v. Rundstedt & Partner GmbH

Bleichstraße 20, 40211 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 20794
Eingetragen
14.4.1986
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
die Personalberatung und Karriereberatung von Unternehmen und Bewerbern aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jürgen Lösing
seit 19.9.2022
Prokura
Geschäftsführer
Christian Heppe
seit 8.11.2021
Prokura
Martin Dr. Mertens
seit 18.4.2019
Geschäftsführer
Andrea Jochum
seit 21.12.2018
Prokura
Claus Verfürth
seit 21.12.2018
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

15 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 15 angezeigt

FRISCO Ventures GmbH & Co. KG
Germany
9.000 €
70.34%
v. Rundstedt & Partner GmbH
Germany
10.500 €
3.50%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

v. Rundstedt & Partner GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.20201 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen an gewerblichen Rechten 130.073,50 151.405,50
2. Firmenwert 0,50 130.074,00 0,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.971,50 1.064.099,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 73.251,00 71.751,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 181.645,00
3. Beteiligungen 199.662,80 272.913,80 332.771,33
1.336.959,30 1.801.672,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 114.638,64 105.914,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.145.196,63 2.859.532,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.536.317,13 2.594.109,86
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 358.804,58 78.485,91
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.093.164,27 8.133.482,61 1.318.106,48
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.677.481,29 7.006.687,99
15.925.602,54 13.962.837,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.111,08 159.574,61
D. Aktive latente Steuern 168.149,25 203.283,90
17.516.822,17 16.127.368,51

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 297.000,00 297.000,00
II. Gewinnrücklage 728.566,18 1.728.565,82
III. Bilanzgewinn 5.483.636,16 2.944.573,92
6.509.202,34 4.970.139,74
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.212.669,04 1.163.828,61
2. Steuerrückstellungen 65.939,62 1.015.860,48
3. Sonstige Rückstellungen 3.743.138,26 3.014.010,89
5.021.746,92 5.193.699,98
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Beratungsprojekte 4.501.834,47 4.155.653,18
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 977.441,14 722.605,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.718,13 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 275.071,59 862.422,73
-- davon aus Steuern EUR 15.690,72 (i.V. EUR 794.332,08) --
5.788.065,33 5.740.681,36
D. Rechnungsabgrenzungsposten 197.807,58 222.847,43
17.516.822,17 16.127.368,51

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021 2020
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 24.741.566,79 23.791.779,63
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.695.000,82 362.311,73
--davon aus Währungsumrechnung EUR 15.832,74 (i.V. EUR 7.662,11)--
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.460.317,21 -2.022.878,95
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.849.261,44 -10.498.506,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.680.004,66 -13.529.266,10 -1.334.015,35 -11.832.521,85
--davon für Altersversorgung EUR 35.836,89 (i.V. EUR 51.265,21)--
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -391.841,76 -424.204,52
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.032.290,60 -5.439.037,04
--davon aus Währungsumrechnung EUR 5.349,16 (i.V. EUR 17.319,22)--
7. Erträge aus Beteiligungen 1.088.312,93 306.900,00
--davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.088.312,93 (i.V. EUR 306.900,00)--
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.117,93 22.231,97
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -390.379,08 -5.819,19
--davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR 390.379,08 (i.V. EUR 5.819,19)--
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.322,94 -32.507,80
--davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 26.322,94 (i.V. EUR 28.721.66)--
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -713.931,86 -1.439.388,89
12. Ergebnis nach Steuern 4.048.648,92 3.286.865,09
13. Sonstige Steuern -9.586,68 -8.071,61
14. Jahresüberschuss 4.039.062,24 3.278.793,48
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.944.573,92 1.665.780,44
16. Vorabausschüttung -1.500.000,00 -2.000.000,00
17. Bilanzgewinn 5.483.636,16 2.944.573,92

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

I. Allgemeine Angaben

Die v. Rundstedt & Partner GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf, die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter dem HRB 20794 geführt.

Der Jahresabschluss der v. Rundstedt & Partner GmbH, Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021 wurden auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Für die Bilanz und die nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB sowie die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierung und Bewertung erfolgen gegenüber dem Vorjahr unverändert nach handelsrechtlichen und steuerlichen Grundsätzen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes, die auf der Grundlage der amtlichen AfA-Tabellen festgelegt werden. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagegüter werden linear abgeschrieben.

Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen, wurden im Zugangsjahr unmittelbar in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten in der Höhe von EUR 150 bis EUR 800 wurden einzeln im Anlagevermögen erfasst und sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die bilanzierten Ausleihungen bei den Finanzanlagen wurden zum Nennwert bewertet.

Bei Vorliegen einer dauernden Wertminderung wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei Wegfall der Begründung für eine Abschreibung erfolgt eine Wertaufholung bis zu den historischen Anschaffungskosten.

Vorräte

Die Vorräte beinhalten aufgrund des jeweiligen Projektfortschritts noch nicht abrechenbare Leistungen aus laufenden Beratungsprojekten. Sie sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Mögliche Ausfallrisiken bei den übrigen Forderungen werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % aufgrund betrieblicher Erfahrungswerte berücksichtigt.

Liquide Mittel

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß §274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz (Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer) liegt bei rd. 31,575%. Der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 450%. Die Gesellschaft hat von ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und bilanziert den aktivischen Überhang zwischen nachstehend dargestellten aktivischen und passivischen Steuerlatenzen.

Differenz Handels-/ Steuerbilanz
EUR
Aktivische Steuerlatenzen
Anteile an verbundenen Unternehmen/Beteiligungen 16.885,67
Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.623,06
Pensionsrückstellung 596.218,87
Urlaubsrückstellungen 23.037,73
Sonstige Rückstellungen 246,87
Zwischensumme der aktiven Unterschiedsbeträge 647.012,20
Passivische Steuerlatenzen
Zwischensumme der passiven Unterschiedsbeträge 114.473,00
Saldo (Überhang) 532.539,20
Ertragssteuersatz: 31,575%
Aktive latente Steuern 168.149,25

Pensionsrückstellungen

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen, durchschnittlichen Marktzins. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Für die Ermittlung wurden individuelle laufzeitabhängige Zinssätze zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Kundenseitig erhaltene Vorauszahlungen werden als erhaltene Anzahlungen auf Beratungsprojekte ausgewiesen.

III. Währungsumrechnung

Währungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Forderungsbegründung und am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Rechnungseingangstag und am Bilanzstichtag bewertet. Kursdifferenzen werden als Währungsgewinne bzw. -verluste erfasst.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, die durch Finanzinstrumente gesichert werden, sind unter dem Punkt derivative Finanzinstrumente erläutert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Der diesem Anhang als Anlage beigefügte Anlagespiegel gibt die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen wieder.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich das Umlaufvermögen um TEUR 1.963 auf TEUR 15.926. Die Bankguthaben erhöhten sich um TEUR 671. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich um TEUR 1.058.

Die Einzelwertberichtigungen zum Bilanzstichtag erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 72 auf TEUR 118.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird das Deckungskapital von 42 Rückdeckungsversicherungen für die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.059 ausgewiesen.

Eigenkapital

Die Summe des Eigenkapitals beläuft sich auf TEUR 6.509 und beträgt somit rd. 37,2% der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:

Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Eigenkapital
Stand 01.01.2021 297.000,00 1.728.565,82 2.944.573,92 4.970.139,74
Jahresergebnis 0,00 0,00 4.039.062,24 4.039.062,24
Entnahmen 6.000,00 -999.999,64 -1.500.000,00 -2.493.999,64
Einstellung -6.000,00 0,00 0,00 -6.000,00
Stand 31.12.2021 297.000,00 728.566,18 5.483.636,16 6.509.202,34

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Bildung der ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen erfolgt auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung des BilMoG. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsverfahren angewandt.

Der Berechnung liegen folgende Annahmen zugrunde:

Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

durchschnittlicher Marktzins in Höhe von 1,87%, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

ein Rententrend der eine Erhöhung von 1,00% p.a. für Zusagen mit vertraglicher Rentenanpassungspflicht (vereinbarter Anpassungssatz) bzw. von 1,75% p.a. für alle übrigen Zusagen vorsieht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch nicht ausbezahlte Ergebnisbeteiligungen und Tantiemen sowie Personalrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Unter den Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen auf laufende Beratungsprojekte ausgewiesen.

Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 9.170. Die Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge, deren Laufzeiten erst nach dem Bilanzstichtag enden. Die Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
zahlbar im neuen Geschäftsjahr: 2.350 2.373
(davon an verbundene Unternehmen:) 0 0
zahlbar in den darauffolgenden vier Geschäftsjahren: 6.502 7.827
(davon an verbundene Unternehmen:) 0 0
danach zahlbar: 318 1.146
(davon an verbundene Unternehmen:) 0 0
9.170 11.346

Weitere aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse liegen nicht vor.

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt.

Die Umsatzerlöse von EUR 24,7 Mio. (i.V. EUR 23,8 Mio.) entfallen überwiegend auf die Bereiche Outplacement und Workforce Transformation.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 6 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 50.

VII. Sonstige Angaben und Erläuterungen

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr waren zur Geschäftsführung bestellt:

Frau Sophia von Rundstedt, Rechtsanwältin, Frankfurt

Herr Dr. Martin Mertes, Kaufmann, Aachen

Herr Jörn-Christian Summa, Kaufmann, Cadolzburg

Frau Sophia von Rundstedt, Herr Dr. Martin Mertes und Herr Jörn-Christian Summa sind stets einzelvertretungsberechtigt, Frau Sophia von Rundstedt und Herr Dr. Martin Mertes sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2021 wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Beirat

Im Geschäftsjahr gehörten dem Beirat an:

Katharina Pahl (Vorsitzende), HR Beraterin, Leverkusen

Frank Ferchau, Geschäftsführer, Gummersbach

Jan Riedel, CEO & Founder, Hamburg

Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2021 über durchschnittlich 152 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und Auszubildende).

Leitende Angestellte 5
Angestellte 121
Aushilfen 26
152

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält Beteiligungen an folgenden Gesellschaften:

Rundstedt Transfer GmbH, Berlin:

Beteiligung 100% (Stammkapital EUR 25.000,00);

von Rundstedt HR Partners GesmbH, Wien/Österreich:

Beteiligung 100% (Stammkapital EUR 35.000,00)

von Rundstedt Executive Search GmbH, Düsseldorf:

Beteiligung 100% (Stammkapital EUR 25.000,00)

The Boardroom GmbH, Düsseldorf:

Beteiligung 93% (Stammkapital EUR 25.000)

von Rundstedt & Partner Schweiz AG, Zürich/Schweiz:

Beteiligung 30% (Stammkapital CHF 750.000 entspr. EUR 665.542,66)

VIII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind in der Gesellschaft selbst nicht eingetreten.

IX. Gewinnverwendung

Es wird vorgeschlagen, den ausgewiesenen Bilanzgewinn von EUR 5.483.636,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 6. April 2022

v. Rundstedt & Partner GmbH

Sophia von Rundstedt

Dr. Martin Mertes

Jörn-Christian Summa

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021

1. Einleitung

Die v. Rundstedt & Partner GmbH hat ihren Firmensitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft unterhält neun Niederlassungen: in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart. Darüber hinaus existieren acht weitere Beratungsbüros, so dass die Gesellschaft in Deutschland an insgesamt 17 Standorten präsent ist.

Sie ist alleinige Gesellschafterin der Rundstedt Transfer GmbH (Berlin), der von Rundstedt Executive Search GmbH (Düsseldorf) und der von Rundstedt HR Partners GesmbH (Wien/Österreich). Sie hält 93% an der The Boardroom GmbH (Düsseldorf). Sie hält eine Beteiligung von 30% an der von Rundstedt & Partner Schweiz AG (Zürich/Schweiz).

von Rundstedt ist seit über 35 Jahren in marktführender Position in der Outplacementberatung in Deutschland und einer der führenden Experten für Workforce Transformation im deutschsprachigen Raum. von Rundstedt hilft Menschen, berufliche Veränderungen zu meistern und sicher einen neuen Job zu finden. Unternehmen unterstützt von Rundstedt dabei, Transformationsprozesse im Rahmen von Personalum- und -abbau professionell, anständig und verantwortungsvoll zu gestalten.

