HYDAC Process Technology GmbH
Am Wrangelflöz 1, 66538 Neunkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vera Christmann seit 17.3.2021 | Prokura |
Thomas Schorn seit 16.7.2012 | Prokura |
Bernhard Dr. Schlichter seit 16.7.2012 | Prokura |
RaIf Uwe Dr. Wnuk seit 25.3.2011 | Geschäftsführer |
Wolfgang Georg Max Haering seit 20.7.2004 | Prokura |
Johannes Ralf Mathias Franz Dieter seit 15.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.29% | |
| 35.29% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hydac Filtertechnik GmbHEigenbeteiligung | 9.74% |
HYDAC Process Technology GmbHEigenbeteiligung | 0.75% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HYDAC Process Technology GmbHNeunkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtHYDAC PROCESS TECHNOLOGY GMBH, NEUNKIRCHENGESCHÄFTSJAHR 2023 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell des Unternehmens Unternehmensstruktur Die HYDAC Process Technology GmbH mit Sitz in Neunkirchen/Saar wurde im Jahr 1997 als Familienunternehmen gegründet. Als Teil des HYDAC-Firmenverbunds richtet sich die Gesellschaft an den Anforderungen des Weltmarktes aus. Die Anforderungen des Marktes und deren schnelle Umsetzung sind die Basis unserer unternehmerischen Tätigkeit und wirken in das Tätigkeitsfeld jedes Mitarbeiters hinein. Geschäftstätigkeit Innerhalb des HYDAC Firmenverbunds ist die HYDAC Process Technology der Ansprechpartner für Filtrationslösungen und Elementtechnik in der verfahrenstechnischen, chemischen und kunststoffverarbeitenden Industrie. Das Tätigkeitsgebiet der HYDAC Process Technology GmbH umfasst im Wesentlichen die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Anlagen und Systemen der industriellen Prozesstechnik, insbesondere der Filtertechnik. Das Unternehmen steht neben vielen lokalen Marktteilnehmern vor allem in Asien mit einer Reihe von namhaften Filterspezialisten im weltweiten Wettbewerb. Die HYDAC Process Technology GmbH ist ein tarifgebundenes Unternehmen im Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e.V. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind in unserem Hause ständige Herausforderungen. Unsere Entwicklungstätigkeit bezieht sich dabei häufig auf die Lösung spezieller Kundenprobleme und -wünsche. Dazu führt das Unternehmen technische Weiterentwicklungen vorhandener Produkte sowie Neuentwicklungen durch. Diese Weiterentwicklungen werden von den Mitarbeitern (Konstruktion und technischer Vertrieb) betrieben. In Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen werden in Projektarbeit bestehende Unternehmensprozesse der Kunden durch Innovationen optimiert. Ziel des Unternehmens ist es, die Neuentwicklungen schnellstmöglich in marktreife Produkte umzusetzen. Entscheidend hierbei ist die Effizienz der Produkte und Systeme, um im Zusammenspiel mit einem ergänzenden Dienstleistungsspektrum dem Kunden einen entscheidenden Mehrwert und gleichzeitig der Gesellschaft einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Die unternehmenseigene Forschung und Entwicklung wird ergänzt durch die Vergabe von Forschungsprojekten an Institute und Hochschulen. Darüber hinaus werden punktuell Aufgaben an andere Gesellschaften der HYDAC-Gruppe vergeben. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Globaler Maschinenbau Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Deutscher Maschinenbau Die Branche Fluidtechnik als Teilbereich des deutschen Maschinenbaus, der auch die HYDAC Process Technology GmbH zuzurechnen ist, ist unverändert durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess geprägt. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. [Quelle: VDMA Vorlage für den Geschäftsbericht 2023 Stand 12. März 2024] Geschäftsverlauf Entgegen unserer Vorjahresprognose reduzierte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr aufgrund der schlechteren 2. Jahreshälfte leicht. Das Jahresergebnis vor Steuern liegt - entgegen unserer Erwartungen - stark oberhalb des Vorjahres. Die folgenden wesentlichen Veränderungen führten insgesamt zu der Erhöhung des Jahresergebnisses vor Steuern.
