Schaeffler Engineering GmbHLiquidiert

Gewerbestraße 14, 58791 Werdohl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 5275
Vorher
AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH
Eingetragen
21.5.1989
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Die Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von elektronisch geregelten Systemen, insbesondere für die Automobilindustrie. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen können. Sie ist insbesondere berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten und sich an einschlägigen Unternehmen des Inund Auslandes zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Dr. Schneider
seit 10.5.2013
Prokura
Rolf Laufs
seit 27.4.2012
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Gregor Karl Pradela
seit 26.9.2011
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH

Werdohl

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2010

1 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1.1 Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH ist ein Zulieferer- und Dienstleistungsunternehmen für die Automobilindustrie. Im Produktbereich werden Kleinserien, Steuergeräte und mobile Mess- und Applikationswerkzeuge vertrieben. Von der Idee bis zur Serienbetreuung übernehmen wir alle Aufgaben in der Mechatronikentwicklung.

Die unerwartet schnelle Erholung der Weltwirtschaft hat sich auch auf die Produktionszahlen der Automobilwirtschaft positiv ausgewirkt. Diese Belebung führte ebenso zu einer erhöhten Nachfrage von Ingenieurdienstleistungen. Lediglich der Produktbereich blieb weiterhin auf Grund geringer Investitionstätigkeiten auf dem niedrigen Niveau von 2009.

Durch die seit 2004 bestehende Zugehörigkeit zur Schaeffler-Gruppe kann die AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH ihr Know-how auch vermehrt in die Serienentwicklungen des Mutterhauses einbringen.

Die zeitlich gestreckten Entwicklungen des Drehschwingungsanalyse-Systems und des Rapid-Prototyping-Systems wurden fortgesetzt und werden im Jahr 2011 abgeschlossen.

Als Erfolg kann die Schaffung des Service-Centers Süd angesehen werden. Schon im ersten Jahr konnte ein positives Ergebnis durch vermehrte Projekte bei Kunden vor Ort erreicht werden.

Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr ist als günstig zu beurteilen.

1.2 Ertragslage

Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 % auf 10,9 Mio. €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und nach Mitarbeiterbeteiligung beträgt 319 T€. Das Vorjahr schloss mit einem Wert von 303 T€ ab.

Der Umsatz stieg um 14 % an. Das Ergebnis ist mit 5 % im Verhältnis zur Umsatzentwicklung etwas schwächer gestiegen. Dies ist auf den erhöhten Umsatzanteil mit den verbundenen Unternehmen und den erhöhten Umsatzanteil von Leistungen zurückzuführen. Dabei wirkte sich die Kurzarbeit mit erhöhtem Personalaufwand je Leistungseinheit entsprechend auf die Marge aus.

Das außerordentliche Ergebnis (89 T€) resultiert im Wesentlichen aus der Umsetzung der BilMoG-Anforderungen und wirkt auf

- den außerordentlichen Aufwand durch:

• Pensionsrückstellung (114 T€)
• Rückstellung für Übergangsgelder (8 T€)

- den außerordentlichen Ertrag durch:

• Währungsanpassung bei Forderungen (1 T€)
• PVK (33 T€)
- andere Gewinnrücklagen (108 T€) durch:
• PVK (94 T€)
• Jubiläumsrückstellung (22 T€)
• Archivierungsrückstellung (2 T€)
• latente Steuern (- 9 T€)

1.3 Vermögens- und Finanzlage

  31.12.2010
T€
Anteil
%
31.12.2009
T€
Anteil
%
Veränderung
T€
Veränderung
in %
Gesamtvermögen 8.567 100 8.280 100 287 3
Immaterielle Vermögensgegenstände 72 1 64 1 8 13
Sachanlagen 2.967 35 2.879 35 88 3
Finanzanlagen 0 0 558 7 -558 -100
Vorräte 924 11 950 11 -26 -3
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.380 51 3.794 46 586 15
Flüssige Mittel 1 0 1 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 19 0 34 0 -15 -44
Aktive latente Steuern 19 0 0 0 19 100
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 185 2 0 0 185 100

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen fielen um 69 T€. Die finanziellen Forderungen gegenüber dem Gruppen-Cash-Pool stiegen um 710 T€.

