Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 17179
Eingetragen
14.7.2016
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
der Groß- und Einzelhandel mit und der Imund Export von Waren aller Art, insbesondere von Lebensmitteln, Handelsagentur im Bereich Lebensmittel und deren Konzeptentwicklung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Miloud Mahnin
seit 14.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Miloud Mahnin
Brüggen
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ommi Foods GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

OMMI FOODS GMBH, Mönchengladbach

I. Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand unserer Gesellschaft (im Folgenden auch "OMMI FOODS" genannt) ist der Handel mit Nahrungs- und Genussmitteln. Die Produktpalette umfasst dabei insbesondere Käse und Butter für Großverbraucher. Käse für Großverbraucher und andere Molkereiprodukte werden vorwiegend aus den Niederlanden importiert oder von inländischen Herstellern erworben. Das Warenlager für die Molkereiprodukte wird durch einen Fremdverwalter geführt. Wir beliefern Cash & Carry Märkte, die Food Service und Industriekunden. Wir sind seit 2017 nach IFS-Broker zertifiziert (COID: 55686), denn Qualität und Nachverfolgbarkeit sind in unserem Unternehmen ein wichtiges Thema.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2022 war geprägt von starken Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie. Der bereits im Jahr 2021 begonnene Preissteigerungstrend setzte sich im Zuge des russischen Krieges auf die Ukraine im Jahr 2022 sprunghaft fort. Zugleich stellt der Druck auf die Absatzzahlen, insbesondere im Export, eine weitere Herausforderung im Hinblick auf die Ertragslage für die Marktteilnehmer dar. (Jahresbericht 2022/23 vom Juni 2023 der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V., Berlin (BVE)).

Als Folge des im Jahr 2022 begonnenen Krieges in der Ukraine sieht die Branche der Ernährungsindustrie die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur der Lebensmittellieferketten sowie die Versorgungssicherheit der Bevölkerung als Hauptaufgaben an. Durch die Corona-Pandemie in den Vorjahren und die sich daran unmittelbar anschließende Krise aufgrund des Ukraine Krieges befindet sich die Ernährungsindustrie in einer wirtschaftlichen Stagnation und einer ausgeprägten Rohstoffkrise (BVE, Jahresbericht 2022/23).

Da der Handel mit und die Herstellung von Lebensmitteln sehr energieintensiv ist (für Kühlung, Bearbeitung und Erhitzung), bedeuten die stark angestiegenen Energiepreise eine ernstzunehmende wirtschaftliche Gefahr für die Branche (BVE, Jahresbericht 2022/23).

Die regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland erschweren die Investitionen und die Arbeit in der Ernährungsindustrie zusätzlich. Durch restriktive Klimaschutzgesetze (vgl. BMEL, abrufbar unter: https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/klimaschutz/landwirtschaft-und-klimaschutz.html) in Deutschland und in anderen europäischen Ländern wird erwartet, dass die Lieferungen von Milch abnehmen werden.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren 2022 für die Milchwirtschaft entsprechend herausfordernd. Die gesamte Wertschöpfungskette Milch war 2022 mit stark gestiegenen Kosten u.a. für Verpackungen, Logistik, Zusatz- und Hilfsstoffe sowie Energie konfrontiert.

Der Käsemarkt in Deutschland ist 2022 dennoch hinsichtlich Erzeugung, Export und Verbrauch gewachsen. Ausgeweitet wurde vor allem die Herstellung von Schnittkäse, während bei Frischkäse leichte Einschränkungen zu beobachten waren. Der Käseabsatz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel konnte sich auf einem hohen Niveau stabilisieren. Die Käse-Exporte Deutschlands standen 2022 jedoch unter rückläufiger Tendenz.

Geschäftsverlauf

Die folgende Darstellung des Geschäftsverlaufs erfolgt anhand der für die Gesellschaft zur Steuerung verwendeten Leistungsindikatoren. Diese sind die erzielten Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss.