Das Unternehmen betätigt sich im Bereich der Filtration, insbesondere mit der Entwicklung und Herstellung von Anlagen und Systemen der industriellen Prozesstechnik. Die Exportquote liegt 2023 bei rund 65 %. Das Unternehmen ist in allen wichtigen Auslandsmärkten tätig. Der Auftragseingang reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 4,1 %. Im Produktbereich Rückspülfilter, als Hauptumsatzträger, sank der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 %. Des Weiteren ging der Auftragseingang bei den Systemen zurück. Im Bereich Leitungsfilter hingegen erhöhte sich der Auftragseingang um 7,1 %, bei den Filterelementen um 5,3 % und im Bereich Marine-Diesel-Power um 8 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 %. Bei den Rückspülfilter, als Hauptumsatzträger, sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 19,1 %. Bei den restlichen Produktbereichen stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr an. Das höchste Wachstum hatte der Bereich Marine-Diesel-Power mit 34 %. Bei den Leitungsfiltern konnte der Umsatz um 10,1 %, bei den Filterelementen um 23,9 % und bei den Systemen um 26,8 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Wesentliche Rationalisierungen werden vor allem mit Kostenreduzierungen durch Konstruktionsüberarbeitung der Filterbaureihen erzielt. Einkaufsseitig hat sich die Situation deutlich verbessert. Wir erwarten noch einige Preisreduzierungen in den kommenden Monaten, hauptsächlich im Stahl- und Edelstahlbereich, da die Materialpreise in den letzten 12 Monaten gefallen sind. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) konnte gegenüber dem Vorjahr von 46,3 % auf 45,6 % reduziert werden. Die Beschaffungspreise konnten gegenüber dem Vorjahr überwiegend konstant gehalten werden. Durch moderate Anpassung der Verkaufspreise sowie Optimierungsvorgänge in der Fertigung soll die Materialintensität weiter reduziert werden. Im Wesentlichen beziehen sich die Verbesserungen auf Optimierungen der neuen Produkte und auf Kostenreduzierungsprojekte unter Einbindung von Konstruktion und Einkauf bei vorhandenen Produkten. Der Abhängigkeit von bestimmten Zulieferern wurde durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und den Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Ebenso erfolgt eine regelmäßige Auditierung von Zulieferern. Zum 31. Dezember 2023 waren 23 Arbeiter und 85 Angestellte sowie 1 Auszubildender, in Summe 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, das sind 2 Personen oder 1,8 % weniger als vor Jahresfrist. Die Belegschaft sank im Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr um 2 Personen auf 110 Beschäftigte. Die Personalaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr leicht. Der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung hat sich von 26,8 % im Vorjahr auf 28,3 % erhöht. In 2023 wurde ein Betrag von TEUR 92 in das Sachanlagevermögen investiert. Besondere Schadens- und Unglücksfälle sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. Die Geschäftsprozesse sowie die betrieblichen Strukturen werden ständig systematisch auf Verbesserungsmöglichkeiten analysiert. Es werden konsequent Optimierungsmaßnahmen in der Fertigung durchgeführt, um die Wettbewerbsposition weiterhin zu stärken. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Für die Ertragslage sind die nachfolgend aufgeführten Ergebnisquellen wesentlich:
Der Umsatz reduzierte sich im Geschäftsjahr um 2,4 % auf TEUR 30.716. Der Umsatz sank - wie bereits ausgeführt - im Wesentlichen auftragsbedingt, d. h. durch Minderung der abgesetzten Menge. Die Verkaufspreise lagen weitestgehend auf Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung sank im Vorjahresvergleich um 4,1 % auf TEUR 30.357. Dies ist auf den Umsatzrückgang sowie auf die Bestandminderung (TEUR -359) von fertigen und unfertigen Erzeugnissen (im Vorjahr: Bestandserhöhung TEUR 157), zurückzuführen. Die Materialaufwendungen betrugen 2023 TEUR 13.850. Sie reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr - wie bereits dargelegt - um TEUR 798. Der Personalaufwand belief sich im Jahr 2023 auf TEUR 8.579. Er stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 114 (+1,3 %). Der sonstige betriebliche Aufwand reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 662 (-8,6 %) auf TEUR 7.055. Dies ist auf die deutlich geringeren Kosten der Warenabgabe sowie geringere sonstige Verwaltungsaufwendungen zurückzuführen. Das Jahresergebnis vor Steuern erhöhte sich - aus den bereits genannten Gründen - in 2023 um TEUR 341 auf TEUR +1.636. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.019 (Vorjahr: TEUR 933). Der Ertragsteueraufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 554. Finanzlage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr sichere Finanzlage auf. Die Ziele des Finanzmanagements unserer Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist vollständig und das Umlaufvermögen zu rund 55 % durch Eigenkapital finanziert. Die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Schulden (Working Capital) weist einen positiven Saldo von TEUR 7.250 auf. Der Cashflow aus dem operativen Bereich beträgt TEUR +1.796. Er resultiert im Wesentlichen aus den Periodenergebnis (TEUR +1.019), den Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (TEUR +296), der Abnahme der Vorräte, Lieferforderungen und sonstigen Aktiva (TEUR +1.671) sowie der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Passiva (TEUR -1.107). Aus der Investitionstätigkeit errechnet sich ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR -3.038, überwiegend resultierend aus Veränderungen des Forderungs- und Verbindlichkeitenbestandes aus den Finanzverrechnungskonten der HYDAC-Gesellschaften im Inland. Unter Berücksichtigung des Mittelzuflusses aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR +1.192, resultierend aus Einzahlungen aus der Aufnahme kurzfristiger Finanzkredite, die über Finanzverrechnungskonten unter den HYDAC Gesellschaften im Inland geführt werden und gezahlten Zinsen, ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des gesamten Finanzmittelbestandes um TEUR -50 auf TEUR +1.925. Die Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel inklusive kurzfristige Forderungen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 302 % und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (199 %). Die Liquidität ist als sehr hoch zu bewerteten Bei der HYDAC Process Technology GmbH wurden in 2023 keine Derivate verwendet. Die flüssigen Mittel (Finanzmittelbestand) betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.925 und setzen sich aus Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Durch die liquiden Mittel und nicht ausgenutzte Kreditlinien verfügt das Unternehmen über genügend finanziellen Spielraum und ist jederzeit in der Lage die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2023 TEUR 1.041 und reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.267. Die Restlaufzeit liegt unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen in 2023 um TEUR 809 auf TEUR 2.154. Die Restlaufzeit liegt ebenfalls unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber anderen inländischen HYDAC-Gesellschaften. Für 2023 sind verschiedene Investitionen im Bereich der Fertigung geplant. Die HYDAC Process Technology GmbH verfügt über ausreichende Finanzreserven zur Realisierung dieser Investitionen. Das Unternehmen ist frei von Bankverbindlichkeiten. Durch den bestehenden Kreditrahmen stehen dauerhaft ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Das Unternehmen ist durch den ausreichenden Bestand an Liquiden Mitteln, die hohe Liquidität 2. Grades und die nicht ausgenutzten Kreditrahmenlinien sehr solide finanziert. Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich absolut um TEUR 1.020 auf TEUR 8.017 erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg im Vergleich zum Vorjahr (55,7 %) auf 58,3 % und ist als sehr solide einzustufen. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.174 auf TEUR 13.734. Dies ist auf die übrigen Aktiva zurückzuführen, welche sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.933 erhöhten. Die übrigen Aktiva beinhalten im Wesentlichen die Forderungen gegen nahestehenden HYDAC-Gesellschaften im Inland. Gegenläufig reduzierten sich das Anlagevermögen (TEUR -204), die Vorräte (TEUR -1.022), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -1.483) sowie die liquiden Mittel (TEUR -50) im Vergleich zum Vorjahr. Die Vermögensstruktur zeigt ein Verhältnis von Anlagevermögen zu Umlaufvermögen von 7 % zu 93 % (Vorjahr 9 % zu 91 %). Das langfristige Fremdkapital zum Bilanzstichtag beinhaltet die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich erhöht. Das kurzfristige Fremdkapital, hat einen Anteil von 40,5 % an der Bilanzsumme, und erhöhte sich um TEUR 152 auf TEUR 5.556. Es enthält keine Bankverbindlichkeiten und besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende inländische HYDAC-Gesellschaften und aus sonstigen Rückstellungen. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz und die Materialintensität (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) stellen bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für unser Unternehmen dar. Der Umsatz reduzierte sich aus den bereits dargestellten Gründen im Vergleich zu Vorjahr leicht. Die Materialintensität hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 45,6 % verbessert. Durch moderate Anpassung der Verkaufspreise sowie Optimierungsvorgänge in der Fertigung soll die Materialintensität weiter reduziert werden. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie der Lieferservicegrad herangezogen. Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten. Der Lieferservicegrad wird monatlich ermittelt als Abweichung des tatsächlichen vom zugesagten Liefertermin. Ziel ist es außerdem, unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter durch tarifliche Entlohnung, ein gutes Arbeitsklima sowie durch das Eingehen auf individuelle Belange langfristig an uns zu binden. Unser Erfolg zeigt sich deutlich an der geringen Fluktuation sowie der langen Betriebszugehörigkeit. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 verlief was den Umsatz betrifft schlechter als erwartet. Der Umsatz reduzierte sich leicht (-2,4 %) auf TEUR 30.716. Das Jahresergebnis vor Steuern liegt - entgegen unserer Erwartungen - mit TEUR +1.636 stark oberhalb des Vorjahres. Das Geschäftsjahr verlief insgesamt zufriedenstellend. Unsere Gesellschaft besitzt eine ausreichende Eigenkapitalausstattung und verfügt damit über eine solide Vermögenslage. Aufgrund des hohen Bestandes an Liquiden Mitteln, einer hohen Liquidität 2. Grades und der uns zur Verfügung stehenden, aber nicht ausgenutzten Kreditrahmenlinien, weist unsere Gesellschaft eine sichere Finanzlage auf. Daher bestehen zu keiner Zeit Liquiditätsengpässe, so dass keine Beeinträchtigung der Innovations- und Investitionsfähigkeit gegeben ist. PROGNOSEBERICHT Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Globaler Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. [Quelle: VDMA Vorlage für den Geschäftsbericht 2023 Stand 12. März 2024] HYDAC Process Technology GmbH In 2024 erwarten wir wieder ein anspruchsvolles Geschäftsjahr. Die Inflation konnte durch die eingeleiteten Maßnahmen der Notenbanken glücklicherweise abgebremst werden. Die Preiserhöhungsforderungen von Lieferanten haben sich aufgrund sinkender Auftragseingänge verringert, was unsere Verhandlungsposition deutlich verbessert. Jedoch sind wir auch in 2024 mit gestiegenen Preisen für Energie und dem hohen Tarifabschluss im Metallbereich konfrontiert. Auch den Krieg in der Ukraine sowie den Nahostkonflikt beobachten wir weiterhin mit großer Sorge. Insgesamt gehen wir unter Betrachtung der aktuellen Marktentwicklung für 2024 daher von einem Umsatzrückgang in einem Korridor von 5 bis 10 % aus. Die Auftragseingänge der HYDAC Process Technology GmbH sind von Januar bis Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen. Die Umsatzentwicklung zeigte in der ersten Jahreshälfte ein negatives Bild mit einem leichten Umsatzrückgang. Die Materialintensität erhöhte sich von Januar bis Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahr stark. Für das Gesamtjahr 2024 gehen wir im Vergleich zu 2023 von einem leichten Anstieg aus. Basierend auf unserer Umsatzprognose, der gestiegenen Materialintensität sowie unter Berücksichtigung gestiegener Material- und Personalkosten erwarten wir ein Jahresergebnis vor Steuern stark unterhalb des Vorjahres. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen Risiken und Risikomanagement Unternehmerische Tätigkeit ist stets dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der sich bietenden Chancen, Risiken einzugehen sind. Beide müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Unser Geschäftserfolg ist daher davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Das Risikomanagement der HYDAC Process Technology GmbH ist auf das gesamte Unternehmen ausgerichtet und bezieht grundsätzlich alle wesentlichen betrieblichen Prozesse, Funktions-, Geschäfts- und Unternehmensbereiche ein. Es ist damit eine Kernaufgabe für das gesamte Management auf allen Ebenen der Gesellschaft. Die Identifikation und die Steuerung der Risiken erfolgen soweit möglich am Ort des Entstehens, also vor allem in den Geschäftsbereichen. Diese tragen auch in erster Line die Verantwortung dafür, Maßnahmen zur Reduzierung beziehungsweise Beherrschung der Risiken einzuleiten. Dazu verfügen wir über Planungs- und Kontrollsysteme, die geeignet sind, frühzeitig Risiken zu erkennen. Dies betrifft z. B. Marktbeobachtung, Controlling, Qualitäts- und Terminsicherung sowie die Personal- und Kapazitätsplanung. Nicht zuletzt im Zuge des Risikomanagements haben Qualitäts- und Produkthaftungsrisiken