  31.12.2010 31.12.2009 Veränderung
  T€ % T€ % T€ %
Gesamtkapital 8.567 100 8.280 100 287 3
Eigenkapital 6.571 77 6.319 76 252 4
Rückstellungen 1.185 14 1.509 18 -324 -21
übrige Verbindlichkeiten 811 9 452 6 359 79

Die Eigenkapitalquote beträgt 76,7 % (Vorjahr 76,3 %). Die Rückstellungen verringern sich vor allem durch die erstmalige Saldierung von PVK-Rückstellungen mit den Aktivwerten sowie durch zeitnahe IC-Rechnungsstellung. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Aufgrund der Integration in das Cash-Pooling der Schaeffler Gruppe ist die Gesellschaft mit ausreichend Liquidität versorgt.

Insgesamt konnte die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Einschätzung der Gesellschaft durch spürbaren Aufschwung im 4. Quartal leicht verbessert werden.

1.4 Investitionen

Im Berichtsjahr investierte die AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH in Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter 556 T€ und lag damit ca. 195 % über dem Vorjahresniveau. Den Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von 458 T€ (Vorjahr 497 T€) gegenüber. Die Hauptinvestition war der Ersatz der Abgasmessanlage (222 T€). Damit im Zusammenhang stehen die Eichgasversorgung (25 T€), zudem die Investition in ein HiL-System (71 T€) und der Umbau des Kraftstofflagers (33 T€). Alle weiteren Investitionen sind notwendige Ersatzinvestitionen der Geschäftsausstattung.

1.5 Allgemeines

Die Struktur der Erträge und Aufwendungen entspricht im Wesentlichen der des Vorjahres. Insgesamt konnten wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage trotz verhaltener Investitionsbudgets der Kunden auf gutem Niveau halten.

Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag betrug 129, was einem Vollzeit-Äquivalent von 123 entspricht.

2 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Risiken der zukünftigen geschäftlichen Entwicklungen liegen im Rahmen der allgemeinen Unwägbarkeiten unserer unternehmerischen Aktivitäten und der branchenspezifischen Umstände.

Besondere Risiken, insbesondere solche mit wesentlichem Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, sind derzeit nicht erkennbar.

Chancen ergeben sich aus den Entwicklungsanstrengungen aller OEM, Elektro- oder Hybridfahrzeuge auf den Markt zu bringen. Für die hier benötigten Hard- und Softwareentwicklungen ist AFT exzellent aufgestellt. Im 2. Halbjahr 2011 sind die neuen AFT-Produkte - der High-Speed-Datenlogger PikesPEAK und die Entwicklungsplattform RCP PROtroniC -marktfähig und leisten dann ihren Beitrag zum Erfolg.

Risiken ergeben sich aus den auch weiterhin reduzierten Investitionsbudgets, die zu Nachfrageausfällen nach unseren Produkten führen. Weitere Risiken ergeben sich aus der Umstellung einiger IT-Systeme auf den neuesten Stand der Technik.

Die Geschäftsprozesse der AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH sind entsprechend den Normen ISO 9001 und ISO/TS 16949 ausgelegt. Die jährlich erfolgende Auditierung wurde ohne Beanstandungen absolviert.

3 Ausblick

Für die nächsten beiden Jahre erwarten wir eine Steigerung des Umsatzes von 10 - 15 % im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Der Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass die weltweite Automobilkonjunktur sich weiter belebt und die Entwicklungskapazitäten bei den OEM wieder verstärkt mit externen Kapazitäten aufgefüllt werden. Auch innerhalb der Schaeffler-Gruppe wird der neue Bereich E-Mobilität und Mechatronik vermehrt auf das Know-how und die Produkte der AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH zurückgreifen.

Der Bereich der umweltfreundlichen Alternativ-Antriebe wird weiter ausgebaut werden und das bestehende AFT-Know-how wird hier für weiteres Wachstum sorgen.

Die schon begonnene Übernahme von Projekten beim Kunden vor Ort ergibt eine verbesserte Verzahnung mit dem Kunden und verursacht eine langfristige Bindung.

Die permanente Verbesserung der Qualität und insbesondere die Aktivitäten zur Verbesserung der Softwarequalität werden durch Einführung der Capability Maturity Model Integration CMMI-Prozesse zu einer Einstufung Level 3 führen.

4 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht zu vermerken.

5 Forschung und Entwicklung

Die wesentliche Stärke der AFT im Markt ist die Kundentauglichkeit und Robustheit unserer Produkte. Hier werden wir auch weiterhin an vorderster technologischer Front unsere Weiterentwicklung betreiben. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und die eigene Ausbildung von Fach- und Führungskräften wird das notwendige Nachwuchspotential sichern.

