SATA GmbH & Co. KG

70806 Kornwestheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 202151
Vorher
SATA Farbspritztechnik GmbH & Co. KG
Eingetragen
15.5.1987

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

SATA Verwaltungs-GmbH
Persönlich haftender Gesellschafter
SATA Management GmbH
Kommanditist

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SATA Holding GmbH

Kornwestheim

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

1. Grundlagen des Konzerns

Geschäftstätigkeit

Gegenstand der Geschäftstätigkeit des Konzerns ist die Vermögensverwaltung sowie die industrielle Aktivität im Bereich der Lackiertechnologie. Die SATA-Versorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kornwestheim, wird seit 2009 im Konzern konsolidiert; die entsprechenden Rückstellungen sind in vollem Umfang dotiert.

Der Konzern arbeitete im Geschäftsjahr als Entwickler, Produzent und Vermarkter von Lackiergeräten, Atemschutzgeräten, Druckluftfiltern und Lackierzubehör für die Bereiche Kfz-Reparaturen, Kfz-Serienlackierung, Maschinenbau sowie den Maler- und Schreinerbereich. Darüber hinaus erfolgen die Verwaltung von Geldvermögen und konzernintern die Vermietung des Anlagevermögens an die Betriebsgesellschaft.

Leistungsindikatoren

Bei der SATA GmbH & Co. KG, Kornwestheim, existiert ein umfangreiches Kennzahlensystem auf Abteilungs- und Bereichsebene. Anhand der regelmäßig erhobenen Kennzahlen aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens, wie Vertrieb, Einkauf, Produktion, Personal etc., lassen sich Risiken leichter abschätzen und daraus möglicherweise entstehende Probleme frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Die Unternehmenssteuerung nehmen wir anhand der Kennzahlen Umsatzerlöse und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird definiert als "Ergebnis nach Steuern" vor Abzug des Postens "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag".

Nachhaltigkeit drückt sich im SATA-Konzern durch ökonomisch erfolgreiches, umweltbewusstes und soziales Handeln aus. Diese drei Nachhaltigkeits-Dimensionen werden in Form des Nachhaltigkeitsberichtes der SATA GmbH & Co. KG dargestellt und näher erläutert. Zu den nicht finanziellen Leistungsindikatoren zählt in der ökologischen Dimension die Schonung von Ressourcen, die anhand regelmäßig erhobener Kennzahlen aus dem Bereich Energie- und Abfallmanagement gesteuert wird. Die SATA GmbH & Co. KG verzichtet an ihrem Standort auf die Verwendung von Heizöl und heizt stattdessen mit Fernwärme aus einer Biogasanlage bzw. mit Erdwärme. Es wird zu 100 % Ökostrom genutzt. Die bestehende Photovoltaikanlage auf dem Betriebsgelände wurde im Berichtsjahr erweitert. Soziales Handeln im SATA-Konzern ist sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet. Gute Arbeitsbedingungen und der interne Verhaltenskodex bilden die Grundlage hierfür. Personalkennzahlen und regelmäßige Mitarbeiterbefragungen dienen als Steuerungsgrundlage. Nach außen gerichtet unterstützte das Unternehmen auch im vergangenen Jahr soziale Projekte für Kinder in Not und engagierte sich im kulturellen Bereich in der Region.

2. Wirtschaftsbericht

Konjunkturelles Umfeld

Gemäß der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) fiel die Weltwirtschaft im Zuge der Corona-Pandemie in eine in der Nachkriegszeit noch nie dagewesene Rezession. Zu Beginn des Jahres 2022 anhaltende temporäre Lockdown-Maßnahmen setzten der Wirtschaft weiter schwer zu. Durch die langsame Öffnung vieler Nationen konnte für das Jahr 2022 ein Wachstum von +3,1 % verbucht werden. Beeinflusst wurden die Entwicklungen vor allem durch Indien (+6,6 %), den Euroraum (+3,3 %) und in China (+3,3 %).

Ein weiterer Einflussfaktor auf die Weltwirtschaft und vor allem die Handelsströme innerhalb Europas war und ist der Krieg in der Ukraine. Durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine wurde eine Energiekrise von historischem Ausmaß ausgelöst. Dadurch wurde nicht nur die Inflation angetrieben, Vertrauen untergaben, die Kaufkraft der privaten Haushalte geschmälert, sondern auch andere globale Risiken erhöht. Laut OECD ist die Weltwirtschaft deutlich schwächer gewachsen als vor Beginn des Krieges erwartet.

Mit Verweis auf Analysen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimawandel kann konstatiert werden, dass sich die globalen Wachstumsaussichten zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt und die Risiken zugenommen haben. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpfe in allen Regionen das Wachstum, treibe die Inflation und verstärke Knappheiten in Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die weiterhin strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremse die Entwicklung zusätzlich. Von höheren Energiepreisen sei Europa besonders betroffen. Vor allem in den baltischen und osteuropäischen Staaten sowie in Deutschland spüre man die größten Auswirkungen, ihr Wachstum habe sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten seien in die Höhe geschnellt. In ganz Europa komme ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu.

Das schwache Wachstum setzt sich nach Prognose der OECD auch in den Folgejahren fort: In den Jahren 2023 und 2024 wird die Weltwirtschaft den Projektionen zufolge lediglich um +2,2 % bzw. +2,7 % zulegen. Das prognostizierte Wachstum in 2023 wird vor allem durch China (+4,6 %) und Indien (+ 5,7 %) getragen. USA (+0,5 %) liegt unter dem Schnitt. Für Deutschland wird sogar erwartet, dass die Wirtschaft um - 0,3 % sinkt. Neben Deutschland wird auch in Russland ein geringeres BIP erwartet (- 3,9 %).

Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2023 etwas zuversichtlicher ein und prognostiziert ein Wachstum von +2,9 % (Stand: 31.01.2023). Dies stellt eine Steigerung von 0,2 % im Vergleich zu Prognosen im Herbst 2022 dar. Begründet wird diese Entwicklung mit der Anhebung der Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation, der Stagnation des Ölpreises und dem weiterhin als stark eingeschätzten Arbeitsmarkt. China (+5,2 %) und Indien (+6,1 %) werden als Treiber der Weltwirtschaft angesehen. Deutschland wird mit einem Wachstum von lediglich +0,1 % nur ein geringer Aufschwung zugetraut. Auch die USA hinken mit +1,3 % dem globalen Durchschnitt hinterher.

Weiterhin gilt, dass sämtliche Prognosen mit großer Unsicherheit verbunden sind. Bedeutende Klimaereignisse, große Cyberattacken und die anhaltende Gefahr einer Eskalation des Krieges in der Ukraine über die Grenzen der NATO hinweg verringern die Belastbarkeit der Prognosen. Es wird zwar erwartet, dass die Preise für Energierohstoffe sinken und die Lieferengpässe graduell nachlassen, jedoch haben die Entwicklungen der vergangenen Jahre zu einer erhöhten Unsicherheit bei Verbraucherinnen und Verbrauchern geführt.

