Dental MVZ 6 GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Geßner seit 29.10.2014 | Geschäftsführer |
Lars Syliacks Florian Peters seit 5.9.2013 | Prokura |
Markus Konrad seit 5.9.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.10% | |
| 24.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECE flatmedia GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016Lagebericht für 2016Geschäft und Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Situation In 2016 hat die deutsche Wirtschaft ihre positive Entwicklung fortgesetzt. Besonders zum Jahresende hat sich die Stimmung bei deutschen Unternehmen laut dem Institut der deutschen Wirtschaft leicht aufgehellt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts ein Wachstum von 1,9 % und liegt damit einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,4 %). Getragen wird das solide und stetige Wachstum im Wesentlichen von einer regen Binnenkonjunktur. Die privaten Konsumausgaben legten um 2,0 % zu. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen, unter anderem aufgrund der hohen Zuwanderung, sogar noch deutlich stärker um 4,2 %. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2016 mit 43,5 Millionen den höchsten Stand seit 1991. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte stieg um 2,8 %. Einen ähnlich hohen Anstieg verzeichneten die in jeweiligen Preisen berechneten Konsumausgaben der privaten Haushalte mit 2,6 %. Die Sparquote der privaten Haushalte lag im Jahr 2016 nach ersten vorläufigen Berechnungen bei 9,7 % und tendiert damit gegenüber dem Vorjahr seitwärts. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zu 2015 um 1,7 %. Entwicklung der Außenwerbebranche 2016 Seit 2014 befindet sich der westeuropäische Werbemarkt in einer soliden Erholungsphase. Für 2016 erwartet ZenithOptimedia einen Anstieg der Nettowerbeausgaben von 3,7 %. Mit einem Wachstum von 3,3 % erreicht die Außenwerbung im westeuropäischen Raum einen Marktanteil von 6,5 % für 2016. Der Werbemarkt in Deutschland wies im Jahr 2016 laut den von Nielsen Media Research erhobenen Bruttowerbeausgaben einen Anstieg von 6,1 % auf. Die von Nielsen verwendeten Bruttowerbedaten stellen für uns nur Trendaussagen dar und erlauben aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Marktabgrenzungen nur begrenzt Rückschlüsse auf die relevanten Nettogrößen. Wir gehen derzeit für 2016 - in Anlehnung an die zuletzt geäußerten Erwartungen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft e. V. (ZAW) - von um rund 2,5 % gestiegenen Nettowerbeinvestitionen aus. Die offiziellen Nettomedienausgaben werden von der ZAW voraussichtlich im Mai 2017 veröffentlicht. Gestützt wird unsere Einschätzung auch von einer Prognose von ZenithOptimedia. Nach einem Anstieg von 1,9 % im Vorjahr wird für 2016 ein deutlicheres Wachstum der Nettowerbeausgaben in Höhe von 3,1 % erwartet. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Die ECE flatmedia GmbH, Hamburg, (im Folgenden kurz "Gesellschaft" oder "ECE flatmedia") wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 26. März 2008 gegründet. Die Gesellschafter waren zum 31. Dezember 2016 die INFOSCREEN GmbH, Köln, (im Folgenden kurz "ISM") mit einem Anteil von 75,1 % sowie die GB Immobilien G.m.b.H., Hamburg (im Folgenden kurz "GB Immobilien") mit einem Anteil von 24,9 %. Die Geschäftstätigkeit der ECE flatmedia erstreckt sich auf den Aufbau, Betrieb und die Vermarktung von Bildschirmen zu Werbezwecken im Innenraum von Einkaufszentren. Die vertrieblichen Prozesse werden von der ISM übernommen. 