eGruppe Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Panjörg Günther Salzmann seit 1.10.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Beer seit 1.10.2025 | Geschäftsführer |
Carlos Manuel Lima Pinto seit 1.10.2025 | Geschäftsführer |
Werner Hermann Kühn seit 1.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| 100.00% | |
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.GRUPPE GmbHRheinauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Konzerns Die E.GRUPPE GmbH mit ihren Tochterunternehmen (nachfolgend kurz "E.GRUPPE") ist eine dynamisch expandierende, inländische Unternehmensgruppe für anspruchsvolle und zukunftsorientierte Elektrotechnik. Die E.GRUPPE vereint etablierte Unternehmen und regionale Marktführer, die ihr Know-how im Bereich der Elektrotechnik bündeln und neue Wachstumspotenziale effektiv nutzen möchten. Die E.GRUPPE ist in den Geschäftsbereichen elektrische Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (kurz EMSR), Automatisierungstechnik, Trafobau, Schaltanlagen- und Verteilerbau, Gebäudetechnik sowie Service und Wartung tätig. Neben den Haupttätigkeitsbereichen der Produktion, Planung (Engineering) und Montage werden von den Unternehmen des Konzerns somit auch Dienstleistungen im Bereich der Elektrotechnik erbracht. Mit diesem Leistungsportfolio liefert das Unternehmen Lösungen aus einer Hand für komplexe technische Dienstleistungen. Zu den Kunden, die überwiegend im Inland ansässig sind, zählen u.a. Industrieunternehmen, Netzbetreiber, Energieversorger und technische Gebäudeausrüster. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In der Eurozone lag das Wachstum im Jahr 2023 wegen der hohen Inflationsraten und dadurch sinkender Nachfrage nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei 0,5 %. In Deutschland war mit einem Minus von 0,3 % ein schrumpfendes BIP zu verzeichnen. Zu dieser Entwicklung trugen neben den steigenden Preisen auch die rückläufige Exportnachfrage und niedrige Investitionen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus bei. In Deutschland haben sich die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Damit fiel die Inflationsrate für 2023 geringer aus als im Jahr zuvor und lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 mit 6,9 %. Aufgrund des anhaltend hohen Niveaus der Energiepreise ist in den energieintensiven Industriezweigen die Produktion im Jahr 2023 weiterhin zurückgegangen. In der chemischen Industrie sank die Produktion auf den niedrigsten Stand seit 1995. Im Jahr 2023 waren im Durchschnitt rund 46 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig und damit so viele wie noch nie seit der Wiedervereinigung 1990. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Arbeitskräftemangel und Fachkräftemangel rücken immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Der demografische Wandel und damit das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ist eine der Ursachen für künftigen Fachkräftemangel. Hinzu kommen jetzt regionale, berufs- und branchenspezifische Unterschiede, ein steigender Anteil von Erwerbstätigen in Teilzeitbeschäftigung, ein späterer Eintritt ins Erwerbsleben sowie auch eine individuelle Neubewertung von Privatleben und Arbeitsleben. Aufgrund des steigenden Strombedarfs, des zunehmenden Ausbaus von erneuerbaren Energien und deren Anschluss an das nationale Stromnetz sowie die gute Geschäftsentwicklung der Industriestammkunden der E.GRUPPE hat die Nachfrage nach Transformatoren, Energieverteilungssystemen und Automatisierung zugenommen. Dieser Trend wird sich 2024 fortsetzen. Bei Transformatoren sehen die Netzbetreiber in Deutschland für die nächsten Jahre einen Bedarf an Transformatoren von ca. 47.000 pro Jahr, davon betreffen ca. 12.000 Transformatoren die Erneuerung des Bestandes. Die Leistungen der E.GRUPPE im Bereich der Energietechnik werden für die verschiedensten Branchen erbracht. Folglich lassen sich Rückschlüsse einzelner Branchenentwicklungen auf die E.GRUPPE insbesondere im Bereich der Energietechnik kaum ziehen. Im Bereich der Automatisierung hat die Entwicklung des Maschinen- und Anlagenbaus als größte Branche in Deutschland den stärksten Einfluss auf die Unternehmensgruppe. In 2023 war die Produktionsleistung insgesamt in dieser Branche leicht rückläufig, jedoch nahm die Nachfrage bei Maschinenbaukunden