Geschäftsentwicklung

Die Umsätze des Konzerns werden hauptsächlich durch die Umsätze der SATA GmbH & Co. KG geprägt. Im zurückliegenden Jahr hat die SATA GmbH & Co. KG einen Umsatzanstieg von 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr realisiert. Die Prognose eines überdurchschnittlichen Umsatzwachstums trat damit nicht ein, was unter anderem auf eine allgemeine Geschäftseintrübung und Kaufzurückhaltung in einzelnen Märkten zurückzuführen ist. Die Ergebnisentwicklung des Konzerns lag im Jahr 2022 aufgrund gestiegener Kosten insbesondere im Vertriebsbereich sowie im Material- und Personalaufwand mit -3,4 % unterhalb der Prognose.

Das Unternehmen ist aufgrund der hohen Präzision in der Fertigung und der größten im Markt angebotenen Düsenvarianz Technologieführer im Bereich der Lackierpistolen und kann mit Ausnahme einzelner Länder mehr denn je als technologisch und qualitativ marktführende Marke im Premiumsegment angesehen werden. Dies wird auch durch die enge Zusammenarbeit mit der Lackindustrie regelmäßig bestätigt. Im Bereich der Vermietung von Anlagegütern konnte die bisherige Geschäftspolitik überaus erfolgreich fortgesetzt werden. Das Ergebnis der Geldanlage war aufgrund des derzeitigen Zinsumfeldes rückläufig.

Ertragslage und Umsätze in den Produktgruppen

Die Ertragslage des Konzerns stellt sich positiv dar. Im Bereich der Lackiertechnologie konnte in fast allen regionalen Bereichen die bisher verfolgte Politik hinsichtlich Qualität, Performance der Geräte und Preis erfolgreich gesichert werden. Hierdurch wurden die Voraussetzungen für weitere erhebliche Investitionen in die Produktionstechnik sowie Forschung und Entwicklung geschaffen.

Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse stieg um +1,0 Prozentpunkte auf 21,2 %. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der Anstieg der Rohstoffpreise. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse stieg vor allem auch wegen der Tariferhöhung um +0,8 Prozentpunkte auf 26,2 %. Die Ertragslage des Konzerns stellt sich trotz eines Rückgangs im EBIT von T€ -925 sehr positiv dar.

Überleitung Vertriebsumsatz zu Umsatzerlöse

(in T€)

2022 2021 Veränderung Veränderung
in %
Vertriebsumsatz 89.744 86.909 +2.835 +3,3
+ Nebenerlöse (Porto, Fracht, Verpackung etc.) 542 567 -25 -4,4
+ Mieterträge und Dienstleistungspauschale 40 41 -1 -2,4
- Skonto / Delkredere 875 902 -27 -3,0
Umsatzerlöse 89.451 86.615 +2.836 +3,3

2022 konnte die SATA GmbH & Co. KG insgesamt einen Vertriebsumsatz von T€ 89.744 erwirtschaften und prägte damit hauptsächlich die Umsätze des Konzerns. Es entfielen rund 30 Mio. € auf Vertriebsumsätze im Inland und Österreich sowie 59 Mio. € auf Umsätze im restlichen Ausland. Wie auch schon im Jahr 2021 erwirtschaftete die SATA GmbH & Co. KG im Jahr 2022 im Bereich Lackierpistolen und Geräte mit 57 % erneut den Hauptteil ihres Umsatzes, gefolgt von Zubehör und Sonstiges (Service, Reparaturen etc.) mit einem Umsatzanteil von rund 30 %.

Vertriebsumsatz 2022 der SATA GmbH & Co KG im In- und Ausland nach Produktgruppen (in T€)

Inland und Österreich Ausland Gesamt Anteil am Gesamtumsatz
in %
Lackierpistolen und Geräte 14.174 37.105 51.279 57 %
Lufttechnik und Atemschutz 4.702 6.543 11.245 13 %
Zubehör und Sonstiges 11.439 15.781 27.220 30 %
Gesamt 30.315 59.429 89.744 100 %

Die Geldanlage entwickelte sich aufgrund der Zinssituation im zurückliegenden Jahr rückläufig. Einschränkungen der Absatz- und Beschaffungsmöglichkeiten traten nicht wesentlich auf. Die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf den Ertrag des Unternehmens blieben überschaubar.

Der Konzernjahresüberschuss beträgt T€ 16.225 bei einem Konzernumsatz in 2022 von insgesamt T€ 89.451.

Der Auftragsbestand der SATA GmbH & Co. KG beträgt zum Monatsende Februar 2023 T€ 4.364, der Auftragseingang liegt im Februar 2023 bei T€ 7.544.

Finanzlage

Die Finanzlage des Konzerns ist unverändert sehr gut. Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr T€ 10.000. Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt 76,0 %. Es bestehen keine Darlehensverbindlichkeiten.

Liquiditätslage

Die Finanzierung der Aktivitäten des Unternehmens erfolgte wie üblich aus dem Cash Flow. Das Unternehmen war stets in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen; die Liquiditätslage war stabil und jederzeit gesichert. Die Rückstellungen für Pensionen, Steuern und Sonstiges betragen insgesamt T€ 25.445.

Vermögenslage

Im zurückliegenden Jahr wurde die Fertigungstechnik weiter modernisiert und erweitert. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände beliefen sich konzernweit auf T€ 2.526 (Vorjahr: T€ 4.730). Sie betreffen insbesondere Investitionen in Maschinen, Software und Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen in die Sonstigen Ausleihungen betreffen mit T€ 12.391 die Erhöhung eines bestehenden Beteiligungsverhältnisses sowie Investitionen in Wertpapiere. Im kommenden Jahr sind weitere Investitionen geplant; diese betreffen im Wesentlichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen und werden wieder aus dem laufenden Cash Flow finanziert.

Die Vorräte des Konzerns haben sich erhöht.

Der Anteil des langfristigen Vermögens an der Bilanzsumme erhöhte sich auf 55,6 %; hierbei wirkt sich die Zunahme der Finanzanlagen aus.

Die Pensionsrückstellungen haben sich auf T€ 19.583 erhöht.

Umwelt

Im Rahmen von Kostensenkungsmaßnahmen wurden unternehmensweit weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs von Primärenergie, CO 2 -Emissionen und Abfällen forciert. Die Abfallmenge erhöhte sich bedingt durch den Umsatzanstieg im Vergleich zum Jahr 2021 um +3,7 %. Im Zuge der Nachhaltigkeitsbestrebungen wurde im Jahr 2011 auf mehreren Dächern der Firmengebäude eine Photovoltaik-Anlage installiert. Im Jahr 2014 erfolgte die Umstellung von Heizöl auf Fernwärme aus einem nahegelegenen Biomassekraftwerk. Damit ist die SATA GmbH & Co. KG von steigenden Ölpreisen oder einem Ausfall dieses Energieträgers nicht direkt betroffen. Als Reaktion auf die gestiegenen Strompreise im vergangenen Jahr und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit wurde die bestehende Photovoltaikanlage auf dem Betriebsgelände ausgebaut und wird im Jahr 2023 noch einmal erweitert.

