Homes & Gardens Deutschland Verlagsgesellschaft mbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Horst Wolf seit 22.8.2011 | Geschäftsführer |
Paulus Johannes Constantinus Smulders seit 10.2.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
P.J.C. Management Nederland B.V. | 95.08% |
ELNT B.V. | 4.92% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IDS Information-Display-Services GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Unternehmen IDS hat im Beteiligungsbesitz mehrere Tochtergesellschaften, die zu 100% beherrschend geführt werden. Dieser Abschluss weist keine Konzernaggregation auf. Jede Teilgesellschaft publiziert eigenständig. Ebenso bestehen keine Gewinnabführungsverträge im Konzern. Damit weist die IDS über diese Publizierung hinaus weitere Jahresüberschüsse dezentral in den Tochtergesellschaften aus. Im Konzern Intercompany Verrechnungskreis werden direkte Kostenumlagen auferlegt, sodass Gesellschaften mit ihnen zurechenbaren Leistungen der Muttergesellschaft belastet werden. Hierfür existieren einzelne Konzernumlage-Vertragsabkommen. IDS ist eine Verlags- und Servicegesellschaft für Informationen im Gesundheitswesen in Deutschland und ein Multi-Millionen- Vermarkter. Um eine Kostenträgerschaft bei Verbrauchern oder Ärzteschaft zu vermeiden, agiert IDS als Multi-Millionen- Vermarkter im Bereich der werblichen Information im Auftrag der Industrie, den Ministerien und Organisationen. Die Gesellschaft ist in dieser Marktposition alleinstehend und marktführend. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf zwei Marktsegmente, die in zwei SGE unterteilt sind: die Gesundheitssparte und die Verlagssparte. Darunter sind befinden sich mehrere Marken, die sich im Eigentum der IDS befinden, so u.a.: Deutscher Spielzeugpreis, Medi-Service, Homes & Gardens, Familie & Co, Baby & Co, Land und Berge - jeweils seit mehr als 30 Jahren. In der Gesundheitssparte werden jährlich ca. 24 Mio. Verbraucherinformationen in Deutschland distribuiert und von Konsumenten mitgenommen. Dies entspricht zugleich einer Consumer-Netto-Reichweite von ca. 24 Millionen. Um dies zu ermöglichen werden jährlich ca. 86.000 Arztbesuche vorgenommen. In der Gesundheitssparte sind bis zu ca. 16.000 Ärzte an IDS vertraglich und distributiv angeschlossen, während in weiteren ca. 67.000 Besuchen Nicht-Vertrags-Ärzte mit Informationen versorgt werden. In der Verlagssparte sind alle distribuierten Medien- Mengen und Gesamtauflagen in Form eigener Zeitschriftentitel im Einzelhandel erhältlich oder vereinzelt in gezielten Auslagelokationen wie Wartezimmer, Spielzeughandel und weiteren verfügbar. Als Koordinierungsstelle und distributive Organisation steuert IDS Informationskampagnen zu Gesundheitsthemen in Deutschland; gemeinsam mit der Industrie und der Ärzteschaft. Gleichzeitig werden divergierende Informationsbedürfnisse zwischen der Bundesbevölkerung, den medizinischen Experten bzw. den Vermarktungsintentionen der deutschen Pharma- und Markenartikel-Industrie und institutionellen Partnern austariert. IDS sorgt so für aktiv angenommene Gesundheitsinformationen bei der Bundesbevölkerung und Ärzteschaft. Das operative Geschäft ist von hoher Komplexität und vereint gleich mehrere unterschiedliche Leistungsarten: Print- Informationspolitik, Redaktionelle Berichterstattung, Grafisches Layout, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Media Management, Konzeptionierung, Etatisierung, Konfektion, Logistik, Distributionsprozesse, Marktforschung. Die organisatorische Aufteilung in zwei Ressorts wie MED und MARKT bildet die chronologische Aufgabensplittung nach Markt und Marktfolge ab. Der stetige KVP der Leistungserbringung fokussiert sich im Ressort MED insbesondere hinsichtlich der Verbraucher- und Ärztereichweite, der Medienentwicklung, der distributiven Qualität, der Zentrallagersteuerung und im Ressort MARKT insbesondere hinsichtlich der marktseitigen Kontaktsteuerung und Etatisierung von Kampagnen. Das