Peter Wolters AktiengesellschaftLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 796 RD
Eingetragen
1.11.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, Entwicklung und der Vertrieb von sowie der Handel mit Erzeugnissen aus Eisen, Metall, Kunststoffen und anderen Werkstoffen, insbesondere Maschinenbauerzeugnissen und kompletten Anlagen einschließlich Software und rechnergesteuerten Systemen. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller sonstigen Geschäfte berechtigt, die mit der Betätigung auf den genannten Gebieten zusammenhängen oder geeignet sind, diese zu fördern. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, im In- und Ausland Zweigniederlasungen zu errichten, sich bei anderen Unternehmen im In- und Ausland zu beteiligen und solche Unternehmen zu erwerben oder zu gründen sowie Holding- und Organträgerfunktion auszuüben.

Historie

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Management

NameRolle
Uhlmann Alexander
seit 20.6.2007
Prokura
Michaela Kiss
seit 9.3.2007
Prokura
Frank Klischat
seit 9.3.2007
Prokura
Vorstandsmitglied
Rolf Sebastian Jessen
seit 17.10.2005
Prokura
Claudia Ziert
seit 17.10.2005
Prokura
Stefan Buchwald
seit 17.10.2005
Prokura
Guido Hüring
seit 17.10.2005
Prokura
Michael Knoblich
seit 17.10.2005
Prokura
Kay Petersen
seit 14.3.2005
Vorstandsmitglied
Hans-Peter Mohr
seit 1.11.2004
Prokura
Michael Jahnke
seit 1.11.2004
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peter Wolters Aktiengesellschaft

Rendsburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005

Lagebericht für 2005



1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Peter Wolters Aktiengesellschaft war bis zum 31. Dezember 2004 als Holdinggesellschaft mit der Führung, Verwaltung und Finanzierung der mit ihr verbundenen Unternehmen befasst. Zum 1. Januar 2005 verschmolzen die inaktive RIWO-Drahtwerk GmbH sowie die im Geschäftsbereich der Einscheiben-, Läpp- und Poliermaschinen tätige Peter Wolters Läpp- und Poliertechnik GmbH auf die Peter Wolters Aktiengesellschaft. Mit Wirkung vom 1. April 2005 wuchs die Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co. KG an die Peter Wolters Aktiengesellschaft an. Die operativen Geschäftsinhalte dieser Gesellschaften werden von der Peter Wolters Aktiengesellschaft fortgeführt, die somit Anlagen für hochproduktive Oberflächenbearbeitungsprozesse sowie CMP-Cluster und Entgratanlagen vertreibt, entwickelt und produziert. Die Peter Wolters Aktiengesellschaft hat eine weitere aktive Tochtergesellschaft in Japan.

Die Peter Wolters Aktiengesellschaft ist die führende Gesellschaft innerhalb der Industrial Application Division der Novellus Gruppe. Über diese Divisionszuordnung bestehen enge Beziehungen zu Vertriebs- und Servicegesellschaften, die die Produkte der Peter Wolters Aktiengesellschaft in Großbritannien und den USA verkaufen und betreuen.

Geschäftsverlauf

Elektronikindustrie

Das Projektgeschäft der Elektronikindustrie war auch 2005 wieder auf einem hohen Niveau und wesentlicher Umsatzträger. Neben Aufträgen aus unserem Heimatmarkt Europa war der asiatische Markt präsent. Dort ist jedoch eine Verlagerung des Marktes für Neuinvestitionen von Japan nach Korea und Taiwan zu beobachten. Peter Wolters hat hier entsprechende Organisationsmaßnahmen zur Unterstützung der Kunden getroffen. Kontinental-China spielt in unserem Volumenmarkt Siliziumwafer keine wesentliche Rolle.

Allgemeine Industrie

Europa

Dieser Markt zeigte sich 2005 relativ stabil. Natürlich gab es auch hier natürliche Verschiebungen bezüglich der Investitionstätigkeit unserer Kunden in den diversen Teilmärkten, jedoch sind wir in einer hohen Zahl von verschiedenen Anwendungen vertreten, so dass ein Ausgleich erfolgen kann.

Im Bereich der LED-Substrate (Saphir) konnten wir in einem für uns ganz neuen Marktsegment Schlüsselaufträge gewinnen.

Die ersten Auswirkungen im Dieselmarkt bezüglich des Wechsels der Pumpe/Düse- zur Common-Rail-Technologie waren bereits negativ spürbar.