 

Werdohl, im 30. März 2011

gez. Helmut Schilly, Geschäftsführer

gez. Prof. Dr. Peter Gutzmer, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

AKTIVA

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.039.197,09 3.500.969,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.071,30 64.408,72
II. Sachanlagen 2.967.125,79 2.878.592,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.063.680,95 2.179.162,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 670.313,93 430.839,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.999,46 268.590,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.131,45 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 557.967,89
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.304.965,10 4.744.746,33
I. Vorräte 924.226,40 949.872,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.379.479,61 3.793.754,65
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 3.139.965,68 (Vorjahr: EUR 2.408.357,83)    
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.259,09 1.119,40
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 18.740,31 33.942,56
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 18.456,24 0,00
E. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 185.402,00 0,00
  8.566.760,74 8.279.658,12

PASSIVA

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL 6.570.927,43 6.319.172,29
I. Gezeichnetes Kapital 3.579.043,17 3.579.043,17
II. Gewinnrücklagen 108.626,56 0,00
III. Gewinnvortrag 2.740.129,12 2.543.084,57
IV. Jahresüberschuss 143.128,58 197.044,55
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.185.217,94 1.508.855,10
C. VERBINDLICHKEITEN 810.615,37 451.630,73
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 7.822,23)    
  8.566.760,74 8.279.658,12
D. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE NACH § 251 HGB 6.378.237.038,89 6.350.000.000,00

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2010

  2010
EUR
2009
EUR
1. Rohergebnis 9.171.266,77 7.750.738,65
2. Personalaufwand -7.067.292,04 -5.972.165,66
a) Löhne und Gehälter -6.005.768,46 -5.103.044,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.061.523,58 -869.121,09
- davon für Altersversorgung: EUR 30.249,40 (Vorjahr: EUR 23.621,32)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -458.372,99 -497.454,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.332.642,35 -989.470,01
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.947,30 11.560,50
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 7.427,30 (Vorjahr: EUR 11.560,50)    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -43.082,00 -105,33
- davon an verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 318.824,69 303.103,24
8. Außerordentliche Erträge 33.651,22 0,00
9. Außerordentliche Aufwendungen -122.606,00 0,00
10. Außerordentliches Ergebnis -88.954,78 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -61.616,34 -78.984,56
12. Sonstige Steuern -25.124,99 -27.074,13
13. Jahresüberschuss 143.128,58 197.044,55

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2010

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Für die Gesellschaft gelten gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Auf Grund der erstmaligen Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geänderten Vorschriften sind die Vorschriften §§ 252 Abs. 1 Nr. 6, 265 Abs. 1 und 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB bei einer Änderung der bisherigen Darstellung oder bisher angewandten Bewertungsmethoden nicht anzuwenden. Soweit sich durch das BilMoG Änderungen bei Ansatz und Bewertung ergeben haben, wurden die Vorjahresbeträge nicht an die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden angepasst. In erstmaliger Anwendung der BilMoG-Bestimmungen bzw. Übergangsregelungen wurde ein Betrag von EUR 108.626,56 erfolgsneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt, EUR 122.606,00 als außerordentlicher Aufwand und EUR 33.651,22 als außerordentlicher Ertrag erfasst.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sofern abnutzbar werden sie planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear oder degressiv abgeschrieben. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen enthalten Fertigungsmaterial, Fertigungslohn, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und Sonderkosten der Fertigung.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine durch planmäßige Abschreibungen nicht gedeckte Wertminderung eingetreten und voraussichtlich von Dauer ist.

Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn die Gründe, die zu einer außerplanmäßigen Abschreibung geführt hatten, nicht mehr bestehen.

In den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten, Waren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren letzten Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen die durch die Produktion veranlassten Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Bewertungsabschläge werden für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerhaltung oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, vorgenommen. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden noch anfallende Aufwendungen von den geschätzten Erlösen abgesetzt.

Forderungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Abwertungen wegen niedrigerer Verzinsung wurden vorgenommen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet.