Personal

Zum Geschäftsjahresende 2022 beschäftigt der Konzern inklusive Auszubildender 278 Mitarbeiter. Der betrieblichen Ausbildung wurde - wie auch schon in den Vorjahren - ein hoher Stellenwert eingeräumt und neue Ausbildungsverhältnisse begonnen sowie ausgelernte Auszubildende übernommen.

Konsequente Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sorgen dafür, dass Kompetenzen der Mitarbeiter bei laufenden Markt- und Technologieveränderungen an die aktuellen und künftigen Anforderungen des Unternehmens angepasst sind. Außerdem dienen sie der langfristigen Personalbindung. Die Fluktuationsrate des Konzerns betrug im Jahr 2022 4,7 % und liegt damit unter dem Niveau des Vorjahres.

Kunden

Um auch zukünftig erfolgreich tätig zu sein, führt die SATA GmbH & Co. KG laufend Befragungen ihrer Kunden durch. Für 2023 sind weitere Kundenzufriedenheitsbefragungen geplant.

Chancen- und Risikobericht

Chancen sehen wir - nach zunehmender Bedeutung gegliedert - in folgenden Bereichen:

Das Geschäftsjahr 2023 des SATA-Konzerns wird - wie auch schon die Jahre zuvor - im Wesentlichen durch das Ergebnis der SATA GmbH & Co. KG geprägt sein. Aufgrund des Erfolges des Sortiments der SATA GmbH & Co. KG sowie erfolgter und weiter ausstehender Produkteinführungen sowie eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen kann davon ausgegangen werden, dass der SATA-Konzern im aktuell unsicheren Umfeld des Jahres 2023 weiterhin erfolgreich wirtschaften wird.

Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Produktion werden auch zukünftig zum Unternehmenserfolg beitragen. 2022 war der Bereich Forschung und Entwicklung mit der Entwicklung von Neuprodukten sowie der Verbesserung und Weiterentwicklung unserer vorhandenen Produkte beschäftigt. Einige dieser Neuprodukte wurden 2022 im Markt eingeführt.

Die intensive Betreuung der Vertriebspartner der SATA GmbH & Co. KG im In- und Ausland wird im Vordergrund der Aktivitäten des Unternehmens stehen. Für 2023 sind weitere Kundenzufriedenheitsbefragungen geplant.

Insgesamt gesehen ist der SATA-Konzern in dem bearbeiteten Markt und relativ zu den Wettbewerbern unter anderem aufgrund von Innovationen, der hohen Präzision in der Fertigung und der größten im Markt angebotenen Düsenvarianz sehr gut positioniert. Dies wird auch durch die enge Zusammenarbeit mit der Lackindustrie regelmäßig bestätigt. Der Konzern ist gesund und befindet sich trotz der unsicheren Entwicklung der Weltwirtschaft weiterhin auf einem guten Weg. Diese Einschätzung ist unverändert zum Vorjahr.

Risiken sehen wir - nach abnehmender Bedeutung gegliedert - in folgenden Bereichen:

Zunächst sind ökonomische und geopolitische Risiken zu nennen.

An erster Stelle könnte eine Eskalation des Kriegs in der Ukraine die europäische Wirtschaft in eine tiefe Rezession oder gar Depression treiben. Die Vorstellung des Einsatzes von Atomwaffen ist grauenvoll. Aber selbst ein konventioneller Krieg, der sich über die Grenzen ausweitet, könnte so viel Unsicherheit schaffen, dass Unternehmen ihre Investitionen einstellen und Preise weiter steigen.

Das zweite wirtschaftliche Risiko ist eine Gas- und Energieknappheit in Deutschland und Europa. Die Prognose der Wirtschaftsforschungsinstitute sieht eine Rezession von bis zu sieben Prozent auf die deutsche Wirtschaft zukommen, sondern auch von der Entwicklung weiterer geopolitischer Spannungen, wie z.B. dem drohenden Konflikt zwischen China und Taiwan.

Ein weiteres Risiko sind erneute Unterbrechungen der globalen Lieferketten. Mögliche Ursachen hängen nicht nur mit dem Krieg in der Ukraine zusammen. Das wohl wahrscheinlichste Szenario ist die COVID-Welle in China, die nach Prognosen des Economist mehr als eine Million Menschen in der Volksrepublik das Leben kosten und zu Unterbrechungen bei der Produktion oder dem Transport von wichtigen Vorleistungen führen könnte.

Das vierte Risiko ist ein erneuter Einbruch des globalen Handels. Zahlreiche Schwellenländer kämpfen mit Finanzkrisen, da ihre Währungen abgewertet wurden und Kapital abgeflossen ist. Aber auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China spitzt sich wieder zu. Deutschland ist besonders anfällig für dieses Risiko durch seine hohe wirtschaftliche Offenheit und Abhängigkeit vom Handel.

Zuletzt ist als Risiko die Inflation und die schrumpfende Kaufkraft für viele Menschen mit mittleren und geringen Einkommen zu nennen. Ein schwächerer Konsum schadet auch den Unternehmen, die ohnehin durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie steigende Lohnkosten stark betroffen sind. In ihrem Monatsbericht vom Februar 2023 warnt die Bundesbank, dass sich die Inflation angesichts der robusten Arbeitsmarktlage und des hohen Lohnwachstums als hartnäckig erweisen könnte. Folgt man dieser Argumentation, müsste die Europäische Zentralbank (EZB) noch deutlich länger an ihrer Politik der Zinserhöhungen festhalten, als die Märkte bislang einpreisen. Seit Juli 2022 hat die EZB in sechs Schritten ihre Schlüssel-Zinssätze um insgesamt 350 Basispunkte auf zuletzt 3,5 Prozent (16.03.2023) angehoben und strebt weiter für den Euroraum eine Preisstabilität bei einer Teuerungsrate von zwei Prozent an. Weitere Zinserhöhung sind somit nicht auszuschließen. Steigende Zinsen verteuern neue Kredite, erhöhen die Zinslasten und gehen deshalb auf Kosten der Gewinne, künftiger Investitionen und des Konsums. All das wirkt sich negativ auf die Wirtschaftsleistung aus und verstärken die Gefahr einer Rezession. Gleichzeitig nehmen die Risiken im Finanz- und Bankensektor zu, da der sehr schnelle Zinsanstieg zu massiven Kursverlusten bei Langläufern in den Bankenbilanzen führt, was zuletzt im Kollaps mehrerer kleinerer US-Banken und Sorgen um die finanzielle Situation der Schweizer Großbank Credit Suisse gipfelte. Die unmittelbaren und deutlichen Maßnahmen der Notenbanken und Regierungen haben für eine vorläufige Beruhigung der Märkte geführt, zeigen aber auch, dass im Finanzsektor erhebliche Risiken stecken.