mit Automatisierungsbedarf zu. 2. Geschäftsverlauf Zunächst weisen wir darauf hin, dass eine Analyse des Geschäftsverlaufs sowie der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgrund der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses und den damit verbundenen fehlenden Vorjahresvergleichszahlen nur eingeschränkt möglich ist. Der Geschäftsverlauf kann im Jahr 2023 unter Berücksichtigung eines volatilen Geschäftsumfeldes, geprägt durch geopolitische Spannungen, einer hohen Inflation sowie Supply-Chain-Risiken als positiv bezeichnet werden. Die Auslastung war über alle Geschäftsbereiche verteilt hoch. Die Geschäftsentwicklung hat die Erwartungen und die für 2023 gesetzten Ziele der Konzernleitung übertroffen. Der Auftragseingang lag im Jahr 2023 auf einem höheren Niveau als dies im Vorjahr bei den einzelnen Gruppenunternehmen der Fall war. Der Anteil höherwertiger Produkte und Dienstleistungen der Energietechnik zur Erfüllung der Anforderungen aus der Energietransformation und der prozessgesteuerten Industrie macht einen immer größeren Umsatzanteil aus. Die Umsatzerlöse unterliegen saisonalen und zyklischen Einflüssen. Im Jahr 2023 war das vierte Quartal vor allem durch Projektabschlüsse das umsatzstärkste des Geschäftsjahres. Bei Umsatzerlösen in Höhe von 45,1 Mio. € und einer Bestandsminderung von -1,5 Mio. € konnte im Jahr 2023 eine Gesamtleistung von 43,6 Mio. € erzielt werden, die damit über dem Planansatz von 38,1 Mio. € liegt. Die Entwicklung der Rohstoffpreise ist ein wichtiger Kostenfaktor und eine maßgebliche Bestimmungsgröße für die Projektkalkulation unserer Aufträge. Für uns wesentliche Rohstoffe sind Kupfer, Aluminium sowie übrige Metalle. Im Jahr 2023 sind die Rohstoffpreise gesunken, befinden sich jedoch noch auf hohem Niveau. In der materialintensiven Fertigung wie der Energietechnik kam es im Jahr 2023 teilweise zu Lieferproblemen bei Transformatoren, Schaltanlagen, Steuerungs- und Zubehörkomponenten. Durch eine permanente Marktbeobachtung stellt der Konzern sicher, dass die Materialien für Projekte zur Vermeidung von Lieferengpässen flexibel eingekauft werden. Insgesamt ergibt sich für die E.GRUPPE im Geschäftsjahr 2023 insbesondere aufgrund einmaliger negativer Ergebniseffekte als Folge der Erstkonsolidierung ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von -1,8 Mio. €. Zur näheren Erläuterung und bezüglich der Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die nachfolgenden Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen. 3. Ertragslage An der Gesamtleistung in Höhe von 43,6 Mio. €, die basierend auf dem guten Auftragseingang des Jahres 2023 erzielt werden konnte, haben die Geschäftsbereiche Automatisierung und Trafobau den höchsten Anteil. Die Materialaufwandsquote als Verhältnis des Materialaufwandes zur Gesamtleistung beträgt 60,7 %. Der Anteil der Nachunternehmerleistungen an den Materialaufwendungen beläuft sich auf 34,2 %. Insgesamt konnte eine Rohertragsmarge von 39,3 % erzielt werden. Der Personalaufwand in Höhe von 10,6 Mio. € resultiert aus einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 154 Arbeitnehmern und beträgt im Verhältnis zur Gesamtleistung 24,4 %. In den Abschreibungen in Höhe von 4,0 Mio. € sind planmäßige Firmenwertabschreibungen in Höhe von 1,9 Mio. € sowie Abschreibungen auf im Rahmen der Erstkonsolidierung identifizierte entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 1,8 Mio. € enthalten. Neben sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,7 Mio. € haben zudem die im Wesentlichen aus der Akquisitionsfinanzierung resultierenden Zinsaufwendungen von 1,2 Mio. € zu einer zusätzlichen Ergebnisbelastung geführt. Während die Ertragslage durch die aus der Fortschreibung der im Rahmen der Erstkonsolidierung identifizierten stillen Reserven resultierenden Bestandsminderungen und Abschreibungen negativ belastet wurde, hat die hieraus resultierende Anpassung der latenten Steuern zu einer Ergebnisverbesserung um 1,0 Mio. € und damit insgesamt zu einem Steuerertrag von 0,2 Mio. € geführt. Das um Erstkonsolidierungseffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 4,7 Mio. € übertraf die Erwartungen deutlich. 