Entwicklungsgesellschaft Stienitzsee GmbHLiquidiert
15562 Rüdersdorf bei Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Burkhard Schaum seit 22.7.2013 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gemeinde Rüdersdorf b. Berlin | 40.15% |
Entwicklungsgesellschaft Stienitzsee GmbHEigenbeteiligung | 29.74% |
Gemeinde Woltersdorf | 10.04% |
Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf | 10.04% |
Gemeinde Schöneiche b. Berlin | 10.04% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 29.74% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Entwicklungsgesellschaft Stienitzsee GmbHRüdersdorf b. BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtA. Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2012 Stand 30.01.2013Das Kerngeschäft der Entwicklungsgesellschaft war auch im laufenden Geschäftsjahr die Realisierung von Förderprojekten des 2. Arbeitsmarktes, wobei die Beschäftigung von durch die Jobcenter aus dem Landkreisen LOS zugewiesenen Arbeitslosen das Hauptbetätigungsfeld darstellt. Die in der Planung 2011 durch das Kommunale Jobcenter LOS in Aussicht gestellten Zahlen wurden in vollem Umfang erreicht. Über die Planung hinaus wurden eine Maßnahme im Rahmen des Regionalbudgets sowie eine Maßnahme für Jugendliche installiert. Im Geschäftsbereich des Jobcenters Märkisch-Oderland (MOL) existierte bis Anfang Juli 2012 keine Planungssicherheit. Am 05.07.2012 wurden der ESG 20 Stellen für drei Monate (September bis November 2012) in Aussicht gestellt und im August 2012 bewilligt. Im Geschäftsjahr wurden bisher 68 geförderte Maßnahmen im Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr, wo es zum gleichen Zeitpunkt 73 waren, hat sich somit die Anzahl um rund 9,3 % reduziert. Die Anzahl der in den Maßnahmen beschäftigten Mitarbeiter/-innen reduzierte sich von 199 im Jahr 2011 auf 153 im Jahr 2012, was einen Rückgang um 23 % bedeutet. In der Planung für das Geschäftsjahr 2012 sind wir von einem weiteren Umsatzrückgang gegenüber 2011 ausgegangen und haben aus diesem Grund die Arbeitszeit einzelner Mitarbeiter/-innen in gegenseitigem Einvernehmen reduziert. Die Arbeitszeitreduzierung der Mitarbeiter/-innen wurde den Projektanforderungen angepasst. Nach Landkreisen aufgeteilt, hat sich die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen wie folgt entwickelt:
Die Beschäftigtenzahlen lagen im Durchschnitt
Inhaltliche Schwerpunkte bei AGH-E und MAE bildeten wie schon in den Vorjahren
sowie
Zusammenfassend können wir feststellen, dass die Finanzierung der Gesellschaft über das Geschäftsjahr 2012 gesichert war. B. Risikomanagement und -methodenDas Risikomanagement der ESG beinhaltet die Risikoerfassung, die Risikobewertung, die Maßnahmenplanung sowie das Risikocontrolling. Durch die Analyse der Monatsabschlüsse, durch die Überwachung des Umfangs der bewilligten und durchgeführten beschäftigungswirksamen Fördermaßnahmen, die dreimal wöchentlich stattfindenden Besprechungen der Geschäftsführung mit den Führungskräften sowie die unterjährige und problemorientierte des förderrechtlichen Umfeldes liegt eine Risikoinventur im Sinne eines Risikomanagementsystems vor. Durch diese Maßnahmen hat sich die Gesellschaft ein Instrumentarium geschaffen, durch das bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig erkannt werden können. C. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDarstellung der voraussichtlichen Entwicklung für das Geschäftsjahr 2013
Die Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2013 kann nur für den Bereich des Landkreises Oder-Spree, mit geringen Abweichungen, verlässlich eingeschätzt werden. Selbst eine wage Schätzung für den Bereich des Landkreises Märkisch-Oderland kann zu einer Risikoerhöhung führen. Aus diesem Grund haben wir keine Umsätze für Maßnahmen nach §§ 16d SGB II (1-Euro-Jobs) aus dem Landkreis Märlisch-Oderland in unsere Einschätzung einbezogen. In den ersten 5 Monaten ist mit einem negativen Ergebnis in Höhe von ca. 51 TEUR zu rechnen. Selbstverständlich werden wir Maßnahmen für Rüdersdorf und Fredersdorf-Vogelsdorf beantragen. Bewilligungen werden sich hier ergebnisverbessernd auswirken. Die Gesellschaft ist als Beschäftigungsgesellschaft in einem hohem Maße von der Fortführung der öffentlichen Förderung von beschäftigungsfördernden Maßnahmen abhängig. Die Gemeindevertretungen der Gesellschafter, gemeinde Rüdersdorf bei Berlin (am 25.04.2013), Gemeinde Woltersdorf (am 25.04.2013) und die Gemeinde Schöneiche bei Berlin, haben -ohne Nennung des Zeitpunkts- die Auflösung der Entwicklungsgesellschaft beschlossen. Für den 10.06.2013 werden wir eine Gesellschafterversammlung einberufen und einen Gesellschafterbeschluss über die weitere Existenz der Gesellschaft herbeiführen.
Rüdersdorf, den 15.05.2013 Burkhard Schaum, Geschäftsführer Anhang für das Geschäftsjahr 20121. ALLGEMEINE ANGABENDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß der in § 267 HGB festgelegten Größenkriterien handelt es sich bei der Gesellschaft - wie auch schon im Vorjahr - um eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. 2. ANGABEN ZUR BILANZ2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Soweit es sich um Nutzungsrechte handelt, erfolgt die Abschreibung entsprechen den vertraglich vereinbarten Laufzeiten. Bei der Software wird eine Nutzungsdauer von 3 Jahren unterstellt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und die Abschreibungen des Berichtsjahres bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer und unter Berücksichtigung steuerlicher Höchstsätze linear und zeitanteilig. Abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 und von bis zu EUR 1.000,00 wurden in einem jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt, der über eine Dauer von fünf Jahren gleichmäßig verteilt gewinnmindernd aufgelöst wird. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betrifft Zuschüsse von Dritten zur Anschaffung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Der Sonderposten wird verteilt über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung gekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag entspricht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Änderungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz haben sich nicht ergeben. 2.2 Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagenspiegel Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 4 dargestellt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Geschäftsjahr 2012 keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von EUR 53.800,00 ist voll eingezahlt. Vom gezeichneten Kapital wurden entsprechend den Regelungen des HGB "Eigene Anteile" in Höhe von EUR 16.000,00 abgesetzt. Die Anteile wurden zum Nennbetrag angesetzt, wodurch der Vorjahreswert angepasst wurde. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Beträge für Rückforderung von Zuschüssen (TEUR 8) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Sicherheiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte bestehen nicht. 3. SONSTIGE ANGABENGeschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde im Berichtsjahr von Herrn Burkhard Schaum, Petershagen/Eggersdorf, wahrgenommen. Auf die Angabe seiner Bezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiterzahl Der Personalbestand setzte sich im Geschäftsjahr 2012 im Durchschnitt wie folgt
Rüdersdorf bei Berlin, 30.01.2013 Burkhard Schaum, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS ZUM 31. DEZEMBER 2012
Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
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