Unvorhergesehene Ereignisse, unerwartete technische Störungen sowie Unfälle und menschliche Fehler können den Betrieb des Konzerns beeinträchtigen. Um die Unterbrechung des Unternehmensbetriebs zu verhindern oder die Auswirkungen zu minimieren wurde im Jahr 2022 bei der SATA GmbH & Co. KG damit begonnen, ein Business Continuity Management (BCM) aufzubauen. Das BCM soll neben den bestehenden sicherheitstechnischen Standards dazu beitragen, das Unternehmen vor Risiken zu schützen und sicherzustellen, dass kritische Operationen auch unter schwierigen Umständen fortgesetzt werden können oder schnell wieder aufgenommen werden können.

Im wichtigen Bereich der Informationstechnologie schützen Sicherheitstechnologien gegen Risiken durch unberechtigte Datenzugriffe oder Datenmissbrauch von innen wie von außen. Server- und Speichersysteme sind für Notfall- und Krisensituationen durch das in diesem Bereich eingerichtete Notfallmanagementsystem kurzfristig wiederherstellbar eingerichtet. Ein Angriff kann trotz der umfangreichen IT-Security-Maßnahmen nicht vollständig ausgeschlossen werden und könnte großen Schaden anrichten. Durch Nutzung der verfügbaren Technologien und eine konsequente Aktualisierung derselben sowie der Integration in das BCM wird auch in diesem Bereich dem Risiko bestmöglich begegnet.

Trotz der Belastungen für die deutsche Wirtschaft bleibt die Lage am Arbeitsmarkt zum Jahresanfang 2023 stabil und der Personalbedarf nach wie vor auf hohem Niveau. Die Anzahl der Erwerbstätigen steigt und ohne die Berücksichtigung ukrainischer Geflüchteter sinkt die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Die Suchzeiten bei der Neubesetzung von Stellen befinden sich für die SATA GmbH & Co. KG wegen des zunehmenden Fachkräftemangels in manchen Kompetenzbereichen weiterhin auf erhöhtem Niveau.

Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Umsatzes mit den Hauptkunden des Konzerns im Ausland entsteht durch die Stärke des Euro und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Preisniveau der SATA-Produkte. Genaue Vorhersagen zur Entwicklung der Referenzkurse und damit zur Entwicklung der Exporte sind jedoch bekanntlich nicht möglich.

Ein Schwerpunkt der Anstrengungen im Risikomanagement des Konzerns liegt in der Reduzierung der Risiken auf den Beschaffungsmärkten. Den Risiken in Form von unerwarteten Lieferengpässen und / oder Preissteigerungen im Einkauf wird durch Lieferantenbewertungen, der Erschließung alternativer Rohstoffquellen und Materialien sowie durch Maßnahmen zur Wahrung der Unabhängigkeit von Lieferanten begegnet. Zudem wird Beschaffungsrisiken durch angemessene Sicherheitsbestände und Zweitlieferanten Rechnung getragen. Durch diese Maßnahmen wird es voraussichtlich auch weiterhin gelingen, die Risiken in diesem Bereich auf ein Minimum zu reduzieren.

Alles in allem beurteilen wir die Risiken derzeit als voraussichtlich überschaubar und beherrschbar. Bestandsgefährdende Risiken und Risiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen derzeit nicht. Diese Einschätzung ist unverändert zum Vorjahr. Darüber hinaus ist die SATA aufgrund ihrer Finanz- und Ertragssituation auch gut auf eine steigende Inflation, steigende Zinsen sowie einen länger andauernden Verlauf des Ukraine-Krieges und deren negativen Auswirkungen vorbereitet.

3. Prognosebericht

Die im Vorjahr abgegebene Prognose eines überdurchschnittlichen Umsatzwachstums trat im Geschäftsjahr 2022 mit einem Umsatzanstieg von 3,3 % nicht ein. Die Ergebnisentwicklung lag wie prognostiziert unterhalb der Umsatzentwicklung.

Für das laufende Geschäftsjahr wird derzeit davon ausgegangen, dass der Umsatz ausgeweitet werden kann. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2023 ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum. Die Entwicklung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ("Ergebnis nach Steuern" vor Abzug des Postens "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag") wird voraussichtlich über dem des Umsatzes liegen. Für die nicht finanziellen Leistungsindikatoren wird für das Jahr 2023 von einer konstanten Entwicklung ausgegangen.

Nach über zwölf Monaten Krieg in der Ukraine besteht über den weiteren Verlauf und deren Folgen weiterhin erhebliche Unsicherheit, die sich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Abschlusses nur unzureichend abschätzen lassen.

Eine hinreichend genaue Abschätzung des Geschäftsverlaufes für 2024 und 2025 ist derzeit aufgrund der oben bereits ausgeführten unsicheren Entwicklung der Weltwirtschaft nur bedingt möglich. Sollte es zu einem Ende oder zumindest einer Deeskalation des Krieges in der Ukraine, einer Entspannung der globalen Lieferketten sowie einer Eindämmung der Inflation kommen wird derzeit davon ausgegangen, dass der Umsatz und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den Jahren 2024 und 2025 mit moderaten Wachstumsraten steigen werden.

 

Kornwestheim, den 23. März 2023

gez. Florian Kaiser

gez. Mike Wolf

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

SATA HOLDING GMBH, KORNWESTHEIM

AKTIVA

31.12.2022
31.12.2021
A. ANLAGEVERMÖGEN 85.726.202,64 75.339.568,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.510.440,93 1.971.181,62
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.386.127,23 1.775.920,23
2. Geleistete Anzahlungen 124.313,70 195.261,39
II. Sachanlagen 21.531.528,61 23.075.260,44
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.565.088,28 12.180.274,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.049.233,00 4.160.888,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.400.704,35 5.146.754,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 516.502,98 1.587.343,35
III. Finanzanlagen 62.684.233,10 50.293.126,03
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.000,00 75.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.499.910,42 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 61.109.322,68 50.218.126,03
B. UMLAUFVERMÖGEN 64.524.848,11 65.436.247,59
I. Vorräte 13.694.792,61 10.387.663,78
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.472.861,96 2.709.955,06
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.802.707,93 2.175.939,21
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.402.075,44 5.716.387,77
4. Geleistete Anzahlungen 119.727,27 70.556,68
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -102.579,99 -285.174,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.960.507,89 9.967.658,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.870.853,04 6.798.854,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.324,62 850,41
3. Forderungen gegen Gesellschafter 593.289,58 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.486.040,65 3.167.953,16
- davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr: € 259.312,12 (Vorjahr: € 259.443,19)
III. Guthaben bei Kreditinstituten 39.869.547,61 45.080.925,56
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 501.354,11 610.967,07
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 3.421.989,42 3.129.214,24
154.174.394,28 144.515.996,99