1. ErtragslageDer Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2016 beträgt TEUR 4.740 (Vorjahr: TEUR 4.163) und hat sich damit um TEUR 577 (+13,9 %) verbessert. Diese Ergebnisveränderung ist insbesondere die Folge des deutlichen Rückgangs der Abschreibungen um TEUR 1.221. Der in 2015 für das Geschäftsjahr 2016 geplante Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.635 wurde aufgrund einer schwachen Umsatzentwicklung in den Malls um TEUR 895 (15,9 %) verfehlt. Die Umsatzerlöse entwickelten sich dank einem extrem starken vierten Quartal dennoch positiv gegenüber Vorjahr und wuchsen um TEUR 180 (+1,5 %) auf TEUR 12.424. Dennoch bleiben die Umsatzerlöse um TEUR 2.176 (14,9 %) hinter den Erwartungen (Plan 2016: TEUR 14.600) zurück. Dies ist auf die schwache Umsatz-Situation in den ersten drei Quartalen zurückzuführen. Insbesondere der nationale Vertrieb konnte hier die ambitionierten Ziele nicht erreichen. Die Materialaufwendungen im Geschäftsjahr 2016 belaufen sich auf TEUR 2.582 (Vorjahr: TEUR 1.900) und sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Grund hierfür sind die durch Vertragsanpassungen um TEUR 954 stark angestiegenen Standortmieten/ -pachten für Werbeträger. Dieser Anstieg konnte durch die gegenläufige Entwicklung der Leasingaufwendungen (TEUR -353) nicht kompensiert werden. Die Reinigungskosten sind ebenfalls um TEUR 75 auf TEUR 184 gestiegen. Dies ist überwiegend dem zunehmenden Werbeträger-Portfolio und auf verkürzte Reinigungszyklen zurückzuführen. Die Stromkosten haben sich nur leicht (TEUR +9) auf TEUR 289 erhöht. Hier konnte der Einsatz von stromsparenden Displays den Portfolio-Zuwachs nahezu kompensieren. Demgegenüber sind die Leasingaufwendungen für Werbeträger wegen Laufzeitende um TEUR 353 zurückgegangen. Die Personalaufwendungen sind aufgrund von Ganzjahreseffekten durch Personalzuwachs und Gehaltsanpassungen um TEUR 81 auf TEUR 453 angestiegen. Die Abschreibungen haben sich im Wesentlichen durch eine im Berichtsjahr erfolgte Anpassung der den Abschreibungen der Werbeträger zugrunde liegenden Nutzungsdauern reduziert. Die Anpassung war aufgrund von besseren Erkenntnissen erforderlich, die aus einer in 2016 erfolgten Überprüfung der bisherigen Nutzungsdauern durch den Fachbereich Bau gewonnen wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 4,1 % auf TEUR 2.728 angestiegen. Hauptfaktor hier war der Anstieg der Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen um TEUR 99 auf TEUR 330 aufgrund des deutlichen Portfolio-Zuwachses sowie einer Qualitätsoffensive. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 90,9 % auf TEUR 42 gesunken (Vorjahr: TEUR 468). Grund für den Rückgang ist die vollständige Tilgung der gewährten Darlehen von der ISM und GB Immobilien im ersten Quartal 2016. 2. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 927 gestiegen und beläuft sich auf TEUR 8.042. Auf der Aktivseite stehen höhere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR +2.328) und Anlagevermögen (TEUR +490) im Vergleich zum Vorjahr niedrigerem Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR -1.890) gegenüber. Auf der Passivseite bewegen sich im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR -969) sowie Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (TEUR -325), gegenläufig zur Entwicklung der Steuerrückstellungen (TEUR +687) und des Eigenkapitals (TEUR +740). Ein Anstieg ist außerdem zu verzeichnen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +603) sowie den sonstigen Rückstellungen (TEUR +153). Das langfristig dem Unternehmen zur Verfügung stehende Vermögen (Anlagevermögen) beträgt TEUR 5.059 (Vorjahr: TEUR 4.569). Der Anstieg um 10,7 % resultiert im Wesentlichen aus der Investitionstätigkeit der Gesellschaft (TEUR 1.640). Das Anlagevermögen wurde insgesamt um planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.146 (Vorjahr: TEUR 2.367) gemindert. Im Berichtsjahr erfolgten Investitionen vor allem im Bereich der Werbeträger in Höhe von TEUR 1.619 (Vorjahr: TEUR 1.695). Das dem Unternehmen kurzfristig zur Verfügung stehende Vermögen (Umlaufvermögen) beträgt TEUR 2.982 (Vorjahr: TEUR 2.545). Der Anstieg um 17,2 % resultiert primär