4. Vermögenslage Das Anlagevermögen summiert sich auf 22,2 Mio. € und umfasst damit 59,1 % der Bilanzsumme. Grundstücke und Gebäude mit 4,2 Mio. € sowie entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte mit 17,2 Mio. € machen davon den wesentlichen Teil aus. Das Umlaufvermögen, welches 40,9 % der Bilanzsumme ausmacht, setzt sich im Wesentlichen aus liquiden Mitteln (5,5 Mio. €), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (5,2 Mio. €) sowie Vorräten (3,7 Mio. €) zusammen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass erhaltene Anzahlungen in Höhe von 3,7 Mio. € offen von den Vorräten abgesetzt wurden. Während das langfristige Vermögen vollständig durch Eigen- sowie langfristiges Fremdkapital gedeckt ist, reicht das kurzfristige Vermögen aus, um sämtliche kurzfristigen Verbindlichkeiten zu bedienen. Die Vermögenslage wird damit als ausgewogen bewertet. 5. Finanzlage 5.1 Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 18,6 %. Inklusive nachrangige Gesellschafterdarlehen, die als wirtschaftliches Eigenkapital zu betrachten sind, beträgt die adjustierte Eigenkapitalquote 48,3 %. Die E.GRUPPE finanziert das laufende Geschäft über Eigenkapital, erhaltene Anzahlungen sowie über Umsatzerlöse. Die Fähigkeit den Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, war zu keiner Zeit gefährdet. Auch mittelfristig ist die jederzeitige Zahlungsfähigkeit gesichert. Im Geschäftsjahr wurden akquisitionsbedingte Gesellschafterfinanzierungen in Höhe von 11,5 Mio. € auf externe Kapitalgeber umgeschichtet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ausschließlich Akquisitionsfinanzierungen. 5.2 Investitionen Neben übrigen kleineren Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 insbesondere Ersatzinvestitionen und Anzahlungen im Bereich der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 0,3 Mio. € getätigt. Diese erfolgten vollständig aus dem laufenden Cashflow. 5.3 Liquidität Die liquiden Mittel belaufen sich gemäß der positiven Geschäftsentwicklung auf 5,5 Mio. €. Vor diesem Hintergrund und der Möglichkeit, weitere nicht ausgeschöpfte Kreditlinien in Höhe von 1,2 Mio. € in Anspruch zu nehmen, ist die Liquiditätslage insgesamt als gut zu beurteilen. Es lagen keine Engpässe im zurückliegenden Geschäftsjahr vor, noch sind diese zu erwarten. 6. Zusammenfassende Beurteilung Insgesamt ist der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 sowie die Vermögens-, Finanz und Ertragslage unter Berücksichtigung der Ergebniseffekte aus der Erstkonsolidierung aus Sicht der Geschäftsleitung als außerordentlich gut zu beurteilen. III. Prognosebericht Der kontinuierliche Planungsprozess im Unternehmen stellt sicher, dass auch Chancen, die sich kurzfristig ergeben, schnell und konsequent genutzt werden können, aber ebenso auf unerwartete Risiken entsprechend reagiert wird. Die wesentlichen Risiken und Chancen sind im gleichnamigen Kapitel ausführlich beschrieben und betreffen sämtliche Leistungsindikatoren. Ihre tatsächliche Entwicklung kann durch unerwartete Ereignisse von der Prognose abweichen. Für das Jahr 2024 rechnen wir unter anderem aufgrund der bereits im Jahr 2023 erfolgten Auftragsabschlüsse und der Aufrechterhaltung unserer Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden sowie aus dem zusätzlichen Bedarf an Energietechnik infolge des Ausbaus von erneuerbaren Energien mit Umsatzerlösen und einer Gesamtleistung, die weiterhin auf einem hohen Niveau, aber jeweils leicht unter den Beträgen des außerordentlich positiv verlaufenden Jahres 2023 liegen werden. Maßgeblichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis hat zudem die Situation auf den Rohstoffmärkten. Die Preise der für die Produktion wesentlichen Rohstoffe, wie Kupfer, Aluminium sowie übriger Metalle, unterlagen in den ersten Monaten des Jahres 2024 erhöhten Schwankungen und lagen tendenziell über denen des Vorjahres. Zudem erwarten wir, dass die Lieferproblematik von Materialien, insbesondere für Bauteile in der Energietechnik, weiter anhalten wird. Die damit verbundenen längeren Fertigungszeiten und eventuelle Preissteigerungen in der Lieferkette sind die größten Herausforderungen, um mit den Kunden ein gutes Projektergebnis zu erzielen. Die Vermeidung von Lieferengpässen erfolgt durch die frühzeitige Einbindung des Einkaufs in anstehende Projekte und der Bevorratung von sich schnell drehenden Standardartikeln. Aufgrund der hohen Inflation in den Vorjahren, wird auch für 2024 mit höheren Kosten