PASSIVA

31.12.2022
31.12.2021
A. EIGENKAPITAL 117.182.925,76 108.968.132,10
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 107.187.907,85 98.962.801,89
III. Konzernbilanzgewinn 742,56 742,56
- davon Gewinnvortrag: € 742,56 (Vorjahr: € 742,56)
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -5.724,65 4.587,65
B. RÜCKSTELLUNGEN 25.445.235,72 23.501.770,99
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 19.583.332,00 18.834.455,01
2. Steuerrückstellungen 2.039.761,17 1.040.877,56
3. Sonstige Rückstellungen 3.822.142,55 3.626.438,42
C. VERBINDLICHKEITEN 11.546.232,80 12.046.093,90
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.400.243,38 1.811.659,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.000.000,00 8.000.000,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.145.989,42 2.234.434,46
- davon aus Steuern: € 225.591,32 (Vorjahr: € 234.330,67)
154.174.394,28 144.515.996,99

KONZERN-GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
2021
1. Umsatzerlöse 89.451.001,30 86.614.646,21
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 246.384,92 149.916,57
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.241.478,53 788.369,14
- davon Erträge aus Währungsumrechnung: € 112.442,97 (Vorjahr: € 164.460,36)
4. Materialaufwand -18.985.923,75 -17.490.647,01
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -17.836.758,58 -16.340.625,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.149.165,17 -1.150.021,34
5. Personalaufwand -23.440.115,98 -22.023.210,62
a) Löhne und Gehälter -19.293.699,19 -17.706.394,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.146.416,79 -4.316.816,06
- davon für Altersversorgung: € 1.150.026,23 (Vorjahr: € 1.441.344,23)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.505.551,31 -4.293.994,99
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.926.728,52 -19.739.483,15
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: € 289.300,18 (Vorjahr: € 77.631,92)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 307.817,50 316.777,03
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.869,35 37.633,94
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -310.031,74 -366.751,71
- davon Aufwendungen aus Aufzinsung: € 214.115,09 (Vorjahr: € 214.115,09)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.845.564,22 -7.157.287,82
- davon Aufwand/Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern: € -90.900,00 (Vorjahr: € 217.600,00)
12. Ergebnis nach Steuern 16.268.636,08 16.835.967,59
13. Sonstige Steuern -43.530,13 -42.160,84
14. Konzernjahresüberschuss 16.225.105,95 16.793.806,75
15. Gewinnvortrag 742,56 742,56
16. Ergebnisverwendung -16.225.105,95 -16.793.806,75
17. Konzernbilanzgewinn 742,56 742,56

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

SATA HOLDING GMBH, KORNWESTHEIM

1. Allgemeine Angaben

Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Kornwestheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB Nr. 720917).

Der Konzernabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Konsolidierungskreis/Anteilsbesitz

Anteil am Kapital
%
Mutterunternehmen
SATA Holding GmbH, Kornwestheim
Tochterunternehmen
konsolidierte Unternehmen
SATA GmbH & Co. KG, Kornwestheim 100,00
SATA UK Limited, London/England 100,00
SATA Verwaltungs-GmbH, Kornwestheim 100,00
SATA-Versorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kornwestheim 100,00
nicht konsolidierte Unternehmen
Kairos GmbH & Co. KG, Kornwestheim 100,00
Kairos Verwaltungs GmbH, Kornwestheim 100,00

Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Ein übergeordneter Konsolidierungskreis, für den ein Konzernabschluss aufzustellen ist, existiert nicht.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken Rechnung.

2. Konsolidierungsgrundsätze

Die Konsolidierung des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens mit den Jahresabschlüssen der Tochterunternehmen wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB im Wege der Vollkonsolidierung vorgenommen.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode durch die Verrechnung der Buchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital der Konzernunternehmen. Sie wurde zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung, zum späteren Zeitpunkt des Erwerbs oder zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) wurden konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten aufgerechnet.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung Aufwendungen und Erträge aus Geschäften zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet (§ 305 HGB). Beteiligungserträge von konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert.

Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die Gliederung erfolgt nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 21 (Kapitalflussrechnung).

Konzerneigenkapitalspiegel

Der Konzerneigenkapitalspiegel wird unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 22 (Konzerneigenkapital) aufgestellt.

Währungsumrechnung

Die Berichtswährung der SATA Holding GmbH, Kornwestheim, und aller deutschen Tochterunternehmen ist der Euro (€). Der Jahresabschluss der SATA UK Limited, London/England, wird gemäß § 308a HGB in Euro umgerechnet.

Für die Umrechnung der Bilanzposten und des Jahresergebnisses der SATA UK wurden der Stichtagskurs bzw. der historische Kurs für das übrige Eigenkapital zugrunde gelegt. Die sich ergebende Differenz aus der Bewertung zum Stichtagskurs gegenüber der Bewertung zum historischen Kurs wurde entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 21 mit der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung verrechnet. Die Bilanzposten wurden zum Stichtagskurs, die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Der Jahresüberschuss wurde zum Stichtagskurs bewertet. Die daraus entstehende Differenz wurde erfolgswirksam unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ist in der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals dargestellt.

3. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Anlagevermögen

Sachanlagen und entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Wirtschaftsgüter, bewertet. Bei den beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die nach dem 31.12.2019 und vor dem 1.1.2023 erworben wurden, ist die steuerlich degressive Abschreibung in Anspruch genommen worden. Die degressive Abschreibung beträgt das 2,5-fache der linearen Abschreibung, höchstens aber 25 %. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei der Ermittlung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 6 Jahre
Fabrikgebäude 10 bis 50 Jahre
Übrige Gebäude 10 bis 40 Jahre
Sonstige Baulichkeiten 10 bis 20 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 10 Jahre
Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 15 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250,00 nicht übersteigen.

Die steuerliche Regelung bezüglich der Poolabschreibung findet keine Anwendung.

Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert - unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen - bilanziert.

Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit den Anschaffungskosten. Lieferantenskonto wurde pauschal abgesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Bestände in Fremdwährungen wurden mit dem Stichtagskurs der Europäischen Zentralbank bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

4. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals und das Gesamtergebnis sind im Eigenkapitalspiegel gesondert dargestellt. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach einem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2022 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,78 % (Vorjahr 1,87 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % (Vorjahr 0,0 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 3,0 % p.a. (Vorjahr 3,0 % p.a.) unterstellt.

Aufgrund der in den letzten Monaten stark gestiegenen Inflationsrate und der kurzfristig hohen Inflationserwartung wird es voraussichtlich bei den in den nächsten Jahren anstehenden Rentenanpassungen zu außergewöhnlich hohen Anpassungen kommen. Der damit verbundene Aufwand wird bereits im laufenden Geschäftsjahr (und nicht erst im Geschäftsjahr der Rentenanpassungen) berücksichtigt. Hierfür wurde für die Rentner pauschal ein Aufschlag in Höhe von 4 % eingerechnet, um die seit der letzten Rentenanpassung eingetretene Inflation und die kurzfristig hohe Inflationserwartung, soweit sie nicht bereits durch den Rententrend abgebildet wurde, zu berücksichtigen.