Für Umsatz und Jahresüberschuss wurde ausgehend von den Ergebnissen im Jahr 2021 ein deutliches Wachstum geplant. Ausgehend von einem Umsatz im Jahr 2021 von T€29.790 wurde ein Umsatzziel von T€35.300 für das Jahr 2022 angestrebt. Trotz der großen Herausforderungen im Marktumfeld konnte dieses ambitionierte Umsatzziel noch deutlich übertroffen werden. Der Umsatz betrug im Jahr 2022 T€40.006.

Die besonders positive Umsatzentwicklung ist auf die intensive Vertriebsstrategie zurückzuführen und die personelle Verstärkung im Bereich Vertrieb. Entsprechend der Unternehmensstrategie werden über Messepräsenz und gezielte Neukundenakquise die Potentiale im Umsatzwachstum realisiert.

Neben den Umsatzzielen verfolgt Ommi Foods eine Strategie zu Stabilisierung und schrittweisen Verbesserung der Gewinnmargen. Für den Jahresüberschuss wurde eine Steigerung von T€205 im Jahr 2021 auf T€356 für das Jahr 2022 prognostiziert. Aufgrund des über Plan liegenden Wareneinsatzes und der gestiegenen sonstigen Kosten wurde das Gewinnziel jedoch unterschritten. Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2022 bei T€ 239.

Insbesondere vor dem Hintergrund des stark angespannten Marktumfeldes im Jahr 2022 ist der Geschäftsverlauf als sehr erfolgreich einzustufen.

Bei der Gesellschaft werden keine wesentlichen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung verwendet.

3. Darstellung der Lage

a. Ertragsanlage

Im Geschäftsjahr 2022 konnten Umsatzerlöse von T€ 40.006 (Vj. T€ 29.789) erzielt werden. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Umsatzsteigerung von T€ 10.217. Wie für das Jahr 2022 prognostiziert wurde, konnte nach den Einschränkungen durch die Corona Pandemie trotz der Verunsicherung im Geschäftsumfeld aufgrund des Krieges in der Ukraine die Geschäftstätigkeit von OMMI FOODS wieder deutlich ausgeweitet werden. Das Exportgeschäft war auch im Geschäftsjahr 2022 sehr gut.

Analog zu der deutlichen Umsatzsteigerung nahm auch der Materialaufwand deutlich zu und belief sich 2022 auf T€39.359 im Vergleich zu T€29.300 im Vorjahr. Somit stieg der Materialaufwand um T€10.059 an. Aufgrund des hohen Kostendrucks im Einkaufsbereich konnte die Rohgewinnmarge nicht wie geplant verbessert werden. Allerdings hat das vorausschauende Management durch die Branchenerfahrung trotz des schwierigen Marktumfeldes die Rohgewinnmarge im Vergleich zu 2021 stabil halten können.

Im Bereich der Personalkosten wurde ein deutlicher Anstieg von ca. T€61 verzeichnet auf T€166 (2021: T€105). Maßgeblich für die Kostensteigerung waren inflationsangepasste Gehaltssteigerungen für den bestehenden Personalstamm.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich 2022 auf T€314 (2021: T€77). Der deutliche Anstieg in Höhe von T€237 ist dabei hauptsächlich auf Währungsumrechnungsverluste in Höhe von T€213 zurückzuführen. Diesen Währungsverlusten stehen jedoch auch sonstige Erträge aus Währungsumrechnung von T€216 gegenüber.

Der Preiswettbewerb macht die Realisierung höherer Margen auch im Jahr 2022 sehr schwierig. Die Produktknappheit und steigende Frachtkosten sind Faktoren, die dem Food-Service-Bereich vor eine große Herausforderung gestellt haben.