für Personal gerechnet. Basierend auf den vorstehenden Erwartungen und dem Umstand, dass wesentliche negative Ergebniseffekte aus der Erstkonsolidierung nicht erneut auftreten, wird für das Geschäftsjahr 2024 ein EBITDA erwartet, dass leicht unterhalb des außerordentlich guten Ergebnisses von 2023 liegen wird. Eigene interne Zielvorgaben würden mit diesem erwarteten EBITDA weiterhin erreicht werden. Infolge des Wegfalls von Sondereffekten, die aus der Erstkonsolidierung resultierten, und unter Berücksichtigung der unveränderten, planmäßigen Abschreibungen der im Geschäftsjahr 2023 entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte wird ein leicht positiver Konzernjahresüberschuss prognostiziert. Auch im Geschäftsjahr 2024 wird voraussichtlich das letzte Quartal das Jahresergebnis des Konzerns maßgeblich bestimmen, da in den letzten Monaten üblicherweise die meisten Projektabschlüsse stattfinden. Die im Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Konzerns basieren auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung und sind naturgemäß mit Unsicherheit behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen und Einschätzungen abweichen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Die strategische Chance des Konzerns besteht darin, im Verbund mit sämtlichen Unternehmen der E.GRUPPE neue Kunden und Märkte zu erschließen und als Teil der langfristigen Strategie organisch zu wachsen. Darüber hinaus sehen wir aufgrund der hohen Qualitätsansprüche in der E.GRUPPE und der bisherigen hohen Kundenzufriedenheit gute Chancen am Markt zu wachsen. Mit der Zuverlässigkeit bezüglich der schlüsselfertigen Ausführung und Terminierung sowie hoher Qualität begegnen wir dem Wettbewerb. Im Hinblick auf die Herausforderungen der Energiewende in Deutschland sehen wir Chancen durch das breite Spektrum an Leistungen in der E.GRUPPE. 2. Risikobericht Als wesentliche branchenspezifische Risiken wurden die Risiken des Projektgeschäftes identifiziert; hierbei sprechen wir vor allem von Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Diese Risiken werden durch Genehmigungsverfahren und monatliche Projektreviews während der Angebots- und Ausführungsphase minimiert. Hier werden individuelle Projektrisiken besprochen und in der laufenden Projektbewertung berücksichtigt. Bisher sind keine Projekte in Ausführung mit nennenswerten Verlusten erkennbar. Das Finden und Halten von gutem Personal sowie die Bereitstellung des Personals für die zukünftigen Aufgaben ist ebenfalls ein Hauptaugenmerk der Geschäftsführung. Finanzielle Risiken sehen wir in möglichen Liquiditätsproblemen unserer Kunden. Den Finanzierungsgrad unserer Projekte halten wir durch geeignete Zahlungsbedingungen, Sicherungsmaßnahmen und einer zeitnahen Abrechnung der erbrachten Leistungen gering. Soweit möglich werden Vorauszahlungen gegen Bürgschaft vereinbart. Zur Risikominimierung trägt auch die Überwachung des zeitnahen Geldeingangs bei, sowie das entsprechende Mahnwesen. Wir schätzen daher das Ausfallrisiko als gering ein. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, oder die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind trotz der noch bestehenden Lieferengpässe kurz- und mittelfristig nicht erkennbar. 3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten und zu einem großen Teil durch eine Kreditversicherung abgesichert. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 4. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation Die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Jahres ist insgesamt außerordentlich gut verlaufen. Die E.GRUPPE konnte sich in einem schwierigen Marktumfeld beeinflusst durch Unwägbarkeiten bei Preisen und Lieferterminen behaupten. Es wird großen Wert daraufgelegt, dass jede Verbundgesellschaft ausreichend Selbständigkeit sowohl in der Umsetzung der Strategie als auch im kurzfristigen operativen Geschäft behält. Geopolitische Risiken, die Verschärfung von Handelskonflikten oder der zunehmende Fachkräftemangel infolge des demografischen Wandels sowie Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld können die Rahmenbedingungen für die E.GRUPPE negativ beeinträchtigen. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Chancen- und Risikosituation keine den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken ergeben.