Die Berechnung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit erfolgt nach der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,59 % p.a. (Vorjahr 0,40 % p.a.), Gehaltserhöhungen von 3,0 % p. a. ab 01.10.2024 (Vorjahr 3,0 % p.a.) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Der Zinssatz entspricht, dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2022 veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 3 Jahren ergibt.

Der Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wird ein Rechnungszinssatz von 1,44 % (Vorjahr 1,35 %), eine Fluktuationsrate von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) sowie die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Der Zinssatz entspricht, dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2022 veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Es bestehen keine langfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten oder langfristige Fremdwährungsforderungen.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegen die erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren auf den am Bilanzstichtag gültigen gesetzlichen Regelungen. Für das Geschäftsjahr wird ein Gesamtsteueraufwand von 29,48 % zugrunde gelegt. Dieser ergibt sich auf Basis eines Körperschaftsteuersatzes von 15,0 %, des Solidaritätszuschlags von 5,5 % und eines Gewerbesteuersatzes von 13,65 %.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Die sonstigen Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern betragen T€ 18.419 (Vorjahr T€ 19.543).

Bei den Finanzanlagen werden Finanzinstrumente mit einem Buchwert von T€ 1.500 ausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert beträgt T€ 1.469. Auf eine außerplanmäßige Abschreibung von T€ 31 nach § 253 Absatz 3 Satz 6 wurde verzichtet, weil die Wertminderung aufgrund der Entwicklung der Aktienindizes seit dem 1. Januar 2023 nicht von Dauer sein wird.

Aktive latente Steuern

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 3.422. Es wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Die aktiven und passiven latenten Steuern verteilen sich auf die folgenden Positionen:

in T€ 31.12.2022 31.12.2021
aktiv passiv aktiv passiv
Anlagevermögen 3 336 3 417
Umlaufvermögen 12 4 19 4
Rückstellungen 3.747 0 3.528 0
Verbindlichkeiten
3.762 340 3.550 421
Verrechnung -340 -340 -421 -421
Bilanzausweis 3.422 0 3.129 0

Steuerüberleitungsrechnung

2022
T€
2021
T€
Konzernjahresüberschuss vor Ertragsteuern 23.114 23.993
Konzernsteuersatz (SATA Holding GmbH) 29,48 % 29,48 %
Erwarteter Ertragsteueraufwand 6.814 7.073
Abweichungen des tatsächlichen vom erwarteten Ertragsteueraufwand
Ertragsteuern aus Vorjahren 0 0
Sonstiges (insb. Permanente Differenzen) 31 84
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 6.846 7.157

Die Gewinnrücklagen betreffen mit T€ 105.643 gesellschaftsvertragliche Rücklagen sowie mit T€ 1.545 andere Gewinnrücklagen. Da der Bilanzgewinn des Konzerns aus dem Jahresabschluss den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens übersteigt, wurde der Differenzbetrag in Höhe von T€ 46 entsprechend der Empfehlung des Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 22 in die anderen Konzerngewinnrücklagen eingestellt.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 20. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB, der sich bei der Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben würden, beträgt T€ 552 (Vorjahr: T€ 837).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für ungewisse Verbindlichkeiten im Personalbereich, Garantieleistungen, Lizenzgebühren, ein Kundenbindungsprogramm und Jahresabschlusskosten sowie für die Unterdeckung der Verpflichtungen des Trägerunternehmens (Unterstützungskasse).

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeiten
Gesamt
T€
bis zu 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr
T€
davon mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.400 1.400 0 0
(Vorjahr) 1.812 1.812 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.000 8.000 0 0
(Vorjahr) 8.000 8.000 0 0
(Vorjahr) 1.562 1.562 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.146 2.146 0 0
(Vorjahr) 2.234 2.234 0 0
11.546 11.546 0 0

IV. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Gliederung nach geographischen Märkten:

01.01. -31.12.2022
T€
01.01. -31.12.2021
T€
Inland 27.196 26.421
Ausland 62.255 60.193
Gesamtumsatz 89.451 86.614

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen durch SATA-Lackierpistolen und weitere Produkte wie Bechersysteme, Atemschutzsysteme und Drucklufttechnik erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Versicherungsentschädigungen und erhaltene Schadensersatzleistungen aus Patentverletzungen in Höhe von T€ 700 (Vorjahr T€ 75). Eine Aufstellung dieser periodenfremden Erträge nach deren Art ist nicht sachgerecht, da die einzelnen Posten von untergeordneter Bedeutung für den Konzern sind.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen, Lizenzgebühren, Verwaltungskosten, Vertriebsaufwendungen sowie Buchverluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind wie auch im Vorjahr nicht angefallen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit insgesamt T€ 6.845 im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer sowie latente Steuern. Für vergangene Geschäftsjahre gab es eine Steuererstattung von T€ 0 (Vorjahr T€ 0).

V. Ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Kriterien zur Wesentlichkeit der sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden bestimmt nach einer Vertragslaufzeit von größer als drei Jahren und einem Vertragsvolumen in Höhe von 10 T€ p. a.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten
Gesamt
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
- aus Miet- und Leasingverträgen 437 202 235 0
772 318 435 0
- aus Wartungsverträgen 214 138 76 0
267 175 72 20
- aus sonstigen Verträgen 218 218 0 0
431 213 218 0
- Bestellobligo 6.945 6.945 0 0
(Vorjahr) 8.083 8.083 0 0
7.813 7.503 310 0

Die Miet- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark sowie bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten. Dazu gibt es derzeit keine Anzeichen.

Zum Bilanzstichtag bestehen Zahlungsverpflichtungen aus bereits geschlossenen Lieferverträgen in Höhe von T€ 6.945. Diese sollen den Einkauf zu einem fixen Preis garantieren. Im Falle eines erheblichen Preisverfalls der Bezugspreise besteht das Risiko, dass das Unternehmen im Vergleich zu den aktuellen Marktpreisen an die höheren Vertragspreise gebunden ist.

Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände. Im Geschäftsjahr wurde die stille Beteiligung an der Castanea Beteiligungs GmbH um T€ 12.000 gegen Bareinlage aufgestockt.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften beschäftigt:

2022 2021
Gewerbliche Arbeitnehmer 95 96
Angestellte 161 162
Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB 259 258
Auszubildende 19 16
278 274

Offenlegungserleichterungen nach § 264b HGB

Die SATA GmbH & Co. KG, Kornwestheim, hat im Geschäftsjahr 2022 von der Befreiungsvorschrift des § 264b HGB in Bezug auf die Erstellung eines Lageberichts und die Offenlegung des Jahresabschlusses Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse

Es besteht die Vereinbarung, dass die SATA GmbH & Co. KG für die Verbindlichkeiten der SATA UK uneingeschränkt haftet. Das Risiko der Inanspruchnahme ist sehr gering, da die Kosten der SATA UK Ltd. zuzüglich eines angemessenen Gewinnaufschlags mit der SATA GmbH & Co. KG verrechnet werden.