Die Geschäftsfelder im Jahre 2021 sind folgende:

Outplacement

Beratung und Begleitung von Unternehmen beim Personalumbau und -abbau (Workforce Transformation)

Transfermaßnahmen (in der Tochtergesellschaft Rundstedt Transfer GmbH)

Karriereberatung für oberste Führungskräfte (in der Tochtergesellschaft The Boardroom GmbH)

Executive Search (in der Tochtergesellschaft von Rundstedt Executive Search GmbH)

2. Geschäftsverlauf

Die v. Rundstedt & Partner GmbH hat in den vergangenen Jahren ihre Marktführerschaft im Outplacement in Deutschland behauptet und eine deutliche Ausweitung des Geschäfts im Bereich Workforce Transformation erzielt.

Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von EUR 24,7 Mio. (Vorjahr: EUR 23,8 Mio.). Der Außenumsatz der von Rundstedt-Gruppe (Stand vor Jahresabschlussprüfung) wird erneut über Vorjahresniveau mit EUR 42,3 Mio. (Vorjahr EUR 41,8 Mio.) erwartet.

Das Projektgeschäft rund um Workforce Transformation (Personalumbau und -abbau) konnte erneut die eigenen Ziele übertreffen. Ursächlich hierfür ist neben der Neukundengewinnung auch der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen. Insbesondere durch einen Fokus im Bereich der Mobilisierung der Klienten für eine berufliche Neuorientierung konnten viele Projekte sehr erfolgreich und damit auch umsatzstark durchgeführt werden. Sowohl das Bid-Management als auch das Strategische Partnermanagement werden sukzessive weiter professionalisiert. In 2021 sind darüber hinaus erste Kooperationen mit Unternehmens- und Restrukturierungsberatungen geschlossen worden. Inhaltlich wird mittels erster Kundenkonzepte und Pilotprojekte weiter an den Zukunftsthemen ,Skill-Matching & Personalvermittlungseinheit im Umbaukontext' gearbeitet.

Im Geschäftsfeld Outplacement wurde die Digitalisierung der Beratungsprozesse massiv vorangetrieben. Durch die konsequente Verzahnung verschiedener digitaler Leistungen werden Outplacement-Klienten strukturiert und datenbasiert durch ihre gesamte Beratung geführt. Dies ermöglicht eine völlig neue, hybride Form der Outplacement-Beratung, die sich aus digitalen (Daten-)Produkten und Services, virtuellen Austauschformaten in der Gruppe und individuellem Sparring mit Karriereexperten zusammensetzt. Durch diese Veränderungen wird das Nutzererlebnis grundlegend verbessert, da sie Dank agilem Produktentwicklungsansatz exakt an den Bedürfnissen der Klienten ausgerichtet sind.

Im Bereich der zentralen Shared Services, die von Rundstedt Klienten in der sogenannten "Marktphase" unterstützen, wurden organisationsseitig die Voraussetzungen dafür geschaffen, Klienten in verschiedenen Lieferbereichen - vom klassischen Outplacement bis hin zu Transfergesellschaften - mit den individuell passenden Beratungsleistungen versorgen zu können. Auch hier wurde die Digitalisierung vorangetrieben und so zum Beispiel eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die Klienten zuverlässig und tagesaktuell mit den individuell passenden offenen Vakanzen versorgt.

Im Bereich der Transfermaßnahmen in der Tochtergesellschaft Rundstedt Transfer GmbH stand die Standardisierung und Automatisierung von Prozessen im Fokus der Weiterentwicklung. So wurden unter anderem eine Projektmanagementsoftware sowie ein Ticketsystem eingeführt, um die Effizienz und Transparenz von Lieferprozessen zu steigern und gleichzeitig die Grundlage für eine langfristige, KPI-basierte Optimierung von Projektmanagement auf der einen und von Betreuung und Beratung der Klienten auf der anderen Seite zu erreichen. Wie für den Bereich Outplacement beschrieben, ist auch hier die Verbesserung des Nutzererlebnisses leitend für die durchgeführten Veränderungen.

Für die übergreifende Qualitätssicherung und Weiterentwicklung von Beratungsinhalten haben auch in diesem Jahr die mittlerweile rund 15 Quality Communities gesorgt. So wurden neben der Entwicklung von neuem Content für Klientenplattformen neue Angebote in den Bereichen (virtuelle) Workshops und Networking geschaffen, um nur zwei von zahlreichen Beispielen zu nennen.

