Hille & Müller GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Kaltband mit einer Breite von weniger als 600 mm
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Rost seit 11.9.2020 | Geschäftsführer |
Rüdiger Scholz seit 3.1.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Unitol SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Degels GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis 31. März 2021I. Allgemeine InformationenDie Degels GmbH, Neuss, ist eine Konzerngesellschaft der Tata Steel Ltd., Mumbai/Indien. Alleinige Gesellschafterin ist die Unitol SAS, Corbeil/Frankreich. Bereits zum Bilanzstichtag des Vorjahres (31. März 2020) hatte die Degels GmbH den operativen Geschäftsbetrieb mit Bezug auf den Handel mit Stahl und Stahlprodukten sowie mit Bezug auf die Anarbeitung von Stahl vollständig eingestellt. Dies führte bereits im Jahresabschluss 2019/20 bzw. zum 31. März 2020 zu einer Bewertung unter Aufgabe des Grundsatzes der Unternehmensfortführung ("Going Concern"). Derzeit und auch zukünftig stellt die Gesellschaft nur noch sicher, dass bestehende langfristige Verpflichtungen aus Pensionsvereinbarungen weiterhin erfüllt bzw. abgewickelt werden. Mit Wirkung zum 3. Juni 2020 ist Ludger Kramer als Geschäftsführer abberufen und gleichzeitig Philippe Jaud als neuer Geschäftsführer bestellt worden. Philippe Jaud wiederum ist kurz darauf mit Wirkung zum 2. August 2020 wieder abberufen und durch Sandra Rost als neue Geschäftsführerin ersetzt worden. Die Degels GmbH hat ihre Geschäftsadresse nach Düsseldorf (Am Trippelsberg 48) verlegt. Dort befindet sich der Sitz der Schwestergesellschaft Tata Steel Germany GmbH. Zwischenzeitlich ist zudem in Neuss eine Gewerbeabmeldung und entsprechend eine neue Gewerbeanmeldung in Düsseldorf erfolgt. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Corona-Krisenjahr 2020 schwer getroffen. So war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit - 5,7 %. Auch die Weltwirtschaft ist eingebrochen und im Corona-Jahr 2020 um schätzungsweise 3,5 % zurückgegangen. Branchenbezogene Rahmenbedingungen sind für die Degels GmbH als inzwischen operativ ruhende Gesellschaft ohne Bedeutung. Analyse des Geschäftsverlaufs Im Geschäftsjahr 2020/21 ist vor allem die Werkschließung weiter abgewickelt worden. So sind u.a. die verbliebenen technischen Anlagen und Maschinen vermarktet und die vorzeitige Aufhebung des Mietvertrages einvernehmlich geregelt sowie verbliebene Mitarbeiter freigestellt worden. Zum Bilanzstichtag 31. März 2021 ist die Abwicklung der Werkschließung damit nahezu vollständig abgeschlossen. Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2020/21 daher erneut nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Ein Abgleich mit den Erwartungen bzw. der Prognose für dieses Geschäftsjahr ist nur sehr eingeschränkt möglich, da die Gesellschaft aufgrund der Änderungen im Geschäftsmodell bzw. der Abwicklung des operativen Geschäftsbetriebes als nunmehr operativ ruhende Gesellschaft keine dezidierte Planung mehr erstellt hat. Insgesamt wird die Abwicklung der Werkschließung durch die Geschäftsleitung als erfolgreich eingeschätzt, da der Verkauf der technischen Anlagen und Maschinen sowie die Freistellung der Mitarbeiter im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen insgesamt weitestgehend planmäßig verlaufen ist. Die Fortführung der Abwicklung bestehender langfristiger Verpflichtungen aus Pensionsvereinbarungen ist ebenfalls - wie erwartet - ohne nennenswerte Probleme erfolgt. Im Rahmen der Werkschließung konnte das bestehende Mietverhältnis für den ehemaligen Standort des Werks in Neuss einvernehmlich und vorzeitig aufgelöst werden. Im Zuge der vorgenannten Aufhebung des Mietverhältnisses konnte eine im Vorjahr (2019/20) gebildete Drohverlustrückstellung größtenteils aufgelöst werden. Zudem konnten die zum Bilanzstichtag des Vorjahres (31. März 2020) bestehenden Rückstellungen für Kosten aus erwarteten Kundenansprüchen und deren Abwicklung im Berichtsjahr nahezu vollständig aufgelöst werden, da mit einer Inanspruchnahme inzwischen nicht mehr zu rechnen ist. Insgesamt waren im Geschäftsjahr 2020/21 daher umfangreiche periodenfremde sonstige betriebliche Erträge von T€ 2.507 zu verzeichnen. Die im Geschäftsjahr 2020/21 ausgewiesenen Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von T€ 746 betreffen die teilweise Auflösung von Steuerrückstellungen für Risiken aus einer inzwischen abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Jahre 2012 bis 2014 und sind entsprechend ebenfalls periodenfremd. Absatz und Beschaffung Als ruhende Gesellschaft ohne eigene operative Geschäftstätigkeit