SATA UK Limited

Der Jahresabschluss 2021 der SATA UK Limited, London / England wurde gemäß Abschnitt 475 des Companies Act 2006 geprüft. Die SATA UK Limited wurde als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der SATA Holding GmbH zum 31. Dezember 2022 einbezogen.

Einbezogene unbeschränkt haftende Gesellschafter

Die in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaft SATA Verwaltungs-GmbH, Kornwestheim, ist persönlich haftender Gesellschafter der SATA GmbH & Co. KG, Kornwestheim. Ereignisse, die zu einer persönlichen Haftung führen könnten, sind bis zum heutigen Tage nicht bekannt geworden.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Konzernabschlussprüfers beträgt für Steuerberatungsleistungen T€ 26 und für Abschlussprüfungsleistungen T€ 115.

Beirat

Die SATA Holding GmbH, Kornwestheim, verfügt über einen Beirat mit den nachstehenden Mitgliedern:

Herr Dr. Georg Zinger, Rechtsanwalt, Stuttgart,

Herr Dr. Christoph Palmer, Unternehmensberater, Stuttgart,

Herr Thomas Graf Strachwitz, Rechtsanwalt, Stuttgart.

Die Bezüge des Beirats für ihre Tätigkeit betrugen im Geschäftsjahr 2022 T€ 145.

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung bei der SATA Holding GmbH, Kornwestheim, befugt ist:

Herr Florian Kaiser, Dipl.-Wirtschaftsingenieur ETH, Stuttgart,

Herr Mike Wolf, Master of Global Management, Osnabrück, ab 1. September 2022.

Auf eine Angabe der Geschäftsführergehälter wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Es wurde für die Muttergesellschaft SATA Holding GmbH, Kornwestheim, beschlossen, für das Geschäftsjahr 2022 in 2023 einen Betrag in Höhe von T€ 8.000 auszuschütten. Der sich aus dem Gewinnvortrag zuzüglich Jahresüberschuss 2022 abzüglich der im Berichtsjahr erfolgten und für 2022 beschlossenen Ausschüttung ergebende Betrag in Höhe von T€ 8.225 wurde gemäß gesellschaftsvertraglicher Regelung in die Gewinnrücklagen eingestellt. Da der Bilanzgewinn des Konzerns aus dem Jahresabschluss den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens übersteigt, wurde der Differenzbetrag in Höhe von T€ 46 entsprechend der Empfehlung des Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 22 in die anderen Konzerngewinnrücklagen eingestellt.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Kornwestheim, den 23. März 2023

gez. Florian Kaiser

gez. Mike Wolf

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
Zugänge
Umbu-
chungen
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
(1) Software und Lizenzen 5.685.572,26 133.800,25 130.677,99 204.040,54
(2) Kundenstamm 109.970,67 0,00 0,00 0,00
5.795.542,93 133.800,25 130.677,99 204.040,54
2. Geleistete Anzahlungen 195.261,39 72.630,30 -130.677,99 12.900,00
5.990.804,32 206.430,55 0,00 216.940,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
(1) Grund und Boden 4.512.961,28 0,00 0,00 0,00
(2) Gebäude 21.743.980,08 226.001,75 195.309,78 0,00
(3) Sonstige Baulichkeiten 1.172.820,97 174.207,19 1.405.065,62 76.880,43
27.429.762,33 400.208,94 1.600.375,40 76.880,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.789.243,88 82.287,11 1.158,65 35.739,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
(1) Fahrzeuge/Transportgeräte 362.935,66 0,00 0,00 0,00
(2) Werkzeuge (Festwert) 10.225,84 0,00 0,00 0,00
(3) Betriebsausstattung 17.047.162,60 316.489,20 657.889,17 92.953,79
(4) Logistikzentrum 3.109.132,08 0,00 0,00 0,00
(5) Geschäftsausstattung 5.543.658,50 321.471,88 204,52 146.704,71
26.073.114,68 637.961,08 658.093,69 239.658,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.587.343,358 1.199.001,37 -2.259.627,74 10.214,00
70.879.464,25 2.319.458,50 0,00 362.492,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.000,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.499.910,42 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 57.768.126,03 12.691.196,65 0,00 1.800.000,00
57.843.126,03 14.191.107,07 0,00 1.800.000,00
134.713.394,60 16.716.996,12 0,00 2.379.432,67
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Fremd-
währung
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
(1) Software und Lizenzen 0,00 5.746.009,96
(2) Kundenstamm 0,00 109.970,67
0,00 5.855.980,63
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 124.313,70
0,00 5.980.294,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
(1) Grund und Boden 0,00 4.512.961,28
(2) Gebäude 0,00 22.165.291,61
(3) Sonstige Baulichkeiten 0,00 2.675.213,35
0,00 29.353.466,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 15.836.950,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
(1) Fahrzeuge/Transportgeräte 0,00 362.935,66
(2) Werkzeuge (Festwert) 0,00 10.225,84
(3) Betriebsausstattung 0,00 17.928.587,18
(4) Logistikzentrum 0,00 3.109.132,08
(5) Geschäftsausstattung -3.572,92 5.715.057,27
-3.572,92 27.125.938,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 516.502,98
-3.572,92 72.832.857,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 75.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.499.910,42
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 68.659.322,68
0,00 70.234.233,10
-3.572,92 149.047.385,12
Kumulierte Abschreibungen Buchwert
Stand 01.01.2022
Zugänge
Abgänge
Fremd-
währung
Stand 31.12.2022
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
(1) Software und Lizenzen 3.909.652,03 654.271,24 204.040,54 0,00 4.359.882,73 1.386.127,23
(2) Kundenstamm 109.970,67 0,00 0,00 0,00 109.970,67 0,00
4.019.622,70 654.271,24 204.040,54 0,00 4.469.853,40 1.386.127,23
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 124.313,70
4.019.622,70 654.271,24 204.040,54 0,00 4.469.853,40 1.510.400,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
(1) Grund und Boden 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.512.961,28
(2) Gebäude 14.159.247,08 486.908,53 0,00 0,00 14.646.155,61 7.519.136,00
(3) Sonstige Baulichkeiten 1.090.240,97 128.861,81 76.880,43 0,00 1.142.222,35 1.532.991,00
15.249.488,05 615.770,34 76.880,43 0,00 15.788.377,96 13.565.088,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.628.355,88 1.195.100,76 35.739,20 0,00 12.787.717,44 3.049.233,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
(1) Fahrzeuge/Transportgeräte 320.496,74 20.319,92 0,00 0,00 340.816,67 22.118,99
(2) Werkzeuge (Festwert) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.225,84
(3) Betriebsausstattung 13.437.731,14 1.475.606,27 92.953,79 0,00 14.820.383,62 3.108.203,56
(4) Logistikzentrum 3.109.132,08 0,00 0,00 0,00 3.109.132,08 0,00
(5) Geschäftsausstattung 4.055.280,76 544.482,77 146.684,88 -1.896,49 4.454.901,32 1.260.155,95
20.926.359,88 2.040.408,96 239.638,67 -1.896,49 22.725233,68 4.400.704,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 516.502,98
47.804.203,81 3.851.280,06 352.258,30 -1.896,49 51.301.302,08 21.531.528,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 75.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.499.910,42
3. Sonstige Ausleihungen 7.550.000,00 0,00 0,00 0,00 7.550.000,00 61.109.322,68
7.550.000,00 0,00 0,00 0,00 7.550.000,00 62.684.233,10
59.373.826,51 4.505.551,31 556.298,84 -1.896,49 63.321.182,48 85.726.202,64
Buchwert
Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
(1) Software und Lizenzen 1.775.920,23
(2) Kundenstamm 0,00
1.775.920,23
2. Geleistete Anzahlungen 195.261,39
1.971.181,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
(1) Grund und Boden 4.512.961,28
(2) Gebäude 7.584.733,00
(3) Sonstige Baulichkeiten 82.580,00
12.180.274,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.160.888,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
(1) Fahrzeuge/Transportgeräte 42.438,92
(2) Werkzeuge (Festwert) 10.225,84
(3) Betriebsausstattung 3.609.431,47
(4) Logistikzentrum 0,00
(5) Geschäftsausstattung 1.488.377,74
5.146.754,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.587.343,35
23.075.260,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 50.218.126,03
50.293.126,03
75.339.568,09