Im Jahr 2021 ist der Umsatz in der von Rundstedt & Partner Schweiz AG um - 9% gesunken. Für die Schweizer Tochtergesellschaft (Beteiligung) wird ein Jahresumsatz von CHF 10,9 Mio. erwartet (Stand vor Jahresabschlussprüfung). Die marktführende Position im Outplacement in der Schweiz bleibt trotz Umsatzrückgang bestehen.

Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wurde 2021 kontinuierlich fortgeführt. Im Bereich Outplacement ist von Rundstedt im internationalen Kontext unverändert in der Career Star Group (CSG) aktiv. Inzwischen sind in dieser weltweiten Allianz führender Anbieter von Outplacement Dienstleistungen / Career Transition rund 40 Mitglieder in über 100 Ländern zusammengeschlossen. Die Mitglieder der CSG beraten jedes Jahr über 80.000 Klienten auf der ganzen Welt in 37 Sprachen. Damit ist die CSG die größte Outplacement-Organisation weltweit. Mittlerweile bietet sie mehr als 150.000 virtuelle On-Demand-Kurse an, um kontinuierliche Unterstützung und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und am Puls der Zeit zu bleiben. von Rundstedt kann die eigenen Dienstleistungen somit über seine internationalen Partner in allen wesentlichen Märkten der Welt anbieten.

3. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte am Ende des Geschäftsjahres 159 Mitarbeiter in allen Niederlassungen (Vorjahr 148). Die Gesellschaft ist nicht tarifgebunden. Neueinstellungen wurden auf der Basis freier Vergütungsvereinbarungen vorgenommen.

4. Investitionen

Die Gesellschaft tätigte in 2021 Investitionen, die mit EUR 0,2 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres (EUR 0,3 Mio.) liegen. In 2021 gab es lediglich kleinere Investitionen in Software, Hardware und Büroeinrichtung.

5. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2021 beträgt die Bilanzsumme EUR 17,5 Mio. (Vorjahr EUR 16,1 Mio.). Diese Erhöhung der Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg des Bankbestandes in Höhe von EUR 0,7 Mio.

Aktiva

Anlagevermögen

Bei geringen Investitionen sanken die Immateriellen Vermögensgegenstände aufgrund der Abschreibungen leicht, das Sachanlagevermögen ist von EUR 1,1 Mio. auf EUR 0,9 Mio. zurückgegangen. Das Finanzanlagevermögen sank überwiegend aufgrund des Anteilsverkaufs der von Rundstedt & Partner Schweiz AG um EUR 0,1 Mio.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich mit EUR 4,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 2,9 Mio.) aufgrund des gestiegenen Umsatzes erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Beteiligungen sind von EUR 2,6 Mio. auf EUR 1,9 Mio. gesunken.

Die liquiden Mittel stiegen weiterhin deutlich auf nun EUR 7,7 Mio. (Vorjahr EUR 7,0 Mio.); dies resultierte im Wesentlichen aus Mittelzuflüssen aus laufender Geschäftstätigkeit (EUR 3,1 Mio.) bei gegenläufigen Mittelabflüssen aus der Finanzierungstätigkeit (EUR 2,5 Mio.).

Passiva

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist auf EUR 6,5 Mio. gestiegen (Vorjahr EUR 5,0 Mio.). Bei einer zum Vorjahr leicht erhöhten Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote auf rd. 37 %.

Rückstellungen

Die Rückstellungen liegen mit EUR 5,0 Mio. leicht unter dem Wert des Vorjahres (EUR 5,2 Mio.). Stark gesunkenen Steuerrückstellungen stehen gestiegene Bonusrückstellungen aufgrund der positiv entwickelten Geschäftslage gegenüber.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit 0,9 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr EUR 0,7 Mio.). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden nicht eingegangen.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2021 wurde mit einem Jahresüberschuss von +EUR 4,0 Mio. abgeschlossen (Vorjahr +EUR 3,3 Mio.). Grund hierfür ist der deutlich gestiegene Umsatz.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen von EUR 2,0 Mio. auf EUR 2,4 Mio.