Ressort MART ist zentral für die gesamte Vermarktung aller Medien zuständig. Durch den internationalen Konzernaustausch mit 11 weiteren IDS Landesgesellschaften werden Innovationen und verschiedene Marktansätze weiterentwickelt bzw. sondiert. Aufgrund der hohen Standards und der Marktnähe verfügen wir über ein hohes Spezialwissen, um Medien und Thematiken für spezielle Anforderungen in der gesamten Markt-Systematik aufzuzeigen. ANHANGStandorte IDS unterhält als Unternehmensstandorte 3 Betriebsstätten (Zentralverwaltung Baden-Baden, Zentrallager Baden-Baden Verwaltung Hamburg) und zahlreiche Bürovertretungen in ganz Deutschland: München, Augsburg, Freiburg, Köln, weitere ...). Von den drei Betriebsstätten sind zwei als unselbständige Zweigniederlassungen, zwei in Baden-Baden, einmal Hamburg, einzustufen. Konzernverhältnisse & Verbundene Unternehmen IDS ist ein eigenständiger Teilkonzern mit Beteiligungsverhältnissen an mehreren Einzelgesellschaften in Deutschland, die mit 100% unter vollbeherrschendem Einfluss stehen. Diese sind als Tochtergesellschaften mit eigenen Funktionsbereichen und in verschiedenen Bürostätten operierend. Zentralfunktionsbereiche wie FRW Finanz- und Rechnungswesen oder das Zentrallager werden zentral von Baden-Baden aus gesteuert. Auf eine Konsolidierung in Form eines Konzernabschlusses wird verzichtet. Neben der deutschen Gesellschaft bestehen in insgesamt 11 weiteren Ländern jeweils eigene Konzern-Landesgesellschaften: Canada, Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande, Österreich, Spanien, Tschechien, Polen, Ungarn, Slowakei. Diese werden im Konsolidierungskreis in verschiedenen werden Anteilsgesellschaften alle Gesellschaften konsolidiert. angesehen, Als verbundene die mittelbar Unternehmen oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder Minderheitsbesitz der P.J.C. Management Nederlands B.V., vormals De Algemeene Anno 1916 Consolidated B.V., Amsterdam, oder damit verbundene Unternehmen, sind. Die Mehrheit am stimmberechtigten Nennkapital der Gesellschaft besitzt die P.J.C. Management Nederlands B.V., Amsterdam, NL. Diese Gesellschaft ist das Mutterunternehmen, welches den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Konzernverrechnung / Intercompany Im Jahresergebnis sind jährlich Kosten konzernbedingter Belastungen der internationalen oder auch nationalen Zusammenarbeit zwischen einzelnen IDS Landes- oder deutschen Tochtergesellschaften enthalten. Die Intercompany Verrechnungen werden auf Basis klarer konzernvertraglicher Regelwerke für Leistungsbeziehungen abgerechnet. Steuerrechtliche Belange werden vollauf berücksichtigt. In der Regel erfolgt bis zum Bilanzstichtag ein weitestgehendes Clearing aller Intercompany- Konzernsalden. Konzern Verbindlichkeiten: Zum Bilanzstichtag betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen IDS Auslandsgesellschaften in der Konzern Intercompany Verrechnung: 0 €; Vorjahr 2.793 €. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Konzern Forderungen: Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften: 182.410 €; Vorjahr 365.140 €. Ertragslage Die internen Steuerungssysteme sind auf eine ergebnis- und wachstumsorientierte Unternehmensführung ausgerichtet. Mittels regelmäßiger Soll-/Ist-Analysen und mit Umsatz- und Ergebnisvorschauen wird die Budget- und Zielerreichung aller Geschäftsbereiche fortlaufend überwacht. Dabei steht die Erreichung des Ergebnisziels (Jahresüberschuss) im Vordergrund. Mit der Muttergesellschaft bestehen Gewinnabführungs- bzw. Dienstleistungsservice-Verträge für zentrale Dienste der IDS. Die Ertragskraft ist insofern unter bereinigter Berücksichtigung von Konzernumlage-Gebühren an die Konzern-Muttergesellschaft IDS zu beurteilen und damit deutlich höher als hier ausgewiesen. Die Erträge in einzelnen Tochtergesellschaften werden thesauriert. Es bestehen keine Gewinnabführungsverträge. Die Ertragsquellen des Jahresergebnis resultieren neben dem operativen Betriebsergebnis aus