China

Dieser Markt hat sich 2005 gut entwickelt. Besonders im Bereich der Präzisionskugellager konnten mehrere Aufträge erzielt werden. Im Wachstumsmarkt der Kompressorbauelemente konnten Schlüsselkunden gewonnen werden. Der Diesel-Markt ist in China nach wie vor nicht mit Volumen präsent.

In dem Bereich der Anwendungen mit geforderter Präzision >1,5µm haben asiatische Wettbewerber Ihre Marktposition mit Billigmaschinen ausbauen können.

USA

In den USA ist der Dieselmarkt (Fertigung) für PKW nach wie vor nicht existent. Zukünftige Marktentwicklungen sind abhängig von der Frage, ob sich die Hybrid- oder Dieseltechnologie im PKW-Markt durchsetzen wird.

Unsere Maschinen finden in erster Linie Anwendung in den hochpräzisen Märkten der Automobil- bzw. Automobilzulieferindustrie. Hier ist jedoch nur eine geringe Investitionstätigkeit festzustellen, bedingt durch die schlechte wirtschaftliche Situation der beiden großen Automobilhersteller Ford und General Motors.

Der amerikanische Markt blieb somit 2005 hinter den Erwartungen zurück. Peter Wolters hat 2005 die organisatorische Integration mit SpeedFam Inc. weiter vorangebracht.

Japan

Nach unserem Markteintritt in den Jahren 2003/2004 haben wir uns 2005 weiter im Markt etablieren können. Eine Besonderheit des japanischen Marktes ist jedoch die lange Dauer bis eine Investitionsentscheidung getroffen wird. Dies hat dazu geführt, dass einige für 2005 geplante Aufträge sich nach 2006 verschoben haben.

Forschung und Entwicklung

Mit dem Double-Disk-Grinder ist ein neues Produkt hinzugekauft und weiterentwickelt worden, dass uns in die Lage versetzen wird, bei niedrigen Investitionskosten für den Kunden und kleinem Footprint, Marktanteile für spezielle Anwendungen zu generieren.

Auch in der Halbleiterindustrie vollziehen wir durch intensive Prozessentwicklung den Wechsel vom reinen Maschinenanbieter zum Gesamtlösungsanbieter. So unterstützte das neu erworbene Messgerät sowie die eigenaktivierten Maschinen der Baureihen AC-2000 und AC-1500 unsere Prozessentwicklung in unserem Polierraum sowie an unserem Außenentwicklungsstandort am Fraunhofer-Institut in Itzehoe.

Die Maschinenneuentwicklung der AC1500P³ wird sich 2006 in Aufträge umsetzen lassen. Konkrete Kundenprojekte liegen vor.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Durch die gesellschaftsrechtlichen Veränderungen 2005 sind die Finanzzahlen des Jahres 2005 nicht mit denen des Jahres 2004 vergleichbar. Um dennoch eine Aussage über die Entwicklung der Peter Wolters Aktiengesellschaft im Vergleich zum Vorjahr tätigen zu können, wird im Folgenden - soweit möglich - als zusätzliche Information angegeben, wie sich die Finanzdaten 2005 im Vergleich zum Jahr 2004 bei Einbeziehung aller deutschen Gesellschaften entwickelt haben.

Ertragslage

Der Umsatz der Peter Wolters Aktiengesellschaft 2005 betrug TEUR 39.992. Unter Berücksichtigung der Monate Januar bis März der Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co. KG betrug der Umsatz 2005 TEUR 62.970. Der Umsatz der Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co. KG betrug in 2004 TEUR 64.601 und der der Peter Wolters Läpp- und Poliertechnik GmbH TEUR 1.071.

Die Peter Wolters Aktiengesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2005 mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 17.469 ab.

In 2005 sind Gewinne aus der Anwachsung der Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co. KG von TEUR 6.258 und der Verschmelzung der RIWO-Drahtwerk GmbH und der Peter Wolters Läpp- und Poliertechnik GmbH von TEUR 435 sowie der Verkauf von Peter Wolters of America Inc. mit einem Ergebnisanteil von TEUR 4.472 enthalten.

Finanzlage

Investitionen

Die größte Investition 2005 war die Beschaffung eines Oberflächenmessgerätes für die Messung polierter Prime Wafer. Weiterhin waren selbst erstellte Feinschleif- und Poliermaschinen für die Anwendungstechnik und Prozessentwicklung wichtige Investitionen in 2005. Die anderen Investitionen waren im Wesentlichen Ersatzinvestitionen.