Die planmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr 2021 blieben auf Vorjahresniveau in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr EUR 0,4 Mio.).

Finanzlage

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen flüssigen Mittel nochmals deutlich von EUR 7,0 Mio. auf EUR 7,7 Mio.

Über die Liquiditätssituation und finanzielle Entwicklung der Gesellschaft geben folgende Kennzahlen Aufschluss:

2021 2020
TEUR TEUR
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit +3.104 +8.147
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit +67 +224
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -2.500 -5.632
Veränderung Finanzmittelfonds +671 +2.739
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode +7.007 +4.268
Finanzmittelfonds am Ende der Periode +7.678 +7.007

Die gesamte wirtschaftliche Lage kann als sehr stabil bezeichnet werden.

Sonstiges

Marketing & Communication

Die Ziele, die bereits 2020 im Mittelpunkt der Kommunikationsstrategie standen, bildeten auch im Jahr 2021 den Fokus: Erstens, die Bekanntheit der Marke von Rundstedt im wachsenden Geschäftsfeld Workforce Transformation zu steigern. Zweitens, die Positionierung als Premiumanbieter im Bereich Outplacement sowie als Experte für den Arbeitsmarkt zu stärken und qualifizierte Leads an den Vertrieb zu liefern. Unter anderem trugen die kontinuierliche Pressearbeit, Suchmaschinenoptimierung und -werbung sowie unsere virtuellen Events zur Erreichung dieser Ziele bei.

Um das aktuelle Marktpotenzial in 2021 effektiv zu realisieren, unterstützte das Marketing-Team in besonderem Umfang die operative Vertriebs-Arbeit, z. B. durch eine Social-Selling-Initiative, die ad-hoc-Bereitstellung von spezifischen Vertriebsunterlagen oder den Roll-out eines neuartigen Multiplikatoren-Umfrageformats, Zudem unterstützte das Team die Mobilisierung in Kunden-Projekten, u. a. durch die Gestaltung von Landing Pages, E-Mailing-Kampagnen und Flyern.

Die strategische Neuausrichtung des Unternehmens in der ersten Jahreshälfte 2021 setzte einen Markenstrategie-Prozess in Gang, der mit der Neudefinition unseres Markenkerns startete. Gemeinsam mit einem spezialisierten Beratungsunternehmen wurden Vision und Mission finalisiert und eine Marktforschung initiiert. Die Ergebnisse bilden den Grundstein für die neue Positionierung sowie den Marken Relaunch in 2022.

Gesellschaftliches Engagement

von Rundstedt übernimmt Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und leistet einen Beitrag für ein nachhaltiges Leben. In 2021 ist eine interne Nachhaltigkeits-Initiative gegründet worden, die neben kleinen Veränderungen und Sensibilisierung im Arbeitsalltag auch das Ziel der Klimaneutralität verfolgt und ein professionelles CO 2 -Management initiiert hat. Außerdem hat von Rundstedt in gemeinsamer Aktion mit dem Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) die Initiative gestartet, einen Verbandswald aufzuforsten, zu dem von Rundstedt mit 3.000 Bäumen beiträgt.

Die Initiative arbeiterkind.de hat sich zum Ziel gesetzt, Schüler aus nicht-akademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums zu ermutigen, von Rundstedt unterstützt diese Initiative seit 2010 finanziell, mit Know-how, Coaches und Mentoren aus dem eigenen Hause sowie mit der Bereitstellung von Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Hintergrund hierfür ist, dass arbeiterkind.de durch die Förderung und Begleitung junger Talente einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass ungenutzte Potenziale am Arbeitsmarkt ausgeschöpft werden und sich darin viele Parallelen zur unternehmerischen Zielsetzung der von Rundstedt-Gruppe zeigen.

von Rundstedt hat darüber hinaus auch in 2021 die Stipendienprogramme TANDEM und WELCOME der Deutschen Universitätsstiftung mit der Durchführung verschiedener Workshops unterstützt. Während das Stipendienprogramm TANDEM Studierende der ersten Generation unterstützt, fördert das Programm WELCOME Studierende mit Flüchtlingsstatus.