einem positiven Finanzergebnis. IDS verfügt neben einem hohen positiven Betriebsergebnis auch über ein zusätzliches relevant positives Finanzergebnis durch Zinserträge, die im laufenden Geschäftsjahr jedoch aus Sicht des Anlagemanagements ständig zu optimieren sind. Die Ertragskraft ist unter bereinigter Berücksichtigung internationaler Konzernumlage-Kosten und jährlichen Sozial-Unterstützungen für bis zu 45 Organisationen und Vereinen signifikant höher als hier ausgewiesen. Die Gesellschaft operiert ausschließlich mit Eigenmitteln. Fremdfinanzierungen sind weder angestrebt noch erforderlich. IDS agiert grundsätzlich als Skontozahler. Es erfolgten zudem in den Vorjahren im Rahmen von Ergebnisverwendungen Ausschüttungen im Millionen-Bereich, die sich nicht mehr in der deutschen Bilanz als zusätzliche Kapitalrücklage wiederfinden (siehe u.a. bspw. 1,497 Mio. € Ergebnisverwendung im GJ 2015). Die Höhe des Jahresüberschusses ermöglicht es IDS in ihrer speziellen Funktion als Servicegesellschaft - grundsätzlich und ausschließlich - autarke Handlungsfreiheit zu besitzen und von industriellen Partnern unbeeinflusste Entscheidungen zu treffen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den handelsrechtlich festgestellten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Finanzlage, Liquidität und Treasury Die Eigenkapitalquote ist überdurchschnittlich hoch. IDS verfügt über nennenswert hohe liquide Eigenmittel, die partiell in Cash vorgehalten werden oder konservativ in Festgeldkonten und DAX-Wertpapieren angelegt sind. Die Finanzanlagen sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Neben den bereits bestehenden Finanzmitteln generiert die Gesellschaft außerordentlich hohe laufende Cash Flows. Die Höhe der verfügbaren Finanzmittel im Umlaufvermögen dokumentiert die stark überdurchschnittliche Eigenfinanzkraft und Vermögenslage der Gesellschaft. IDS verfügt über ein rollierendes Liquiditäts- und Treasury Management auf Basis des Monatsabschlusses. Im Rahmen des Finanz-Management wird überschüssiger Cash Flow in einzelnen Fällen in Wertpapieranlagen oder zu über Marktdurchschnitt liegenden Zinsvergütungen auf IDS- und oder Holding-Konten in den Niederlanden, NL angelegt. Diesbezügliche Dividenden- bzw. Zinserträge werden in der GuV in Finanzergebnis erfasst. Durch das zentral gesteuerte Liquiditätsmanagement kann in allen 100%-gen Tochtergesellschaften auf einen Cashpooling zurückgegriffen werden. Es ist möglich, die Liquidität jederzeit dort zu allokieren, wo sie benötigt wird. Dies ist jedoch kaum notwendig, da die Gesellschaften weitestgehend autarke und ausreichende Cash flows generieren. Die einzige Hausbankverbindung wird auf Habenbasis bei der Bank für Sozialwirtschaft, Sozialbank, Köln geführt. Es bestehen keinerlei Kreditabkommen, Kontokorrentlinien oder Bankverbindlichkeiten; diese sind auch in Zukunft nicht beabsichtigt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 0,00 € (Vj 0,00 €) Investitionen und M & A Investitionen wurden in mehreren verschiedenen Portfolio- Bereichen vorgenommen. Die Übernahme von weiteren mehreren Zeitschriftentitel inklusive Markenrechten im Rahmen von Asset und Share Deals, Sparte Verlagswesen und ergänzende Sachinvestitionen im Digital Signage Inventory, Sparte Gesundheitswesen. Die IT-Prozessoptimierung der Zentralverwaltung bedurfte dem Regelbudget zufolge hoher Investitionen in Software-Workflow und Ersatzinvestitionen in Hardware. Signifikante Investitionsmittel werden für die digitale Infrastruktur bei der Ärzteschaft budgetiert, um bestehende Printinformationen mit digitaler Medieninformation als elektronische Screens mit einer Desinfektionsabgabe für technische Marktausstattung in der Ärzteschaft bereitzustellen. Im Bereich des Flottenmanagements gab es abseits mehrerer Ersatzinvestitionen keine wesentlichen Erweiterungen. Leistungsindikatoren Neben den Standard-Controlling-Indikatoren zählen IDS-spezifisch zu den erweiterten betrieblichen Steuerungsgrößen die Zahl der Kampagnen pro Geschäftsjahr, die Zahl der Co-Partner und der Gesamtumschlag aller kumulierten Einzelinformationen. Hinzu betrachten wir unsere Leistungswerte nach ESG-Richtlinien und insbesondere im Social Responsibility nach Zahl der unterstützten Organisationen und Vereine bzw. nach der Höhe der zugewendeten Eigenmittel. Diese stellen wesentliche Kenndaten der umgesetzten Leistung dar. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeines: Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr wurde unter Anwendung der Vorschriften des HBG und des GmbHG aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 266 Abs. 1, 267 Abs. 1, 274a, 276 und 288 Abs. 1 HGB wurde bei Aufstellung des Jahresabschlusses Gebrauch gemacht. Für die GuV wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß §275 Abs. 2 HGB gewählt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Marken: Unter den immateriellen Vermögenswerten werden Markenrechte, Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Aufgrund der historischen Markenstärke und kontinuierlichen Investitionen in die Markenpflege wird bei den Markenrechten von einer langjährigen Nutzungsdauer im Markt ausgegangen, unabhängig von steuerlichen Abschreibungsbewertungen. Die Werthaltigkeit der Markenwerte wird einmal jährlich im Rahmen des Bewertungsstichtags beurteilt. Soweit der erzielbare Betrag des Vermögenswerts den Buchwert unterschreitet, wird eine außerplanmäßige Wertminderung vorgenommen. Zum Markenportfolio gehören u.a. Homes & Gardens, Deutscher Spielzeugpreis, Familie & Co, Baby & Co, Veganfürmich, Land und Berge, Landleben, Mein schönes Landhaus, Traumwohnen, WIS, und sechszehn weitere Marken ... . Forderungen: Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Risikobehaftete Positionen, denen durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung zu tragen wäre, sind nicht vorhanden bzw. werden ansonsten mit notwendigen Wertberichtigungen angesetzt. Das Ausfallrisiko ist generell als sehr gering zu bewerten, da i.d.R. debitorenseitig eine hohe Bonität und Solvenz von Co-Partner aus den Marktsegmenten der Pharma- oder FMCG- Konsumgüter-Industrie und Institutionen vorliegt. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt: 0 €; (Vj 9.539 €). Verbindlichkeiten: Wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt: 0,00 € (Vj 0,00 €). Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen für bewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von ca. 80.000 € und 325.000 € für unbewegliche Wirtschaftsgüter. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen wie im Vorjahr nicht. Rückstellungen: Diese Bilanzposition weist im Wesentlichen noch nicht veranlagte Steuern aus EESt/Ertragssteuer-Rückstellungen aus. Sonstige Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Anlagevermögen: Bilanziert werden u.a. nennenswerte Beteiligungen an verbundenen Unternehmen, konkret an verschiedenen in Deutschland befindlichen Tochtergesellschaften. Sachanlagen als auch immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bilanziert angesetzt. Die Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Als Grundlage der Nutzungsdauereinschätzung werden die Mindestwerte der steuerlichen Abschreibungstabellen verwendet, es sei denn, dass die voraussichtliche Nutzungsdauer abweicht. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EstG werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EstG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear abgeschrieben. Vorräte sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, sofern die Tageswerte am Bilanzstichtage niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Mitzugehörigkeitsvermerke: Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren oder durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besicherte bestehen wie im Vorjahr nicht. Umlaufvermögen: Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Ablaufprozesse Das Unternehmen verfügt über eine