Finanzierung

Die Betriebsmittel- bzw. Investitionsfinanzierung konnten 2005 durch die Gesellschaft alleine ohne Fremdfinanzierung vorgenommen werden. Überschüssige Liquidität wurde der Muttergesellschaft zinspflichtig zur Verfügung gestellt oder als kurzfristiges Festgeld bei unseren Hausbanken angelegt.

Vermögenslage

Die Anlagendeckung (Eigenkapital zu Anlagevermögen) beträgt 128,1 % (Vj. 289,4 %). Die statische Verschuldung (Fremdkapital zu Gesamtkapital) beträgt 77,3 % (Vj. 50,3 %).

Unter Berücksichtigung der gezahlten Dividende beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft TEUR 10.564. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 22,7 % (Vj. 49,7 %).

Personalbereich

Im Zuge der veränderten Reportingstrukturen und Firmenstrukturen wurde das Bonusmodell für die Mitarbeiter mit Wirkung 2005 angepasst.

Die Peter Wolters Aktiengesellschaft beschäftigte am Ende des Berichtsjahres 256 Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt 2005 waren 258 Mitarbeiter beschäftigt.

Zusätzlich waren am Ende des Geschäftsjahres 41 Auszubildende in diversen gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungsberufen im Unternehmen.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Einfluss auf die dargestellte Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Jahres 2005 hätten.

4. Risikobericht

Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Im Diesel-Markt ist durch die Entscheidung einer Automobilherstellergruppe zukünftig die Dieseltechnologie Common-Rail statt Pumpe/Düse zu verwenden, eine Wende eingetreten. Dies wird zu einem Rückgang der Nachfrage nach unseren Produkten in diesem Bereich führen, der aber durch andere Wachstumssegmente aufgefangen werden soll.

Da wir teilweise in Nischenmärkten mit oligopolistischen Marktstrukturen tätig sind, besteht immer das allgemeine Risiko von Kundenabhängigkeiten.

Als Chancen im Allgemeinindustriegeschäft kann die Hartmetallbearbeitung ausgemacht werden, die produktivere Lösungen zur Schleifbearbeitung sucht. Im Elektronikgeschäft (Siliziumwafer) ist von einem deutlichen Wachstum des Marktes über die nächsten 2-3 Jahre auszugehen. Aufgrund unserer vorhandenen Produktpalette und geplanten Innovationen werden wir an diesem Wachstum teilhaben, obwohl mit einer Konsolidierung bei den Kunden (Merger) zu rechnen ist.

5. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung 2006

Für das Jahr 2006 erwarten wir ein ähnlich hohes Umsatzniveau wie 2005. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir aber ein niedrigeres Niveau aus dem Projekt-Geschäft der Prime-Wafer-Industrie aber ein höheres Niveau aus unserem Geschäft mit Kunden aus der Allgemeinen Industrie. Europa soll auf hohem Niveau stabil bleiben, in Asien und den USA sollen Marktanteile ausgebaut werden.

 

Rendsburg, 25. August 2006

Peter Wolters Aktiengesellschaft

Der Vorstand



Bilanz zum 31. Dezember 2005



Aktiva

EUR EUR 31.12.2004
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software, Lizenzen und Nutzungsrechte 279.492,00 23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.054.382,72 2.531
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.792.002,00 34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.493.642,91 189
7.340.027,63 2.754
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 625.292,54 6.173
8.244.812,17 8.950
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.569.456,66 0
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.263.723,64 0
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.583.894,05 0
4. Geleistete Anzahlungen 17.741,24 0
10.434.815,59 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.846.003,06 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.234.212,15 22.356
3. Sonstige Vermögensgegenstände 684.386,99 107
23.764.602,20 22.463
III. Guthaben bei Kreditinstituten 3.886.348,70 801
38.085.766,49 23.264
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 118.107,00 0
46.448.685,66 32.214

Passiva

EUR EUR 31.12.2004
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 8.000.000,00 8.000
II. Kapitalrücklage 1.757.224,19 1.757
III. Bilanzgewinn 807.206,11 12.807
10.564.430,30 22.564
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.330.397,00 4.406
2. Steuerrückstellungen 1.022.589,00 185
3. Sonstige Rückstellungen 5.727.288,31 633
11.080.274,31 5.224
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 536.895,94 2.276
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.298.140,33 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.833.562,92 56
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.633.437,75 1.779
5. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 146.425,79 (Vj. TEUR 290)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 326.757,72 (Vj. TEUR 24)
501.944,11 315
24.803.981,05 4.426
46.448.685,66 32.214