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022
2021
Konzernjahresüberschuss 16.225.105,95 16.793.806,75
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.505.673,65 4.293.994,99
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 728.361,13 1.245.885,58
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-)/Aufwendungen (+) -202.426,21 96.439,97
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte -3.401.606,83 -1.641.130,72
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -1.101.175,14 1.912.244,86
anderen Aktiva 128.358,13 -170.605,56
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -411.416,06 250.039,73
anderen Passiva 5.366,70 194.393,47
Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 23.133,83 135.346,35
Zinsaufwendungen (+)/-erträge (-) 274.162,39 329.117,77
Erträge (-) aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens -281.196,65 -313.189,84
Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) 6.845.564,22 7.157.287,82
Ertragsteuerzahlungen -5.846.680,61 -11.898.038,42
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 17.491.224,50 18.385.592,75
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0,00 0,00
Finanzanlagevermögen 1.800.000,00 3.200.000,00
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.317.904,41 -3.939.932,80
Immaterielle Anlagevermögen -206.430,55 -792.417,56
Finanzanlagevermögen -13.909.910,42 -14.500.000,00
Erhaltene Zinsen 35.766,97 37.626,30
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -14.598.478,41 -15.994.724,06
Gezahlte Zinsen -93.811,74 -153.966,71
Ausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -8.000.000,00 -8.000.000,00
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -8.093.811,74 -8.153.966,71
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -5.201.065,65 -5.763.098,02
Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode 45.080.925,56 50.829.686,94
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -10.312,30 14.336,64
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 39.869.547,61 45.080.925,56

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31. Dezember 2022

Gezeichnetes
Kapital
Gewinnrücklagen Eigenkapitaldifferenz
aus Währungs-
umrechnung
gesellschafts-
vertragliche
Gewinnrücklagen
andere
Gewinnrücklagen
Stand am 31.12.2021 10.000.000,00 88.708.671,14 1.460.324,01 -9.749,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchung Vorjahresergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorabausschüttung 2021 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 14.336,65
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 8.755.276,37 38.530,37 0,00
Stand am 31.12.2021 10.000.000,00 97.463.947,51 1.498.854,38 4.587,65
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchung Vorjahresergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorabausschüttung 2022 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 -10.312,30
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 8.178.606,99 46.498,97 0,00
Stand am 31.12.2022 10.000.000,00 105.642.554,50 1.545.353,35 -5.724,65
Konzernbilanzgewinn
Gewinn-
vortrag
Konzern-
jahresüberschuss
Stand am 31.12.2021 742,56 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00
Umbuchung Vorjahresergebnis 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 16.793.806,75
Vorabausschüttung 2021 0,00 -8.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 -8.793.806,75
Stand am 31.12.2021 742,56 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00
Umbuchung Vorjahresergebnis 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 16.225.105,95
Vorabausschüttung 2022 0,00 -8.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 -8.225.105,95
Stand am 31.12.2022 742,56 0,00
Konzern-Eigenkapital Summe
Stand am 31.12.2021 100.159.988,71
Ausschüttung 0,00
Umbuchung Vorjahresergebnis 0,00
Konzernjahresüberschuss 16.793.806,75
Vorabausschüttung 2021 -8.000.000,00
Währungsumrechnung 14.336,64
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00
Stand am 31.12.2021 1008.968.132,10
Ausschüttung 0,00
Umbuchung Vorjahresergebnis 0,00
Konzernjahresüberschuss 16.225.105,95
Vorabausschüttung 2022 -8.000.000,00
Währungsumrechnung -10.312,30
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00
Stand am 31.12.2022 117.182.925,76

Betrag, der am Stichtag zur Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung steht:

davon Konzernbilanzgewinn (=Bilanzgewinn des Mutterunternehmens):

davon Gewinnrücklagen:

Betrag, der gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegt:

davon gezeichnetes Kapital:

davon gemäß § 268 Abs. 8 HGB:

davon gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB: Unterschiedsbetrag gemäß Pensionsgutachten.

Betrag, der gemäß Gesellschaftsvertrag einer Ausschüttungssperre unterliegt:

Betrag, der am Stichtag zur Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung steht: 103.208.657,34
davon Konzernbilanzgewinn (=Bilanzgewinn des Mutterunternehmens): 742,56
davon Gewinnrücklagen: 1.545.353,35
Betrag, der gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegt: 13.974.268,42
davon gezeichnetes Kapital: 10.000.000,00
davon gemäß § 268 Abs. 8 HGB: 3.421.898,42
davon gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB: Unterschiedsbetrag gemäß Pensionsgutachten. 552.370,00
Betrag, der gemäß Gesellschaftsvertrag einer Ausschüttungssperre unterliegt: 0,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SATA Holding GmbH, Kornwestheim Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der SATA Holding GmbH, Kornwestheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SATA Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)

festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 26. April 2023

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dierk Lemmermann, Wirtschaftsprüfer

gez. Lisa-Katrin Lohrmann, Wirtschaftsprüferin

Angabe nach § 328 Abs. 1a S. 1 HGB:

Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 wurde am 28.06.2023 gebilligt.

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