Kostenträgerrechnung und ein Erlöscontrolling, um einzelne Service-Leistungen und das Vertragsmanagement hinsichtlich ihrer Deckungsbeiträge zu kontrollieren. Zum Jahresende erfolgt zudem eine interne Revision und ein Triangle-Audit mit Fokus auf Kongruenz zwischen den Auftragserfassungssystemen, den Controlling-Erlösdaten und den gebuchten Erlösen aus der Finanzbuchhaltung. Das Streben nach laufender Kosten- und Prozessablauf-Optimierung sowie den sinnvollen Einsatz aller Ressourcen ist ein operativ fester Bestandteil. Die Stetigkeit der kontinuierlichen Verbesserung der Organisationsentwicklung ist Teil des Selbstverständnisses. Für die Gewährleistung der Aufrechterhaltung der IT-Systeme und deren Sicherheit sind entsprechende Prozess- und Organisationsstrukturen etabliert sowie kontinuierlich budgetierte Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen budgetiert. Für den Fall einer wesentlichen Störung oder Datenverlusten bestehen Notfallpläne. Vertragsmanagement Im Zentralbereich besteht sowohl auf IT-CRM- als auch Hardcopy-Basis ein zentrales Vertragsmanagement, in dem alle relevanten Daten erfasst und im Monitoring verfolgt werden. Fortlaufende Investitionen in Business Intelligence-Software professionalisieren und modernisieren die bestehenden Prozessabläufe weiter; hier wurde u.a. eine elektronische Schnittstelle zwischen Vertragsmanagement und Faktura implementiert. Die Standorte sind synchron untereinander für Datenaustausch mit hoher Datenrate vernetzt. Daneben ist eine konzernweite internationale CRM-IT-Infrastruktur auf Cloud-Basis vorhanden, die zusätzlich operativ für Intercompany Exchange eingesetzt wird. Sozialverantwortung; Social Responsibility Im Jahresergebnis nicht separat ausgewiesen und monetär bereinigt zu berücksichtigen ist die mediale Unterstützung von jährlich bis zu 45 Vereinen und Organisationen mit eigenen Mitteln, mit dem Ziel deren Informationen den Verbrauchern und Bundesbürgern stärker publik und zugänglicher zu machen. Nachhaltigkeit; Corporate Responsibility Im Bereich des Corporate Responsibility sieht sich IDS ebenso in der besonderen Verantwortung für die Gemeinschaft nachhaltige Leistungen zu erbringen. Neben der Aufgabe zur nutzwerten gesundheitlichen Information sind deshalb auch zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte Teil der Unternehmens-Philosophie: Nutzung von Dach-Solarenergie mittels einer großen PV Photovoltaik-Anlage im Zentrallager; Nutzung dreier geländeeigener Quellwasser-Ressourcen und geländeeigener Bio- Kläranlage; Restantenvermeidung in Praxen und Apotheken, Vermeidung von Umweltbelastungen durch Geo-Routing und neuester Öko-Motorstandards der Fahrzeugflotte, überdurchschnittliche Standards der Büroraumhygiene abseits Covid/Corona, Geldbußen und Sanktionen wegen Gesetzesverstößen: 0; Geldbußen und Sanktionen wegen Nichteinhaltung von Umweltauflagen: 0; Geschäftsvorgänge mit signifikantem Risiko: 0; daneben fühlen wir uns dem Denkmalschutz unserer Gebäude und der Kunst verpflichtet. Personal- und Sozialbereich Die Frauenquote im Verwaltungsbereich und im Zentrallager beträgt ca. 85%. Im Außendienst der Servicebetreuungen der medizinischen Lokationen sind aufgrund der hohen Gewichtsklassen und UVV-Bestimmungen Frauen nur bedingt möglich zu berücksichtigen. Die Berücksichtigung einzelner Flüchtlinge oder behinderter Menschen sehen wir als soziale Verantwortung und binden diese ein. Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis Einzelvertretungsbefugt und Alleinvertretungsrecht:
Im Berichtszeitraum waren ergänzend zu Geschäftsführer mit Sitz in NL-Niederlande bestellt: Paul J. C. Smulders, Wassenaar, NL. Nur gesamtvertretungsbefugt: Johannes C. W. de Cler, Den Haag, NL ist nur gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen befugt, die Gesellschaft zu vertreten. Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Baden-Baden, 14.11.24 Die Geschäftsführung |
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