Gewinn- und Verlustrechnung für 2005



EUR EUR 2004
TEUR
1. Umsatzerlöse 39.992.102,40 0
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -5.421.419,14 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.894.480,75 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.597.109,85 3.977
39.062.273,86 3.977
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 10.166.369,77 0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.588.958,61 0
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.885.811,20 1.358
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.107.070,71
davon für Altersversorgung EUR 365.557,92 (Vj. TEUR 424) 528
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
2.111.164,89 274
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.279.418,18 1.944
33.138.793,36 4.104
9. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 0,00 (Vj. TEUR 5.907)
0,00 5.907
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 674.494,80 (Vj. TEUR 418)
734.269,58 491
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 540
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen
EUR 27.404,26 (Vj. TEUR 0)
97.411,01 118
636.858,57 5.740
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.560.339,07 5.613
14. Außerordentliche Erträge 11.165.758,54 1.148
15. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 1.400
16. Außerordentliches Ergebnis 11.165.758,54 -252
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 222.097,87 1.192
18. Sonstige Steuern 35.253,83 97
257.351,70 1.289
19. Aufwendungen aus der Gewinnabführung aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages 17.468.745,91 0
20. Jahresüberschuss 0,00 4.072
21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 12.807.206,11 1.756
22. Ausschüttung 12.000.000,00 0
23. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 2.240
24. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 4.739
25. Bilanzgewinn 807.206,11 12.807

Anhang für 2005



Allgemeine Hinweise

Die Peter Wolters Aktiengesellschaft, Rendsburg, ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs 4 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften des HGB und des AktG beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Durch die umfangreichen gesellschaftsrechtlichen Änderungen, insbesondere durch die Anwachsung der Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co KG an die Peter Wolter Aktiengesellschaft zum 1. April 2005 sind die Vorjahreszahlen nicht vergleichbar. Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir daher eine Pro-Forma-Bilanz unter Berücksichtigung aller im Geschäftsjahr 2005 auf die Peter Wolters Aktiengesellschaft verschmolzenen bzw. angewachsenen Gesellschaften in einer Anlage zum Anhang beigefügt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden dabei mit dem jeweiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaft saldiert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen erfolgen grundsätzlich linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzugsdauer. Selbsterstellte Maschinen, die von der Gesellschaft zu Entwicklungs- und Testzwecken verwendet werden, werden linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Sachanlagen (mit Ausnahme von Kraftfahrzeugen), deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als TEUR 15 betragen, die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Abschreibungen auf bewegliche Vermögensgegenstände erfolgen pro rata temporis. Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 842.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag erfolgen auf veraltete, schwer verwertbare oder überhöhte Lagerbestände.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten aktiviert.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Material- und Fertigungsgemeinkosten werden in die Herstellungskosten einbezogen. Bei den unfertigen Erzeugnissen erfolgt die Berücksichtigung des jeweiligen Fertigungsgrads in der Weise, dass anhand des Fertigungsplans bis zu dem laut Inventur festgestellten Bearbeitungsstand bewertet wird. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt auf Grundlage von Istkosten anhand der jeweils letzten Nachkalkulation, die Bewertung der fertigen Erzeugnisse auf Grundlage von Standardkosten anhand der Standardkalkulation.

Zur Berücksichtigung von Wertminderungen infolge des technischen Fortschritts werden fertige Erzeugnisse ab dem zweiten Jahr der Herstellung grundsätzlich mit 20 % pro Jahr abgewertet. Eine Abwertung unterbleibt, soweit sich aus bereits vorliegenden Verkaufsverträgen unter Berücksichtigung noch anfallender Umbaukosten ein höherer beizulegender Wert am Bilanzstichtag ergibt.

Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem Zinssatz von 5,5 % p. a. abgezinst. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Briefkurs oder dem niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag bewertet. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen eine pauschale Wertberichtigung von 1 % gebildet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die Änderung durch den Übergang der Richttafeln wurde im Geschäftsjahr sofort vollständig erfasst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Ermittlung der Garantierückstellungen erfolgt für den Bereich CMP auf Basis der bestehenden Serviceverträge, wobei die Kosten für Personal und Material aufgrund von Vergangenheitswerten geschätzt und entsprechend der vereinbarten Garantiezeit anteilig zurückgestellt werden. Die Auflösung der Rückstellung erfolgt zeitanteilig nach der abgelaufenen Garantiezeit. Für alle anderen Maschinen erfolgt die Ermittlung der Rückstellung für Garantieleistungen seit dem Geschäftsjahr 2004 bezogen auf die einzelnen Maschinentypen. Der gesamte Rückstellungsbetrag wird dabei bis zum Ende der Garantiezeit beibehalten.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung oder dem höherem Stichtagskurs bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung

Beteiligung

Eigenkapital

Ergebnis

%

Inland

Peter Wolters Verwaltungs GmbH,
Rendsburg

TEUR

100

60

-1

Ausland

Project Peter Wolters Limited,
London, Großbritannien

TGBP
(TEUR)

100

68
(100)

-8
(-13)

Peter Wolters Japan Co. Ltd.,
Osaka, Japan

Mio. YEN
(TEUR)

100

251
(1.801)

42
(306)

Zum 1. Januar 2005 wurden die Tochtergesellschaften Peter Wolters Läpp- und Poliertechnik GmbH, Leinfelden-Echterdingen (PWE), und die RIWO-Drahtwerk GmbH, Rendsburg, auf die Peter Wolters Aktiengesellschaft verschmolzen. Ebenfalls zum Stichtag 1. Januar 2005 hat die Peter Wolters Aktiengesellschaft ihre Beteiligung an der Peter Wolters of America Inc., Plainville, USA, an die Konzernobergesellschaft Novellus Systems Inc., San José, USA, verkauft. Weiterhin ist im Geschäftsjahr die Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co. KG, Rendsburg, (PWST) per 1. April 2005 auf die Peter Wolters Aktiengesellschaft angewachsen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 309 (Vj. TEUR 0) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.804 (Vj. TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt TEUR 8.000 und ist eingeteilt in 320.000 nennwertlose Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Jede Aktie hat eine Stimme. Am Grundkapital ist die NHL Sub GmbH, Rendsburg, zu 100 % beteiligt.

Das Grundkapital der Gesellschaft wurde zuletzt aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 22. April 2002 durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln von TEUR 6.080 um TEUR 1.920 erhöht und beträgt seitdem TEUR 8.000.

Im Geschäftsjahr wurde aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres ein Betrag in Höhe von TEUR 12.000 an die Gesellschafterin ausgeschüttet.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten in Höhe von TEUR 486 Rückstellungen für Gewerbeertragsteuer der im Geschäftsjahr angewachsenen Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co. KG. Im Übrigen betreffen die Steuerrückstellungen Ertragsteuern für Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen zurückgestellte Beträge für Mitarbeiterboni und Tantiemeverpflichtungen (TEUR 1.987), für Garantieverpflichtungen (TEUR 1.871) sowie für zu erbringende Leistungen (TEUR 360) und ausstehende Rechnungen (TEUR 327).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit Ausnahme eines Teilbetrags in Höhe von TEUR 383 in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren aufweist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden besichert.

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestanden keine weiteren angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i.V.m. § 268 Nr. 7 HGB.

Die Gesellschaft hat mehrere Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungsgeschäften abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag wurde für diese Geschäfte eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 161 gebildet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen sowie aus Miet- bzw. Pachtverträgen in geschäftsüblichem Umfang.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2005 setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR

Inland

9.601

Ausland

30.391

39.992

Außerordentliche Erträge

Zum 1. Januar 2005 hat die Peter Wolters Aktiengesellschaft ihre Beteiligung an der Peter Wolters of America, Plainville, USA, an die Konzernobergesellschaft Novellus Systems, Inc., San José, USA, verkauft und daraus einen Veräußerungserlös von TEUR 4.472 vereinnahmt.

Weiterhin wurden zum 1. Januar 2005 die Tochtergesellschaften Peter Wolters Läpp- und Poliertechnik GmbH, Leinfelden-Echterdingen, und die RIWO-Drahtwerk GmbH, Rendsburg, auf die Peter Wolters Aktiengesellschaft verschmolzen, was zu einem Verschmelzungsgewinn von insgesamt TEUR 435 führte. Ferner wurde im Geschäftsjahr die Peter Wolters Surface Technologies GmbH & Co. KG, Rendsburg, per 1. April 2005 auf die Peter Wolters Aktiengesellschaft angewachsen, woraus ein Anwachsungsgewinn von TEUR 6.258 resultierte.

Diese Erträge sind als außerordentliche Erträge ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ertragsteuerbelastungen fallen durch die Organschaft mit der NHL Sub GmbH, Rendsburg, auf Ebene der Peter Wolters Aktiengesellschaft nicht an. Der ausgewiesene Steueraufwand betrifft im Wesentlichen die nachträgliche Zuführung zu den Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das Geschäftsjahr 2004.