an Bedeutung gewonnen. Einzelrisiken Marktrisiken / Branchenrisiken Marktrisiken können sich aus den Folgen des andauernden Ukraine-Krieges, des Nahostkonfliktes sowie der Forcierung Deutschlands auf Klimaneutralität ergeben, mit der Folge einer Verteuerung von Energie und Rohstoffen, einer erneuten Verunsicherung über die weitere Entwicklung sowie einer höheren und anhaltenden Inflation. Der Fluidtechnikmarkt ist weiterhin durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess gekennzeichnet. Zur Verbesserung der Wettbewerbssituation und zur Erschließung neuer Märkte hat das Unternehmen seine Vertriebskapazität in der Fluidtechnik im letzten Geschäftsjahr weiter erhöht. Optimierungsmaßnahmen wurden und werden weiterhin konsequent durchgeführt. Um dem weltweiten Wettbewerb zu begegnen und den international tätigen Kunden eine lokale Präsenz und Kompetenz zu bieten, hat das Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2023 seine Auslandsrepräsentanz weiter ausgebaut. Unsere Ausbildungstätigkeit auch mit Unterstützung der dualen Studiengänge, sowie eine Verstärkung der Personalentwicklungsaktivitäten sollen unseren Bedarf an Fachkräften in der Zukunft absichern. So kann gewährleistet werden, dass die Herausforderungen im globalen Wettbewerb mit seinen immer kürzeren Zyklen bewältigt werden können. Qualitätsrisiken Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten. Produktions- und Beschaffungsrisiken Im Bereich der Produktion wurde die Möglichkeit eines Ausfalls unserer Anlagen durch nachhaltige Investitionstätigkeit, durch regelmäßige Instandhaltung und andere Vorsorgemaßnahmen wie etwa im Brandschutz und im Bereich Hygiene minimiert. Die Versicherungen sowohl im Haftpflicht- als auch Sachversicherungsbereich wurden dem veränderten Geschäftsvolumen angepasst. Eventuelle Produkthaftungsfälle sind durch entsprechende Versicherungen - unter Berücksichtigung der üblichen Selbstbehalte - in ausreichendem Maße abgedeckt. Dem Risiko in der Beschaffung wird durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und den Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Selbstverständlich werden regelmäßig eine Auditierung von Zulieferern sowie eine aussagekräftige Lieferantenbewertung durchgeführt. Das aktive A-Lieferantenmanagement (Expediting) wurde weiter ausgebaut. Ausfallrisiken Im Bereich des Umlaufvermögens wird dem Risiko des Ausfalls von Forderungen durch ein effizientes Debitorenmanagement begegnet. Durch die Bildung von Wertberichtigungen in dieser Bilanzposition ist zudem ausreichend Risikovorsorge getroffen worden. Währungsrisiken Aufgrund des relativ hohen Auslandsanteils unserer Geschäfte sind Risiken aus Währungsschwankungen vorhanden. Diese Risiken werden, wenn möglich, durch Abrechnung in EURO vermieden. Liquiditätsrisiken Eine ausreichende Liquiditätsversorgung wird durch eine implementierte Liquiditätsplanung sichergestellt. Außerdem stehen dem Unternehmen ausreichend Kreditlinien zur Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen und einer weiteren Geschäftsausweitung zur Verfügung. Darüber hinaus hat die HYDAC Process Technology GmbH weitere Maßnahmen ergriffen, um den zukünftigen Finanzbedarf noch genauer abschätzen zu können sowie Liquidität im Unternehmen freizusetzen. Dabei steht im Vordergrund, das Working Capital zu reduzieren. Sonstige betriebliche Risiken Sonstige betriebliche Risiken, außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken, sind nicht zu erkennen. Die internen Kontroll- und Steuerungssysteme wurden unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten weiter verbessert. Zudem wurde durch die Bildung von Rückstellungen für Gewährleistung und Drohverluste zukünftigen Risiken ausreichend Rechnung getragen. IT-Risiken Durch die zunehmende Vernetzung von Maschinen, Sensoren und komplexen Systemen besteht die Gefahr, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Durch die Digitalisierung und die Vernetzung der Daten von Geschäfts- und Privatbereichen stellen des Weiteren Computerkriminalität, Spionage und Sabotage von ganzen Netzwerken ein hohes Gefährdungspotenzial dar. Unsere Gesellschaft wappnet sich gegen diese Risiken mit international anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen. Für kritische Geschäftsprozesse haben wir redundante IT-Systeme angelegt. Chancen und Chancenmanagement Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Die laufende Beobachtung und Analyse der relevanten Produkt-, Technologie-, Markt- und Wettbewerbsentwicklungen im Umfeld des HYDAC-Firmenverbunds sind zentrale Bestandteile des Chancenmanagements. Diese Aufgaben