Rheinau, den 27. August 2024 E.GRUPPE GmbH gez. Hans-Michael Göpfert, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die E.GRUPPE GmbH hat ihren Sitz in Rheinau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. (HRB-Registernummer 726195). Der Konzernabschluss der E.GRUPPE GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes für 2023 erstmalig aufgestellt. Die E.GRUPPE GmbH erstellt nach den Regelungen der §§ 290 ff. HGB zum 31.12.2023 freiwillig einen Konzernabschluss. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 266 bzw. § 275 HGB vorgenommen. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits und dem Anhang andererseits besteht, haben wir die anzubringenden Vermerke weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. B. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden die E.GRUPPE GmbH und ihre Tochterunternehmen, über die die E.GRUPPE GmbH mittel- oder unmittelbar die Beherrschung ausübt, einbezogen. Vollkonsolidiert wurden im Berichtsjahr nachfolgende Gesellschaften:
Darüber hinaus bestehen keine Beteiligungen. Von den vorstehenden in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nehmen die in der Anlage A aufgelisteten Unternehmen die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Die Anlage A ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. C. Konsolidierungsgrundsätze Allgemeine Angaben Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für die konsolidierten Gesellschaften erfolgt in Anwendung der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB aufgrund der Grundlage der für den Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum Zeitwert ermittelten Wertansätze der Vermögensgegenstände und Schulden. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf sie entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochterunternehmen, verrechnet. Aus der Kapitalkonsolidierung resultierende aktive Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich - nach Berücksichtigung aufgedeckter stiller Reserven/stiller Lasten sowie darauf entfallender latenter Steuern - als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden mangels verlässlicher Schätzung in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 3 S. 4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Schuldenkonsolidierung Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sind sämtliche zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet worden. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB wurden Erträge aus Lieferungen und Leistungen und andere Erträge zwischen einbezogenen Unternehmen mit den korrespondierenden Aufwendungen konsolidiert. Gleiches gilt für sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, die mit entsprechenden Aufwendungen verrechnet wurden. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr wurden soweit vorhanden gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. Latente Steuern Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. D. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten und, sofern abnutzbar, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (1-5 Jahre) bewertet. Die Abschreibungen erfolgen mit Ausnahme der Abschreibung auf den im Rahmen der Erstkonsolidierung durch Neubewertung identifizierten Auftragsbestand linear. Die Abschreibung des Auftragsbestands erfolgt entsprechend der tatsächlichen Realisierung. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für die aus der Erstkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt mangels verlässlicher Schätzung in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 3 S. 4 HGB 10 Jahre. Die übrigen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben, da das erworbene Know-How über diesen Zeitraum voraussichtlich genutzt werden kann. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung beträgt bei Gebäuden und Außenanlagen 10 bis 25 bzw. 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5-15 Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 14 Jahre. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als EUR 800 betragen haben, sind im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben worden. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise dem am Bilanzstichtag vorliegenden niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach § 255 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zu den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. In Anlehnung an die Kommentierung des ADS zu § 252 HGB erfolgt soweit handelsrechtlich zulässig eine Anwendung der Teilgewinnrealisierung bei Langfristfertigung, da es ansonsten zu einem unzutreffenden Einblick in die Ertragslage führen würde. Dies führt zu einer periodengerechten Erfassung der Teilgewinne und einer entsprechend des jeweiligen Leistungsfortschritt erfolgenden Erfassung der Erträge. Der Umfang des Umsatzes aus teilgewinnrealisierten Leistungen für Langfristfertigung am Gesamtumsatz beträgt 26 %. Die in diesem Zusammenhang zum Bilanzstichtag auf bereits teilfertige Leistungen entfallenden, noch zu erwartenden Aufwendungen für ausstehende Rechnungen sowie für Nacharbeiten werden aus Gründen eines zutreffenderen Bildes der Finanzlage als sonstige Rückstellung ausgewiesen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte verlustfrei. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden aktivisch von den Vorräten in Abzug gebracht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung der Einbringlichkeit vorsichtig bewertet. Zweifelhafte Forderungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % bis 1 % des Nettoforderungsbestandes gebildet worden. Die Wertberichtigungen wurden aktivisch abgesetzt. Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert angesetzt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Nur Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Abzinsung lagen die laufzeitadäquaten Marktzinssätze des § 253 Abs. 2 S. 1 HGB zugrunde. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern resultieren ausschließlich aus Konsolidierungsmaßnahmen. Für die Bewertung latenter Steuern wird der zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich geltende individuelle Steuersatz des Konzernunternehmens zugrunde gelegt. Der angewandte Steuersatz beträgt 30 %. E. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagenspiegel dargestellt. Der Konzernanlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage B beigefügt, welche integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. Die ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten solche aus den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen in Höhe von insgesamt 4 T€. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 3 T€ enthalten. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen erstrangige Verpfändungen von Kontoguthaben und Depots in Höhe von 214 T€. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen im Anlagevermögen sowie bei den Vorräten ermittelt. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz des Konzernmutterunternehmens von 30 %. Die latenten Steuern wurden auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.258. Daneben bestehen noch finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer unbefristeten Laufzeit i.H.v. TEUR 174 jährlich. F. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Eine Aufschlüsselung der Umsatzerlöse, die nahezu vollständig im Inland erzielt wurden, sowohl nach geographischen Märkten als auch nach Tätigkeitsbereichen ist nicht erfolgt, da sich diese nicht erheblich voneinander unterscheiden. Bestandsveränderung In der Bestandsveränderung sind für im Rahmen der Erstkonsolidierung identifizierte stille Reserven Bestandsminderungen in Höhe von 1.476 T€ enthalten. Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten Abschreibungen auf im Rahmen der Erstkonsolidierung identifizierte stille Reserven bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 1.801 T€ sowie auf aus der Erstkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 1.912 T€. Latente Steuern In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Anpassung von im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandenen passiven latenten Steuern in Höhe von 1.015 T€ enthalten. G. Sonstige Angaben Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds am Bilanzstichtag entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die E.GRUPPE GmbH, Münster, ist Tochterunternehmen der GIMV NV, Antwerpen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird auf der Homepage des Unternehmens bekannt gemacht. (https://www.gimv.com/sites/default/files/media/2023-06/Gimv-Jaarverslag%202022-2023-EN-Esef.pdf). Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 82 T€ und umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen für die Konzernabschlussprüfung sowie für die Prüfungen bzw. prüferischen Durchsichten der einbezogenen Gesellschaften. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens des Geschäftsjahres in Höhe von 2.258.424,12 T€ mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von 390.977,50 € zu verrechnen und den verbleibenden Betrag von 1.867.446,62 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Rheinau, 27. August 2024 gez. Hans-Michael Göpfert, Geschäftsführer Befreiung nach § 264 Absatz 3 HGB Nachfolgende Tochtergesellschaften nehmen für das Geschäftsjahr 2023 die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch, auf die Aufstellung eines Lageberichts, auf die Aufstellung eines Anhangs sowie auf die Offenlegung zu verzichten:
Konzernkapitalflussrechnung der E.GRUPPE GmbH für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der E.GRUPPE GmbH für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die E.GRUPPE GmbH, Rheinau Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der E.GRUPPE GmbH, Rheinau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der E.GRUPPE GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 27. August 2024 Dr.
Beermann WP Partner GmbH
gez. Dipl.-Kfm. Daniel Behrens, Wirtschaftsprüfer gez. Florian Tente, B.A., Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19. November 2024. |
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