Darüber hinaus hat von Rundstedt an der Uni Landshut, der Hochschule für angewandtes Management München und der Hochschule für Ökonomie und Management für weitere Studierende verschiedene Trainings angeboten. Ein weiteres Anliegen ist es, als regionaler Partner der Recken der TSV Hannover Burgdorf und der Spreefüxxe in Berlin, Sportlerinnen und Sportlern bei der Zukunftsplanung zur Seite zu stehen. Hier haben wir ein Modell der Karrierepartnerschaft für die Zeit nach Ende einer aktiven Sportlerkarriere etabliert.

Im Jahr 2021 konnten auf Grund der Corona-Pandemie keine Einzel- und Gruppenausstellungen mit jungen Künstlern in Düsseldorf ermöglicht werden. In diesem Rahmen bekommen u. a. Schüler der Kunstakademie Düsseldorf die Chance, ihre Werke in unseren Düsseldorfer Räumlichkeiten auszustellen und somit erstmals Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Ziel der Kunstförderung ist es, eine Brücke zwischen Wirtschaft und Kunst zu bauen und begabten Nachwuchskünstlern eine Plattform zu geben und sie auf ihren Karrierestart vorzubereiten. Dies möchte von Rundstedt auch zukünftig fortführen, sobald die Situation dies wieder zulässt.

Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, zeitgemäßen Modellen mobilen Arbeitens, einer durchdachten Infrastruktur und insbesondere einer werteorientierten Zusammenarbeit ermöglicht von Rundstedt ein Arbeitsumfeld, in dem jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Alter, Sexualität oder Gesundheit Talente und Fähigkeiten optimal einsetzen und ausbauen kann. Im Diversity Arbeitskreis des BDU sorgt von Rundstedt dafür, dass dieses Engagement auch über die Grenzen von Rundstedts hinaus Wirkung zeigt.

6. Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen- und Risikobericht

Aufgabe des Risikomanagements ist es, den bewussten und verantwortungsvollen Umgang aller Mitarbeiter mit Risiken zu fördern, zukünftige Marktchancen früher zu erkennen sowie entsprechende Risiken durch Überwachung und Analyse zu bewerten und festzustellen, wo sich Handlungsbedarf ergibt. Durch den Rolling Forecast wird ein gemeinsames Bewusstsein für die kritischen Erfolgsfaktoren zum weiteren Auf- und Ausbau des Unternehmens geschaffen.

Das implementierte Risikomanagement hat sich bewährt und wird weiterhin erfolgreich eingesetzt. Im November 2021 wurde eine neue Finanzbuchhaltungssoftware implementiert. Diese und die genutzte Kostenrechnungssoftware sowie ein auf v. Rundstedt & Partner ausgerichtetes Auftrags- und Planungsinstrumentarium (CRM-System) sind die Grundlage für das Controlling. Auf vierteljährlicher Basis erfolgt eine interne Berichterstattung auf Kostenarten- und Kostenstellenbasis, um sowohl die Geschäftsführung als auch die Führungskräfte in den einzelnen Geschäftsfeldern frühzeitig mit entscheidungsrelevanten Informationen zu versorgen. Die Geschäftsführung bespricht in sogenannten Business Reviews vierteljährlich die aktuelle Geschäftslage sowie den Forecast mit den jeweiligen verantwortlichen Führungskräften der Standorte bzw. des Projektbereichs. Das CRM-System bildet alle Kernprozesse des Unternehmens ab und ist insoweit kritisch auch für das Risiko-Management.

Das implementierte interne Kontrollsystem soll dem Unternehmen nicht nur bei der Erstellung und Anpassung des Jahresbudgets dienen, sondern die Überwachung und Einhaltung der gesetzten Regeln möglich machen. Auch das implementierte Rolling Forecast System wurde 2021 weitergeführt und um eine konsequente Betrachtung der Projekt-Pipeline und des resultierenden Umsatz-Forecasts ergänzt. Wesentliche Maßnahmen des Kontrollsystems sind die Festlegung zustimmungspflichtiger Geschäftsvorfälle durch den Beirat und die Gesellschafterversammlung, die eingeschränkte Vergabe von Zeichnungsbefugnissen, standardisierte Arbeitsabläufe durch konkrete Arbeitsanweisungen sowie das Überwachen der vorgegebenen Prozess-Schritte mit Hilfe des installierten CRM-Systems.