Trotzdem verlief das Wirtschaftsjahr 2022 insgesamt sehr gut. Für das Geschäftsjahr 2022 ist ein Jahresüberschuss von T€ 239 (Vorjahr T€ 205) zu verzeichnen.

b. Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um T€830 erhöht auf T€22.334 (2021: T€21.261). Dabei entfiel auf der Aktivseite der Großteil auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Entsprechend machen auf der Passivseite insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen den Großteil der Bilanzsumme aus.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von T€20.759 im Jahr 2021 auf T€21.650 im Jahr 2022 und damit um T€891 an. Dabei wurde jedoch eine Vielzahl der bestehenden älteren Forderungen beglichen. Die Zunahme im Saldo der Forderungen ist durch das deutliche Umsatzwachstum und durch das ausgeweitete Geschäft begründet, wodurch im Umfang mehr jüngere Forderungen entstanden sind, als ältere Forderungen abgebaut wurden. Im Ergebnis hat sich jedoch der Forderungsbestand im Rahmen der Laufzeit verjüngt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich in 2022 um T€291 auf T€343 (2021: T€51). Ursächlich waren Umsatzsteuerforderungen zum Stichtag.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€830 auf T€21.141 (2021: T€20.311).

c. Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der Zahlungsfrist beglichen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich per Saldo von T€514 auf T€753.

d. Gesamtaussage

Die deutliche Umsatzsteigerung konnte trotz des schwierigen Marktumfeldes durch eine Ausweitung des Geschäfts in Europa und im Export erreicht werden. Die Margen konnten zwar entgegen der Planung nicht gesteigert werden, aber sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

III. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftspolitik ist darauf gerichtet die Margen durch eine verbesserte Einkaufspolitik und Ausbau des Kundenkreises innerhalb von Europa, in afrikanischen und asiatischen Ländern zu erhöhen.

Der Wettbewerb im Geschäftsjahr 2022 war unverändert intensiv. Die beschriebene Dynamik im Wettbewerb wird auch für die Folgejahre erwartet.

Beschaffungsrisiken

Ein Risiko bei der Beschaffung liegt in der Produktknappheit auf der Einkaufsseite und in den Einkaufschancen bei Lieferanten. Dadurch besteht ein Risiko, dass das dynamische Wachstum von Ommi Foods leicht gebremst werden könnte. Im Rahmen der Einkaufspolitik werden daher die Lieferantenbeziehungen besonders gestärkt und weitere Lieferanten hinzugewonnen. Das kontinuierliche Wachstum von Ommi Foods wird dadurch sichergestellt.

Absatzrisiken

In den Absatzmärkten für Molkereiprodukte besteht ein intensiver Wettbewerb. Durch regulatorische Rahmenbedingungen und geändertes Konsumverhalten der Verbraucher wird der Wettbewerbsdruck in europäischen Märkten zunehmen. Dem begegnet Ommi Foods mit einer internationalen Ausrichtung. Entgegen dem abschwächenden Exporttrend in der Ernährungsbranche konnte Ommi Foods sein Exportgeschäft ausbauen. Dadurch können Risiken in Europa durch Wachstumsmöglichkeiten in afrikanischen und asiatischen Ländern ausgeglichen werden.

Marktübergreifend ist Ommi Foods in der Kundenakquise und auf Fachmessen aktiv. Dadurch ist ein kontinuierlicher Ausbau des Kundenkreises und damit ein kontinuierliches Wachstum für Ommi Foods möglich.

Liquiditäts- und Finanzrisiken

Liquiditätsrisiken sind durch die Zusage ausreichender Kreditlinien abgedeckt. Die Ausfallrisiken in den Außenständen werden durch das Debitorenmanagement abgedeckt. Mit diversen Lieferanten bestehen darüber hinaus Vereinbarungen zu der Begrenzung von Liquiditätsrisiken aufgrund des Bestands an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Chancenbericht

Weltweit kommt es zu einer Steigerung des Verbrauchs von Milchprodukten. In europäischen Märkten geht zwar der Konsum von Molkereiprodukten langfristig zurück, allerdings werden anstelle dessen vor allem in Südamerika und in den stark wachsenden Schwellenländern Süd-Ost-Asiens sowie in Teilen Afrikas und der arabischen Welt deutlich gegenläufige Trends erkennbar.