aus der stichtagsbedingten Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.315. Demgegenüber sind die Guthaben gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.890 gesunken. Diese Minderung um 75,9 % ist im Wesentlichen auf die in 2016 erfolgte Vorabgewinnausschüttung an die Gesellschafter (TEUR 4.000), die Tilgung von Darlehen (TEUR 1.000), Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeiten (TEUR 1.640) sowie die Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten zurückzuführen. Diese Mittelabflüsse werden durch das positive Geschäftsergebnis der ECE flatmedia kompensiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 36) und haben sich somit im Vergleich zum Vorjahr um 43,5 % erhöht. Dieser Anstieg ist u. a. dem Verkauf von Displays (TEUR 12) geschuldet. Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 3 auf TEUR 11 gesunken. Der Rückgang um 20,6 % resultiert vor allem aus Vorsteuerforderungen für Lieferantenrechnungen. Die Rechnungsabgrenzungsposten bewegen sich auf Vorjahresniveau. Die Gesellschafterversammlung der ECE flatmedia hat in 2016 beschlossen, die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 7.232 und damit komplett aufzulösen und eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe von TEUR 4.000 zu tätigen. Daher hat sich trotz des Jahresüberschusses 2016 von TEUR 4.740 das Eigenkapital im Saldo nur um TEUR 740 erhöht. Darüber hinaus sind auf der Passivseite die Verbindlichkeiten von TEUR 1.945 auf TEUR 1.293 gesunken. Der Rückgang um 33,5 % resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen durch die Tilgung gewährter Darlehen (TEUR 751). Des Weiteren sind die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von TEUR 325 auf TEUR 0 gesunken. Hintergrund dessen ist der Rückgang der offenen Pachtverpflichtungen nach Verrechnung der geleisteten Anzahlungen (TEUR 76) und die Tilgung gewährter Darlehen (TEUR 249). Demgegenüber haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um TEUR 603 auf TEUR 1.102 (Vorjahr: 499) erhöht. Zudem sind die Sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 146 auf TEUR 185 gestiegen. Hier stehen gestiegene Umsatzsteuervoranmeldungen für das vierte Quartal 2016 (TEUR +41) gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (TEUR -2) gegenüber. Die Rückstellungen betragen TEUR 1.820 (Vorjahr: TEUR 980) und sind damit ebenfalls gestiegen. Die Erhöhung um 85,6 % resultiert vor allem aus der Zunahme der Steuerrückstellungen (TEUR +687) durch den gestiegenen steuerlichen Gewinn des Jahres 2016. Die Sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 153 auf TEUR 601 gestiegen. Dieser Anstieg um 34,1 % ist vor allem der aufgrund erfolgter Werbeträgerinvestitionen erhöhten Rückstellung für Rückbauverpflichtungen (TEUR +127) geschuldet. Personal-/ Sozialbereich Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte die Gesellschaft 7 (Vorjahr: 6) Angestellte. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Risikomanagementsystem Die Gesellschaft betreibt ein eigenständiges, standardisiertes Risikoberichtswesen. Im vierteljährlichen Reportingprozess meldet die Geschäftsführung der Gesellschaft die aktuelle Risikosituation an das zentrale Risikomanagement des Ströer-Konzerns. Hier werden die eingegangenen Risiken auf Interdependenzen untersucht, Mehrfachnennungen eliminiert und die verbleibenden Risiken schließlich zu Kernrisiken zusammengefasst. Ein Quartalsbericht stellt die Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Schadenhöhe der Kernrisiken zum Zeitpunkt der Identifikation sowie geeignete Steuerungsmaßnahmen unter Berücksichtigung des Umsetzungsfortschritts und der jeweiligen Maßnahmenverantwortlichen dar. Risiken Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit unterliegt die Gesellschaft Risiken, die insbesondere auf branchenspezifischen Besonderheiten beruhen, speziell in den