Darüber hinaus wurden verschiedene Maßnahmen zur Absicherung unser IT Basisinfrastruktur fortgeführt und die Grundlagen für die Erweiterung unseres digitalen Produktangebotes gelegt. Der wichtigste Aspekt war dabei in 2021 die Neugestaltung unserer Klientenplattform LOFT und die Verbesserung des Zusammenspiels zwischen unserem mobilen Angebot myTurn und der digitalen Begleitung des Beratungsprozesses.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft einen gegenüber dem sehr guten Geschäftsjahr 2021 sinkenden Umsatz. Dabei ist es die klare Zielsetzung, die führende Marktposition mindestens zu halten. Dämpfend könnte sich der sehr gute Arbeitsmarkt auswirken, positiv die aufgrund diverser wirtschaftlicher Trends wie der Digitalisierung, der Energiewende etc. weiterhin hohe Restrukturierungsnotwendigkeit vieler Unternehmen. Sollte der Ukraine-Krieg und die daraus folgenden Weiterungen wie etwa die westlichen Sanktionen zu einer Wirtschaftskrise in Deutschland führen, sind auch erhebliche Folgen für das Geschäft der Gesellschaft nicht auszuschließen. In diesem Fall wären deutlich steigende Arbeitslosenzahlen und eine deutlich steigende Nachfrage nach den Leistungen der Gesellschaft möglich.

In der Tochtergesellschaft Rundstedt Transfer GmbH wird ebenfalls ein gegenüber dem sehr guten Geschäftsjahr 2021 sinkender Umsatz erwartet. Es gelten die gleichen Einflüsse wie in der Muttergesellschaft.

Geschäftliche Impulse erwartet die Gesellschaft insbesondere aus größeren Personalabbau-Projekten, oftmals auch mit relevanten Anteilen im Bereich Workforce Transformation. Solche Projekte können entweder in Form von Outplacement (als Geschäftsfeld der v. Rundstedt & Partner GmbH) oder als Transfer-Maßnahmen (als Geschäftsfeld der Rundstedt Transfer GmbH) ausgestaltet sein. Dementsprechend lassen sich die Auswirkungen dieses Wachstumsfeldes nicht im Vorhinein einer der beiden Gesellschaften zuordnen.

In der Tochtergesellschaft The Boardroom GmbH wird aufgrund der in diesem Segment eher von der allgemeinen Arbeitsmarktlage abgekoppelten Entwicklung ein leicht steigender Umsatz erwartet.

In der Tochtergesellschaft von Rundstedt Executive Search GmbH wird aufgrund der Aufgabe des aktiven Geschäftsbetriebes im Bereich Executive Search zum 30.09.2021 für das kommende Jahr kein Umsatz erwartet.

In der Schweizer Tochtergesellschaft (Beteiligung) wird wieder ein Umsatz über dem Niveau des schwächeren Vorjahres erwartet. Auf Grund des sehr starken Arbeitsmarktes nach der Pandemie ist jedoch mit einem erhöhten Preisdruck zu rechnen.

Die Gesellschaft erwartet auf Basis der als leicht sinkend angenommenen Umsätze sowie gleichzeitig hoher Investitionen in die Zukunftsausrichtung und die Lieferfähigkeit in 2022 ein ggü. dem Vorjahr deutlich sinkendes Ergebnis; die gleiche Entwicklung wird auf Gruppenebene angenommen. Die Corona-Krise kann darüber hinaus zeitliche Verzögerungen bei Projektstarts und -umsetzung zur Folge haben, die die Geschäftsaussichten für das Jahr 2022 abschwächen könnten. Auf der Kostenseite sind insb. auch steigende Kosten im Energiebereich zu erwarten.

 

Düsseldorf, den 6. April 2022

Sophia von Rundstedt

Dr. Martin Mertes

Jörn-Christian Summa

3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die v. Rundstedt & Partner GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der v. Rundstedt & Partner GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der v. Rundstedt & Partner GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 8. April 2022

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann-Josef Schulze Osthoff, Wirtschaftsprüfer

Robert Schreiner, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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