Eine steigende weltweite Nachfrage verbunden mit einer infolge des Ukraine-Krieges befürchteten Lebensmittelknappheit hat zu rasant steigenden Preisen geführt. Seit den Sommermonaten 2022 sind Molkereiprodukte so teuer wie selten zuvor. Auch die Milchauszahlungspreise werden auf ein Allzeit-Hoch klettern. Es wird erwartet, dass die Preise weiter auf hohem Niveau stabil bleiben, evtl. sogar weiter steigen.

Die steigenden Preise der Molkereiprodukte stellen absatzseitig eine Chance für Ommi Foods dar. Bei dynamischen Preisentwicklungen kann Ommi Foods darüber hinaus in dem Handel mit Molkereiprodukten von Preisunterschieden profitieren.

Außerdem stärkt die internationale Marktausrichtung von Ommi Foods das Umsatzwachstum und verringert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten.

IV. Prognosebericht

Der Rückgang der globalen Milchmengen verbunden mit einer stabilen weltweiten Nachfrage hat einerseits zu Verschiebungen innerhalb der Produktgruppen von Molkereiunternehmen geführt. Anderseits haben die Unsicherheiten durch den Ukrainekrieg und die daraus erwarteten Versorgungsengpässe zu stark steigenden Preisen geführt.

Angesichts der Probleme, die sich aus dem Ukraine-Krieg und den Störungen der weltweiten Lieferketten ergeben, ist nicht auszuschließen, dass es in einzelnen Kategorien auch zu Versorgungsengpässen kommen kann. Solche Engpässe werden die Preissteigerungstendenzen weiter verstärken.

Die Effekte von steigenden Preisen sind einkaufsseitig für Ommi Foods ein Risiko. Andererseits stellen die Preissteigerungen absatzseitig erhebliche Chancen dar. Von den Preisschwankungen kann Ommi Foods durch eine proaktive Marktbearbeitung profitieren.

Für das Geschäftsjahr 2023 werden Umsätze von rund € 38,4 Mio. erwartet. Der Umsatzanstieg vom Jahr 2021 zum Jahr 2022 soll gesichert und stabilisiert werden. Es wird im Vergleich zum sehr umsatzstarken Jahr 2022 sogar ein leichter Umsatzrückgang prognostiziert, wobei jedoch der Jahresüberschuss konstant oder leicht gesteigert werden soll durch eine Verbesserung der Margensituation.

Diese Ziele sollen durch Messe-Auftritte im Ausland und Kundenbesuche im afrikanischen und asiatischen Bereich realisiert werden. Der Jahresüberschuss wird trotz prognostiziertem Umsatzrückgang auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr erwartet.

 

Mönchengladbach, den 27.11.2024

gez. M. Mahnin

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 42.028,00 30.449,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 631,00 3.200,00
II. Sachanlagen 41.397,00 27.249,00
B. Umlaufvermögen 22.162.187,36 21.217.751,58
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21.879.441,82 21.035.610,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.800,00 3.000,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 282.745,54 182.140,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.496,26 13.150,22
Summe Aktiva 22.216.711,62 21.261.350,80

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 753.026,84 514.231,64
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 489.231,64 283.742,59
III. Jahresüberschuss 238.795,20 205.489,05
B. Rückstellungen 13.559,00 135.942,25
C. Verbindlichkeiten 21.450.125,78 20.611.176,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 21.321.548,60 20.611.176,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 128.577,18 0,00
Summe Passiva 22.216.711,62 21.261.350,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 877.362,69 511.686,11
2. Personalaufwand 165.527,18 104.610,16
a) Löhne und Gehälter 136.244,54 94.991,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 29.282,64 9.618,78
3. Abschreibungen 16.515,43 11.458,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.515,43 11.458,32
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 314.497,68 76.567,12
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 213.025,70 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 764,61
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.456,20 11.756,34
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 118.842,00 102.158,73
8. Ergebnis nach Steuern 239.524,20 205.900,05
9. sonstige Steuern 729,00 411,00
10. Jahresüberschuss 238.795,20 205.489,05

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

der Ommi Foods GmbH, Mönchengladbach

Grundlagen und Methoden

Die Firma Ommi Foods GmbH hat ihren Sitz in 41189 Mönchengladbach und ist bei dem Registergericht Mönchengladbach im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer 17179 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft Ommi Foods GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238ff HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen der angeschafften Wirtschaftsgüter wurden linear bemessen.