spielen Themen der Absatz- und Beschaffungspolitik keine Rolle mehr. Produktion Bedingt durch die Werkschließung war die Produktion am Standort in Neuss bereits während des Vorjahres (2019/20) bzw. konkret zum 31. Dezember 2019 vollständig eingestellt worden. Im Geschäftsjahr 2020/21 konnte der Produktionsstandort nach der einvernehmlichen Kündigung des Mietverhältnisses und des erfolgten Abverkaufs der verbliebenen technischen Anlagen und Maschinen inzwischen vollständig aufgegeben werden. Investitionen Wie geplant sind im Geschäftsjahr 2020/21 keine Investitionen mehr getätigt worden. Vielmehr wurden die verbliebenen technischen Anlagen und Maschinen soweit wie möglich veräußert bzw. verschrottet und entsorgt. Als inzwischen operativ ruhende Gesellschaft sind für die kommenden Geschäftsjahre auch keine neuen Investitionen mehr geplant. Die bestehenden Miet- und Wartungs- sowie Leasingverträge wurden im Zuge der Werkschließung gekündigt. Insbesondere das langfristige Mietverhältnis für die Produktions- und Lagerflächen sowie Verwaltungsgebäude konnte im Geschäftsjahr 2020/21 - wie erläutert - vorzeitig gekündigt werden. Die Gesellschaft hatte im Vorjahr (2019/20) für die Risiken aus diesem Dauerschuldverhältnis noch eine Drohverlustrückstellung von T€ 1.436 gebildet, die im Berichtsjahr größtenteils aufgelöst werden konnte. Personalentwicklung Bedingt durch die Schließung des Werks sind bis zum Bilanzstichtag 31. März 2021 inzwischen sämtliche Mitarbeiter freigestellt worden. Im Geschäftsjahr 2020/21 wurden nur noch einige wenige Mitarbeiter damit beschäftigt, die Abwicklung des Werks vorzunehmen. Notwendige Tätigkeiten im Verwaltungsbereich wurden durch verbundene Unternehmen der Tata Steel-Gruppe oder externe Dienstleister erbracht. Der durchschnittliche Personalstand ist im Geschäftsjahr 2020/21 im Vergleich zum Vorjahr entsprechend weiter um insgesamt 63 auf 14 Mitarbeiter (Vorjahr 77) zurückgegangen. Umweltfragen In der Funktion als ruhende Gesellschaft ohne operative Geschäftstätigkeit spielen Themen des Umweltschutzes inzwischen keine maßgebliche Rolle mehr. Im Rahmen der Werkschließung wurden nach Einschätzung der Geschäftsleitung aber die Umweltschutzrichtlinien und -gesetze des Bundes und der Bundesländer sowie die internen Richtlinien und Vorgaben der Tata Steel-Gruppe befolgt. III. Lage des UnternehmensVermögenslage Die Vermögenslage ist maßgeblich durch kurzfristige Finanzforderungen von T€ 5.665 (Vorjahr T€ 10.025) gekennzeichnet, welche rund 92 % (Vorjahr 87 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag 31. März 2021 - wie bereits im Vorjahr - weder über Sachanlage- noch Vorratsvermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zudem im Berichtsjahr vollständig eingezogen oder ggf. erfolgswirksam ausgebucht. Nennenswerte Forderungsverluste waren dabei nicht zu verzeichnen. Zum 31. März 2021 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 2.795 (Vorjahr T€ 820) aus. Die Erhöhung ist ausschließlich auf den hohen Jahresüberschuss infolge periodenfremder Erträge zurückzuführen. Die Rückstellungen betreffen neben den Pensionsverpflichtungen (T€ 2.351; Vorjahr T€ 2.161) insbesondere Steuerrückstellungen für Risiken aus einer laufenden Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2015 bis 2017. Steuerrückstellungen für Risiken aus der inzwischen abgeschlossenen Betriebsprüfung konnten dagegen teilweise aufgelöst werden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für Abfindungen (T€ 202; Vorjahr T€ 0) und für Kosten aus erwarteten Kundenansprüchen und deren Abwicklung (T€ 85; Vorjahr T€ 1.000). Die im Vorjahr ausgewiesenen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen (T€ 3.550) sind nahezu vollständig und entsprechend weitestgehend planmäßig in Anspruch genommen worden. Finanzlage Zum Bilanzstichtag 31. März 2021 bestehen kurzfristige Finanzforderungen gegen ein verbundenes Unternehmen von T€ 5.665 (Vorjahr T€ 10.025). Durch die vorgenannten Finanzforderungen ist die Finanzierung der Gesellschaft nach Einschätzung der Geschäftsleitung bis auf Weiteres sichergestellt. Mit einer Inanspruchnahme der von der TATA Steel Nederland BV, IJmuiden/Niederlande, bis zur Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. März 2022 befristeten Patronatserklärung wird entsprechend nicht gerechnet. Auch zum Bilanzstichtag 31. März 2021 verfügt die Degels GmbH weiterhin über einen mit einem Rangrücktritt versehenen Kreditrahmen von € 30 Mio. und eine Finanzierungslinie von € 10 Mio. der TATA Steel Nederland BV, IJmuiden/Niederlande. Mit einer Inanspruchnahme dieses Kreditrahmens bzw. dieser Kreditlinie wird