erledigen sowohl die Zentralbereiche als auch die operativen Tochtergesellschaften. Deren Durchführung stellt die Basis für das zeitnahe Erkennen potenzieller Chancen und das Ableiten geeigneter Strategien dar. Unter den im Folgenden dargestellten Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven Abweichung von unserer Prognose führen können. Umfeld- und Branchenchancen Sollte sich die wirtschaftliche Lage in einzelnen Branchen deutlich positiver als erwartet entwickeln, sehen wir zusätzliche Geschäftschancen. Beschaffungsmarktchancen Dem Risiko von Schwankungen des Beschaffungspreises steht die Chance gegenüber, dass sich die genannten Einflussfaktoren in eine für die HYDAC Process Technology GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln. Finanzwirtschaftliche Chancen Den unter finanzwirtschaftlichen Risiken genannten Währungs- und Zinsrisiken steht die Chance gegenüber, dass sich die entsprechenden Einflussfaktoren in eine für die HYDAC Process Technology GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln. Chancen aus Forschung und Entwicklung Durch Entwicklung neuer Produkte und insbesondere auch für neue Anwendungen bestehen Chancen einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Gesellschaft im Vergleich zu den im VDMA organisierten Unternehmen der Ölhydraulik. Chancen durch Digitalisierung Durch die zunehmende Digitalisierung (Automatisierung und Flexibilisierung) der Unternehmensprozesse besteht die Chance, Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu erzielen. Des Weiteren können mithilfe der digitalen Technik Arbeitserleichterung und Arbeitsbeschleunigung weiter forciert werden. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der Branchenvielfalt unserer Kunden sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Gesellschaft fakturiert den größten Teil ihrer Umsätze in Euro, so dass bei diesen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung in Euro, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für Lieferungen an Kunden sowie von Lieferanten außerhalb Europas in fremder Währung bestehen Währungsrisiken.
Neunkirchen, den 26. August 2024 HYDAC Process Technology GmbH gez. Mathias Dieter gez. Dr. Ralf Wnuk BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangHYDAC PROCESS TECHNOLOGY GMBH, NEUNKIRCHENANHANG ALLGEMEINE ANGABEN Die HYDAC Process Technology GmbH hat ihren Sitz in Neunkirchen/Saar und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HR B 92076 eingetragen. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss der HYDAC Process Technology GmbH, Neunkirchen, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Methodenerläuterungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessen. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Soweit ein Investitionszuschuss gewährt wurde, sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten um diesen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen ermitteln sich grundsätzlich durch gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände (lineare Abschreibung). Bei Vermögensgegenständen, die vor dem 1. Januar 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, haben wir stattdessen von der Möglichkeit degressiver Abschreibung in steuerlich zulässigem Umfang Gebrauch gemacht, wenn dies zu einem höheren Abschreibungsbetrag führte als die lineare Abschreibung. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00, bei Zugängen ab dem 1. Januar 2018 mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie auf unfertige und fertige Erzeugnisse sind - soweit notwendig - Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu ihrem Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 3,0 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Verfahren) unter Berücksichtigung zukünftiger Rentensteigerungen in Höhe von 2,00 % und einer individuell berechneten Fluktuationswahrscheinlichkeit errechnet. Die Rückstellungen für Pensionen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck sowie auf einem Rechnungszins von 1,83 %. Der Rechnungszins ermittelt sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Personalaufwand erfasst. Die Pauschalrückstellung für Gewährleistungen beträgt 1,5 % vom jeweiligen gewährleistungspflichtigen Jahresumsatz. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind auf Vollkostenbasis ermittelt. Bei Bildung der übrigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinsten Betrag angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem bestehenden Haftungsvolumen. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf Fremdwährungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Erstverbuchung in EURO umgerechnet. Die Umrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten, die am Abschlussstichtag auf fremde Währung lauten, wird wie folgt vorgenommen: Ist der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher als der entsprechende Kurs am Tag der Erstverbuchung, so werden die Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden - ungeachtet des Kurses am Tag ihrer Erstverbuchung - mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Eine Umrechnung unterbleibt, sofern die Beträge von untergeordneter Bedeutung sind. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind - wie im Vorjahr - Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 4 enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt DM 240.000,00 (EUR 122.710,05); es blieb im Jahr 2023 unverändert. Die HYDAC Process Technology GmbH hat in 2020 eigene Anteile im Nennwert von DM 1.800,00 (= 0,75 des gesamten Stammkapitals) erworben. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile (EUR 19.079,67) wurde 2020 mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für Gewährleistungen (TEUR 450), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 703), Urlaubsansprüche und Zeitguthaben (TEUR 88), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 66) sowie Jahresabschluss und Abschlussprüfung (TEUR 57). Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden Eventualverbindlichkeiten:
Der jeweilige Bestand der Hauptverbindlichkeit des Schuldners am Abschlussstichtag ist grundsätzlich maßgebend für die Angabe der Haftungsverhältnisse. Daher werden nicht genutzte Kreditzusagen - insbesondere nicht genutzte Kontokorrentrahmen - nicht angegeben. Ausnahme bilden die Verbindlichkeiten aus Höchstbetragsbürgschaften, die Kontokorrentverbindlichkeiten und ähnliche Verbindlichkeiten absichern. In diesen Fällen wird der Höchstbetrag der Bürgschaftssumme angegeben. Die Gesellschaft bildet zusammen mit 12 anderen inländischen Gesellschaften der HYDAC-Gruppe einen Haftungsverbund. Soweit die Haftungsverhältnisse in den Haftungsverbund einbezogen sind, haften neben der Gesellschaft auch weitere in den Haftungsverbund einbezogene Gesellschaften gesamtschuldnerisch für diese Verpflichtungen. Unter Berücksichtigung der zum Aufstellungszeitpunkt bestehenden Erkenntnisse über die finanzielle Lage der Hauptschuldner, gehen wir derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zu Grunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Wir schätzen daher eine Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich ein. Insbesondere die fortlaufende Überwachung der finanziellen Lage der begünstigten Unternehmen und der zeitnahe Informationsaustausch zwischen den in die Haftungsgemeinschaft einbezogenen Unternehmen geben uns die Möglichkeit einer verlässlichen Risikoeinschätzung. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zur Ausschüttung gesperrt ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem am Abschlussstichtag angesetzten Rückstellungsbetrag für Pensionen, der sich nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre ergibt, und dem Betrag, der sich aus dem Ansatz unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergeben würde (TEUR 2; Vorjahr TEUR 8). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Im Folgenden werden sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen im Inland und Ausland angegeben.
SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 1.303. Er resultiert aus bestehenden Leasing- und Mietverträgen. Beziehungen zu Unternehmensorganen Geschäftsführung und deren Bezüge Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres die Herren
Da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält, wird auf die Angabe der Bezüge auf Grund § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Weitere Angaben Zahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt stellt sich wie folgt dar:
Neunkirchen, den 26. August 2024 HYDAC Process Technology GmbH gez. Mathias Dieter gez. Dr. Ralf Wnuk Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 15. Oktober 2024. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HYDAC Process Technology GmbH, Neunkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HYDAC Process Technology GmbH, Neunkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYDAC Process Technology GmbH, Neunkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neunkirchen, den 19. September 2024 W
U B Audit GmbH
Bardo Bruchmüller, Wirtschaftsprüfer Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer |
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