Bereichen Beschaffung und Vertrieb. Risiken im Beschaffungsbereich ergeben sich: - durch die mangelnde Rentabilität von Werberechtsverträgen mit Mindest-, Fest- oder Garantiepachtvereinbarungen und - durch den Wegfall von Werbeflächen in Malls. Risiken in der Vermarktung ergeben sich: - durch Erlöseinbußen bei der Auftragserteilung gewichtiger Kundengruppen, - durch Kundenverlust, - durch reduzierte Margen infolge ruinöser Rabatte in der Medienbranche. Des Weiteren ergeben sich Risiken im Zusammenhang mit dem regulatorischen Umfeld. In den nächsten 12 Monaten ist davon auszugehen, dass aus diesen Bereichen aufgrund der derzeitigen Vertragslage (wesentliche Vertragsveränderungen finden in 2017 nicht statt) und aufgrund des aktuellen Auftragsbestandes für die Gesellschaft keine wesentlichen Risiken auftreten werden. Aus heutiger Sicht ist der Bestand des Unternehmens daher nicht gefährdet. Chancen und Ausblick Aus der prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung können sich Chancen hinsichtlich einer sich weiter verbessernden Geschäftsentwicklung der ECE flatmedia ergeben. Es kann angenommen werden, dass die zurzeit stabile Konjunktur in Deutschland sich weiter positiv auf das Werbeklima auswirken wird. Die aktuellen Auftragsbestände zeigen bereits in diese Richtung. Auch wird das in 2016 erweiterte Werbeträgerportfolio zu steigenden regionalen Umsätzen führen, zumal sich auch in 2017 die Anzahl der Werbeflächen erhöhen wird. Gemäß der Unternehmensplanung erwartet die Geschäftsführung für 2017 ein moderates Umsatzwachstum von 2,1 % (TEUR +264). Bei zu erwartendem Verlauf der Geschäfte bedeutet dies eine Verbesserung des Jahresüberschusses auf TEUR 4.830 (+1,9 %).
Hamburg, 14. März 2017 gez. Dirk Geßner Bilanz zum 31.12.2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
Anhang für 2016A. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma ECE flatmedia GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 105196 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss der ECE flatmedia GmbH, Hamburg, (im Folgenden "Gesellschaft" oder "ECE flatmedia") wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen ergeben sich insbesondere durch die erstmalige Anwendung der Regelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) für das Geschäftsjahr 2016. Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar. Unter Anwendung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten die Umsatzerlöse des Vorjahres TEUR 12.245 betragen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die den Werbeträgern zugrunde liegenden Nutzungsdauern wurden im Berichtsjahr aufgrund der Erkenntnisse aus einer in 2016 erfolgten Überprüfung der bisherigen Nutzungsdauern durch den Fachbereich Bau angepasst. Die Anpassung der Nutzungsdauern führt zu einer Reduzierung der Abschreibungen um TEUR 1.126. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Aus der Auflösung des Sammelpostens resultieren Abschreibungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Ströer SE & Co. KGaA (vormals: Ströer SE), Köln, (im Folgenden "Ströer KGaA") im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit Gesellschaften des Ströer-Konzerns. 3. Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2016 wurde die komplette Kapitalrücklage (EUR 7.232.463,16) entnommen. Des Weiteren wurde eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe von TEUR 4.000 beschlossen. Der Verlustvortrag entwickelte sich wie folgt:
4. Verbindlichkeiten Die nicht besicherten Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 223) aus Lieferungen und Leistungen. Das noch im Vorjahr bestehende Darlehen in Höhe von TEUR 751 wurde im Geschäftsjahr zurückgezahlt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultierten im Vorjahr in Höhe von TEUR 249 aus der Gewährung von Darlehen und in Höhe von TEUR 76 aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 8.507 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 78). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Standortmieten hinsichtlich ihrer wesentlichen Standortverträge in einer Gesamthöhe von TEUR 8.390. Die Laufzeiten teilen sich wie folgt auf:
Darüber hinaus besteht ein Geschäftsbesorgungsvertrag für kaufmännische Leistungen mit folgenden künftigen Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 78):
Des Weiteren hat die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mieten von Lager- und Verwaltungsgebäuden in einer Gesamthöhe von TEUR 26 sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen für IT- und Archivierungsleistungen in Höhe von TEUR 11. Die Laufzeit beträgt bis zu einem Jahr. Ferner hat die Gesellschaft Leasingverpflichtungen mit Laufzeiten von unter einem Jahr in einer Gesamthöhe von TEUR 2. 2. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat betriebliche Funktionen an eine Konzerngesellschaft ausgelagert, die diese Funktionen im Rahmen eines Shared Service Centers für einen wesentlichen Teil der Ströer Konzerngesellschaften übernimmt. Der Zweck des Geschäfts liegt in einer Hebung von Synergieeffekten durch die Zentralisierung und Standardisierung von Prozessabläufen, die zu quantitativen und qualitativen Vorteilen führen. Die Finanzsituation der Gesellschaft ist durch die in den Folgejahren zu zahlenden Kostenumlagen belastet. Dem steht allerdings der Vorteil aus der nunmehr nicht mehr notwendigen Vorhaltung eigener Kapazitäten für diese Funktionen gegenüber. Im Geschäftsjahr 2016 sind der Gesellschaft daraus Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 67 entstanden. 3. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden folgende wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen durchgeführt:
Die sonstigen nahestehenden Unternehmen und Personen umfassen den Minderheitsgesellschafter sowie die Mitglieder der Geschäftsführung und des Beirates der ECE flatmedia. Die Käufe beziehen sich auf den Erwerb von Werbeträgern, sowie Lagermaterial für Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen an Werbeträgern. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen durch die Bereitstellung von Werbeträgern für Werbegeschäfte aller Art. Bei dem Bezug von Dienstleistungen handelt es sich im Wesentlichen um den Vertrieb von Werbeträgern. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung verweisen wir auf Punkt D. 5. 4. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses enthalten. 5. Geschäftsführung Mitglied der Geschäftsführung ist: Dirk Geßner, Frankfurt am Main Herr Geßner ist hauptberuflich Leiter Portfoliomanagement der Ströer Media Deutschland GmbH, Köln. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 6. Beirat Im Geschäftsjahr waren zum Beirat bestellt: Oliver Poppelbaum, Kaufmann Robert Heinemann, Kaufmann (bis 31. August 2016) Dr. Philipp Sepehr, Kaufmann (ab 1. September 2016) Ulf Steinhop, Kaufmann Christian Schmalzl, Vorstand Ströer KGaA 7. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2016 ausschließlich 7 (Vorjahr: 6) Angestellte. 8. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Ströer KGaA einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Teil von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 9. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.879.181,22 auf neue Rechnung vorzutragen. 10. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Hamburg, 14. März 2017 gez. Dirk Geßner Entwicklung des Anlagevermögens in 2015
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ECE flatmedia GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 14. März 2017 Ernst
& Young GmbH
Muzzu, Wirtschaftsprüfer Kamann, Wirtschaftsprüferin Sonstiger BerichtsteilDer Jahresabschluss wurde am 19.05.2017 festgestellt. |
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