weder kurz- noch mittel- oder langfristig gerechnet. Ertragslage Die im Geschäftsjahr 2020/21 ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen ausschließlich Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen. Die Ertragslage ist vor allem durch periodenfremde Aufwendungen und Erträge geprägt. Aufgrund umfangreicher periodenfremder Erträge ist im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 1.975 erwirtschaftet worden. Gesamtaussage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Situation der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020/21 eher positiv, da die Werkschließung in weiten Teilen planmäßig bzw. geordnet verlaufen ist. Positiv wird dabei insbesondere die Tatsache beurteilt, dass im Berichtsjahr erneut umfangreiche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von insgesamt T€ 2.416 zu verzeichnen waren. IV. Angaben zum internen Kontroll- und zum RisikomanagementsystemNach der Werkschließung besteht bei der Degels GmbH kein eigenständiges internes Kontroll- und Risikomanagementsystem mehr. Die Einbindung in das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Tata Steel-Gruppe besteht jedoch über die Schwestergesellschaft Tata Steel Germany GmbH weiter fort. In diesem Zusammenhang werden notwendige Basiskontrollen weiterhin durchgeführt. V. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtChancen der zukünftigen Entwicklung Als ruhende Gesellschaft beschränken sich die Chancen der zukünftigen Entwicklung der Degels GmbH insbesondere auf die kosten- und ressourcenoptimale Umsetzung notwendiger Abwicklungs- bzw. Verwaltungstätigkeiten. Der Fortbestand des Unternehmens als ruhende Gesellschaft ist durch die bestehenden Finanzforderungen und den Kreditrahmen bzw. die Finanzierungslinien von verbundenen Unternehmen nach Einschätzung der Geschäftsleitung bis auf Weiteres sichergestellt. Insgesamt kann die Chancenlage nach der Aufgabe der operativen Geschäftstätigkeit weder positiv noch negativ beurteilt werden. Risiken der zukünftigen Entwicklung Als ruhende Gesellschaft beschränken sich die Risiken der zukünftigen Entwicklung insbesondere auf Risiken bei der Fortführung der Abwicklung der bestehenden Pensionsverpflichtungen (insbesondere die tatsächliche Sterblichkeitsrate) und der Entwicklung wesentlicher versicherungsmathematischer Annahmen (insbesondere des Abzinsungssatzes). Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der vorgenannten Risiken vergleichsweise gering und die Gesamtrisikolage überschaubar. Voraussichtliche Entwicklung Die Degels GmbH bleibt ohne eigene operative Geschäftstätigkeit zunächst weiter bestehen. Geschäftsvorfälle werden weiterhin vor allem aus dem Service Level Agreement mit der Tata Steel Germany GmbH und im Zusammenhang mit der Verwaltung der Pensionsverpflichtungen anfallen. Es wird erwartet, dass im Geschäftsjahr 2021/22 keine bzw. keine nennenswerten Umsatzerlöse im Rahmen von Dienstleistungen mehr erzielt werden. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung bedingt durch notwendige Verwaltungskosten ein leicht negatives Jahresergebnis. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch wesentlich von der Erwartung über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Neuss, den 11. Juni 2021 Degels GmbH Sandra Rost Bilanz zum 31. März 2021AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis 31. März 2021I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Gesellschaft mit Sitz in Neuss (Amtsgericht Neuss, Handelsregisternummer HR B 17661) für das Geschäftsjahr 2020/21 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Degels GmbH, Neuss, ist zum Bilanzstichtag 31. März 2021 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Das Geschäftsjahr ist ein vom Kalender abweichendes Geschäftsjahr und läuft vom 1. April eines Jahres bis zum 31. März des Folgejahres. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Bereits zum Bilanzstichtag des Vorjahres (31. März 2020) hatte die Degels GmbH den operativen Geschäftsbetrieb mit Bezug auf den Handel mit Stahl und Stahlprodukten sowie mit Bezug auf die Anarbeitung von Stahl vollständig eingestellt. Im Geschäftsjahr 2020/21 ist vor allem die Werkschließung weiter abgewickelt worden. So sind u.a. die verbliebenen technische Anlagen und Maschinen vermarktet und die vorzeitige Aufhebung des Mietvertrages einvernehmlich geregelt sowie verbliebene Mitarbeiter freigestellt worden. Zum Bilanzstichtag 31. März 2021 ist die Abwicklung der Werkschließung nahezu vollständig abgeschlossen. Zukünftig stellt die Gesellschaft danach nur noch sicher, dass bestehende langfristige Verpflichtungen aus Pensionsvereinbarungen