Die Berechnung der Höhe der sonstigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt mit dem Betrag, der der Zeit nach dem Bilanzstichtag wirtschaftlich zuzurechnen ist.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungs-mathematisch auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2005 G nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method - PUC) ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden zukünftige jährliche Entgeltanpassungen von 3,25 % und Rentenanpassungen von 1,5 % berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31.12.2010 auf 5,16 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Im Vorjahr wurde der steuerlich zulässige Rechnungszins von 6 % angewendet. Durch die erstmalige Anwendung der BilMoG-Bestimmungen hat sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 01.01.2010 ein Zuführungsbetrag von EUR 114.356,00 ergeben. Dieser wurde als außerordentlicher Aufwand erfasst. Bei der Bewertung der PVK 1 Rückstellung hat sich durch die erstmalige Anwendung der BilMoG Bestimmungen zu 01.01.2010 ein Auflösungsbetrag von EUR 93.548,68 ergeben, der ergebnisneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt wurde.

Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt, um die zu erwartenden Ausgaben der ungewissen Verbindlichkeiten zu begleichen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Ermittlung der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften erfolgt auf Vollkostenbasis. Durch die erstmalige Anwendung der BilMoG Bestimmungen hat sich bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen zum 01.01.2010 ein Auflösungsbetrag von EUR 24.262,00 ergeben, der ergebnisneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt wurde sowie ein Zuführungsbetrag von EUR 8.250, der als außerordentlicher Aufwand erfasst wurde.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Währungskurs am Entstehungstag erfasst. Am Bilanzstichtag erfolgt die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs, sofern sie nicht kursgesichert sind und als Bewertungseinheit angesehen werden. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben unverändert zum Vorjahr eine Laufzeit kleiner einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 101) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 432 (Vorjahr: TEUR 411) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.708 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

3. Rückstellungen

Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Verpflichtungen aus PVK 1 sind durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der pensionsähnlichen Verpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§246 Abs. 2 S. 2 HGB) im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich im Wesentlichen um Anteile an Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds. Der in der nachstehenden Tabelle genannte beizulegende Zeitwert des Vermögens wurde, soweit es sich um Fondsanteile handelt, aus den Börsenkursen des Fondsvermögens am Abschlussstichtag abgeleitet.

  31.12.2010
TEUR
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 503
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 689
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 186
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 612
Zinserträge aus dem verrechneten Vermögensgegenstände 42
Zinsaufwendungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 21
Zinsertrag aus der Verrechnung 21

Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Verpflichtung, wird der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten zu aktivieren.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 808 (Vorjahr: 448) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

  EUR
BilMoG Währungsanpassung Foderungen 683,11
BilMoG PVK Marktbewertung Arbeitnehmerfonds 32.968,11
  33.651,22

Die außerordentlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

  EUR
BilMoG Pensionsrückstellung 114.356,00
BilMoG Übergangsgelder 8.250,00
  122.606,00

2. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die wesentlichen periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

  EUR
Mehrerlöse aus Anlagenabgang 30.304,38
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 23.291,47
Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung 2.049,00
  55.644,85

3. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung bzw. aus der Währungsumrechnung

In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 6.708,69 (Vj. EUR 2.995,15) enthalten. Die "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 7.998,50 (Vj. EUR 3.842,22).

In den "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen" sind Erträge aus Abzinsung in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 0) enthalten. In den "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" sind Aufwendungen aus Aufzinsung in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 0) enthalten.

4. Erläuterungen zu den Steuern vom Einkommen und Ertrag

Auf das außerordentliche Ergebnis entfällt ein Steuerertrag in Höhe von EUR 27.042,32. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit wird mit einem Steueraufwand in Höhe von EUR 88.658,66 belastet.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2010 ausgewiesenen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen im Sinne § 268 Abs. 8 HGB

Die ausschüttungsgesperrten Beträge in Höhe von TEUR 96 entfallen mit TEUR 19 auf die Aktivierung latenter Steuern und mit TEUR 77 auf die Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert.

2. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

  31.12.2010
TEUR
Vorjahr
TEUR
Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 6.378.237 6.350.000
davon durch Pfandrechte gesichert TEUR 6.378.237 (Vj TEUR 6.350.000)    
davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 6.378.237 (Vj. TEUR 6.350.000)    

Die Haftung für fremde Verbindlichkeiten besteht neben der Haftung anderer Gesellschaften der Schaeffler Gruppe. Die Haftung ist begrenzt auf den Erlös aus der Verwertung der mit Pfandrechten belasteten Vermögensgegenstände. Der Buchwert dieser Vermögensgegenstände beträgt TEUR 4.771 (Vj. TEUR 4.177). Das gezeichnete Kapital bleibt von der Haftung für fremde Verbindlichkeiten ausgenommen.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Haftung für fremde Verbindlichkeiten sieht das Unternehmen aufgrund der positiven Entwicklung der Schaeffler Gruppe und der Mithaftung weiterer Gesellschaften der Schaeffler Gruppe als sehr gering an.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

  TEUR
Nicht bilanzierungsfähige Zahlungsverpflichtungen 738
insgesamt aus  
•mehrjährigen Mietverträgen, 72
•mehrjährigen Leasingverträgen, 125
•langfristigen Abnahmeverträgen; 541
  738

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

  2010
Arbeiter 28
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 88
Auszubildende 10
Mitarbeiter 126

5. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Geschäftsführer der AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH sind:

• Herr Dipl. Ing. Helmut Schilly, Bergneustadt, Geschäftsleitung AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH

• Herr Prof. Dr. Peter Gutzmer, Bühl, Geschäftsleitung Technische Produktentwicklung der Schaeffler Gruppe

Hinsichtlich der Geschäftsführervergütung wird von den Befreiungsvorschriften gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB Gebrauch gemacht.

Beirat

Die Gesellschaft hat nach § 10 des Gesellschaftsvertrags einen Beirat aus höchstens vier Mitgliedern. Der Beirat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

• Herr Prof. Dr. Peter Gutzmer, Bühl, Geschäftsleitung Technische Entwicklung der Schaeffler Gruppe,

• Herr Dirk Spindler, Herzogenaurach, Leitung Zentrale Entwicklung der Schaeffler Gruppe,

• Herr Uwe Wagner, Herzogenaurach, Leitung Geschäftsbereich Getriebe der Schaeffler Gruppe,

• Herr Bernd Wüstner, Herzogenaurach, Leitung Finanzen Automotive der Schaeffler Gruppe.

Den Mitgliedern des Beirats wurden für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr keine Bezüge gewährt.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der Schaeffler GmbH, Herzogenaurach und in den Konzernabschluss der INA-Holding Schaeffler GmbH & Co. KG, Herzogenaurach, einbezogen. Letzterer wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

 

Werdohl, 30. März 2011

AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH

Dipl. Ing. Helmut Schilly

Prof. Dr. Peter Gutzmer

  Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
  Stand am 1.1.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2010
EUR
Stand am 1.1.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.077.257,31 69.806,14 79.464,92 1.067.598,53 1.012.848,59 62.143,56 79.464,92
  1.077.257,31 69.806,14 79.464,92 1.067.598,53 1.012.848,59 62.143,56 79.464,92
II. Sachanlagen              
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.897.502,59 0,00 0,00 4.897.502,59 2.718.340,09 115.481,55 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.506.051,98 362.655,06 30.000,00 1.838.707,04 1.075.212,17 123.180,94 30.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.716.680,36 117.848,03 578.694,06 3.255.834,33 3.448.090,05 157.566,94 576.822,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.131,45 0,00 6.131,45 0,00 0,00 0,00
  10.120.234,93 486.634,54 608.694,06 9.998.175,41 7.241.642,31 396.229,43 606.822,12
III. Finanzanlagen              
Wertpapiere des Anlagevermögens 557.967,89 0,00 557.967,89 0,00 0,00 0,00 0,00
  557.967,89 0,00 557.967,89 0,00 0,00 0,00 0,00
  11.755.460,13 556.440,68 1.246.126,87 11.065.773,94 8.254.490,90 458.372,99 686.287,04
  Abschreibungen Buchwerte
  Stand am 31.12.2010
EUR
Stand am 31.12.2010
EUR
Stand am 31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 995.527,23 72.071,30 64.408,72
  995.527,23 72.071,30 64.408,72
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.833.821,64 2.063.680,95 2.179.162,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.168.393,11 670.313,93 430.839,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.028.834,87 226.999,46 268.590,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.131,45 0,00
  7.031.049,62 2.967.125,79 2.878.592,62
III. Finanzanlagen      
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 557.967,89
  0,00 0,00 557.967,89
  8.026.576,85 3.039.197,09 3.500.969,23

Die vorstehend zur Veröffentlichung bestimmten Unterlagen entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH, Werdohl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 12. April 2011

Rödl & Partner GmbH
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Knoblich, Wirtschaftsprüferin

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