Ergebnisverwendung

Durch den am 13. Oktober 2004 mit Wirkung zum 1. Januar 2005 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin wird der Jahresüberschuss an die Gesellschafterin abgeführt.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der NHL Sub GmbH, Rendsburg, einbezogen.

Der Konzernabschluss der NHL Sub GmbH, Rendsburg, wird seinerseits in den Konzernabschluss der Novellus Systems, Inc., San José, USA, als höchster Konzernspitze einbezogen, welcher am Sitz der Novellus Systems Inc, San José, USA erhältlich ist.

Vorstand

Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr waren:

Herr Udo Hieber, Diplom-Betriebswirt, Chief Executive Officer, Rendsburg, Vorsitzender

Herr Kay Petersen, Diplom-Kaufmann, Chief Operating Officer, Rendsburg,

Die Bezüge des Vorstands im Geschäftsjahr 2005 betrugen TEUR 611.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

Gewerbliche Arbeitnehmer

105

Angestellte

153

258

Auszubildende

41

299

Aufsichtsrat

Die Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr waren:

Herr Richard S. Hill, Ingenieur, Atherthon, Kalifornien, USA
Vorsitzender

seit dem 7. April 2005

Herr David L. Celli, Ingenieur, Pleasanton, Kalifornien, USA
Stellvertretender Vorsitzender

Herr Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Rechtsanwalt, Hamburg

seit dem 7. April 2005

Herr Kevin S. Royal, CPA, San Jose, Kalifornien, USA

bis zum 7. April 2005

Frau Robin S. Yim, Bankkauffrau, Piedmont, Kalifornien, USA

bis zum 7. April 2005

Die Aufsichtsratsvergütungen im Geschäftsjahr 2005 betrugen TEUR 15. Für ein früheres Aufsichtsratsmitglied wurde ein Ruhegehalt in Höhe von TEUR 86 gezahlt. Es wurde für diese Pensionsverpflichtung einen Betrag in Höhe von TEUR 712 zurückgestellt.

 

Rendsburg, 25. August 2006

Peter Wolters Aktiengesellschaft

Der Vorstand



Bestätigungsvermerk



Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Peter Wolters Aktiengesellschaft, Rendsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dresden, 25. August 2006

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Fleischer
Wirtschaftsprüfer

Uhlig
Wirtschaftsprüfer



Ergebnisverwendungsbeschluss



Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung
der Peter Wolters AG, Rendsburg, am 1. Dezember 2006

Es waren anwesend:

1. Folgende Mitglieder des Aufsichtsrates:
  Richard S. Hill
William H. Kurtz
David Celli
Prof. Dr. Hans-Joerg Bullinger
2. Folgende Mitglieder des Vorstandes:
  Udo Hieber
Kay Petersen
Ingo de Boer
3. Die alleinige Aktionärin der Gesellschaft, die NHL Sub GmbH mit dem Sitz in Rendsburg, vertreten durch ihre gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführer, Herrn William H. Kurtz und Herrn David Celli.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Vorsitzende erklärte, dass Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, den ausgewiesenen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2005 in Höhe von EUR 807.206,11 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Hauptversammlung nahm den Beschlussvorschlag einstimmig an.

Niederschrift über die Beschlussfassung des Aufsichtsrates
der Peter Wolters AG, Rendsburg

Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrates, und zwar

Richard S. Hill
William H. Kurtz
David Celli
Prof. Dr. Hans-Joerg Bullinger

haben ohne Sitzung durch Stimmabgabe per Telefax unter Verzicht auf eine frist- und formgerechte Einladung und die Bekanntmachung der Tagesordnung einstimmig Folgendes beschlossen:

  Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2005 wird gebilligt.

 

1. Dezember 2006

Richard S. Hill
Vorsitzender des Aufsichtsrates/
Chairman of the supervisory board



Beschluss des Aufsichtsrates der Peter Wolters AG, Rendsburg

Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrates, und zwar

Richard Hill
William H. Kurtz
David Celli
Prof. Dr. Hans-Joerg Bullinger

beschließen ohne Sitzung durch Stimmabgabe per Telefax unter Verzicht auf eine frist- und formgerechte Einladung und Bekanntmachung der Tagesordnung Folgendes:

  Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2005 wird gebilligt.

 

1. Dezember 2006

Richard S. Hill
William H. Kurtz
David Celli
Prof. Dr. Hans-Joerg Bullinger



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