zielkunden zukünftig verstärkt kompetente Outsourcing-Partner einsetzen werden, um damit den oftmals schwer möglichen oder kostenintensiven Aufbau eigener Ressourcen zu vermeiden. Tatsächlich kann dies bei HB-Maschinenbau erst dann Wirkung zeigen, wenn sich auch bei diesen Zielkunden die Lage wieder bessert, was derzeit bei vielen Unternehmen noch nicht der Fall ist. Der Großteil der potenziellen Kunden erwartet eine Besserung im Jahr 2026. Zunehmende Verlagerungen von Produktionsstandorten der deutschen Industrie in die relevanten Märkte (Local for local) oder an Niedrigkostenstandorte außerhalb Deutschlands werden zu einem Verdrängungswettbewerb unter den Maschinenbauunternehmen führen, wodurch sich der Markt in den Jahren 2025 und 2026 stark bereinigen wird, was dann aber für die verbleibenden Unternehmen, zu denen sich HB-Maschinenbau zählt, neue Chancen bietet. Die Kunden werden sich aufgrund der zunehmenden Ausfallrisiken verstärkt zukunftsfähige Lieferanten suchen. Da sich seit Q4/2023 eine starke Investitionszurückhaltung bei einer größeren Anzahl unserer Hauptkunden ausprägt, sind im Jahr 2024 und nun, was Anfang 2024 noch nicht absehbar war, auch im Jahr 2025 als Überbrückungsphase anzusehen, in der sich HB-Maschinenbau auf profitable Märkte und Kunden ausrichtet, sowie Organisation und Produktivität weiter optimiert. Der zu erwartende hohe Verlust im Jahr 2024 wird im Jahr 2025 bereits deutlich reduziert werden, unter anderem durch eine bereits erfolgte Anpassung des Personal, z.B. durch Verzicht auf Nachbesetzungen bei ausgeschiedenen Mitarbeitern. Für 2026 erwarten wir aufgrund der dann abgeschlossenen Vorleistungen durch dann beherrschte Projekte, eingearbeitetes Personal und verbesserte betriebliche Abläufe eine wesentliche Ergebnisverbesserung und durch die gesteigerte Marktbearbeitung insgesamt einen breiteren Kundenstamm mit einer verbesserten Margenqualität. Somit wird für das Jahr 2026 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Die gute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens ist eine gute Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 3. Gesamtaussage Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft grundsätzlich gefährden könnten. Das Unternehmen muss allerdings ständig an seiner Weiterentwicklung arbeiten, um am immer härter werdenden Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Speziell eine noch breitere Diversifikation und der Aufbau von weiteren Großkunden in den Zukunftsbranchen (Photonik, Halbleiter, Verpackung, Wehrtechnik, Medizin) sowie die Entwicklung und verstärkte Einbindung der osteuropäischen Schwestergesellschaften zur Kostenoptimierung und zur Umsetzung des geplanten Wachstums stehen im Vordergrund der Aktivitäten. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Metten, 12. Februar 2025 HB-Maschinenbau GmbH Rainer Weber, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die HB-Maschinenbau GmbH hat ihren Sitz in Metten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Deggendorf unter HRB 5680 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Anwendung der Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schulden ist nach den handelsrechtlichen Maßgaben vorgenommen worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) waren nicht erforderlich. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen (§§ 253 Abs. 1, 255 Abs. 1 HGB) oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag (§ 253 Abs. 4 HGB). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelskurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Rückabzinsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen sind in einer gesonderten Übersicht (Anlagegitter) dargestellt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 542 (Vorjahr: TEuro 0), die in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, Berufsgenossenschaft, Abschlusskosten, Risiken aus Sachmängelhaftungen und ausstehende Rechnungen bzw. Verpflichtungen. Von den Verbindlichkeiten haben TEuro 2.289 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEuro 274 eine Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: gesamt TEuro 416, davon sind TEuro 142 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEuro 274 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEuro 416 durch Sicherungsübereignungen von Maschinen gesichert. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 354), die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von TEuro 260 sowie aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von TEuro 88. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und Abzinsung von Rückstellungen sind unwesentlich. E. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft 28 Arbeitnehmer im kaufmännischen Bereich und 73 Arbeitnehmer im gewerblichen Bereich beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Rainer Weber, Deggendorf. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 ergaben sich keine besonderen Vorgänge, über die zu berichten wäre. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Metten, 12. Februar 2025 HB-Maschinenbau GmbH Rainer Weber, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die HB-Maschinenbau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HB-Maschinenbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HB-Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Straubing, 06. Juni 2025 KPWT
Straubing GmbH
Norbert Ecker, Wirtschaftsprüfer |
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