weiterhin erfüllt bzw. abgewickelt werden. Die Nichtfortführung der operativen Geschäftstätigkeit führte bereits im Vorjahresabschluss (Geschäftsjahr 2019/20) bzw. zum Bilanzstichtag des Vorjahres (31. März 2020) zu einer Bewertung unter Aufgabe der Unternehmensfortführung ("Going Concern"). Danach wurden bzw. werden nur noch die verwertbaren Vermögensgegenstände aktiviert und solche Verpflichtungen berücksichtigt, die durch die Abkehr von der "Going Concern"-Prämisse verursacht wurden bzw. weiterhin bestehen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte und erfolgt auch weiterhin zu Liquidationswerten. II. Angaben zu den Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivseite Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind ebenfalls zu Nennwerten bilanziert. In Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern verzichtet. Aktive latente Steuern basieren auf Differenzen zwischen steuerlichen und handelsrechtlichen Wertansätzen in den Bilanzposten Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen sowie steuerlichen Verlustvorträgen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde im Geschäftsjahr wie im Vorjahr ein Steuersatz von 30,93 % angesetzt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivseite Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method") unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum Stichtag 31. März 2021 ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 2,19 % (Vorjahr 2,60 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % p.a. zugrunde gelegt, sowie eine alters- und geschlechtsspezifische Fluktuation zwischen 0 % und 8 % p.a. unterstellt. Aufgrund der ratierlichen Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen über 15 Jahre nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB sind Pensionsverpflichtungen von T€ 32 (Vorjahr T€ 43) nicht in der Bilanz enthalten. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten kurzfristige Finanzforderungen von T€ 5.665 (Vorjahr T€ 10.025) und Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von T€ 40 (Vorjahr T€ 426). 2. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert T€ 80. Es ist vollständig eingezahlt und wird von der Unitol SAS, Corbeil/Frankreich, gehalten. 3. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (2,19 %; Vorjahr 2,60 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,51 %; Vorjahr 1,88 %) beträgt T€ 334 (Vorjahr T€ 321) und unterliegt einer Ausschüttungssperre (Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB). Die Steuerrückstellungen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Steuernachforderungen für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen von T€ 202 (Vorjahr T€ 0) und für Kosten aus erwarteten Kundenansprüchen und deren Abwicklung von T€ 85 (Vorjahr T€ 1.000). Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen Rückstellungen darüber hinaus Rückstellungen im Zusammenhang mit der Werkschließung von T€ 5.136; davon Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen von T€ 3.550 und für drohende Verluste aus Dauerschuldverhältnissen von T€ 1.436. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 97 (Vorjahr T€ 373) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Verbindlichkeiten waren im Vorjahr solche aus Steuern in Höhe von T€ 462 enthalten. Auch zum Bilanzstichtag 31. März 2021 verfügt die Degels GmbH weiterhin über einen mit einem Rangrücktritt versehenen Kreditrahmen von € 30 Mio. und eine Finanzierungslinie von € 10 Mio. der TATA Steel Nederland BV, IJmuiden/Niederlande, die am 31. März 2028 bzw. am 31. März 2022 fällig sind. Mit einer Inanspruchnahme dieses Kreditrahmens bzw. dieser Kreditlinie wird weder kurz- noch mittel- oder langfristig gerechnet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Bereits im Vorjahr (2019/20) hatte die Degels GmbH den operativen Geschäftsbetrieb vollständig eingestellt. Die im Geschäftsjahr 2020/21 ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen danach nunmehr ausschließlich Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen. Die vorgenannten Kostenweiterbelastungen werden fast ausschließlich im Inland erwirtschaftet. Im Vorjahr wurden dagegen noch Umsätze aus dem operativen Geschäftsbetreib erwirtschaftet, die sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt aufteilten:
Nach geographischen Absatzmärkten teilten sich die Umsatzerlöse im Vorjahr wie folgt auf:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 2.282 (Vorjahr T€ 3.758) und periodenfremde Erstattungen von Personalkosten von T€ 134 (Vorjahr T€ 0) sowie Buchgewinne aus der Veräußerung von technischen Anlagen und Maschinen im Rahmen der Werkschließung von T€ 91 (Vorjahr T€ 0). Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen betrieblichen Erträge zudem periodenfremde Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen von T€ 282. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen stellen in Höhe von T€ 2.147 Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung dar. Die vorgenannten Erstattungen von Personalkosten (T€ 134) und die Buchgewinne (T€ 91) sind bzw. waren wie auch die im Vorjahr ausgewiesenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 3.758) ebenfalls als solche zu qualifizieren. 3. Personalaufwand Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 199 (Vorjahr T€ 148). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten von T€ 43 (Vorjahr T€ 278) und Buchverluste aus der Veräußerung von technischen Anlagen und Maschinen im Rahmen der Werkschließung von T€ 33 (Vorjahr T€ 101). Im Berichtszeitraum werden darüber hinaus verschiedene weitere periodenfremde Aufwendungen von T€ 107 (Vorjahr T€ 17) ausgewiesen. Die vorgenannten Aufwendungen stellen Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung dar. Im Vorjahr waren Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs und der einhergehenden Werkschließung (T€ 5.678) ebenfalls als solche zu qualifizieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB von T€ 11 (Vorjahr T€ 11). 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind in voller Höhe periodenfremd. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsen für die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen von T€ 56 (Vorjahr T€ 65). Im Vorjahr beinhalteten die Zinsen und ähnliche Aufwendungen darüber hinaus periodenfremde Zinsen von T€ 229. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind wie im Vorjahr in voller Höhe periodenfremd. 8. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Erstattungen sonstiger Steuern von T€ 17 (Vorjahr T€ 0). V. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine nicht in der Bilanz ausgewiesen Haftungsverhältnisse. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen weder sonstige finanzielle Verpflichtungen noch nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 3. Geschäfte mit nahe stehende Unternehmen und Personen Es gab im Geschäftsjahr 2020/21 keine marktunüblichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen. 4. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
5. Mitglieder der Geschäftsführung Gesamtvertretungsberichtigte Geschäftsführer waren bzw. sind:
6. Gesamtbezüge der Organe der Gesellschaft sowie gewährte Vorschüsse und Kredite Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind mit T€ 1.529 (Vorjahr T€ 1.034) erfasst. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene betrugen die Bezüge T€ 52 (Vorjahr T€ 52). 7. Konzernzugehörigkeit Die Konzernobergesellschaft TATA Steel Ltd., Mumbai/Indien, stellt für den größten Kreis von Unternehmen, die TATA Steel Nederland B.V., IJmuiden/Niederlande, für den kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der Degels GmbH, Neuss, einbezogen wird. Der Konzernabschluss der TATA Steel Nederland B.V. wird bei der "Kamer van Koophandel" veröffentlicht. Der Sitz der Gesellschaft ist Wenckebachstraat 1, 1951 JZ, Velsen-Noord/Niederlande. Der Konzernabschluss der TATA Steel Ltd. ist auf der Website des Unternehmens (www.tatasteel.com) abrufbar. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020/21 von T€ 1.975 auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2020/21 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Degels GmbH von wesentlicher Bedeutung wären und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft führen könnten.
Neuss, den 11. Juni 2021 Degels GmbH Sandra Rost BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Degels GmbH, NeussPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Degels GmbH, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Degels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts - Einstellung der Geschäftstätigkeit und Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Abschnitt "I. Allgemeine Angaben" des Anhangs und die Angaben im Abschnitt "I. Allgemeine Informationen" des Lageberichts, welche die Einstellung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 und die darauf basierende Bilanzierung unter der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 14. Juni 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin ppa. Anna-Lena Thomsen, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. März 2021 wurde am 30. Juni 2021 festgestellt. |
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