Die planmäßige Abschreibung des Anlagevermögens erfolgte linear in der steuerlich zulässigen Höhe unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Anschaffungsjahr sofort abgeschrieben. Von dem Wahlrecht nach § 8 (1) S. 1 KStG iVm. § 6 (2) EStG, nach dem geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben werden dürfen, wurde insofern Gebrauch gemacht.

Das Vorratsvermögen wurde zu den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennbetrag bewertet und hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit geprüft. Uneinbringliche Forderungen wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenständen, einschließlich der sonstigen Forderungen aus Darlehensgewährung, erfolgte zum Nennwert.

Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt. Bestehende liquide Mittel in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet (§ 256 a HGB).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zeitanteilig vorgenommen. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungsausgänge vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Sie sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Erfüllungsbeträgen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert worden. Die sonstigen Verbindlichkeiten, einschließlich erhaltener Darlehen, sind ebenfalls mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert worden.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem angehängten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€2.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt €25.000,00. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet, wobei alle erkennbaren Risiken berücksichtigt wurden. Der größte Posten der sonstigen Rückstellungen entfällt auf die Rückstellung für Archivierungs- und Aufbewahrungskosten in Höhe von €1.950 gemessen an den gesamten sonstigen Rückstellungen von €2.930. Die Zuführung zu den sonstigen Rückstellungen im Jahr 2022 in Höhe von €680 stammt aus einer erwarteten Verpflichtung aus Beiträgen gegenüber der Berufsgenossenschaft.

Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 21.438.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Waren bestehen Sicherheiten in Form von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten. Darüber hinaus sind Verbindlichkeiten unbesichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen auf das Anlagevermögen wurden im Jahr 2022 nicht vorgenommen. Wertberichtigungen auf Forderungen des Umlaufvermögens erfolgten im Jahr 2022 in einer Höhe von €15.046,58.

Die Gewinn- und Verlustrechnung der Ommi Foods GmbH enthält im Berichtszeitraum 2022 keine periodenfremden Erträge. Die sonstigen betrieblichen Erträge stammen im Wesentlichen aus Währungserträgen in Höhe von €215.714,54. Diesen Erträgen stehen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von €213.025,70 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag die Auswirkungen auf die Bilanzierung haben, haben sich nicht ergeben.

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit von
TEUR bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 349 220 129 0
Verbindlichkeiten aus LuL 21.141 21.141 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 77 77 0 0

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Künftige Verpflichtungen aus Mietverträgen (für Grundstücke und Gebäude) bis zu einem Jahr von €5.184,48 (2021: €5.184,48), vgl. Mietvertrag und Dauerrechnung NBC

Künftige Verpflichtungen aus Bestellobligo bestanden nicht, da Bestellungen mit Vorkassezahlungen vorgenommen worden.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 4 Mitarbeiter beschäftigt.

Zum alleinigen Geschäftsführer ist Herr Miloud Mahnin, Betriebswirt, bestellt. Von der Befreiung nach § 286 Abs 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Es bestehen keine Geschäfte mit nahestehenden Personen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von €238.795,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, den 27.11.2024

gez. M. Mahnin

sonstige Berichtsbestandteile

 

Mönchengladbach, den 09.12.2024

gez. M. Mahnin

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Der Jahresabschluss wurde für Zwecke der Offenlegung in verkürzter Form dargestellt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk wurde auf Basis des vollständigen Jahresabschlusses erstellt und wird hier wiedergegeben:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ommi Foods GmbH, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ommi Foods GmbH, Mönchengladbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ommi Foods GmbH, Mönchengladbach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Haan, den 6. Dezember 2024

Kanzlei Miklis GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Markus Miklis, Wirtschaftsprüfer

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